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Expertenmeinung: Karsten Füllhaas zum Thema Social Media Entwicklung in Unternehmen

15. Februar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Aus unserer Sicht ist die Entwickung der Sozialen Medien in Deutschland natürlich überaus spannend. Für Unternehmen ist Social Media hingegen eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Denn noch nie war die Möglichkeit so groß, mit relativ geringem Einsatz eine so große, neue und junge Zielgruppe zu erreichen.

kfuellhaas

Ging es früher für Unternehmen um die reine  ‘Anwesenheit’ im Web (mittels statischer Webseiten beispielweise), so bieten die neuzeitlichen Marketing- und Kommunikations-Tools des Web 2.0 den direkten Dialog mit den (potentiellen) Kunden und verleihen ihnen Gehör.Wir haben Kommunikations-Experte Karsten Füllhaas in einem Kurzinterview zu seiner Meinung über den Einsatz von Social Media in Unternehmen befragt – hier seine Antworten:

Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Karsten: Jedes Unternehmen sollte sich heute mit dem Thema Social Media auseinandersetzen und herausfinden, wo die geeigneten Plattformen sind und welche Themen die Menschen genau beschäftigen.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Karsten: Wie alle anderen Kommunikationsaktivitäten ist auch Kommunikation in Social Media eine strategische Aufgabe. Das für Social Media verantwortliche Team muss fähig sein, dialogorientierte Kommunikation zu betreiben und nicht nur Botschaften auszusenden. Von der Geschäftsleitung muss das Team aber auch mit der Kompetenz ausgestattet sein, ohne lange Freigabeprozesse zu agieren. Das Team muss gut mit anderen Abteilungen im Unternehmen vernetzt sein, da Kommunikation in Social Media schnell „abteilungsübergreifend“ ist: Je nach Aktivitäten sind Sales oder Kundenservice involviert.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Karsten: Die Debatte rund um Social Media und dem Return of Investment ist im vollem Gange. Was sind messbare Ziele? Lassen sich Social Media-Aktivitäten überhaupt sinnvoll messen? Viele Unternehmen experimentieren in Social Media, ohne direkt messbare Ziele zu verfolgen. Doch nach der Ausprobier-Phase sollten klare Ziele und eine Erfolgskontrolle definiert werden. Die gängigen Ziele sind: Vernetzung mit Kunden, Branding, Attraktivität als Arbeitgeber, Aufbau einer positiven Reputation.

Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Karsten: Swisscom (Blog Corporate Responsibility Swisscom), Greenpeace Schweiz, SBB (Gleis 7 Community), City Harvest. Man sollte auch nicht vergessen, dass Social Media-Aktivitäten nicht immer vom Unternehmen selber initiiert werden, sondern von Fans der Marke oder Produkte. So gibt es zahlreiche Fanpages auf Facebook mit vielen Mitgliedern, die nicht von einer Kommunikationsabteilung eines Unternehmens betreut werden, sondern von begeisterten Kunden.

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  • Social Media

Online-Trickkiste zum richtigen bewerben

27. August 2009 um 8:51 von Anya Rutsche

„Wer unbedacht oder gar nicht im Web auftritt, kann seiner beruflichen Laufbahn schaden“, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck, der das Buch „Karrierefalle Internet“ geschrieben hat. Anders herum kann ein geschickter Internetauftritt aber auch einige Vorteile bei der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz mit sich bringen.

Immer mehr Arbeitgeber setzen bei der Stellenbesetzung ein gewisses Web 2.0 Wissen voraus. Wenn ein Bewerber also schon in mehreren Netzwerken selbst aktiv ist, kann dies ein gutes Licht auf die Person werfen. Es sei denn, das diese sozialen Netzwerke eher Spaß- als Businessportale sind. Es ist also davon abzuraten, das studiVZ-, Lokalisten- oder wkw-Profil beim Bewerbungsschreiben anzugeben. Es gibt allerdings einige Vorzeigeseiten (wie bspw. myON-ID, Xing oder LinkedIN) im Internet, die bei gepflegtem Anlegen sehr wohl positive Resonanz erzielen lassen.

