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Frauen, Karriere, das Web 2.0 und der Weltfrauentag 2010

9. März 2010 um 9:07 von Martina Doherr

Ist das Web 2.0 auch noch so fortschrittlich und modern, bietet es auch wenig zukunftweisende Aspekte. Das Internet selbst macht keine Unterschiede zwischen Geschlechtern, jedoch herrscht in den Köpfen der Unternehmer hinter dem Web teilweise noch immer eher historisches Gedankengut.

Weltfrauentag am 08.März

Es wurden Reden gehalten, Loblieder auf die holde Weiblichkeit gesungen und Blumen am diesjährigen, internationalen Weltfrauentag verteilt. Aber wo sind die Frauen im Business? Kaum zu glauben, aber wahr: Im Jahre 2010 gibt es nach wie vor kaum Unternehmen, die von Frauen geführt werden. Besonders auffällig ist die verschwindend geringe Frauenquote im Internet Business: Nur jede zwanzigste Führungskraft in der IT ist eine Frau. Lag der Frauenanteil in den IT-Chefetagen 2007 noch bei 7,4 Prozent, sind es aktuell nur noch 5,4 Prozent – so wenig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Quelle: Kienbaum Studie

Eindeutiger Befund

Warum sind deutsche Frauen noch immer benachteiligt was Karriere, Position und Bezahlung im Vergleich zu Männern mit gleicher Qualifikation betrifft? Das Ergebnis ist deutlich: Egal in welcher Branche, bei welcher Unternehmensgröße, auf welcher Hierarchieebene, bei welchem Lebensalter oder Bildungsabschluss – Frauen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer. Diese Bezahlungsmentalität ist aber nicht nur ungerecht, sondern kann auch negativen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens nehmen.

Netzwerke nutzen

Die meisten Männer sind nicht nur als Handwerker begabt, sie sind auch geschulte Netzwerker. Schon als Jungen sind sie in Fußballvereinen, Pfadfindergruppen und Jugendverbänden solidarisiert. Frauen erkennen erst in jüngerer Zeit einen Vorteil darin, sich stärker zu vernetzen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gruppen, Institutionen und Vereingungen aktiver Frauen bsp. auf Xing oder BPW Germany und auch sehr rege frequentierte Beratungsstellen wie ber.IT mit qualifizierten Schulungen und Foren speziell für Frauen, die ins Web 2.0 Business einsteigen, umsteigen oder nach Babypause fortbilden wollen. In den USA sieht das heute bereits ganz anders aus. Entweder haben die Damen dort schlichtweg mehr Mut zum Risiko oder sie werden aktiver gefördert, wie z.B durch Organisationen wie woman2, die von Frauen für Frauen gegründet wurde und mittlerweile internationale Workshops und Veranstaltungen auf höchstem Niveau anbietet.

Frauen, die den Ton angeben

Eine Frau, die sich seit 2 Jahren gekonnt an der Führungspitze der mbw Medienberatung der Wirtschaft GmbH bewegt, ist Nicole Scherbe . Die 33jährige Geschäftsführerin leitet ein Team von 25 Köpfen und beweist Tag für Tag, dass weibliche Führungsqualitäten durchaus zeitgemäß und sehr erfolgreich eingesetzt werden können. Ihr Tipp für Frauen, die sich im Business beweisen wollen:

“Wenn Frau weiterkommen möchte ist es aus meiner Sicht sinnvoll, am eigenen Auftreten (Körperhaltung, Gestik, Mimik, Sprache) zu arbeiten. Mit Fachkompetenz alleine macht niemand Karriere. Es geht auch darum, Schwellen zu überwinden, eine natürliche Scheu abzulegen, sich klar zu positionieren, bewusst Akzente zu setzen und sich so verständlich mitzuteilen, dass es andere mitbekommen. Auch hinsichtlich des Internetauftritts und der Auswahl von Fotos, die die eigene Person am besten repräsentieren.”

Frau Scherbe arbeitet ausserdem als ehrenamtliche Mentorin an der Münchner Frauenakademie FAM, wo sich Frauen von Frauen in Berufsentwickung und Karriereplanung rundum beraten lassen können.

myON-ID Media gratuliert Frau Scherbe ganz herzlich zum Titel der “Erfolgsfrau des Monats Februar 2010″!

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Im Interview: Jon Christoph Berndt, Partner von myON-ID Media

4. März 2010 um 10:41 von Martina Doherr

Es ist zwar nicht Montag – dennoch möchten wir euch heute Jon Christoph Berndt mit einem Kurzinterview vorstellen. Mit seinem umfassenden Know-how in Sachen Markenberatung im “offline” Bereich rundet er mit Human Branding das B2C Angebot unserer “Reputation Factory” konsequent ab. Ab nächster Woche wird es jeden Donnerstag einen spannenden Beitrag von ihm in unserem Blog zu lesen geben.

