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Wem glauben Sie wirklich?

14. Dezember 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Bild

Wir sind alle an nutzwerten Informationen interessieren und erwarten bei der Lektüre eine hohe Qualität. Aber dennoch lesen wir on- und offline immer wieder gerne etwas Gossip, um uns zu unterhalten. Nicht umsonst sind die Boulevard-Medien so erfolgreich.

Im Unterschied zu klassischen Medien legen viele Blogger sehr viel Wert auf ihre eigene Meinung und bewerten dabei immer wieder gekaufte Produkte, Bücher, Zeitschriften-Artikel oder Dienstleistungen. Wer dabei von einem Unternehmen enttäuscht worden ist, vergisst manchmal sogar jede Zurückhaltung und kritisiert den Urheber des Verdrusses mit großer Häme. Je schöner die Story, der vermeidliche Scoop, desto mehr Aufmerksamkeit erhält dabei die gerechtfertigte oder zumindest emotional begründete Meinung eines Einzelnen. Mit neutraler Information und Wahrheit hat das wenig zu tun. Dennoch finden Kritiken, die persönliche Häme, Skandalisierungen und emotionale Empörungen sehr schnell ihre Leser. Oftmals bei weitem schneller als jede (mitunter langweilig verpackte) Sachinformation.

Klatsch und Tratsch verbreiten sich als digitale Mundpropaganda sehr schnell im Netz. Dabei ist es wenig überraschend, wenn man seine eigene Reaktion und Wahrnehmung von boulevardesken Interpretationen selbstkritisch hinterfragt. Vor kurzem haben einige Wissenschaftler hierzulande herausgefunden, dass Klatsch und Tratsch die Meinung von Menschen nachhaltiger beeinflusst als die Wahrheit. Dabei ist es unerheblich, dass eindeutige Beweise dagegen sprechen.

Letztlich heißt das für Ihre Karriere und Reputation, dass Ihre persönlichen Leistungen eher unerheblich sind. Viel wichtiger als Ihre Anstrengungen ist Ihre Wirkung. Wenn Sie als erfolgreicher Stratege, Networker und kreativer Kopf gelten, ist es egal, wie mittelmäßig ihre Ideen in Wahrheit tatsächlich sind. Sie werden aufgrund der Wahrnehmung Ihres Images dennoch positiv aufgenommen.

Wir neigen dazu unsere komplexe Wirklichkeit zu reduzieren und sind dankbar für die sozialen Informationen Dritter. Wenn ein Freund von uns die Ansicht vertritt, dass die Leistung eines Kollegen schlecht sind, neigen wir dazu ihm zu trauen und das als Wahrheit zu betrachten, selbst wenn die Fakten sogar eindeutig dagegen sprechen.

Deshalb sollten Sie im Arbeitsleben sowie privat besonders auf Ihre Reputation achtgeben und über die folgenden Punkte zumindest einmal nachdenken. Die Thesen sind nahe am praktischen Leben und entsprechen meiner alltäglichen Wahrnehmung. Am besten glauben Sie mir einfach:

