Karrierefaktor Online-Identität: Wer bin ich – und wenn ja wie gut?
9. Juli 2009 um 9:25 von Mario Grobholz
Die digitale Identität wird zum Karrierefaktor von Selbständigen, Experten und Berufseinsteigern. Wer im Internet bekannt ist, wird besser gefunden, erhält interessantere Jobangebote und eine bessere Bezahlung. Dies bestätigen Robert Basic und Claudia Sommer. Der Altblogger und Neu-Verleger und die digitale Umweltaktivistin haben das Internet gezielt zur persönlichen Karriereförderung genutzt. Jetzt geben sie Tipps für den Einstieg in das Personenmarketing.
Robert Basic ist nicht mehr nur Deutschlands bekanntester Blogger, sondern auch derjenige, der seinen Blog “Basic Thinking” auf eBay unter großer Anteilnahme für viel Geld versteigert hat. Diese Bekanntheit hat viel mit Glaubwürdigkeit zu tun: “Auf meinem Blog habe ich mein Know-how vermittelt und dadurch Anerkennung von meinem Netzwerk erhalten.” Heute ist er Gründer der Lokalplattform BUZZriders. Sein aktuelles Projekt ist bereits im Gespräch, obwohl es noch nicht online ist. Basic profitiert dabei von seinem Status als Trendscout: BUZZriders gilt bereits jetzt als hip obwohl es noch gar nicht gestartet ist.
Robert Basic´s Tipps & Tricks fürs Eigenmarketing im Internet.
Claudia Sommer ist eigentlich Webmanagerin bei Greenpeace. Bekannt wurde sie aber durch Twitter und ihren Weblog. Mittlerweile ist sie die meistgelesene Umweltaktivistin im deutschsprachigen Internet. Ihr Trick war, anderen zuzuhören und auf interessante Menschen und Beiträge hinzuweisen. So wurde sie zur wichtigsten Schnittstelle für Umweltthemen. Heute profitiert sie von ihrem Image als vernetzte Umweltexpertin. “Ich habe auf Menschen hingewiesen, die ähnlich denken, wie ich und dadurch meine Überzeugung gezeigt. Beide Seiten – diejenigen, die ich ins Gespräch gebracht habe und diejenigen, die sich für diese Tipps interessieren – bilden heute die Basis meiner Sichtbarkeit.”
Claudia Sommer´s Tipps & Tricks fürs Eigenmarketing im Internet.
Sommer und Basic haben viel Zeit und Aufwand in ihre eigene Bekanntheit investiert. Nicht jeder hat die Ressourcen hierzu. Doch ein Eintrag in einem Business-Netzwerk allein ist kein Eigenmarketing und reicht lange nicht mehr. “Wer heute im Social Web aktiv ist, sollte seine Aktivitäten und Aussagen an einem Ort sammeln – sei es über einen eigenen Weblog, ein soziales Netzwerk oder aber ein Portal für professionelles Eigenmarketing”, rät Robert Basic.
Als Experte ist man nur so gut, wie sein Ruf im Netz. Wer zu seinen Themen bei Google und Co. nicht präsent ist, der existiert quasi nicht – das bestätigt Blogger und Buchautor Jeff Jarvis. Eine professionelle Darstellung im Netz ist deshalb nur wertvoll, wenn sie mit den Expertengebieten zusammen in den Suchtreffern gefunden wird. Damit erhält eine Person die notwendige Aufmerksamkeit, um sich durch ihr Know-how in ihrem wachsenden Netzwerk zu profilieren.
Basic und Sommer sind auf vielen Social Media Kanälen aktiv. Jede einzelne Anwendung hat sie ein Stück weit bekannter gemacht. Doch es gibt nur einen Ort, an dem beide all ihre Aktivitäten nun gebündelt darstellen. Auf myON-ID bieten die beiden nun jedem Interessenten einen Gesamteindruck über ihre verstreuten Aktivitäten, sowie viele Tausend andere Internetnutzer die ihre eigene Marke im Internet aufbauen oder stärken wollen das mittlerweile auch tun.
