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Setzen, 6! Facebook und Co. unter der Warentest-Lupe

7. April 2010 um 9:04 von Martina Doherr

Sicherheitsprobleme, mangelnder Datenschutz und eine flexible Handhabung der Nutzerrechte: Stiftung Warentest deckt auf, wo es bei den beliebtesten deutschen Netzwerken “hakt”. Auch die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) kritisiert den mangelnden Datenschutz bei Facebook öffentlich und droht mit Löschung ihres Accounts.

Es dauerte laut Aussage der Warentester bei einigen Netzwerken nur einige Tage, bis man sich Zugriff auf persönliche Daten verschafft hatte. Das Ergebnis ist wahrhaft gruselig: Alle getesteten Netzwerke sind gerade beim Datenschutz lückenhaft, acht von zehn Portalen zeigten sogar „deutliche“ oder „erhebliche Mängel“.

Wer etwa eigene Texte und Bilder in Facebook stellt, verzichtet automatisch auf seine Rechte am geistigen Eigentum. Wenn man bei diesem Test von einem Highscore sprechen kann, dann hält diesen in der Kategorie “Nutzerdaten” auf jeden Fall MySpace. Hier hat die Stiftung über 20 unwirksame Klauseln gefunden, nach denen sich das Portal an Nutzerdaten bedienen darf.

Sonst oft getadelt- diesmal gelobt: die Friendcommunities SchülerVZ und StudiVZ, die laut der Stiftung als positive Beispiele vorran gehen, da auf beiden Portalen die persönlichen Informationen und Daten der Nutzer kaum an Dritte weitergeben werden. Als negative Spitzenreiter fallen in diesem Test neben MySpace auch Facebook und stayfriends aus der Reihe.

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat den mangelnden Datenschutz bei Facebook jetzt öffentlich kritisiert. In einem von Spiegel Online veröffentlichten Brief an Mark Zuckerberg fordert sie auf, persönliche Nutzer-Daten nicht ohne Einwilligung automatisch an Dritte weiterzugeben. “Sollte Facebook nicht bereit sein, seine Firmenpolitik zu ändern und die eklatanten Missstände zu beheben, sehe ich mich gezwungen, meine Mitgliedschaft zu beenden,” so die empörte Ministerin am Ende ihres Briefes.

Darüber hinaus patzte die weltweit größte Community Facebook am 31.März in den frühen Morgenstunden gleich nochmal in Sachen Daten-Sicherheit, als irrtümlich die Mail-Adressen aller zirka 400 Millionen Mitglieder für mehrere Minuten öffentlich angezeigt wurden. Laut Tech-Blog Gawker dauerte die Panne circa eine knappe halbe Stunde, die, laut Aussage von Facebook-Deutschland, von einem Bug ausgelöst wurde während der üblichen Code-Aktualisierung. Die verborgenen Mail-Adressen aller Nutzer waren deshalb kurz sichtbar. Facebook korrigierte diesen grob-datenschutzfeindlichen Fehler, äußerte sich aber bislang nicht weiter zu dem Vorfall.

Hier die vergebenen Noten aller getesten Netzwerke im Vergleich:

schuelervz.net

  • Organisation und Transparenz: befriedigend
  • Umgang mit Nutzerdaten: sehr gut
  • Datensicherheit: ausreichend
  • Nutzerrechte: sehr gut
  • Jugendschutz: ausreichend
  • Mängel in den AGB: sehr gering

Gesamtbewertung: EINIGE MÄNGEL

studivz.net

  • Organisation und Transparenz: gut
  • Umgang mit Nutzerdaten: gut
  • Datensicherheit: ausreichend
  • Nutzerrechte: sehr gut
  • Jugendschutz: befriedigend
  • Mängel in den AGB: sehr gering

Gesamtbewertung: EINIGE MÄNGEL

jappy.de

  • Organisation und Transparenz: befriedigend
  • Umgang mit Nutzerdaten: gut
  • Datensicherheit: mangelhaft
  • Nutzerrechte: gut
  • Jugendschutz: befriedigend
  • Mängel in den AGB: gering

Gesamtbewertung: DEUTLICHE MÄNGEL

lokalisten.de

  • Organisation und Transparenz: befriedigend
  • Umgang mit Nutzerdaten: ausreichend
  • Datensicherheit: ausreichend
  • Nutzerrechte: befriedigend
  • Jugendschutz: befriedigend
  • Mängel in den AGB: gering

Gesamtbewertung: DEUTLICHE MÄNGEL

wer-kennt-wen.de

  • Organisation und Transparenz: befriedigend
  • Umgang mit Nutzerdaten: gut
  • Datensicherheit: mangelhaft
  • Nutzerrechte: befriedigend
  • Jugendschutz: ausreichend
  • Mängel in den AGB: keine

Gesamtbewertung: DEUTLICHE MÄNGEL

xing.com

  • Organisation und Transparenz: befriedigend
  • Umgang mit Nutzerdaten: gut
  • Datensicherheit: mangelhaft
  • Nutzerrechte: befriedigend
  • Jugendschutz: ausreichend
  • Mängel in den AGB: sehr gering

Gesamtbewertung: DEUTLICHE MÄNGEL

stayfriends.de

  • Organisation und Transparenz: ausreichend
  • Umgang mit Nutzerdaten: gut
  • Datensicherheit: mangelhaft
  • Nutzerrechte: ausreichend
  • Jugendschutz: mangelhaft
  • Mängel in den AGB: keine

