PR im digitalen Wandel – Das Mediencamp webcific bringt es auf den Punkt
16. Oktober 2009 um 6:18 von Anya Rutsche
Mit webcific startet am 19. Oktober 2009 in München erstmals ein übergreifendes Mediencamp, welches Fachleute aus Industrie, Kommunikationsagenturen, Medienhäusern und Verlagen sowie Journalisten und Social Media zusammenbringt. myON-ID ist bei diesem spannenden Thema natürlich mit dabei.
Bei der eintägigen Veranstaltung wird von den Herausforderungen und Problemfelder im Zeitalter des Web 2.0 und von Social Media für Journalisten, Verlage, Werbetreibende und PR gesprochen. Neben Beiträgen namhafter Persönlichkeiten oder als Anregung und Diskussionsgrundlage im klassischen Sinne ist es für alle interessierten Teilnahmer möglich, selbst inhaltlich aktiv – im Stil von Barcamp beizutragen: ad-hoc, dynamisch und offen.
Zur Eröffnung diskutieren Vertreter aus Kommunikation, Social Media und Wirtschaft über die aktuelle Situation mit Themenschwerpunkt Informationstechnologie. Erfolgreiche IT-Unternehmer, frequentierte Blogger und Online-Portalebetreiber und fähige Kommunikatoren treffen anerkannte Journalisten und zukunftsorientierte Medienvertreter. Innovation und Transformation der Medien im digitalen Zeitalter werden greifbar.
Zusammen mit den Teilnehmern und Rednern wie Sascha Lobo oder Michael Praetorius von Antenne Bayern, will der Veranstalter Richard Joerges gemeinsam Wege für den erfolgreichen Print-to-Online-Shift diskutieren und Möglichkeiten der Umsetzung erarbeiten.
myON-ID freut sich auf diesen spannenden Event und wird im Anschluß ausführlich mittels Videomitschnitten und Interview davon berichten.
webcific liegt übrigens als übergreifender Treffpunkt für alle Besucher zwischen dem BarCamp Munich (18./19. Oktober), bei dem myON-ID Sponsor ist, und der discuss & discover (20. bis 22. Oktober) sowie weiteren Web 2.0 Events.
Social Media ist das Kokain der Kommunikation: Ein Abend mit der GPRA
12. Oktober 2009 um 9:48 von Anya Rutsche
In Zusammenarbeit mit den Agenturen komm.passion, Sympra, talkabout communications und wbpr hatte am Mittwoch, dem 07. Oktober 2009 die GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V.) in den Räumen der BAW in München zur Diskussion geladen. Hauptthema des vielversprechenden Aufgebots an Referenten war die Frage, ob Social Media nur ein Spielzeug für Web-Geeks sei, oder sich hier tatsächlich eine echte Revolution der althergebrachten Kommunikationsstrategien und -kanäle anbahnt.
Die Gäste kamen zahlreich, und aus den unterschiedlichsten Branchen. Darunter teilweise bekannte Gesichter, aber auch völlig neue Interessenten dieses nach wie vor schwer erklärbaren Themas der Social Media – und ihrer Macht über Menschen und Meinungsbildung.
Die vier Referenten des Abends waren Dr. Alexander Güttler, Präsident der GPRA (komm.passion), gefolgt von Mirko Lange (talkabout), Jan Manz (wbpr) und Bernhard Jodeleit (Sympra). Sehr differenzierte Standpunkte vertraten diese Spezialisten der sozialen Medien während ihrer Vorträge, als auch in der offenen Fragerunde im Anschluss, die von vielen Gästen rege genutzt wurde.
Wer zuhört gewinnt
Für Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen wird es in naher Zukunft schon große Veränderungen innerhalb ihrer Marketing-Strategien als auch der internen wie externen Kommunikation geben. Oder viel mehr geben müssen, um dem sich wandelnden Markt und Bedürfnis nach offenem Dialog gewachsen zu sein. Nur Angst solle man davor nicht haben, so der Tenor der Experten. Im Gegenteil: wer lernt, dem Dialog seiner Angestellten, Kunden oder Fans zuzuhören, kann diese Bewegung durchaus zum Vorteil nutzen und als echte Chance sehen.