Zur profimäßigen Selbstdarstellung gehört auch eine aktive Vermarktung. In der Premium-Version wird das Suchmaschinenmarketing um eine Werbeanzeige für das jeweilige myON-ID-Profil erweitert. Neben dem gezielten Suchmaschinenmarketing bietet die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft für 5,99 Euro im Monat auch eine eigene Wunschdomain und E-Mail-Adresse, ein Profil ohne Werbung, sowie das Monitoring für bis zu 6 Suchbegriffe – beispielsweise zu Kollegen oder Wettbewerbern.
Die myON-ID Premium Mitgliedschaft
1. Juli 2009 um 9:18 von Mario Grobholz
Seit ein paar Wochen gibt es die Möglichkeit aus dem kostenlosen myON-ID Account in eine Premium Mitgliedschaft zu wechseln. Dieser kostet 5,99 Euros pro Monat und bietet zahlreiche Leistungen für das Eigenmarketing und Personal Branding. Wir stellen hier die beiden Möglichkeiten vor.
Eines vorweg, myON-ID ist und bleibt in seinen Grundfunktionen kostenlos. Diese Grundfunktionen enthalten bspw. schon Funktionen die bei anderen Netzwerken kostenpflichtig sind. Bei uns kann jeder Nutzer uneingeschränkt mit anderen Nutzern kommunizieren, seine letzten Profilbesucher einsehen und natürlich auch die Suche vollumfänglich nutzen.
Mit der Premium Mitgliedschaft haben wir Funktionen zusammengefasst, die das Eigenmarketing noch effizienter und professioneller machen. Es bietet daher allen Nutzern die Chance sich individuell von ihrer besten Seite im Netz zu zeigen.
Die Premium Mitgliedschaft enthält folgende Vorteile von denen ihr sofort profitiert:
1. Individuelle Profil-Adresse (URL) für dein Profil: Wähle eine beliebige Internetadresse, unter der dein Profil zukünftig erreichbar sein soll. Diese könnte z.B. www.vorname-nachname.de lauten.
2. Bei Google mit deinem Profil ganz oben stehen: Schalte ganz bequem eine Werbeanzeige für deinen Namen und platziere dich damit in wenigen Minuten bei Google ganz oben in den Suchergebnissen.
3. Keine Werbung in deinem Profil: Als Premium Mitglied kannst du die Werbung in deinem Profil einfach abschalten. Du kannst sogar das myON-ID Logo in deinem Profil abschalten.
4. Erweiterte Suchfunktion: Bis zu fünf weitere Suchbegriffe machen dein Monitoring noch umfangreicher. Als Premium Mitglied aktualisieren wir deine Treffer täglich, anstatt wöchentlich.
Zur besseren Übersicht und zum Vergleich haben wie die kostenlose Mitgliedschaft mit dem Premium Angebot einander gegenübergestellt. Hier gehts zum Vergleich.
Karrierebibel Autor Jochen Mai, hat myON-ID getestet und greift aus dem Premium Paket zwei Funktionen heraus, die er besonders empfiehlt:
Den wirklichen Mehrwert bieten aber zwei weitere Zusatzdienste, die ich dringend empfehle: Premium-Mitglieder können sich für ihre Seite eine (noch freie) Wunsch-Domain (Endungen derzeit nur: .de oder .com) aussuchen und registrieren lassen. Ein eingebautes Tool hilft beim Test, welche URL noch frei ist. Klug bei all dem ist natürlich, den eigenen Namen zu wählen – zur Not auch mit einem generischen Zusatz, etwa zu Beruf oder Spezialisierung. Der Preis für all das ist im Premium-Account inklusive. Schön: Die eigene URL lässt sich später auch als E-Mail-Adresse nutzen. [...]
Der zweite Service ist genauso nützlich: Mit einem simplen Mausklick können Sie sich sofort eine Google-Werbeanzeige für Ihr Profil einrichten. [...]
Du kannst jederzeit von deinem kostenlosen myON-ID Profil in die Premium Mitgliedschaft wechseln. Abgerechnet wird monatlich, die Laufzeit beträgt drei Monate und kündbar ist die Premium Mitgliedschaft jederzeit zum Ende der Laufzeit. Derzeit ist eine Bezahlung ausschließlich per Banklastschrift möglich, weitere Bezahlverfahren werden natürlich folgen.
Noch Fragen zum Premium Account? Dann schaut euch nochmal alle Vorteile und Leistungen im Überblick an. Von dort aus könnt ihr eure Premium Mitgliedschaft auch gleich aktivieren.
Du bist die Marke – wie wirkt meine Marke im Internet?
