Wiesnguide 2.0: Mit der Firma auf dem Oktoberfest – “Zeigt her eure Wadl’n, bedeckt euer Herz”
14. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche
Im Rahmen unseres Wiesnspecials präsentieren wir euch heute den ersten Teil der goldenen Verhaltensregeln für einen gelungenen Firmenbesuch auf dem größten Bierfest der Welt
Wer mit der Firma das Münchner Oktoberfest besucht, sollte unbedingt auf einen „businesstauglichen“ Dresscode achten. Zu tiefe Dekolletés am Dirndl und aufgerissene Herrenhemden sorgen nicht nur während dem Fest für Aufsehen, sondern auch am nächsten Tag für ungewollten Klatsch und Tratsch im Büro.
Dirndl oder Hosenanzug? Was brauche ich für den Geschäftstermin auf der Wiesn?
Generell gilt: Die Wiesn ist ein Volksfest, keine Businessveranstaltung. Hier ist legere Kleidung angesagt, für Münchner und Gäste. Die regionaltypische Tracht, sich zu dies
em besonderen Anlass schön zu kleiden, bietet dabei auch in diesem Jahr wieder eine farbenfrohe Auswahl.
Besonders die Damenmode hat hier einiges zu bieten. Jedoch sollte der Ausschnitt des Trachtenkleids nicht zu tiefe Blicke erlauben. Die Herren haben es hier (ausnahmsweise) etwas leichter, birgt der Trachtenlook weitaus weniger Fauxpas-Potenzial. Von der speckigen, „Krachledernen“, der Lederhose in lang oder kurz, bis hin zum buntbestickten Leinenhemd und Walkjanker, ist bei den Herren fast alles erlaubt.
Wo gehört die Schleife hin?
Vorsicht! Auch bei der Dirndl-Schürze kann so einiges schief gehen. Denn diese, falsch gebunden, kann durchaus zu ungewollten Missverständnissen führen: Schleife links heißt noch zu haben, Schleife rechts bedeutet schon vergeben. Doch ob in Tracht oder zivilem Dress sollte beim beruflichen Besuch der Wiesn unbedingt auf professionelle Umgangsformen geachtet werden. Hemd und Kleid bleiben zugeknöpft, die Hosen oben und die Schuhe, wo sie hingehören. So wird der Wiesnbesuch mit dem Chef eine Riesengaudi – und der gute Ruf in der Firma gewahrt.
(Bildquelle: www.westanzeiger-dortmund.de)
Vorschau: Wie viel ist zu viel? Morgen gehts an die Maß. Was ist beim Prosten mit dem Chef zu beachten?!
Wiesnguide 2.0: Mit dem Chef aufs Oktoberfest
14. September 2009 um 8:05 von Anya Rutsche
Nur noch 5 Tage bis zum Start des 176. Münchner Oktoberfests. 6 Millionen Besucher werden erwartet, knapp 70.000 Hektoliter Bier warten auf Gäste aus der ganzen Welt. Wir werden dies zum Anlass für ein “Wiesn-Special” nehmen und in den nächsten Tagen den “Wiesnguide 2.0″ vorstellen, damit das größte Volksfest der Welt im Nachhinein nicht zur Karrierefalle wird.
Spaß, Geselligkeit und Flirts stehen ab Samstag für 2 Wochen wieder auf der Tagesordnung. Damit aber auch der geschäftliche Besuch für Firma und Karriere keine fatalen Folgen hat, werden wir euch in den nächsten Tagen mit den wichtigsten Tipps versorgen.
Freut euch auf folgende Beiträge:
- Was trägt man(n) / Frau auf der diesjährigen Wiesn
- Wie weit geht der Flirt beim Firmenbesuch
- Wie viele Maß verträgt der geschäftliche Wiesnausflug
- Was gilt am “Tag danach”
- Wer weiß, wie es richtig geht
Am Ende dieser Woche haben wir dann noch ein Schmankerl der besonderen Art in Form einer Verlosung für euch. Damit wird der Wiesnbesuch garantiert ein Erfolg.
O’ zapft is
Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
27. August 2009 um 8:51 von Anya Rutsche
„Wer unbedacht oder gar nicht im Web auftritt, kann seiner beruflichen Laufbahn schaden“, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck, der das Buch „Karrierefalle Internet“ geschrieben hat. Anders herum kann ein geschickter Internetauftritt aber auch einige Vorteile bei der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz mit sich bringen.
