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Employer Branding und Recruiting im Social-Media-Zeitalter

16. August 2011 um 8:07 von Philipp Strobel

Es gibt immer mehr Unternehmen, die über soziale Netzwerke wie Facebook, Linkedin, Xing oder Twitter nach Mitarbeitern suchen. Dies ist Ergebnis einer Recherche vom Manager Magazin Online unter Deutschlands 60 größten Firmen. Demnach nutzen beispielsweise die Deutsche Post und Lufthansa Facebook, um auf ihre Stellenausschreibungen in ihren eigenen Karriereportalen aufmerksam zu machen. Zudem beantworten sie Fragen rund um Bewerbungen und aktuelle Stellen im Unternehmen. Das Social Web hilft auch bei der Vermittlung von Angestellten über Empfehlungen: Bei der Deutschen Telekom erfolgen beispielsweise ein Viertel der Einstellungen aufgrund von Empfehlungen.

Laut dem Magazin suchen auch die Personalabteilungen von Hermes-Logistik, dem Softwarekonzern SAP oder dem Chemiekonzern Boeringer Ingelheim auf Xing gezielt nach Profilen von Personen, die nach neuen Herausforderungen suchen. Bei SAP spricht die Personalabteilung Xing-Mitglieder über die Gruppe „sapdach” auf offene Stellen an und hat darüber bereits zehn Leute eingestellt – Tendenz steigend.

Dass viele Unternehmen das Social Web nutzen, um ihre Arbeitgebermarke zu fördern und um Personal zu rekrutieren, hat auch eine Studie der Wiesbaden Business School in Zusammenarbeit mit der Karriereplattfrom Talential zum Thema „Nutzung von Social Media im Employer Branding und Recruiting” im Herbst 2010 gezeigt. Unter den Befragten Fach- und Führungskräften gaben 67 Prozent an, Ziel ihrer Social-Media-Aktivitäten wäre das Recruiting von Mitarbeitern und 62 Prozent nannten den Aufbau einer Arbeitgebermarke als Ziel. Unterdessen waren nur 21 Prozent der Befragten zufrieden mit den Social-Media-Erfolgen für das Recruting und nur 18 Prozent sagten, sie könnten Erfolge beim Aufbau ihrer Arbeitgebermarke über das Social Web verzeichnen.

Dabei stellt sich die Frage, wie Unternehmen diese Erfolge steigern könnten. Auf Bewerber-Seite nachgefragt, finden sich hierzu mögliche Antworten: Eine Online-Befragung zum Thema „Beruf und soziale Netzwerke” durch den Student Monitor UG und PersonalMarketing 2null.de im Mai 2011 hat gezeigt, dass 91 Prozent der Bewerber die Websites der Unternehmen regelmäßig bei der Jobsuche nutzen, um sich über den Arbeitgeber zu informieren. Bereits jeder Zweite informiert sich derzeit auf Facebook. Zudem besuchen 37 Prozent Xing, 12 Prozent Linkedin und elf Prozent Twitter, um Informationen über den Arbeitgeber einzuholen. Doch obwohl sich Bewerber offensichtlich gerne auf den Websites der Unternehmens tummeln, um wertvolle Details zu erfahren, bewerben sich 69,2 Prozent bevorzugt per E-Mail, 15,8 Prozent via schriftlicher Bewerbung – und nur 9 Prozent via Webformular. Das ist Ergebnis einer Untersuchung der Universitäten Bamberg und Frankfurt sowie der Monster AG im Januar 2011. Formulare und undurchsichtige Online-Bewerbungsprozesse scheint die „Generation Facebook“ als Relikt aus der „Steinzeit” des Internets zu sehen.

Daraus lässt sich schließen, dass es für Unternehmen in der nächsten Zeit wichtig sein wird, den Online-Bewerbungsprozess zu verschlanken. Ein Schritt in diese Richtung könnte der „Apply-with-LinkedIn”-Button sein, über den kürzlich auch E-Recruiting-Expertin Eva Zils in ihrem Blog „Online-Recruiting.net” berichtete. Es ist Unternehmen möglich, diesen Button in ein Stellenangebot zu integrieren. So können sich Kandidaten direkt mit ihrem LinkedIn-Profil auf die vakante Stelle bewerben. Auch die Facebook-Recruiting-App von Monster, BeKnown, dürfte für das Recruiting in nächster Zeit spannend werden. Mit der App können Facebook-Mitglieder ein berufliches Netzwerk knüpfen, ohne dass Personaler deren private Aktivitäten zu Gesicht bekommen. Jobsuchende können sehen, wer aus ihrem BeKnown-Netzwerk Unternehmen und Karrieremöglichkeiten kennt, die für sie interessant sein könnten. Zukünftig soll es auch Möglichkeiten zur Mitarbeiterempfehlung geben, wobei Facebook-Nutzer bei erfolgreicher Empfehlung eines Kandidaten bares Geld erhalten sollen – Jobempfehlungen 2.0 also, die sicherlich virale Effekte mit sich bringen und somit zu einem nützlichen Hilfsmittel beim Recruiting werden können.

Ein nächster Schritt sollte für Unternehmen auch sein, ihre Social-Media-Präsenzen in den Bereichen Employer Branding und Recruiting mit den Karrierebereichen ihrer Websites zu verzahnen, denn dort informieren sich die Bewerber schließlich. Offenbar gibt es noch viel zu tun, um das Potenzial des Social Webs für das Employer Branding und das Recruiting besser auszunutzen. Wir fragen uns, wie HR-Experten dies einschätzen? Wir sind neugierig und werden das Thema in den kommenden Tagen weiter auf unserem Blog beleuchten und Personalexperten dazu befragen.

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Das schreibt die Presse über myON-ID Media im Juli

10. August 2011 um 8:35 von Mario Grobholz

Nachdem wir bereits im Juni zum Start des Social-Web-TV-Formats bei Siemens reges Pressefeedback erhalten haben, stand dieses Thema im Juli weiter auf der Medienagenda. Auch unsere Kooperation mit Amiando wurde weiter beleuchtet.

