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Karriere Spezial: Wie das Vorstellungsgespräch zum Erfolg wird

25. Februar 2010 um 9:15 von Mario Grobholz

Vorstellungsgespräche sind so unberechenbar. Man kann sich nie sicher sein, ob man sich genug dafür vorbereitet hat und ob man Antworten für jede Frage haben wird. Es ist nicht wie damals in der Schule, wo man für einen Geschichtstest alles auswendig lernen konnte. Spontanität und Intuitive Handlung ist gefragt. Das hat uns leider niemand in der Schule beigebracht.

Gibt es denn kein Patentrezept für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch? Leider nicht, denn dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle, die das Gespräch beeinflussen können. Es fängt mit dem ersten Eindruck an. Hier kommt es drauf an, ob man sich von Anfang an sympatisch ist. Es gibt natürlich Menschen, die werden einfach von jedem geliebt aber normalerweise muss hier, wie in der Liebe, die Chemie stimmen. Jeder Interviewer hat ein Bild von seinem Bewerber unterbewusst im Kopf, dieses Bild gilt es jetzt zu entsprechen oder gar zu übertreffen. Dabei spielen gewisse Faktoren, wie z. B. die Kleidung, die Frisur, der Duft, die Gestik und die Stimme eine Rolle.

Gelingen oder Misslingen eines Vorstellungsgesprächs hängt zu etwa 60-80 Prozent von Ihrer Persönlichkeit ab und damit von der Frage, wie sympathisch und vertrauenswürdig Sie auf den Auswähler wirken, ob Sie als anpassungs- und teamfähig eingestuft werden, ob Sie zum Unternehmen passen – einfach, ob man sich vorstellen kann, gut mit Ihnen zusammenzuarbeiten.

Leistungsbereitschaft wird getestet, indem man nach Ihrem Engagement, Ihrer Begeisterung, Ihrem Interesse fragt. Außerdem wird geprüft, ob Sie lern- und wirklich arbeitswillig sind und sich mit der Arbeit und der Firma identifizieren können.

Kompetenz meint fachliche Qualifikation und das Vorhandensein berufsrelevanter Eigenschaften. Hier geht es vor allem um die Frage: Kann man Ihnen die Bewältigung der an diesem Arbeitsplatz anfallenden Aufgaben zutrauen?

Jochen Mai hat sich letztes Jahr die Mühe gemacht, die 100 häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch in seiner Karrierebibel festzuhalten. Hier nun die besten Antworten:

Gern genutzte Gesprächsöffner

  • Erzählen Sie etwas über sich.
  • Warum sollten wir Sie einstellen?
  • Warum möchten Sie diesen Job?

Fragen zur Bewerbungsmotivation

  • Welche Ziel verfolgen Sie mit diesem neuen Job?
  • Warum wollen Sie Ihren bisherigen Job aufgeben?
  • Was haben Sie an Ihrem vergangenen Job überhaupt nicht gemocht?
  • Was denken Sie über Ihren letzten Chef?
  • Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  • Welches Gehalt stellen Sie sich vor?
  • Wären Sie bereit, umzuziehen?
  • Haben Sie auch Fragen an mich?

Persönlichkeit / Stärken-Schwächen-Profil

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Nennen Sie bitte drei positive Dinge, die Ihr ehemaliger Chef über Sie sagen würde.
  • Was sind Ihre Schwächen?
  • Geben Sie mir ein paar Beispiele von Ideen, die Sie umgesetzt haben.
  • Wovor haben Sie am meisten Angst?
  • Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen?
  • Was ist Ihr größter Erfolg, den Sie außerhalb Ihres Berufs erreicht haben?

Fragen zur Arbeitsweise

  • Wie motivieren Sie sich?
  • Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?
  • Was war das letzte Projekt, an dem Sie gearbeitet haben und was war das Ergebnis?
  • Welche Techniken oder Werkzeuge nutzen Sie, um sich selbst zu organisieren?
  • Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie Ihre Tagesaufgaben unmöglich allein schaffen können?
  • Wie stellen Sie möglichst schnell Ihre Vertrauenswürdigkeit in Ihrem neuen Team unter Beweis?
  • Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ein “Nein” als Antwort erhalten?
  • Wie gehen Sie mit Veränderungen um?

Kulturfragen / Fitting

  • Für was waren Sie in Ihrem alten Job verantwortlich?
  • Was hat Sie an diesem Unternehmen interessiert?
  • Wie sieht das ideale Unternehmen für Sie aus?
  • Was sind die zentralen Eigenschaften einer guten Führungskraft?
  • Und einer schlechten?
  • Welche Konflikte haben Sie in Ihren bisherigen Jobs schon erlebt?

Charakterfragen / Wertetest

  • Nennen Sie fünf Begriffe, die Ihren Charakter beschreiben.
  • Welche drei Charaktereigenschaften würden Ihre Freunde Ihnen nachsagen, um Sie zu beschreiben?
  • Worauf sind Sie besonders stolz?
  • Gab es einen Menschen in Ihrer Laufbahn, der Sie verändert hat?
  • Was war die schwerste Entscheidung, die Sie in den vergangenen zwei Jahren treffen mussten?
  • Wann haben Sie etwas falsch gemacht. Wie sind Sie damit zurecht gekommen?
  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?
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Karrieremessen 2009

13. Januar 2009 um 8:00 von Katrin Wellenberg

Um seine Berufschancen zu verbessern und seine Karriere kontinuierlich anzuspornen, ist es von Vorteil regelmäßig Messen und Events zum Thema zu besuchen. Auch in diesem Jahr bieten sich wieder zahlreiche Möglichkeiten zu solchen Messebesuchen in ganz Deutschland.