Immer mehr Arbeitgeber setzen bei der Stellenbesetzung ein gewisses Web 2.0 Wissen voraus. Wenn ein Bewerber also schon in mehreren Netzwerken selbst aktiv ist, kann dies ein gutes Licht auf die Person werfen. Es sei denn, das diese sozialen Netzwerke eher Spaß- als Businessportale sind. Es ist also davon abzuraten, das studiVZ-, Lokalisten- oder wkw-Profil beim Bewerbungsschreiben anzugeben. Es gibt allerdings einige Vorzeigeseiten (wie bspw. myON-ID, Xing oder LinkedIN) im Internet, die bei gepflegtem Anlegen sehr wohl positive Resonanz erzielen lassen.
Um bei einer Bewerbung von vornherein zu glänzen, müssen ein paar Spielregeln beachtet werden. Längst reicht es nicht mehr aus, einen Bachelorabschluß vorweisen zu können. Aktivität wird gefordert. Wer sich in der Onlinewelt bewegt, muss besonders darauf achten, dass dieser Auftritt nicht zur Bewerbungsfalle wird.
Tipps, wie man auch digital glänzen kann:
-
Egogooglen: Ganz wichtig vor einer Bewerbung. Egal für welche Jobposition du dich bewirbst, du kannst davon ausgehen, dass dein potenzieller Chef deinen Namen bei Google eingeben wird. Deshalb ist es sehr ratsam, dies selbst zu tun, um zu kontrollieren, ob unerwünschte Beiträge über die eigene Person im Internet zu finden sind.
-
Um Google-Einträge wieder entfernen zu können, braucht es Zeit. Deshalb rechtzeitig mit dem „Überwachen“ beginnen (mind. 4 Wochen vor der Bewerbung), um unerwünschte Suchergebnisse verschwinden zu lassen.
-
StudiVZ, meinVZ, schülerVZ, Facebook, wer-kennt-wen oder Lokalisten sind meist Netzwerke, die man privat nutzt. Deshalb gilt, diese nicht öffentlich zu präsentieren, sondern nur für Freunde. Diese Option steht dir bei allen Netzwerken zur Verfügung. Außerdem ist es angebracht, bei Profilen, die sehr viel privates von dir preisgeben, einen falschen oder nicht vollständigen Nutzernamen zu wählen, damit die Auffindbarkeit für Arbeitgeber noch schwieriger ist.
-
Für Twitternutzer in einer Bewerbungszeit gilt: Private Tweets haben nichts bei Twitter verloren. Es sei denn, du hast ein nicht öffentliches Profil und achtest darauf, wem du Einblick in deine Twittergeschichten gibst.
-
Lege dir professionelle Profile an, die deine Google-Auffindbarkeit positiv beeinflussen. Mit einem myON-ID Profil kannst du dich bestens deinem Arbeitgeber präsentieren, denn dort bestimmst du wer was über dich sehen kann. Somit kannst du in deinem öffentlichen Profil einen Lebenslauf und die Webtreffer, die dich in ein gutes Licht rücken, einstellen. Für deine privaten Kontakte kannst du dann aber auch eine Seite erstellen, wo du die Fotos der letzten Party reinlädst, ohne dass es fremde Personen sehen können.

myON-ID Profil: Deine Visitenkarte im Web
-
Wenn du richtig auftrumpfen möchtest, überlege dir, wo dein Expertise liegt und vermittle dieses an die Welt weiter, in dem du einen eigenen Blog anlegst. Der neue Chef wird begeistert sein, da er so auf Anhieb sieht, was für Erfahrungen du mitbringst.
-
Gebe in deinem Bewerbungsschreiben die Links deiner besten Profile an. Somit bietest du dem Leser bereits Futter und er muss sich nicht selbst auf die Suche nach „Leckereien“ machen. Damit zeigst du dich von vorn herein von deiner besten Seite.
Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministerium: Unternehmen recherchieren Bewerber im Internet
21. August 2009 um 10:25 von Mario Grobholz
Eine aktuelle Studie, welche im Auftrag des Verbraucherministeriums durchgeführt wurde hat es heute in nahezu alle Nachrichtensendungen und damit auch bis ins TV geschafft. Zentraler Punkt der Studie ist die Tatsache, dass die Hälfte der befragten Unternehmen Bewerber im Internet recherchieren, unter anderem bevor diese zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.
Als regelmäßiger Leser unseres Blogs werdet Ihr Euch jetzt vielleicht fragen, “Ja und? Was ist daran neu?”. Online Reputation Management und Personal Branding heisst das in Fachkreisen.