Wir freuen uns sehr, den erfahrenen Markenexperte, Management-Trainer und Keynote-Speaker Jon Christoph Berndt®, Inhaber der brandamazing: Unternehmensberatung für Markenkommunikation in München, als starken Partner gewonnen zu haben. Wenn er nicht gerade Menschen zu einem perfekten Profil und damit zu einer abgerundeten Markenpersönlichkeit verhilft, ist er auch noch Politikwissenschaftler, Kommunikationswissenschaftler, Absolvent der Deutschen Journalistenschule München, Dozent an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) sowie Mitglied des Vorstands der GSA German Speakers Association. Er ist Markenexperte bei n-tv und RTL sowie bei Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem ist er Kolumnist in der Frauenzeitschrift Emotion Women at Work sowie Moderator der TV-Gesprächssendung „Leben!“ auf ARD EinsPlus. Sein Ratgeber „Die stärkste Marke sind Sie selbst! Schärfen Sie Ihr Profil mit Human Branding“ ist jüngst im Kösel-Verlag erschienen.

Wir haben Jon Christoph Berndt ein paar Fragen zu seiner Person, Produkten und der Partnerschaft mit myON-ID Media GmbH gestellt – hier seine Antworten.

Jon, stellen Sie sich doch einfach mal kurz vor…

JCB: Mein Steckenpferd ist die „Marke“: Das ist im Grunde überhaupt kein Buch mit sieben Siegeln, wie man bei dem kryptischen Wort erst einmal annehmen könnte. Meine Kollegen bei der brandamazing: Markenberatung und ich glauben an die Kraft der Marke, wenn es darum geht, sich besser zu behaupten. Und das hat heutzutage jedes starke Unternehmen nötig, das morgen auch noch stark sein will. Dafür braucht es, neben der eigenen profilierten Markenpersönlichkeit, ebenso starke Produktmarken. Vor allen Dingen hat das der Mensch nötig, wenn er wirklich wissen will, wer er ist und wofür er steht; und wenn er erfolgreich und zufrieden sein will. Human Branding, wie der Mensch zur ebenso starken Marke wird, ist deshalb unsere Erfindung und unsere Spezialdisziplin. Näher steht das auch in meinem jüngst Ratgeber.

Damit man sofort sieht und spürt, wofür der Berndt steht, habe ich mir meinen Namen beim deutschen Patent- und Markenamt als Marke eintragen lassen. Zum Zeichen dafür trage ich das „®“, es ist das unmissverständliche Symbol von mir und von Human Branding.

Sie sind Partner von myON-ID Media. Was bedeutet “Human Branding” genau, und wie passt das zum neuen Claim “The Reputation Factory”?

JCB: Mit Human Branding findet der Mensch heraus, was er alles dafür tun sollte (und, viel besser, was er alles einfach weglassen kann), um mehr zu erreichen. Mehr, und das ist mir bei Human Branding ganz besonders wichtig, bedeutet nicht nur mehr im Geldbeutel, sondern vor allem mehr Zufriedenheit und, auch das gibt es, mehr echte Glücksmomente. Stichwort Glück: Mein neues Buch, an dem ich zurzeit mit der Autorin Christine Koller arbeite, wird „50 Wege zum kleinen Glück“ heißen. Es macht auf launige Art die Glücksdimensionen des Alltags fassbar, die man ergreifen kann, wenn man sie begreift, und wird im August bei Westend erscheinen.

Die Grundlage für eine gute Reputation des Menschen ist Human Branding, der Anfang von allem. Dann kommen auf dieser Basis im „Offline-Leben“ die ganzen Erfolgsdisziplinen von Human Branding, die man aus der Fort- und Weiterbildungswelt kennt. Aber eben nicht alle oder viele irgendwie, sondern genau die, die die Human Brand zum Erblühen bringen, sie für uns alle lebbar und erlebbar machen und uns deshalb den Menschen profiliert wahrnehmen lassen. Und im „Online-Leben“ kommt das ebenso zielgerichtete Reputationsmanagement als ganz besondere essentielle Erfolgsdisziplin. Deshalb passt das wirklich ganz besonders gut zusammen.

Sind Sie im Internet aktiv und wenn ja, wie, wo und warum? Sehen Sie einen persönlichen Vorteil im Web 2.0?

JCB: Ich bin sehr aktiv im Internet, vor allem ausgewählt und nicht überall irgendwie dabei. Das ist wichtig, damit auch meine Marke profilscharf ist und bleibt. Da gibt es, logisch, mein Profil bei Xing. Außerdem gibt es ausgewählte Plattformen, die das Angebot an Vorträgen, Seminaren und Coaching markenadäquat kommunizieren. Dazu gehören zum Beispiel die Profile bei Brainguide und SemiGator.

