myON-ID beim “Open House” – Informations- und Karrieretag der BAW in München
13. November 2009 um 10:15 von Anya Rutsche
Am Freitag, den 06. November 2009 war myON-ID, als Experte auf den Gebieten der Online Reputation und Online Bewerbung, beim jährlichen Tag der offenen Tür der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München mit einem Informationsstand vetreten.
Zwischen Flyern und Visitenkarten, Erklärungen zu den vielen verschiedenen Funktionen und Jobangeboten bei myON-ID war zwischen 14 und 20 Uhr auch immer mal wieder Zeit für ein nettes Gespräch mit Standnachbarn, wie zum Beispiel der Deutsche Post.
Unter der Schirmherrschaft von Dr. Matthias Lung (unten ganz links), dem Akademie-Direktor der BAW, sowie Prof. Wolf-Dieter Ring (zweiter von rechts), Vizepräsident der BAW und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), war der Tag der offenen Tür eine wirklich gelungene Veranstaltung.
Vesselina Marinova (oben ganz rechts), Ansprechpartnerin für Marketing der BAW, hat auch in diesem Jahr ganze Arbeit geleistet und uns fabelhaft betreut. Das gesamte Programm lief rund, die Vorträge der geladenen Referenten waren gut besucht – so wie das leckere Buffet für Veranstalter und Gäste. Die Party am Abend war mit Dance Act, Dj und Caipirinha Bar natürlich ein echtes Highlight, bei dem neu gewonnene Kontakte ungezwungen vertieft werden konnten.

Wir würden uns natürlich sehr freuen, viele neue Nutzer für myON-ID, Deiner besten Seite im Netz gewonnen zu haben – und natürlich auch über Bewerbungsunterlagen aller Interessierten, die gerne bei myON-ID “hinter die Kulissen” schauen möchten bei einem Praktikum oder Volontariat. Bewerbungen bitte an job@onid.de.
Offene Türen bei der BAW – und myON-ID mittendrin.
28. Oktober 2009 um 9:40 von Anya Rutsche
Ganz unter dem Motto “60 Jahre BAW” stehen auch an diesem “Open House Day” am 06.November 2009 allen Interessenten, Absolventen und Dozenten die Türen der Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (kurz: BAW) in München offen.
Und da es sich hierbei seit über einem halben Jahrhundert um die erste Adresse für Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Marketing, Kommunikation, PR, Medien und Sales handelt, darf myON-ID an diesem Tag natürlich auch nicht fehlen. Daher werden wir am Freitag, dem 06.11.2009 ab ca. 13 Uhr mit einem Stand in Messeraum E vetreten sein.
Neben interessanten Vorträgen hochkarätiger Referenten wie beispielweise Dr. Irene Glöckner-Holme, wohl eine der gefragtesten Marketing-Expertinnen Deutschlands, werden Besucher genügend Zeit haben, sich über Themen, Tendenzen und Ziele in der Marketing- und Kommunikationsbranche zu informieren und auszutauschen. Auch myON-ID möchte sich an diesem Tag dem Dialog mit Absolventen, Studenten und Dozenten stellen und rund um die Themen Reputation, Self-Branding und Bewerbung 2.0 beraten.
Wir werden bis ca. 20 Uhr vor Ort sein und freuen uns auf eine spannende Veranstaltung & zahlreiche Besucher!
Hier noch ein Grußwort zum 60. der BAW von Andreas Keck, Gründer, Coach und kreativer Geist.
Lesen und teilen – Social Bookmarks auf dem Vormarsch
14. Oktober 2009 um 10:01 von Anya Rutsche
Bookmarks, Lesezeichen, Favoriten – Wie auch immer du es nennst, sie sind auf jeden Fall sehr praktisch, um interessante Artikel verschiedenster Internetseiten auf einem Blick zu behalten.
