Presseclipping: Der gläserne Bewerber, Teil 2
20. September 2007 um 8:00 von Mario Grobholz
Focus Campus, 20. September 2007

So schützt Du Dich im Internet
Egal auf welchen Seiten Du im Web surfst: Überall hinterlässt Du Deine Spuren – und Daten, die in Hände gelangen können, von denen Du nichts ahnst. In der letzten Woche berichtete FOCUS – CAMPUS darüber, wie Personaler sich online über Bewerber informieren. Diesmal geben wir die neun Tips wie Du Deine Privatspähre warst. [...]
Presseclipping: Wie Sie im Internet Ihre Spuren verwischen können
19. September 2007 um 9:59 von Mario Grobholz
Die Welt Online, 17. September 2007

Wie Sie im Internet Ihre Spuren verwischen können
Das Internet ist für viele Deutsche längst zur Stolperfalle auf der Karriereleiter geworden. Bei Portalen wie StudiVZ gibt es fiese Vollrauschfotos, in Blogs sind blöde Bemerkungen gefallen. Jetzt gibt es Hilfe beim Spuren verwischen: Der neue Online-Dienst myON-ID will Ihren guten Ruf im Netz retten [...]
Die Brille des Personalchefs: Interview mit Reputationsforscherin Susanna Wieseneder (Teil 2)
19. September 2007 um 7:00 von Mario Grobholz
Haben wir im ersten Teil des Interviews mit der bekannten Reputationsforscherin Susanna Wiesender noch erfahren, welche Bedeutung Reputationsmanagement in der Wirtschaft heute bereits einnimt und wie sich dieser Trend aktuell auf das Internet ausweitet, werden wir im zweiten Teil des Interviews erfahren wie sich die zunehmendes Transparenz auf den Bewerbungsprozess für Personaler und Bewerber auswirkt.
Mario Grobholz: Es besteht also Handlungsbedarf. Worauf achten Personaler?
Susanna Wieseneder: Ein gemeinsamer Nenner lässt sich kaum ausmachen. Zu unterschiedlich sind die Blickwinkel, aus denen heraus Spitzenmanager, mittlere Positionen oder Berufseinsteiger analysiert werden. Beispielsweise geht es beim Executive Search für Topleute darum, das veröffentlichte Bild eines Managers mit dem Bild abzugleichen, das dieser von sich selbst hat. Da Executives eine Vielzahl öffentlichkeitswirksamer Auftritte haben und da diese Auftritte in den verschiedensten Medien dargestellt und kommentiert werden, wird hier vonseiten der Personaler sehr tief gebohrt. Schließlich hegt kein Unternehmen ein Interesse daran, dass eine Leiche aus dem Keller ihres neuen Spitzenmanagers einen Schatten auf den neuen Arbeitgeber wirft.
Susanna Wieseneder: Beim mittleren Management ist der Zugang ein anderer. Während beim Executive jede Quelle mit Außenwirkung zählt, geht es bei den mittleren Positionen um solche Informationen, die etwas tatsächlich Zutreffendes über die beruflichen und sozialen Kompetenzen eines Aspiranten aussagen. Deshalb werden die Quellen sehr stark auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht.
Susanna Wieseneder: Sie werden zusehends wichtiger, insbesondere bei Berufsanfängern, die noch nicht so viele Arbeitsspuren im Netz hinterlassen haben. Hier interessieren sich Personaler für Fragen, wie: Wie groß ist der Drang zur Selbstdarstellung eines Kandidaten? Für welche Dinge engagiert er sich? Wie geschickt oder ungeschickt kommuniziert er dabei?
Susanna Wieseneder: Wenn sie Rückschlüsse auf die Person erlauben, dann interessieren selbstverständlich auch Jugendsünden. Nicht zuletzt deshalb sollte sich jeder bei seinen Aktionen im Web genau fragen: Wie viel Privatheit und Intimität will ich von mir selber preisgeben? Was nutzt mir ein Engagement, inwiefern könnte es mir schaden? Bei der Beurteilung einer Webveröffentlichung kann man sich dann durchaus die Frage stellen, ob man Derartiges über sich auch in der Frühstückszeitung lesen möchte.
Lesen Sie nächste Woche die Fortsetzung des Interviews, Thema „Geben und Nehmen“.
Mag. Susanna Wieseneder
Nach dem Studium in Wien und New York war Susanna Wieseneder 18 Jahre in der PR-und Kommunikationsbranche tätig. Zuletzt leitete sie 5 Jahre die Corporate Communications der Österreichischen Post AG. Seit 4 Jahren berät und coacht sie mit Ihrem Unternehmen Personal Counseling UnternehmerInnen und ManagerInnen aus deutschsprachigen Führungsetagen.
office@wieseneder.at – http://www.wieseneder.at
Digitale Fußspuren: Interview mit Reputationsforscherin Susanna Wieseneder (Teil 1)
17. September 2007 um 7:00 von Mario Grobholz
Als Reputationsforscherin der ersten Stunde wies Susanna Wieseneder schon vor Jahren auf die wachsende Bedeutung des guten Rufs für die berufliche Weiterentwicklung hin. Im vergangenen Herbst ist ihr erstes Buch dazu erschienen, das vor allem in Wirtschaftskreisen reüssiert hat. Ich habe Susanna Wieseneder gefragt, welche Bedeutung sie den „Fußspuren“ beimisst, die wir kontinuierlich im Internet hinterlassen.