Sehen Sie hier eine Übersicht über die wichtigsten Veranstaltungen:

Messe Ort URL
Jobcon Classic Frankfurt www.iqb.de
Treffpunkt Firmenkontaktmesse Kaiserslautern www.treffpunkt-kl.de
Campus Chances Köln, Hamburg, Münster, Düsseldorf www.campuschances.de
T5 Career Gateway Böblingen www.t5-futures.de
Konaktiva Dortmund, Darmstadt www.konaktive.de
Karrieretag Dortmund www.einstieg.com
Bonding Hamburg www.bonding.de
Connecticum Berlin www.connecticum.de
Absolventenkongress Köln www.hobsons.de
Career Venture Damrstadt www.career-venture.de
Akademika Nürnberg www.akademika.de
Careers 4 Engineers Stuttgart www.careers4engineers.de
Consulting Days Köln www.hobsons.de
Hoko München (FH) www.hoko-online.de
Talents München www.talents.de
Karriere Start Dresden www.messe-karrierestart.de

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Sichern Sie sich eine gute Online-Identität

18. Dezember 2008 um 8:00 von Katrin Wellenberg

Reputationsmanagement ist ein wichtiger Karriereförderer. Nur wer seine Ich-Marke kontinuierlich pflegt und stärkt, wird wirklich als kompetenter und vielversprechender Mitarbeiter wahrgenommen. Dabei ist der gute Ruf nicht nur zu Beginn der Karriere von großer Bedeutung.

Auch Arbeitnehmer, die lange etabliert sind, können von einer gradlinigen und sauberen Reputation profitieren. Denn gerade in Zeiten des Fachkräftemangels nehmen Personaler die eigenen Leute genau unter die Lupe. Dieses Thema wurde besonders in letzter Zeit immer wieder von den Medien aufgenommen und diskutiert.

Durch eine vollständige und runde Online-Identität kann man Risiken mindern und seine Chance auf dem externen und internen Arbeitsmarkt verbessern. Die Online-Identität lässt sich einfach managen:

Zuerst sollten Sie ein vollständiges Profil erstellen, um sich Ihren positiven Ruf zu sichern. Am besten machen Sie dazu folgendes:

1. Sichten Sie als erstes alle für Sie relevanten Suchmaschinen-Einträge und unterteilen diese in unerwünschte und wünschenswerte Ergebnisse. Negative Einträge zu ihrer Person sollten Sie künftig beobachten.

2. Sammeln Sie alle Online-Profile, die Sie selbst erstellt haben und für wichtig erachten, und sorgen Sie dafür, dass diese jeweils vollständige Informationen enthalten.

3. Führen Sie alle Profil- und weiteren Informationen (Texte, Bilder, Videos) auf myON-ID zusammen, damit Ihre Kontakte Sie auf jeder Social Media Website sofort finden können.

4. Abonnieren Sie die Suchergebnisse zu Ihrer Person als RSS-Feed oder E-Mail, damit Sie ständig über die Entwicklung Ihres digitalen Rufs auf dem Laufenden bleiben. myON-ID unterstützt Sie bei Ihrem persönlichen Reputation-Monitoring.

Wenn Sie die genannten Punkte beherzigen, können Sie von Ihrem guten Ruf auch im Web besser profitieren und ihn stets positiv weiterentwickeln.

Ihre Identität im Netz kommuniziert und arbeitet eigenständig für Sie- und das Tag für Tag.

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Digitaler Karriere-Back Bone: „Bewerbungen high tech ohne high touch?“

24. November 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Vor ein paar Tagen konnten wir mit der bekannten Reputationsforscherin Susanna Wieseneder ein sehr interessantes Gespräch führen. Hierbei geht es um die Auswirkungen der Online Reputation und Identität auf das Karrieremanagement.

Den ersten Teil des Gesprächs haben wir vor ein paar Tagen veröffentlicht. Hier nun der zweite Teil, bei dem es um einen Ausblick und die Trends im Online-Karrieremanagement geht.

Wie wird sich die digitale Entwicklung auf den individuellen Karriereweg auswirken? Und wie wird die Online Reputation dazu beitragen können?

Meiner Ansicht nach wird das Bild, das wir 2020 über unser Karriereprofil zeigen, glasklar sein. Warum?

  • Wahrscheinlich besitzen wir bis dahin einen digitalen Pass, der sich einerseits auf eine User-ID-Nummer reduzieren lässt, und alle möglichen Daten über uns speichert. Selbst Dann-Daten können relevant sein.

  • Unsere Lebensläufe werden in diesem digitalen Passport mit den nötigen Kenn- und Stichworten der Persönlichkeit und Kompetenzen versehen sein, um die „Googleability“ , also das „gefunden werden“ sicher zustellen

  • Wir werden zusätzlich zu persönlichen Referenzen auch unsere anderen User-IDs bekannt geben, um das persönliche Bild im Netz abzurunden. Das Agieren in virtuellen Welten und die damit verbunden Kompetenzen werden auf eine andere Form als durch Persönlichkeitstests untermauert.

