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Jon Christoph Berndt: FDP-”Quartalsspinner” Wolfgang Kubicki

25. März 2010 um 11:03 von Jon Christoph Berndt

Super, was da derzeit aus Richtung Kiel in Richtung Berlin, München und Wohin-auch-immer gefeuert wird: Da sitzt Wolfgang Kubicki, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein, und merkt, dass aus ihm so richtig nichts mehr werden wird.

Mit das Größte, was ich seit meiner Volljährigkeit gelesen habe, ist das ultimative Zeit-Interview mit dem „Quartalsspinner“ (CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt). Der Mann ist ganz bestimmt ’ne Marke und gefundenes Fressen für meine Tiefenstudien über verzweifelte Restprofilierung strahlungsarmer Hinterbänkler kurz vor Ende der Restlaufzeit. (Henrik M Punkt Broder und Michel Paolo Pinkel Friedman sind da Brüder im Geiste in derselben Marken-Range.) Wow, geht’s da ab in der Zeit:

- Ganz nett: Er würde „zum Trinker werden, vielleicht auch zum Hurenbock“, wäre er doch noch im Berliner Politikbetrieb gefragt.

- Schon ziemlich fett: Parteikollegin Silvana Koch-Mehrin habe er „ein einziges Mal angebaggert“, bis ein Riesenkerl, offenbar ein Mann, neben ihm gestanden sei: „Da bin ich einfach aufgestanden und habe noch einen schönen Tag gewünscht.“

- Ein richtiges Brett: Nach der anstehenden NRW-Wahl mit ordentlich Prozentpunkten für die FDP werde man auf die CSU einhauen, „bis die Schwarte kracht. Diesen CSU-Generalsekretär (Anm. Alexander Dobrindt) werden wir uns als Erstes vornehmen. Feuer frei von jedem. Ich freue mich schon auf jede Sottise. Und warum nicht auch mal den CSU-Chef Horst Seehofer fragen: Hat Ihre Abneigung gegen die Kopfpauschale auch damit zu tun, dass Ihre Familienplanung etwas aus dem Ruder gelaufen ist?“

Von diesen Marken werden wir regiert, liebe Nichtwählerinnen und Nichtwähler. Das Verrückte: Der Mann ist wirklich eine starke Human Brand, richtig gut: messerscharf profiliert, klare Kante, konsequent bis zum Schluss, der doch irgendwann mal kommen muss. So muss sie sein, was die Thermik und damit die Wahrnehmung angeht, die sie verursacht. Nur bei Maybrit Illner (“Der ist doch froh, seit Jahren wieder eingeladen zu sein”) ist am vergangenen Donnerstag der Fuß vom Gas gerutscht. Das darf nicht passieren, Herr Quartalsspinner: Ein wirklich scharfer Schäferhund bietet niemals seinen Bauch beim Spielen dar!

Was wir von Windhose Kubicki (zieht auf, bläst, zieht wieder ab, und hernach ist’s, als wäre nichts gewesen) tatsächlich – und das ist immer das Wichtigste – Nutzbringendes und Freudvolles haben (Stichwort substanzieller Gesellschaftsbeitrag) weiß ich nicht. Er wohl auch nicht. Ist auch egal. Dafür weiß die Knallpresse was:

Die Bild zur Baggerfahrt mit Frau Koch-Mehrin: „Sehr männlich – und sehr menschlich. Zudem zeigt er Geschmack“

Der Stern zum Zeit-Interview: „Kubicki hat Arsch in der Hose“

Ich sag’s lieber mit Roger Willemsen, legendär im vergangenen Frühsommer über Heidi Klum in der taz: „Da möchte man sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln – wenn es nur nicht so frauenfeindlich wäre.” Wäre das, lieber Herr Willemsen, angesichts von Herrn Kubicki denn auch männerfeindlich?

Liebe Leserin, lieber Leser in NRW: Bitte gehen Sie am 9. Mai zur Wahl. Unterlassen Sie Trinkerei, Hurerei und Baggerei am Vorabend, damit in der Wahlkabine nicht der Bleistift ausrutscht. CSU-Mann Alexander Dobrindt, der sicher schon ganz arg vor der starken Marke Kubicki zittert, wird es Ihnen danken.

Stay tuned!

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  • Human Branding, Reputationsmanagement

Jon Christoph Berndt: Norbert Leithold und sein „Pornolotl“

18. März 2010 um 9:02 von Jon Christoph Berndt

Man könnte lachen, wenn’s nicht so traurig wär’: Ursprünglich war Norbert Leithold für sein neues Sachbuch „Graf Goertz: Der große Unbekannte“ für den Preis der Leipziger Buchmesse vorgeschlagen. Wow! Das freut auch den Osburg Verlag, bisher etwas für kleine Bücher kleiner Autoren mit kleiner Auflage.

Dann wird’s kryptisch und ein Fall für die stringente Menschenmarken-führung: Das FAZ-Feuilleton schreibt am vergangenen Freitag unter der Überschrift „Wie viel Vorleben ist erlaubt?“ von „Pornolotl“ und dass die Nominierung nach einigen Nachforschungen des Preiskomitees zurück-genommen wurde: Man stieß auf ein Vorgängerwerk Leitholds mit dem Titel „2040“, in dem von der Islamisierung Deutschlands die Rede ist. Darf man ja auch schreiben als Autor, sofern der Verfassungsschutz nicht aufmuckt. Und der Islam ist ja nicht Graf Goertz. Leithold verwies dann auf den bereits erfolgreich erhaltenen Alfred-Döblin-Preis der Berliner Akademie der Künste – aber davon will diese Akademie so gar nichts wissen. Also rudern die Leipziger, auch aus noch pikanteren Gründen, zurück. Denen wird’s langsam mulmig, die Nominierung ist perdu.

