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Der neue Ruflotse-Löschreport Q2/2011 – Details im Reputations-Magazin von Ruflotse

26. Juli 2011 um 11:24 von Mario Grobholz

Heute haben wir den neuen Ruflotse-Löschreport des zweiten Quartals 2011 veröffentlicht. In dem Report zeigen wir vierteljährlich, welche Inhalte Privatpersonen und Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem Internet löschen lassen. Im Q2/2011 bezog sich fast jeder vierte Löschauftrag auf geschäftsschädigende Inhalte und mehr als jeder zehnte Auftrag auf karriereschädigende Inhalte. Fünf Prozent der Kunden ließen Einträge entfernen, da sie unerwünscht kontaktiert wurden.

Details zu den Löschaufträgen von Privatnutzern haben wir hier und zu den Aufträgen unserer Geschäftskunden hier im Reputations-Magazin von Ruflotse veröffentlicht. Dort geben wir übrigens regelmäßig Ratschläge zum Schutz des eigenen Rufs, der Reputation Ihrer Familie und des Unternehmensimages. Reinklicken lohnt sich!

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Der erste Ruflotse-Löschreport 2011 zeigt: Viele unerwünschte Inhalte haben Internetnutzer selbst eingestellt – die Mehrzahl stammt jedoch von Dritten

19. April 2011 um 9:46 von Mario Grobholz

Diese Woche haben wir von Ruflotse aus erstmalig einen Löschreport vorgestellt, der aufzeigt, welche Inhalte deutsche Privatpersonen und Unternehmen im Internet bevorzugt löschen lassen. Hierzu haben wir für das 1. Quartal 2011 über 500 private und geschäftliche Löschaufträge ausgewertet. Eines der Kernergebnisse ist, dass die Betroffenen ein Viertel der unerwünschten Inhalte selbst verursacht haben. Offenbar rechnen viele Surfer nicht damit, dass sich ihre Fotos oder Privatdaten „verselbständigen” könnten, sobald sie einmal im Netz sind und sich auf andere Seiten und Verzeichnisse weiter verbreiten könnten. Zum anderen werden Inhalte häufig von Dritten kommentiert, was den Betroffenen wenig gefällt. Aus der hohen Anzahl an selbst veröffentlichten Inhalten, die die Nutzer dann wieder bereuen schließen wir, dass viele Internetnutzer noch unsicher mit dem Schutz ihrer Privatsphäre und Reputation im Netz umgehen.

Dem stehen dennoch drei Viertel an Beiträgen, Kommentaren und Fotos gegenüber, die von Dritten eingestellt wurden – und somit außerhalb der Kontrolle der Internetnutzer lagen. Eine Privatsphäre im Internet gibt es eben nur noch bedingt – und daher ist Medienkompetenz und der verantwortungsvolle Umgang mit den persönlichen Daten und den Daten von Freunden und Bekannten wichtig.

Diese Inhalte haben Ruflotse-Privatkunden löschen lassen:

- Persönliche Kontaktdaten: 29 % (davon selbst eingestellt: 26 %)
- Kommentare und Bewertungen: 28 % (davon selbst eingestellt: 30 %)
- Fotos und Videos: 19 % (davon selbst eingestellt: 43 %)
- Redaktionelle Beiträge: 18 % (davon selbst eingestellt: 4 %)
Hierbei handelt es sich vermehrt um Erwähnungen im Zusammenhang mit einer Straftat.
- Sonstige Einträge: 7 % (davon selbst eingestellt: 27 %)

Bei den Geschäftskunden liegt der Fokus auf schädlichen Kommentaren und negativen Bewertungen: 80 Prozent der Löschaufträge im ersten Quartal 2011 bezogen sich auf diese Inhalte. Zu den geschäftlichen Ruflotse-Kunden zählten in diesem Zeitraum insbesondere Handwerksbetriebe, Ärzte und Tierärzte, Anwaltskanzleien sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Hier die geschäftlichen Löschaufträge im Überblick:

- Kommentare und Bewertungen: 80 %
- Redaktionelle Beiträge: 9 %
- Persönliche Kontaktdaten: 4 %
- Fotos und Videos: 0 %
- Sonstige Einträge: 7 %

Wir empfehlen Unternehmen die tägliche Beobachtung des Internets, denn Kommentare und Bewertungen können geschäftskritisch sein. Auch sollten sie sich frühzeitig eine Strategie für den Umgang mit entsprechenden Einträgen überlegen.