Mirko Lange brachte eine interessante These auf den Tisch: Social Media sei das Kokain der Kommunikation. Dieser Vergleich geht übrigens auf Bill Cosby zurück. Er fragte einmal einen Bekannten: “Tell me, what is it about cocaine that makes it so wonderful,” daraufhin der Freund: “It intensifies your personality.” Cosby meinte dann: “Yes, but what if you’re an asshole?” Das gilt eben auch für Social Media meint Mirko. “Es intensiviert die Persönlichkeit eines Unternehmens und daraus sollte man ableiten, wer Social Media machen sollte und wer nicht, denn >What if you are an asshole?<, dann sollte man es lieber lassen”
Eins ist wohl nach diesem Abend jedem klar: Die Struktur und der wahrgenommenen Realität von Marken und Meinungen wird irreversibel verändert. Ob zum Guten, wird sich “zwitschern”. Den gesamten Mitschnitt der Veranstaltung gibt es hier.
Jan Manz von WBPR erklärt warum die Online Reputation für Unternehmen so wichtig ist und welche Rolle Social Media bei der digitalen Imagepflege spielt.Wir stellen vor: Annette Schwindt, schwindt-pr
21. August 2009 um 9:23 von Anya Rutsche
In unserer heutigen Ausgabe möchten wir euch das myON-ID Profil der Kommunikationsberaterin Annette Schwindt vorstellen. Ihr Profil ist uns ins Auge gefallen, weil sie ihre Firma, ihren Blog und sich als Privatperson bestens in drei einzelnen Seiten vorstellt. Außerdem verschafft sie mit ihrem selbst gestaltetem Banner (auch Header genannt) ein Corporate Design zu ihrer Website. Somit präsentiert sie sich und ihre Agentur von ihrer besten Seite.
Annette Schwindt hat schon früh die Vorteile einer Präsenz auf der myON-ID Plattform erkannt und ist sichtlich begeistert von dem Service:
„Ich wurde über Twitter auf myON-ID aufmerksam und suchte damals nach einer Möglichkeit, meine verschiedenen Onlineaktivitäten unter einer Adresse zusammenzufassen. Genau das ist es auch, was mir an dem Service gefällt.“
Hebe dich hervor
Wie bereits oben erwähnt, hat Annette ihren Header selbst gestaltet. myON-ID bietet dir bereits eine Vorauswahl an schönen Bannern. Wer es allerdings etwas exklusiver mag, kann sich diesen in wenigen Schritten auch selbst erstellen und hochladen. Die Grafik sollte so breit sein, dass sie auch für 20″ Bildschirme ausreicht. Dazu braucht man mindestens 1800 Pixel in der Breite. Hier gilt: je höher die Auflösung, desto besser sieht dein selbst gestalteter Banner und somit auch dein Gesamtprofil aus.
Bringe Ordnung in dein Profil
Von Annette ebenfalls gut erkannt, lohnt es sich, bei umfangreicherem Internettreiben, mehrere Seiten, die all deine Facetten beschreiben, im Profil anzulegen. Hierzu gehst du im Banner auf Seite bearbeiten und im aufgesprungenen Fenster auf Neue Seite erstellen. Denk daran, dass du die unterschiedlichen Seiten auch verschiedenen Personengruppen zuordnen kannst. Somit kannst du eine Seite für die Öffentlichkeit zugänglich machen und eine andere bspw. nur für Freunde mit denen du Bilder austauschen möchtest.
Zeige wo du noch zu finden bist
Desweiteren kann man auf Annettes Profil sehr schön erkennen, wie sie durch das Modul Meine Accounts ihre verschiedenen Internetauftritte bei myON-ID koppelt (siehe links) und somit jedem erkennbar macht, wo sie im Netz noch zu finden ist. Das Modul bietet dir eine Liste aller Accounts und Profile, die du in der Accountverwaltung im Monitoring hinzugefügt hast. So bist du leichter auffindbar und kannst bei vertikalen Dienstanbietern ebenfalls neue Kontakte finden.
Über Annette Schwindt
Annette Schwindt ist DPRG-geprüfte Beraterin für Public Relations und verfügt über jahrelange Erfahrung in Online-Kommunikation. Sie hat die Bonner Agentur schwindt-pr im Jahre 2002 gegründet und hilft seitdem Künstlern und kleinen Unternehmen, die ihre Kommunikation neu aufbauen oder verbessern möchten. Außerdem hat Annette bereits einen Leitfaden, wie man Facebook zielsicher benutzen kann, als eBook herausgebracht. Unter dem Titel “Einführung in die Grundlagen von Facebook” kann sich jeder Interessent dieses Online-Buch kostenlos herunterladen.