Ich weiß aber auch, dass ich noch Defizite habe bei der wirklich adäquaten Präsentation, Vernetzung und Reputation im Internet. Deshalb setzt myON-ID Media gerade unseren Newsroom um. Da werden dann alle unsere Online-Aktivitäten gebündelt und vernetzt und vor allem auch zentral gesteuert. Dann füllen wir den ebenfalls etwas kryptischen Ausdruck „Web 2.0“ mit dem Sinn und dem Gehalt, den wir brauchen. Und wir werden entscheidend aktiver sein im Netz als sowieso schon. Aber mit Herz und Hirn und Hand und eben nicht mit der Streubüchse. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer beim Web 2.0 nicht dabei ist, ist halt nicht dabei. Und das rächt sich.

Was bedeutet für Sie umfassendes Reputationsmanagement, und warum braucht man so etwas?

JCB: Wer selbst Schlaues und Substanzielles sagt über sich, über den wird weniger gemutmaßt, orakelt und dummes Zeug erzählt. Mit Reputationsmanagement sitze ich im Driver Seat, wie man so schön sagt, vorn im Führerhaus, und steuere meine Marke aktiv. Ich muss also nicht passiv zuschauen, wie ich ein Image bekomme, das sich irgendwie zusammenbraut, und, wenn es erst mal da ist, immer schwieriger zu korrigieren ist.

Heutzutage braucht man Reputationsmanagement zum Teilnehmen an der Gesellschaft und zum Kommunizieren wir vor 40 Jahren das Telefon. Da gibt es kein Vertun. Und weil es so wichtig ist, sollte man es denen anvertrauen, die es wirklich können. Weil jeder das machen sollte, was er am besten kann, und sonst am besten nichts.

Wir bedanken uns für das Interview und freuen uns auf viele spannende und interessante Beiträge von und mit Jon Christoph Berndt, aber natürlich auch über euer Feedback und Kommentare, Fragen oder Anregungen. Merke: Donnerstag – Human Branding-Tag!

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Netzwerken lohnt sich – 30 Prozent aller Einstellungen erfolgen über Netzwerke

3. März 2010 um 9:10 von Mario Grobholz

Im Jahr 2008 nutzten 49 Prozent der Unternehmen bei der Suche nach geeignetem Personal persönliche Kontakte ihrer Mitarbeiter. Bei Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern lag der Anteil bei 53 Prozent. Bei den Großbetrieben mit 200 und mehr Beschäftigten nutzte dagegen weniger als ein Drittel soziale Netzwerke.

Zu diesem Ergebnis kommt eine vor kurzem veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Großbetrieben seien häufig formale Strukturen bei der Stellenbesetzung etabliert, so das IAB. Dagegen könnten in kleinen Betrieben durch die größere soziale Nähe Informationen leichter informell eingebracht werden. Insgesamt kamen 29 Prozent der Neueinstellungen über Netzwerke zustande.

Über persönliche Kontakte wurden besonders häufig Stellen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen besetzt. 21 Prozent der Neueinstellungen über Netzwerke erforderten keinen Berufsabschluss. Dies war nur bei 14 Prozent der Neueinstellungen ohne Netzwerke der Fall. Aber auch bei Stellen im oberen Segment des Arbeitsmarktes wurden persönliche Kontakte verstärkt genutzt, stellten die Arbeitsmarktforscherinnen Sabine Klinger und Martina Rebien fest: „So wurden Stellen, die Führungsqualitäten erfordern, relativ häufiger über Netzwerke besetzt.“

Landwirtschaft, Bau und Handel nutzen Netzwerke am häufigsten

Laut der Studie des IAB suchten 57 Prozent der Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft, 54 Prozent der Betriebe im Baugewerbe und 52 Prozent der Betriebe in Handel, Gastgewerbe und Verkehr neue Mitarbeiter über persönliche Kontakte. Häufig handelte es sich auch um Jobs mit schwierigen Arbeitsbedingungen: 18 Prozent der Stellen, die im Jahr 2008 über soziale Netzwerke besetzt wurden, waren zum Beispiel mit körperlicher Anstrengung, unregelmäßigen Arbeitszeiten, Lärm- oder Hitzebelastung verbunden. Bei Anstellungen, die auf anderen Wegen vergeben wurden, lag der Anteil dagegen nur bei zehn Prozent.

Quelle: http://www.iab.de

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Expertenmeinung: Frank Wolf von der T-Systems zum Thema Social Media Entwicklung in Unternehmen

1. März 2010 um 9:10 von Mario Grobholz

Es ist wieder Montag – und Montag bei myON-ID heißt: Interviewtag! Wie immer an dieser Stelle möchten wir hier einen waschechten Profi in Sachen Social Media und deren Nutzung in Unternehmen zu Wort kommen lassen – diesmal aus dem Hause der Deutschen Telekom.