Unsere ganze Pressemeldung zum Löschreport ist hier zu lesen.

Mehr zum Thema:

  • Ruflotse mit Facebook-Sicherheitspaket
  • Jugendschutz im Web: Cybermobbing und anderen Gefahren den Riegel vorschieben
  • Safer Internet Day: Einfluss der digitalen Welt auf unser Leben erfordert Vorsicht und Schutzvorkehrungen
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Social Media und Marke: Magath auf Facebook – es hat Klick gemacht

18. Februar 2011 um 9:06 von Mario Grobholz

Facebook war für Deutschlands Fußball-Bundesliga-Trainer bislang noch eine grüne Wiese. Als Felix Magath diese in der vergangenen Woche erstmals betrat, ließen die Fans nicht lange auf sich warten: Im Nu stürmten zehntausende Zuschauer auf die virtuelle Tribüne des Social Networks.

Seit einer Woche ist Magath als erster Bundesliga-Trainer auf Facebook präsent und scheint Social Media als Chance erkannt zu haben. Gerade die viel kritisierte Transferpolitik und die von den treuen Königsblauen verspürte Vernachlässigung nötigten Magath regelrecht dazu, den direkten Kontakt zu den Fans des FC Schalke zu suchen und auf aufflammende Diskussionen systematisch zu reagieren. Auf Facebook möchte er nun mit den Fans zum Gespräch zusammenrücken. „Mannschaft, Trainer und Fans, wir kämpfen zusammen gegen den Rest der Welt“, so Magath.

Trotz unbeholfener erster Schritte des wie es scheint gar nicht technik-affinen Trainers erfährt seine Seite regen Zuspruch: Innerhalb der ersten 24 Stunden hat Magath weit über 20.000 User dazu gebracht, den „Gefällt mir“-Button anzuklicken und jetzt, gut eine Woche nach seinem Betreten des Social Media-Spielfelds, konnte der Schalker Trainer bereits mehr als 125.000 Fans für sich gewinnen.

„Fußball! Da kann ja jeder mitreden, da ist ja immer was los, da wird viel diskutiert – auch in den neuen Medien“, erklärt Magath in seinem ersten Video bei Facebook. Zwar können Facebook-Fans nicht direkt auf Magaths Pinnwand posten, jedoch reagieren die Fans, mit zum Teil mehr als 3.000 Kommentaren pro Eintrag, sehr eifrig auf seine Nachrichten. Natürlich haben auf der Fanseite auch verbitterte Schalke-Fans und Anhänger anderer Clubs die Möglichkeit, ihrem Ärger Luft zu machen, die Masse – schätzungsweise über 90 Prozent der Kommentare – bewertet und kommentiert Magaths Einträge allerdings erstaunlich positiv. Es sieht ganz danach aus, als ob der Schalker Trainer den Zeitgeist der Fußball-Freunde getroffen hat und er Facebook effizient nutzt, um in einen authentischen Dialog mit seinen Fans zu treten.

Magath selbst zeigt sich zufrieden: „Der Zuspruch ist überwältigend und selbst Branchenkenner sagen, dass eine solch rasant wachsende User-Gemeinde für einen einzelnen Account sehr selten vorkommt.“ Bleibt abzuwarten, wie es Magath zukünftig gelingen wird, der treuen Fangemeinde Rede und Antwort zu stehen.

Weitere Artikel zu “Social Media und Marke”:

  • Porsche sagt seinen Fans “Danke”
  • Real Madrid gewinnt täglich 20.000 neue Fans
  • Adidas setzt beim Marketing voll auf Social Media
  • „Expedition 206“ – das größte Social Media Projekt von Coca-Cola
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Safer Internet Day: Einfluss der digitalen Welt auf unser Leben erfordert Vorsicht und Schutzvorkehrungen

8. Februar 2011 um 8:35 von Mario Grobholz

„It’s more than a game, it’s your life“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Safer Internet Day (SID), der am heutigen 8. Februar stattfindet. Im Fokus steht unser virtuelles Leben und dessen Auswirkungen auf das reale Leben. Ziel des alljährlichen SID ist die Sensibilisierung von Internetnutzern, darunter insbesondere Kinder und Jugendliche, auf die Gefahren des World Wide Webs.