Hintergrund 1: Norbert Leithold hieß mal Norbert Bleisch, und zwar auf dem Cover von „Viertes Deutschland“. Und dafür hatte er 1991 tatsächlich den Alfred-Döblin-Förderpreis erhalten.

Hintergrund 2: Norbert Leithold hieß mal Sebastian Bleisch, und der wirkte seit 1990 in über 60 Pornofilmen mit. Auch Jugendliche sollen dabei gewesen und dafür bezahlt worden sein, und dafür gab’s für Norbertsebastian Leitholdbleisch das Essen durch die Klappe.

Also was jetzt: Der gepflegte Boulevard und die intellektuelle Knallpresse lieben doch so etwas! Aber dann muss

  • ordentlich recherchiert werden von den Buchmesse-Preisverteilern; die haben die ganzen Namen und Themen und Preise durcheinander gebracht und Recherchemühen gescheut (das machen ja gemeinhin auch die Autoren)
  • Herr Leithold auch so eine gierige Lobby haben wie zum Beispiel Prof. Miriam Meckel; die ist Lebenspartnerin von Anne Will, und solcher Sex sells sogar ein Burnout-Buch auf Platz 10 bei Amazon (mein Neid sei mit ihr!)
  • Herr Leithold zu Alias, Porno und Knast stehen wie Michaela Schaffrath und Sibel Kekilli; absolute Konfrontation weist dann denn Weg in die Medien, auf die Preisbühne und die Amazon-Hitliste.

Norbert Leithold ist keine starke Marke, sondern ein schlaffes Märkchen. Da kann „Graf Goertz: Der große Unbekannte“ ein noch so großes Werk sein – es wird unbekannt bleiben, weil sein Autor weder Fisch noch Fleisch ist. Absolute Konfrontation wäre angezeigt gewesen: Natürlich gibt es das Deutschland-Islamisierungs-Werk, natürlich bin ich Porno-Bleisch, natürlich saß ich im Knast. Und das ist gut so! Das gab mir die Kraft und die Reife für den Grafen Goertz! Dann wird eine Story draus, und eine echt gute Story macht die Human Brand Norbert Leithold lebbar und erlebbar, für ein Preiskomitee genauso wie für die Medien und die Buchkäufer.

Die schmutzigen Schmankerl müssen heutzutage einfach größer gefeiert werden: Sehr schön, aber zu spät für den Leipziger Literaturpreis kommt das Welt-Interview mit Norbert Leithold vom 26. Februar. Sehr gut für die Online-Reputation, da nimmt der Fast-Preisträger endlich das Marken-Heft in die Hand.

Es gewinnt nun einmal nicht der beste Autor, sondern der mit der besten Verpackung. Der schafft es dann nicht nur mit „Pornolotl“ ins FAZ-Spezialisten-Feuilleton, sondern zu Amelie Fried und Ijoma Mangold von „Lesen!“ im ZDF und dann auf die Impulstische im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel.

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  • Human Branding, Reputationsmanagement

Im Interview: Jon Christoph Berndt, Partner von myON-ID Media

4. März 2010 um 10:41 von Martina Doherr

Es ist zwar nicht Montag – dennoch möchten wir euch heute Jon Christoph Berndt mit einem Kurzinterview vorstellen. Mit seinem umfassenden Know-how in Sachen Markenberatung im “offline” Bereich rundet er mit Human Branding das B2C Angebot unserer “Reputation Factory” konsequent ab. Ab nächster Woche wird es jeden Donnerstag einen spannenden Beitrag von ihm in unserem Blog zu lesen geben.

Wir freuen uns sehr, den erfahrenen Markenexperte, Management-Trainer und Keynote-Speaker Jon Christoph Berndt®, Inhaber der brandamazing: Unternehmensberatung für Markenkommunikation in München, als starken Partner gewonnen zu haben. Wenn er nicht gerade Menschen zu einem perfekten Profil und damit zu einer abgerundeten Markenpersönlichkeit verhilft, ist er auch noch Politikwissenschaftler, Kommunikationswissenschaftler, Absolvent der Deutschen Journalistenschule München, Dozent an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) sowie Mitglied des Vorstands der GSA German Speakers Association. Er ist Markenexperte bei n-tv und RTL sowie bei Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem ist er Kolumnist in der Frauenzeitschrift Emotion Women at Work sowie Moderator der TV-Gesprächssendung „Leben!“ auf ARD EinsPlus. Sein Ratgeber „Die stärkste Marke sind Sie selbst! Schärfen Sie Ihr Profil mit Human Branding“ ist jüngst im Kösel-Verlag erschienen.

Wir haben Jon Christoph Berndt ein paar Fragen zu seiner Person, Produkten und der Partnerschaft mit myON-ID Media GmbH gestellt – hier seine Antworten.