So berichtete etwa das Online-Magazin automobil-events.de: „Durch die Zusammenarbeit von amiando und myON-ID Media können Veranstalter mit Hilfe der iMedia Lounge ihre Social Media Aktivitäten auf ihrer eigenen Website aggregieren. Somit werden Eventinformationen und Inhalte, die auf Blogs, Facebook oder Twitter veröffentlicht werden, auch an einer zentralen Stelle unter dem eigenen Markendach für Eventteilnehmer, Interessenten und die Presse zugänglich gemacht.”

CP Monitor ging in der Print-Ausgabe auf das Social-Web-TV von Siemens ein: „Die Siemens-Electrogeräte GmbH, München, hat mit coolNews seine erste Social Web-TV-Sendung gelauncht. Die Basis hierfür ist die iMedia Lounge, ein Social Media Content Management System (SCMS) von myON-ID Media, München.”

Zu Ruflotse gab es im Juli wie in den Vormonaten wieder eine starke Berichterstattung – im Rampenlicht standen der zweite Ruflotse-Löschreport und eine Umfrage, die wir gemeinsam mit Avira unter Internetnutzern zum Thema Online-Reputation durchgeführt haben. Nachzulesen sind die Details hierzu im Reputations-Magazin von Ruflotse.

Im August geht es weiter mit spannenden Beiträgen! Vielen Dank an alle Redakteure für die angenehme Zusammenarbeit.

Das schrieb die Presse im Juni
Das schrieb die Presse im Mai
Das schrieb die Presse im April

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Vortrag myON-ID Media auf dem Mobile Media Forum 2011: Social-Media-Inhalte als Manager-Magazin für das iPad aufbereitet

9. August 2011 um 8:03 von Philipp Strobel

Wenn am 29. September das 4. Mobile Media Forum in Wiesbaden stattfindet, sind wir gemeinsam mit T-Systems Multimedia Solutions dabei: mit einem Vortrag zum Thema „Social Media Magazine für Manager”. Führungskräfte und Entscheider haben wenig Zeit und dennoch ist es für sie entscheidend, einen Teil ihres Tages zu investieren, um sich über den Markt, die Branche und Nachrichten zum eigenen Unternehmen zu informieren. Hierbei bietet die Vielfalt des Social Webs neuartige Chancen, um Trends frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. In unserem Vortrag sprechen wir über ein Social Media Magazine, das Entscheidern genau jene Kommentare, Meinungen und Beiträge aus dem Social Web auf das iPad oder einen anderen Tablet PC liefert, die für sie hochrelevant sind. Durch die übersichtliche Aufbereitung bleibt den Managern und deren Team die zeitaufwändige Suche nach wichtigen Nachrichten erspart – relevante Kommentare, Inhalte und News sehen sie auf einen Blick.

Referieren werde ich gemeinsam mit Martin Wanitschke, Team Social Media Evolution sowie Alexander Willkomm, Experte Social Collaboration von T-Systems Multimedia Solutions, von 11:45 bis 12:30 Uhr. Im Vortrag werden wir ein praktisches Beispiel aufzeigen: ein Social Media Magazine, das bereits im Einsatz ist und Social-Media-Inhalte aus Blogs, Foren und Social Networks wie Facebook, Twitter oder Youtube aggregiert. Es funktioniert quasi wie ein Social-Media-Monitoring-Tool in Magazin-Format: Sämtliche Inhalte präsentiert es übersichtlich, optisch ansprechend aufbereitet und plattformunabhängig auf dem iPad. Ob am Frühstückstisch oder im Büro – die Führungskräfte haben durch das mobile Magazin immer und überall die jüngsten Trends und Medienberichte im Blick. Wir werden hierbei auf die Nutzung, das Monitoring und die Akzeptanz durch das Management eingehen.

Wir freuen uns bereits auf unseren Vortrag, den Austausch mit dem Publikum und die weiteren Programmpunkte und Referate. Schwerpunkt auf dem diesjährigen Forum ist das Thema Social Media bzw. Social Networks und deren zunehmende Nutzung über mobile Endgeräte:

4. MMF2011: Social Media goes Mobile:
Trends, Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis.

Aktuelle Entwicklungen, neue Services entsprechender Plattformen sowie Anwendungsmöglichkeiten von Social Media im Rahmen von Werbung und Marketing werden im Fokus der Vorträge stehen. Das Forum findet auf dem Mediencampus Wiesbaden „Unter den Eichen” der Fachhochschule Wiesbaden statt.

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und sind gespannt auf neue Kontakte und anregende Diskussionen!

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Econ-Award-Nominierung für den Social Media Newsroom von T-Systems Multimedia Solutions

29. Juli 2011 um 10:00 von Mario Grobholz

Wow. Wir sind begeistert. Der Social Media Newsroom von T-Systems Multimedia Solutions, basierend auf unserer iMedia Lounge, ist für den Econ Award 2011 nominiert. Im Rahmen des Awards suchen der Econ Verlag und das Handelsblatt jährlich innovative Ideen der Unternehmenskommunikation. Den Social Media Newsroom von T-Systems Multimedia Solutions hat die Jury in der Kategorie „Social Media” nominiert.

Mit dem Social Media Newsroom hat T-Systems Multimedia Solutions eine Plattform geschaffen, auf der die eigenen Mitarbeiter als Fürsprecher für das Unternehmen zu Wort kommen. Wir haben den Newsroom mit unserem Social Media Content Management System (SCMS) iMedia Lounge technisch realisiert.