29. Juni 2009 um 9:58 von Mario Grobholz
Es ist eines der großen Themen unter Marketing-Fachleuten: Die Markenbildung. Unternehmen wissen ein Lied davon zu singen. Denn oft gelingt es nicht und manchmal unerwartet. Wer also erfolgreiches Ich-Marketing garantiert, sollte mit Vorsicht angesehen werden.
Wie lange dauert es, bis eine Online-Identität die Form einer Marke annimmt und woran kann ich den Erfolg messen?
Auch das lässt sich nicht seriös sagen. In jedem Fall sollte man davon ausgehen, dass der Aufbau einer Marke nicht von heute auf morgen erfolgen kann. Es kann durchaus Monate oder gar Jahre dauern. Insofern ist es wichtig sehr frühzeitig und vorbeugend damit zu beginnen, die eigene Marke im Internet aufzubauen. Wir empfehlen jungen Menschen damit bereits zu Beginn des Studiums anzufangen.
Video – Wie lange dauert es bis meine Marke im Internet aufgebaut ist?
Ist Selbstmarketing nicht nur eine Art der Online-Egomanie, in der sich Selbstvermarkter gegenseitig die Hände schütteln, fragte mich Ulrich Klein von magnus.de in unserem Interview vor ein paar Tagen.
Das sehe ich nicht so. Sicherlich gibt es Extreme – wie überall im Leben. Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein sowie grundlegendes Fachwissen, welches authentisch und sympatisch präsentiert wird, sollte die Vorgabe sein.
Das Wettrennen um soziale Anerkennung im Netz, die dann anhand von „Followern” oder „Like´s” gezählt und öffentlich sichtbar werden, ist in vollem Gange. Da kann sich kein Teilnehmer dagegen versperren. Wer es schafft relevante Menschen als Mitglied in seine eigene „Community” zu binden, der wird es mit seinen Botschaften leichter haben. Und damit auch seine eigene Marke stärken können.
Du bist die Marke – wie baue ich meinen Personal Brand auf?
22. Juni 2009 um 9:35 von Mario Grobholz
Ich möchte Ihnen an der Stelle keine Illusionen machen: Das perfekte Rezept, seinen Personal Brand zu erstellen, gibt es leider nicht. Seine Online-Marke zu schaffen, kann ein durchaus zäher Prozess sein, der Zeit, Kreativität und einige technische Finessen abverlangt. Aber damit genau das einfacher wird und im Grunde jeder seine Online-Marke erstellen und pflegen kann, haben wir myON-ID entwickelt.
“Gibt es ein Schema F nach dem man vorgehen kann? Wurde ich im Interview mit magnus.de gefragt. “Da muss ich leider enttäuschen”, antwortete ich auf die Frage nach dem richtigen Vorgehen. Geschuldet sei dies den verschiedenen Interessen und Zielen.
Eine Online-Marke zu schaffen, kann ein zäher Prozess sein, der Zeit, Kreativität und einige technische Finessen abverlangt. myON-ID nimmt hierbei seinen Nutzern nun Arbeit ab und bietet Hilfestellung.
Ein paar grundlegende Punkte sollten Sie sich aber überlegt haben:
1. Machen Sie sich klar, wofür Sie stehen wollen: Was ist Ihre Botschaft? Was ist Ihre Expertise?
2. Entwickeln Sie einen Markennamen (bspw. Ihr Vor- und Nachname) und idealerweise auch ein persönliches Design (Corporate Identity).
3. Verwenden Sie Ihre Marke konsequent und durchgängig im Netz – in Ihren Profilen, in Social Networks, in Ihrem Blog oder auch in Ihrem Videochannel.
4. Sorgen Sie dafür, dass Sie leicht erreichbar sind.
5. Erstellen Sie eigene Inhalte. Schreiben Sie einen Blog, kommentieren Sie, twittern Sie und erstellen Sie bei seriösen Diensten ein aussagekräftiges Profil aus dem Ihre Positionierung, Ihre Stärken und das wofür Sie stehen klar wird.
6. Nutzen Sie die verschiedensten Möglichkeiten, Marketing in eigener Sache zu betreiben. Bringen Sie sich ins Gespräch, wenn es um Ihre Themen geht. Teilen Sie mit anderen Ihr Wissen. Gehen Sie auf Konferenzen und halten Sie Vorträge, wenn Sie sich dazu bereit fühlen.