Referenzen werden über die nächste Generation von YouTube Auskunft über den Kandidaten geben.

Müssen Bewerber und Personaler sich schon darauf einstellen, dass das persönliche Gespräch und der persönliche Eindruck zukünftig keine Rolle mehr spielen wird?

Mit dieser simulierten Weiterentwicklung vermittelt die OnlineReputation mehr Sicherheit, sowie tiefes und vernetztes Wissen über einen Kandidaten. Aber die „letzte Meile“ der Bewerbung, das persönliche Gespräch, wird wohl nie ersetzt werden. Auch wenn Videokonferenzen bei Einstellungsgesprächen heute Usus sind. Die persönliche Passung, die Überprüfung der digitalen virtuellen Darstellung im Vergleich zur physischen realen Ausstrahlung des Bewerbers, wird nie online erfolgen, sondern wird stets eine Sache der persönlichen Begegnung bleiben.

Frau Wieseneder, haben Sie vielen Dank für dieses äußerst interessante und inspirierende Gespräch.

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Digitaler Karriere-Back Bone: „Wie sich das Internet für die Karriere nutzen lässt“

19. November 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Wir freuen uns sehr, dass wir vor kurzem zum wiederholten Mal die Möglichkeit hatten, mit Frau Susanna Wieseneder ein Interview zum Thema Karriere- und Reputations-Management zu führen. Als Reputationsforscherin der ersten Stunde wies Susanna Wieseneder schon vor Jahren auf die wachsende Bedeutung des guten Rufs für die berufliche Weiterentwicklung hin.

In einem sehr interessanten Gespräch mit der Reputationsexpertin und Managementberaterin Susanna Wieseneder konnten wir einige neue Aspekte für das Karrieremanagement herausfiltern. Dieses Gespräch wollen wir Euch nicht vorenthalten und veröffentlichen es hier in zwei Teilen unter „Digitaler Karriere-Back Bone“.

Dies ist ein weiterer Artikel aus der Karrierereihe im myON-ID Blog, mit der wir einerseits interessante Einblicke in das Online Karrieremanagement geben und andererseits hilfreiche Tipps von Karriere-Experten an Euch weitergeben.

Frau Wieseneder, wie schätzen Sie die Bedeutung der digitalen Identiät im Internet für die persönliche Karriere heute und in den nächsten Jahren ein?

Die erste Diskussionswelle über Online-Reputation ist abgehandelt: In vielen Foren, Blogs, Publikationen und Diskussionen wurde die Bedeutung der persönlichen Präsenz im Internet hervorgehoben sowie Möglichkeiten der Nutzung und Auswirkungen auf die Karriere besprochen. Mögliche Fallen und Gefahren sind nach heutigem Ermessen bekannt. Gegenmaßnahmen um ein digitales Schutzschild zu entwickeln und Dienste, die diese Hilfe anbieten, sind geschaffen.

Folgende Botschaften sind daraus hervorgegangen, die heute als hinlänglich bekannt gelten: „Nutze das Web 2.0 für Deine eigene Marke“, wie auch: „Überlege Dir gut, welche Bilder und Botschaften Du anbietest“. Nicht bekannt ist aber, wie die unterschiedliche Nutzung dieser Handlungsimperative nach demografischen Gesichtspunkten aussieht.

Welchen Einfluss hat Ihrer Meinung dabei das Internet auf die Karriere eines Berufseinsteigers im Generationenvergleich? Welches Verhalten ist für welche Altersgruppe immanent?

Wenn es um Online Reputation geht, sind viele Karriereratschläge auf die Generationen X und Y bezogen, also auf die heutigen Studenten, Lehrlinge und jungen Berufstätigen. Aus Studien ist bekannt, dass 60% der Hypervernetzten unter 35 Jahre sind (Manager Magazin). Das sind jene zwei Generationen, die vermutlich seit ihrer ersten Lebensminute im Web präsent sind. Sie haben bereits unzählige digitale Fußspuren hinterlassen, vom Babyfoto über den Sportpokal bis zur Sponsion an der Uni, und so geht es weiter. Mit Freude stellte und stellt man alles, was geht, ins Netz – genug Material für andere, um ein kompaktes Bild einer Person aus der Generation X oder Y zu erhalten. Als 2. Phase folgt die aktive Vernetzung auf sozialen Plattformen wie StudiVZ und Facebook, das Engagement in diversen Foren, das Wohnung suchen und finden – oder Jobs suchen und finden. Diese Generationen bewegen sich mit großer Selbstverständlichkeit in dieser Onlinewelt, daher geht es bei ihnen beim Thema Online Reputation eher um die „Bremse“: Was darf ich alles ins Netz stellen? Wenn man mit einer vermeintlich allgegenwärtigen Privatsphäre und mit multiplen Identitäten aufwächst, ist es schwer, Grenzen zu ziehen. So entstehen die Fotos vom „Vorglühen“ vor der Party, oder der lustigen freizügigen Maturareise in die Türkei.

Welche Strategie sollten wir uns dann zukünftig zu eigen machen, um trotz dieser neuen Herausforderungen bei der Karriereplanung erfolgreich zu sein?