Genau so geht es mir auch, weshalb ich eigentlich hier im Blog gar nicht darauf eingehen wollte, denn wer sich mit Reputation Management und Personal Branding beschäftig, für den sind diese Ergebnisse nichts unerwartetes. Ich würde sogar sagen, dass brachenabhängig die Quote heute schon höher liegt – in jedem Fall aber die Quote zukünftig weiter ansteigen wird.
Bereits Anfang 2007 ist Online Reputation Management die Gründungsideee von myON-ID gewesen. Seit nunmehr zwei Jahren bearbeiten wir dieses Thema. Betreiben Aufklärungsarbeit, führen Gespräche mit der Öffentlichkeit, veröffentlichen Artikel und referieren auf Konferenzen – und das mit größer werdender Ressonanz, denn immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit ihre digitale Präsenz systematisch zu pflegen und zu überwachen.
Wer dieses Vorgehen optimiert, der betreibt “Personal Branding” auf der “größten Bühne welche die Welt zu bieten hat” – dem Internet. Karsten Füllhaas hat “Personal Branding” in seinem heutigen Artikel treffend so beschrieben: “Personal Branding ist der Fachbegriff für systematische Pflege und Überwachung des eigenen gutes Rufes im Internet.”
Die Tageschau der ARD um 20Uhr hat heute die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Das Gleiche wird heute in den Tagesthemen nochmals passieren. Dann habe ich gesehen, dass nahezu alle Online Magazine und Tagesezeitungen das Thema aufgegriffen haben.
Dazu kommt noch die spontane Interviewanfrage fürs NRW Radio heute, in welcher ich zu den Ergebnissen der Studie befragt wurde. Meine schlichte und zusammengefasste Antwort darauf lautet: Es geht nicht um mehr bzw. besseren Datenschutz. Es geht auch nicht darum, wie es Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bei Spiegel Online rät zurückhaltender mit privaten Daten im Internet umzugehen. Es geht um MEDIENKOMPETENZ. Und die muss zukünftig über die Lehrpläne der Schulen an die 10-16 Jährigen vermittelt werden. Das dies allmählich passiert zeigt mir das neue Deutschbuch für die 9. Klasse Gymnasium in Bayern. Dort wurde erstmals das Thema “Online Identität” und Reputationmanagement aufgenommen. Darüber hatten wir bereits vor einigen Wochen schonmal berichtet.

All dies zeigt uns, dass Online Reputation Management und Personal Branding nun endgültig in der breiten Masse angekommen ist und damit auch unsere Bemühungen Aufklärungsarbeit zu leisten immer größere Früchte trägt. Darüber freuen wir uns als myON-ID heute zum Wochenausklang riesig.
Weiter Artikel zu diesem Thema:
- Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
- Checkliste: Darauf schauen Personaler bei Online-Profilen
- Soziale Netzwerke Karrierefalle oder Karrieresprungbrett?
- Personal Branding als Erfolgsfaktor
- Der erste Eindruck zählt – auch im Internet
- Jeder ist im Netz ein Prominenter
- Personal Branding im Web
Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
19. August 2009 um 9:05 von Anya Rutsche
Ein Hochschulabschluss garantiert heutzutage keinen Arbeitsplatz mehr. Jeder muss daher lernen, sich bei Bewerbungen richtig zu verkaufen. Fachwissen allein reicht oft nicht aus. Kreativität, Stressresistenz und andere Soft Skills wie z. B. Teamfähigkeit sind überall gefragt.
Theorie ist dabei nicht alles, Aktion ist gefragt. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man lernt sich selbstbewusst und zielgenau zu „verkaufen”, ohne dabei zu übertreiben.
Lerne dich selbst kennen
Stell dir selbst die Frage nach deinem Potenzial. Du musst dir bewusst werden, wo deine Stärken liegen und was du einem Arbeitgeber bieten kannst. Frag dich: „Was kann ich und wie kann ich dies belegen?” Das muss übrigens nicht unbedingt auf den neuen Job abgestimmt sein. Auch ein Ehrenamt oder andere „Freizeit”- Aktivitäten können sehr interessant sein und einiges über die eigenen Stärken aussagen.
Ein Beispiel wäre das trainieren einer Fußball-Jugendmannschaft. Auch wenn es eventuell wenig mit der künftigen Arbeit zu tun hat, weist es auf Teamfähigkeit, Organisationstalent und Führungsqualitäten hin.