Um bei einer Bewerbung von vornherein zu glänzen, müssen ein paar Spielregeln beachtet werden. Längst reicht es nicht mehr aus, einen Bachelorabschluß vorweisen zu können. Aktivität wird gefordert. Wer sich in der Onlinewelt bewegt, muss besonders darauf achten, dass dieser Auftritt nicht zur Bewerbungsfalle wird.

Tipps, wie man auch digital glänzen kann:

  1. Egogooglen: Ganz wichtig vor einer Bewerbung. Egal für welche Jobposition du dich bewirbst, du kannst davon ausgehen, dass dein potenzieller Chef deinen Namen bei Google eingeben wird. Deshalb ist es sehr ratsam, dies selbst zu tun, um zu kontrollieren, ob unerwünschte Beiträge über die eigene Person im Internet zu finden sind.

  2. Um Google-Einträge wieder entfernen zu können, braucht es Zeit. Deshalb rechtzeitig mit dem „Überwachen“ beginnen (mind. 4 Wochen vor der Bewerbung), um unerwünschte Suchergebnisse verschwinden zu lassen.

  3. StudiVZ, meinVZ, schülerVZ, Facebook, wer-kennt-wen oder Lokalisten sind meist Netzwerke, die man privat nutzt. Deshalb gilt, diese nicht öffentlich zu präsentieren, sondern nur für Freunde. Diese Option steht dir bei allen Netzwerken zur Verfügung. Außerdem ist es angebracht, bei Profilen, die sehr viel privates von dir preisgeben, einen falschen oder nicht vollständigen Nutzernamen zu wählen, damit die Auffindbarkeit für Arbeitgeber noch schwieriger ist.

  4. Für Twitternutzer in einer Bewerbungszeit gilt: Private Tweets haben nichts bei Twitter verloren. Es sei denn, du hast ein nicht öffentliches Profil und achtest darauf, wem du Einblick in deine Twittergeschichten gibst.

  5. Lege dir professionelle Profile an, die deine Google-Auffindbarkeit positiv beeinflussen. Mit einem myON-ID Profil kannst du dich bestens deinem Arbeitgeber präsentieren, denn dort bestimmst du wer was über dich sehen kann. Somit kannst du in deinem öffentlichen Profil einen Lebenslauf und die Webtreffer, die dich in ein gutes Licht rücken, einstellen. Für deine privaten Kontakte kannst du dann aber auch eine Seite erstellen, wo du die Fotos der letzten Party reinlädst, ohne dass es fremde Personen sehen können.

    myON-ID Profil: Deine Visitenkarte im Web

    myON-ID Profil: Deine Visitenkarte im Web

  6. Wenn du richtig auftrumpfen möchtest, überlege dir, wo dein Expertise liegt und vermittle dieses an die Welt weiter, in dem du einen eigenen Blog anlegst. Der neue Chef wird begeistert sein, da er so auf Anhieb sieht, was für Erfahrungen du mitbringst.

  7. Gebe in deinem Bewerbungsschreiben die Links deiner besten Profile an. Somit bietest du dem Leser bereits Futter und er muss sich nicht selbst auf die Suche nach „Leckereien“ machen. Damit zeigst du dich von vorn herein von deiner besten Seite.

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Massenmedien als Fundus der Selbstdarstellung – Falle oder Vorteil?

30. Juli 2009 um 9:00 von Anya Rutsche

In ihren Selbstdarstellungen drücken sich Menschen zu vielfältigen Themen und Interessen aus und wenden sich dabei an ein breit gefächertes Publikum.

Man stellt sich im Kreise der Freunde auf unterschiedlichen Profilen dar, wendet sich mit seinen Interessen an bestimmte Gruppen und ist jederzeit auf der Suche nach neuen Kontakten. Mit Fotos und Videos auf Flickr zeigt man, was einem wichtig ist. Facebook wird benutzt um Kontakte zu knüpfen, Slideshare um eine gute bewertete Studienarbeit zu präsentieren und Xing um sich ein Business-Netzwerk aufzubauen.

Bei Personen-Suchmaschinen werden all diese Daten auf einmal angezeigt, obwohl man bei Fremden, wenn überhaupt, nur mit der Präsentation auf Slideshare in Verbindung gebracht werden möchte, bei der Bewerbung vielleicht noch mit dem Xing-Profil, doch die Partybilder sollten ausschließlich den besten Freunden zur Einsicht vorbehalten bleiben.