Wie oft ist es dir schon passiert, dass du ein tolles Video gesehen oder einen interessanten Artikel gelesen hast und diesen dann zu einem späteren Zeitpunkt verzweifelt versucht hast wiederzufinden. Lesezeichen helfen, eine einmal gefundene Webseite auch ohne Suchmaschine (z. B. Google) ein zweites Mal aufzuspüren. Vielleicht ist dir die Lesezeichen- oder Favoritenfunktion deines Browsers sogar bekannt. Doch diese werden schnell unübersichtlich. Besser funktionieren Bookmarkingdienste wie zum Beispiel del.icio.us. Hier werden dir deine gespeicherten Links inklusive Titel und selbstgewählten Schlüsselwörtern angegeben. In Deutschland ist Mister Wong etwas gängiger. Mister Wong entspricht weitgehend der Funktionalität von del.icio.us und ist darüber hinaus in deutscher Sprache.
myON-ID Bookmarklet
Noch einfacher und exklusiver geht es jedoch mit dem myON-ID Bookmarklet. Mit diesem gelingt es dir, von jeder beliebigen Webseite aus Texte, Bilder und Videos zu übernehmen und direkt in dein myON-ID Profil zu publizieren. Damit hast Du die Möglichkeit, deinen Kontakten ganz schnell und unkompliziert interessante Webseiten, Artikel, Infos, Bilder oder Videos oder die Kombination daraus vorzustellen. Die größte Wirkung entfaltet sich mit dem so genannten Tagging: Nutzer dürfen nach Lust und Laune Schlagworte eingeben, die der weiteren Orientierung dienen. Nach einem Klick auf das jeweilige Schlagwort lassen sich die Webseiten finden, die man selbst oder ein anderer Nutzer mit eben diesem Wort getaggt hat.
Das Beste daran ist die Einfachheit
Was andere Bookmarking-Dienste nicht bieten, hat myON-ID. Wenn du einen Videolink (z. B. von Youtube oder Clipflakes) mit myON-ID “bookmarkst”, wird dieses Video in deinem Profil angezeigt und ist von dort aus auch abspielbar. Wenn du auf einer Seite nichts markierst und lediglich auf das myON-ID Lesezeichen klickst, wird immer ein Bildschirmfoto mit einer kurzen Beschreibung der Seite in deinem Stream angezeigt. Wenn Ihr nur einen Ausschnitt des sich dort befindenden Textes speichern wollt, dann markiert diesen vorher und klickt dann auf das myON-ID Bookmarklet. Ihr seht also wie einfach es ist, einen schönen Artikel zu erstellen, der in eurem myON-ID Blog und Content Stream veröffentlicht wird.
Mehr Leser via Twitter gewinnen
Zudem kannst du deine gebookmarkten Inhalte und Artikel auch gleichzeitig auf Twitter publik machen und so weitere neue und interessante Leser gewinnen. Im Bookmarking-Fenster wird dir diese Option angeboten. Somit machsst du nicht nur den Artikel bekannter, sondern dir gelingt es so auch auf Dich aufmerksam zu machen. Das ist PR in eigener Sache, wie es einfacher nicht geht. Wir nennen es Personal Branding. Du bist die Marke und die steht bei uns im Mittelpunkt!
Bei Fragen könnt ihr uns gerne eine Email schreiben oder uns auf Twitter kontaktieren.
Social Media ist das Kokain der Kommunikation: Ein Abend mit der GPRA
12. Oktober 2009 um 9:48 von Anya Rutsche
In Zusammenarbeit mit den Agenturen komm.passion, Sympra, talkabout communications und wbpr hatte am Mittwoch, dem 07. Oktober 2009 die GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V.) in den Räumen der BAW in München zur Diskussion geladen. Hauptthema des vielversprechenden Aufgebots an Referenten war die Frage, ob Social Media nur ein Spielzeug für Web-Geeks sei, oder sich hier tatsächlich eine echte Revolution der althergebrachten Kommunikationsstrategien und -kanäle anbahnt.
Die Gäste kamen zahlreich, und aus den unterschiedlichsten Branchen. Darunter teilweise bekannte Gesichter, aber auch völlig neue Interessenten dieses nach wie vor schwer erklärbaren Themas der Social Media – und ihrer Macht über Menschen und Meinungsbildung.
