Die Illusion der absoluten Markenkontrolle
10. März 2010 um 9:15 von Mario Grobholz
Vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass die Marke Ihres Unternehmens nicht mehr Ihnen gehört? Die Behauptung basiert dabei auf einfacher Mathematik. Im Zeitalter von Blogs, Diskussionsforen, Facebook, Twitter und anderen Web 2.0 Tools kann fast jeder online gehen und über Ihr Unternehmen und seine Angebote reden. Als Ergebnis kommt heraus, dass die Menge an Informationen, die Ihre Marketing-und PR-Abteilung erzeugen kann, nur einen kleinen Prozentsatz des Gesamtvolumens von Inhalten über Ihre Firma im Internet ist.
Bedeutender werden diese Stimmen zudem, wenn einige dieser Stimmen genauso beliebt oder gar beliebter als Ihre offizielle Stimme werden. Diese werden Sie dann sehr weit oben bei Google und Co. finden. Nehmen wir Jako als Beispiel. Eigentlich ein Sportbekleidungshersteller, ist Jako im Herbst 2009 stark in die Kritik geraten, da sie einen Blogger abmahnten, der sich abfällig über ein neues Logo äußerte. Immer noch findet man jetzt unter den ersten Suchergebnissen Einträge zu diesem Vorfall. Das Image und die Reputation von Jako ist daher nicht nur verändert, sondern in diesem speziellen Fall nachhaltig beschädigt worden.
Die Fehler der “Großen”
Große Organisation reagieren sehr empfindlich wenn es um ihre Marke geht. Die Wenigsten sind glücklich über den Kontrollverlust und haben Wege gefunden damit umzugehen. Sie reagieren auf die Web 2.0-Ära in unterschiedlicher Weise aber die meisten von ihnen starten vergeblich den Versuch, Kontrolle auszuüben oder wiederherzustellen.
Einige verschieben ihre großen Marketing-Kampagnen in die Onlinewelt, um den Gesprächen “von Draußen” entgegen zu wirken. Andere versuchen, Einfluss auf bedeutende Stimmen “von Außen” zu nehmen. Viele monitoren (verfolgen) auch Gespräche die online stattfinden und beteiligen sich an diesen, indem sie u. a. offizielle Facebook-Fan-Seiten oder Twitter-Accounts ins Leben rufen. Andere stellen auch Mitarbeiter, die mit nichts anderem beschäftigt sind, als das Unternehmen nach außen hin gut dastehen zu lassen. Das funktioniert allerdings nur selten, denn Web-User sind sehr gut im Erschnüffeln unechter Stimmen und ignorieren diese bzw. greifen diese sogar an.
Einige große Unternehmen haben einen anderen Ansatz gewählt: Sie haben ihre mangelnde Kontrolle über die eigene Marke angenommen und ermutigen nun intensiv Mitarbeiter an Online-Unterhaltungen teilzunehmen ohne sie darauf zu schulen oder einen Leitfaden zu entwickeln. Ihre Argumente an die Mitarbeiter heißen meist wie folgt: “Sie kennen ja unser Unternehmen sehr gut, erzählen Sie über uns im Web. Wir wollen, dass die Welt erfährt, was Sie zu sagen haben.”
Erst denken, dann reden
Klingt das alles sehr riskant für Sie? Halten Sie sich nun vor Augen, welche gravierende Ausmaße ein falscher Ansatz haben kann? Es ist einfacher als es aussieht und mit ein paar logischen Maßnahmen schaffen auch Sie den Sprung in die vielseitige Onlinewelt.
Als erster Tipp sei gesagt, dass ad hoc aufgesetzte Online-Kommunikationstools zu vermeiden sind, um es nicht dem Zufall zu überlassen, ob ein Dialog mit den Kunden entsteht oder er gänzlich abgelehnt wird. Um effektiv mit Social Media arbeiten zu können sind einige Schritte notwendig, um zu vermeiden, dass ohne Ziel in den Web-Wald hinein geschriehen wird, ohne Antwort zu erhalten.
Zielgruppen müssen definiert werden, Kommunikationsziele festgelegt, Strategien entwickelt und die richtigen Technologien eingesetzt werden. Des Weiteren sollte man sich vorher ein Bild machen, wo und wie die Kommunikation im WWW stattfindet. Twitter zum Beispiel wird derzeit als wichtigstes Marketingtool im Onlinebereich gehandelt. Was aber, wenn Ihr Klientel sich auf dieser Plattform gar nicht bewegt? Sie wären sicherlich schnell vom ausbleibenden Dialogeffekt enttäuscht und entscheiden, dass Social Media nicht in Ihr Portfolio passt. Doch vielleicht gibt es themenrelevante Foren, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung schon längst diskutieren. Genau das gilt herausgefunden zu werden, bevor auch nur ein Schritt in die Webwelt gesetzt wird.