Auch in Deutschland herrscht nunmehr ein größeres Bewusstsein für das Web 2.0, im Zusammenhang mit Social Media tauchen verstärkt große Namen auf: ob Firmen, Tageszeitungen, Vereine und Parteien – man bloggt, twittert und nutzt eigens entwickelte Applikationen für Plattformen wie beispielsweise Facebook. Ist das die Zukunft für erfolgreiche Unternehmen?

frank_wolf

“Frank Wolf, unser heutiger Interviewpartner, ist Head of Social Business Solutions bei der T-Systems MMS, Experte auf den Gebieten Knowledge Management, Social Media und Intranet 2.0 und schreibt zu diesem Themen auch regelmäßig auf dem Blog seines Teams besser20.de. Sein neuestes Projekt, die Seite socialsoftwarematrix.org beschäftigt sich mit der Frage, welche Social Software Suiten für den Unternehmensgebrauch am besten geeignet sind.”

Wir haben ihm vier interessante Fragen gestellt, hier seine Antworten:

Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Frank Wolf: Die Frage „Was können wir im (social) Web für unser Marketing tun?“ sollte auf jeden Fall zum Standard werden. Die Antwort wird aber noch längere Zeit sehr individuell ausfallen. Eine Privatbank mit Kunden jenseits der 50 wird für sich ganz andere Antworten finden, als ein Startup, das Apps für das iPhone programmiert. Diese sogenannten Technographic Profiles, nach denen man seine Kunden anhand deren Nutzungsgewohnheiten des Internets einordnen kann, sind auch regional sehr unterschiedlich. Der amerikanischen Privatbank mit den Kunden 50+ könnte man fast schon wieder raten, jetzt verstärkt auf Social Media Marketing zu setzen. Kein Wunder, dort sind fast 75% der Bevölkerung online, bei uns in Deutschland gerade 54%. (Quelle: http://www.internetworldstats.com/stats.htm)

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Frank Wolf: Wir sprechen in unserem Blog immer mal wieder vom Chief Social Media Officer. Diese Position ist kein Muss, aber eines ist klar: der Auftritt im Web ist für Unternehmen schon lange kein rein technisches Thema mehr, sondern Kultur, Organisation und Technologie werden immer enger verwoben. Die beteiligten Bereiche wie HR, Marketing, IT, Fachbereiche oder Geschäftsführung müssen sich wesentlich besser koordinieren, denn die heute standardisierte Kommunikation nach außen wird zwangsläufig durch viele (authentischere) Stimmen abgelöst werden. Diese müssen nicht gleichgeschaltet sein, sollten aber im Kern alle dieselbe positive Botschaft des Unternehmens tragen. Das wird man zumindest für größere Unternehmen nur leisten, wenn dieses Thema sehr prominent platziert und koordiniert wird.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Frank Wolf: Messbarkeit ist grundsätzlich ein riesiger Vorteil gegenüber klassischeren Kanälen. Es ist leicht zu messen, ob meine Botschaft ankommt (Anzahl der Leser), wen sie aktiviert (Kommentare, Klicks auf weitere Informationen oder einen Shop,…) und wen sie sogar zu meinen Botschaftern macht (Twitter, Facebook, Delicious, Blogs,…). Und alle diese Informationen gibt es in Echtzeit und einer Detaillierung von der klassische Werbung nur träumen kann. Erfolgsentscheidend ist dann, dass man wirklich auch in diesem neuem Tempo mitspielen kann und nicht nach der gesendeten Botschaft erschöpft und zufrieden ins lange Wochenende geht und eine sich entwickelnde Diskussion im Web vertrocknen lässt.

Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Frank Wolf: In fast jeder Branche finden wir Vorreiter, die Social Media Kommunikation ausprobieren. Wir selbst machen z. B. mit besser20.de wirklich sehr gute Erfahrungen. Dieser Blog und das darum entstehende Gespräch bei Twitter, anderen Blogs oder auf Konferenzen ist für uns zu einer wichtigen Quelle von Kontakten, Inspiration und Wissen geworden, die wir nicht mehr missen wollen. Generell sind es vor allem kleinere Unternehmen und Ihre Social Media Aktivitäten wie z.B. der Saftblog oder die Westaflex GmbH, die mich begeistern. Dort sieht man was möglich ist, wenn Social Media zur Chefsache erklärt, und wirklich mit Leidenschaft betrieben wird. Wenn große Konzerne mit Ihren Budgets auch nur ansatzweise diese Konsequenz hätten, dann würden Sie für Ihr Geld viel mehr Marketing und viel mehr echtes Gespräch mit Ihren Kunden bekommen.

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Expertenmeinung: Karsten Füllhaas zum Thema Social Media Entwicklung in Unternehmen

15. Februar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Aus unserer Sicht ist die Entwickung der Sozialen Medien in Deutschland natürlich überaus spannend. Für Unternehmen ist Social Media hingegen eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Denn noch nie war die Möglichkeit so groß, mit relativ geringem Einsatz eine so große, neue und junge Zielgruppe zu erreichen.