Um das Internet erfolgreich für sich zu nutzen – im Sinne eines Karriere-BackBones – muss einem 4-teiligen Prinzip gefolgt werden: Positionieren, Monitoring, Aktualisieren und Korrigieren.

Das bedeutet: Zuerst muss eine stabile Positionierung aufgebaut werden, mit Hilfe der Homepage und durch Verlinkung mit diversen Foren und sozialen Plattformen. Das darauf aufbauende regelmäßige Monitoring geht weit über Ego-Googeln hinaus, es bezieht auch Dienste wie technorati, blogwatch etc. mit ein. Durch Aktualisierung, das ist zum Beispiel das Offenlegen hilfreicher Erkenntnisse oder das Publizieren neuer Inhalte, steigert man die eigene Attraktivität im Netz. Die Korrektur ist seit Gründung von myON-ID und einiger anderer Dienste ein „Must“ in der digitalen Krisenwelt.

Wer muss sich denn heute um seine digitale Reputation Gedanken machen, wenn es um den beruflichen Erfolg geht?

All jene, die Mitte der 50er bis Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts geboren wurden. Diese an Zahl so große Generation hat die digitale Entwicklung ins Rollen gebracht. Die Generation der Baby-Boomer ist heute zum Teil in der Mid-Career Phase bzw. im Senior Level angekommen, sie nutzt in Karrierefragen das Internet primär als Informationsquelle und platziert sich bewusster. Lange waren die Homepage, das Aufscheinen durch Mitgliedschaften in Verbänden oder durch Medien-Coverage die einzigen Spuren, die man fand. Bei Bewerbungen zählte vor allem der persönliche Eindruck, und die Referenzen wurden telefonisch eingeholt und überprüft.

Geht die Generation der Baby Boomer anders mit dem „digitalen Ich“, also Ihrer Online-Identität, um als die Generation X oder Y?

Dieser Generation kommt zu Gute, dass in den Business-Foren und sozialen Netzwerken zunehmend die wahre Identität gefordert wird. Anonyme Accounts werden in Netzwerken nicht mehr geduldet. Das Agieren mit unterschiedlichen Identitäten, eine Selbstverständlichkeit für die „native digitals“ der Y-Generation oder Millennials, ist den Baby Boomern nicht unbekannt, dennoch fehlt ihnen der spielerische Zugang zu diesem Medium.

Welche Schlüsse ziehen Sie daraus und was raten Sie dem Jungmanager und dem, der bereits mitten im Berufsleben steht und auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken kann?

Baby Boomer verfügen zumeist über eine etablierte Karriere, die auch stark mit Unternehmen und mit medialer Öffentlichkeit verbunden ist. Damit sind sie sowohl mit Eigenaktivitäten im Netz als auch mit der Corporate Reputation des Unternehmens verbunden.

Der Schluss liegt nahe, dass mit Voranschreiten ihrer Karriere:

  • der Anteil der eigeninitiierten Aktivität im Internet durch verschiedene Formate zunimmt, um das mittels Corporate Reputation entstandene Bild zu ergänzen oder abzufedern

  • der Zutritt in die Foren nicht mehr anonym erfolgt

  • Selektiver Zugang und selektive Vernetzung im Laufe der Karriere relevant werden.

Auch die Baby Boomer werden immer mehr dem 4-teiligen Prinzip Positionieren, Monitoring, Aktualisieren und Korrigieren folgen, allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es die Generation X oder Y tut.

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Karriere mit dem Internet: Online Bewerbung

10. November 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

In unserem Special, bei dem sich alles um das Thema “Karriere” und “Online-Bewerbung” dreht, stellen wir Informationen zusammen, die jungen Menschen helfen sich besser und effizienter im Internet für den nächsten Job zu bewerben. Wir lassen hierzu Personaler, Unternehmen, Berater und Studenten zu Wort kommen. Diesmal im Interview die Gründerin von Studidoo Sarah Steinwachs.

Die Internetplattform studidoo.de ist eine Kombination aus Dienstleistungsportal, Online-Jobbörse und Social Network für Studenten, Absolventen sowie Unternehmen und Privatpersonen. Studenten und Absolventen suchen bei studioo.de nach Jobs oder bieten ihre Dienstleistungen an. Unternehmen bietet studidoo.de gegen Gebühr eine Recruiting-Plattform für die Suche nach potenziellen Mitarbeitern.Gegründet wurde studidoo.de im März 2008 vom BWL-studierenden Geschwistertrio Gavin, Marc und Sarah Steinwachs.

Unternehmen, die bei Studidoo nach passenden Mitarbeitern suchen, schauen sich die Profile und Lebensläufe der potentiellen Kandidaten genau an und recherchieren darüber hinaus nach weiteren Informationen zur Online Reputation, um sich ein vollständigen Eindruck von den Bewerbern zu bilden. Sarah Steinwachs, Co-Gründerin von studidoo.de, erklärt in diesem Interview an einem sehr anschaulichen Beispiel, was passieren kann, wenn man im Netz zuviel von sich preis gibt.

Sarah, wie finden bei Euch Unternehmen und potentielle Mitarbeiter zueinander?