Jon, stellen Sie sich doch einfach mal kurz vor…

JCB: Mein Steckenpferd ist die „Marke“: Das ist im Grunde überhaupt kein Buch mit sieben Siegeln, wie man bei dem kryptischen Wort erst einmal annehmen könnte. Meine Kollegen bei der brandamazing: Markenberatung und ich glauben an die Kraft der Marke, wenn es darum geht, sich besser zu behaupten. Und das hat heutzutage jedes starke Unternehmen nötig, das morgen auch noch stark sein will. Dafür braucht es, neben der eigenen profilierten Markenpersönlichkeit, ebenso starke Produktmarken. Vor allen Dingen hat das der Mensch nötig, wenn er wirklich wissen will, wer er ist und wofür er steht; und wenn er erfolgreich und zufrieden sein will. Human Branding, wie der Mensch zur ebenso starken Marke wird, ist deshalb unsere Erfindung und unsere Spezialdisziplin. Näher steht das auch in meinem jüngst Ratgeber.

Damit man sofort sieht und spürt, wofür der Berndt steht, habe ich mir meinen Namen beim deutschen Patent- und Markenamt als Marke eintragen lassen. Zum Zeichen dafür trage ich das „®“, es ist das unmissverständliche Symbol von mir und von Human Branding.

Sie sind Partner von myON-ID Media. Was bedeutet “Human Branding” genau, und wie passt das zum neuen Claim “The Reputation Factory”?

JCB: Mit Human Branding findet der Mensch heraus, was er alles dafür tun sollte (und, viel besser, was er alles einfach weglassen kann), um mehr zu erreichen. Mehr, und das ist mir bei Human Branding ganz besonders wichtig, bedeutet nicht nur mehr im Geldbeutel, sondern vor allem mehr Zufriedenheit und, auch das gibt es, mehr echte Glücksmomente. Stichwort Glück: Mein neues Buch, an dem ich zurzeit mit der Autorin Christine Koller arbeite, wird „50 Wege zum kleinen Glück“ heißen. Es macht auf launige Art die Glücksdimensionen des Alltags fassbar, die man ergreifen kann, wenn man sie begreift, und wird im August bei Westend erscheinen.

Die Grundlage für eine gute Reputation des Menschen ist Human Branding, der Anfang von allem. Dann kommen auf dieser Basis im „Offline-Leben“ die ganzen Erfolgsdisziplinen von Human Branding, die man aus der Fort- und Weiterbildungswelt kennt. Aber eben nicht alle oder viele irgendwie, sondern genau die, die die Human Brand zum Erblühen bringen, sie für uns alle lebbar und erlebbar machen und uns deshalb den Menschen profiliert wahrnehmen lassen. Und im „Online-Leben“ kommt das ebenso zielgerichtete Reputationsmanagement als ganz besondere essentielle Erfolgsdisziplin. Deshalb passt das wirklich ganz besonders gut zusammen.

Sind Sie im Internet aktiv und wenn ja, wie, wo und warum? Sehen Sie einen persönlichen Vorteil im Web 2.0?

JCB: Ich bin sehr aktiv im Internet, vor allem ausgewählt und nicht überall irgendwie dabei. Das ist wichtig, damit auch meine Marke profilscharf ist und bleibt. Da gibt es, logisch, mein Profil bei Xing. Außerdem gibt es ausgewählte Plattformen, die das Angebot an Vorträgen, Seminaren und Coaching markenadäquat kommunizieren. Dazu gehören zum Beispiel die Profile bei Brainguide und SemiGator.

Ich weiß aber auch, dass ich noch Defizite habe bei der wirklich adäquaten Präsentation, Vernetzung und Reputation im Internet. Deshalb setzt myON-ID Media gerade unseren Newsroom um. Da werden dann alle unsere Online-Aktivitäten gebündelt und vernetzt und vor allem auch zentral gesteuert. Dann füllen wir den ebenfalls etwas kryptischen Ausdruck „Web 2.0“ mit dem Sinn und dem Gehalt, den wir brauchen. Und wir werden entscheidend aktiver sein im Netz als sowieso schon. Aber mit Herz und Hirn und Hand und eben nicht mit der Streubüchse. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer beim Web 2.0 nicht dabei ist, ist halt nicht dabei. Und das rächt sich.

Was bedeutet für Sie umfassendes Reputationsmanagement, und warum braucht man so etwas?

JCB: Wer selbst Schlaues und Substanzielles sagt über sich, über den wird weniger gemutmaßt, orakelt und dummes Zeug erzählt. Mit Reputationsmanagement sitze ich im Driver Seat, wie man so schön sagt, vorn im Führerhaus, und steuere meine Marke aktiv. Ich muss also nicht passiv zuschauen, wie ich ein Image bekomme, das sich irgendwie zusammenbraut, und, wenn es erst mal da ist, immer schwieriger zu korrigieren ist.

Heutzutage braucht man Reputationsmanagement zum Teilnehmen an der Gesellschaft und zum Kommunizieren wir vor 40 Jahren das Telefon. Da gibt es kein Vertun. Und weil es so wichtig ist, sollte man es denen anvertrauen, die es wirklich können. Weil jeder das machen sollte, was er am besten kann, und sonst am besten nichts.

Wir bedanken uns für das Interview und freuen uns auf viele spannende und interessante Beiträge von und mit Jon Christoph Berndt, aber natürlich auch über euer Feedback und Kommentare, Fragen oder Anregungen. Merke: Donnerstag – Human Branding-Tag!