Die ersten Schritte für einen erfolgreichen Social Media Start
- Crawling – Identifikation der Zielgruppen-Communities (Wo wird gesprochen?)
- Monitoring – Was wird geredet?
- Mood-Controlling – Wie wird über die Marke und die Firma gesprochen (Tendenz positiv oder negativ)?
- Prioritätsanalyse – Welche Social Media Kanäle müssen am intensivsten angegangen werden?
Kommunikation im Internet kann nun gezielt angegangen werden. Es wird zugehört und Ihr Unternehmen kann von Feedback, Kritik und Lob auf Echtzeitbasis profitieren. Social Media Kanäle richtig eingesetzt können somit schon bald einen entscheidenden Vorteil gegenüber Ihren Wettbewerbern bringen.
Bildquelle: Flickr @arisey
Deine Marke ist dein Kapital
2. September 2009 um 9:00 von Anya Rutsche
Schon einmal haben wir über die wachsende Bedeutung von “Social Capital” gesprochen. Das Web wird zur “Social Economy” und der Gewinn hierbei ist Anerkennung, Reputation und Branding.

Die Personal Branding Expertin Tara Hunt misst Reputation mit einem sogennanten Whuffie-Faktor. Wer negative Schlagzeilen macht, verliert demnach Whuffie-Punkte. Er verliert also Vertrauen und Respekt dem Kunden gegenüber. Wer sich jedoch mit seinen Kunden befasst und auch mit negativer Kritik geschickt umgeht, kann seine Whuffie-Kraft verstärken. Es entsteht ein ständiger Kreislauf aus Geben und Nehmen, wobei das Geben immer an erster Stelle stehen sollte und Nehmen nicht zwangsläufig genau danach kommt.
Kunden einbeziehen ist das A und O des Erfolgs
Wie das geht, zeigte der Computerriese Dell bereits. Nachdem Dell mit einem schlechten Ruf wegen unbefriedigendem Kundenservice zu kämpfen hatte, beschloss Michael Dell einen neuen Kundendialog zu starten und rief das Projekt Ideastorm ins Leben. Hier können User ihre Verbesserungsvorschläge öffentlich und für alle sichtbar einreichen, welche dann durch ein Rankingsystem bewertet werden dürfen. Die User fanden diese Idee gut und Dell gewann wieder wertvolle “Whuffie-Punkte”.
Auch Starbucks gelang ein ähnlicher Erfolg mit der im letzten Jahr gegründeten Plattform “MyStarbucksIdea.com“. Auch dort darf jeder Besucher seine Wünsche und Ideen an die “Coffee Company” äußern, welche dann wieder kommentiert werden können. Mitarbeiter nehmen zu diesen Wünschen Stellung und verweisen auf bereits gefundene Lösungen. Dadurch bekommt der Kunde das Gefühl, Einfluss im Prozessablauf zu haben, was sich positiv auf den Ruf des Kaffeeherstellers niederschlägt. Außerdem erhalten Starbucks-Entscheidungsträger einen tollen Einblick in die Vorstellungen der Kunden, was zur Produktverbesserung genutzt werden kann.
Auch hier passiert etwas
Der Social Media Experte Karsten Füllhaas hat kürzlich einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem er den Mobilfunkanbieter simyo lobt, die jetzt durch eine Bewertungsmöglichkeit auf der Facebook-Fanseite ihre Online-Reputation steigern möchten. Viele Firmen vermeiden allerdings solche Bewertungsmöglichkeiten aus Angst vor negativen Stimmen. Doch wer die Fähigkeit besitzt, mit Kritik umgehen zu können und auf diese angemessen reagiert, kann nur gewinnen.
Ebenso beginnen die Verleger der Zeitschrift “The Economist” mit Kundeneinbindung ihren Ruf und somit Leserschaft zu steigern. Sie lassen Facebook-Freunde in einer Cover-Preview entscheiden, ob das neue Titelblatt anspricht. Sehr effizient, denn jeder Abstimmer wird darauf gespannt sein, wie das Heft nächsten Monat tatsächlich aussehen wird.
