“Das virtuelle Ansehen beeinflusst nicht nur die Meinung über andere, sondern auch das eigene Selbstbild.”
15. November 2007 um 8:00 von Mario Grobholz

So schreibt die größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung Süddeutsche Zeitung in Ihrer gestrigen Ausgabe in einem Artikel “Wenn Personaler googeln“. Das dabei nun endlich auch die Süddeutsche myON-ID entdeckt hat, freut mich als Münchner umso mehr.
“Das virtuelle Ansehen beeinflusst dabei nicht nur die Meinung über andere, sondern auch das eigene Selbstbild”, erklärt Grobholz. Wer wissen will, wie hoch sein Stellenwert im digitalen Zeitalter ist, tippt seinen Namen in die Suchmaschine ein – “Ego-Googeln” nennt sich das dann.
Manchmal kann die Abrufbarkeit von Profilen anderer aber auch ganz nützlich sein: So fand eine Kanadierin Anfang 2007 laut Presseberichten erst über die Google-Suche heraus, dass ihr Verlobter ein gesuchter Mörder war – worauf sie ihn der Polizei auslieferte.
Mit einer verkauften Auflage von über 400.000 Stück ist die Südeutsche Zeitung eine der renommiertesten Tagszeitungen Deutschlands. Lesen Sie hier den ganzen Artikel
Google liebt myON-ID
7. November 2007 um 8:00 von Mario Grobholz
Angeblich sollen heute bereits 30% der Suchanfragen Personen zum Ziel haben. Das sind genau die Suchanfragen bei denen Nutzer von myON-ID punkten. Bei Suchmaschinenanfragen im deutschen Internet besitzt Google einen Marktanteil von 83–90%. Da trifft es sich perfekt, dass Google myON-ID liebt!
Die Idee ist einfach und gewaltig zugleich. Wer sich heute eine Information, also auch über andere Personen informieren will, der “googgelt”. Wer sich also, wie der Nutzer von myON-ID Gedanken um seine Reputation macht und diese aktiv steuern will, der muss dort sein wo andere nach ihm suchen – bei Google! Wir sind davon überzeugt, dass sich daran auch mittelfristig nicht wesentlich etwas ändern wird. Auch neue horizintale Personensuchmaschinen wie bspw. Spock, Wink, Pipl oder Peekyou werden daran nicht im Großen Stil Marktanteile verschieben.

Ihr myON-ID Profil finden Sie bei Google auf der ersten Seite
Weil wir bei myON-ID an diesen Umstand glauben und wir zukünftig einen noch stärkeren Trend zum “Personengooglen” erwarten, haben wir das Konzept von myON-ID in vielen Details von Beginn an darauf ausgelegt die Profile der myON-ID Nutzer prominent, also auf der ersten Seite bei Google zu platzieren. Wir können leider – noch – keine Garantien dafür abgeben, haben allerdings durch die Erfahrung der letzten Wochen festgestellt, dass es schon heute sehr gut funktioniert. Wir haben dies von sehr vielen Nutzern bestätigt bekommen. Auch ausgewiesene Experten für Suchmaschinenoptimierung und -marketing haben anerkannt, dass wir hierzu unsere Hausaufgaben gemacht haben.
myON-ID bringt seine Nutzer ganz nach vorne
Wir bringen also die Suchanfragen zu Ihrer Person von Google auf Ihr myON-ID Profil! Was Sie ihm dort anbieten ist Ihre Sache. Im zweiten Schritt liegt es also an Ihnen Ihr Profil entsprechend zu gestalten und dem Besucher dort den richtigen Eindruck von Ihnen selbst zu vermitteln. Für Sie persönlich ergeben sich hieraus unzählige Möglichkeiten. Der Wesentliche Vorteil liegt jedoch darin, dass myON-ID Nutzer gefunden werden wo nach Ihnen gesucht wird und das kostenlos, denn i.d.R. ist Suchmaschinenoptimierung nicht kostenlos und wird von Firmen heute bereits gut bezahlt. Genau hier wird sich in wenigen Woche Wesentliches ändern, denn wir arbeiten gerade intensiv an einem umfangreichen Ausbau aller Funktionen.
Also ganz einfach: Profil anlegen um die eigene Reputation bei myON-ID zu managen und gefunden werden Sie bei Google & Co automatisch.