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  • Allgemein, Reputationsmanagement

Online-Reputation-Management: Ihr guter Ruf entsteht nicht über Nacht

17. Februar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Produkte, Marken und Unternehmen sind immer nur so gut wie ihr Ruf. Doch die wenigsten Unternehmen schätzen ihr Ansehen in der Öffentlichkeit realistisch ein.

Es muss wohl kaum noch erwähnt werden, dass Vertrauen in Ihre Marke, den Ruf Ihres Unternehmens ausmacht. Doch Vertrauen schafft man nicht über Nacht und einmal Vertrauen aufgebaut, kann man es auch ganz schnell wieder verlieren. Dank dem Internet geht dies noch viel schneller als in der Offlinewelt. Hier ist Vorsicht oder besser gesagt Vorsorge ist gefragt!

Vertrauen durch Einfühlungsvermögen.

Immer mehr Menschen tauschen sich im World Wide Web über Dienstleistungen und Produkte aus. Sie kritisieren, raten ab oder empfehlen weiter. Daraus ergibt sich eine ungeheure Menge an topaktuellen Verbraucherstimmen und Kundenmeinungen – mit oftmals erstaunlich pragmatischen Ansätzen oder neuen Perspektiven. Aber auch konstruktive Kritik kann durchaus mit dabei sein. Hier heißt es nun, den richtigen Ton zu treffen und vor allem JEDES Feedback – ob positiv oder negativ – gleichermaßen ernst nehmen.

Wie baue ich Vertrauen bei den Internetusern auf?

Nehmen wir uns als erstes Twitter vor. Versuchen Sie nicht, so viele Follower wie möglich zu generieren. Schauen Sie lieber nach aktiven Followern, diese sind viel wertvoller als eine hohe Anzahl an Followern. Und dann starten Sie einen Dialog. Seien Sie transparent. Hören Sie zu, gehen Sie auf jedes Gespräch ein, versuchen Sie Feedback zu bekommen und teilen Sie Ihr Wissen.

Vor allem der letzte Punkt ist sehr wichtig, um Vertrauen aufzubauen. Verabschieden Sie sich vom Gedanken, dass Ihre Wettbewerber Ihnen Ihre Ideen klauen könnten. Ideen kann man nicht klauen, nur nachmachen und dadurch können SIE (Ihr Unternehmen) nur besser und bekannter werden. Versuchen Sie real zu werden. Niemand will das Gefühl haben, dass eine Maschine hinter den Tweets der Firma steckt. Der ehrliche Dialog ist gefordert bei Twitter und allen anderen sozialen Netzwerken.

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  • Reputationsmanagement, Social Media

Reputationsmanagement aus einer Hand von myON-ID Media. Eine Full-Service Metamorphose.

12. Februar 2010 um 9:10 von Martina Doherr

Auf den Claim gekommen: mit Beginn des neuen Jahres, und einem gelungenen Launch des Ruflotsen im November 2009 im Gepäck, durchlebt nicht nur das gesamte Internet eine Phase der Neuvermessung. Auch wir haben in den letzten Monten viel geschafft und auch verändert. Mit unserem neuen Claim “The Reputation Factory” passen wir uns der Nachfrage nach einem unfassenden Reputationsmanagement an.

Eigenmarketing im Web 2.0 – oder was vom guten Namen übrig blieb

Das Internet ist ein “intelligentes” Kollektiv aus Multiplikatoren, Kunden und Kritikern, allgegenwärtig und unkontrollierbar. Stimmt soweit. Was viele vergessen, ist aber die Tatsache, dass sich jede Veröffentlichung, positiv oder negativ, auf ewig in das Gehirn des Internets einfräst. Jeder einzelne Beitrag nimmt also Einfluss auf die Reputation im Ganzen. myON-ID Media hat sich dem Lehrauftrag verschrieben, im deutschsprachigen Raum Pionierarbeit auf dem Gebiet des Verantwortungsbewusstseins gegenüber seinem höchsten Gut im Netz, sprich den guten Ruf, zu leisten.

“Datensicherheit” hat im Web 2.0 nichts mit Firewalls zu tun

Mit dem Web 2.0 hat eine neue Ära der Kommunikation Einzug gehalten. Dies heißt zwangsläufig, dass Privatleute wie Unternehmen lernen müssen, sensibler mit ihren Daten im Netz umzugehen. Wo vielleicht gestern der einfache Download eines Virenschutzprogrammes gegen Datenmissbrauch ausreichte, ist heute eine viel komplexere Herausforderung entstanden: neuartige Medienkanäle, veränderte Kundenansprüche und die Globalisierung des Marktes. Gerade kleinere Unternehmen mit wenig Erfahrung im Umgang mit den neuen Medien haben das Nachsehen und können bislang nicht vom Web 2.0 profitieren – geschweige denn auf Stimmen im Internet reagieren, die möglicherweise großen Einfluss auf Erfolg oder Niederlage des Unternehmens nehmen.

Reputationsmanagement für alle!

Umfassendes Reputationsmanagement beginnt mit der philosophisch anmutenden Frage: “Wer bin ich, und wer will ich sein”. Vom Privatmensch bis zum CEO macht sich heute jeder Gedanken darüber, wie es um die eigene Reputation bestellt ist. Die manuelle Abfrage ist müßig, oft wenig erfolgsversprechend und keinesfalls ein Status Quo. Kurz: keine gute Basis, auf der es sich zu arbeiten lohnt. Eine individuelle Strategie muss her. Dies war jedoch bislang eine Domäne der Agenturen – hochpreisig, langwierig, exklusiv und meist Prominenten oder Unternehmen vorbehalten.