MyON-ID kann dir hierbei helfen, dich mit einem individuell gestaltetem Profil bei den verschiedensten Zielgruppen stets von deiner besten Seite zu zeigen.

Du selbst bestimmst bei myON-ID welche Suchtreffer aus dem Web zu deiner Person auf deinem Profil angezeigt werden sollen. Außerdem kannst du danach festlegen, wer die Fotos und wer bspw. nur deinen Lebenslauf einsehen darf. Freunde, Kontakte, Geschäftspartner und potentielle Arbeitgeber erhalten so direkt einen guten Eindruck von dir. Mit myON-ID wird Selbstdarstellung also nicht zur Falle und kann sich beim Rufaufbau durchaus positiv auf die eigene Person auswirken. So geht´s.

Worauf wartest du noch?

Noch nicht bei myON-ID registriert? Dann wird es höchste Zeit. Hier gelangst du mit nur wenigen einfachen Schritten zu deinem professionellen Profil.

Mehr zum Thema Reputationsmanagement findest du hier!

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Der Erste Google-Eindruck Zählt

14. Juli 2009 um 10:25 von Anya Rutsche

Für Erwachsene jenseits des Teenager-Alters sind Netzwerke längst zu Orten der digitalen Selbstvermarktung geworden. Digitale Selbstdarstellung, die Kontrolle über den ersten Google-Eindruck wird täglich wichtiger, gerade für Freiberufler oder Menschen auf der Suche nach einem neuen Job.

In dem gestern erschienenen Spiegel Online Artikel über die Klassifizierung sozialer Netzwerke wurde behauptet, dass mySpace für “Doofe” wäre, Facebook für “Akademiker” und Xing fürs “Geschäft”. Facebook wird sich über dieses Ergebnis sicher freuen, ansonsten sind die Differenzierungen aber etwas vage. Ist es nicht eher so, dass die verschiedensten Plattformen auch verschiedene Zielgruppen ansprechen? MySpace war und ist das Netzwerk für Künstler aller Art (wenn vielleicht auch nicht das allerschönste), Facebook für international ausgerichtete Personen und Firmen, Xing um sich allgemein auf beruflicher Ebene gut darzustellen.

Sozialkapital ist DIE Währung in der digitalen Welt. Um Sozialkapital zu verdienen muss man glaubwürdig rüber kommen, zuhören können, Wissen teilen und vor allem kreativ sein. Als Musiker habe ich keine Chance mich auf Xing richtig präsentieren zu können, da es keine Podcast oder Video-Funktionen auf dieser Plattform gibt. Aber sind diese Menschen denn jetzt automatisch doof, nur weil sie lieber auf mySpace zurück greifen? Nein, denn es kommt einzig und allein auf die optimale Positionierung der eigenen Person an.

Am Ende werden diejenigen erfolgreich sein, die es verstehen sich selbst zu inszenieren und damit andere als „Follower” o. ä. für sich gewinnen. Der Aufbau der Marke-ICH wird zur Aufgabe für jeden von uns, insbesondere wenn er beruflich erfolgreich sein will. Bei myON-ID kann deshalb JEDER ohne große Vorkenntnisse und mit geringem Zeitaufwand den Aufbau seiner Marke im Internet starten. Die Basis hierzu bildet eine professionelle Web-Visitenkarte. Die Zusammenführung der verschiedensten Profile anderer Dienste macht es um so einfacher und geschickter sich optimal zu präsentieren.

Spiegel Online beschreibt myON-ID in seinem Artikel als “eine Mischung aus Business-Community, Webseiten-Baukasten – und persönlicher Google-Manipulation“. Noch besser lässt sich myON-ID aber als Plattform für Personal Branding und Eigenmarketing darstellen. Das man dadurch besser bei Google “gefunden” wird, hat jedoch weniger mit Manipulation als mit logischen Algorithmen zu tun.

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Social Networks- multimediale Kommunikation. Warum E-Mails allein längst nicht mehr ausreichen

11. Februar 2009 um 11:15 von Katrin Wellenberg

Soziale Netzwerke sind weltweit längst etabliert. Millionen von Nutzern sind auf den diversesten Communities registriert. Man kann sagen, es hat sich ein neuer Standard entwickelt. Wo es früher nur E-Mails gab, kommuniziert man heute über die umfangreichen Netzwerkfunktionen. Doch was macht den Reiz dieser Plattformen so groß?