Die Sicherheitsrisiken in der Online-Welt haben sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Ende des vergangenen und Anfang des neuen Jahrhunderts gehörten Hardware- und Softwareschäden, verursacht durch Viren, Würmer und Trojaner, zu den Hauptsorgen der Unternehmen und Privatanwender. Scam-, Phishing- und andere SPAM-Mails zielten klar auf die Geldbörse der Webteilnehmer ab. In Zeiten sozialer Netzwerke, Foren und Blogs tritt jedoch eine neue, noch tiefere Verletzlichkeit in den Vordergrund: Der Verlust der Privatsphäre und eine damit einhergehende Schädigung der persönlichen Reputation.

Dabei läuft der Nutzer insbesondere im Kindes- und Jugendlichenalter Gefahr, zu seinem eigenen Gegner zu werden: Kommentare, Fotos und Videos in verhängnisvollen Situationen mögen heute spannend und lustig sein, können spätestens aber beim Eintritt in den Beruf lästig und gar rufschädigend sein. Dazu kommen Posts von Freunden und anderen Dritten, die außerhalb des persönlichen Einflussbereichs des Internetnutzers liegen. Damit stehen Kinder und Jugendliche vor einem Problem, mit dem sich ältere Generationen noch gar nicht auseinandersetzen mussten. Die „Jugendsünden“ von heute könnten die Reputation einer ganzen Berufsgeneration von morgen prägen.

Was muss also geschehen, dass die heutige Schülergeneration im Web auch zukünftig makellos davonkommt?

1) Aufklärung durch Schulen: Initiativen wie der Safer Internet Day stärken in Kooperation mit Schulen das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Daten im Web. Auch im Schulalltag sollten die Themen Privatsphäre und Reputationsmanagement vertieft werden, wie es beispielsweise in Schulbüchern der bayerischen Gymnasien schon der Fall ist. Der Umgang mit dem Internet beginnt schon in einem sehr jungen Alter. Laut der kürzlich veröffentlichten BITKOM-Studie „Jugend 2.0“ sind bereits 96 Prozent der 10- bis 12-Jährigen online. Der Unterricht sollte hierbei also so früh wie möglich ansetzen.

2) Erziehungsberechtigte in der Pflicht: Die Privatsphäre im Internet sollte eines der Top-Aufklärungsthemen in der Familie werden. Eltern sollten ihren Kinder erklären, welche Folgen ein nachlässiger Umgang mit den eigenen Daten im Netz haben kann und Schutzmaßnahmen aufzeigen. Entsprechende Privacy-Einstellungen auf SchülerVZ oder Facebook können hierbei nicht die einzige Lösung sein. Es gilt, Fotos, Videos und Kommentare überlegt zu posten – und hierfür sollten Eltern das Bewusstsein ihrer Kinder schärfen.

3) Beobachtung des eigenen Namens und der Kinder: Vertrauen hat für die Eltern-Kind-Beziehung Priorität Nummer 1. Dennoch sollten Eltern nicht wegschauen und stets wissen, welche Informationen über ihre Kinder im Internet zu finden sind, um im Notfall frühzeitig gegenzusteuern. Zudem sollten sie als Vorbild agieren und sicherstellen, dass auch ihre eigene Reputation geschützt ist. Hierbei kann der Reputationsmanagement-Dienst Ruflotse weiterhelfen.

4) Weiterentwicklung der Gesellschaft nötig: Selbst wenn ich als Personalmanager verfängliche Fotos des Bewerbers im Internet finde – muss das nicht unbedingt heißen, dass ich an der Tauglichkeit zweifeln sollte, wenn davon abgesehen alle Qualifikationen für den Kandidaten sprechen? Jeder begeht Jugendsünden – und hierbei sollten Unternehmen und individuelle Webteilnehmer lernen, entsprechende Fehler zu verzeihen.