Lerne dich zu präsentieren
Nimm an verschiedenen Workshops und Seminaren teil. Gut geeignet sind bspw. Präsentations- und Moderationstechniken. Dabei kannst du lernen, dich selbst zu präsentieren und dich dabei von deiner besten Seite zu zeigen.
Sei kreativ
Massenbewerbungen raus schicken hat in den wenigsten Fällen Erfolg. Stelle in deinen Bewerbungsunterlagen heraus, was du kannst und wie du die Firma bereichern kannst. Vor allem Eigeninitiative kommt bei Arbeitgebern gut an.
Wenn du bspw. im Bereich der Neuen Medien einen Job fokussierst, schau dich im Internet um, in welchen sozialen Netzwerken (z. B. Twitter, Facebook, …) die Firma bereits vertreten ist. Siehst du dort Lücken, dann kreiere doch selbst einen Account für die Firma, den du dann bei der Bewerbung präsentieren kannst.
Soll es eine Stelle als Koch bzw. Köchin sein, versende doch mit der nächsten Bewerbung ein paar Rezeptideen oder mach Fotos von besonders gut gelungenen Gerichten. Der neue Arbeitgeber bekommt so einen viel schnelleren und besseren Eindruck von deinem Können und kann feststellen, ob du in das Team passen würdest.
Um an einen neuen Job zu kommen, kann dir, bei richtigem Einsetzen, auch das Internet sehr behilflich sein. Hier kannst du auf verschiedenste Wege Präsenz zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Online-Lebenslauf oder einem Blog, in dem du dein Talent niederschreibst oder mit Fotos, Videos, etc. festhältst? Dienste wie myON-ID können dir dabei sehr behilflich sein, dein digitales Eigenmarketing zu betreiben.
Weitere Tipps zum richtigen bewerben findest du hier.
Nächste Woche: Einblicke in die Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
Checkliste: Darauf schauen Personaler bei Online-Profilen
28. April 2009 um 10:50 von Mario Grobholz
Mit einer Umfrage des US-Jobportals CareerBuilder unter Arbeitgebern und Personalberatern hat ergeben, dass 22% von ihnen Facebook und Co. nutzen, um sich ein besseres Bild von ihren Bewerbern machen zu können.
Worauf die Personaler bei dem “durchleuchten” der Bewerber besonders schauen, zeigt die folgende Übersicht:
- 41% achten auf Hinweise zu Alkohol- oder Drogenkonsum
- 40% achten auf peinliche, diskreditierende Fotos in den Profilen
- 29% achten auf schlechte Kommunikationsskills
- 28% achten auf üble Nachrede über Ex-Arbeitgeber oder -Kollegen
- 27% achten auf falsche oder zweifelhafte Qualifikationen
- 22% achten auf unprofessionelle Namensangabe bei Profilen
- 21% achten auf Hinweise auf kriminelles Verhalten
- 19% achten auf Preisgabe vertraulicher Informationen des letzten Arbeitgebers
In der Auswertung der Umfrage werden auch Tipps für Bewerber gegeben, wie sie bei einer Bewerbung mit Ihren Online-Profilen für sich werben können:
- Digitalen “Dreck” Entfernen (Bilder, Kommentare und Links, die sich negativ auf die eigen Reputation auswirken könnten)
- Regelmäßige Profilupdates aller Profile
- Kommentare beobachten und evtl. negative aussortieren (teilweise ist die “Pinnwand” öffentlich einsehbar)
- Nur ausgewählten Gruppen beitreten (Grupen wie “Wir trinken Bier nur an Tagen die mit ‘g’ enden. Und Mittwochs.” sprechen nicht für den Bewerber)
- Privacy Einstellungen kontrollieren (wenn das Profil “privat” ist, können es meist nur Freunde einsehen)
Reputation – Chance oder Risiko? Die Heikos im Interview
6. Februar 2009 um 8:45 von Katrin Wellenberg
Egal ob Privatperson, Unternehmen oder öffentliche Person- wir alle haben in unseren vielschichtigen sozialen Rollen eine gute oder weniger gute Reputation. Im Internet ist diese Reputation auf die Gesamtheit unserer Social Network Profile, Blogs, Videos, Twitter-nachrichten, Foreneinträge, Bilder und ähnliche Webinhalte reduziert.
Die virtuelle Identität unserer realen Persönlichkeit ist nur die Oberfläche, die Tiefenschichten unserer wahren Person werden über dieses Medium nur selten erreicht. Genau da liegen die Chancen und Gefahren der Online Reputation. Das Gute daran- sie ist kontrollierbar. Zeitaufwendige Beobachtung und Reaktion wird künftig einfach, schnell und aus einer Hand möglich sein.