Keine Angst vor Nachahmern
Der Grund, warum immer noch relativ wenig Firmen diesen Schritt der Offenbarung gehen, ist die Angst vor Konkurrenten, die eine Idee wegschnappen könnten oder mit der selben Idee zur gleichen Zeit auftrumpfen und dadurch Ruhm stehlen. Man sollte aber bedenken, dass diese “Nachmacher” dann nicht die Anerkennung, Reputation oder Whuffie von potenziellen Nutzern genießen und somit weniger Erfolg erleben, als diejenigen, die um Feedback und Mithilfe gebeten haben.
Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
27. August 2009 um 8:51 von Anya Rutsche
„Wer unbedacht oder gar nicht im Web auftritt, kann seiner beruflichen Laufbahn schaden“, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck, der das Buch „Karrierefalle Internet“ geschrieben hat. Anders herum kann ein geschickter Internetauftritt aber auch einige Vorteile bei der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz mit sich bringen.
Immer mehr Arbeitgeber setzen bei der Stellenbesetzung ein gewisses Web 2.0 Wissen voraus. Wenn ein Bewerber also schon in mehreren Netzwerken selbst aktiv ist, kann dies ein gutes Licht auf die Person werfen. Es sei denn, das diese sozialen Netzwerke eher Spaß- als Businessportale sind. Es ist also davon abzuraten, das studiVZ-, Lokalisten- oder wkw-Profil beim Bewerbungsschreiben anzugeben. Es gibt allerdings einige Vorzeigeseiten (wie bspw. myON-ID, Xing oder LinkedIN) im Internet, die bei gepflegtem Anlegen sehr wohl positive Resonanz erzielen lassen.
Um bei einer Bewerbung von vornherein zu glänzen, müssen ein paar Spielregeln beachtet werden. Längst reicht es nicht mehr aus, einen Bachelorabschluß vorweisen zu können. Aktivität wird gefordert. Wer sich in der Onlinewelt bewegt, muss besonders darauf achten, dass dieser Auftritt nicht zur Bewerbungsfalle wird.
Tipps, wie man auch digital glänzen kann:
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Egogooglen: Ganz wichtig vor einer Bewerbung. Egal für welche Jobposition du dich bewirbst, du kannst davon ausgehen, dass dein potenzieller Chef deinen Namen bei Google eingeben wird. Deshalb ist es sehr ratsam, dies selbst zu tun, um zu kontrollieren, ob unerwünschte Beiträge über die eigene Person im Internet zu finden sind.
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Um Google-Einträge wieder entfernen zu können, braucht es Zeit. Deshalb rechtzeitig mit dem „Überwachen“ beginnen (mind. 4 Wochen vor der Bewerbung), um unerwünschte Suchergebnisse verschwinden zu lassen.
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StudiVZ, meinVZ, schülerVZ, Facebook, wer-kennt-wen oder Lokalisten sind meist Netzwerke, die man privat nutzt. Deshalb gilt, diese nicht öffentlich zu präsentieren, sondern nur für Freunde. Diese Option steht dir bei allen Netzwerken zur Verfügung. Außerdem ist es angebracht, bei Profilen, die sehr viel privates von dir preisgeben, einen falschen oder nicht vollständigen Nutzernamen zu wählen, damit die Auffindbarkeit für Arbeitgeber noch schwieriger ist.
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Für Twitternutzer in einer Bewerbungszeit gilt: Private Tweets haben nichts bei Twitter verloren. Es sei denn, du hast ein nicht öffentliches Profil und achtest darauf, wem du Einblick in deine Twittergeschichten gibst.
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Lege dir professionelle Profile an, die deine Google-Auffindbarkeit positiv beeinflussen. Mit einem myON-ID Profil kannst du dich bestens deinem Arbeitgeber präsentieren, denn dort bestimmst du wer was über dich sehen kann. Somit kannst du in deinem öffentlichen Profil einen Lebenslauf und die Webtreffer, die dich in ein gutes Licht rücken, einstellen. Für deine privaten Kontakte kannst du dann aber auch eine Seite erstellen, wo du die Fotos der letzten Party reinlädst, ohne dass es fremde Personen sehen können.

myON-ID Profil: Deine Visitenkarte im Web
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Wenn du richtig auftrumpfen möchtest, überlege dir, wo dein Expertise liegt und vermittle dieses an die Welt weiter, in dem du einen eigenen Blog anlegst. Der neue Chef wird begeistert sein, da er so auf Anhieb sieht, was für Erfahrungen du mitbringst.