Gesamtbewertung: ERHEBLICHE MÄNGEL

linkedin.com

  • Organisation und Transparenz: mangelhaft
  • Umgang mit Nutzerdaten: ausreichend
  • Datensicherheit: mangelhaft
  • Nutzerrechte: befriedigend
  • Jugendschutz: befriedigend
  • Mängel in den AGB: sehr deutlich

Gesamtbewertung: ERHEBLICHE MÄNGEL

facebook.com

  • Organisation und Transparenz: ausreichend
  • Umgang mit Nutzerdaten: mangelhaft
  • Datensicherheit: mangelhaft
  • Nutzerrechte: mangelhaft
  • Jugendschutz: ausreichend
  • Mängel in den AGB: sehr deutlich

Gesamtbewertung: ERHEBLICHE MÄNGEL

myspace.com

  • Organisation und Transparenz: mangelhaft
  • Umgang mit Nutzerdaten: mangelhaft
  • Datensicherheit: mangelhaft
  • Nutzerrechte: mangelhaft
  • Jugendschutz: ausreichend
  • Mängel in den AGB: sehr deutlich

Gesamtbewertung: ERHEBLICHE MÄNGEL

(Quelle: Stiftung Warentest 04/2010)

Wer ganz sicher sein möchte, dass garantiert NICHTS in die Öffentlichkeit gerät, sollte vor jedem Post, jedem hochgeladenen Bild und Video einfach genau überlegen, was er damit bezweckt und welchen “Risikofaktor” er damit eingehen möchte. Diese sogenannte Medienkompetenz beginnt heute bereits im Grundschulalter und zieht sich während der Schulaufbahn bis hin zum Studium und dem späteren Arbeitsplatz durch.

Wer sich hier noch etwas genauer informieren möchte, was myON-ID über dieses Thema bereits berichtet hat, kann hier weiterlesen:

  • myON-ID fördert die Medienkompetenz von Schülern
  • Safer Internet day 2010 – Flunkern im Netz erlaubt?
  • Die Evolution der Datensicherheit im Netz
  • Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums: Unternehmen recherchieren Bewerber im Internet
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Frauen, Karriere, das Web 2.0 und der Weltfrauentag 2010

9. März 2010 um 9:07 von Martina Doherr

Ist das Web 2.0 auch noch so fortschrittlich und modern, bietet es auch wenig zukunftweisende Aspekte. Das Internet selbst macht keine Unterschiede zwischen Geschlechtern, jedoch herrscht in den Köpfen der Unternehmer hinter dem Web teilweise noch immer eher historisches Gedankengut.

Weltfrauentag am 08.März

Es wurden Reden gehalten, Loblieder auf die holde Weiblichkeit gesungen und Blumen am diesjährigen, internationalen Weltfrauentag verteilt. Aber wo sind die Frauen im Business? Kaum zu glauben, aber wahr: Im Jahre 2010 gibt es nach wie vor kaum Unternehmen, die von Frauen geführt werden. Besonders auffällig ist die verschwindend geringe Frauenquote im Internet Business: Nur jede zwanzigste Führungskraft in der IT ist eine Frau. Lag der Frauenanteil in den IT-Chefetagen 2007 noch bei 7,4 Prozent, sind es aktuell nur noch 5,4 Prozent – so wenig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Quelle: Kienbaum Studie

Eindeutiger Befund

Warum sind deutsche Frauen noch immer benachteiligt was Karriere, Position und Bezahlung im Vergleich zu Männern mit gleicher Qualifikation betrifft? Das Ergebnis ist deutlich: Egal in welcher Branche, bei welcher Unternehmensgröße, auf welcher Hierarchieebene, bei welchem Lebensalter oder Bildungsabschluss – Frauen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer. Diese Bezahlungsmentalität ist aber nicht nur ungerecht, sondern kann auch negativen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens nehmen.

Netzwerke nutzen

Die meisten Männer sind nicht nur als Handwerker begabt, sie sind auch geschulte Netzwerker. Schon als Jungen sind sie in Fußballvereinen, Pfadfindergruppen und Jugendverbänden solidarisiert. Frauen erkennen erst in jüngerer Zeit einen Vorteil darin, sich stärker zu vernetzen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gruppen, Institutionen und Vereingungen aktiver Frauen bsp. auf Xing oder BPW Germany und auch sehr rege frequentierte Beratungsstellen wie ber.IT mit qualifizierten Schulungen und Foren speziell für Frauen, die ins Web 2.0 Business einsteigen, umsteigen oder nach Babypause fortbilden wollen. In den USA sieht das heute bereits ganz anders aus. Entweder haben die Damen dort schlichtweg mehr Mut zum Risiko oder sie werden aktiver gefördert, wie z.B durch Organisationen wie woman2, die von Frauen für Frauen gegründet wurde und mittlerweile internationale Workshops und Veranstaltungen auf höchstem Niveau anbietet.