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Google Street View Deutschland: 244.237 Löschanträge eingegangen.

22. Oktober 2010 um 11:09 von Mario Grobholz

Google wird seinen Straßenfotodienst Google Street View in Kürze in Deutschland starten. Am 15.10. ging die Frist zu Ende, innerhalb der man bereits im Vorfeld beantragen konnte, dass ein Haus nicht im Internet abgebildet wird. Google meldet nun den Eingang von 244.237 Anträgen auf Unkenntlichmachung.

Insgesamt werden 20 größere deutsche Städte mit insgesamt 8,5 Millionen Haushalten (Quelle der Zahl ist hier laut Google: Statistische Ämter des Bundes und der Länder) zukünftig im Internet zu sehen sein. 2,89 Prozent dieser Haushalte haben nun bereits vor dem Start eine Nichtveröffentlichung bei Google beantragt, 2 von 3 Einträgen gingen über ein Online-Tool ein. Google verspricht die Anträge mit großem Einsatz umzusetzten und ist wohl froh, dass es viel weniger Anträge sind, als prognostiziert wurde. Das Unternehmen weist allerdings darauf hin, dass nicht jeder der eingereichten Anträge vollständig bearbeitet werden kann. Google bezieht sich hier auf nicht lesbare Anträge oder nicht eindeutig zuordenbare Gebäudebeschreibungen. Für den Fall, dass das Haus trotz gestelltem Löschantrag nach Start von Street View noch zu sehen ist, kann eine integrierte Funktion genutzt werden, um eine Unkenntlichmachung erneut zu beantragen. Google verspricht diese Anträge dann „so schnell wie wir können“ zu bearbeiten.

Mit derselben Funktion kann auch das Unkenntlich machen von Gesichtern und Autokennzeichen in Google Street View beantragt werden. Dies sollte eigentlich im Vorfeld automatisch geschehen. Falls in der Technologie jedoch Fehler auftreten – etwa die Unkenntlichkeit nicht ausreicht – bietet das Unternehmen diese Funktion an.

Ein genaues Startdatum von Street View nennt Google nicht, verspricht aber „noch einige Überraschungen“.

Lesen Sie hier: „Die vier größten Street-View-Irrtümer“

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Online Reputation ist, was man daraus macht: Managen Sie Ihre Identität im sozialen Netz!

21. Juli 2010 um 8:50 von Mario Grobholz

Das Internet und vor allem das Social Web hat seine eigenen Regeln. Stimmt soweit – aber es folgt auch gewissen Strukturen, die jeder selbst für sich bestimmen kann. Wer sich im Umgang mit persönlichen Daten über das eigene Tun und Handeln bewusst ist, kann die Vorteile des sozialen Netzes durchaus sinnvoll für sich und die eigene Online-Identität einsetzen. Hier einige Do’s & Don’ts für alle, die im Social Web unterwegs sind, ob im Business oder privat.

Machen sie sich ein genaues Bild von sich selbst!

Wer sind Sie im Netz – oder haben Sie sich bis heute erfolgreich vor der Suchmaschine versteckt? Erst, wenn Sie wissen, was das Web über Sie weiß, können Sie mit Ihrem individuellen, erfolgreichen Reputationsmanagement beginnen. Dabei hilft beispielsweise der Ruflotse: Sie geben Ihren Namen ein, und Ruflotse liefert Ihnen schnell und umfassend den Status Quo Ihres Online-Ichs.

Setzen Sie sich persönliche Ziele!

Zunächst gilt es zu entscheiden, ob Sie als Privatperson oder als Unternehmen in der Öffentlichkeit des Social Webs auftreten und wahrgenommen werden wollen. Priorisieren Sie Ihre Aktivitäten, wie Accounts und Profile, nach Relevanz und Nutzen. Bedenken Sie, dass Sie durch den eingestellten Content 24/7 auffindbar sind und sich dadurch Ihr Online-Ich formt.

Setzen Sie sich und anderen Grenzen!