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Gebe in deinem Bewerbungsschreiben die Links deiner besten Profile an. Somit bietest du dem Leser bereits Futter und er muss sich nicht selbst auf die Suche nach „Leckereien“ machen. Damit zeigst du dich von vorn herein von deiner besten Seite.
Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
19. August 2009 um 9:05 von Anya Rutsche
Ein Hochschulabschluss garantiert heutzutage keinen Arbeitsplatz mehr. Jeder muss daher lernen, sich bei Bewerbungen richtig zu verkaufen. Fachwissen allein reicht oft nicht aus. Kreativität, Stressresistenz und andere Soft Skills wie z. B. Teamfähigkeit sind überall gefragt.
Theorie ist dabei nicht alles, Aktion ist gefragt. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man lernt sich selbstbewusst und zielgenau zu „verkaufen”, ohne dabei zu übertreiben.
Lerne dich selbst kennen
Stell dir selbst die Frage nach deinem Potenzial. Du musst dir bewusst werden, wo deine Stärken liegen und was du einem Arbeitgeber bieten kannst. Frag dich: „Was kann ich und wie kann ich dies belegen?” Das muss übrigens nicht unbedingt auf den neuen Job abgestimmt sein. Auch ein Ehrenamt oder andere „Freizeit”- Aktivitäten können sehr interessant sein und einiges über die eigenen Stärken aussagen.
Ein Beispiel wäre das trainieren einer Fußball-Jugendmannschaft. Auch wenn es eventuell wenig mit der künftigen Arbeit zu tun hat, weist es auf Teamfähigkeit, Organisationstalent und Führungsqualitäten hin.
Lerne dich zu präsentieren
Nimm an verschiedenen Workshops und Seminaren teil. Gut geeignet sind bspw. Präsentations- und Moderationstechniken. Dabei kannst du lernen, dich selbst zu präsentieren und dich dabei von deiner besten Seite zu zeigen.
Sei kreativ
Massenbewerbungen raus schicken hat in den wenigsten Fällen Erfolg. Stelle in deinen Bewerbungsunterlagen heraus, was du kannst und wie du die Firma bereichern kannst. Vor allem Eigeninitiative kommt bei Arbeitgebern gut an.
Wenn du bspw. im Bereich der Neuen Medien einen Job fokussierst, schau dich im Internet um, in welchen sozialen Netzwerken (z. B. Twitter, Facebook, …) die Firma bereits vertreten ist. Siehst du dort Lücken, dann kreiere doch selbst einen Account für die Firma, den du dann bei der Bewerbung präsentieren kannst.
Soll es eine Stelle als Koch bzw. Köchin sein, versende doch mit der nächsten Bewerbung ein paar Rezeptideen oder mach Fotos von besonders gut gelungenen Gerichten. Der neue Arbeitgeber bekommt so einen viel schnelleren und besseren Eindruck von deinem Können und kann feststellen, ob du in das Team passen würdest.
Um an einen neuen Job zu kommen, kann dir, bei richtigem Einsetzen, auch das Internet sehr behilflich sein. Hier kannst du auf verschiedenste Wege Präsenz zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Online-Lebenslauf oder einem Blog, in dem du dein Talent niederschreibst oder mit Fotos, Videos, etc. festhältst? Dienste wie myON-ID können dir dabei sehr behilflich sein, dein digitales Eigenmarketing zu betreiben.
Weitere Tipps zum richtigen bewerben findest du hier.
Nächste Woche: Einblicke in die Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
Massenmedien als Fundus der Selbstdarstellung – Falle oder Vorteil?
30. Juli 2009 um 9:00 von Anya Rutsche
In ihren Selbstdarstellungen drücken sich Menschen zu vielfältigen Themen und Interessen aus und wenden sich dabei an ein breit gefächertes Publikum.
Man stellt sich im Kreise der Freunde auf unterschiedlichen Profilen dar, wendet sich mit seinen Interessen an bestimmte Gruppen und ist jederzeit auf der Suche nach neuen Kontakten. Mit Fotos und Videos auf Flickr zeigt man, was einem wichtig ist. Facebook wird benutzt um Kontakte zu knüpfen, Slideshare um eine gute bewertete Studienarbeit zu präsentieren und Xing um sich ein Business-Netzwerk aufzubauen.