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Ging es früher für Unternehmen um die reine  ‘Anwesenheit’ im Web (mittels statischer Webseiten beispielweise), so bieten die neuzeitlichen Marketing- und Kommunikations-Tools des Web 2.0 den direkten Dialog mit den (potentiellen) Kunden und verleihen ihnen Gehör.Wir haben Kommunikations-Experte Karsten Füllhaas in einem Kurzinterview zu seiner Meinung über den Einsatz von Social Media in Unternehmen befragt – hier seine Antworten:

Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Karsten: Jedes Unternehmen sollte sich heute mit dem Thema Social Media auseinandersetzen und herausfinden, wo die geeigneten Plattformen sind und welche Themen die Menschen genau beschäftigen.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Karsten: Wie alle anderen Kommunikationsaktivitäten ist auch Kommunikation in Social Media eine strategische Aufgabe. Das für Social Media verantwortliche Team muss fähig sein, dialogorientierte Kommunikation zu betreiben und nicht nur Botschaften auszusenden. Von der Geschäftsleitung muss das Team aber auch mit der Kompetenz ausgestattet sein, ohne lange Freigabeprozesse zu agieren. Das Team muss gut mit anderen Abteilungen im Unternehmen vernetzt sein, da Kommunikation in Social Media schnell „abteilungsübergreifend“ ist: Je nach Aktivitäten sind Sales oder Kundenservice involviert.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Karsten: Die Debatte rund um Social Media und dem Return of Investment ist im vollem Gange. Was sind messbare Ziele? Lassen sich Social Media-Aktivitäten überhaupt sinnvoll messen? Viele Unternehmen experimentieren in Social Media, ohne direkt messbare Ziele zu verfolgen. Doch nach der Ausprobier-Phase sollten klare Ziele und eine Erfolgskontrolle definiert werden. Die gängigen Ziele sind: Vernetzung mit Kunden, Branding, Attraktivität als Arbeitgeber, Aufbau einer positiven Reputation.

Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Karsten: Swisscom (Blog Corporate Responsibility Swisscom), Greenpeace Schweiz, SBB (Gleis 7 Community), City Harvest. Man sollte auch nicht vergessen, dass Social Media-Aktivitäten nicht immer vom Unternehmen selber initiiert werden, sondern von Fans der Marke oder Produkte. So gibt es zahlreiche Fanpages auf Facebook mit vielen Mitgliedern, die nicht von einer Kommunikationsabteilung eines Unternehmens betreut werden, sondern von begeisterten Kunden.

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Das schreibt die Presse im Januar über myON-ID und Ruflotse

5. Februar 2010 um 8:30 von Martina Doherr

Das Jahr 2010 startete für uns mit einigen sehr schönen Veröffentlichungen, die wir euch gerne vorstellen wollen. Neben myonid.de, dem Werkzeug für professionelles Netzwerken und berufliche Selbstvermarktung, wurde auch Interessantes über Ruflotse berichtet, dem Rundumschutz des guten Namens im Internet.

Noch nicht so ganz offiziell, aber für unsere Leser und Fans sicherlich eines der spannendsten Themen, ist der Newsroom für Unternehmen von myON-ID, worüber online u.a. hier berichtet wurde. Hierzu wird es schon bald weitere spannende Infos geben. Besonders freuen wir uns neben zahlreichen Berichten in Blogs auch über die tollen Artikel in der Computerbild und der PCgo, die über unseren Ruflotse berichteten.

Unter der Headline “Der gläserne Bewerber” schrieb die Frankfurter Allgemeine:

logo_faz “Seit Personalchefs das Internet entdeckt haben, müssen Bewerber auch dort auf ihren Ruf achten. Wer online glänzen will, lässt peinliche Einträge löschen und setzt sich bewusst in Szene..().mit myON-ID können die Nutzer ihre Netz-Aktivitäten in einem Profil bündeln und verwalten. Wer im Internet aktiv ist, kann hier die Fäden zusammenlaufen lassen.”

Die Computerbild schrieb unter dem Titel “Guter Ruf im Internet” zum Ruflotse:

logo_computerbild “Wenn Sie wissen wollen, was aktuell über Sie im Internet zu finden ist, brauchen Sie bei vielen Einträgen viel Zeit. Der Ruflotse soll diese Arbeit erledigen. Er durchsucht automatisch rund um die Uhr das Internet nach einem vorgegeben Begriff, etwa den eigenen namen, und stellt die Ergebnisse übersichtlich dar.”

Die Fachzeitschrift PCgo nannte den Artikel im Januar “Radiergummi für das Internet” und berichtete Folgendes:

logo_pcgo “Das Münchner Unternehmen myON-ID bietet unter www.ruflotse.de einen kommerziellen Service an, der kontinuierlich alle relevanten Seiten des Internet scannt und die Ergebnisse dann übersichtlch aufbereitet. Wer möchte, kann Ruflotse zudem beauftragen, sich um Löschaufträge unliebsamer Einträge zu kümmern..”

Im Südkurier erschien der Artikel “Heute schon das Image aufpoliert?”:

logo_suedkurier “Profidienste wie der Ruflotse bemühen sich darum, dass gewisse Inhalte aus dem Internet verschwinden, soweit das möglich ist.”