Frauen, die den Ton angeben

Eine Frau, die sich seit 2 Jahren gekonnt an der Führungspitze der mbw Medienberatung der Wirtschaft GmbH bewegt, ist Nicole Scherbe . Die 33jährige Geschäftsführerin leitet ein Team von 25 Köpfen und beweist Tag für Tag, dass weibliche Führungsqualitäten durchaus zeitgemäß und sehr erfolgreich eingesetzt werden können. Ihr Tipp für Frauen, die sich im Business beweisen wollen:

“Wenn Frau weiterkommen möchte ist es aus meiner Sicht sinnvoll, am eigenen Auftreten (Körperhaltung, Gestik, Mimik, Sprache) zu arbeiten. Mit Fachkompetenz alleine macht niemand Karriere. Es geht auch darum, Schwellen zu überwinden, eine natürliche Scheu abzulegen, sich klar zu positionieren, bewusst Akzente zu setzen und sich so verständlich mitzuteilen, dass es andere mitbekommen. Auch hinsichtlich des Internetauftritts und der Auswahl von Fotos, die die eigene Person am besten repräsentieren.”

Frau Scherbe arbeitet ausserdem als ehrenamtliche Mentorin an der Münchner Frauenakademie FAM, wo sich Frauen von Frauen in Berufsentwickung und Karriereplanung rundum beraten lassen können.

myON-ID Media gratuliert Frau Scherbe ganz herzlich zum Titel der “Erfolgsfrau des Monats Februar 2010″!

Weitere interessante Artikel zu diesem Thema: Deutschlands wichtigste Web-Gründerinnen

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Falsch twittern – Ist das möglich?

16. November 2009 um 8:50 von Anya Rutsche

Guy Kawasaki ist angesehener Blogger, Wagniskapitalgeber, Social Media Experte und Twitterer der ersten Stunde. Mit derzeit knapp 192000 Followern wird seine Stimme in der Welt, aber vor allem in Amerika, gehört. Sein Twitter-Verhalten wurde jetzt allerdings in Frage gestellt. Aber kann man denn wirklich falsch twittern?

Die einen greifen auf Twitter zurück, um Marketing für sich selbst oder die Firma zu betreiben. Andere wiederum tauschen lieber eher private Nachrichten aus. Der Eine schreibt zehn Nachrichten pro Stunde, der Andere zehn am Tag und wieder andere gerade mal zehn im Monat oder noch weniger. Wann aber ist man jetzt ein guter und wann ein schlechter Twitterer?

Guy Kawasaki benutzt Twitter vor allem, um Menschen auf seine neuesten Blogbeiträge aufmerksam zu machen. Die Anzahl an täglich versendeten Tweets übersteigt dabei wahrscheinlich die, während eines Monats versendeten Nachrichten, eines Durchschnittstwitterers. Angekreidet wurde Kawasaki nun aber, dass er seine Tweets mehrmals täglich wiederhole, was bei manchen als Spam gedeutet wird. Außerdem wäre herausgekommen, dass er teilweise andere Personen (sprich sogenannte Ghostwriter) seine Twitternachrichten schreiben ließe. Aber ist das denn verboten?

Kawasaki antwortete mit Gelassenheit auf die Anschuldigungen. Immerhin kann er von seinen Followern nicht erwarten, dass sie seine Nachrichten 24/7 mitverfolgen. Interessante Beiträge bringt er deshalb zu späterer Stunde erneut zur Sprache. Natürlich kommt es dabei vor, dass aufmerksame Twitterer diverse Tweets wiederholt lesen. Das sei jedoch die Ausnahme, so Kawasaki. Auch auf seine “Geister” wird er in Zukunft nicht verzichten. “At the end of the day, the ultimate test is not who tweeted it, as much as, is it interesting”, verteidigte er sich. Einer seiner Schreiber bekäme sogar mehr Retweets als er selbst, fügte er dem noch hinzu.

Wiederholungstweets sind nicht zwangsläufig Spam

Klar ist, dass man ein gewisses Gespür dafür bekommen muss, wann die eigenen Kurznachrichten als Spam gelten könnten. Wer beispielsweise viele Follower hat, die selbst nur wenigen Menschen folgen, sollte auf exzessives Wiederholungsgezwitschere verzichten, denn diese Personen bekommen nicht viele Updates von Ihren wenigen Followern und sehen daher die wiederholten Nachrichten auf einen Blick. Damit könnte der Leser sich belästig fühlen, da keine Neuigkeiten mehr verbreitet werden, sondern nur noch Werbung für eine Sache gemacht wird. Hat man aber hingegen allgemein sehr viele Follower und versendet zudem noch überdurchschnittlich viele News, dann ist es durchaus nicht störend, seine Tweets ab und zu zu wiederholen. Vorsicht sei aber allemal geboten, denn ein “Fan” kann somit sehr schnell gelangweilt auf den Unfollow-Knopf drücken. Das gilt vor allem bei twitternden Firmen, die hauptsächlich für das eigene Produkt mit ihren Tweets werden.

cotweet_logoUm allen Unklarheiten bei einem sogenannten “Corporated Twitteraccount” aus dem Weg zu gehen, gibt es auch hier interessante Lösungen. Zum einen, kann ein kurzer Hinweis auf die Twitter-Autoren in der Bio erfolgen, um sich ein Bild von den Autoren machen zu können. Zum anderen gibt es diverse Dienste, die vor allem für den Firmen-Account von Nutzen sein kann. CoTweet beispielsweise ermöglicht die Verwaltung mehrerer Accounts und das kooperative Management. Für letzteres verfügt die Anwendung auch über CRM Funktionen, die bestimmte Tweets einzelnen Nutzern zuweisen, womit eine Verdeutlichung der Autoren an den Initialen sichtbar wird.