Sarah: Über die Suchfunktionen – Bewerber können nach Unternehmen suchen und Unternehmen nach Bewerbern. Und zwar gibt es dazu die „Profilsuche“ und die „Anzeigen-„ bzw. „Jobsuche“. Bei der „Profilsuche“ wählt man zunächst aus, ob man nach „Studenten“, „Unternehmen“ oder „Privatpersonen“ sucht und kann dementsprechend die Suche weiter eingrenzen (Name bzw. Firma, PLZ, Stadt etc.). Bei der „Anzeigensuche“ trifft man als erstes die Auswahl, wonach man sucht: „Stellenangebote von Unternehmen“, „Jobgesuche von Studenten“, „Dienstleistungen von Studenten“, o.ä. und grenzt dementsprechend weiter ein (Art des Jobs, Berufsfeld, Studiengang, etc.). Die Suchfunktionen sind dabei auf die jeweilige Benutzergruppe zugeschnitten. Wenn ein Unternehmen einen interessanten Bewerber gefunden hat, kann es den User vormerken (Merkliste) oder ohne Umschweife und Kosten direkt kontaktieren (über eine persönliche Nachricht oder Kontaktanfrage). Hat ein Student ein interessantes Unternehmen gefunden, kann er ebenfalls direkt Kontakt aufnehmen und der persönlichen Nachricht den Lebenslauf und weitere Dokumente (z.B. Zeugnisse) anhängen.

Auf was sollten die Studenten und Absolventen beim Erstellen ihrer Profile und Lebensläufe achten?

Sarah: Bei der Erstellung des Lebenslaufs sollte vor allem auf Vollständigkeit geachtet werden und am besten auch ein seriöses Porträtfoto hinzugefügt werden (hier kann ein vom Profilfoto abweichendes Foto hochgeladen werden.) Auch für die Profilerstellung gilt: Je vollständiger das Profil ausgefüllt ist, desto interessanter ist es für die Unternehmen, da sie sich so ein besseres Bild des potentiellen Mitarbeiters machen können. Neben Angaben zu Studium, Berufserfahrungen und Interessen sollte der „Über mich“-Freitext dazu genutzt werden, etwas über seine Persönlichkeit und seine Eigenschaften und Stärken zu berichten. Zudem kann der Upload Bereich dazu genutzt werden, um beispielsweise Zeugnisse, Referenzen, oder auch Bewerbungsvideos hochzuladen. Die Lebensläufe und Dateien sind nur für Unternehmen sichtbar und können wahlweise den Gesuchen angehängt oder im Rahmen einer Bewerbung nur ausgewählten Unternehmen freigeschaltet werden.

Gibt es das klassische Bewerbungsverfahren überhaupt noch?

Sarah: Auf jeden Fall. Unter einem klassischen Bewerbungsverfahren verstehe ich, dass ein Unternehmen in Form einer Anzeige eine Stelle ausschreibt und sich Interessierte daraufhin um die Stelle bewerben. Oder ein Bewerber inseriert ein Jobgesuch und wartet auf Resonanz von Unternehmen. Eine dritte Möglichkeit sind Initiativbewerbungen, bei denen der Interessent eine Bewerbung sendet, ohne zu wissen ob das Unternehmen gerade freie Stellen hat. Dieser klassische Weg wird bei Studidoo beibehalten – nur eben online. Früher lief die Anzeigenschaltung in erster Linie über Zeitungsannoncen und heute eben – aufgrund der höheren Reichweite, der geringeren Kosten, der Zeitersparnis und des erfolgreicheren Matchings – zusätzlich bzw. immer mehr über das Internet.

Haben sich die Bewerber und Unternehmen gleichermaßen darauf eingerichtet, die neuen Medien für die Recherche und Bewerbung zu verwenden?

Sarah: Ich denke, dass das Bewerbungsverfahren über das Internet immer populärer wird, und zwar gleichermaßen für Bewerber und Unternehmen. Auch die Verwendung des Internets für Recherchen halte ich mittlerweile für recht ausgeglichen. Vor den Zeiten der mittlerweile zahlreichen Communitys konnten zwar die Bewerber über das Internet Informationen über die Unternehmen recherchieren, aber nicht umgekehrt. Heutzutage ist ja fast jeder Berufseinsteiger Mitglied in irgendeiner Community. Daher können Unternehmen auch auf einfache Weise über Einzelpersonen recherchieren. Und diese Möglichkeit wird seitens der Unternehmen auch immer mehr genutzt.

Was fällt Dir hierzu ein: „Karrierefalle Internet“?

Sarah: Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die mein Professor mal erzählt hat: Eine äußerst qualifizierte junge Dame hatte sich bei einem namhaften Unternehmen beworben. Nach dem Bewerbungsgespräch, das auch sehr gut gelaufen ist, hat das Unternehmen im Internet recherchiert. Gefunden wurde ein YouTube-Clip, der die Bewerberin zeigte, wie sie volltrunken und leicht bekleidet auf einer Party auf dem Tisch tanzte. Sie wurde nicht eingestellt… So etwas sollte natürlich nicht passieren.

Was rätst Du Bewerbern in Bezug auf ihre Online Reputation?

Sarah: Man sollte natürlich darauf achten, was im Netz veröffentlicht wird. Ich denke, dass es auch von Vorteil sein kann, von Unternehmen im Internet gefunden zu werden. Allerdings nur mit wünschenswerten, seriösen oder zumindest sympathischen Beiträgen und Informationen.

Welche Skills muss ein Bewerber heute mitbringen?