7. Prüfen Sie Ihre Auffindbarkeit bei Google regelmäßig und optimieren Sie dort Ihr Ranking.
Bei vielen dieser Schritte hilft Ihnen myON-ID, denn genau dafür haben wir es entwickelt! So sparen Sie Zeit und brauchen kaum Vorwissen, um sich am Ende professionell im Internet von Ihrer besten Seite zu zeigen!
Du bist die Marke – Selbstmarketing im Internet
15. Juni 2009 um 9:43 von Mario Grobholz
Im Internet und speziell Social Networks geht es um DICH! DU bist die Marke! Am Ende werden dort diejenigen erfolgreich sein, die es verstehen sich selbst zu inszenieren und Andere als „Follower” für sich zu gewinnen. Der Aufbau der Marke-ICH wird somit zur Aufgabe für jeden von uns.
Nur präsent zu sein, wird auf Grund der schieren Größe und Anzahl der Daten zukünftig alleine nicht mehr ausreichen um im Internet auf sich aufmerksam zu machen. Speziell für Menschen, die berufliche Ziele verfolgen, geht es darum, sich mit den richtigen Themen im Internet zu positionieren und gezielt auf sich aufmerksam zu machen.
Welcher Unternehmer würde denn nicht gerne von potentiellen Kunden angerufen werden, ohne direkt Akquise machen zu müssen? Welcher Student möchte denn nicht ein interessantes Jobangebot bekommen, ohne 100 Bewerbungen verschicken zu müssen?
Video – was ist Selbstmarketing im Internet
Im Gespräch mit Ulrich Klein von magnus.de konnte ich dazu einige Fragen beantworten und Tipps zum Aufbau des eigenen Personal Brands geben.
Erfolgreich wird aber nur derjenige sein machen, der das Internet als „Vertriebskanal” wirklich versteht und diesen Kanal für sich aktiv gestaltet. Unternehmen machen es mit ihren Marketingbotschaften seit Jahren – teilweise erfolgreich – vor. Für Personen gelten in weiten Teilen ähnliche Mechaniken in der Frage der Positionierung und dem Aufbau des eigenen Brands.
Die Basis dessen bildet die Reputation der Marke-ICH – und die muss langfristig aufgebaut und ständig gepflegt werden.
myON-ID präsentiert auf der Webinale 2009
28. Mai 2009 um 9:55 von Mario Grobholz
Die Webinale 2009 fand dieses Jahr erstmalig im Berliner Congress Center statt. Als Teil der Berliner Webweeks ist die Webinale eingebettet in eine Reihe von Veranstaltungen die ab Ende Mai in der Hauptstadt rund um das World Wide Web stattfinden. Eine Reise für mehrere Tage in die Hauptstadt lohnt sich somit besonders. Wir waren auf der Webinale eingeladen über Reputation Management und Personal Branding zu referieren.
Die Webinale wurde organisiert vom Team rund um Felix Schrader, Chefredakteur der „Create Or Die”. Bis auf die Versorgung mit Getränken war die Veranstaltung ordentlich organisiert, übersichtlich und die Location super zentral am Alexanderplatz im Herzen Berlins gelegen. Das Publikum war durch die Zusammenlegung der verschiedenen Veranstaltungen bunt gemischt. Allerdings hatte ich mit mehr Besuchern gerechnet, habe aber von anderen Teilnehmern gehört, dass die Anzahl für die Webinale ganz normal war.
So machte ich mich dann auch Dienstagmorgen um 4 Uhr auf den Weg von München nach Berlin um bereits in der ersten Session meinen Vortrag zu halten.
„Monitoring, Management und Marketing deiner Online Identität”.
Je komplexer unsere digitale Umwelt wird, desto wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seine Online Identiät(en) zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz aufzuräumen … doch es braucht Zeit bis eine Online Identität die Form einer Marke annimmt und andererseits kommen nahezu täglich neue Inhalte im Netz dazu.
Nach reibungsloser Anreise gestaltete sich die Rückreise als wesentlich schwieriger, da wegen Unwetter der Münchner Flughafen gesperrt wurde. So wurde aus einem ohnehin schon langem Tag ein noch viel längerer. Am Ende waren es 24 Stunden. Wäre ich doch mal auf die Webinale Party gegangen.