  1. Lassen Sie andere immer gut über Sie berichten.
  2. Seien Sie eher unbescheiden und verschweigen Sie Fehler, die Ihnen ansonsten zum Nachteil gereichen.
  3. Schreiben Sie frühzeitig Ihre Memoiren, damit Sie selbst Einfluss auf Ihr Bild für die Nachwelt nehmen können. Gerade Politiker (Ex-Kanzler) lieferen immer wieder Nachweise für eine sehr subjektive Wahrnehmung der Realität und versuchen über ihre Buchweisheiten die Deutungshoheit zu behalten.
  4. Übertreiben Sie Ihren öffentlichen Auftritt, indem Sie eine provokante These in die Welt setzen, die sich leicht hinterfragen lässt, aber dennoch im richtigen Kontext inszeniert für viele Schlagzeilen sorgt: Beispiel: “7 Jahre Ehe sind genug” (das Pauli-Prinzip).
  5. Es interessiert nicht, wer die Arbeit gemacht hat, solange Sie damit im Mittelpunkt stehen und die Aufmerksamkeit bündeln können.
  6. Seien Sie immer per Blackberry erreichbar und rufen Sie selbst die Zeitungs- und Radio-Redaktionen möglichst früh am Tage an, damit diese Ihr wichtiges Statement zu einer aktuellen Nachrichtenlage integrieren können.
  7. Nutzen Sie eine Diskussion, um mit Ihrer Frage 10 Minuten Aufmerksamkeit für Ihr Statement und Ihre Selbstdarstellungskünste zu erhalten.
  8. Unterbrechen Sie in einer Diskussion ständig die anderen, damit Sie zeigen können, worauf es wirklich ankommt.
  9. Denken Sie an die nächste Aktion und Provokation, damit Sie ständig präsent bleiben.
  10. Bedienen Sie die Vorurteile Dritter, damit Sie Teil des Senf-Universums bleiben und nicht im digitalen Nichts enden.

Hier bei können Sie sich ganz bequem von myON-ID helfen lassen. Fangen Sie am besten gleich jetzt an Ihren guten Ruf selbst zu managen.

Wenn Sie sich an die “Ratschläge” halten, können Sie sicher sein, dass Ihr digitaler Ruf ein besonderer ist. Allerdings dürfte dieser mehr im Sinne von viel Feind, viel Ehr zu verstehen sein.

> Klatsch und Tratsch sozial wichtig
>> Roland Kopp-Wichmann: Wem glauben Sie eher? Dem Tratsch der Leute oder der Wahrheit?

Klaus Eck, PR Blogger

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  • Allgemein, Karriere Online, Reputationsmanagement

Reputation und Parteibuch

12. Dezember 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Reichstag

Hat die Parteipräferenz einen Einfluss darauf, wie die Deutschen Gefahren aus dem Internet einschätzen? Sind zum Beispiel Anhänger der Linkspartei eher der Meinung, dass ihre persönlichen Daten in den Weiten des Webs missbraucht werden, als dies FDP-Wähler tun? Und wie steht es um die Klientel der beiden Volksparteien? Wie um die der Grünen?

Antworten auf diese Fragen liefert eine neue Studie, die seit dem Monatswechsel häppchenweise von der Stuttgarter Zeitung publiziert wird. In deren Auftrag hatte Infratest-dimap eine Reihe von Fragen rund um die Nutzung von „Digitalen Techniken“ gestellt. Nach Angaben ihrer Verfasser ist die Studie repräsentativ für alle Bürger ab 14 Jahren.

Die gute Nachricht zuerst: Quer durch alle Altersschichten stehen die Deutschen digitalen Techniken überwiegend positiv gegenüber. Der Siegeszug des Internets weckt in vielen Menschen allerdings auch Sorgen und negative Erwartungen. Insgesamt befürchten 72 Prozent der Befragten, dass ihre persönlichen Daten missbraucht werden könnten. Nur unwesentlich weniger, nämlich 68 Prozent meinen zudem, dass Kriminelle von den sich ihnen im Netz bietenden Möglichkeiten profitieren und dass es so zu einem Anstieg der Straftaten kommt.

Doch zurück zur Politik. Wie bewerten nun die Anhänger der unterschiedlichen Parteien die Lage? Auch hier kristallisiert sich ein eindeutiger Trend heraus: In allen politischen Lagern äußert weit mehr als die Hälfte der Befragten große oder sogar sehr große Befürchtungen, dass ein Missbrauch von persönlichen Daten stattfinden könnte. Mit einer Zustimmung von 86 Prozent schießen dabei die Sympathisanten von Bündnis 90/Die Grünen den Vogel ab. Dieses Votum mag wohl auch ein Ausdruck dessen sein, dass ein nicht zu vernachlässigender Teil der Stammwähler dieser Partei im Kontext der verhinderten Volkszählung von 1987 sozialisiert wurde. Demgegenüber zeigen sich FDP-Wähler deutlich gelassener. Auch wenn ihre Partei ja erklärtermaßen ebenfalls für die Wahrung von Bürgerrechten eintritt, so liegt die Einschätzung des persönlichen Gefährdungspotenzials mit 67 Prozent deutlich niedriger.