Vermutlich ist es die multimediale Vernetzung mit der Außenwelt. Es wird nicht mehr nur über kurze E-Mail Zeilen kommuniziert, sondern über Bilder, Videos, Chats, Messages, Gruppenforen und Statusnotizen. Man kann sich erklären. Und ist das nicht ein Grundbedürfnis des Menschen? Gehört zu werden? Verstanden zu werden? Wichtig zu sein?

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Social Networks ist die Schutzhülle, die der User trägt und die er im realen Leben nicht um sich hat. Soziale Netzwerke haben etwas positives. Sie stärken die Kommunikation und die Interaktion. Nicht nur sind Menschen global vernetzt, sie sind dazu auch noch offener. Ihre Internet Identität gibt ihnen Freiheit und die Möglichkeit zur Selbstdefinition.
Viel einfacher ist es doch seine Meinung kundzutun, wenn man hinter seinem Bildschirm sitzt und mögliche Gegenmeinungen in Ruhe überdenken kann, bevor man zum gegebenen Zeitpunkt eine Antwort publiziert. Wir reden hier von einem Face-Saving Aspekt. Was in der direkten Sprache durch Höflichkeit erreicht wird, erreicht der Network-User durch Distanz. Die gegenseitige Achtung wird aufrecht erhalten.

Zudem werden soziale Netzwerke immer multifunktionaler. Hat nicht eben erst Facebook angekündigt seine Open Status API anzubieten, welche eserlaubt Facebook Statusnachrichten von über 150 Mio. Menschen über eine Schnittstelle anderen Diensten zur Verfügung zu stellen. Diese Statusnachrichten funktionieren ähnlich wie Nachrichten bei Twitter. Und überhaupt entwickelt sich der Trend ganz deutlich in Richtung Offenheit. Siehe hierzu unsere Beiträge zum Thema Open Web.

Die Internet Identität nimmt damit gleichwohl an Bedeutung zu. Ihr Stellenwert wächst und mit ihrauch der Kontroll–Bedarf. „Das Internet vergisst nichts” heißt es und getreu dem Motto sollte man auch seine zahlreichen Online Profile nicht aus dem Sinn verlieren. Es ist wichtig seine Vielzahl an Profilen regelmäßig ins Visier zu nehmen- sie zu pflegen.

Das heißt Monitoring, Monitoring, Monitoring- und im nächsten Schritt natürlich aktives verwalten und gestalten. Nur wer seine Profile und Webeinträge kennt und diese geschickt managt, gibt am Ende ein rundes Bild von sich ab.

Und wer präsentiert sich selbst nicht gerne professionell?

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  • Reputationsmanagement

Die Google Reputation – lesen Sie die Expertenmeinung

4. Februar 2009 um 8:00 von Katrin Wellenberg

Wer heutzutage seinen Namen googelt, stößt auf eine MengeTreffer. Meistens beziehen sich wenige der Funde auf die eigene Person. Ein Großteil der Suchergebnisse beinhaltet einen Teil des eigenen Namens, Namensvetter oder ähnliche, für die eigene Person irrelevante, Inhalte. Wie aber kann ein Fremder unterscheiden und zuordnen, was zu Ihrem Namen gehört und was nicht? Woher weiß er, dass womöglich schon unter den ersten fünf Ergebnissen nur drei auf Ihre Person zurückzuführen sind?

Die Notwendigkeit sich hier einzuklinken und seine Treffer nach Relevanz zu sortieren ist klar erkennbar. Das Ganze nennt sich Reputation Management. Lesen Sie hier Auszüge aus unserem Gespräch mit Martin Meyer-Gossner, Director of Sales & Marketing bei der CBS Interactive GmbH.

Herr Meyer-Gossner, welche Bedeutung hat für Sie die Online Reputation heute und welche Entwicklung erwarten Sie hier zukünftig?

martin Meyer-GossnerMonitoring- und Reputation Management auf persönlicher Ebene wird immer wichtiger. Die Online Reputation ist die virtuelle DNA des modernen Menschen 2.0. Jeder „erstellt” online seine persönliche Marke. In der Offlinewelt wird diese zum Katalysator oder Hemmschuh auf dem Karriereweg. Aufgrund der modernen Zeitnot wird sich hier in meinen Augen bald ein neues Berufsfeld auftun. Personal Web Management als Dienstleistung ist zukünftig eine sehr interessante Joboption.