Für das Employer Branding essenzieller Bestandteil des Newsrooms ist die Mitarbeiterseite, auf der die iMedia Lounge Tweets von Mitarbeitern sowie von den offiziellen Unternehmensaccounts aggregiert. Die Tweets der privaten Mitarbeiter-Accounts selektiert die iMedia Lounge automatisiert und stellt sie im Twitter-Feed des Newsrooms dar. Auf einer weiteren Unterseite sind Blogs zu verschiedenen Themen dargestellt, die von Mitarbeitern des Unternehmens betrieben werden. Durch die Twitterwall und die Blogs profitiert T-Systems Multimedia Solutions automatisch von dem bestehenden guten Ruf der Mitarbeiter, die ihre Reputation bereits in den vergangenen Jahren durch ihre Kommunikationsexpertise im Bereich Social Media aufgebaut haben.

Die Presseseite im Newsroom dient Journalisten weiterhin als übersichtliche Informationsquelle. Mit Hilfe der iMedia Lounge hat T-Systems Multimedia Solutions zudem Informationen zum Dresdner Zukunftsforum eingebunden. Der Newsroom ist zu 100 Prozent konform zum Corporate Design und zur Corporate Identity und nahtlos in den bestehenden Internetauftritt des Unternehmens eingebunden.

Eine entscheidende Bedeutung für die Beurteilung und Auswahl der Nominierten sind die Integration in die bestehende Unternehmenskommunikation, Relevanz der durchgeführten Social-Media-Aktivitäten, Innovation, Erreichbarkeit der Zielgruppe und die Benutzbarkeit und Aufmachung der eingesetzten Mittel.

Alle nominierten Beiträge und die Sieger werden im Jahrbuch der Unternehmenskommunikation, Band 05 veröffentlicht. In der Jury sitzen neben den Herausgebern neun weitere hochrangige Spezialisten für Corporate Communication. Herausgeber sind Prof. Dr. Herbert A. Henzler, Honorarprofessor für Strategie- und Organisationsberatung an der LMU München und Senior Advisor bei Credit Suisse, Klaus Rainer Kirchhoff, Vorstandsvorsitzender der 1994 gegründeten Kirchhoff Consult AG und Gabor Steingart, Chefredakteur des Handelsblatt.

Wir freuen uns sehr über die Nominierung. Richtig spannend wird es dann am 17. November bei der Bekanntgabe der Sieger der Econ Awards Unternehmenskommunikation 2011 in Berlin!

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amiando kooperiert mit uns: iMedia Lounge für Messe-, Konferenz- und Event-Veranstalter

8. Juni 2011 um 10:45 von Mario Grobholz

Nachdem amiando bereits unsere iMedia Lounge als Basis für seinen eigenen Social Media Newsroom nutzt, bietet unser Partner die iMedia Lounge nun auch Organisatoren von Kongressen, Messen, Events und anderen Veranstaltungen an. Über unsere Zusammenarbeit mit Europas führendem Anbieter für Online-Eventregistrierung und Ticketing können Veranstalter die iMedia Lounge, das Social Media Content Management System (SCMS), nutzen, um ihre bestehenden Social-Media-Aktivitäten auf ihre eigene Website aggregieren.

Damit machen sie ihre Eventinformationen und Inhalte, die auf Blogs, Facebook oder Twitter veröffentlicht werden, an einer zentralen Stelle unter dem eigenen Markendach für Eventteilnehmer, Interessenten und die Presse zugänglich. Durch unsere Kooperation bietet amiando Veranstaltern ab sofort neben seinen Online-Eventmanagement- und Marketing-Tools eine weitere Form der innovativen Event-Kommunikation an.

Sandro Spiess, Marketing Manager Social Media & PR bei amiando, sagte uns: „Als Vorreiter im Bereich Social Media Tools für Eventveranstalter möchten wir unseren Kunden stets die innovativsten Kommunikationsmöglichkeiten für ihre Events zur Verfügung stellen. Auf Grund dessen und anhand unserer eigenen sehr guten Erfahrungen werden wir ab sofort die Lösungen der iMedia Lounge im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft anbieten. Wir sind davon überzeugt, dass die effizienten Social-Media-Konzepte von myON-ID Media die Verbreitung und Sichtbarkeit von Veranstaltungen entscheidend erhöht.“

Mit der iMedia Lounge haben Messe- und Kongressveranstalter die Möglichkeit, ihren Ausstellern Social Media Newsrooms einzurichten, statt der heute noch üblichen digitalen Pressefächer. So lassen sich die aktuellen Social-Media-Inhalte der Aussteller beispielsweise aus Blogs, Facebook, Twitter, Flickr oder Youtube und aus deren Pressewebsite in einen Social Media Newsroom aggregieren. Der Social Media Newsroom ist in die Messe- oder Kongress-Website integriert, gemeinsam mit den Social Media Newsrooms anderer Aussteller. Für die Kunden entfällt jeglicher redaktionelle Aufwand, da die iMedia Lounge die Inhalte automatisch aggregiert. Damit kann der Veranstalter seinen Kunden ein attraktives Angebot zur Messekommunikation machen. Zudem wertet er seine eigene Website durch die vielfältigen Inhalte der Aussteller auf – ein großes Plus für die Suchmaschinenoptimierung.

Der Social Media Newsroom lässt sich auch unmittelbar für den Event-Organisatoren einrichten: In der Regel organisieren Veranstalter mehrere Messen, Kongresse und Events parallel und haben dementsprechend individuelle Social-Media-Accounts für die jeweiligen Veranstaltungen. Passend dazu ist es möglich, für die einzelnen Veranstaltungen eigene Social Media Newsrooms einzurichten. Damit erhalten Aussteller und Besucher aktuelle Social-Media-Inhalte sowie traditionelle Informationen auf einer Seite, im Corporate Design des Veranstalters oder des Events.

Social Media wird für Messen und Kongresse zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mit der iMedia Lounge realisieren wir in kürzester Zeit für Veranstalter perfekte und nahtlos integrierte Social Media Lösungen. Amiando ist hierfür der ideale Partner, weshalb wir uns besonders auf die Zusammenarbeit mit unseren Münchner Freunden freuen.