Ähnlich moderat reagieren die Anhänger der drei großen Volksparteien. Während 62 Prozent der CDU/CSU-Wähler persönliche Gefahren sehen, liegen SPD-Befürworter mit 69 Prozent zwar spürbar, aber noch nicht wesentlich darüber. Wirklich groß wird der Sprung erst wieder hin zur Anhängerschaft der Linkspartei, die mit 81 Prozent eine signifikant höhere Befürchtung kundtut.

Ost- und Westdeutsche schätzen die Lage im Übrigen recht ähnlich ein. Mit 75 Prozent heben die neuen Länder nur unwesentlich von den alten (71 Prozent) ab. Angesichts der real existierenden Bedrohungen früherer Tage hätte man hier auch eine größere Diskrepanz erwarten können. Doch vielleicht hat der inzwischen mancherorts verklärte Blick zurück einige der Befragten milder gestimmt.
Hier können Sie die komplette Studie abrufen.

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Online-Gesellschaft: Wir verlagern uns ins Netz!

6. Dezember 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Es wird nun schon seit einiger Zeit in Print- und Online-Magazinen und in Blogs intensiv zu den Themen „Online-Identität/Reputation“, „Googlability“ etc. berichtet. Soviel, dass mancher sich fragt welche Relevanz das Ganze tatsächlich hat – und ob man nicht schon genug damit zu tun hat, sein Image im realen Leben zu pflegen. Das mag auf diejenigen unter uns, die sich noch an eine Welt ohne PCs und Internet erinnern können ,-) zutreffen. Und es mag heute, am 22. November 2007, noch zutreffen. Schon bald aber nicht mehr…

Das zeigt der Blick in die JIM-Studie 2007 (PDF-Download), die der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt und veröffentlicht hat. Das Ergebnis: Jeder vierte Jugendliche – genauer gesagt: jeder dritte Junge und jedes fünfte Mädchen – zwischen 12 und 19 Jahren stellen regelmäßig eigene Inhalte ins Web.

Nicht ab und zu – sondern mehrmals pro Woche. Und nicht nur Einträge in Gästebücher, sondern eigene Bilder, Videos, Musikdateien oder Kommentare. Warum? Weil den Jugendlichen ihr Image unter den Web-Usern wichtig ist und sie ihr Online-Image auf diese Weise bewusst und gezielt gestalten können. Was zu positiven und erfrischenden Ergebnissen führen kann – oder auch in furchtbare Richtungen laufen kann. Und jede dieser Hinterlassenschaften – Videos, Fotos, Blog- oder Forumeinträge – bleiben dank Google-Cache dauerhaft erhalten, und können wiederum in anderen Blogs und Websites kommentiert und referenziert werden. Auf diese Weise können dann auch Dritte, die einen anonym ins Web gestellten Beitrag einer bekannten Person zuordnen können, den Beitrag dauerhaft mit dem realen Namen des Verfassers verknüpfen. Die scheinbare Anonymität von Nicknames ist also trügerisch.

So oder so – Fakt ist, dass schon in wenigen Jahren jeder vierte Erwachsene über eine Online-Identität verfügen wird, deren Basis schon in seiner Jugend gelegt wurde, die an ihn geknüpft ist und einen wesentlichen Teil seiner Identität bildet. Reale Identität und virtuelle Identität, gesellschaftliches Ansehen und Online-Image – ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung wird seine Identität schon in Kürze über ein zweites Standbein im Web abstützen. Wir verlagern uns ins Netz!