Wie immer waren es neben den Vorträgen vor allem die „Ganggespräche” welche derartige Veranstaltungen interessant machen. Auch trifft man immer wieder alte und neue Bekannte. So hat es mich diesmal besonders gefreut mal wieder ein paar alte WEB.DE Kollegen zu treffen. Das ein oder andere Gespräch mit Bloggern und Journalisten war auch dabei.
Am Ende ein langer, anstrengender, aber guter Tag.
Woher kommt meine Online-Identität?
25. Mai 2009 um 12:35 von Mario Grobholz
Je komplexer unsere digitale Umwelt wird, desto wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seine Online Identiät(en) zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz aufzuräumen. Doch es braucht Zeit bis eine Online Identität die Form einer Marke annimmt und andererseits kommen nahezu täglich neue Inhalte im Netz dazu.
Es gibt zahlreiche Anzeichen, die darauf hindeuten, dass es für jeden Internet-Anwender von großer Bedeutung ist, eine explizite Online-Identität unter seinem Klarnamen zu besitzen und diese einfach verwalten zu können. Zudem wollen immer mehr Menschen wissen, wie andere über sie im Web schreiben, um letztendlich darauf Einfluss nehmen zu können und sich selbst besser zu vermarkten. Schließlich ist es jedem möglich seine Leistungen und Fähigkeiten sichtbar zu machen um in seiner Karriere davon zu profitieren.
Woher kommt meine Online Identität?
Die Online Identiät entsteht mehr oder weniger von selbst in dem du das Internet nutzt. Sie setzt sich zusammen aus den einzelnen Inhalten, Profilen und Meinungsäußerungen die du selbst oder andere über dich im Web hinterlassen haben.
Deine Online Identität ist auch nicht statisch, denn täglich kommen neue Inhalte dazu. Diese wirst du meist selbst kennen, denn sie sind in der Regel von dir erstellt. Das große Fragezeichen steht allerdings hinter den Inhalten die andere über dich verfassen und Online stellen. Das können Texte, aber natürlich auch Bilder und Videos sein.
So können bei Facebook bspw. seit geraumer Zeit Personen auf Bildern markiert und ausgezeichnet werden. Das kann in den Einstellungen von Facebook zwar deaktiviert werden, nur werden die meisten von uns das dort gar nicht finden. So wird es also früher oder später dazu kommen, dass einer deiner Freunde dich auf einem Foto erkennt und mit deinem Namen markiert. Wenn das nun weltweit sehr viele Menschen machen, dann werden Fotos zukünftig noch viel mehr als heute deine Online Identiät definieren und zu deiner Reputation beitragen.
Da es heute bereits für viele Zwecke, wie bspw. der Bewerbung oder der beruflichen Präsentation wichtig ist im Internet unter deinem richtigen Namen gefunden zu werden, wird es zukünftig auch immer wichtiger werden, dass du sehr genau drauf achtest, was mit deinem Namen gefunden und in Verbindung gebracht wird.
Es geht letztendlich darum aktiv das eigene Bild – also deine Online Identität – zu gestalten und dies nicht dem Zufall zu überlassen. Wir haben hierzu im Blog schon mehrfach das Thema “Personal Branding” und “Eigenmarketing im Web” angesprochen und Tips gegeben wie sich mit einfachen Mitteln und bei geringem Zeitaufwand mit myON-ID die eigene Marke im Web aufbauen und gestalten lässt.
An den Beispielen von den Marketing Profis Michael und Sebastian könnt ihr sehen wie ihr das machen könnt. Probiert es am besten gleiche selbst aus und legt euch “Eure beste Seite im Netz” an. Ebenso wie die Selbstdarstellungen von Einzelpersonen zu karrierefördernden Zwecken, wird auch die Darstellung von Mitarbeitern eines Unternehmens, stark an Bedeutung gewinnen. Schließlich achten immer mehr Personalverantwortliche darauf, wie sich jemand online präsentiert.
“Social Capital” gewinnt an Bedeutung
20. Mai 2009 um 12:51 von Mario Grobholz
Unser digitales Umfeld wird immer komplexer und dynamischer. Umso wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seinen Personal Brand zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz weitgehend aufzuräumen.