Damit räumt myON-ID nun auf und bietet unter dem Claim „The Reputation Factory“ einen Service an, der sich vor allem 3 Attribute auf die Fahne geschrieben hat: schnell, kostengünstig und lösungsorientiert. Eben wie in einer „Fabrik“, bodenständig und ohne unnötigen Kitsch. Und ähnlich einer Produktionsstraße mit vier verschiedenen Abteilungen, wird hier der gute Ruf rundum entwickelt, gepflegt und ausgebaut – zu Konditionen, die sich jeder leisten kann.

Das jüngste Kind aus dem Hause myON-ID und Bestandteil des erweiterten B2B Angebots: die Newsroom-Lösung iMedia Lounge für den unkomplizierten Einstieg von Unternehmen ins Web 2.0.

Neben diesem technischen Highlight zur zeitgemäßen Aggregation und Kommunikation von Unternehmens-Informationen erweitern wir unsere Dienstleistung ebenfalls um Human Branding, welches von unserem Partner Jon Christoph Berndt , Gründer von Brandamazing, angeboten wird. Mittels intensiver Beratung wird hier der Mensch als Marke neu positioniert und perfekt in Szene gesetzt. Jon Christoph Berndt wird ab sofort als Gastreferent einen regelmäßigen Blogbeitrag bei uns zum Thema Human Branding verfassen, auf den wir uns schon sehr freuen! Neben myON-ID, dem Werkzeug für professionelles Netzwerken und berufliche Selbstvermarktung im Internet, rundet dieser “Offline-Service” unser Angebot im Privatkundenbereich perfekt ab.

Hier nochmal unsere Services in B2C und B2B im Überblick:

  • Newsroom – der einfache Einstieg in die Kommunikation des Web 2.0 für Unternehmen
  • Ruflotse – der Rundumschutz des guten Namens im Netz für Firmen und Privatkunden
  • myON-ID – das Werkzeug für professionelles Netzwerken und berufliche Selbstvermarktung
  • Human Branding – Vorträge, Seminare und Coachings zur Stärkung der „Marke Ich“

Wir freuen uns sehr auf ein weiterhin spannendes und erfolgreiches Jahr 2010 – unter neuem Claim, mit vielen guten “alten” Bekannten und hoffentlich ebenso vielen neuen Kontakte, die nicht nur über uns sondern mit uns bloggen und publizieren!

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  • Unternehmen

Safer Internet Day 2010 – Flunkern im Netz erlaubt?

11. Februar 2010 um 9:10 von Martina Doherr

Am 9. Februar fand zum vierten Mal der internationale Safer Internet Day 2010 statt. Tausende Veranstaltungen in über 60 Ländern rückten das Thema Internetsicherheit in den Fokus. In Deutschland beteiligten sich zahlreiche Institutionen, Unternehmen und Initiativen mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen.

Wie in den vergangenen Jahren konnten und sollten sich alle am Safer Internet Day 2010 beteiligen, denen Internetsicherheit ein Anliegen ist. So auch die Online-sid-Logo_2010_mitIdentitätsbewahrer ichimnetz.de, die unter dem Motto „Jede Stunde ein Kommentar“ ein persönliches Statement eines Prominenten oder einer bekannten Online-Persönlichkeit veröffentlichten. Darunter auch einen Beitrag von Mario Grobholz, Experte in Sachen Online-Reputation und Datensicherheit im Netz.

Auf dem Safer Internet Day warben Dieter Kempf und Bundesverbraucherschutz-ministerin Ilse Aigner in Berlin für mehr Vorsicht: Falschangaben seien nur ein bedingter Schutz, so die beiden Präsidiumsmitglieder des Bundesverbands.

Andererseits gaben in der dort veröffentlichten Studie ein knappes Drittel der Befragten an, sie haben bei der Angabe von Name und Alter geflunkert.

Da könnteFalschangaben_Blog1 man jetzt spekulieren, ob es nicht sogar besser sei, zumindest beim Namen erfinderisch zu sein, wenn man berücksichtligt, dass laut der selben Studie nahezu 60% nicht auf ihre Privatsphäreeinstellungen achten und ihre Daten somit frei zugänglich sind.

Aigner forderte auf der Pressekonferenz eine weitere Straffung des Datenschutzes: “Wer persönliche Daten ins Netz stellt, sollte grundsätzlich auch das Recht behalten, diese wieder zu löschen. Wir benötigen einen Kopierschutz, damit Inhalte nicht kopiert und an anderer Stelle ins Netz gestellt werden können. Internet-Browser sollten zudem datenschutz- und sicherheitsfreundliche Voreinstellungen haben, so dass Nutzer nicht erst aktiv werden müssen, wenn sie nicht wollen, dass ihre Daten weitergegeben werden.”

Ebenfalls eine Stellungnahme, die kontrovers betrachtet werden kann. Schließlich geht es dabei auch technische Gegebenheiten des Internets, welche die Umsetzung dieser Forderung eher schwierig gestalten.