Bei Personen-Suchmaschinen werden all diese Daten auf einmal angezeigt, obwohl man bei Fremden, wenn überhaupt, nur mit der Präsentation auf Slideshare in Verbindung gebracht werden möchte, bei der Bewerbung vielleicht noch mit dem Xing-Profil, doch die Partybilder sollten ausschließlich den besten Freunden zur Einsicht vorbehalten bleiben.
MyON-ID kann dir hierbei helfen, dich mit einem individuell gestaltetem Profil bei den verschiedensten Zielgruppen stets von deiner besten Seite zu zeigen.
Du selbst bestimmst bei myON-ID welche Suchtreffer aus dem Web zu deiner Person auf deinem Profil angezeigt werden sollen. Außerdem kannst du danach festlegen, wer die Fotos und wer bspw. nur deinen Lebenslauf einsehen darf. Freunde, Kontakte, Geschäftspartner und potentielle Arbeitgeber erhalten so direkt einen guten Eindruck von dir. Mit myON-ID wird Selbstdarstellung also nicht zur Falle und kann sich beim Rufaufbau durchaus positiv auf die eigene Person auswirken. So geht´s.
Worauf wartest du noch?
Noch nicht bei myON-ID registriert? Dann wird es höchste Zeit. Hier gelangst du mit nur wenigen einfachen Schritten zu deinem professionellen Profil.
Mehr zum Thema Reputationsmanagement findest du hier!
Der Erste Google-Eindruck Zählt
14. Juli 2009 um 10:25 von Anya Rutsche
Für Erwachsene jenseits des Teenager-Alters sind Netzwerke längst zu Orten der digitalen Selbstvermarktung geworden. Digitale Selbstdarstellung, die Kontrolle über den ersten Google-Eindruck wird täglich wichtiger, gerade für Freiberufler oder Menschen auf der Suche nach einem neuen Job.
In dem gestern erschienenen Spiegel Online Artikel über die Klassifizierung sozialer Netzwerke wurde behauptet, dass mySpace für “Doofe” wäre, Facebook für “Akademiker” und Xing fürs “Geschäft”. Facebook wird sich über dieses Ergebnis sicher freuen, ansonsten sind die Differenzierungen aber etwas vage. Ist es nicht eher so, dass die verschiedensten Plattformen auch verschiedene Zielgruppen ansprechen? MySpace war und ist das Netzwerk für Künstler aller Art (wenn vielleicht auch nicht das allerschönste), Facebook für international ausgerichtete Personen und Firmen, Xing um sich allgemein auf beruflicher Ebene gut darzustellen.
Sozialkapital ist DIE Währung in der digitalen Welt. Um Sozialkapital zu verdienen muss man glaubwürdig rüber kommen, zuhören können, Wissen teilen und vor allem kreativ sein. Als Musiker habe ich keine Chance mich auf Xing richtig präsentieren zu können, da es keine Podcast oder Video-Funktionen auf dieser Plattform gibt. Aber sind diese Menschen denn jetzt automatisch doof, nur weil sie lieber auf mySpace zurück greifen? Nein, denn es kommt einzig und allein auf die optimale Positionierung der eigenen Person an.
Am Ende werden diejenigen erfolgreich sein, die es verstehen sich selbst zu inszenieren und damit andere als „Follower” o. ä. für sich gewinnen. Der Aufbau der Marke-ICH wird zur Aufgabe für jeden von uns, insbesondere wenn er beruflich erfolgreich sein will. Bei myON-ID kann deshalb JEDER ohne große Vorkenntnisse und mit geringem Zeitaufwand den Aufbau seiner Marke im Internet starten. Die Basis hierzu bildet eine professionelle Web-Visitenkarte. Die Zusammenführung der verschiedensten Profile anderer Dienste macht es um so einfacher und geschickter sich optimal zu präsentieren.
Spiegel Online beschreibt myON-ID in seinem Artikel als “eine Mischung aus Business-Community, Webseiten-Baukasten – und persönlicher Google-Manipulation“. Noch besser lässt sich myON-ID aber als Plattform für Personal Branding und Eigenmarketing darstellen. Das man dadurch besser bei Google “gefunden” wird, hat jedoch weniger mit Manipulation als mit logischen Algorithmen zu tun.
Karrierefaktor Online-Identität: Wer bin ich – und wenn ja wie gut?