Wir haben Heiko Ditges, Social Media Cosultant und Heiko Eckert, Online Marketing Evengalist, beide bei Bigmouthmedia zum Thema befragt. Lesen Sie hier ein Interview mit den beiden Heiko´s mit knackigen Antworten im Twitter Stil.
Welche Bedeutung hat für Sie die Online-Reputation heute und welche Entwicklung erwarten Sie hier zukünftig?
Heiko Ditges: Es gibt keinen Offline oder Online Heiko, es gibt nur Heiko und wer mehr wissen will der Googelt! Ich will wissen, was wo über mich steht.
Heiko Eckert: Namen sind Top-Keywords, vgl. Google Zeitgeist. Lieber ranke ich mich selbst bei Google, als dass jemand anderes für meinen Namen rankt.
Heiko Ditges: Monitoring wird unabdingbar-sowohl für den Brand oder das Produkt einer Firma, aber auch für seine Mitarbeiter.
Heiko Eckert: Typisches Szenario: Ich weiß, ich habe mit einem Mario Grobholz geredet, oder Marco Grobholz, oder Mario Holzgrob? Ich nutze Google
Was unternehmen Sie heute schon, um Ihr Selbstmarketing im Internet zu optimieren? Welche Strategie und Ziele verfolgen Sie hierbei?
Heiko Ditges: Da wäre meine Homepage, ich blogge, twittere, bin auf Xing (national), LinkedIn (international) oder Facebook zu finden.
Heiko Ditges: Wir probieren auch neue Social Networks aus, damnyeah.de als Beispiel, ein kreativ Network oder auch Horizontpeople, die sind aber eher marketinglastig.
Heiko Eckert: Das zeigt auf der einen Seite, wo sich Interessen widerspiegeln, auf der anderen Seite erhalte ich dadurch einen weiteren Backlink zu meiner Person.
Heiko Ditges: Wichtig ist nicht nur vertreten zu sein, sondern das Potential des Social Web zu nutzen und dabei sorgsam mit seinen Daten umzugehen, denn das Internet vergisst nichts.
Heiko Eckert: Tools im Einsatz, die üblichen Verdächtigen: Google Alert, Twittermonittoring, aber auch unsere eigenen bigmouthmedia-Tools.
Was hat Sie zur Nutzung von myON-ID veranlasst?
Heiko Eckert: Schnelles Monitoring, z.T. gutes Ranking, SEM-Feature fand ich sympathisch, interessante und neue Idee.
Heiko Ditges: Genau, neue Idee, der Ansatz ist spannend, ein Aggegrator, den auch Nicht-Webaffine zu handhaben verstehen.
Was erwarten Sie zukünftig von myON-ID?
Heiko & Heiko: Informationsaggregator, Reputationsmanagement-Tool, Ranking und Bewerten von Artikeln, Kontakte definieren.
Wir danken Heiko und Heiko für das Gespräch und freuen uns auf weitere Eindrücke der beiden!
Die Google Reputation – lesen Sie die Expertenmeinung
4. Februar 2009 um 8:00 von Katrin Wellenberg
Wer heutzutage seinen Namen googelt, stößt auf eine MengeTreffer. Meistens beziehen sich wenige der Funde auf die eigene Person. Ein Großteil der Suchergebnisse beinhaltet einen Teil des eigenen Namens, Namensvetter oder ähnliche, für die eigene Person irrelevante, Inhalte. Wie aber kann ein Fremder unterscheiden und zuordnen, was zu Ihrem Namen gehört und was nicht? Woher weiß er, dass womöglich schon unter den ersten fünf Ergebnissen nur drei auf Ihre Person zurückzuführen sind?
Die Notwendigkeit sich hier einzuklinken und seine Treffer nach Relevanz zu sortieren ist klar erkennbar. Das Ganze nennt sich Reputation Management. Lesen Sie hier Auszüge aus unserem Gespräch mit Martin Meyer-Gossner, Director of Sales & Marketing bei der CBS Interactive GmbH.
Herr Meyer-Gossner, welche Bedeutung hat für Sie die Online Reputation heute und welche Entwicklung erwarten Sie hier zukünftig?
Monitoring- und Reputation Management auf persönlicher Ebene wird immer wichtiger. Die Online Reputation ist die virtuelle DNA des modernen Menschen 2.0. Jeder „erstellt” online seine persönliche Marke. In der Offlinewelt wird diese zum Katalysator oder Hemmschuh auf dem Karriereweg. Aufgrund der modernen Zeitnot wird sich hier in meinen Augen bald ein neues Berufsfeld auftun. Personal Web Management als Dienstleistung ist zukünftig eine sehr interessante Joboption.