Wir bedanken uns bei den Autoren und freuen uns über viele weitere spannende Artikel im Februar, März, April, Mai usw…;-)

Das schrieb die Presse im Dezember 2009

Das schrieb die Presse im November 2009


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Weihnachten 2.0: X-Mas-Knigge für die betriebliche Weihnachtsfeier

30. November 2009 um 10:25 von Anya Rutsche

Nun beginnt Sie wieder die harmonische Jahreszeit. Kollegen und Vorgesetzte liegen sich bei der alljährlichen Weihnachtsfeier in den Armen und danken für die schöne Zusammenarbeit. Wenn da nicht das ein oder andere Fettnäpfchen lauern würde, dass den Weihnachtskick schnell zum Karriereknick machen kann.

Oh du Fröhliche, oh du Sehlige… das Jahr neigt sich dem Ende zu, Firmen starten in den Endspurt und die Zusammengehörigkeit wird in der jährlichen Weihnachtsfeier zelebriert. Friede, Freude, Eierkuchen herrscht zwischen den Mitarbeitern und Ihren Chefs. Doch nicht selten bleiben heikle Situationen aus. Was, wenn der Chef beim Schunkeln nicht mehr von dir lässt oder der sonst so schüchterne Kollege seine Hand unter dem Tisch auf deinen Schoß wandern lässt? Wie gehe ich mit versprochenen Gehaltserhöhungen oder einem Beförderungsversprechen am nächsten Tag um?

geschenkeWenn der Alkohol fließt wird die Zunge gelöst und bei einigen die guten Sitten gelockert. So mancher wird auf einmal ganz kuschelig und wiederum andere verspüren das dringende Bedürfnis, endlich mal allen so richtig die Meinung zu sagen. Doch Vorsicht, jede Weihnachtsfeier hat ein Ende und der nächste Arbeitstag kommt sicher und da will wohl jeder die Weihnachtsfeier in guter Erinnerung haben.

Respekt bewahren

Auch nach dem siebten Bier und dritten Brüderschaftstrunk mit dem Chef, solltest du ihm nicht erzählen, dass du ihn eigentlich nie leiden konntest, obwohl er ja scheinbar ein ganz cooler Kerl ist. Alles, was sich dein Vorgesetzter merken wird, ist die Passage darüber, dass du seine Führungsposition nicht respektierst. Das kann er dich am nächsten Arbeitstag schnell spüren lassen. Das Selbe gilt natürlich für Kollegen. Egal, ob du den Abteilungsleiter zu späterer Stunde auf einmal duzt oder die Praktikantin an den Hintern fässt – alles wird registriert werden und könnte negativ auf dich und deine Karriere zurückfallen. Übrigens, versuche nicht jedes Du für bare Münze zu nehmen. Oftmals werden Duzfreundschaften am nächsten Tag stillschweigend begraben. Warte deshalb erst einmal ab, vor allem wenn es der Chef war, der dir das Du angeboten hat. Gegebenenfalls sollte einfach wieder zum Sie gewechselt werden. War das Angebot am Vorabend wirklich ernst gemeint, wird er dich auf jeden Fall daran erinnern.

Beleidigungen können auch außerhalb der Geschäftszeiten zur Kündigung führen

Alkohol ist dafür bekannt, enthemmende Wirkung zu haben. Schnell wird eine Unterhaltung zum Flirt oder ein Meinungsaustausch zur heftigen Diskussion. Doch Vorsicht, fühlt sich hierbei jemand sexuell oder verbal angegriffen, kann das böse enden. Das Mitarbeiterverhältnis kann erheblich gestört werden und Beleidigungen sowie Belästigungen können sogar zur fristlosen Kündigung führen. Deshalb lieber nach dem dritten Bier auf Antialkoholika umsteigen, so dass ein guter Abgang gewahrt bleibt.

Checkliste für die betriebliche Weihnachtsfeier:

  1. Geschäftliche Themen weitesgehend vermeiden. Vor allem Fragen nach einer Gehaltserhöhung oder Beförderung können nach hinten losgehen.
  2. Politische und religiöse Themen nicht wählen, um Diskussionen zu vermeiden.
  3. Die guten Sitten nicht vergessen. Die Firmenfeier ist keine Privatparty.
  4. Setze dir am besten von Beginn an ein Alkohollimit. Nüchtern weißt du deine Grenzen noch besser einzuschätzen.
  5. Tischmanieren sollten stets eingehalten werden. Du wirst mehr beobachtet als du denkst.
  6. Das angebotene Du am nächsten Tag mit Vorsicht genießen.
  7. Einladung annehmen, denn ein Fernbleiben ist nicht akzeptabel (Ausnahmen vorbehalten).

Eine schöne und besinnliche Weihnachtsfeier wünscht euch das myON-ID Team!

Weitere Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen:
Brigitte.de
Weihnachten Blog

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Geheimcode Arbeitszeugnis – So schön kann negativ Gemeintes aussehen

18. November 2009 um 8:50 von Anya Rutsche

Da ein Zeugnis sowohl wahr als auch wohlwollend sein muss, hat sich eine Zeugnissprache entwickelt, in der Kritik nicht offen ausgesprochen, sondern verschlüsselt zwischen den Zeilen angedeutet wird.