Erfolgreich im Web ist, wer sich selbstbewusst in Szene zu setzen weiß – sei es, um bei Kommilitonen in der Universität Anschluss zu finden, als Selbstständiger Kunden zu überzeugen oder um sich als neuer Mitarbeiter bei einem Unternehmen vorzustellen.
Es gibt zahlreiche Ansätze und Tools für den Aufbau der eigenen Marke, des Personal Brands. Und auch Tipps und Checklisten für die Selbstvermarktung kursieren im Netz. Viel wichtiger als die Frage nach dem „Wie” ist doch, zunächst nach dem „Was”, zu fragen.
Wofür stehe ich mit meinem Namen? Wie will ich mich selbst positionieren? Welche Themen, Informationen und Kompetenzen sollen mit mir in Verbindung gebracht werden?
Brian Solis, einer der Social Media Experten aus dem Silicon Valley drückte das jüngst so aus:
„It´s not about finding yourself, it´s about creating yourself!”
Das Web durchläuft einen Wandel und wird gerade zur „Social Econonmy”. In dieser spielen Beziehungen zwischen den Teilnehmern eine wesentliche Rolle. Diese Verbindungen sind meist weniger fest als bei realen Freundschaften, dafür aber zahlreicher und dynamischer. Sie sind bedeutend für unser „Social Capital” – über soziale Kontakte erreiche ich andere Menschen und habe die Möglichkeit diese zu inspirieren, sie zu begeistern und Einfluss zu gewinnen.
Ausgangspunkt dieser Beziehungen ist jedoch immer die eigene Person. Genau deshalb ist es so wichtig, sich selbst aktiv zu positionieren. Du hast jetzt die Chance, dich selbst als Brand zu begreifen!
Brian hat dies in seinem Vortrag auf der next09 äußerst anschaulich präsentiert. Seinen Vortrag solltest du dir unbedingt ansehen.
Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:
Personal Branding in Krisenzeiten wichtiger
11. Mai 2009 um 10:04 von Mario Grobholz
Der Weg vom Gewinner zum Verlierer kann kurz und schmerzhaft sein, erst recht, wenn die Fallhöhe olympisch ist.
Das passierte Anfang Februar 2009 dem erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten, Michael Phelps, der noch im vergangenen Jahr als Supermann in allen Gazetten gefeiert worden ist, weil er bei den Olympischen Spielen 2004 und 2008 insgesamt 14 Goldmedaillen gewonnen hatte. Doch Anfang Februar 2009 fand ein privates Foto den Weg in die britische Boulevardzeitung „News of the World“, auf dem Phelps beim Marihuana-Konsum erwischt wurde. Die Nachricht mit Wasserpfeife sorgte für enormen öffentlichen Wirbel in den Medien. Aufgrund dieses Vorfalls wurde der Schwimmer für einige Monate von Wettkämpfen suspendiert und verlor einen Sponsoren, weil er damit das Image des Schwimmsports untergraben würde.
Ein normales privates Foto genügte, um seinen Ruhm verwehen zu lassen und seine Reputation zumindest anzukratzen. Inzwischen können wir alle Michael Phelps sein, selbst wenn wir es im Gegensatz zu diesem Prominenten in der Regel nicht gewohnt sind, so sehr im Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stehen und ganz auf unsere Privatsphäre zu verzichten.
Dennoch solltest Du sich künftig daran gewöhnen. Jedes Fehlverhalten wird sich in Deiner persönlichen Online-Reputation widerspiegeln. Wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt überall digitale Spuren. Je mehr Suchtreffer zu einem Namen entstehen und je mehr Menschen über einen Personal Brand oder eine Unternehmensmarke publizieren, desto unübersichtlicher wird es für den Suchenden im Netz. Darüber hinaus sind die meisten Onliner vergesslich und denken nach einer gewissen Zeit des Web-Lebens gar nicht mehr an all die aufgestellten und veralteten Online-Profile. Sie sind unwichtig geworden, weil sie nicht “leben”, nicht gepflegt werden und allenfalls eine Momentaufnahme unseres digitalen Lebens darstellen.