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Das schreibt die Presse über myON-ID Media im Mai

7. Juni 2011 um 8:30 von Mario Grobholz

Wie Manager vom iMedia Lounge Magazine und der Handel von der Integration von Social-Media-Elementen in die eigene Website profitieren können – das war in der deutschen Presse im Mai nachzulesen. Employer Branding bei T-Systems MMS und Social Web TV bei Siemens – beides auf Basis der iMedia Lounge – sowie Social-Media-Strategien für Sportvereine waren ebenfalls Thema in den Medien. Schweizer Unternehmen konnten zudem nachlesen, wie sie ihre Social-Media-Strategie in ihre Web-Content-Management-Strategie integrieren können.

Unter dem Titel „Algebra 2.0” berichtetet die Süddeutsche Zeitung über bayerische Sportvereine, die im Social Web aktiv sind. Die Journalistin Katrin Freiburghaus erklärte dabei, dass die Multiplikator-Funktion sozialer Netzwerke exponentielles Wachstum bei den Fanzahlen erzeugen würde. „Je mehr Fans ein Verein im echten Leben hat, desto größer ist das Potential, das er online nutzen kann”, so eines unserer Statements zum Thema. Dabei ginge es allerdings nicht nur um die Anzahl der Fans, sondern auch darum, wie stark sie miteinander vernetzt sind.

Wie Mitarbeiter bei T-Systems MMS im Rahmen einer Employer-Branding-Strategie zu Fürsprecher der Marke werden und in einem Social Media Newsroom persönlich zu Wort kommen, war beim e-commerce-magazin nachzulesen. Details zu unserem Social-Web-TV-Projekt, das wir für Siemens-Electrogeräte verwirklicht haben, hat der media-TREFF veröffentlicht. Die Schweizer Netzwoche veröffentlichte zudem unseren zweiseitigen Artikel zur „Integration der Social-Media-Content-Management-Strategie in die Web-Content-Management-Strategie”. Unseren Artikel zum Thema Social Media in der Tourismusbranche hat zudem iBusiness veröffentlicht. Darin schrieben wir über die Reisebranche, die teils erreicht hat, was viele Marken möchten: „Sie ist im sozialen Netz angekommen. Ihr neues Ziel ist Social Booking – der Kreislauf von Social Media und E-Commerce. Der lehrreiche Blick auf einen Vorreiter.”

„Die intelligente Integration von Facebook und Twitter in den Verkaufsprozess ist für Onlinehändler kein großer Aufwand, kann jedoch große Wirkung haben, wenn sich das virale Potenzial über diese Kanäle damit aktivieren lässt”, zitierte uns der Online Handel Anfang Mai. Weiteres Thema war unser iMedia Lounge Magazine für Manager, über das unter anderem new business berichtet hat.

Bei Ruflotse standen weiterhin der Launch unseres Facebook-Sicherheitspakets sowie unsere Forsa-Studie zum Thema Kinder-Urlaubsfotos, die deutsche Eltern im Internet veröffentlichen, im Mittelpunkt der Berichterstattung. Eine Zusammenfassung der Ruflotse-Pressebelege findet sich ab sofort monatlich im Reputations-Magazin von Ruflotse.

Im Juni geht es weiter mit spannenden Artikeln. Vielen Dank an alle Journalisten für die gute Zusammenarbeit!

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Social-Web-TV-Projekt für Siemens-Electrogeräte verwirklicht – mit der iMedia Lounge

31. Mai 2011 um 3:20 von Mario Grobholz

Wir freuen uns, heute hier Details zu unserem jüngsten Projekt für Siemens zu verraten: Auf Basis unseres Social Media Content Management Systems, der iMedia Lounge, konnten wir für die Siemens-Electrogeräte GmbH mit „coolNews” seine erste Social-Web-TV-Sendung (http://webtv.siemens-home.de/) realisieren. Es ist uns gelungen, mit dem Social-Web-TV für Hausgeräte-Endgebraucher gemeinsam mit Siemens ein technisches Novum im Social Web zu schaffen. Denn alle Sendungen sind auf Youtube – und dadurch kostenfrei – gehostet. Das Social-Web-TV ist unmittelbar in die Siemens-Website integriert und fördert durch die Anbindung zum Social Web virale Effekte.

Siemens hat für sein Social-Web-TV einen eigenen Youtube-Channel eingerichtet. Die Inhalte daraus aggregiert die iMedia Lounge und liefert sie im Siemens-Web-TV-Channel  auf der Siemens-Website aus. Dies geschieht auf Basis einer Businesslogik, die wir eigens für das Social-Web-TV-Konzept innerhalb der iMedia Lounge entwickelt haben. Der Besucher kann dadurch die Videos vor Ort ansehen – im bekannten Corporate Design von Siemens. Integrierte Share-Funktionen ermöglichen den Zuschauern zudem, die Videos im Social Web weiter zu verbreiten. So entsteht ein Kreislauf, der die Zuschauerzahlen des Social-Web-TVs exponentiell wachsen lässt. Die Web-TV-Plattform ist iPhone- und iPad-kompatibel, lässt sich also auch komfortabel unterwegs konsumieren.

Wir setzen bei unserem Social-Web-TV-Konzept auf Youtube, da sich dadurch Lösungen kostengünstig und hochskalierbar verwirklichen lassen. Es zeigt sich doch immer wieder, dass Unternehmen häufig erst einmal nur eine Idee haben, aber schwer vorhersehen können, ob diese tatsächlich beim Publikum einschlagen wird. Insgesamt gibt es im Web-TV-Bereich noch wenige Erfahrungswerte. Durch massive Einsparungen im Hosting und Streaming haben Unternehmen mehr Spielraum, solche Projekte zu initialisieren. Unsere Lösung lässt sich günstig nach oben skalieren und beispielsweise auch in weiteren Ländern ausrollen.

Wir liefern neben der iMedia Lounge als technische Basis auch das Konzept für die Einbindung in die Website und die Anbindung an das Social Web. Auch setzen wir das Konzept komplett um.