Wir freuen uns sehr, dass wir vor kurzem die Möglichkeit hatten mit Frau Susanna Wieseneder dieses Interview zum Thema Reputationsmanagement zu führen. Wir von myON-ID werden auch zukünftig das Thema fachlich begleiten, um weitere Aufklärungsarbeit zu leisten und hierzu in unserem Blog weitere Experten zu Wort kommen lassen.
Mario Grobholz: Wird das Online-Reputationsmanagement zunehmend wichtiger?
Susanna Wieseneder: Das Thema ist im Kommen, ohne jeden Zweifel. Allerdings erst in der jüngsten Zeit. Bis vor wenigen Jahren galt der gute oder schlechte Ruf fast schon als Natur gegeben. Lediglich im Geschäftsleben machten sich mehr und mehr Unternehmen daran, die Bestimmungsfaktoren ihrer Reputation zu ergründen und dann in ihrem Sinn zu steuern. Sie tun dies in dem Bewusstsein, dass es gerade die weichen Faktoren sind, die den Ausschlag dafür geben, ob Kontakte zustande kommen oder nicht. Diese Erkenntnis setzt sich nun auch bei Einzelpersonen immer stärker durch.
Mario Grobholz: Beschleunigt das Internet diese Entwicklung?
Susanna Wieseneder: Im Internet sehe ich einen wesentlichen Katalysator. Denn je virtueller sich Kontakte anbahnen, desto größer wird bei den meisten Menschen der Wunsch, bereits im Vorfeld etwas über ihr Gegenüber herauszufinden. Kaum jemand will es noch dem Zufall überlassen, mit wem er sich trifft oder mit wem er es zu tun hat. Um ungewünschte Überraschungen zu vermeiden, will man im Vorfeld soweit wie möglich prüfen, ob ein potenzieller Kontakt passt. Das gilt für alle Marktplätze gleichermaßen, also für den Arbeits-, Personal-, Meinungs-, und Persönlichkeitsmarkt genauso wie nicht zuletzt auch für den Partnermarkt.
Mario Grobholz: Die Nachfrage nach Informationen zur Reputation wächst somit rasch. Auch und gerade durch das Internet. Sehen Sie beim Angebot eine vergleichbare Entwicklung?
Susanna Wieseneder: Extrovertierten Menschen eröffnet das Internet beinahe täglich neue Möglichkeiten, um digitale Fußspuren zu hinterlassen. Mitunter ist es schon erstaunlich, mit welcher Bedenkenlosigkeit viele User die Angebote nutzen und selbst persönlichste Informationen preisgeben. Wer recherchieren will, erhält auf diese Weise einen immer reichhaltigeren Fundus an prall gefüllten Quellen.
Mario Grobholz: Wie verbreitet sind persönliche Recherchen in der Wirtschaftswelt?
Susanna Wieseneder: Wir können sicherlich von einer erheblichen Verbreitung ausgehen. Allerdings sind belastbare Zahlen derzeit noch Mangelware. Immerhin liegt eine sehr interessante Studie des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater vor. Ende 2006 fragte der BDU über 300 Personalberater danach, ob bereits Informationen aus Blogs oder Netzwerken in die Beurteilung von Bewerbern eingeflossen seien. 28 Prozent der Befragten gaben dabei an, das Internet systematisch zu nutzen, um Lebensläufe zu recherchieren. Gut jeder vierte Befragte bestätigte, ausgewählte Bewerbungen aufgrund der dabei gefundenen Informationen nicht mehr weiter berücksichtigt zu haben.
Lesen Sie übermorgen die Fortsetzung des Interviews, Thema „Die Brille des Personalchefs“.
Mag. Susanna Wieseneder
Nach dem Studium in Wien und New York war Susanna Wieseneder 18 Jahre in der PR-und Kommunikationsbranche tätig. Zuletzt leitete sie 5 Jahre die Corporate Communications der Österreichischen Post AG. Seit 4 Jahren berät und coacht sie mit Ihrem Unternehmen Personal Counseling UnternehmerInnen und ManagerInnen aus deutschsprachigen Führungsetagen.
office@wieseneder.at – http://www.wieseneder.at
Presseclipping: Der gläserne Bewerber, Teil 1
15. September 2007 um 5:00 von Mario Grobholz
Focus Campus, 15. September 2007

Nackt zur Bewerbung – Er durchschaut Dich
Wundere Dich nicht, wenn Dich der Personalchef merkwürdig anschaut: immer mehr junge Menschen machen sich freiwillig zum gläsernen Bewerber – aus Naivität oder aus Voyeurismus in Zeiten des Internets. Das Web vergisst nichts: Auch Jahre später liegt Deine elektronische Akte auf irgendeinem Rechner. [...]
Teil 1 von 2
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Presseclipping: Vertrauen, Reputation und der gute Ruf werden Bestandteil der digitalen Wertschöpfung
7. September 2007 um 10:00 von Mario Grobholz
Focus Media Line, 7. September 2007
Die “Ökonomie der Aufmerksamkeit” ist ein Wirtschaftfaktor in unserer Gesellschaft. Das gilt für Themen (agenda-setting), ebenso wie für Unternehmen und Personen. Das Internet und die Optionen der Web.2.0-Technologie demokratisierten und stilisierten dieses menschliche Bedürfnis sich selbst zu inszinieren. Du kannst morgen berühmt sein. [...]