Was unternehmen Sie heute schon, um Ihr Selbstmarketing im Internet zu optimieren? Welche Strategie und Ziele verfolgen Sie hierbei?
Meinen persönlichen „Webstempel”, mein Personal Brand ‚The Strategy Web‘, habe ich mit meinem Blog zum Leben erweckt. Hier habe ich auch meine Jobvision des Personal Web Manager publiziert. Diese Marke verknüpfe ich online mit meinem Namen, denn jedes Business steht und fällt mit dem Menschen, der dafür einsteht. Neben XING und LinkedIN finden sich meine Profile auf Twitter, Netvibes oder MySpace, wobei der Zeitaspekt bei der ausführlichen Betreuung und Auffrischung der Profile eine Herausforderung darstellt. Freunde wollen in Social- und Business-Netzwerken beachtet werden – dort nur registriert zu sein, langt eben nicht.
Was hat Sie zur Nutzung von myON-ID veranlasst?
Ehrlich gesagt, trage ich die Idee eines Reputationsindex schon eine ganze Weile mit mir herum – endlich versucht sich ein Webportal an diesem Business-Modell. Bei den bekannten Social- und Business Netzwerken werden einfach wahrlos Kontakte hinzugefügt – die Aussagekraft über den Wert eines Menschen ist da kaum noch erkennbar. Ein Trend, den man bei myON-ID vermutlich aufgrund des Index nicht sehen wird. Für Personalberater ergibt sich hier eine neue Ressource, die zu einer Verlagerung beim Monitoring von potentiellen Kandidaten führen könnte.
Herr Meyer-Gossner vielen Dank für das interessante Gespräch.
Ruf aufbauen, Ruf verwalten – wie wichtig ist die eigene Repuation im Internet?
29. Januar 2009 um 10:00 von Katrin Wellenberg
Die Online Reputation zieht täglich mehr Aufmerksamkeit auf sich und ist im beruflichen Alltag mittlerweile nicht nur bei Experten ein Thema. Diesen Trend bestätigen immer mehr Berichte wie jüngst bei netzwertig.com. Lesen Sie hier die Einschätzung von Marketing und Recruting Experten im Interview mit myON-ID.
Die Lage wird zunehmend von Internetusern erkannt und als wichtig eingeschätzt. Das Motto lautet, Planen statt Sanieren, denn was einmal im Netz über den eigenen Namen steht, braucht viel Aufwand und Expertise, um es bei negativen Konnotationen ggf. wieder einigermaßen aus der Sicht der Öffentlichkeit zu verdrängen.
Bereits Anfang der Woche hatten wir hier Marketing Experten zu Wort kommen lassen. Lesen Sie heute den zweiten Teil unser Umfrage unter Marketing und Recruiting Experten.
Welche Bedeutung hat für Sie die Online Reputation heute und welche Entwicklung erwarten Sie hier zukünftig?
Martin Assmann - SEM Account Manager iCrossing GmbH
Online Reputation Management, so wie es myON-ID anbietet ist das Zukunftsthema Nr.1, wenn es um sein eigenes, persönliches Profil im Internet geht. Aufgrund der stark zunehmenden Vernetzung von User-Informationen über Internet-Plattformen, Communities, Online Marktplätze, Suchmaschinen und Mobile Plattformen wird zwangsweise auch das Management der Reputation, also seines eigenen guten Rufes, ein wichtiges Thema mit zunehmender Bedeutung. Vor allem Berufsanfänger, die nach Ihrem Studium ein professionelles und einigermaßen seriöses Profil im Internet brauchen, aber auch für jeden der persönliche Kontakte und Beziehungsnetzwerke für sein berufliches Fortkommen nutzt, sind Services zum Reputation Management, so wie sie myON-ID anbietet, nicht mehr wegzudenken.
Michael van Laar – Senior Consultant IFOM
Je einfacher es für jeden wird, beliebige Inhalte im Web zu veröffentlichen, desto wichtiger ist es, sich ein Bild über deren Glaubwürdigkeit zu machen. Jeder kann sich im Netz leicht als Experte ausgeben, doch ohne eine belegbare Online-Reputation ist das nicht viel wert. In Zukunft wird das Bedürfnis „googlebar“ zu sein daher mit Sicherheit weiter zunehmen. Das bedeutet noch viel mehr Aufklärung und Sensibilisierung – nicht nur für die im leicht datenschutzparanoiden Deutschland gerne verbreiteten Risiken, sondern auch für die Chancen und die zunehmende Notwendigkeit, sich aktiv um die eigene Online-Reputation zu kümmern.