„coolNews” läuft als monatliche Sendung mit Themen rund um das Kühlen und Gefrieren im Haushalt. Die Inhalte der Sendung sind auf den Endverbraucher ausgerichtet und unterhaltsam aufbereitet. Neben Produktvorstellungen und Experteninterviews unterstreichen Studien, Umfragen, Zahlen und Fakten die Berichterstattung. Durch die Sendung führt Moderatorin Daniela Fuss. Produziert werden die Beiträge von der Münchner Kreativ- und Medienagentur KG Media Factory GmbH.

Siemens nutzt unsere iMedia Lounge übrigens auch für seinen Social Media Newsroom unter http://newsroom.siemens-home.de/ in Deutschland und Spanien unter http://tendencias.siemens-home.es/.

Wir sind stolz, dass sich Siemens auch für sein Social-Web-TV-Projekt wieder für uns entschieden hat und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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Tourismusbranche: Klassische Destinationen und exotische Ziele auf der Social-Media-Reiseroute

26. Mai 2011 um 8:31 von Philipp Strobel

Hotelbewertungen, Reiseberichte und Kundenempfehlungen: Mit den Weiten des Social Webs hat sich der Tourismusindustrie eine ganz neue Welt der Kundeninteraktion eröffnet. Welche Pfade einzelne Unternehmen bereits betreten haben, haben wir in unserer Interviewserie „Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche” bei Branchenexperten verschiedener Unternehmen erfragt: Nadja Waldraff von HolidayCheck.de, Karen Liller von STA Travel, Birigt Ströbel von Holidayinsider.com und Dr. Ingo Markgraf von REWE Touristik erzählten über ihre Aktivitäten, Pläne und Trends im Bereich Social Media. Die Gespräche zeigen, dass der Social-Media-Erfahrungsschatz der Branche in den vergangenen Monaten und Jahren steil angestiegen ist und damit auch die Erfolgskurve.

Da das Social Web sehr dynamisch ist, ist allerdings eine ständige Weiterentwicklung und viel „Learning by doing” notwendig – so sehen es auch unsere Interviewpartner. Neben den befragten Experten haben wir auch mit Thorsten Tschirner, Leiter Marketing und Vertrieb bei der HAMBURG Tourismus GmbH gesprochen. Seine Meinung: „Seien Sie mutig und machen Sie auch Fehler, um die Akzeptanz bestimmter Maßnahmen und Entwicklungen zu erkennen.”

Social Media – ein festes Element im Unternehmensalltag

Da bei Online-Reiseanbietern Social Media quasi in der Natur der Sache liegt, hat das Thema einen entsprechend hohen Stellenwert bei den Unternehmen. So gibt es beispielsweise bei HolidayCheck.de „zwar eine zentrale Stelle, die sich um die Koordinierung kümmert, das Thema ist aber in allen Teams präsent”, erklärte uns Nadja Waldraff. Social Media wird bei HolidayCheck.de auch für die interne Kommunikation genutzt, wie beispielsweise in Blogs einzelner Abteilungen. Auch weil die Unternehmen stark auf junge Menschen, sogenannte „Digital Natives”, abzielen, ist die Interaktion mit der Zielgruppe im Social Web essenziell. HAMBURG Tourismus etwa setzt Social Media ein, um Neuigkeiten und Angebote mitzuteilen und Maßnahmen zur Image- und Markenbildung vorzunehmen. „Es ist vor allem ein Marketinginstrument, wird aber auch genutzt, um in den Markt zu horchen”, so Thorsten Tschirner. Das Unternehmen ist dafür auf Facebook und Twitter mit eigenen Accounts aktiv. Insbesondere auf Facebook wird kommuniziert was das Zeug hält: So sind all unsere Interviewpartner mit ihren Unternehmen dort aktiv, um Reise-Ideen, Nachrichten, Unterhaltsames und Tipps zu geben. Ebenso haben sie eine aktive Fan-Community, die von ihren Erfahrungen berichten und Feedback geben. Hierfür nutzen HolidayCheck.de und STA Travel auch Twitter sehr intensiv.

Social Media – das bedeutet jedoch nicht nur, auf Facebook und Twitter präsent zu sein, sondern alle Möglichkeiten der Interaktion mit Kunden und Interessenten im Web voll auszuschöpfen. HolidayCheck.de nutzt beispielsweise auch Youtube, um audiovisuell über Neuigkeiten zu informieren und Reisetipps zu geben. Auch auf XING ist das Unternehmen mit einer Gruppe vertreten. „Wir schätzen den direkten und persönlichen Austausch mit unseren Usern sehr”, so Nadja Waldraff. „Das Feedback, das über diese Kanäle zurückkommt, ist sehr wertvoll.” Für STA Travel ist zudem das Corporate Blog das Herzstück der Social-Media-Aktivitäten. Karen Liller erklärt: „Unser Blog ist eine lebendige und authentische Publikationsplattform für alle Themen rund um die Welt von STA Travel. Es gibt uns die Möglichkeit, mit ausführlichen Beiträgen und spannenden Hintergrundinfos Interesse für unsere vielfältigen Themen und Produkte bei unserer Zielgruppe zu wecken.” Mit dem Blog motiviert STA Travel auch seine Mitarbeiter – denn diese sind dazu aufgerufen, selbst Posts für den Blog beizutragen und nehmen dieses Angebot freudig an. Das schafft darüber hinaus eine positive Außenwirkung. So kann der Einsatz von Social Media Unternehmen auch beim Recruiting unterstützen. Es hilft, sich bei Bewerbern – unter denen sich zunehmend „Digital Natives“ befinden – als innovativer und attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Freude über positive Kundenreaktionen und Reaktionen auf ernstzunehmende Kritik