Was unternehmen Sie heute schon, um Ihr Selbstmarketing im Internet zu optimieren? Welche Strategie und Ziele verfolgen Sie hierbei?

Meinen persönlichen „Webstempel”, mein Personal Brand ‚The Strategy Web‘, habe ich mit meinem Blog zum Leben erweckt. Hier habe ich auch meine Jobvision des Personal Web Manager publiziert. Diese Marke verknüpfe ich online mit meinem Namen, denn jedes Business steht und fällt mit dem Menschen, der dafür einsteht. Neben XING und LinkedIN finden sich meine Profile auf Twitter, Netvibes oder MySpace, wobei der Zeitaspekt bei der ausführlichen Betreuung und Auffrischung der Profile eine Herausforderung darstellt. Freunde wollen in Social- und Business-Netzwerken beachtet werden – dort nur registriert zu sein, langt eben nicht.

Was hat Sie zur Nutzung von myON-ID veranlasst?

Ehrlich gesagt, trage ich die Idee eines Reputationsindex schon eine ganze Weile mit mir herum – endlich versucht sich ein Webportal an diesem Business-Modell. Bei den bekannten Social- und Business Netzwerken werden einfach wahrlos Kontakte hinzugefügt – die Aussagekraft über den Wert eines Menschen ist da kaum noch erkennbar. Ein Trend, den man bei myON-ID vermutlich aufgrund des Index nicht sehen wird. Für Personalberater ergibt sich hier eine neue Ressource, die zu einer Verlagerung beim Monitoring von potentiellen Kandidaten führen könnte.

Herr Meyer-Gossner vielen Dank für das interessante Gespräch.

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  • Reputationsmanagement

Wer pflegt Ihre Online Identität?

19. Januar 2009 um 8:00 von Mario Grobholz

Haben Sie schon mal nachgerechnet wieviel Zeit Sie privat und wieviel beruflich im Internet verbringen? Nein? Vermutlich gehören Sie dann auch zu den Menschen, welche die Linie zwischen privater und beruflicher Nutzung gar nicht mehr ziehen können?

Mit Ihrem Xing Profil wollen Sie sich rein von Ihrer geschäftlichen und professionellen Seite zeigen. Sollten Sie ein MySpace Profil für Ihre Hobby-Band haben, dann ist das natürlich ausschliesslich privat. Noch privater ist selbstverständlich Ihr StudiVZ oder Wer-kennt-wen Profil, denn darin haben Sie ja viele private Fotos eingestellt. Wenn Sie ein Profil bei Facebook Ihr eigen nennen, ist das dann privater oder beruflicher Natur? Ist das so?

Ich denke, eine klare Trennung zwischen privat und beruflich im Internet gibt es schlichtweg nicht und alle Versuche diese Trennung herzustellen sind nur scheinbar. Selbst wenn ich heute bei Delicious oder Mister Wong URLs sammle (Bookmarking) oder bei Yigg und Digg Nachrichten “digge”, dann passiert dies öffentlich. Wenn es diese Trennung aber nicht gibt, dann ist im Umkehrschluss alles was ich im Web unternehme auch beruflicher Natur. Das würde bedeuten, ich muss selbst bei den trivialen Dingen des Weballtags, wie bspw. diggen, wongen, twittern, … mit größter Sorgfalt vorgehen.

Doch das kostet Zeit. Nicht nur, dass es unzählige Dienste und Tools gibt, die ich gleichermaßen pflegen muss – jetzt muss ich das auch noch alles in meinen persönlichen Kontext packen. Es muss eine Geschichte daraus werden. Aktuell, informativ und dennoch unterhaltsam. Ich könnte mir dafür in der Woche einen Tag reservieren. Doch geht das nun von meinem beruflichen oder privaten Zeitkontingent runter?

Wie wäre es, wenn ein Personal Webmanager Ihre Online Identiät für Sie pflegt?