Pia Geffert stimmt damit überein und zeigt uns exklusiv die Vor- und Nachteile der Online Reputation von Seiten der Personaler auf:
Pia Geffert – Consultant Neumann International
Für uns als Executive Search Beratung ist das Internet grundsätzlich ein sehr wichtiges Hilfsmittel. Das bedeutet nicht, dass wir jeden Kandidaten anhand seiner Präsenz im Internet bewerten. Hier verlassen wir uns in erster Linie immer noch auf das Interview und die Einholung von Referenzen. Aber um potentielle Kandidaten professionell und sehr gezielt ansprechen zu können, ist einiges an Recherche im Vorfeld notwendig.
Dazu nutzen wir u.a. alle Informationen über eine bestimmte Person, die wir im Internet finden können. Das Ziel ist es, festzustellen, ob er oder sie anhand seiner aktuellen Position und seinen derzeitigen Aufgaben für eine bestimmte Stellen geeignet erscheint. Es erübrigt sich vermutlich zu erwähnen, dass wir dabei auf weitaus mehr Informationen über jemanden stoßen als die erwähnten Kriterien. Daraus ergibt sich ein Gesamteindruck, der letztendlich entscheidet, ob es für uns Sinn macht jemanden zu kontaktieren.
Und was erwarten Sie künftig von myON-ID, Frau Geffert?
Je mehr Nutzer myON-ID verwenden, um ihre Einträge zu verwalten, pflegen und kommentieren umso interessanter ist es für uns gezielt dort sich über Personen zu informieren. Auch könnte dadurch die ein oder andere Verwunderung bei uns über bestimmte Einträge reduziert bzw. durch Kommentare aufgeklärt werden.
Auch Michael van Laar gab uns Auskunft zu dieser Frage:
Wenn ich mir in Bezug auf die Funktionalität von myON-ID etwas wünschen dürfte, dann wäre das die Erleichterung von Aufgaben, die ich im Zusammenhang mit der Pflege meiner Online-Reputation im Augenblick dezentral und „von Hand“ erledige. Dazu gehört beispielsweise, persönliche Informationen überall im Netz konsistent zu halten, beispielsweise bei einem Arbeitgeberwechsel oder einer Anpassung der eigenen Themenausrichtung. Ein anderes Beispiel ist die Pflege eines persönlichen „Redaktionsplans“, der mir hilft daran zu denken, regelmäßig in verschiedenen Experten- und Fachportalen, Foren oder Blogs Beiträge zu bestimmten Themen zu veröffentlichen, um meine Online-Reputation stets mit aktuellen Inhalten zu unterfüttern.
Weitere interssante Interviews und Meinungen zum Thema finden Sie hier.
Die Zukunft der online Reputation aus Sicht von Experten
26. Januar 2009 um 12:29 von Katrin Wellenberg
Online Experten sind sich einig: Die Online Reputation wird immer bedeutsamer – und das nicht nur für das Karrieremanagement. Das ist der Tenor aus den Gesprächen mit ausgewählten Online, Marketing und Reputation Experten.
Besonders den vielfältigen Möglichkeiten und der Effizienz des Selbstmarketings im Internet rechnen unsere Experten ein großes Potential zu. Online Reputation Management ist für Online Experten bereits heute ein großes Thema und wird auch dort bereits aktiv betrieben.
Ein gutes Image ist dabei nicht nur für die Bewerbung essentiell, sondern auch zur Generierung neuer Aufträge. Letztendlich überträgt sich die Reputation eines Mitarbeiters auch direkt auf die Marke und Reputation eines Unternehmens.
Wir haben mit erfahrenen Online und Marketing Experten über das Thema gesprochen. Hier erfahren Sie was diese über die Bedeutung der Online Reputation denken und was sie für die Zukunft erwarten:
Welche Bedeutung hat für Sie die Online Reputation heute und welche Entwicklung erwarten Sie hier zukünftig?