Je komplexer jedoch unsere digitale Umwelt wird, desto wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seinen Human Brand zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz weitgehend aufzuräumen. Nicht immer haben die Menschen dabei ihren Web-Ruhm selbst gewählt. Heutzutage muss jeder damit rechnen, in der Öffentlichkeit selbst in unpassenden Momenten fotografiert oder auf Video gebannt zu werden. Doch selbst wer sich über seine unschönen Fotos oder Videos im Netz ärgert, weil diese von vermeintlichen Freunden online gestellt worden sind, profitiert von der Aufmerksamkeit im Internet. Wer künftig bei Bewerbungen erfolgreich sein will, bei Kommilitonen in der Universität Anschluss finden oder als Selbstständiger Kunden von seinen Qualitäten überzeugen möchte, für denjenigen ist das Web ideal, um sich selbstbewusst in Szene zu setzen und den eigenen Personal Brand durch Online-Aktionen zu stärken.
Aufgrund der konkreten Bedürfnisse der Menschen, Anerkennung zu erzielen und sich selbst in unserer Gesellschaft aktiv zu vermarkten, ist in den vergangenen Jahren eine neue Branche rund um das Online-Reputation-Management entstanden. Vor allem PR- und Marketingfachleute sowie Blogger beobachteten die Netzöffentlichkeit unter dem Blickwinkel der Online-Reputation und bewerten, wie erfolgreich jemand in der Aufmerksamkeitsökonomie ist. Gesucht wird dabei auch nach Methoden und Werkzeugen, mit denen Nicht-Prominente ihren digitalen Ruf optimal gestalten können. Mit myON-ID haben wir ein System erschaffen, welches es den Nutzer ermöglicht ohne große Aufwand und Vorkenntnisse den eigenen Brand im Netz aufzubauen und zu pflegen.
Das Personal Brand Building früher oder später jeden von uns betreffen wird zeigte sich auch auf der Next09 in Hamburg, wo das Thema in den Diskussionen und Vorträgen immer wieder thematisiert wurde. Unsere Empfehlung hierbei lautet, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen und rechtzeitig mit dem Aufbau der eigenen Marke im Netz zu beginnen, denn einerseits braucht es Zeit bis eine Marke Form annimmt und andererseits kommen nahezu täglich neue Inhalte im Netz dazu. Starten können Sie am besten gleich hier.
Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:
Personal Branding als Erfolgsfaktor
4. Mai 2009 um 2:55 von Mario Grobholz
Je präsenter du als Marke in der Öffentlichkeit stehst, desto eher musst du damit rechnen, dass jemand dein persönliches Branding missbrauchen könnte, weil er dich oder dein Unternehmen schädigen möchte.
Im Internet nur präsent zu sein, wird zukünftig allein nicht mehr ausreichen, weil gerade die junge Generation längst in Social Networks aktiv ist und sich somit in der Selbstdarstellung übt.
Für Menschen, die berufliche Ziele verfolgen geht es darum, sich gut zu positionieren und auf sich aufmerksam zu machen.
Welcher Vertriebsmitarbeiter würde denn nicht gerne von potentiellen Kunden angerufen werden, ohne direkt Akquise machen zu müssen? Das Geschäft wird aber nur derjenige machen, der das Internet als „Vertriebskanal“ wirklich versteht und diesen Kanal aktiv für sich gestaltet. Die Basis dessen bildet die eigene Reputation – und die muss langfristig aufgebaut und ständig gepflegt werden.
Der Aufbau einer guten Reputation braucht viel Zeit. Das gilt schon lange für das Leben im „Offline Modus” und mittlerweile genauso für „das Leben im Web”. Mit einem digitalen Make-Up, einer Ablenkung von Problemen, ist niemanden langfristig geholfen. Doch der Aufwand für das Reputation Management lohnt sich und ist längst nicht mehr nur die Kür.
Im digitalen Zeitalter werden Informationen manchmal sogar in Echtzeit verbreitet. Dadurch wirkt die Mundpropaganda noch schneller: Die Radikale Transparenz des Web 2.0 verleiht der eigenen Reputation unter Umständen eine enorme Durchschlagskraft.
Genau diesem Prinzip folgt myON-ID und bietet Online Reputation Management für Jedermann zum Aufbau des guten Online Rufs an. Wie Ihnen myON-ID beim Aufbau Ihres “Personal Brands” hilft hat u.a. der PR-Blogger schön zusammengefasst. Professionelles Online-Marketing war zuvor nur Unternehmen und deren Unternehmensleitung vorbehalten. Meist werden hierfür Agenturen beauftragt. Mit myON-ID können nun auch Leute wie Du und ich ihr Marketing in eigener Sache bequem online gestalten.
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