Im Blog von “The Strategy Web” hat Martin Meyer-Gossner hierfür jüngst ein neues Jobprofil kreiert – den Personal Webmanager. Dessen Aufgabe könnte es sein, als persönlicher Assistent für das soziale Netz zu dienen und in dieser Funktion alle Aufgaben zu koordinieren, die sich aus der Nutzung von Social Media Services ergeben können. Das könnte Aufgaben wie das “Vernetzen” und “Followen” interessanter Businesskontakte beinhalten oder aber die Auswertung und das Monitoring des Social Webs einschliessen.

Ich halte das für eine interessante Idee und bin davon überzeugt, dass Social Media Experten speziell hierfür eine Dienstleistung erbringen können, da diese Aufgaben zunehmend zeitraubend sind und andererseits einiges an Spezialwissen nötig ist, um den maximalen Nutzen daraus erzielen zu können. Den meisten von uns wird es an dem ein oder anderen fehlen.

Wir verleihen nun keine “Personal Webmanager”, aber wir verfolgen mit myON-ID im Grunde genau dieses Ziel. Wir stellen Ihnen Services zur Verfügung mit denen jeder, ohne großen Zeitaufwand und ohne Vorwissen, seine Online Identiät und Online Reputation selbst im Internet managen kann.  Unser Ziel ist es jedem Nutzer Zeit zu ersparen, damit diese für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens bleibt. Selbstverständlich kann auch Ihr “Personal Webmanager” Ihr myON-ID Profil pflegen, falls Sie bereits über einen verfügen.

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Vollständiger Schutz der Privatspähre

4. August 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Den gibt es im Internet nicht! Das zeigte jüngst das Beispiel von Googles Geo-Service “Street View“. Ein amerikanisches Ehepaar hatte vergebens geklagt, die Luftbildaufnahme ihres Hauses aus dem Google Service entfernen zu lassen.

Die Argumentation der Anwälte war ebenso einfach wie plausibel. Die Außenansicht des Hauses stellt keine Verletzung der Privatsphäre da, denn jeder, der an dem Haus vorbeigehe, könne sich ein Bild davon machen. So müssen die Menschen in den USA und bald auch in Europa damit Leben, dass das eigene traute Heim und die Umgebung einfach per Klick im WWW abrufbar ist.

Einerseits sicherlich praktisch, andererseits auch befremdlich zu wissen, dass da oben im Weltall einer ständig alles hochauflösend fotografiert. Die Abschottung von der Öffentlichkeit oder auch nur die persönliche Definition von Privatsphäre bekommt damit ein neues Gesicht.

Dass die Nutzung des Internets schon lange nicht mehr anonym ist und sich im Internet Privates und Berufliches nicht trennen lässt, ist nicht mehr ganz neu. Immer mehr Berufsstarter prüfen deshalb zu Beginn ihrer jungen Karriere ihre “Googleability” und prüfen ihr „Online-Ich“.

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Google News im Reputation Management

19. Juni 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Google News taugt zu weit mehr als zum schnellen Nachrichtenüberblick. Dank seiner Funktionen ist Googles Nachrichtensammel- und Suchseite ein ideales Monitoringtool, auf das Sie nicht verzichten sollten, da es ihnen viel Arbeit ersparen kann.

Das hierbei wohl wichtigste Feature von Google News ist der News-Alert. Damit ist es möglich, die neuesten Meldungen zu einem oder mehreren Schlagwörtern zu abonnieren. Sprich, Sie erhalten aufgrund Ihrer angegebenen Keywords künftig eine E-Mail, wann immer ein neuer Beitrag zu Ihrem Suchwort auf einer Nachrichtenseite veröffentlicht wird.

Identifizieren Sie also die für Ihr Unternehmen relevanten Begriffe und setzen Sie für diese mehrere News-Alerts ein – manuelle Suchen bleiben Ihnen damit weitgehend erspart. Als Mindestanforderung sollten Sie den Namen ihres Unternehmens, alle dazugehörigen Marken und die Namen der Geschäftsführung beobachten. Weiterhin empfehlenswert ist es, die wichtigsten Konkurrenten und branchenspezifische Begriffe zu abonnieren.

Mit den erweiterten Suchfunktionen ist es zudem möglich, gezielt einzelne Quellen nach einem oder mehreren Schlagwörtern zu durchsuchen oder einen genauen Zeitraum festzulegen, aus dem Meldungen in der Suche berücksichtigt werden sollen. Somit lässt sich etwa der Erfolg einer konkreten Maßnahme ermitteln. Geschickt eingesetzt haben Sie mit Google News also ein Tool an der Hand, mit dem Sie ihre Online-Reputation gezielt kontrollieren können.