Die vier Referenten des Abends waren Dr. Alexander Güttler, Präsident der GPRA (komm.passion), gefolgt von Mirko Lange (talkabout), Jan Manz (wbpr) und Bernhard Jodeleit (Sympra). Sehr differenzierte Standpunkte vertraten diese Spezialisten der sozialen Medien während ihrer Vorträge, als auch in der offenen Fragerunde im Anschluss, die von vielen Gästen rege genutzt wurde.
Wer zuhört gewinnt
Für Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen wird es in naher Zukunft schon große Veränderungen innerhalb ihrer Marketing-Strategien als auch der internen wie externen Kommunikation geben. Oder viel mehr geben müssen, um dem sich wandelnden Markt und Bedürfnis nach offenem Dialog gewachsen zu sein. Nur Angst solle man davor nicht haben, so der Tenor der Experten. Im Gegenteil: wer lernt, dem Dialog seiner Angestellten, Kunden oder Fans zuzuhören, kann diese Bewegung durchaus zum Vorteil nutzen und als echte Chance sehen.
Mirko Lange brachte eine interessante These auf den Tisch: Social Media sei das Kokain der Kommunikation. Dieser Vergleich geht übrigens auf Bill Cosby zurück. Er fragte einmal einen Bekannten: “Tell me, what is it about cocaine that makes it so wonderful,” daraufhin der Freund: “It intensifies your personality.” Cosby meinte dann: “Yes, but what if you’re an asshole?” Das gilt eben auch für Social Media meint Mirko. “Es intensiviert die Persönlichkeit eines Unternehmens und daraus sollte man ableiten, wer Social Media machen sollte und wer nicht, denn >What if you are an asshole?<, dann sollte man es lieber lassen”
Eins ist wohl nach diesem Abend jedem klar: Die Struktur und der wahrgenommenen Realität von Marken und Meinungen wird irreversibel verändert. Ob zum Guten, wird sich “zwitschern”. Den gesamten Mitschnitt der Veranstaltung gibt es hier.
Jan Manz von WBPR erklärt warum die Online Reputation für Unternehmen so wichtig ist und welche Rolle Social Media bei der digitalen Imagepflege spielt.Die neue Ära der Kommunikation – Twitt sei Dank
30. September 2009 um 9:54 von Anya Rutsche
Was die Spatzen von den Dächern pfeifen, weiß Twitter schon längst. Nie zuvor war Kommunikation so schnell (-lebig) wie seit Beginn des Microblogging-Hypes. Ob privat, beruflich oder ein Mix aus beidem, durch den Mini-Mitteilungsdienst kommt jeder zum Zug.
Erst kam die Email, dann gab es Blogs, Foren, Instant Messenger und soziale Netzwerke, nun sind die Microblogging Dienste wie Twitter auf dem Vormarsch. Noch vor 10 Jahren waren wir begeistert über die Möglichkeiten und die Schnelligkeit von E-Mails, um mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten. Heute aber ist es für uns im Vergleich zu anderen, neuartigen Kommunikatikationsmitteln wie früher mit der guten alten (Schnecken-)Post – langsam und formell.

Eine neue Web-Ära bricht an
Wer die Kommunikation via dem Microblogging Service Twitter anbietet, steht im Zeichen der Zeit. Das Potential liegt in der Kommunikation und im offenen Austausch von Menschen miteinander. Die Möglichkeit, in Echtzeit zu kommunizieren und die Tatsache, dass Suchmaschinen Twitter-Nachrichten lieben, lassen das Potenzial des Dienstes für Unternehmen bereits vermuten. Hunderte von Applikationen und Diensten rund um Twitter sind außerdem Beweis dafür, dass sich Microblogging nicht nur bei privaten Nutzern großer Beliebtheit erfreut.