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Beherrschen der Technik allein reicht nicht

30. November 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Nicht nur das Beherrschen der Technik will gelernt sein, auch der inhaltliche Umgang und die Verantwortung sich selbst und seiner Umwelt gegenüber muss der neuen jungen Webgeneration nahe gebracht werden.

Vor ein paar Tagen bin ich über einen Artikel gestoßen der sich damit beschäftigt wie Jugendliche heute mit den neuen Medien und Angeboten die sich speziell im Internet bieten umgehen. Das neue Angebote die auf Basis neuer Technologien entstehen heute von Jugendlichen und Schülern schneller verstanden und aufgegriffen werden ist nicht erst seit Erfindung des Videorekorders mit zeitgesteuerter Aufzeichnung weitläufig bekannt.

So verwundet es ja auch nicht, dass viele neue WEB 2.0 Angebote besonders intensiv von dieser Zielgruppe aufgesucht werden. Doch wer erklärt den heutigen Teenangern welche Konsequenzen sich aus dem heutigen jugendlichen Handeln ergeben können? Genau diese Forderung stellt der Mainzer Medienpädagoge Stefan Aufenanger am Montagabend bei den Mediatagen Nord in Kiel.

Experten haben bessere Angebote in der Medienpädagogik gefordert, um den Jugendmedienschutz im Internet zu stärken. Die Medienprojekte der Schulen beschränkten sich meist auf den technischen Umgang mit Computern, sagte der Mainzer Medienpädagoge Stefan Aufenanger am Montagabend bei den Mediatagen Nord in Kiel.

Es sei ein weit verbreitetes Vorurteil, dass Jugendliche mit neuen Medien besser umgehen könnten als Erwachsene, sagte Aufenanger. Vor allem Jungen könnten zwar die Geräte oft besser bedienen, bei der Einschätzung der Inhalte seien ihnen die Erwachsenen aber weit überlegen.

Hintergrund der Expertendebatte ist, dass das Internet den Jugendlichen heute eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet, sich auszutauschen und eigene Daten ins Netz zu stellen. Dies kann nach Expertenmeinung positiv für neue Lernmodelle genutzt werden, erhöht aber auch das Risiko, auf rassistische oder pornografische Inhalte zu stoßen. Zum Teil stellen Jugendliche auch leichtsinnig private Fotos oder Daten in Internet-Plattformen wie SchülerVZ oder StudiVZ.

Es gebe derzeit keinen wirksamen Filter gegen jugendgefährdende Fotos, weil Filter nicht die Bedeutung eines Bildes erkennen könnten, sagte Per Christensen vom Internet-Anbieter AOL. Seine Firma setze darauf, dass Internet-Nutzer schädliche Inhalte meldeten. Auch Phillippe Gröschel, Jugendschutzbeauftragter der Internet-Foren SchülerVZ und StudiVZ, setzt auf die Mitarbeit der jungen Mediennutzer. 60 Mitarbeiter würden sich bei den beiden Foren nur um Beschwerden kümmern. Angesichts von 600.000 hochgeladenen Fotos pro Tag sei eine wirksame Kontrolle nicht möglich.

Ein Grund mehr, auch für junge Internetnutzer auf Angebote wie myON-ID zurückzugreifen, um bereits frühzeitig damit zu beginnen den eigenen guten Ruf im Internet zu schützen.

http://www.ksta.de/html/artikel/1195540834160.shtml

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Wie Personaler das Web nutzen

21. November 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Wer als Führungskraft seine Bewerbungen heutzutage verschickt, sollte immer mit dem Internet rechnen. Im Bewerberblog berichtet die Junior-Recruiterin Nadia Kittel von einem Fall aus dem deutschsprachigen Raum, bei dem sich eine Reputationsüberprüfung absolut ausgezahlt hat.