Welches erschreckende Ergebnis mit ein paar Tricks entstehen können, zeigen wir euch an diesem Beispiel:

Auszug eines Arbeitszeugnisses

Herr Bernd Beispiel ,geboren am 01.01.1960, war in der Zeit vom 01.09.08 bis 11.10.09 in unserem Betrieb als Webdesigner beschäftigt.

Herr Bernd Beispiel konnte unseren Erwartungen entsprechen und hat alle Aufgaben in seinem und im Firmeninteresse gelöst.

Er bewies gegenüber seinen Mitarbeitern/innen immer ein umfassendes Einfühlungsvermögen. Durch seine Geselligkeit trug er zudem zur Verbesserung des Betriebsklimas bei. Auch außerhalb der Firma zeigte Herr Beispiel stets Engagement im Interesse aller Arbeitnehmer.

Wir bestätigen gerne, dass Herr Bernd Beispiel mit Fleiß, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit an seine Aufgaben herangegangen ist.

Wir lernten Herrn Beispiel als umgänglichen Kollegen kennen und wünschen ihm für die Zukunft, dass er viel Erfolg haben wird.

Und das war gemeint:

Herr Bernd Beispiel, geboren am 01.01.1960, wurde am 11.10.09 fristlos gekündigt. (Krumme Daten weisen immer auf eine außerordentliche Kündigung hin.)

Herr Beispiel hat eine miese Leistung erbracht und hat dazu auch ganz gern mal die Firma bestohlen.

Er suchte im Kollegenkreis nach homosexuellen Kontakten und hatte starke Alkoholprobleme. Außerdem beteiligte Beispiel sich regelmäßig an diversen Streiks.

Wir bestätigen gerne, dass er fachlich absolut nichts zu bieten hat.

Für die Zukunft wünschen wir unserem durchweg unbeliebten Kollegen Bernd Beispiel mehr Erfolg, als er in unserer Firma hatte.

Sehr erschreckend, oder!? Es ist allerdings anzumerken, dass die meisten Umschreibungen unzulässig sind. Die gesamte Liste aller Geheimcodes für Arbeitszeugnisse gibt es hier.

Also, Augen auf beim Zeugniskauf! :)


Weitere Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen:
Karriere-Blog
Bewerbungs-Check
Karriere-Planer
Arbeitszeugnis.de

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Karriere Spezial: Der perfekte Internetauftritt für deine Bewerbung

11. November 2009 um 8:41 von Anya Rutsche

Du bist im letzten Ausbildungs- oder Studienjahr und  kurz davor deine Karriere zu starten? Dann mach auch deinen Internetauftritt perfekt. Der erste Eindruck zählt bekannterweise und da der neue Arbeitgeber sich diesen nicht immer erst beim Vorstellungsgespräch verschafft, sollte dich auch dein Internetauftritt von deiner besten Seite zeigen.

Wie kreiere ich einen perfekten Internetauftritt?

Als erstes solltest du natürlich schauen, dass alle privaten Netzwerkaktivitäten nicht öffentlich zugänglich sind. Mal davon abgesehen, dass deine öffentlich dargelegten Interessen und Aktivitäten einen negativen Einfluss auf die Auswahl zum Vorstellungsgespräch haben könnten, gehen sie deinem (zukünftigen) Vorgesetzen auch nichts an. Deshalb ist es empfehlenswert eine Suchmaschine (z. B. Googlesuche oder myON-ID Monitoring) auszuprobieren, damit du einen Überblick bekommst, was man über dich im Internet finden kann. Ego-Googlen sollte für dich das A und O vor dem Beginn deiner Karriere sein, denn nur so kannst du auf dem bereits Vorhandenem aufbauen.

Ein Blog ist ein Plus

Nun gehts zur Verschönerung deines Webauftritts. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, dich sozusagen als “Marke” zu etablieren. Jeder muss dabei selbst bestimmen, wie viel Zeit er mit der Erstellung seines Internetauftritt aufwenden möchte. Ganz professionell würde bei einer Bewerbung natürlich ein eigener Blog aussehen, in dem du bereits erworbene Expertise weiter gibst. So beweist du schon vor Vorstellungsgespräch, was in dir steckt.

myON-ID macht dein Profil zur Marke

Natürlich ist das Schreiben eines Blogs nicht jedermanns Sache. Dem einen fehlt die Zeit, dem anderen die Muse etwas zu schreiben.Wenn es aber nur daran liegen sollte, dass du nicht genau weißt, wie man einen Blog erstellt, dann kann dir myON-ID an dieser Stelle weiterhelfen.