Die verschiedenen Zielgruppen nehmen die Möglichkeiten des Social Webs dankbar an: Über Social-Media-Plattformen informieren sie Freunde über Reiseziele, um deren Meinung zu hören und Gruppenentscheidungen anzustoßen. Auch nach dem Urlaub teilen die „Kunden gerne ihre Erfahrungen über das Social Web und empfehlen Reiseziele auch weiter”, so Birgit Ströbel. Dr. Ingo Markgraf weiß Ähnliches zu berichten: „Unsere Kunden stellen gerne Urlaubsfotos ein, berichten über ihre schönen Erlebnisse. Manchmal einfach nur über die Tatsache, dass man sich freut, gerade den Urlaub gebucht zu haben.” Er räumt ein: „Es gibt uns natürlich auch die Möglichkeit, Kritik aufzunehmen und zu verarbeiten. Diesen Aspekt nehmen wir sehr ernst.” Kundenfeedback anzunehmen, wie es REWE Touristik handhabt, ist wichtig und zugleich eine der grundlegenden Chancen, die Social Media bietet: Wer Kritikern zuhört, kann seine Angebote immer weiter verbessern und gezielt auf Kundenbedürfnisse eingehen.

Verzahnung des Social Webs mit der Website maßgeblicher nächster Schritt

Bei der Social-Media-Kommunikation mit den Kunden sind die Unternehmen bereits versiert – und dies wird auch zukünftig wichtig bleiben. Um das Optimum aus den Social-Media-Aktivitäten herauszuholen, gilt es jedoch, weitere Schritte zu gehen: „Die Herausforderungen liegen darin, die existierende Kommunikation rund um Reisethemen aus dem Social Web für den eigenen Dienst zu nutzen und das Social Web intelligent mit dem Portal zu verknüpfen”, meint Birgit Ströbel. Eine zentrale Plattform, noch in der Beta-Version, die mit dem Social Web verbunden ist, hat HAMBURG Tourismus geschaffen: „Seit einem halben Jahr haben wir mit www.mein-hamburg.de eine Plattform zur Aggregation des User-generated Contents auf den Social-Media-Plattformen zum Thema Hamburg live genommen”, erzählt Thorsten Tschirner. Einen Kreislauf zwischen dem Social Web und der Website herzustellen, wird zukünftig wichtig sein, um die Interaktion mit und unter Kunden und Interessenten so zu kanalisieren, dass sie am Ende wieder in das E-Business-Konzept der Tourismusanbieter einzahlt – Stichwort Social Booking. In dem Kreislauf werden auch mobile Lösungen eine Rolle spielen: „In naher Zukunft wird jeder Tourist mit einem mobilen internetfähigen Endgerät unterwegs sein”, meint Thorsten Tschirner weiter. „Die Aufgaben der Destinationen liegt dann darin, dem Kunden dann nicht nur vor der Anreise mit Informationen zu bedienen, sondern auch vor Ort über Location Based Services Reiseinformationen oder die Destination selber zugänglich zu machen.” Trotz einer starken Kommunikation im Web ist es weiterhin wichtig, die Brücke zu schlagen zu realen Beratungsdienstleistungen, die insbesondere bei Individualreisen auch zukünftig noch offline im Reisebüro stattfinden könnten. Das Social Web ist sehr dynamisch und es werden sich in der nächsten Zeit sicher viele Trends abzeichnen, die sich heute noch nicht vorhersehen lassen. Daher müssen die Anbieter die Augen offen halten und durch fortlaufende Innovationen sicherstellen, am Ball zu bleiben.

Die nächsten Schritte in diese Richtung haben die Tourismusexperten schon geplant: Sie werden das Social Web auch zukünftig verwenden, um das Nutzerverhalten der Kunden zu beobachten, daraus zu lernen und ihre Angebote dementsprechend daran auszurichten. Mobile Apps, Bloggeraktionen und der Ausbau von Communitys stehen auf der Agenda der Anbieter. Auch bei der Beobachtung weltpolitischer Ereignisse wie beispielsweise den Unruhen in Ägypten und Tunesien spielt Social Media eine wichtige Rolle, da sie die Entwicklungen des Tourismus stark beeinflussen können.

Thorsten Tschirner (39) ist seit 1. November 2010 Leiter Marketing und Vertrieb bei der Hamburg Tourismus GmbH (HHT). In dieser Position kümmert er sich um Weiterentwicklung und Koordination der beiden Bereiche, um Synergien noch besser zu nutzen. Seit 2009 war er für die Leitung des Marketings bei der HHT verantwortlich und ist Mitglied der Geschäftsführung. Sein Einstieg bei der Hamburger Destinationsmarketinggesellschaft erfolgte als Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Dezember 2008.

Sowohl Verlagsausbildung als auch sein Journalistik- und Sportstudium absolvierte er in Hamburg. Weitere Erfahrungen in der Kommunikationsbranche sammelte er bei der DaimlerChrysler AG in Stuttgart, bevor er sich als freier Redakteur für auflagenstarke Publikums-Zeitschriften wie beispielsweise Men’s Health, Brigitte oder DB-mobil einen Namen machte. Als Autor und Redakteur mit Ressortverantwortung bei einem der erfolgreichsten Magazine der Verlagsgruppe Motorpresse Stuttgart konnte er sein journalistisches Profil weiter schärfen. Seit 2003 verantwortete er die strategische Ausrichtung und operative Umsetzung einer Unternehmenssäule der 100-prozentigen TUI-Tochter ROBINSON Club GmbH, wodurch er weitreichende Touristikkenntnisse aufbaute.