Probieren Sie es einfach selbst aus. Wenn Sie schon registriert sind, prüfen Sie, ob Ihr myON-ID Profil bei Google auf der ersten Seite gefunden wird. Noch besser, wenn Sie noch nicht registriert sind! Dann haben Sie jetzt die Gelegenheit mit anzusehen, wie Ihr myON-ID Profil auf die voderen Plätze wandert. Es sollte nicht länger als 1-2 Tage dauern. Wenn Sie wollen, schreiben Sie uns hierzu Ihre Erfahrung. Entweder hier im Blog für alle, oder an info.myonid[at]onid[punkt]de.
Was ist Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) ist ein Fachbegriff für Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen. Es bezeichnet auch die Tätigkeit von Firmen und Beratern, die anbieten, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren und für Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web zu sorgen.
[Quelle Wikipedia]
Presse Highlights der letzten Tage
23. Oktober 2007 um 8:00 von Mario Grobholz
Seit unserer Ankündigung vom letzen Montag, myON-ID mit Hilfe unsere Investors zur Personensuchmaschine auszubauen hat sich einiges getan und es war richtig viel los. Ich will deshalb hier kurz ein paar Highlights aus dem Blätterwald der letzten Tage zusammenfassen. Es scheint, als wären nun wirklich auch die Großen der Branche auf myON-ID aufmerksam geworden.
Einige weitere Interviews wurden bereits geführt und werden sicherlich auch in den nächsten Tagen für den ein oder anderen spannenden Artikel sorgen. Wir freuen uns sehr über dieses große Interesse und die positive Ressonanz. Wir werden versuchen mit unserer Öffentlichkeitsarbeit weiterhin das Thema Reputationsmanagement bekannt zu machen und die Nutzer dafür zu sensibilisieren.
Für alle die noch mehr wollen … bleibt gespannt, denn der Knüller folgt am 4.11.
Web-Kosmetik?
22. Oktober 2007 um 8:00 von Mario Grobholz
Können Sie sich eigentlich noch im Internet vor der Öffentlichkeit verstecken? Genügt es, sich eine Art digitale Schminke aufzutragen, damit wir uns hinter einer Maske besser fühlen? Zumindest suggeriert das der Spiegel Online-Artikel, in dem myON-ID ausführlich vorgestellt wird, ein wenig. So heißt es dort:
“Immer mehr Menschen verraten online zu viel über sich und merken das zu spät. Der “Reputationsdienst” myON-ID will dafür sorgen, dass recherchierende Arbeitgeber im Web nicht nur Saufbilder und abseitige MySpace-Seiten finden: Der Dienst will das Online-Image gezielt frisieren.” (Spiegel Online)
Aus der Welt schaffen wird myON-ID Ihre “Jugendsünden” nicht unbedingt, wenn Sie sich in diesem Portal anmelden, aber zumindest lenkt es die Aufmerksamkeit auf ausgewählte Informationen. Es dürfte schwerfallen, Ihren menschlichen Antrieb und Ihre Reputation einfach nur wie einen Motor zu “frisieren”. Eine Online-Reputation entsteht nicht von heute auf morgen. Sie beruht auf den Dingen, die wir on- wie offline täglich machen und setzt sich aus der eigenen und fremden Wahrnehmung zusammen. Um das digitale Erscheinungsbild zu überprüfen, ist es sinnvoll, regelmäßig die eigene Wirkung anhand eines Ego-Surfings (seinen Namen selbst googlen) zu überprüfen und sich zu fragen, wie stehe ich zurzeit mit meiner Online-Identität dar.
Wer freigiebig mit seinen eigenen Daten, Bildern und Videos ist, darf sich später nicht wundern, wenn diese ihre öffentliche (negative) Wirkung entfalten. Schließlich haben Sie nicht die absolute Interpretationshoheit über Ihre Informationen. Noch schwerer ist es, auf etwaige andere Datenflüsse anderer zu reagieren, die sie nicht zu verantworten haben.
Beim Reputationsmanagement geht es nicht allein darum, die oberflächliche Wahrnehmung zu verbessern und andere mit ausgewählten Bilderwelten zu täuschen, sondern den Weg zu den für sie wichtigeren Informationen zu ebnen. Das wird auch im Artikel vom Peter Zschunke deutlich. Mit reiner Kosmetik hat das Reputation Management jedoch wenig gemein.