Rund 28 Millionen Bundesbürger stellen sich heute bereitwillig im Internet aus – das sind 40% aller Deutschen ab 14 Jahren; jeder Dritte Deutsche betreibt mindestens ein Profil in einem sozialen Netzwerk, unter den Internet-Surfern ist es nahezu jeder Zweite. Es gibt wohl keine Patentlösung, aber wohl eine Richtung – und die heißt: Medienkompetenz. Auch myON-ID Media beteiligt sich aktiv an der Aufklärungsarbeit im Umgang mit sensiblen Daten im Internet und sorgt bereits im Teeniealter für mehr Verantwortungsbewusstsein bei Aktivitäten im Netz.

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  • Presse, Reputationsmanagement

Deine Marke ist dein Kapital

2. September 2009 um 9:00 von Anya Rutsche

Schon einmal haben wir über die wachsende Bedeutung von “Social Capital” gesprochen. Das Web wird zur “Social Economy” und der Gewinn hierbei ist Anerkennung, Reputation und Branding.

Die Personal Branding Expertin Tara Hunt misst Reputation mit einem sogennanten Whuffie-Faktor. Wer negative Schlagzeilen macht, verliert demnach Whuffie-Punkte. Er verliert also Vertrauen und Respekt dem Kunden gegenüber. Wer sich jedoch mit seinen Kunden befasst und auch mit negativer Kritik geschickt umgeht, kann seine Whuffie-Kraft verstärken. Es entsteht ein ständiger Kreislauf aus Geben und Nehmen, wobei das Geben immer an erster Stelle stehen sollte und Nehmen nicht zwangsläufig genau danach kommt.

Kunden einbeziehen ist das A und O des Erfolgs
Wie das geht, zeigte der Computerriese Dell bereits. Nachdem Dell mit einem schlechten Ruf wegen unbefriedigendem Kundenservice zu kämpfen hatte, beschloss Michael Dell einen neuen Kundendialog zu starten und rief das Projekt Ideastorm ins Leben. Hier können User ihre Verbesserungsvorschläge öffentlich und für alle sichtbar einreichen, welche dann durch ein Rankingsystem bewertet werden dürfen. Die User fanden diese Idee gut und Dell gewann wieder wertvolle “Whuffie-Punkte”.

Auch Starbucks gelang ein ähnlicher Erfolg mit der im letzten Jahr gegründeten Plattform “MyStarbucksIdea.com“. Auch dort darf jeder Besucher seine Wünsche und Ideen an die “Coffee Company” äußern, welche dann wieder kommentiert werden können. Mitarbeiter nehmen zu diesen Wünschen Stellung und verweisen auf bereits gefundene Lösungen. Dadurch bekommt der Kunde das Gefühl, Einfluss im Prozessablauf zu haben, was sich positiv auf den Ruf des Kaffeeherstellers niederschlägt. Außerdem erhalten Starbucks-Entscheidungsträger einen tollen Einblick in die Vorstellungen der Kunden, was zur Produktverbesserung genutzt werden kann.

Auch hier passiert etwas
Der Social Media Experte Karsten Füllhaas hat kürzlich einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem er den Mobilfunkanbieter simyo lobt, die jetzt durch eine Bewertungsmöglichkeit auf der Facebook-Fanseite ihre Online-Reputation steigern möchten. Viele Firmen vermeiden allerdings solche Bewertungsmöglichkeiten aus Angst vor negativen Stimmen. Doch wer die Fähigkeit besitzt, mit Kritik umgehen zu können und auf diese angemessen reagiert, kann nur gewinnen.

Ebenso beginnen die Verleger der Zeitschrift “The Economist” mit Kundeneinbindung ihren Ruf und somit Leserschaft zu steigern. Sie lassen Facebook-Freunde in einer Cover-Preview entscheiden, ob das neue Titelblatt anspricht. Sehr effizient, denn jeder Abstimmer wird darauf gespannt sein, wie das Heft nächsten Monat tatsächlich aussehen wird.

economist

Keine Angst vor Nachahmern
Der Grund, warum immer noch relativ wenig Firmen diesen Schritt der Offenbarung gehen, ist die Angst vor Konkurrenten, die eine Idee wegschnappen könnten oder mit der selben Idee zur gleichen Zeit auftrumpfen und dadurch Ruhm stehlen. Man sollte aber bedenken, dass diese “Nachmacher” dann nicht die Anerkennung, Reputation oder Whuffie von potenziellen Nutzern genießen und somit weniger Erfolg erleben, als diejenigen, die um Feedback und Mithilfe gebeten haben.

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  • Allgemein, Reputationsmanagement

Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministerium: Unternehmen recherchieren Bewerber im Internet

21. August 2009 um 10:25 von Mario Grobholz

Eine aktuelle Studie, welche im Auftrag des Verbraucherministeriums durchgeführt wurde hat es heute in nahezu alle Nachrichtensendungen und damit auch bis ins TV geschafft. Zentraler Punkt der Studie ist die Tatsache, dass die Hälfte der befragten Unternehmen Bewerber im Internet recherchieren, unter anderem bevor diese zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.

Als regelmäßiger Leser unseres Blogs werdet Ihr Euch jetzt vielleicht fragen, “Ja und? Was ist daran neu?”. Online Reputation Management und Personal Branding heisst das in Fachkreisen.