9. Juli 2009 um 9:25 von Mario Grobholz
Die digitale Identität wird zum Karrierefaktor von Selbständigen, Experten und Berufseinsteigern. Wer im Internet bekannt ist, wird besser gefunden, erhält interessantere Jobangebote und eine bessere Bezahlung. Dies bestätigen Robert Basic und Claudia Sommer. Der Altblogger und Neu-Verleger und die digitale Umweltaktivistin haben das Internet gezielt zur persönlichen Karriereförderung genutzt. Jetzt geben sie Tipps für den Einstieg in das Personenmarketing.
Robert Basic ist nicht mehr nur Deutschlands bekanntester Blogger, sondern auch derjenige, der seinen Blog “Basic Thinking” auf eBay unter großer Anteilnahme für viel Geld versteigert hat. Diese Bekanntheit hat viel mit Glaubwürdigkeit zu tun: “Auf meinem Blog habe ich mein Know-how vermittelt und dadurch Anerkennung von meinem Netzwerk erhalten.” Heute ist er Gründer der Lokalplattform BUZZriders. Sein aktuelles Projekt ist bereits im Gespräch, obwohl es noch nicht online ist. Basic profitiert dabei von seinem Status als Trendscout: BUZZriders gilt bereits jetzt als hip obwohl es noch gar nicht gestartet ist.
Robert Basic´s Tipps & Tricks fürs Eigenmarketing im Internet.
Claudia Sommer ist eigentlich Webmanagerin bei Greenpeace. Bekannt wurde sie aber durch Twitter und ihren Weblog. Mittlerweile ist sie die meistgelesene Umweltaktivistin im deutschsprachigen Internet. Ihr Trick war, anderen zuzuhören und auf interessante Menschen und Beiträge hinzuweisen. So wurde sie zur wichtigsten Schnittstelle für Umweltthemen. Heute profitiert sie von ihrem Image als vernetzte Umweltexpertin. “Ich habe auf Menschen hingewiesen, die ähnlich denken, wie ich und dadurch meine Überzeugung gezeigt. Beide Seiten – diejenigen, die ich ins Gespräch gebracht habe und diejenigen, die sich für diese Tipps interessieren – bilden heute die Basis meiner Sichtbarkeit.”
Claudia Sommer´s Tipps & Tricks fürs Eigenmarketing im Internet.
Sommer und Basic haben viel Zeit und Aufwand in ihre eigene Bekanntheit investiert. Nicht jeder hat die Ressourcen hierzu. Doch ein Eintrag in einem Business-Netzwerk allein ist kein Eigenmarketing und reicht lange nicht mehr. “Wer heute im Social Web aktiv ist, sollte seine Aktivitäten und Aussagen an einem Ort sammeln – sei es über einen eigenen Weblog, ein soziales Netzwerk oder aber ein Portal für professionelles Eigenmarketing”, rät Robert Basic.
Als Experte ist man nur so gut, wie sein Ruf im Netz. Wer zu seinen Themen bei Google und Co. nicht präsent ist, der existiert quasi nicht – das bestätigt Blogger und Buchautor Jeff Jarvis. Eine professionelle Darstellung im Netz ist deshalb nur wertvoll, wenn sie mit den Expertengebieten zusammen in den Suchtreffern gefunden wird. Damit erhält eine Person die notwendige Aufmerksamkeit, um sich durch ihr Know-how in ihrem wachsenden Netzwerk zu profilieren.
Basic und Sommer sind auf vielen Social Media Kanälen aktiv. Jede einzelne Anwendung hat sie ein Stück weit bekannter gemacht. Doch es gibt nur einen Ort, an dem beide all ihre Aktivitäten nun gebündelt darstellen. Auf myON-ID bieten die beiden nun jedem Interessenten einen Gesamteindruck über ihre verstreuten Aktivitäten, sowie viele Tausend andere Internetnutzer die ihre eigene Marke im Internet aufbauen oder stärken wollen das mittlerweile auch tun.
Zur profimäßigen Selbstdarstellung gehört auch eine aktive Vermarktung. In der Premium-Version wird das Suchmaschinenmarketing um eine Werbeanzeige für das jeweilige myON-ID-Profil erweitert. Neben dem gezielten Suchmaschinenmarketing bietet die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft für 5,99 Euro im Monat auch eine eigene Wunschdomain und E-Mail-Adresse, ein Profil ohne Werbung, sowie das Monitoring für bis zu 6 Suchbegriffe – beispielsweise zu Kollegen oder Wettbewerbern.