Sie nennt den untersuchten Bewerber in ihrem Blog einfach anonymsierend “Dr. Give”. Dieser hatte sich bei ihr per E-Mail für eine Management-Position beworben. Dabei fielen der Bewerberbloggerin jedoch einige Unstimmigkeiten auf, die sie misstrauisch werden ließen und zur Online-Recherche ermunterten. Dr. Give listete zahlreiche Geschäftsführer- und Managementposten der obersten Liga auf und hatte gleichzeitig einen sehr langen Bildungsweg hinter sich. Zudem stellte sich heraus, dass er seine Bewerbung für eine Position im englischsprachigen Ausland mit einem automatischen Übersetzungstool ausgeführt hatte, was nicht unbedingt für seine Sprachkenntnisse sprach.

Durch ihre Google-Recherche fand Knittel zudem heraus, dass die vom Doktor angegebenen “Bildungsinstitute entweder gar nicht oder nur als spanische Finka eines dubiosen selbsternannten Professors existieren. Zu allem Übel war auch problemlos herauszufinden, dass der Doktorvater (den der Bewerber ungewöhnlicherweise in seiner Bewerbung extra angegeben hatte) diverse Klagen wegen Titelhandel laufen hat.”

Aufgrund der Datenlage stufte sie Dr. Give als Hochstabler ein, der sich bei seiner Täuschung allerdings nicht viel Mühe gegeben habe. Bei Personensuchmaschinen ist Knittel eher kritisch, weil sie befürchtet, dass gewiefte Bewerber dort ihr Image selbst aufhübschen und gemäß ihrer Bewerbung anpassen könnten.

Das sehe ich etwas anders. Ich glaube nicht, dass es jemanden nachhaltig gelingt, ein digitales Makeup aufzusetzen und darunter die Wahrheit zu verbergen. Online-Täuschungen haben kurze Beine. Denn es wird immer jemanden geben, der eine Täuschung aufdeckt und darüber online berichtet. Dadurch sind derlei Täuschungsversuche sogar langfristig via Google auffindbar und schaden bei künftigen Bewerbungsprozessen. Insofern sollte es sich jeder sehr gut überlegen, ob er “falsche” Spuren hinterlässt. Ganz abgesehen davon, könnte das vielleicht sogar juristische Folgen für den Bewerber nach sich ziehen.

>> Bewerberblog: Dr. Give und seine Reputation im Internet

Klaus Eck, PR Blogger

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Financial Times: “Heiraten Sie und wechseln Sie den Namen!”

14. November 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Dienstag, 12. November 2007

FTD

So lautet ironischerweise das Schlusswort im einem aktuellen Artikel “Pimp Your E-mage” der Financial Times Deutschland vom Dienstag. Die FTD greift hiermit ebenfalls das Thema Reputationsmanegement auf und hat hierzu auch mit myON-ID gesprochen.

Dieses Statement stammt von Klaus Eck, der damit auf seine Internet Historie anspielt. Diese ist heiratsbedingt lediglich acht Jahre alt und weist dementsprechend keine Jugendsünden auf (wenn es die bei Dir überhaupt gab Klaus;-).

Anders sieht das natürlich bei vielen von uns auf die Ihren “Zähler” nicht auf “Null” zurücksetzen können. Von uns finden sich durch unsere tägliche Nutzung des Internets zahlreiche Informationen im Internet, die über Jahre hinweg von den diversen Diensten, Suchmaschinen, Blogs und Webseiten gesammelt wurden und zukünftiger noch intensiver gesammelt werden.

Deswegen ist das Statement von Klaus Eck sicherlich nicht als Aufruf zum heiraten zu verstehen. Vielmehr gibt dieser Artikel Anlass dazu sich Gedanken über seinen Ruf im Internet zumachen. Und hierfür eignet sich natürlich ideal der kostenlose Service von myOn-ID, so schreibt es zumnidest die Financial Times – und die muss es ja wissen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

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Google liebt myON-ID

7. November 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Angeblich sollen heute bereits 30% der Suchanfragen Personen zum Ziel haben. Das sind genau die Suchanfragen bei denen Nutzer von myON-ID punkten. Bei Suchmaschinenanfragen im deutschen Internet besitzt Google einen Marktanteil von 83–90%. Da trifft es sich perfekt, dass Google myON-ID liebt!