Privates lässt sich von Beruflichem im Social Web nicht trennen, da alle Inhalte gleichgewichtig im Internet “gespeichert” werden. Gibt man Ihren Namen in einer Suchmaschine ein, werden alle Informationen, ob privat oder beruflich, dargestellt. Sorgen Sie dafür, dass man Sie dort findet, wo und wie ausführlich Sie gefunden werden wollen. Je mehr relevanten Content Sie in die Suchmaschine “einfüllen”, um so besser können Sie Ihren guten Ruf im Web steuern. Mit professionellen Profilen wie beispielsweise XING oder myON-ID setzen Sie sich vorteilhaft in Szene – und Ihr Suchmaschinen-Ranking rauf.

Bleiben Sie stets authentisch!

War es bis vor einigen Jahren noch trendy, sich witzige Nicknames zu geben, um möglichst anonym zu sein, ist heute das Gegenteil der Fall. Kein Kunde, Journalist oder Business-Partner würde Sie erstnehmen, wenn Sie sich als “Pink_Panther76″ im Social Web präsentieren. Bleiben Sie bei Ihrem richtigen Namen, schließlich sind Sie Ihre eigene Marke. Nutzen Sie sie, zu Ihrem eigenen Vorteil!

Sorgen Sie für nachhaltige, positive Präsenz!

Jeder von Ihnen publizierte Artikel, jeder Blogbeitrag, jedes Foto oder Video kann im Social Web eine mächtige Auswirkung auf Ihre gesamte Reputation haben, positiv wie negativ. Denn Achtung: es bleiben auch unbedacht gepostete Kommentare oder Tweets auf ewig im gigantischen Gedächtnis des Internets erhalten. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Suchergebnisse und sorgen Sie mittels gut platzierter Inhalte für den besten Eindruck Ihrer Online-Identität.

Zu guter letzt – frei nach Maybritt Illner – “Bleiben Sie heiter – irgendwie!”

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Personal Branding und wie wir alle zu Narzissten werden

19. Juli 2010 um 8:40 von Mario Grobholz

Wir werden zu Cyber-Exhibitionisten und präsentieren uns in einem Glashaus der ganzen Welt. Und für was? Um uns zu einer Marke zu machen, uns darzustellen und uns der Welt mitzuteilen.

Einst im antiken Griechenland entzog sich der junge Narcissus aus Stolz der Liebe der Nymphe Echo. Dafür traf ihn der rächende Fluch, sein eigenes Spiegelbild in jedem Wasser lieben zu müssen, welches sich ihm gleichfalls immer entzog. So verliebte er sich stets beim Wassertrinken aus dem Brunnen in sein unerreichbares Selbstbild.

Die große Gemeinschaft der „Onliner“ hat dank der Entwicklung nutzerfreundlicher Social Software heute die Chance, ihre Spiegelbilder in potenzieller Endlosschleife auf Facebook, YouTube, mySpace, Twitter oder StudiVZ zu beäugen. Und mancher User scheint sein „Profil“ dort mit solch obsessiver Leidenschaft zu pflegen, betrachten und zu überhöhen, wie es der Geschichte des hellenischen Teenagers nicht besser entsprechen könnte.

Netzwerken sei dank, scheut sich keiner mehr, sich im Web zu zeigen. Waren wir vor ein paar Jahren noch vorsichtig mit unseren Daten im Netz, zeigen wir uns jetzt sogar mit Bild und lassen die Welt mitverfolgen, was wir den ganzen Tag so machen. Jeder geht dabei ganz anders vor, eine Studie hat allerdings herausgefunden, dass 80 Prozent der Twitter-User nur von sich selbst reden. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Rutgers University, im Zuge derer die Wissenschaftler Mor Naaman, Jeffreey Boase und Chih-Hui Lai über 3.000 Status-Meldungen von rund 350 Nutzern untersucht haben.

Interessant dazu auch das Buch von Markenexperte Jon Christoph Berndt: “Die stärkste Marke sind Sie selbst!“. Darin beschreibt der Autor Jon Christoph Berndt die Möglichkeiten das eigene Profil zur Marke zu entwickeln. Der Mensch wird Marke. Es geht darum seine Einzigartigkeit auf den Punkt zu bringen und dies auch Online transparent zu machen. Wer dieses Handwerk zukünftig versteht wird nicht nur erfolgreich seine Personenmarke positionieren, sondern auch für Unternehmen als Mitarbeiter interessant werden, denn eine starke Marke braucht starke Mitarbeiter. Jon Christoph schreibt seit einigen Wochen hier in unserem Blog als Gastautor über Human Branding.