>> Spiegel: Kosmetik für das eigene Web-Image
Klaus Eck, PR Blogger
Presseclipping: Gut aussehen bei Google
12. Oktober 2007 um 8:50 von Mario Grobholz
Die Zeit – Zünder, 12. Oktober 2007

Gut aussehen bei Google
Lesen Sie hier den ganzen Artikel

10 Tipps für das digitale Reputationsmanagement
10. Oktober 2007 um 8:00 von Mario Grobholz
Wer seinen eigenen Namen bei Google zum ersten Mal eingibt, ist manchmal überrascht über die Ergebnisse. Nicht jeder der gelisteten Links trifft hierbei auf die eigene Zustimmung. Anders als bei myONID können wir die Reihenfolge des Google Rankings nur bedingt beeinflussen.
Das kann fatale Folgen für die eigene Karriere oder für das Image eines Unternehmens haben. Wer erst einmal am Online-Pranger steht, tut sich manchmal schwer mit der öffentlichen Kritik. Jede einzelne Reaktion wird beäugt und findet erneut ihren Widerhall im Netz.
Aus diesem Grunde empfehle ich immer, nichts dem Zufall zu überlassen. Seien Sie sich Ihrer digitalen Spuren bewusst, die Sie selbst hinterlassen und versuchen Sie für Ihr Anliegen online Fürsprecher zu finden, damit Ihr digitales Erscheinungsbild wirklich auch Ihren Vorstellungen entspricht. Marcel Weiss hat mich mit seinen 5 Tipps für eine bessere Online-Reputation inspiriert.
1. Bewußtsein: Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass wir inzwischen alle in der Öffentlichkeit leben. Wenn wir auf eine Veranstaltung gehen, werden dort Fotos, Videos und Blogbeiträge erstellt, von denen wir vorab nichts ahnen. Wir haben hierbei oftmals keinen ersichtlichen Ansprechpartner, weil wir ahnungslos Gespräche führen, die digitalisiert werden. Das Ethos eines Journalisten gilt den Bloggern erst einmal nichts. Erst wenn die Berichte online stehen, können wir darauf reagieren. Aus diesem Grunde sollte jeder regelmäßig seinen Namen googlen (“Ego-Surfing”) und die eigene digitale Identität überprüfen. Wie werde ich wahrgenommen? Wer schreibt etwas über mich? Welche Hintergründe hat das?
2. Diziplin: Wer sich selbst unvorteilhaft in Szene setzt und dafür sorgt, dass es digital festgehalten wird, darf sich über die Wirkung nicht wundern. Jeder Twitter- oder Blog-Beitrag entfaltet seine Wirkung. Selbst Kommentare bleiben nicht unsichtbar. Deshalb sollten wir vor jedem Publizieren darüber nachdenken, was wir gerade veröffentlichen. Je emotionaler der eigene Beitrag ist, desto fragwürdiger – weil unvorteilhaft – könnte dieser sein. Denken Sie vorher nach und vermeiden Sie es aus der Wut oder Euphorie heraus, etwas zu veröffentlichen. Dementsprechend ist es kontraproduktiv unter Drogeneinfluss zu publizieren. Nicht wenige Angestellte durften aus diesen Gründen ihren Hut nehmen.
3. Suchen automatisieren: Mit Hilfe von GoogleAlerts kann man sehr schnell die Online-Informationen über die eigene Person verfolgen, ohne dass man einen großen Aufwand damit hat. Darüber hinaus ist es sinnvoll, auch Technorati zu nutzen. Dort kann man ebenfalls eine Watchlist zur eigenen Person oder zum Unternehmen einrichten.
4. Social Networks nutzen: Melden Sie sich beispielsweise bei Xing an und stellen Sie sich selbst im Profil vor. Dann werden Sie darüber sehr gut gefunden. Gerade Headhunter und Arbeitsgeber informieren sich inzwischen häufig via Xing. Je besser Sie dort ihr Profil ausfüllen, desto größer ist der Nutzen für Ihre digitale Reputation.
5. Bloggen: Wenn Sie unter Ihrem Namen ein Blog betreiben, spüren Sie unmittelbar die Suchmaschinenrelevanz. Allerdings sollten Sie relevante Artikel verfassen, die Ihre Leser zum Verlinken animieren.
6. Webadresse einrichten: Melden Sie möglichst unter Ihrem Namen eine Domain an. Das wirkt sich sofort auf die Suchmaschinenergebnisse aus, wenn Sie dort regelmäßig aktuelle Inhalte einstellen.