Social-Media-Branchen-Special – Tourismus:

Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 6
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 5

Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 4
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 3
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 2
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 1
Social Media Expeditionen: Tourismusbranche noch nicht am Ziel angekommen

Weitere Social-Media-Branchen-Specials:

Social Media in DAX-30-Unternehmen: Einige fest im Sattel, viele mit noch angezogenen Zügeln
Social Media im Finanzsektor – Banken fassen Fuß, Versicherungen ziehen nach

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Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 6

18. Mai 2011 um 8:12 von Philipp Strobel

Im letzten Teil dieser Interview-Serie sprachen die Experten aus der Tourismusbranche über Social-Media-Trends: Zum einen gilt es, den Dialog mit Fans und Followern aufrecht zu erhalten, zum anderen besteht die Herausforderung darin, diese Kommunikation gewinnbringend zu nutzen und eine intelligente Verknüpfung zum E-Business herzustellen. Zudem ist es wichtig, die künftigen Entwicklungen und Trends im Bereich Social Media kontinuierlich im Auge zu behalten, um rasch mit Innovationen zu reagieren und sich entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Heute geben die Tourismusexperten Nadja Waldraff von HolidayCheck.de, Karen Liller von STA Travel, Birgit Ströbel von Holidayinsider.com und Dr. Ingo Markgraf von REWE Touristik im sechsten Teil dieser Interview-Serie einen Ausblick, wie sie auch zukünftig in ihren Unternehmen Social Media nutzen werden.

Frau Waldraff, Frau Liller, Frau Ströbel und Herr Dr. Markgraf, planen Sie kurz-, mittel- oder langfristig, Ihre Social-Media-Aktivitäten auszubauen? Wenn ja, wie?

Nadja Waldraff, HolidayCheck.de: Da wir eine Vollzeitstelle für dieses Thema besetzt haben und eine weitere Stelle ausgeschrieben ist, sind die weiteren Planungen langfristig gedacht. Social Media ist für uns ein nicht mehr wegzudenkendes Medium der Kommunikation. Da es sich aber sehr schnell weiterentwickelt, werden Aktionen eher mittelfristig geplant, um sich die Spontaneität des Mediums zu bewahren. Wir planen keine Duplizierung der bestehenden Produkte in die soziale Welt, vielmehr wollen wir lernen, die sozialen Medien in ihrer nutzerorientierten Form zu bedienen und die User mit ihren Erwartungen, die sie dort haben, abzuholen.

Karen Liller, STA Travel: Wir planen, unsere Social-Media-Aktivitäten 2011 kräftig auszubauen. Momentan arbeiten wir zum Beispiel an einer mobilen App und einer größeren Bloggeraktion. Außerdem entwickeln wir Ideen, wie wir unsere Facebook-Community ausweiten können und unser Corporate Blog noch stärker vernetzen und ausbauen können.

Birgit Ströbel, Holidayinsider.com: Da wir als führendes Ferienunterkunftsportal bestrebt sind, bei der Unterkunftsplanung, -suche und -buchung ein neues, positives Erlebnis zu schaffen, beobachten wir das Nutzungsverhalten unserer Kunden sehr genau und werden dort aktiv werden, wo wir durch Social Media einen Mehrwert bieten können. Aus heutiger Sicht gibt es dafür noch keine konkreten Pläne.

Dr. Ingo Markgraf, REWE Touristik: Wir entwickeln uns stetig weiter und werden auch diese neuen Kanäle ausbauen. Nehmen Sie etwa Ereignisse wie die Unruhen in Ägypten oder Tunesien, die uns als Reiseveranstalter und unsere Kunden natürlich sehr beschäftigt haben. Social Media kann in solchen Fällen sehr hilfreich sein.

Welchen Social-Media-Kanal nutzen Sie persönlich am liebsten?

Nadja Waldraff, HolidayCheck.de: Persönlich halte ich mich viel bei Facebook auf, meist über mein Smartphone. Aber auch Xing nutze ich regelmäßig, wobei das schon wieder im beruflichen Kontext steht.

Karen Liller, STA Travel: Ich persönlich nutze am liebsten Twitter, weil da für mich jeden Tag das Beste und Interessanteste aus dem Netz konzentriert und kompakt zusammenkommt. Meine Timeline ist immer randvoll mit wertvollen Informationen, unterhaltsamen Fotos, Linktipps und lesenswerten Blogposts. Ich profitiere vom Austausch mit anderen Social-Media-Managern und nicht zuletzt lerne ich viele nette Menschen über Twitter kennen!

Birgit Ströbel, Holidayinsider.com: Für private Zwecke nutze ich am liebsten Facebook und halte mich und meine engen und entfernten Freunde auf dem Laufenden.

Dr. Ingo Markgraf, REWE Touristik: Ich persönlich bin auf Xing und Facebook unterwegs, bin aber kein Power-User.

Vielen herzlichen Dank an die Tourismusexperten für die interessanten Antworten!

Der Ausblick auf zukünftige Social-Media-Aktivitäten zeichnet ein ganz klares Bild: Der Einsatz von Social Media ist aus der Tourismusbranche nicht mehr wegzudenken und wird eher weiter zu- als abnehmen. Auch zukünftig werden die Akteure das Social Web verwenden, um das Nutzerverhalten der Kunden zu beobachten, daraus zu lernen und ihre Angebote dementsprechend daran auszurichten. Mobile Apps, Bloggeraktionen und der Ausbau von Communitys stehen auf der Agenda der Anbieter. Auch bei der Beobachtung weltpolitischer Ereignisse wie beispielsweise den Unruhen in Ägypten und Tunesien spielt Social Media eine wichtige Rolle, da sie die Entwicklungen des Tourismus stark beeinflussen können.

Dies war der letzte Teil unserer Interview-Reihe aus der Tourismusbranche. Eine Zusammenfassung der Social-Media-Aktivitäten und Trends in der Reiseindustrie folgt in einem Beitrag nächste Woche.

Social-Media-Branchen-Special – Tourismus:
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 5
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 4
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 3
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 2
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 1
Social Media Expeditionen: Tourismusbranche noch nicht am Ziel angekommen

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Social Media in DAX-30-Unternehmen: Einige fest im Sattel, viele mit noch angezogenen Zügeln
Social Media im Finanzsektor – Banken fassen Fuß, Versicherungen ziehen nach

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Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 5

13. Mai 2011 um 8:14 von Philipp Strobel

Die befragten Experten aus der Tourismusbranche haben uns im letzten Teil dieser Interview-Serie verschiedene Wirkungsrichtungen ihrer Social-Media-Aktivitäten veranschaulicht. Eins haben die unterschiedlichen Ansätze gemeinsam: Individuelle Social-Media-Ideen schaffen eine glaubwürdige und authentische Wahrnehmung, bei der ein Wir-Gefühl entsteht. Eine gute Basis, um ein neues Level an Transparenz in der Kommunikation der Tourismusbranche zu erzeugen und die Interaktion mit den Zielgruppen zu steigern.