Auch andere Social-Networking-Sites bringen bei ihren Mitgliedern vermehrt narzisstische Züge zum Vorschein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von Wissenschaftern der San Diego State University (SDSU) unter mehr als 1.000 College-Studenten aus den gesamten USA durchgeführt wurde. 57 Prozent davon gaben an, dass die Personen in ihrer Altersgruppe Social-Networking-Sites wie Facebook, Twitter oder MySpace vorwiegend für Selbstvermarktung, Narzissmus und Aufmerksamkeitssuche verwenden.

Die Wissenschafter wollen außerdem herausgefunden haben, dass die “Generation Y” der nach 1980 Geborenen generell mehr Wert auf Selbstvermarktung, Narzissmus, erhöhtes Selbstbewusstsein und Aufmerksamkeitssuche legt als vorherige Generationen. Zwei Drittel der Befragten stimmten dieser Aussage jedenfalls zu.

Herangezogene Quelle – Narziss im Cyberspace, Martina Mara

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Online Reputation Management im TV

28. Mai 2010 um 8:30 von Mario Grobholz

Ein schlechter Ruf im Internet kann Job und Karriere kosten! Das Anschreiben individuell, das Foto perfekt, der Lebenslauf rund – und trotzdem klappt’s nicht mit den Bewerbungen auf eine Stelle?

Vielleicht liegt’s an Altlasten im Internet, denn Personalabteilungen nutzen zunehmend den Blick ins Web, bevor sie einen Bewerber zum Gespräch einladen. Besonders betroffen sind auch Jugendliche: Die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz wird durch Fotos von Saufgelagen nicht gerade besser.

Das war vor wenigen Tagen das Thema auch auf Deutsche Welle TV, dem öffentlich rechtlichen Rundfunksender mit über 100 Mio. Zuschauern in über 30 Ländern. Dazu wurden wir von der Redaktion des deutschen Auslandsfernsehens als Experte eingeladen um Einblicke in die Möglichkeiten des Online Reputation Managements zu geben.

Dabei stand unser neuester Service Ruflotse im Mittelpunkt.

Internetsurfer behalten mit dem Ruflotse jederzeit den Überblick, was über einen bestimmten Suchbegriff im Internet zu finden ist. Hierfür wird einmalig ein Suchagent mit dem gewünschten Begriff angelegt, das kann der eigene Name, der Name eines Familienmitglieds, ein Firmenname oder ein anderer frei gewählter Begriff sein. Anschließend durchforstet der Dienst vollautomatisch das gesamte Internet. Neue Funde werden per E-Mail mitgeteilt. Zu unliebsamen Einträgen kann per Mausklick ein Löschauftrag gestellt werden.

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Jon Christoph Berndt®: Stefan Raab – Wie einer 2 Mio. Euro verliert und der große Gewinner ist

15. April 2010 um 11:15 von Jon Christoph Berndt

Ist das schön, den und das schau’ sogar ich gern! Dabei ist Stefan Raab mein Anti-TV-Held, bisschen zu flachgründig und zu despektierlich in seinen Äußerungen. Das mag ich nicht und hat er gar nicht nötig. Allerdings: Der Typ ist nicht vielleicht ’ne Marke, sondern ganz bestimmt! Das nicht wegen irgendwelcher Unterschichtenautorennen und -wokschlittergeschichten, sondern wegen seiner beharrlichen Konsequenz.

Starker Markenstichtag Stefan Raab: Samstagabend, 10. April 2010:

Da gibt es zum 22. Mal “Schlag den Raab“ auf Pro7, ein wirklich illustres TV-Format und nicht nur Spätbügelfernsehen. Marke Raab tritt gegen den 29-jährigen Unfallchirurgen Hans Martin aus Stolpe an. Schon vor der Sendung hatte der großspurig verkündet: „Sportlich gesehen hat der Stefan keine Chance.”