Genau so geht es mir auch, weshalb ich eigentlich hier im Blog gar nicht darauf eingehen wollte, denn wer sich mit Reputation Management und Personal Branding beschäftig, für den sind diese Ergebnisse nichts unerwartetes. Ich würde sogar sagen, dass brachenabhängig die Quote heute schon höher liegt – in jedem Fall aber die Quote zukünftig weiter ansteigen wird.

Bereits Anfang 2007 ist Online Reputation Management die Gründungsideee von myON-ID gewesen. Seit nunmehr zwei Jahren bearbeiten wir dieses Thema. Betreiben Aufklärungsarbeit, führen Gespräche mit der Öffentlichkeit, veröffentlichen Artikel und referieren auf Konferenzen – und das mit größer werdender Ressonanz, denn immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit ihre digitale Präsenz systematisch zu pflegen und zu überwachen.

Wer dieses Vorgehen optimiert, der betreibt “Personal Branding” auf der “größten Bühne welche die Welt zu bieten hat” – dem Internet. Karsten Füllhaas hat “Personal Branding” in seinem heutigen Artikel treffend so beschrieben: “Personal Branding ist der Fachbegriff für systematische Pflege und Überwachung des eigenen gutes Rufes im Internet.”

Die Tageschau der ARD um 20Uhr hat heute die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Das Gleiche wird heute in den Tagesthemen nochmals passieren. Dann habe ich gesehen, dass nahezu alle Online Magazine und Tagesezeitungen das Thema aufgegriffen haben.

Dazu kommt noch die spontane Interviewanfrage fürs NRW Radio heute, in welcher ich zu den Ergebnissen der Studie befragt wurde. Meine schlichte und zusammengefasste Antwort darauf lautet: Es geht nicht um mehr bzw. besseren Datenschutz. Es geht auch nicht darum, wie es Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bei Spiegel Online rät zurückhaltender mit privaten Daten im Internet umzugehen. Es geht um MEDIENKOMPETENZ. Und die muss zukünftig über die Lehrpläne der Schulen an die 10-16 Jährigen vermittelt werden. Das dies allmählich passiert zeigt mir das neue Deutschbuch für die 9. Klasse Gymnasium in Bayern. Dort wurde erstmals das Thema “Online Identität” und Reputationmanagement aufgenommen. Darüber hatten wir bereits vor einigen Wochen schonmal berichtet.

Reputationmanagement_myonid

All dies zeigt uns, dass Online Reputation Management und Personal Branding nun endgültig in der breiten Masse angekommen ist und damit auch unsere Bemühungen Aufklärungsarbeit zu leisten immer größere Früchte trägt. Darüber freuen wir uns als myON-ID heute zum Wochenausklang riesig.

Weiter Artikel zu diesem Thema:

  • Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
  • Checkliste: Darauf schauen Personaler bei Online-Profilen
  • Soziale Netzwerke Karrierefalle oder Karrieresprungbrett?
  • Personal Branding als Erfolgsfaktor
  • Der erste Eindruck zählt – auch im Internet
  • Jeder ist im Netz ein Prominenter
  • Personal Branding im Web
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  • Allgemein, Reputationsmanagement

Der Erste Google-Eindruck Zählt

14. Juli 2009 um 10:25 von Anya Rutsche

Für Erwachsene jenseits des Teenager-Alters sind Netzwerke längst zu Orten der digitalen Selbstvermarktung geworden. Digitale Selbstdarstellung, die Kontrolle über den ersten Google-Eindruck wird täglich wichtiger, gerade für Freiberufler oder Menschen auf der Suche nach einem neuen Job.

In dem gestern erschienenen Spiegel Online Artikel über die Klassifizierung sozialer Netzwerke wurde behauptet, dass mySpace für “Doofe” wäre, Facebook für “Akademiker” und Xing fürs “Geschäft”. Facebook wird sich über dieses Ergebnis sicher freuen, ansonsten sind die Differenzierungen aber etwas vage. Ist es nicht eher so, dass die verschiedensten Plattformen auch verschiedene Zielgruppen ansprechen? MySpace war und ist das Netzwerk für Künstler aller Art (wenn vielleicht auch nicht das allerschönste), Facebook für international ausgerichtete Personen und Firmen, Xing um sich allgemein auf beruflicher Ebene gut darzustellen.

Sozialkapital ist DIE Währung in der digitalen Welt. Um Sozialkapital zu verdienen muss man glaubwürdig rüber kommen, zuhören können, Wissen teilen und vor allem kreativ sein. Als Musiker habe ich keine Chance mich auf Xing richtig präsentieren zu können, da es keine Podcast oder Video-Funktionen auf dieser Plattform gibt. Aber sind diese Menschen denn jetzt automatisch doof, nur weil sie lieber auf mySpace zurück greifen? Nein, denn es kommt einzig und allein auf die optimale Positionierung der eigenen Person an.

Am Ende werden diejenigen erfolgreich sein, die es verstehen sich selbst zu inszenieren und damit andere als „Follower” o. ä. für sich gewinnen. Der Aufbau der Marke-ICH wird zur Aufgabe für jeden von uns, insbesondere wenn er beruflich erfolgreich sein will. Bei myON-ID kann deshalb JEDER ohne große Vorkenntnisse und mit geringem Zeitaufwand den Aufbau seiner Marke im Internet starten. Die Basis hierzu bildet eine professionelle Web-Visitenkarte. Die Zusammenführung der verschiedensten Profile anderer Dienste macht es um so einfacher und geschickter sich optimal zu präsentieren.