Happy tweeting everyone!

Weitere Blogs, die zu diesem Thema berichten:
Apfelnase
Blog Medienforum 2009

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Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!

19. August 2009 um 9:05 von Anya Rutsche

Ein Hochschulabschluss garantiert heutzutage keinen Arbeitsplatz mehr. Jeder muss daher lernen, sich bei Bewerbungen richtig zu verkaufen. Fachwissen allein reicht oft nicht aus. Kreativität, Stressresistenz und andere Soft Skills wie z. B. Teamfähigkeit sind überall gefragt.

Theorie ist dabei nicht alles, Aktion ist gefragt. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man lernt sich selbstbewusst und zielgenau zu „verkaufen”, ohne dabei zu übertreiben.

Lerne dich selbst kennen
Stell dir selbst die Frage nach deinem Potenzial. Du musst dir bewusst werden, wo deine Stärken liegen und was du einem Arbeitgeber bieten kannst. Frag dich: „Was kann ich und wie kann ich dies belegen?” Das muss übrigens nicht unbedingt auf den neuen Job abgestimmt sein. Auch ein Ehrenamt oder andere „Freizeit”- Aktivitäten können sehr interessant sein und einiges über die eigenen Stärken aussagen.

Ein Beispiel wäre das trainieren einer Fußball-Jugendmannschaft. Auch wenn es eventuell wenig mit der künftigen Arbeit zu tun hat, weist es auf Teamfähigkeit, Organisationstalent und Führungsqualitäten hin.

Lerne dich zu präsentieren
Nimm an verschiedenen Workshops und Seminaren teil. Gut geeignet sind bspw. Präsentations- und Moderationstechniken. Dabei kannst du lernen, dich selbst zu präsentieren und dich dabei von deiner besten Seite zu zeigen.

Sei kreativ
Massenbewerbungen raus schicken hat in den wenigsten Fällen Erfolg. Stelle in deinen Bewerbungsunterlagen heraus, was du kannst und wie du die Firma bereichern kannst. Vor allem Eigeninitiative kommt bei Arbeitgebern gut an.

Wenn du bspw. im Bereich der Neuen Medien einen Job fokussierst, schau dich im Internet um, in welchen sozialen Netzwerken (z. B. Twitter, Facebook, …) die Firma bereits vertreten ist. Siehst du dort Lücken, dann kreiere doch selbst einen Account für die Firma, den du dann bei der Bewerbung präsentieren kannst.

Soll es eine Stelle als Koch bzw. Köchin sein, versende doch mit der nächsten Bewerbung ein paar Rezeptideen oder mach Fotos von besonders gut gelungenen Gerichten. Der neue Arbeitgeber bekommt so einen viel schnelleren und besseren Eindruck von deinem Können und kann feststellen, ob du in das Team passen würdest.

Um an einen neuen Job zu kommen, kann dir, bei richtigem Einsetzen, auch das Internet sehr behilflich sein. Hier kannst du auf verschiedenste Wege Präsenz zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Online-Lebenslauf oder einem Blog, in dem du dein Talent niederschreibst oder mit Fotos, Videos, etc. festhältst? Dienste wie myON-ID können dir dabei sehr behilflich sein, dein digitales Eigenmarketing zu betreiben.

Weitere Tipps zum richtigen bewerben findest du hier.

Nächste Woche: Einblicke in die Online-Trickkiste zum richtigen bewerben

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Du bestimmst, was Google über dich anzeigt

27. Juli 2009 um 10:00 von Anya Rutsche

Was bei anderen sozialen Netzwerken schon lange gang und gäbe ist, wurde nun auch von Facebook übernommen. Bis vor Kurzem bestand die URL des eigenen Facebook-Profils noch aus einer Zahlenkombination, die sich nicht merken ließ. Jetzt hat auch das in Kalifornien ansässige Unternehmen mit über 200 Millionen Usern die sogenannten Vanity URLs eingeführt, womit das Profil nun nicht mehr www.facebook.com/profile.php?id=123456 heißt, sondern um einiges leichter zu merken und identifizieren als www.facebook.com/name angezeigt wird.

Dies ist besonders für Personengruppen, die Marketing betreiben, sehr wichtig. „Personal branding is everything.” erklärt Mike Mueller in seinem Blogartikel. Bei der eigenen Emailadresse würde man schließlich auch keine Zahlenkombination à la 7fhsg4@gmail.com wählen. Recht hat er! Doch zum Personal Branding gehört mehr als eine gut zu merkende Internetadresse. Denn was nutzt der gut ausgesuchte Name, wenn außer Partybildern nichts auf dem Profil zu finden ist.

Natürlich wird Facebook nicht von allen Nutzern als Businessnetzwerk genutzt, was es aber um so dringlicher macht, ein solches sich aufzubauen. Mit myON-ID bekommst du nicht nur deine „Vanity-URL”, also eine individuelle Internetadresse, sondern gleichzeitig eine ganze Web-Visitenkarte, mit der du deine Person und dein Können repräsentieren kannst.

Suchmaschinenoptimierung leicht gemacht!