Sarah: Neben fachlichen Skills sind Softskills für Arbeitgeber sehr wichtig. Eigenschaften wie Teamgeist, Kreativität, Offenheit und Selbständigkeit sind im Rahmen einer schriftlichen Bewerbung natürlich schwer nachzuweisen. Es wird daher immer mehr darauf geachtet, welche Erfahrungen der Bewerber bereits gesammelt hat, da z.B. Auslandssemester und Praktika auf die gewünschten Softskills hinweisen.

Du hast ja bereits Berufserfahrung in Eurem Familienunternehmen gesammelt, bist aber auch noch Studentin. Welche Vorteile siehst du darin und wie kannst du das bei studidoo umsetzen?

Sarah: Generell haben meine Brüder und ich durch die Mitarbeit im Familienunternehmen natürlich gute Einblicke in die Selbständigkeit bekommen und können unsere Erfahrungen und Kenntnisse nun selbst umsetzen.
Was Studidoo betrifft, denke ich, dass es von Vorteil ist, dass ich sowohl Unternehmerin, als auch Studentin und Privatperson bin und mich somit gut in alle drei Nutzergruppen von studidoo.de hineinversetzen kann. Bei der Umsetzung der Plattform haben wir darauf geachtet, dass der Login Bereich für die verschiedenen Gruppen sich jeweils entsprechend der unterschiedlichen Bedürfnisse unterscheidet. Jeder bekommt das zu sehen, was für ihn relevant und interessant ist.

Wie hast Du selbst Deinen letzten Job gefunden?

Sarah: Mein Job in unserem Familienunternehmen wurde mir ja sozusagen in die Wiege gelegt und meinen aktuellen Job habe ich zusammen mit meinen beiden Brüdern durch die Gründung von Studidoo selbst geschaffen. Andernfalls hätte ich es aber sicherlich über das Internet versucht.

Sarah, vielen Dank für dieses interessante Interview. Wir von myON-ID wünschen Euch viel Erfolg und alles Gute mit Studidoo.

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Online bewerben! Aber wie?

4. November 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Karriere und Bewerbung im Internet beschäftigt nicht nur Studenten und Bewerber. Auch für Unternehmen ergeben sich hier neue Möglichkeiten und gleichzeitig auch neue Herausforderungen. In einem früheren Artikel haben wir bereits mit einer Serie hierzu begonnen. Heute haben wir uns mit dem Personalreferenten der Nexum AG über die Möglichkeiten der Online-Bewerbung unterhalten.

Nachdem Thomas Schulze, Gründer von Spirofrog, in einem ersten Interview von seinem Erfahrungen als Personaldienstleister berichtet hat, wird heute ein Unternehmen zu Wort kommen, das regelmäßig neue Mitarbeiter rekrutiert und dabei stark auf das Internet setzt, um sein dynamisches Wachstum abbilden zu können. Lesen Sie hier das Interview mit Dirk Horn, Personalreferent bei der Nexum AG in Köln.

Wo und wie suchen Sie heute nach neuen Mitarbeitern?
• Empfehlungen bei Mitarbeitern / Bekannten etc.
• Onlineanzeigen bei großen Stellenbörsen / speziellen Stellenbörsen
• Foren / Xing etc.
• Zeitungsanzeigen

Auf was achten Sie bei der Internetrecherche nach Kandidaten?
• Auftritt / Präsentation der Kandidaten
• Netzwerk / Umfeld
• Erfahrung in den relevanten Bereichen

Gibt es für Sie „No Goes“, die bereits hier zum Ausschluss führen?
Das ist stark abhängig von der Position, die zu besetzen ist – der Auftritt muss dementsprechend sein. Hier haben wir Unterschiede zwischen Beratern, die oft beim Kunden vor Ort sind oder die Designer / Entwickler, die einen anderen/lockeren „Auftritt“ wählen können, z.B. auch um Ihre Kreativität zu verdeutlichen.

Gibt es klassische Bewerbungsverfahren überhaupt noch?
Ja, selbstverständlich – sie werden aber immer weniger, vor allem in der Branche, in der wir tätig sind. Vieles läuft von Anfang an über Netzwerk und vorab Informationen z.B. über Xing.

Haben sich Bewerber und Unternehmen gleichermaßen darauf eingerichtet, die neuen Medien für die Recherche und Bewerbung zu verwenden?
Das ist branchenabhängig. Bewerber haben oft einen guten Überblick, ob man sich klassisch in einem konservativen Beratungsunternehmen oder eher in der Medienbranche bewerben sollte. Unternehmen sollten aber noch mehr darauf eingehen, mehr die neuen Medien / das Web 2.0 zu nutzen, um an die richtigen Bewerber zu kommen.

Neue Plattformen wie Bewertungsplattformen im Internet (z.B. kununu.com) oder auch Karriereplattformen (z.b. jobleads.de), bei denen man selbst „Personalberater“ sein kann und Freunde / Bekannte für ein Honorar an Unternehmen empfiehlt, werden zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Mangel an Fachkräften nimmt weiter zu und die neuen Mitarbeiter sind schwerer zu finden. Hier reichen die klassischen Wege der Anzeigenschaltung nicht aus.