Die Idee ist einfach und gewaltig zugleich. Wer sich heute eine Information, also auch über andere Personen informieren will, der “googgelt”. Wer sich also, wie der Nutzer von myON-ID Gedanken um seine Reputation macht und diese aktiv steuern will, der muss dort sein wo andere nach ihm suchen – bei Google! Wir sind davon überzeugt, dass sich daran auch mittelfristig nicht wesentlich etwas ändern wird. Auch neue horizintale Personensuchmaschinen wie bspw. Spock, Wink, Pipl oder Peekyou werden daran nicht im Großen Stil Marktanteile verschieben.

Google

Ihr myON-ID Profil finden Sie bei Google auf der ersten Seite

Weil wir bei myON-ID an diesen Umstand glauben und wir zukünftig einen noch stärkeren Trend zum “Personengooglen” erwarten, haben wir das Konzept von myON-ID in vielen Details von Beginn an darauf ausgelegt die Profile der myON-ID Nutzer prominent, also auf der ersten Seite bei Google zu platzieren. Wir können leider – noch – keine Garantien dafür abgeben, haben allerdings durch die Erfahrung der letzten Wochen festgestellt, dass es schon heute sehr gut funktioniert. Wir haben dies von sehr vielen Nutzern bestätigt bekommen. Auch ausgewiesene Experten für Suchmaschinenoptimierung und -marketing haben anerkannt, dass wir hierzu unsere Hausaufgaben gemacht haben.

myON-ID bringt seine Nutzer ganz nach vorne

Wir bringen also die Suchanfragen zu Ihrer Person von Google auf Ihr myON-ID Profil! Was Sie ihm dort anbieten ist Ihre Sache. Im zweiten Schritt liegt es also an Ihnen Ihr Profil entsprechend zu gestalten und dem Besucher dort den richtigen Eindruck von Ihnen selbst zu vermitteln. Für Sie persönlich ergeben sich hieraus unzählige Möglichkeiten. Der Wesentliche Vorteil liegt jedoch darin, dass myON-ID Nutzer gefunden werden wo nach Ihnen gesucht wird und das kostenlos, denn i.d.R. ist Suchmaschinenoptimierung nicht kostenlos und wird von Firmen heute bereits gut bezahlt. Genau hier wird sich in wenigen Woche Wesentliches ändern, denn wir arbeiten gerade intensiv an einem umfangreichen Ausbau aller Funktionen.

Also ganz einfach: Profil anlegen um die eigene Reputation bei myON-ID zu managen und gefunden werden Sie bei Google & Co automatisch.

Probieren Sie es einfach selbst aus. Wenn Sie schon registriert sind, prüfen Sie, ob Ihr myON-ID Profil bei Google auf der ersten Seite gefunden wird. Noch besser, wenn Sie noch nicht registriert sind! Dann haben Sie jetzt die Gelegenheit mit anzusehen, wie Ihr myON-ID Profil auf die voderen Plätze wandert. Es sollte nicht länger als 1-2 Tage dauern. Wenn Sie wollen, schreiben Sie uns hierzu Ihre Erfahrung. Entweder hier im Blog für alle, oder an info.myonid[at]onid[punkt]de.

Was ist Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) ist ein Fachbegriff für Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen. Es bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen.