Die Magie des Schlüsselloch-Effekts
Wer möchte, hat verschiedenste Möglichkeiten sich öffentlich zu präsentieren und jeder kann unaufdringlich am Leben und den Interessen anderer teilhaben. Man fühlt sich als Beteiligter, Mitentscheider, ja sogar Freund des Gefolgten. Man stellt eine Frage auf Twitter und wenige Sekunden später kommt Antwort. Man kündigt ein neues Produkt an und kurz darauf ist es in aller Munde. Eigen-PR, Pressemitteilungen, News, Verlosungen, Umfragen, ja sogar Stellenausschreibungen findet man immer häufiger auf dieser Plattform. Aber ist es wirklich so einfach, sich via Twitter der Welt mitzuteilen?
Twittern will gelernt sein
Qualität statt Quantität heißt die Quintessenz für erfolgreiches Gezwitscher. Egal ob interessanter Link, eine spontane Idee, ein Gedanke oder ein Kommentar – In deinem Tweet kann alles stehen, was du der Welt mitteilen möchtest. Wie eine Art Massen-SMS hast du die Möglichkeit, PR in eigener Sache zu betreiben. Nie zuvor ging dies so unkompliziert – aber auch einfach? Nein, denn um auf Twitter gelesen zu werden, braucht man Follower und die fallen nicht zwangsläufig vom Himmel. Nur wer sich wirklich der Konversation stellt, wird auch von anderen gehört werden.
Die Zukunft der personalisierten Kommunikation
Wer Twitter zwar nutzen möchte aber auch auf andere Marketingwerkzeuge zurückgreifen will, ist mit myON-ID bestens bedient. Hier hast du die Möglichkeit, selbst Artikel zu veröffentlichen, dich mit interessanten Personen zu vernetzen und deine Twitter-Nachrichten in deinem Stream auch für andere sichtbar zu machen, ohne dass sich diese dafür weder bei Twitter noch bei myON-ID anmelden müssen. Somit steht der Selbstvermarktung nichts mehr im Weg.
Die Piraten sind im Vormarsch! Klarmachen zum Ändern: Sonntag ist Wahlkampftag!
24. September 2009 um 10:13 von Anya Rutsche
Um Wahlkampf 2.0 zu bieten, reicht es nicht aus, althergebrachte Instrumentarien auf Internet-Seiten zu verlegen und sich einen trendigen Twitter-Account einzurichten. Es ist ein kultureller Wandel notwendig, der Bürger und Wähler einbindet.
Aber in wie weit heben Blogs, Videobotschaften, Fragen in Online-Foren, Netzwerke wie Facebook, studiVZ und Twitter mit jeder Menge Kurzmitteilungen deutscher Politiker wirklich die Stimmung der Wähler im Internet?
Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben zehntausende Twitter-Mitteilungen per Computer durchforstet und nach Themen und Emotionen ausgewertet. Das Ergebnis: Spitzenpolitiker der kleinen Parteien emotionalisieren die Twitter-Nutzer stärker als die Kanzlerkandidaten. Auch das vorübergehende Umfrageplus nach dem Fernsehduell spiegelte sich in Twitter wieder, welches laut Twitter-Gemeinde definitiv von Frank-Walter Steinmeier “gewonnen” wurde. Welchen Effekt hatte dieser Sieg?

(Bild: Wenda/dpa/tmn)
Die Zahl der Mitteilungen mit Wörtern, die positive Emotionen transportieren, stieg deutlich an – um jedoch bereits wenige Tage später wieder auf das Niveau vor dem Duell zu sinken. Dies ergab eine Computerauswertung von Twitter-Mitteilungen des Lehrstuhls für Strategie und Organisation der TUM, die 130.000 Twitter-Botschaften zwischen dem 26. Juni und dem 16. September 2009 umfasst.
Muss Wahlkampf langweilig sein?
Der Wahlkampf ist deshalb so langweilig, weil er Jahr für Jahr eine Wiederholung des Partei-Marketings ist. Wie die zweite Wiederholung der dritten Staffel “Friends” quasi. Bemühte YouTube-Videos von Parteien und Abgeordneten reißen es auch nicht raus, weil auch diese lediglich eine Wiederholung sind. Also die zweite Wiederholung der dritten Staffel Friends, diesmal im Internet. Ein Wahlkampf 1.0 mittels Medien des Web 2.0, ohne Dialog und Kommentarfunktion, gewinnen zu wollen, sei aussichtslos, so Florian Semle, Politik- und Kommunikationsprofi, sowie Betreiber der freelations.de Webseite.