Die myON-ID Premium Mitgliedschaft
1. Juli 2009 um 9:18 von Mario Grobholz
Seit ein paar Wochen gibt es die Möglichkeit aus dem kostenlosen myON-ID Account in eine Premium Mitgliedschaft zu wechseln. Dieser kostet 5,99 Euros pro Monat und bietet zahlreiche Leistungen für das Eigenmarketing und Personal Branding. Wir stellen hier die beiden Möglichkeiten vor.
Eines vorweg, myON-ID ist und bleibt in seinen Grundfunktionen kostenlos. Diese Grundfunktionen enthalten bspw. schon Funktionen die bei anderen Netzwerken kostenpflichtig sind. Bei uns kann jeder Nutzer uneingeschränkt mit anderen Nutzern kommunizieren, seine letzten Profilbesucher einsehen und natürlich auch die Suche vollumfänglich nutzen.
Mit der Premium Mitgliedschaft haben wir Funktionen zusammengefasst, die das Eigenmarketing noch effizienter und professioneller machen. Es bietet daher allen Nutzern die Chance sich individuell von ihrer besten Seite im Netz zu zeigen.
Die Premium Mitgliedschaft enthält folgende Vorteile von denen ihr sofort profitiert:
1. Individuelle Profil-Adresse (URL) für dein Profil: Wähle eine beliebige Internetadresse, unter der dein Profil zukünftig erreichbar sein soll. Diese könnte z.B. www.vorname-nachname.de lauten.
2. Bei Google mit deinem Profil ganz oben stehen: Schalte ganz bequem eine Werbeanzeige für deinen Namen und platziere dich damit in wenigen Minuten bei Google ganz oben in den Suchergebnissen.
3. Keine Werbung in deinem Profil: Als Premium Mitglied kannst du die Werbung in deinem Profil einfach abschalten. Du kannst sogar das myON-ID Logo in deinem Profil abschalten.
4. Erweiterte Suchfunktion: Bis zu fünf weitere Suchbegriffe machen dein Monitoring noch umfangreicher. Als Premium Mitglied aktualisieren wir deine Treffer täglich, anstatt wöchentlich.
Zur besseren Übersicht und zum Vergleich haben wie die kostenlose Mitgliedschaft mit dem Premium Angebot einander gegenübergestellt. Hier gehts zum Vergleich.
Karrierebibel Autor Jochen Mai, hat myON-ID getestet und greift aus dem Premium Paket zwei Funktionen heraus, die er besonders empfiehlt:
Den wirklichen Mehrwert bieten aber zwei weitere Zusatzdienste, die ich dringend empfehle: Premium-Mitglieder können sich für ihre Seite eine (noch freie) Wunsch-Domain (Endungen derzeit nur: .de oder .com) aussuchen und registrieren lassen. Ein eingebautes Tool hilft beim Test, welche URL noch frei ist. Klug bei all dem ist natürlich, den eigenen Namen zu wählen – zur Not auch mit einem generischen Zusatz, etwa zu Beruf oder Spezialisierung. Der Preis für all das ist im Premium-Account inklusive. Schön: Die eigene URL lässt sich später auch als E-Mail-Adresse nutzen. [...]
Der zweite Service ist genauso nützlich: Mit einem simplen Mausklick können Sie sich sofort eine Google-Werbeanzeige für Ihr Profil einrichten. [...]
Du kannst jederzeit von deinem kostenlosen myON-ID Profil in die Premium Mitgliedschaft wechseln. Abgerechnet wird monatlich, die Laufzeit beträgt drei Monate und kündbar ist die Premium Mitgliedschaft jederzeit zum Ende der Laufzeit. Derzeit ist eine Bezahlung ausschließlich per Banklastschrift möglich, weitere Bezahlverfahren werden natürlich folgen.
Noch Fragen zum Premium Account? Dann schaut euch nochmal alle Vorteile und Leistungen im Überblick an. Von dort aus könnt ihr eure Premium Mitgliedschaft auch gleich aktivieren.
Du bist die Marke – wie wirkt meine Marke im Internet?
29. Juni 2009 um 9:58 von Mario Grobholz
Es ist eines der großen Themen unter Marketing-Fachleuten: Die Markenbildung. Unternehmen wissen ein Lied davon zu singen. Denn oft gelingt es nicht und manchmal unerwartet. Wer also erfolgreiches Ich-Marketing garantiert, sollte mit Vorsicht angesehen werden.