Besonders hervorzuheben ist hier die Tatsache, dass sich deine eigene Suchmaschinenoptimierung (SEO) verbessern wird. Dein myON-ID Profil ist automatisch dafür optimiert, sehr weit oben in den Suchergebnissen bei Google & Co. gefunden zu werden. Du musst dafür lediglich ein möglichst vollständiges Profil anlegen. Den Rest macht myON-ID für dich.

Du bestimmst welche Begriffe Google für dein myON-ID Profil anzeigt!

Damit sich dein myON-ID Eintrag bei Google sowohl von den anderen myON-ID Profilen, als auch deinen weiteren Profilen, die du ggf. schon bei Xing, LinkedIN & Co. hast, unterscheidet, bekommst du die Möglichkeit den Google Eintrag selbst zu bestimmen.

In deinem myON-ID Profil findest du unter dem Navigationspunkt „Mein Profil” den Reiter „Persönliche Daten”. Dort findest du ein Modul mit der Überschrift „Interessen”. In dieses trägst du die Begriffe ein, die für dich am besten zutreffen. Trenne die Begriffe jeweils mit einem Komma. Selbstverständlich kannst du das Modul “Interessen” auch mehrmals auf deinen verschiedenen Seiten einbinden.

Die Schlagworte, die du bei myON-ID in deinen “Interessen” eingetragen hast, sind dann auch diejenigen, die bei Google mit deinem myON-ID Profil angezeigt werden.

Somit hast du es selbst in der Hand zu steuern, mit welchen Begriffen du von anderen gefunden wirst. Lass dir diese Chance nicht entgehen und erstelle am besten gleich deine Einträge in deinem myON-ID Profil. Bitte bedenke jedoch, dass es ein paar Tage dauern kann, bis das Ergebnis bei den Suchergebnissen erscheint.

Viel Spaß und Erfolg  bei deiner Suchmaschinenoptimierung und der Gestaltung deines Personal Brands!

Mehr zum Thema Profilgestaltung gibt es HIER.

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Mini-Tutorial: myON-ID Module

24. Juli 2009 um 5:57 von Anya Rutsche

myON-ID hat eine Menge zu bieten. Um die einzelnen Funktionen noch besser hervorzuheben, werden wir jetzt in regelmäßigen Abständen diese in einzelnen Tutorials vorstellen, um so einen besseren Überblick über das Angebot von myON-ID geben zu können.

Als erstes haben wir uns das Thema “Module” ausgesucht. Sie stellen eine wichtige Funktion für den Aufbau deiner persönlichen Online Reputation dar. Bei myON-ID stehen dir zahlreiche Module (Widgets) zur Verfügung, die es dir ermöglichen, Informationen aus anderen Profilen, Blogs oder Twitter sowie Fotos und Präsentationen mit wenigen Klicks in dein Profil einzufügen. So machst du dein Profil in wenigen Minuten zu „Deiner besten Seite im Netz”.

Gestalte dein Profil im Sinne deines Personal Brandings

Um sich ein Modul für die eigene Seite herauszusuchen, gehst du einfach im eingeloggten Modus auf dein Profil, klickst rechts im Banner auf Module hinzufügen und schon bekommst du eine Auswahl an verschiedenen Widgets, die du je nach Bedarf auf deine Seite hinzufügen kannst.

Flickr Modul für deine besten Fotos

Mit dem Flickr Modul kannst du in deinem Profil Fotos einbinden, die du bereits auf Flickr eingestellt hast. Es gibt zwei Flickr Module bei myON-ID. Eines mit großer Bildansicht und eines in dem die Bilder als „Stream” angezeigt werden. Du kannst in beiden Modulen einstellen, ob alle oder nur ausgewählte Fotos deines Flickr Accounts angezeigt werden sollen.

Flickrstream

Slideshare Modul – für deine besten Präsentationen

Mit dem Slideshare Modul bindest du ganz einfach deine Präsentationen ein, die du bereits bei Slideshare hochgeladen hast. So kannst du nun deine wichtigsten Präsentationen und Projekte zu deinem Profil zuordnen und deinen Besuchern zugänglich machen.slideshare_screenshot

twitter_modul

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Twitter Modul – für deine besten Tweets

Mit dem Twitter Modul bindest du ganz einfach deinen bestehenden Twitter Account in dein Profil ein. In den Einstellungen zu diesem Modul kannst du festlegen, wieviele Tweets angezeigt werden sollen und ob deine Twitter-Bio angezeigt werden soll. Solltest du mehr als einen Twitter Account haben kannst du dieses Modul natürlich auch mehrmals einbinden.

karten_modul

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Kartenmodul

Mit dem Kartenmodul kannst du deinen Standort auf einer Landkarte eintragen und in deinem Profil anzeigen lassen.

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Neue Features – So zeigst du deine beste Seite im Netz

5. Juni 2009 um 1:05 von Christian Sigl

Vor ein paar Tagen haben wir den Profilassistenten gelauncht. Mit diesem ist es deutlicher einfacher geworden „Dein beste Seite im Netz” zu präsentieren. Euer Feedback darauf war super positiv. Nun gibt’s gleich schon die nächste News und wir hoffen euch damit wieder überzeugen zu können.

Ab sofort stehen dir zahlreiche neue Module (Widgets) zur Verfügung mit denen du deine Inhalte auf deinem Profil noch besser präsentieren kannst. So machst du dein Profil in wenigen Minuten zu „Deiner besten Seite im Netz”.