Bereits ab Registrierung ist in deinem Profil die Seite “Stream” eingerichtet. Hier kannst du Artikel, Beiträge oder Statusupdates auf deinem Profil kinderleicht veröffentlichen. Zudem sieht dein “Blog” durch die vorhandenen Designvorlagen sehr professionell aus. Wer möchte kann bei myON-ID auch mehrere Seiten anlegen, um sich z. B. auch persönlich bei den Lesern vorzustellen oder andere Projekte zu präsentieren.

Alle Vorteile der Blogfunktion von myON-ID erfährst du hier.

bloggen

Mit eigener Internetadresse bei den Großen mitmischen

Was bringt den eigenen Rufaufbau schneller voran als eine eigene Seite, die deinen Namen trägt. Eine URL (die Internetadresse) ist schnell gekauft aber was nützt einem eine leere Internetseite wenn man von Webdesign keine Ahnung hat. Bei myON-ID bekommst du beides: Eine individuelle Adresse und ein professionelles Webdesign. Somit könnte deine Seite, auf der du dich präsentieren willst, z. B. www.vorname-nachname.de lauten.

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Karriere Spezial – Der etwas andere Vorstellungsgespräch-Berater

22. Oktober 2009 um 10:02 von Anya Rutsche

Sei pünktlich, gut gekleidet und höflich, sprech weder zu schnell noch zu langsam, etc. etc.. Fast jeder hat schon mal ein Bewerbungstraining mitgemacht oder sich zumindest Tipps und Tricks diverser Jobsuchmaschinen angeschaut. Wie bereite ich mich aufs Vorstellungsgespräch vor? Wie komme ich souverän rüber? Welche Fragen werden gerne gestellt? Darüber könnten viele von euch wahrscheinlich selbst schon ein Buch schreiben.

Heute wollen wir euch aber mit etwas Hintergrundwissen bestücken und stellen für euch Regel zum Vorstellungsgespräch auf, wie ihr sie wahrscheinlich noch nicht kennt.

Regel Nr. 1: Weniger ist manchmal mehr!
Die Kunst der Selbstdarstellung beginnt damit, nur so viel und solche Informationen über sich preiszugeben, wie es für die Darstellung des gewünschten Images auch erforderlich ist.

Regel Nr. 2: Zeige Charakter
Keiner wird dir abnehmen, dass du nur über positive Eigenschaften verfügst. Gib ruhig zu, wenn du eine “besondere” Angewohnheit hast. Das macht dich menschlicher und symphatischer. Die positiven Eigenschaften sollten dennoch überwiegen.

vorstellungsgesprächRegel Nr. 3: Keine falschen Spielchen
Du warst mit deinem letzten Gehalt so gar nicht zufrieden und willst jetzt mehr als zehn Prozent Gehaltserhöhung rausschlagen? Vorsicht: Kein falsches Gehalt angeben. Spätestens mit der Lohnsteuerkarte wird aufgedeckt, wieviel du zuvor verdient hast. Es sei denn, du wechselst zum 01.01. und legst eine neue LSK vor.

Regel Nr. 4: Schweigen ist erlaubt
Es besteht absolut keine Aufklärungspflicht gegenüber dem potenziellen Arbeitgeber über berufliche Tiefpunkte, Alkoholprobleme oder Kündigungsgründe. Deinem neuen Chef braucht es auch nicht zu interessieren, dass du gern mal einen guten Scotch trinkst oder keine Party mit DJ xyz auslässt. Auch fachliche Schwächen sind nicht für die Ohren des Personalers bestimmt. Eine Aufklärungspflicht des Bewerbers besteht nur dann, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, durch die die üblichen Risiken eines Arbeitsverhältnisses überschritten werden könnten.

Regel Nr. 5: Im Ausnahmefall ist auch lügen erlaubt
Die Lizenz zum Lügen bekommst du, wenn im Vorstellungsgespräch unzulässige Fragen gestellt werden, wie zum Beispiel die nach einer bestehenden Schwangerschaft. Fragen, die deine Intimsphäre verletzen, brauchst du dir nicht gefallen lassen. Überlege dir hier aber, ob du in solch einem Betrieb überhaupt anfangen möchtest.

Regel Nr. 6: Zwischen den Zeilen lesen
Beim Vorstellungsgespräch verhält es sich wie beim Arbeitszeugnis: Die ausgesprochenen Sätze entsprechen keinesfalls der Interpretation daraus. Die Frage “In welchen Punkten können wir Ihre Entwicklung fördern?” ist zum Beispiel ganz fatal, denn hier wollen Arbeitgeber nur hören, ob du deinen alten Boss für einen Idioten hälst. Genauso wird bei der Frage “Wie haben eigentlich Ihre Kollegen über den Chef gedacht?” nur darauf abgeziehlt, deine eigene Ansicht dazu zu hören, welche dir leichter über die Lippen geht, indem du sie in fremde Münder legst.

Habt ihr schon eigene Erfahrungen bei Vorstellungsgesprächen gemacht und kennt noch andere ultimative Tipps, die kein Karrierehelfer dir bisher vermittelt hat? Dann her damit! Wir freuen uns über jeden Kommentar.

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