Nutzen denn unsere Politker neue Kommunikationswege wie Twitter, Facebook und Co. , weil sie “hip” sind, oder setzen sie diese sinnvoll ein?
Es gibt sicherlich Politiker, die die Plattformen sinnvoll einsetzen. Es hat aber den Anschein, der Großteil setze sie aber wohl eher ein, weil man sie einsetzen muss. Es ist eben “Trend”. Aber wo da der Mehrwert für den Wähler liegt, ist (und bleibt wohl auch) eine spannende Frage. Die “Twittergemeinde” jedenfalls klagt, dass es noch immer zu wenig Informationen seitens der Parteien mittels solcher Plattformen gäbe. Die Kommunikation mit dem Wähler bliebe also weiterhin aus.
Es gibt auch Lichtblicke
Laut Umfragen und Statistiken tendieren Erst- und internetaffine Wähler eher zu jungen Politikern, die meist auch den besseren Internetauftritt hinlegen. Liegt es am Alter? Nein, wohl eher an der Angst vor Neuem, Mutlosigkeit vs. Veränderung. Parteien wie die Piraten experimentieren hingegen, suchen den Dialog und nutzen die neuen Medien eben “richtig”. Es bleibt abzuwarten, ob politikfreie Tweets und lahme Videos tatsächlich überzeugen.
Umfangreichen Testergebnisse zum Wahlkampf 2.0 könnt ihr euch übrigens hier anschauen.
Sonntag ist Zahltag. Nein, Wahltag.
Wahlk(r)ampf im Internet – Politische Denkwege 2.0
22. September 2009 um 10:14 von Anya Rutsche
Letzten Mittwoch haben sich zum zweiten Mal in München Marketing und PR – Interessierte zum Social Media Club (SMC) getroffen. Der SMC kommt ursprünglich aus Amerika, wo er im Jahre 2006 von Chris Heuer und Kristy Wells gegründet wurde. Weltweit tauschen sich mittlerweile verschiedenste Personengruppen zum Thema Social Media aus.
Dieses Mal stand passend, zur anstehenden Bundestagswahl, die liebe Politik auf dem Programm. Immer mehr Parteien sind auf Netzwerken wie studiVZ und Facebook zu finden, doch werden wir in Deutschland auch einen “Obama-Effekt” sehen? Und wie sieht es eigentlich mit den Chancen des Reputationsaufbaus durch die Nutzung einzelner Parteien im Social Web aus?
Das waren Fragen, die es von Florian Semle, dem einstigen PR-Leiter der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag, zu beantworten galt. Schnell war klar, dass wir noch sehr weit davon entfernt sind, einen Wahlkampf mittels neuer Medien zu entscheiden.
Der Weg, welchen deutsche Parteien zur Zeit gehen, sei grundsätzlich der Falsche:
“Der diesjährige Wahlkampf ist der Versuch seitens der Parteien, das Marketing 1.0 mit den Medien des Web 2.0 fortzusetzen”, so Florian der mit seinem Blog freelations.de, die Kommunikation 2.0 näher betrachtet. Nur wer das Social Web und damit vor allem den offenen Dialog richtig einsetzen kann, wird später ganz vorn dabei sein.

Ein gutes Beispiel bietet die neu gegründete Piratenpartei. In der Presse spricht man zwar derzeit noch von einem absehbar enttäuschenden Ausgang für die Partei, da das Thema Internet für eine soziale Bewegung nicht ausreiche. Doch Fakt ist, dass sie es innerhalb weniger Wochen geschafft haben, sich bei vielen “Nerds” einen Favoritenstatus einzuheimsen. “Diese Partei hat aus dem Wahlkampf 2.0 das beste rausgeholt und sie sind, was die Anwendung der Tools und die Verkörperung der Kultur anbelangt, ganz vorn dabei”, sagte Florian auf die Frage nach seinem Gewinner der “Online-Wahlkampagnen-Einbindung”.