Was fällt Ihnen hierzu ein: „Internet Karrierefalle“?
Online Reputation – Hier geht es darum, dass fast alle User des Internets auch eine Online-Identität haben, die ohne weiteres gefunden werden kann. Warum sollte der zukünftige Arbeitgeber nicht nach den neuen Mitarbeiter „googeln“? Man bekommt hier schnell interessante Informationen über das geschäftliche Leben (Xing etc.), allerdings auch schnell Infos über das private Leben. Blogs, aber auch Seiten wie StudiVZ, können einiges verraten, was der Bewerber vielleicht gar nicht möchte.

Was raten Sie Bewerbern in Bezug auf ihre Online Reputation?
Sie sollten nur Informationen ins Netz stellen, die auch gesehen werden sollen. Man kann mit Sicherheit sein Xing-Profil so einrichten, dass es nur die wichtigen öffentlichen Dinge zeigt – aber auch bei anderen Blogs / Netzwerken ist dies ohne weiteres möglich.

Welche Skills muss ein Bewerber heute mitbringen?
Skills sind natürlich sehr wichtig und müssen genau auf die zu besetzende Stelle passen. Hier werden uns zunehmend die Soft Skills (Charakter, Persönlichkeit, Teamfähigkeit) wichtiger, damit das Team stimmt und der Mitarbeiter auch wirklich ins Unternehmen passt und sich damit identifizieren kann. Die Hard Skills (Erfahrung im Beruf, EDV-Kenntnisse etc.) sollten natürlich vorhanden sein, allerdings kann man hier auch diese fördern oder weiter entwickeln. Das ist bei den Soft Skills nicht so einfach möglich.

Wie viele Mitarbeiter stellen Sie pro Jahr ein bzw. rekrutieren Sie?
Wir haben 2008 bisher 30 neue Mitarbeiter eingestellt, verteilt auf alle Bereiche. Hierzu zählen auch ein paar Studenten und Praktikanten, die uns meist nicht nur kurzfristig begleiten, sondern in vielen Fällen nach dem Studium oder Praktikum als wertvolle Mitarbeiter erhalten bleiben. Wie das Wachstum weiter geht, kann man schwer sagen, da wir auch nur einstellen, wenn wir sicher sind die neuen Mitarbeiter auf Dauer halten zu können. Wir stellen nicht nur projektbezogen ein.

Wie haben Sie selbst Ihren aktuellen Job gefunden?
Über Empfehlung – das ist wie bereits erwähnt, einer der wichtigsten Wege, heute an einen neuen Job / Bewerber zu kommen.

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Karriere trotz Internet?

17. Oktober 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

In einem neuen Special im myON-ID Blog werden wir die nächsten Wochen das Thema Karriere und Bewerbung im und mit dem Internet stärker beleuchten. Wir werden Experten zu Wort kommen lassen und Bewerbern Informationen und Tipps geben die bei der erfolgreichen Bewerbung helfen sollen.

Experten und Betroffene aus allen beteiligten “Lagern” werden hier über Ihre Erfahrungen im digitalen Recruiting berichten und auch das Thema Online Reputation in diesem Zusammenhang einstufen. Mit dem Karriere-Special wollen wir Bewerbern und auch Unternehmen Informationen liefern wie das Internet heute bereits im Recruiting eingesetzt wird, was sich verändert, wo Gefahren lauern und auch einige Tipps aus der Praxis geben.

Im ersten Beitrag unserer Folge haben wir Thomas Schulze, Gründer von Spirofrog einem Portal das sich auf die Vermittlung von studentischen Praktikanten an Unternehmen konzentriert.

Wo und wie sucht Ihr heute für Eure Kunden nach neuen Mitarbeiter bzw. Praktikanten?
Thomas: Wir sind Dienstleister für Unternehmen und Studenten. Dabei suchen wir für tolle dynamische Unternehmen unsere Studenten und unterstützen Studenten dabei den „geeigneten“ Job bzw. Praktika für sich zu finden. Dies geschieht alles offline in direktem Kontakt mit den Firmen und Studenten.

Auf was achten Sie bei der Internetrecherche nach Kandidaten speziell? Gibt es für Sie hierbei „no goes“ die bereits hier zum Ausschluss führen?
Thomas: An sich nicht, klar ist es nicht von Vorteil wenn man in Netzwerken wie Facebook zuviel von sich preisgibt oder unanständige Photos über einen im Netz kursieren.

Gibt es das klassische Bewerbungsverfahren überhaupt noch?
Thomas: Na klar, wenn auch viel mit Online und E-Mail Unterstützung. Und auch der erste Kontakt über das Telefon ist weiterhin noch zu empfehlen. Warum soll denn der Kandidat nicht einfach mal in der HR Abteilung anrufen, und genauer fragen, was ihn in der Firma erwartet?!

Haben sich die Bewerber und Unternehmen gleichermaßen bereits darauf eingerichtet die neuen Medien für die Recherche und Bewerbung zu verwenden?
Thomas: Denke noch nicht in vollem Masse, aber natürlich ist das Internet als Recherchemedium sehr dankbar, und man kann sich einen ersten Eindruck machen. Auf Bewertungsportale mag ich ungern verweisen, denn die haben vor allem die Leute mit Leben gefüllt, die sonst nichts zu tun haben.