Dein myON-ID Profil fällt auf: das individuelle Design, strukturierte Infos und viel Platz für persönliche Bilder, Texte und Videos ermöglichen es dir, dich individuell zu präsentieren. Doch Jetzt geht noch mehr!

Neue Module und Vorlagen für dein Personal Branding

Zahlreiche neue Profilmodule erlauben es dir, die wichtigsten Informationen über dich sowie deine bestehenden Profile, Blogs, Fotos, Präsentationen oder Twitter-Updates mit wenigen Klicks in dein Profil einzufügen und dein Profil im Sinne deines Personal Brandings zu gestalten.

So kannst du deinen Besuchern die interessantesten und wichtigsten Infos über dich auf deiner besten Seite zusammenstellen und präsentieren.

31 Flickr Modul für deine besten Fotos

Mit dem Flickr Modul kannst du in deinem Profil Fotos einbinden die du bereits auf Flickr eingestellt hast. Es gibt zwei Flickr Module bei myON-ID. Eines mit großer Bildansicht und eines in dem die Bilder als „Stream” angezeigt werden. Du kannst in beiden Modulen einstellen ob alle und nur ausgewählte Fotos deines Flickr Accounts angezeigt werden sollen.

5 Twitter Modul – für deine besten Tweets

Mit dem Twitter Modul bindest du ganz einfach deinen bestehenden Twitter Account in dein Profil ein. In den Einstellungen zu diesem Modul kannst du festlegen, wieviele Tweets angezeigt werden sollen und ob deine Twitter-Bio angezeigt werden soll. Solltest du mehr als einen Twitter Account haben kannst du dieses Modul natürlich auch mehrmals einbinden.

21 Blog Modul – für deine besten Artikel

Mit dem Blog Modul integrierst du ganz einfach die Inhalte eines bestehenden Blogs. Du kannst dabei festlegen ob nur die Überschriften der Artikel oder auch die ersten Textzeilen angezeigt werden sollen.

8 Slideshare Modul – für deine besten Präsentationen

Mit dem Slideshare Modul bindest du ganz einfach deine Präsentationen ein die du bereits bei Slideshare hochgeladen hast. So kannst du nun deine wichtigsten Präsentationen und Projekte zu deinem Profil zu ordnen und deinen Besuchern zugänglich machen.

4 Datei Upload Modul – für deine besten Dokumente

Mit diesem Modul kannst du eigene Dateien, wie bspw. ein PDF in dein Profil hochladen und präsentieren. Somit kannst du bspw. einen deinen Lebenslauf, den du bereits als PDF vorliegen hast einfach in dein Profil einstellen.

6 Kontaktmöglichkeiten – um dich besser followen zu können

Mit diesem Modul bietest du deinen Profilbesuchern zusätzliche Möglichkeiten mit dir in Kontakt zu treten und deine Informationen zu abonnieren, um regelmäßig auf dem Laufenden zu bleiben. So können deine Besucher direkt in deinem myON-ID Profil deine Twitter-Updates und deinen Blog-Feed abonnieren.

9 Kartenmodul

Mit dem Kartenmodul kannst du deinen Standort auf einer Landkarte eintragen und in deinem Profil anzeigen lassen.

1 Modul für eine Kurzbeschreibung über dich

Dieses Modul dürfte eines der wichtigsten Neuerungen sein. Damit hast du nun die Möglichkeit dich kurz und knapp zu beschreiben und vorzustellen. Du kannst hier neben deinem Namen, deinem Unternehmen auch angeben an was du interessiert bist und was du anderen anzubieten hast. Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten erlauben es dir die Darstellung umfangreich zu verändern.

Jedes Modul hat diverse Einstellungsoptionen. Probiere diese einfach mal aus. Du kannst diese jederzeit wieder ändern. Die Option zum Einstellen des Moduls erreichst du immer, indem du dich einloggst, dein Profil besuchst und dann in der rechten oberen Ecke des jeweiligen Moduls das Stiftsymbol anklickst. Zum Löschen eines Moduls findest du neben dem Stiftsymbol ein Minuszeichen.

Selbstverständlich kannst du jedes Modul auch mehrfach verwenden. Das macht bspw. Sinn, wenn du verschiedene Seiten mit verschiedenen Schwerpunkten, wie bspw. „Über mich”, „Meine Projekte”, „Mein Lebenslauf” oder „Meine Hobbies” über dich anlegst.

Hier auch ein paar Beispiele: Christian´s beste Seite, Martin´s beste Seite, Mark´s beste Seite

Übrigens haben wir auch die Erstellung deines Profils und neuer Seiten stark vereinfacht.

Wenn du dein Profil erstellst oder erweiterst wirst du nun von einem Assistenten geleitet. Du kannst dabei aus Vorlagen wählen, um dein Profil in wenigen Minuten richtig schick und individuell aufzubauen.

Wir sind fleißig dabei, weitere Features zu entwickeln, damit myON-ID noch besser wird. Für dein Feedback und deine Verbesserungsvorschläge haben wir immer ein offenes Ohr und freuen uns auf deine Meinung!