Die besten Suchergebnisse zu Ihrer Person können Sie anschließend bei Ihrem myON-ID-Profil hinterlegen und somit immer aktuell halten.

Diese Benachrichtigungsfunktion bietet Ihnen seit ein paar Wochen myON-ID. Die Funktion ist vergleichbar mit der des Google News Alert, allerdings fokussiert der myON-ID Alert auf Treffer zu Ihrem Namen und sucht dabei gezielt in Quellen in denen personenbezogene Treffer zu erwarten sind. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber dem Google News Alert ist, dass myON-ID Ihnen nur die neuen Treffer schickt die Sie noch nicht kennen!

Hierzu gleichen wir alle neuen Fundstellen mit Ihrem bestehenden Profil ab und informieren Sie lediglich über die Treffer die Sie bislang noch nicht in Ihrem myON-ID Profil gesammelt und bearbeitet haben. In Kombination mit dem Google News Alert verpassen Sie also mit myON-ID keinen Treffer mehr zu Ihrem Namen.

Sollten Sie bereits bei myON-ID registriert sein, dann profitieren Sie bereits jetzt von diesem Service. Sollten Sie noch nicht registriert sein, dann führen Sie eine Suche zu Ihrem Namen auf myON-ID aus, wählen die für Sie relevanten Treffer aus und registrieren sich. Sobald neue Treffer für Ihren Namen von unserer Suchmaschine gefunden werden, erhalten Sie eine Nachricht. Bequemer geht´s nicht!

Klaus Eck, PR Blogger

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Wie sich ein Sexskandal auf den Ruf auswirken kann

9. Juni 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Innerhalb kurzer Zeit kann jeder seinen guten Ruf on- wie offline verlieren, das erlebte der New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer vor einigen Wochen, nachdem sein Kontakt mit einem Callgirl-Ring aufflog. Während er aufgrund des Sexskandals sein Amt aufgeben musste, hat die geoutete Prostituierte, Ashley Alexandra Dupré, 22, damit kein großes Problem und genießt sogar den zweifelhaften Ruhm.

„Ich war ganz allein. Ich hab Drogen genommen, ich war pleite und hatte kein Zuhause. Aber ich hab überlebt“, stand in ihrem ihrem mittlerweile gelöschten MySpace-Profil. Die Zugriffe auf ihrer persönlichen MySpace-Seite explodierten kurz nach der Bekanntgabe ihres Namens und erreichten aufgrund des öffentlichen Interesses innerhalb weniger Tage mehr als 5 Millionen Zugriff weltweit.

Für ein Treffen im Februar mit „Client No. 9“, dem Gouverneur, soll sie als Prostituierte des Callgirl-Rings „Emperor’s Club V.I.P“ rund 2600 Euro erhalten haben. Die Zahl ihrer MySpace-Online-„Freunde“ sank unmittelbar, nachdem ihre Rolle als Prostituierte bekannt wurde. Ganz im Gegensatz dazu zog sie weltweit ein großes Medieninteresse auf sich. Dabei übernahmen viele Journalisten und einige Tausend Blogger ganze Bilderstrecken aus dem MySpace-Profil, ohne sich dabei um die Persönlichkeitsrechte der jungen Frau zu scheren. Die 22-Jährige präsentierte sich auf den Fotos sehr freizügig. Immerhin gaben einige Medien noch als Copyright Agence France-Presse oder MySpace an. Anschließend erhielt Dupré zahlreiche Angebote von Verlagen, darunter Sex-Magazine wie Penthouse und Hustler.

Im Vergleich dazu sieht es für den ehemaligen Gouverneur wesentlich schlechter aus. Er hat aus heutiger Perspektive wenig Chancen, wieder in die politische Arena zurückzukehren. Seine Verfehlungen sind ein Teil seiner persönlichen Geschichte, die sich auch online widerspiegelt, solange das Interesse an einer Person vorhanden ist.

>> Huffington Post: Eliot Spitzer’s Kristen: Meet The Woman Spitzer Liaised With February 13, AKA Ashley Alexandra Dupre

Klaus Eck, PR Blogger

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