Wenn du findest, dass auch dein myON-ID Profil auf unserem Blog vorgestellt werden sollte, schick uns einfach eine E-Mail mit deinem Profillink und einer kurzen Begründung, warum du gern vorgestellt werden möchtest. Die schönsten Profile werden wir dann hier in Absprache mit dir präsentieren.
Mehr Tipps und Tricks, wie du dein myON-ID Profil verschönern kannst, findest du HIER.
Reputation Management: Intelligente Anreize für Online-Besucher
29. Februar 2008 um 6:00 von Mario Grobholz
Die PR verändert sich radikal. Mit dem Versenden von Pressemitteilungen ist es heute längst nicht mehr getan. Falls Sie in den oftmals unterbesetzten Redaktionen damit allein noch Journalisten erreichen wollen, haben sie nur geringe Chance, es sei denn Sie repräsentieren ein bekanntes Markenunternehmen.
Erst neulich machte ich innerhalb einer Woche gleich zweimal die Erfahrung, dass immer mehr Unternehmen verstanden haben, dass es in der PR nicht mehr um die reine Pressearbeit geht, sondern um das Erreichen der digitalen öffentlichkeit, in der viele Influencer unterwegs sind. So stellte ein PR-Verantwortlicher als erstes die Frage: “Wie erreichen wir eigentlich am besten die Blogger?” Erst danach fragte er mich nach der Kommunikation in Richtung Journalisten.
Dank des Internets besteht erstmals die Möglichkeit, ohne den Umweg über einen Gatekeeper mit den Stakeholdern zu kommunizieren. Daher sollten Sie sich überlegen, ob Ihre alte Push-Kommunikation (Pressemitteilung) überhaupt noch erfolgreich ist oder Sie Ihr Kommunikationsbudget lieber für raffiniertere Kommunikationsmodelle ausgeben wollen, die Neugierde schaffen und damit Ihre Marke ins Online-Gespräch bringen. Sorgen Sie am besten dafür, dass Sie interessant genug sind, sodass online die Leute (positiv) über Sie reden – dann finden Sie anschließend aufgrund der Agenda Setting-Effekte auch in den Medien statt.
Der erste Schritt zum Erfolg ist es, gute Inhalte anzubieten. Diese können informativer oder unterhaltender Natur sein, je nach dem, was zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt. Warum nicht als Kaffeeröster über das Thema Kaffee bloggen? Auf diesem Weg erreichen Sie neue Kunden, unterstreichen Ihre Kompetenz und können sich geschickt positionieren.
Im Zeitalter des Web 2.0 müssen Sie zudem lernen, zunehmend viral zu denken. Interessante Inhalte werden von den Usern bereitwillig selbst verbreitet. So wie es virale Werbespots gibt, ist es natürlich ebenso möglich, einen Imagefilm viral zu konzeptionieren, selbst wenn nicht jede virale Idee funktionieren sollte. Damit Sie dies allerdings erfolgreich platzieren können, müssen Sie sich über die Wirkungsweisen und Mechanismen von erfolgreichen Internetvideos im Klaren sein.
Gerne wird heute auch vom “Mitmachnetz” gesprochen. Nicht ohne Grund. Menschen sind gerne aktiv und wollen sich einbringen. Nutzen Sie dies für Ihre PR, in dem Sie existierende Webinstrumente der Kommunikation 2.0 nutzen, um mit ihren Kunden in den Dialog zu kommen. Oder binden Sie das Know-how Ihrer Kunden sogar in die Produktentwicklung ein. Wenn es Ihnen gelingt, Ihre Stakeholder aktiv mit einzubeziehen und das Gefühl zu vermitteln, dass der Einzelne ernst genommen wird, schaffen Sie langfristige Kundenbindungen. Nebenbei bauen Sie auf diese Weise eine besonders kundennahe Reputation auf.
Eine gute Möglichkeit diese Inalte viral zu verbreiten bietet sich hier in Ihrem eigenen myON-ID Profil.
Klaus Eck, PR Blogger