Spiegel Online beschreibt myON-ID in seinem Artikel als “eine Mischung aus Business-Community, Webseiten-Baukasten – und persönlicher Google-Manipulation“. Noch besser lässt sich myON-ID aber als Plattform für Personal Branding und Eigenmarketing darstellen. Das man dadurch besser bei Google “gefunden” wird, hat jedoch weniger mit Manipulation als mit logischen Algorithmen zu tun.

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  • Karriere Online, Presse, Reputationsmanagement

Karrierefaktor Online-Identität: Wer bin ich – und wenn ja wie gut?

9. Juli 2009 um 9:25 von Mario Grobholz

Die digitale Identität wird zum Karrierefaktor von Selbständigen, Experten und Berufseinsteigern. Wer im Internet bekannt ist, wird besser gefunden, erhält interessantere Jobangebote und eine bessere Bezahlung. Dies bestätigen Robert Basic und Claudia Sommer. Der Altblogger und Neu-Verleger und die digitale Umweltaktivistin haben das Internet gezielt zur persönlichen Karriereförderung genutzt. Jetzt geben sie Tipps für den Einstieg in das Personenmarketing.

Robert Basic ist nicht mehr nur Deutschlands bekanntester Blogger, sondern auch derjenige, der seinen Blog “Basic Thinking” auf eBay unter großer Anteilnahme für viel Geld versteigert hat. Diese Bekanntheit hat viel mit Glaubwürdigkeit zu tun: “Auf meinem Blog habe ich mein Know-how vermittelt und dadurch Anerkennung von meinem Netzwerk erhalten.” Heute ist er Gründer der Lokalplattform BUZZriders. Sein aktuelles Projekt ist bereits im Gespräch, obwohl es noch nicht online ist. Basic profitiert dabei von seinem Status als Trendscout: BUZZriders gilt bereits jetzt als hip obwohl es noch gar nicht gestartet ist.

myON-ID Profil Robert Basic

Robert Basic´s Tipps & Tricks fürs Eigenmarketing im Internet.

Claudia Sommer ist eigentlich Webmanagerin bei Greenpeace. Bekannt wurde sie aber durch Twitter und ihren Weblog. Mittlerweile ist sie die meistgelesene Umweltaktivistin im deutschsprachigen Internet. Ihr Trick war, anderen zuzuhören und auf interessante Menschen und Beiträge hinzuweisen. So wurde sie zur wichtigsten Schnittstelle für Umweltthemen. Heute profitiert sie von ihrem Image als vernetzte Umweltexpertin. “Ich habe auf Menschen hingewiesen, die ähnlich denken, wie ich und dadurch meine Überzeugung gezeigt. Beide Seiten – diejenigen, die ich ins Gespräch gebracht habe und diejenigen, die sich für diese Tipps interessieren – bilden heute die Basis meiner Sichtbarkeit.”

myON-ID Profil Claudia Sommer

Claudia Sommer´s Tipps & Tricks fürs Eigenmarketing im Internet.

Sommer und Basic haben viel Zeit und Aufwand in ihre eigene Bekanntheit investiert. Nicht jeder hat die Ressourcen hierzu. Doch ein Eintrag in einem Business-Netzwerk allein ist kein Eigenmarketing und reicht lange nicht mehr. “Wer heute im Social Web aktiv ist, sollte seine Aktivitäten und Aussagen an einem Ort sammeln – sei es über einen eigenen Weblog, ein soziales Netzwerk oder aber ein Portal für professionelles Eigenmarketing”, rät Robert Basic.

Als Experte ist man nur so gut, wie sein Ruf im Netz. Wer zu seinen Themen bei Google und Co. nicht präsent ist, der existiert quasi nicht – das bestätigt Blogger und Buchautor Jeff Jarvis. Eine professionelle Darstellung im Netz ist deshalb nur wertvoll, wenn sie mit den Expertengebieten zusammen in den Suchtreffern gefunden wird. Damit erhält eine Person die notwendige Aufmerksamkeit, um sich durch ihr Know-how in ihrem wachsenden Netzwerk zu profilieren.

Basic und Sommer sind auf vielen Social Media Kanälen aktiv. Jede einzelne Anwendung hat sie ein Stück weit bekannter gemacht. Doch es gibt nur einen Ort, an dem beide all ihre Aktivitäten nun gebündelt darstellen. Auf myON-ID bieten die beiden nun jedem Interessenten einen Gesamteindruck über ihre verstreuten Aktivitäten, sowie viele Tausend andere Internetnutzer die ihre eigene Marke im Internet aufbauen oder stärken wollen das mittlerweile auch tun.

  • http://robert-basic.myonid.de
  • http://cl-sommer.de

Zur profimäßigen Selbstdarstellung gehört auch eine aktive Vermarktung. In der Premium-Version wird das Suchmaschinenmarketing um eine Werbeanzeige für das jeweilige myON-ID-Profil erweitert. Neben dem gezielten Suchmaschinenmarketing bietet die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft für 5,99 Euro im Monat auch eine eigene Wunschdomain und E-Mail-Adresse, ein Profil ohne Werbung, sowie das Monitoring für bis zu 6 Suchbegriffe – beispielsweise zu Kollegen oder Wettbewerbern.

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