[Quelle Wikipedia]

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Der digitale Schein im Arbeitsleben

1. November 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Schon bald werden wir beinahe alles voneinander wissen oder glauben dieses zumindest. Wer sich via Internet oder Telefon zu einem Geschäftsessen oder auf einer Konferenz verabredet, weiß erst einmal wenig von seinem Gegenüber, kann sich aber durchaus vor dem Termin via Social Networks wie Xing einen ersten Eindruck vom Anderen verschaffen. Bereits die Bilder in den Profilen geben dem Anrufer oder E-Mail-Schreiber eine Identität.

“In zehn Jahren wird es kaum noch einen Menschen geben, über den es nichts im Internet zu lesen gibt.”, sagt Lars Hinrichs, Gründer von Xing, einem der größten Business Netzwerke in der “Wirtschaftswoche” Nr. 44 vom 29.10.2007.

Falls sich der unbekannte Geschäftsfreund nicht mit einem persönlichen Profil online verewigt haben sollte, ist es immer noch möglich, sich über eine einfache Google-Recherche einen Eindruck von dessen digitalen Erscheinungsbild zu verschaffen. Der Schein bestimmt hierbei das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Fremden. Mit der eigenen Wahrheit muss der erworbene digitale Ruf nicht unbedingt etwas zu tun haben.

“Unsere öffentliche Reputation ist längst ein entscheidender Teil unserer Persönlichkeit, kurz: Ich bin, wer ich in den Augen der anderen bin.” (Jochen Mail: “Wirtschaftswoche” Nr. 44 vom 29.10.2007)

Und das hat natürlich erhebliche Folgen auf unsere Außenwirkung. Laut Wirtschaftswoche kam bei einer Umfrage unter österreichischen und deutschen Managern heraus, dass der gute Ruf über Karrieren entscheidet. Er wirkt sich unmittelbar auf den Erfolg von Bewerbungen und Beförderungen aus, induziert mitunter Jobkrisen und den Verlust des Arbeitsplatzes.

Hierbei geht es immer weniger um objektive Entscheidungskriterieren. Wenn es im Arbeitsleben darum geht vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen, bleibt immer weniger Zeit diese wirklich kennenzulernen, weil wir immer häufiger in schnell wechselnden Projektteams miteinander arbeiten. Was liegt also näher, auf Überraschungen zu verzichten und sich via Internet einen ersten Eindruck von dem unbekannten Kollegen zu verschaffen?

Haben Sie sich bereits einmal über neue Kollegen oder Geschäftspartner online informiert? Inwieweit stimmte hierbei der digitale Schein mit dem Sein überein?

>> Karrierebibel: Schein wird sein – Ruf-Politur am Fakeman

Klaus Eck, PR Blogger

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Kein digitaler Tintenkiller in Sicht

30. Oktober 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Was einmal im Internet steht, das bleibt lange sichtbar, manchmal sogar auf den ersten Plätzen einer Suchmaschinen-Recherche. In den Vor-Netzzeiten war alles einfacher. Niemand zeichnete unser Fehlverhalten auf und machte es einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Wer erinnert sich noch an die ersten ungelenken Fahrversuche mit oder ohne Führerschein, den Abiball, auf dem wir nicht tanzen konnten und zu viel Alkohol tranken, oder an andere unvorteilhafte Dinge…

Vor 20 Jahren scherte das niemanden. Heute halten wir und andere unsere Privatsphäre in Text, Bild und Video fest und stellen alles online. StudiVZ, Blogs und Co. machen dies leichter denn je.

Vor einem Jahr äußerte sich Harald Schmidt in der Wochenzeitung “Die Zeit” zum Thema Tyrannei der Öffentlichkeit, die es (nicht nur ihm) unmöglich macht, die eigene Privatsphäre noch zu wahren:

“Wenn Sie so wie ich in der Öffentlichkeit stehen, rechnen Sie mit jeder Art von Vorwurf. Also spielen Sie das durch, was könnte kommen, wie reagiere ich darauf? Ich bin mir sicher: Heutzutage bleibt nichts geheim, allles kommt raus. Nur ein Beispiel: Irgendwann, als ich abends am Kölner Hauptbahnhof in ein Taxi stieg, fragte mich der Fahrer: Na, wie war die Scholle? Sein Schwager hatte in Husum gesehen, wie ich eine Scholle bestellt habe. Sie können also davon ausgehen, dass ich 24 Stunden am Tag von meinen Fans überwacht werde.” (Harald Schmidt in einem Zeit-Interview vom 23. November 2006)

In gewisser Weise steht uns etwas Derartiges online ebenfalls bevor. Wir stehen noch am Anfang der Digitalisierung unserer Lebenswelten, was für einzelne fatale Folgen haben könnte, wenn Ihnen nicht klar ist, dass Sie sich in der Öffentlichkeit bewegen. Kein Wunder also, dass es erste Anbieter wie ReputationDefender gibt, die dafür sorgen wollen, dass – zumindest einige – Reputationsschäden online beseitigt werden. Teuer sind diese Anbieter zwar nicht unbedingt, können allerdings in der Regel auch keine Erfolgsgarantie einräumen. Schließlich ist es oft nicht möglich, den Verfasser eines unangenehmen Inhalts dazu zu verpflichten, diese Information wieder zu löschen. Erst bei Beleidigungen, übler Nachrrede sowie Verleumdungen entsteht ein gewisser Handlungsspielraum für die Rufgeschädigten. Jochen Mai verweist in der Karrierebibel auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom März 2007 (VI ZR 101/061). Demnach kann jemand nur dann eine Löschung juristisch durchsetzen, wenn die Ehre der Person verletzt worden ist. Hat der Website-Betreiber von der Forderung Kenntnis erhalten, muss er sofort dafür Sorge tragen, die entsprechenden Inhalte zu entfernen.

Allzu schnell geht das dennoch nicht, weil man dazu erst einmal den Nachweis erbringen muss und weil die Inhalte zumindest für einige Wochen noch in Googles Zwischenspeicher (Cache) verbleiben. Selbst wenn nichts gelöscht werden kann, genügt es manchmal, mit positiven Inhalten den negativen Eindruck zu verwischen. Der digitale Tintenkiller für die eigenen Jugendsünden ist noch nicht erfunden. Erfolgreich wehren kann sich ein Verleumdungsopfer eigentlich nur, indem es sich aktiv auf Social Media Formate wie Blogs, Xing oder Twitter einlässt und zahlreiche Inhalte strategisch im Web platziert. myON-ID Profile werden beispielsweise bei Google sehr gut und prominent gefunden.

Hingegen hilft reines PR-Material hierbei nicht weiter. Je positiver die inhaltlichen Online-Beiträge von anderen bewertet und verlinkt werden, desto erfolgreicher kann ein Reputationsschaden eingedämmt werden. Wer vor den damit verbundenen Kosten und dem zeitlichen Investement zurückscheut, der sollte tunlichst auf die eigene Reputation achten und sich dessen bewusst sein, dass er mittlerweile bei jedem gesellschaftlichen Anlass in der nicht- wie auch digitalen Öffentlichkeit steht.

>> Web-Kosmetik?
>> Den guten Ruf herausstreichen
>> Jobverlust durch Blogging
>> 10 Tipps für das digitale Reputationsmanagement
>> Jochen Mai: Karrierebibel: Raus damit! – Wie man Daten im Netz löscht

Klaus Eck, PR Blogger

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Presseclipping: Kosmetik für das eigene Web-Image

20. Oktober 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

Spiegel Online, 16. Oktober 2007

SpiegelOnline

Kosmetik für das eigene Web-Image

Immer mehr Menschen verraten online zu viel über sich und merken das zu spät. Der “Reputationsdienst” myON-ID will dafür sorgen, dass recherchierende Arbeitgeber im Web nicht nur Saufbilder und abseitige MySpace-Seiten finden: Der Dienst will das Online-Image gezielt frisieren.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel

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