Auf der Basis der bisherigen Erfahrungen haben sich die Tourismusexperten Nadja Waldraff von HolidayCheck.de, Karen Liller von STA Travel, Birgit Ströbel von Holidayinsider.com und Dr. Ingo Markgraf von REWE Touristik Gedanken gemacht über die Trends, die sie in den kommenden fünf Jahren im Bereich Social Media erwarten.

Frau Waldraff, Frau Liller, Frau Ströbel und Herr Dr. Markgraf, welche Trends bzw. kommunikativen Herausforderungen sehen Sie in Bezug auf Social Media in den nächsten fünf Jahren auf die Tourismusbranche und speziell auf Ihr Unternehmen zukommen?

Nadja Waldraff, HolidayCheck.de: Die größte kommunikative Herausforderung besteht mit Sicherheit darin, dass Unternehmen lernen müssen sich zu öffnen. Für uns heißt das ebenfalls, dass wir stärker mit unseren Kunden arbeiten als nur für sie. Die Tourismusbranche wird auch in den kommenden Jahren von Kundenmeinungen und Bewertungen dominiert werden, der Austausch unter Kunden und das Empfehlungsmarketing werden weiter an Bedeutung gewinnen. Hier ist die Herausforderung, das Gesprochene für sich zu nutzen und aktiv an Gesprächen teilzunehmen – immer unter den Regeln der sozialen Medien, also keine Werbebotschaften platzieren sondern sozial mit Kunden in Kontakt treten.
Karen Liller, STA Travel: Ich glaube, der Trend „Social Shopping“ bzw. in unserer Branche eher „Social Booking“ – also die Verknüpfung von Social Media mit E-Commerce – wird unsere Branche in den kommenden fünf Jahren noch stärker beschäftigen. Genau wie die Möglichkeit, mit seinem Smartphone mal eben einen London-Flug, ein Hotel oder einen Mietwagen von unterwegs zu buchen. Das stellt STA Travel vor eine Herausforderung, da unsere Kernkompetenz im Verkauf von beratungsintensiven Reisen liegt, wie zum Beispiel individuelle Fernreisen, Weltreisen, Work&Travel oder Freiwilligenprojekte im Ausland. Solche und ähnliche Reisen lassen sich auch in Zukunft nicht mal eben schnell über Facebook oder eine iPhone App buchen, dafür werden STA Traveller weiterhin in unsere Reisebüros gehen und unsere Beratung schätzen. Trotzdem möchte STA Travel bei diesen Trends natürlich gerne mitmachen…
Birgit Ströbel, Holidayinsider.com: Die Herausforderungen liegen darin, die existierende Kommunikation rund um Reisethemen aus dem Social Web für den eigenen Dienst zu nutzen und das Social Web intelligent mit dem Portal zu verknüpfen.
Dr. Ingo Markgraf, REWE Touristik: Alle Beteiligten stehen im Umgang mit den sozialen Netzwerken noch am Anfang, auch wir lernen jeden Tag dazu. Eine Prognose für fünf Jahre wage ich nicht. Dieses Medium ist extrem dynamisch. Wir müssen uns in gleicher Geschwindigkeit mit entwickeln. Eine Herausforderung liegt im Erreichen der Zielgruppe bis 30. Diese Zielgruppe ist nur noch schwer über klassische Medien zu erreichen. Hier müssen wir Wege finden, das sich neu entwickelnde Bedürfnis nach Austausch und Information mit relevanten Informationen zu bedienen.


Herzlichen Dank an unsere Tourismusexperten für den interessanten Ausblick auf kommende Social-Media-Entwicklungen!

Dinge, die heute schon gut funktionieren, sollten auch in den nächsten Jahren Bestand haben und sich weiter etablieren: So die Kommunikation unter Kunden sowie zwischen Kunden und Unternehmen. Auch Bewertungen und Empfehlungen sollten weiter essenziell sein. Der Austausch mit Social-Media-Fans und -Followern im Social Web ist schön und gut – in den kommenden Monaten und Jahren wird jedoch die Herausforderung darin liegen, einen Kreislauf zwischen dem Social Web und der Website herzustellen. Die Interaktion mit und unter Kunden und Interessenten sollte so kanalisiert werden, dass sie am Ende wieder in das E-Business-Konzept der Tourismusanbieter einzahlt – Stichwort Social Booking.

Trotz einer starken Kommunikation im Web gilt es weiterhin die Brücke zu schlagen zu realen Beratungsdienstleistungen, die insbesondere bei Individualreisen auch zukünftig noch offline im Reisebüro stattfinden könnten. Sicher wird es noch viele Trends geben, die sich durch die dynamische Entwicklung des Social Webs heute noch nicht absehen lassen. Hier müssen die Anbieter die Augen offen halten und durch fortlaufende Innovationen sicherstellen, bei der Zielgruppe der Digital Natives am Ball zu bleiben.

Wie die Tourismusexperten auf diese Herausforderungen eingehen werden bzw. welche Social-Media-Aktivitäten geplant sind, lesen Sie im nächsten Teil dieser Interview-Serie.
Fortsetzung folgt…

Social-Media-Branchen-Special – Tourismus:
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 4
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 3
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 2
Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 1
Social Media Expeditionen: Tourismusbranche noch nicht am Ziel angekommen

Weitere Social-Media-Branchen-Specials:
Social Media in DAX-30-Unternehmen: Einige fest im Sattel, viele mit noch angezogenen Zügeln
Social Media im Finanzsektor – Banken fassen Fuß, Versicherungen ziehen nach

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