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Reise in die USA? Eine Checkliste für Startups

30. April 2009 um 12:56 von Christian Sigl

Mein USA Aufenthalt anlässlich der Web 2.0 Expo in San Francisco hat mir wieder gezeigt, das es mit “einfach rüber fliegen” nicht getan ist, sondern man sich schon Vorbereiten sollte, wenn man auf die andere Seite des Atlantik begibt. Ein paar Tipps für Euch habe ich hier zusammengestellt.

Insbesondere habe ich hier ein paar Erfahrungen und Ideen zusammengefasst die Euch bei der Hotelsuche, Navigation und natürlich ganz wichtig bei der Nutzung Eures iPhones in den USA helfen können. Ich will hier meine Erfahrungen an Euch weitergeben, für den Fall, dass Ihr selbst in nächster Zeit mal “rüber” wollt.

Hotelbuchung:

priceline-21109Wer relativ günstig in den USA nächtigen möchte kommt an priceline.com nicht vorbei. Dort kann man neben Inlandsflügen auch Hotels buchen. Der Clou bei der Sache ist, dass man selber einen Preis vorschlagen kann. Man wählt also den Zeitraum und die Stadt, in der man übernachten will und bekommt, sofern es eine größere Stadt ist, einzelne Stadtteile vorgeschlagen. Nachdem man eins gewählt hat entscheidet man sich für den Standard des Hotels (zw. 1 und 4 Sternen). Anschließend gibt man ein Gebot ab, was man bereit ist pro Nacht zu zahlen. Auf Wunsch zeigt Priceline auch einen Richtpreis an. Nachdem man seine Kreditkartendaten und die Rechnungsadresse eingegeben informiert Priceline den Nutzer ob das Gebot von einem der Hotels akzeptiert wurde. Wenn man Stadtteil und Hotelstandard nicht verändert, kann man erst nach einem Tag ein neues Gebot abgeben. Durch diese Variante der Hotelbuchung kann man gegenüber einer normalen Reservierung einiges sparen.

Hotelcheck:

idHeadIDX_TCH Wenn man in den USA gezielt ein Hotel wählen möchte so sollte man sich vorher bei tripadviser.com über die Qualität des Hotels erkundigen. Dort können die Nutzer Hotels bewerten und auch eigene Fotos von diesen einstellen. Auf diese Bewertungen ist auch verlass – diese Erfahrung durfte ich während meines Aufenthalts in den USA selbst machen.

Achtung Kreditkarte:

Das Bezahlsystem in den USA ist relativ einfach – Kreditkarte durch den Scanner ziehen und gut ist. Allerdings sollte man sich vorher bei seiner Bank erkundigen, welche Gebühren im Ausland für die Kreditkartennutzung anfallen. Wenn man für jeden bezahlten Kaffe im Staarbucks zusätzliche 1,50€ Transaktionsgebühr zahlen muss, kann das bei exzessivem Kaffeekonsum sehr schnell sehr teuer werden.

iPhone in den USA:

Wer sein iPhone auch Übersee nutzen und mit diesem auch im Web surfen möchte dem kann die GoPhone Prepaid Karte ans Herz legen. In den USA kann man mit dieser für 10ct/min telefonieren und 100mb Traffic kosten 20$.

Von A nach B dank Google Maps:

iphonescreenshot In Google Maps sind für die USA auch die öffentlichen Verkehrsmittel eingezeichnet. Mit Hilfe von Google Transit kann man somit die Route von A nach B planen und Google wählt automatisch die schnellste Verbindung via öffentlicher Verkehrsmittel. Gerade als “unmobiler” Tourist ist dieses Tool sehr hilfreich.

Wenn man Start- und Ziel-Adresse eingegeben hat bekommt man bis zu 4 mögliche Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeboten. Neben der Bus- oder Bahnnummer bekommt man zusätzliche Informationen zu Ticketpreisen.

In Deutschland ist dieser Service leider noch nicht nutzbar, da die Verkehrsbetriebe der Teilnahme noch nicht zugestimmt haben.

Neben den USA ist Google Transit bislang ausschließlich in ausgewählten Städten Frankreichs, Polens, Italiens und in Großbritannien sowie in der Schweiz und in Österreich verfügbar. Während meines Aufenthalts in den USA habe ich ihn richtig schätzen gelernt.

Weitere Berichte von unserem Trip in die USA und dem Besuch der Web 2.0 Expo in San Francisco:

  • Web2.0 Expo SF oder “Einmal über den Teich und zurück”
  • Web 2.0 Expo SF oder “Die ultimative Badge-Idee”


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Checkliste: Darauf schauen Personaler bei Online-Profilen

28. April 2009 um 10:50 von Mario Grobholz

Mit einer Umfrage des US-Jobportals CareerBuilder unter Arbeitgebern und Personalberatern hat ergeben, dass 22% von ihnen Facebook und Co. nutzen, um sich ein besseres Bild von ihren Bewerbern machen zu können.