Für die Zukunft sieht der Blogbetreiber einen ganz klaren Trend: “Die Social Media Strategie der Zukunft dürfte der Aufbau einer parteinahen Community sein, mit der man einen kontinuierlichen offenen Dialog eingeht, weil man die Fans der Community für den nächsten Wahlkampf braucht, um durch sie politische Legitimität zu erreichen”. Rufaufbau wird bei den Parteien also genauso funktionieren, wie bei einer Marke. Derjenige, der weiß, wie er mit Kritik umzugehen hat und frühzeitig (also nicht erst im laufenden Wahlkampf ) darauf reagiert, bekommt wertvolle Reputationspunkte.
Der diesjährige Wahlkampf ist zwar schon fast vorbei. Es bleibt aber abzuwarten, was sich die Parteien in vier Jahren einfallen lassen (müssen), um mehr Wähler für sich zu gewinnen.
Die ganze Präsentation von Florian Semle gibt es hier:
Wahlen 2.0 – Wie gut präsentieren sich deutsche Parteien im Internet?
18. September 2009 um 7:17 von Anya Rutsche
Auf Grund der bevorstehenden Bundestagswahlen am 27. September steht unser Blog diese Woche ganz unter dem Motto Wahlwochen 2.0.
Yes we can – oder doch eher – Yes we gäähn? Überall wird über die Internetpräsenz der Parteien diskutiert. Ja, Deutschlands Parteien betreibt Wahlkampf über das Internet. Aber wie gut sind sie darin und wem gelingt der Internetauftritt am besten? Bedeutet ein YouTube Video oder eine Facebook-Gruppe gleich, dass man den Dialog im Internet gefunden hat? Was bedeutet es überhaupt, einen Wahlkampf 2.0 zu führen.
CDU, CSU, SPD, FDP, Die Grünen, Die Linke, Piraten Partei und viele weitere Parteien stellen sich am Sonntag zur Wahl:
Wird die Zukunft der Wahlpropaganda im world wide web liegen und wenn ja, werden dann die Risiken höher sein, einen Ruf zu verlieren oder die Chancen größer, sich Reputations- oder Vertrauenspunkte bei potentiellen Wählern aufzubauen? Ebenfalls zu bedenken, wie sieht es mit der Beeinflussung auf junge Wähler aus? Wird es Gefahren geben, dass radikale Parteien schneller an Einfluss gewinnen und wird die Meinungsfreiheit des Internets die selbe bleiben?
Das sind alles Fragen, die wir uns gestellt haben und in den nächsten Tagen versuchen werden, zu beantworten.
Wiesnguide 2.0: Oktoberfest-Knigge – Blamieren, nein danke!
18. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche
Wie verhalte ich mich im Bierzelt und am Tisch oder was muss ich anziehen, wenn ich mit Geschäftspartnern oder der Firma auf die Wiesn geh? Ist es wirklich nötig: Stil und Etikette auf dem Oktoberfest?
Trinken, feiern, flirten. Beim Wiesnbesuch mit dem Chef aber bitte alles in “Maßen”. Wir hoffen natürlich, euch mit unserem Wiesnguide 2.0 schon ein bißchen weitergeholfen zu haben. Der Spaß auf dem größten Bierfest der Welt soll natürlich nicht auf der Strecke bleiben, aber bei einem Firmenbesuch sollte doch auf die ein oder andere Kleinigkeit geachtet werden, damit Job und Karriere nicht darunter leiden müssen.
Ein Knigge für alle Fälle
Zum Abschluß unserer Wiesnguide-Reihe möchten wir euch eine Dame vorstellen, die sich über das Thema “Reputation zum Oktoberfest” schon vor einem Jahr Gedanken gemacht hat und darüber ein interessantes Buch geschrieben hat. Mit dem “Oktoberfest-Knigge” geht die Verhaltensregel-Expertin Lydia Morawietz allen typischen Fragen, die ein Wiesnneuling mitbringt, auf den Grund. Seit mehreren Jahren gibt die Beraterin für Etikette ihr Wissen an Manager, Führungsteams und Jobbewerbern in Seminaren weiter und kann als gebürtige Münchnerin auf eine langjährige Wiesnerfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen zurückblicken.