Hans Martin soll Recht behalten; Großmaul stürzt in der siebten Runde, auf dem Parcoursritt mit dem Mountainbike. Und das ziemlich schwer: „Der große Mann des Unterhaltungsfernsehens“ (na ja, liebe Süddeutsche Zeitung, da wollen wir mal die berühmte Kirche im berühmten Dorf lassen; an meinen Kulenkampff kommt der nicht ran!) steigt über den Lenker ab und bremst, wie es sich der durchschnittliche deutsche Sofasurfer und Salzlettenschweinleeresser live erhofft – mit dem Gesicht (wo bleibt die Kamera, die ist doch sonst immer voll drauf!!!???), echtes Blut, wow! Schon beim Zuschauen brennt es wie Hölle!

Also: Gehirnerschütterung, Kieferhöhlenwand- und Jochbeinbruch, kurzzeitige Amnesie, Schürfwunden und Prellungen; ein exquisites Ergebnis, formidabel für die Quote. Das Groteske: Er gibt Gas! „Die Show muss weitergehen, die Werbekunden haben schließlich gezahlt“, da hat die Süddeutsche so Recht. Jeder andere hätte als letzte Geste die Karte von der Barmer Ersatzkasse gezückt und dann das Licht ausgemacht: Soll Hans Martin doch gewinnen durch K.O., der Sender ist doch gut versichert! Nicht jedoch unsere stahlharte Marke Raab, der „harte Hund“ laut Stern . Dass er zum Schluß beim Gewinnen verliert – geschenkt!

Das lieben wir an der Markenfront, wenn jemand so konsequent ist, dass wir uns jederzeit auf ihn verlassen können. Genau wie bei den Lieblingsprodukten, die wir so gern haben – Coca Cola, BMW, m&m’s –, nur ganz anders. Und das liebt die Werbewirtschaft: Stefan Raabs Marktwert ist am Samstagabend stark gestiegen. Und das lieben die Kollegen an der Online-Reputation-Front: Stefan Raabs Unfall und die elektronische Berichterstattung als wunderbarer Best Case, was die stringente Rufpflege angeht. So sorgt sich Deutschlands Jochbeinexperte Nr. 1 und Human Branding-Trittbrettfahrer Dr. Ahmmed-Ziah Taufig  in der Knallpresse „Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Raabs Jochbein bei einem Trauma erneut bricht und sich verschiebt.“ O Gott!

Nun müssen wir uns sicher nicht vor Millionenpublikum und live erst auf die Fresse legen und dann munter weiterradeln, um in der Wertschätzung unserer Mitmenschen zu steigen. Vielmehr geht es um die Konsequenz; bei allem was wir tun und allem, was wir lassen. Das ist gut für Marke, Ruf, Begehrlichkeit. Dann lösen wir einen wahren Sog aus und müssen nicht so laut rufen, was wir alles Tolles können und zu bieten haben. Und es geht darum, dass ein profilierter Markenmensch immer wieder aneckt. Ohne Ecken und Kanten kann man im Einheitsbrei nicht mitschwimmen. Auf welche Art auch immer. So laut und grotesk wie Stefan Raab oder ganz anders. Nur passen sollte es.

Denken Sie beim nächsten Zaudern, Wankelmütigsein und Aufgeben an Stefan Raab. Ich tue es auch.

Stay tuned!

Mehr von Jon Christoph Berndt® und Human Branding gibt’s hier:

  • Helmut, hör auf mit dem Scheiß!
  • Weißer Rabe Grigory Perelman
  • FDP-”Quartalsspinner” Wolfgang Kubicki
  • Prof. Claudia Kemfert und ihre wehrhafte Marke
  • Norbert Leitholt und sein “Pornolotl”
  • Das Marken-Armageddon
  • Jon Christoph Berndt®: im Interview
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Das schreibt die Presse über myON-ID-Media im März

6. April 2010 um 11:14 von Martina Doherr

Hier unsere Clippings für März, in dem wieder einmal schöne Artikel über myON-ID und die iMedia Lounge veröffentlicht wurden.