Kai Nikolaizig – Geschäftsführer markt.gruppe.de
Eine positive ‚Reputation‘ bzw. eine positive Glaubwürdigkeit und ein positives Image im Geschäftsleben aufweisen zu können, ist heute wichtiger denn je. Gerade in Zeiten unsicherer Wirtschaftslagen und des Informationsüberflusses ist eine verlässliche ‚Quelle‘ über mögliche Geschäftspartner unterstützend, um neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Ohne ein Netzwerk an Fürsprechern ist man Einzelkämpfer, der höhere Eintrittshürden zu nehmen hat als vergleichbare ‚Mitbewerber‘, die gut verdrahtet sind. Dabei spielt der Onlinekanal als Informationsmedium Nr.1 eine bedeutende Rolle, die man auch hierfür gezielt nutzen muss und die zukünftig immer wichtiger wird … aber auch mehr ‚Pflege‘ eines jeden Einzelnen verlangen wird.
Christoph Hölzlwimmer - ehem. VP Marketing Scout24, jetzt Consultant im Media und Internet Bereich
Online Reputation Management, so wie es myON-ID anbietet ist das Zukunftsthema Nr.1 wenn es um sein eigenes, persönliches Profil im Internet geht. Aufgrund der stark zunehmenden Vernetzung von User-Informationen über Internet-Plattformen, Communities, Online Marktplätze, Suchmaschinen und Mobile Plattformen wird zwangsweise auch das Management der Reputation, also des eigenen guten Rufes, ein wichtiges Thema mit zunehmender Bedeutung. Vor allem Berufsanfänger, die nach Ihrem Studium ein professionelles und einigermaßen seröses Profil im Internet brauchen, aber auch für jeden der persönliche Kontakte und Beziehungsnetzwerke für sein berufliches Fortkommen nutzt, sind Services zum Reputation Management, so wie sie myON-ID anbietet, nicht mehr wegzudenken.
Joachim Graf – ibusiness.de
In einer Google-Gesellschaft ist Online-Reputation wichtig und wird immer wichtiger, je öfter Menschen ihr Bild über den Gegenüber daran festmachen, was sie in Google finden. Was denken Sie über den Geschäftsführer einer Online-Agentur, der nicht ergoogelt werden kann? Eben.
Was unternehmen Sie heute schon, um Ihr Selbstmarketing im Internet zu optimieren? Welche Strategie und Ziele verfolgen Sie hierbei? Mit welchen Tools und Services arbeiten Sie?
Nils Hitze – bigmouthmedia GmbH
Mein Ansatz ist eher organisch gewachsen als tatsächlich geplant gewesen. Ich habe relativ früh in meiner Internetkarriere damit angefangen unter meinem eigenen Namen und nicht unter einem Pseudonym zu posten und führe seit 2005 einen Blog über Familie und das Vatersein (zu finden unter silberkind.de). Da dieser ebenfalls auf meinen Namen läuft, hat sich von Anfang an ein relativ dicker Schirm mit hoher Wertung in den Suchmaschinen gebildet. Über kurz oder lang kamen verschiedene SN Profile hinzu und seit Anfang 2008 betreibe ich eine sehr proaktive Profilpflege mit Xing und Tools wie myON-ID.
Was hat Sie zur Nutzung von myON-ID veranlasst?
Nils Maier – ethority GmbH & Co. KG
Bisher habe ich myON-ID zum einen natürlich dafür genutzt mich selber mal zu checken, zum anderen habe ich Bewerber gecheckt. Nicht nur weil ich die „Partybilder“ sehen wollte, sondern weil es mir wichtig war, dass sich Bewerber auch mit dem Internet beschäftigen und ggf. durch Artikel und sonstige Aktivitäten für eine gewisse Online Präsenz sorgen. Es ist sehr praktisch, dass man sich nicht mehr bei den ganzen Netzwerken anmelden muss, sondern das zentral von myON-ID aus machen kann.
Was erwarten Sie zukünftig von myON-ID?
Martin Assmann – iCrossing GmbH
Plattformübergreifende Messbarkeit. Zwar bietet myON-ID auf dem eigenen Portal bereits die Möglichkeit ein Profil zu bewerten, die große Herausforderung sehe ich jedoch darin auch die eingestellten Referenzen in diese Bewertung mit aufzunehmen
Es zeigt sich, dass hier eine grundsätzliche Übereinstimmung herrscht: Reputation Management ist nicht zu unterschätzen und wird zukünftig eine noch größere Rolle spielen. myON-ID geht auf diesen hohen Stellenwert des eigenen Rufes ein und wird künftig weiteren Mehrwert im Reputationmanagement bieten. Stay tuned.
Weitere Expertenmeinungen zum Thema lesen Sie hier bald wieder.