Worauf die Personaler bei dem “durchleuchten” der Bewerber besonders schauen, zeigt die folgende Übersicht:

  • 41% achten auf Hinweise zu Alkohol- oder Drogenkonsum
  • 40% achten auf peinliche, diskreditierende Fotos in den Profilen
  • 29% achten auf schlechte Kommunikationsskills
  • 28% achten auf üble Nachrede über Ex-Arbeitgeber oder -Kollegen
  • 27% achten auf falsche oder zweifelhafte Qualifikationen
  • 22% achten auf unprofessionelle Namensangabe bei Profilen
  • 21% achten auf Hinweise auf kriminelles Verhalten
  • 19% achten auf Preisgabe vertraulicher Informationen des letzten Arbeitgebers

In der Auswertung der Umfrage werden auch Tipps für Bewerber gegeben, wie sie bei einer Bewerbung mit Ihren Online-Profilen für sich werben können:

  • Digitalen “Dreck” Entfernen (Bilder, Kommentare und Links, die sich negativ auf die eigen Reputation auswirken könnten)
  • Regelmäßige Profilupdates aller Profile
  • Kommentare beobachten und evtl. negative aussortieren (teilweise ist die “Pinnwand” öffentlich einsehbar)
  • Nur ausgewählten Gruppen beitreten (Grupen wie “Wir trinken Bier nur an Tagen die mit ‘g’ enden. Und Mittwochs.” sprechen nicht für den Bewerber)
  • Privacy Einstellungen kontrollieren (wenn das Profil “privat” ist, können es meist nur Freunde einsehen)
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Der erste Eindruck zählt – auch im Internet

23. April 2009 um 10:08 von Mario Grobholz

Wer sich als potentieller Bewerber bislang noch nicht um seine Online-Reputation gekümmert hat, sollte sich spätestens in der jetzigen Wirtschaftskrise doch ein wenig darüber Gedanken machen.

354731_R_by_berwis_pixelio.de Viele Menschen werden in diesem Jahr ihren Job verlieren. Es ist nicht schwer, eine solche Voraussage zu machen, betrachtet man die aktuellen Diskussionen in der Wirtschaft. Deshalb wird den Bewerbern von den meisten Personalern (84 Prozent) empfohlen, auf ihren digitalen Ruf zu achten. Wer zu wenig auf seine Online-Profile in Social Networks und seine Webpräsenz insgesamt achtet, der riskiert eine Jobabsage. Das ergab eine vor kurzem durchgeführte Befragung zur Bewerberauswahl unter der Leitung von Professor Wolfgang Jäger von der FH Wiesbaden.

Da es weniger Jobangebote in den Unternehmen gibt, schauen diese sich die Bewerber wesentlich genauer an. Es kommt hierbei auch darauf an, welchen persönlichen Eindruck man im Web selbst mit seinen Inhalten hinterlässt. Deshalb lohnt es sich für den Einzelnen, sein äußeres Erscheinungsbild auf Vordermann zu bringen.

Allzuviel Aufwand müssen Sie dafür gar nicht einmal betreiben – denken Sie vor allem an folgende Dinge:

1. Nehmen Sie lieber ein gutes Foto als Profilbild, dass Sie in den Social Networks veröffentlichen. Ansonsten mindert die schlechte Fotoqualität Ihre Jobchancen.

2. Wenn Sie in einem Social Network Ihren Lebenslauf eingeben sollten Sie darauf achten, dass dieser vollständig ist. Hierbei gelten die selben Spielregeln wie bei einer klassischen Bewerbung. In der Analyse kam heraus, dass 73 Prozent aller Personalverantwortlichen auf einen lückenlosen Lebenslauf besonders viel Wert legen.

3. Wer Mitglied in einem Social Network ist, sollte dort seine vollständigen Kontaktdaten angeben. Es verzichten viel zu viele Onliner darauf, ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse anzugeben. Außerdem empfiehlt es sich, auch die Nachrichten in den Social Networks zu lesen und darüber erreichbar zu sein.

4. Jeder dritte Personaler nutzt das Internet, um sich in den Suchmaschinen und Social Networks über künftige Mitarbeiter zu informieren. Rechnen Sie als Bewerber lieber damit, in einem Vorstellungsgespräch auf Ihre Tweets, Blogartikel und sonstigen Social Media-Beiträge angesprochen zu werden.

5. Melden Sie sich bei allen wichtigen Social Networks an und sichern Sie sich dadurch Ihren Personal Brand, damit niemand anderes Ihren Online-Ruf ruinieren kann.

6. Idealerweise führen Sie all Ihre Online-Profile zu einem einzigen zusammen, damit jeder sofort erkennen kann, wo Sie im Netz wirklich zu finden und aktiv sind. Sie können beispielsweise auf unserer Online-Identitätsplattform myON-ID all ihre Profile zusammenfügen und pflegen.

7. Falls Sie Webadressen auf Ihrem Namen haben, aber bislang nicht nutzen, können Sie diese auch für Ihren Personal Brand nutzen, indem Sie die Domain mit Ihrem myON-ID-Account verbinden oder von einem anderen Social Network eine Weiterleitung anlegen. Dadurch erhalten Besucher Ihre wichtigsten Informationen zu Ihrer Person auf einem Blick.

8. Sie können mit mehreren Social Media Profilen einen großen Einfluss auf Ihre Darstellung im Netz haben. Denn mit jeder Mitgliedschaft hinterlassen Sie Ihre eigenen Spuren bewusst im Web und können Links auf Ihre einschlägigen Webadressen vergeben.

Lesen Sie auch folgende Artikel zu diesem Thema:

  • Bewerbung im Zeitalter des Web 2.0
  • Selbstmarketing in Zeiten des Abschwungs
  • Social Media Guideline für eine optimale Bewerbung
  • Karriere und Internet – weitere Informationen
  • Digitaler Karriere Backbone

Bildnachweis: © berwis / pixelio!

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