So veröffentlichte beispielsweise die Freie Presse den Titel “Partyfotos als Karrierekiller” u.A. über myON-ID, das Werkzeug für professionelles Netzwerken und berufliche Selbstvermarktung:

“Jeder zweite Personalchef checkt Bewerber im Internet [...]. 16 Prozent habenschon einmal einen Kandidaten wegen Online-Angaben abgelehnt. Umgekehrt glauben 71 Prozent der deutschen Personalmitarbeiter, dass ein positives Online-Profil die Chancen einer Bewerbung stark oder zu einem gewissen Grad erhöht [...] Professionelle Helfer: es exisitiert eine große Zahl professioneller Anbieter, die verspricht, jeden noch so ruinierten Online-Ruf zu retten. Bei kostenlosen Services wie claim-ID, naymz, spock oder myON-ID erstellt man ein Profil, in dem man Seiten, die den eigenen Namen enthalten, sortieren und kommentieren kann. Gewünschte Inhalte optimiert der Dienst, sodass sie von Suchmaschinen wie Google zu oberst angezeigt werden [...].“

Die Offenbacher Post berichtete über die Newsroom-Lösung  iMedia Lounge folgendes:

“Nach dem Aufbau von Plattformen für das Reputationsmanagement hat myON-ID eine Lösung entwickelt, mit der Firmen ihre Aktivitäten in Sozialen Netzwerken zusammenführen können. Dieser Baukasten für “Social Media” kann für die einfache Umsetzung einer eigenständigen Internet-Präsentation genutzt oder mit einer bestehenden Firmen-Website verbunden werden.”

Die Computerzeitschrift Chip berichtete ausführlich über myON-ID und “Das Image im Internet”:

“Um Ihr Webprofil zu schärfen, entscheiden Sie zunächst, als was Sie sich präsentieren wollen. Ein erster, nicht ganz so aufwendiger Schritt ist das Anlegen eines Profils bei einer Personensuchmaschine, etwa bei Yasni. [...] Mit etwas mehr Aufwand erstellen Sie auf Reputationsportalen deutlich höherwertige Webauftritte. Bei myON-ID etwa können Sie definieren, welche Suchtreffer Ihr Profil anzeigt, einen Lebenslauf erstellen und Kontakte verwalten. [...] Zudem bietet myON-Id Media seit Februar ein eigenes Rufmanagement. Diese “Reputation Factory” soll laut Auskunft des Betreibers für eine deutlich höhere Platzierung Ihrer Suchmaschinentreffer sorgen.“

Redakteur Tim Kaufmann schrieb für Magnus.de, wie man sich mit myON-ID gegen Lügen und Anfeindungen im Netz schützen kann:

“[...] Den meisten Opfern ist schmerzhaft bewusst, dass sie Opfer sind. Doch was wenn Sie gar nicht wissen dass im Netz gegen Sie gearbeitet wird? Am besten googlen Sie regelmäßig nach Ihrem Namen. Nützlich ist auch die Verwendung von Personensuchmaschinen wie Yasni oder myON-ID. Diese sind nicht nur darauf spezialisiert, alle Links zu finden die zu einer bestimmten Person gehören. Hier können Sie auch ein eigenes Profil anlegen, das buchstäblich auf Ihre guten Seiten im Netz hinweist. So verdrängen Sie verleumderische Seiten, Foren-Hetze etc. von den oberen Positionen in der Trefferliste.”


Ein super Beispiel für optimales Eigenmarketing mit myON-ID ist Claudia Sommer. In der CeBIT NEWS der Computerwoche steht genau, wie ihre Erfolgs-Strategie im Netz aussieht – und wie man es ihr ganz leicht nachmachen kann!

“[...] Um sich individuell darzustellen, sollten Sie versuchen, eine eigene Seite im Netz einzurichten, die möglichst alle passenden Informationen zu Ihrer Person aggregiert. Bei Diensten wie myON-ID fügen Sie alle Ihre Identitäten im Netz zusammen und stellen sich individuell vor. Ihr Profil wird suchmaschinenoptimiert und kann über eine “AdWords-Anzeige” noch präsenter gemacht werden – und das ohne technisches Wissen ”

Wir bedanken uns bei allen Autoren und freuen uns auf viele weitere Publikationen im April, Mai, Juni usw…!

Das schrieb die Presse im Februar

Das schrieb die Presse im Januar

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