7. Social Media nutzen: Richten Sie weitere Webprofile im Social Media-Umfeld ein. Mit wenig Aufwand können Sie Ihr Profil bei Twitter (und vergleichbare Services), Technorati.com, Mister Wong, myONID etc. hinterlassen.
8. Aufmerksamkeit erzielen: Je mehr Sie selbst in der Öffentlichkeit aktiv sind, desto mehr Anreize bieten Sie, dass andere darüber berichten. Verlinken Sie diejenigen, die wohlwollend über Sie schreiben und verschaffen Sie ihnen dadurch ebenfalls Aufmerksamkeit.
9. Online-Relations ausbauen: Pflegen Sie Ihre Kontakte, in dem Sie in Blogs kommentieren, via Social Networks kommunizieren und sich generell (auch telefonisch und persönlich) austauschen. Verstecken Sie sich nicht, sondern nutzen Sie die Gelegenheit für das öffentliche Gespräch. Das unterstützt Ihre digitale Reputation am besten und verschafft Ihnen positive Aufmerksamkeit.
10. Online-PR/ Online-Marketing: Verschicken Sie Newsletter an Ihre wichtigsten journalistischen und Kundenkontakte; idealerweise bieten Sie zudem eigene RSS-Feeds an, so dass jeder Ihre Inhalte individuell nutzen kann. Darüber hinaus können Sie auch klassische PR-Portale wie OpenPR nutzen, um ihre Aktionen online anzukündigen. Auf diese Weise ist es möglich, negative Suchmaschinenergebnisse durch “relevante” Inhalte zu verdrängen. Löschen können sie Google-Ergebnisse nicht, aber dafür sorgen, dass gute Meldungen weiter oben platziert werden.
>> Karriere-Bibel: Reputation 2.0 –Dienste für einen besseren Ruf
>> Marcel Weiss: 5 Tipps für eine bessere Online-Reputation
Klaus Eck
Geben und Nehmen: Interview mit Reputationsforscherin Susanna Wieseneder (Teil 3)
28. September 2007 um 7:00 von Mario Grobholz
Während es im ersten Teil des Interviews um die Bedeutung von Reputationsmanagement im Allgemeinen ging, hat uns Frau Wieseneder im zweiten Teil unseres Interviews einen kurzen Einblick in die Veränderungen des Personalrecrutings gegeben, so erhalten wir im dritten Teil nun Tipps um zukünftig besser den eigenen Ruf im Umfeld von Social Networks zu bestimmen und zu pflegen.
Mario Grobholz: Was raten Sie Menschen, über die bereits unliebsame Inhalte im Umlauf sind?
Susanna Wieseneder: In meiner Beratungstätigkeit werde ich regelmäßig mit solchen Fragen konfrontiert. Beispielsweise kommen immer wieder Manager auf mich zu, die zwar rasant aufsteigen, dann jedoch bei einem Firmenwechsel mit negativen Unternehmensmeldungen verabschiedet werden. Wittert ein Wechselwilliger solchen Gegenwind, sollte er vorbauen und einen sauberen Ausstieg verhandeln. Ist das Kind jedoch schon in den Brunnen gefallen, so muss man sehr genau abwägen, wie sich die Situation darstellt. Patentrezepte gibt es da keine. Eine begründete Distanzierung von solchen Vorwürfen, wie zum Beispiel über ein Profil bei myON-ID, kann in bestimmten Fällen sicherlich hilfreich sein. In anderen Fällen ist es jedoch erfolgversprechender, andere für sich sprechen zu lassen. Hierzu eignen sich Verbündete in Netzwerken, sowohl im Internet als auch in der Offline-Welt.
Susanna Wieseneder: Ich rate jedem, strategisch vorzugehen. Klug ist es, bei der Kontaktaufnahme immer erst etwas zu geben und frühestens im zweiten Schritt dann auch um etwas zu bitten. Machen Sie Ihrem Gegenüber zunächst einmal klar, welchen Nutzen er davon hat, wenn er auf Ihren Kontaktwunsch eingeht. Anderenfalls landen Sie in Windeseile auf dessen persönlicher Black List. Zumal sich viele Internetnutzer immer entschiedener gegen die Vereinnahmung durch Dritte wehren. Wer sich ohne persönliche Einladung meldet, sollte deshalb immer etwas Attraktives im Gepäck haben. Dass ein solches Vorgehen angezeigt ist, lässt sich bereits daran erkennen, dass immer mehr Nutzer ihre Daten und Kontakte nicht mehr offenlegen und stattdessen eine kontrollierte Eins-zu-Eins-Kommunikation bevorzugen. Die Phase der Jäger und Sammler geht in den Netzwerken definitiv zu Ende.