Wie lange dauert es, bis eine Online-Identität die Form einer Marke annimmt und woran kann ich den Erfolg messen?
Auch das lässt sich nicht seriös sagen. In jedem Fall sollte man davon ausgehen, dass der Aufbau einer Marke nicht von heute auf morgen erfolgen kann. Es kann durchaus Monate oder gar Jahre dauern. Insofern ist es wichtig sehr frühzeitig und vorbeugend damit zu beginnen, die eigene Marke im Internet aufzubauen. Wir empfehlen jungen Menschen damit bereits zu Beginn des Studiums anzufangen.
Video – Wie lange dauert es bis meine Marke im Internet aufgebaut ist?
Ist Selbstmarketing nicht nur eine Art der Online-Egomanie, in der sich Selbstvermarkter gegenseitig die Hände schütteln, fragte mich Ulrich Klein von magnus.de in unserem Interview vor ein paar Tagen.
Das sehe ich nicht so. Sicherlich gibt es Extreme – wie überall im Leben. Eine gesunde Portion Selbstbewusstsein sowie grundlegendes Fachwissen, welches authentisch und sympatisch präsentiert wird, sollte die Vorgabe sein.
Das Wettrennen um soziale Anerkennung im Netz, die dann anhand von „Followern” oder „Like´s” gezählt und öffentlich sichtbar werden, ist in vollem Gange. Da kann sich kein Teilnehmer dagegen versperren. Wer es schafft relevante Menschen als Mitglied in seine eigene „Community” zu binden, der wird es mit seinen Botschaften leichter haben. Und damit auch seine eigene Marke stärken können.
Du bist die Marke – wie baue ich meinen Personal Brand auf?
22. Juni 2009 um 9:35 von Mario Grobholz
Ich möchte Ihnen an der Stelle keine Illusionen machen: Das perfekte Rezept, seinen Personal Brand zu erstellen, gibt es leider nicht. Seine Online-Marke zu schaffen, kann ein durchaus zäher Prozess sein, der Zeit, Kreativität und einige technische Finessen abverlangt. Aber damit genau das einfacher wird und im Grunde jeder seine Online-Marke erstellen und pflegen kann, haben wir myON-ID entwickelt.
“Gibt es ein Schema F nach dem man vorgehen kann? Wurde ich im Interview mit magnus.de gefragt. “Da muss ich leider enttäuschen”, antwortete ich auf die Frage nach dem richtigen Vorgehen. Geschuldet sei dies den verschiedenen Interessen und Zielen.
Eine Online-Marke zu schaffen, kann ein zäher Prozess sein, der Zeit, Kreativität und einige technische Finessen abverlangt. myON-ID nimmt hierbei seinen Nutzern nun Arbeit ab und bietet Hilfestellung.
Ein paar grundlegende Punkte sollten Sie sich aber überlegt haben:
1. Machen Sie sich klar, wofür Sie stehen wollen: Was ist Ihre Botschaft? Was ist Ihre Expertise?
2. Entwickeln Sie einen Markennamen (bspw. Ihr Vor- und Nachname) und idealerweise auch ein persönliches Design (Corporate Identity).
3. Verwenden Sie Ihre Marke konsequent und durchgängig im Netz – in Ihren Profilen, in Social Networks, in Ihrem Blog oder auch in Ihrem Videochannel.
4. Sorgen Sie dafür, dass Sie leicht erreichbar sind.
5. Erstellen Sie eigene Inhalte. Schreiben Sie einen Blog, kommentieren Sie, twittern Sie und erstellen Sie bei seriösen Diensten ein aussagekräftiges Profil aus dem Ihre Positionierung, Ihre Stärken und das wofür Sie stehen klar wird.
6. Nutzen Sie die verschiedensten Möglichkeiten, Marketing in eigener Sache zu betreiben. Bringen Sie sich ins Gespräch, wenn es um Ihre Themen geht. Teilen Sie mit anderen Ihr Wissen. Gehen Sie auf Konferenzen und halten Sie Vorträge, wenn Sie sich dazu bereit fühlen.
7. Prüfen Sie Ihre Auffindbarkeit bei Google regelmäßig und optimieren Sie dort Ihr Ranking.
Bei vielen dieser Schritte hilft Ihnen myON-ID, denn genau dafür haben wir es entwickelt! So sparen Sie Zeit und brauchen kaum Vorwissen, um sich am Ende professionell im Internet von Ihrer besten Seite zu zeigen!