Ruf und Image bewahren und dabei Spaß haben
Die Idee dieses Buch zu schreiben kam der Autorin spontan. “Ich war unzählige Male mit Geschäftspartnern, Kollegen, internationalen Gästen und Mitarbeiterin auf dem Oktoberfest und da habe ich so einiges Erleben dürfen. Und das war sicher nicht immer lustig und für so manchen am nächsten Tag eher peinlich. Um diese Fettnäpfchen zu vermeiden, dafür gibt es im Oktoberfest-Knigge ein paar nützliche Tipps.“
Buchverlosung
Zum Auftakt der Wiesn verlost myON-ID fünf Mal das Buch “Oktoberfest-Knigge von Lydia Morawietz“. Alles was ihr dafür tun müsst, ist eure witzigste Wiesn-Erfahrung hier als Kommentar zu schreiben (die Namen können dafür natürlich frei erfunden sein).
Viel Spaß auf der Wiesn wünscht euch das myON-ID Team.
Wiesnguide 2.0: Mit der Firma auf dem Oktoberfest – “Nach der Gaudi ist vor dem DU”
17. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche
Gemeinsam geschunkelt, gesungen und auf den Tischen getanzt. Busserl hier, Busserl da. Plötzlich ist Herr Zimmermann nicht mehr der Chef, sondern „einfach der Klaus“. Aber wenn einem der Chef im Bierzelt gestern Abend noch selig das „Du“ angeboten hat, heißt das nicht, dass das heute auch noch gilt.
Wer nicht zum unfreiwilligen Hauptdarsteller des nächsten Kantinen-Tratsch werden will, sollte lieber während des betrieblichen Oktoberfestbesuchs nicht zu vertraut mit Kollegen oder Chefs werden und am nächsten Tag im Büro lieber zum sicheren „Sie“ zurückkehren. Vor allem, wenn man als „rangniedrigerer“ Angestellter dem Chef oder Kollegen die Brüderschaft angeboten hat. Der „Tag danach“ kommt – unweigerlich. Deshalb gilt: vorher gut überlegen, wie weit der private Kontakt unter Kollegen gehen soll. Und darf.
Ein souveräner Auftritt
Spaß ist grundsätzlich erlaubt. Jedoch sollte sich jeder über die Fettnäpfchen im Klaren sein, die ein Besuch mit der Firma auf der Wiesn mit sich bringen kann. Wem das persönliche Image im Unternehmen gegenüber Mitarbeitern und Chefs wichtig ist, sollte jederzeit die Kontrolle darüber haben, wie privat das Verhältnis wird und welche Informationen man preisgibt.
Für den Abend kann es natürlich lustig sein, mit Kollegen, Chefs oder Geschäftspartnern zu feiern. Solange man dabei nicht vergisst, dass die Wiesn ein öffentlicher Raum ist. Alles, was dort gesagt oder getan wird, könnte frei verwendet werden. Tanzt man also sturzbetrunken mit dem Abteilungsleiter auf dem Tisch und der Sitznachbar filmt dabei mit seinem Handy, muss man damit rechnen, das Ganze am nächsten Tag erst irgendwo im Netz und dann auf allen Rechnern der Firma wieder zu finden. Aber es geht natürlich auch anders. Schließlich soll der Besuch auf der Wiesn einfach das bleiben, was er immer war: eine Riesengaudi.
Vorschau: Morgen gibt es etwas zu gewinnen! Deshalb unbedingt wieder vorbei schauen!
Andere Wiesnguide-Tipps:
“Nur gucken, nicht anfassen”
“Job ist Job und Schnaps ist Schnaps”
“Zeigt her eure Wadl’n, bedeckt euer Herz”