Was fällt Dir hierzu ein: „Internet Karrierefalle“?
Thomas: Denke, das kann bei manchen schon sein, wenn man Dinge verheimlicht die im Netz offen nachzulesen sind, wobei die Quellen hier auch zu prüfen sind. Ein Eintrag in einem Blog ist anders zu werten, wie der von einer UNI Veranstaltung.

Was täts Du Bewerbern in Bezug auf Ihre Online Repuation?
Thomas: Ab und an die Recherche im Netz in „eigener Sache“ zu betreiben und zu prüfen mit welchen Themen man selbst im Netz präsent ist, oder sein will. Hier können Tools wie myON-ID helfen, was wir bei Spirofrog auch nutzen, um CV´s zu überprüfen!

Welche Skills muss ein Bewerbern heute mitbringen?
Thomas: Die softskills werden immer wichtiger, ein gutes Englisch, Offenheit, Flexibilität, Mobilität und das Know How sich in verschiedene Aufgabegebiete hinein arbeiten zu können.

Wieviele Mitarbeiter vermittelt Ihr Sie pro Jahr bzw. recrutiert Ihr?
Thomas: Hunderte für unsere Kunden aus nahezu allen Branchen.

Wie hast Du selbst Deinen letzten Job gefunden?
Thomas: Ich habe die Spirofrog selbst in 2007 gegründet.

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Traumjob ohne Bewerbung Sie brauchen nur ein gutes Online Profil!

13. Oktober 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

petrabanner

Das beschreibt den Inhalt der Frauenzeitschrift PETRA vom Oktober 2008. PETRA empfiehlt seinen Leserinnen dabei bei der Jobsuche nicht mehr alleine auf die klassische Methode zu vertrauen, sondern rät zur Nutzung der “neuen Online Netzwerke”. Der PETRA Top-Klick hierzu: myON-ID

Die Redakteurin Katharina Kütemeyer beschreibt dabei einen Trend den wir Onliner schon seit Jahren erleben. Neue Jobs werden Online ausgeschrieben, Bewerbungen werden per E-Mail geschickt und die Korrespondenz mit de Unternehmen erfolgt ebenfalls elektronisch. Was ebenfalls nicht ganz neu ist, aber erst allmählich an die Öffentlichkeit kommt ist die Tatsache, dass viele Unternehmen Ihre Bewerber erstmal “Googlen”.

„Wenn Sie bei Google nicht auffindbar sind, existieren Sie nicht“, so knallhart formuliert es der New Yorker Selbstmarketing-Experte William Arruda. Andererseits wünscht sich niemand, in einem Sex-Video à la Paris Hilton im Netz zu kursieren.

Davon berichtet nun auch die PETRA und zitiert die Personalberaterin Elke Vorholt von der Personalberatung LAB&Company die preisgibt, dass dort alle Bewerber vorher dem Google-Check unterzogen werden. Dass viele Firmen ihre zukünftigen Fachkräfte vor der Einstellung auch online überprüfen, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Eine von CareerBuilder.com durchgeführte Umfrage liefert dazu jetzt auch konkrete Zahlen, die nun auf dem Windows Online Magazin Winfuture veröffentlicht wurden.

Demnach nutzen 22 Prozent der Personalchefs die Möglichkeiten des Internets und überprüfen die Bewerber regelmäßig online. Dazu gehört nicht nur die klassische Suchanfrage bei Google, sondern auch ein Check eventuell vorhandener Profile bei StudiVZ, MySpace, Facebook und Co. 9 Prozent der befragten Verantwortlichen nutzen diese Methode bislang noch nicht, planen dies allerdings in der Zukunft.

Ob Frau Vorholt für Ihre Recherche bereits Meta-Suchmaschinen wie myON-ID nutzt hat Sie uns nicht verraten. Die Redaktion der PETRA empfiehlt jedenfalls seinen Leserinnen myON-ID zur Profiloptimierung. PETRA Leser, die sich demnächst also bewerben wollen sollten diesem Rat folgen und Ihr Profil bei myON-ID aufbauen um immer einen guten Eindruck zu machen und mit myON-ID den eigenen guten Ruf immer im Auge zu behalten.

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Interview und Diskussion: Wie stark beeinflusst das Internet heute bereits die Karriere?

23. Juni 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Nicht nur, dass nach einer Untersuchung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) heute bereits 34% der Personaler das Internet verwenden um Lebensläufe, Referenzen, Freizeitaktivitäten sowie die fachliche wie persönliche Eignung von Bewerbern/Kandidaten prüfen. Auch potentielle neue Mitarbeiter recherchieren heute ausgiebig Ihren neuen Arbeitgeber und dessen Angestellte.

Es gibt nahezu keinen Bereich mehr, der sich vor einer Recherche im Internet verwahren kann. Meist sind es reine Informationsanfragen. In jedem Fall jedoch führt das Suchergebnis zu einem ersten Eindruck den sich Menschen voneinander bilden. Und wie alle wissen wie wichtig der erste Eindruck für eine erfolgreiche (Geschäfts-) Beziehung ist.

In einem Interview mit der PIRONET NDH-Tochter nexum AG haben Klaus Eck, PR Blogger und Experte für Online Reputationsmanagement und ich uns damit beschäftigt, wie Menschen und Unternehmen heute agieren können, um ihren Ruf im Web zu wahren und wie sie ihre Online-Reputation positiv beeinflussen können: Gläserner Internetnutzer – Das Web vergisst nichts

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