Mario Grobholz: Wie nutzen Sie das Internet?
Susanna Wieseneder: In erster Linie als Rechercheinstrument. Einerseits für meine inhaltliche Arbeit und anderseits, um mir ein Bild über ein mir unbekanntes Gegenüber zu verschaffen. Genau das habe ich zum Beispiel auch bei Ihnen gemacht. Darüber hinaus untersuche ich aber auch das Bild meiner eigenen Person im Internet. Meine aktive Online-Kommunikation konzentriert sich derzeit noch recht stark auf meine eigene Webseite. Dies liegt nicht etwa an einem Desinteresse an den Angeboten des Web 2.0, sondern vielmehr daran, dass die Kunden, die ich berate, noch deutlich stärker zu klassischen Medien, wie zum Beispiel zu Wirtschaftszeitungen, greifen.
Mag. Susanna Wieseneder
Nach dem Studium in Wien und New York war Susanna Wieseneder 18 Jahre in der PR-und Kommunikationsbranche tätig. Zuletzt leitete sie 5 Jahre die Corporate Communications der Österreichischen Post AG. Seit 4 Jahren berät und coacht sie mit Ihrem Unternehmen Personal Counseling UnternehmerInnen und ManagerInnen aus deutschsprachigen Führungsetagen.
office@wieseneder.at – http://www.wieseneder.at
Presseclipping: Wie Sie im Internet Ihre Spuren verwischen können
19. September 2007 um 9:59 von Mario Grobholz
Die Welt Online, 17. September 2007

Wie Sie im Internet Ihre Spuren verwischen können
Das Internet ist für viele Deutsche längst zur Stolperfalle auf der Karriereleiter geworden. Bei Portalen wie StudiVZ gibt es fiese Vollrauschfotos, in Blogs sind blöde Bemerkungen gefallen. Jetzt gibt es Hilfe beim Spuren verwischen: Der neue Online-Dienst myON-ID will Ihren guten Ruf im Netz retten [...]
Presseclipping: Reputations-Management
19. September 2007 um 8:00 von Mario Grobholz
Internet World Business, 17. September 2007

Reputations-Management
Nach Aussagen des ITK-Verbandes Bitkom stellt bereits jeder fünfte Bundesbürger private Daten ins Netz – und macht sich damit nach Ansicht von Datenschützern verwundbar. […] Diese Angst greifen Anbieter wie MyOnID auf. Sie bieten registrierten Nutzern die Möglichkeit, Fundstellen über sich im Internet zu kommentieren und dadurch zu einer positiveren Darstellung der eigenen Person zu kommen. […]
Die Brille des Personalchefs: Interview mit Reputationsforscherin Susanna Wieseneder (Teil 2)
19. September 2007 um 7:00 von Mario Grobholz
Haben wir im ersten Teil des Interviews mit der bekannten Reputationsforscherin Susanna Wiesender noch erfahren, welche Bedeutung Reputationsmanagement in der Wirtschaft heute bereits einnimt und wie sich dieser Trend aktuell auf das Internet ausweitet, werden wir im zweiten Teil des Interviews erfahren wie sich die zunehmendes Transparenz auf den Bewerbungsprozess für Personaler und Bewerber auswirkt.
Mario Grobholz: Es besteht also Handlungsbedarf. Worauf achten Personaler?
Susanna Wieseneder: Ein gemeinsamer Nenner lässt sich kaum ausmachen. Zu unterschiedlich sind die Blickwinkel, aus denen heraus Spitzenmanager, mittlere Positionen oder Berufseinsteiger analysiert werden. Beispielsweise geht es beim Executive Search für Topleute darum, das veröffentlichte Bild eines Managers mit dem Bild abzugleichen, das dieser von sich selbst hat. Da Executives eine Vielzahl öffentlichkeitswirksamer Auftritte haben und da diese Auftritte in den verschiedensten Medien dargestellt und kommentiert werden, wird hier vonseiten der Personaler sehr tief gebohrt. Schließlich hegt kein Unternehmen ein Interesse daran, dass eine Leiche aus dem Keller ihres neuen Spitzenmanagers einen Schatten auf den neuen Arbeitgeber wirft.
Susanna Wieseneder: Beim mittleren Management ist der Zugang ein anderer. Während beim Executive jede Quelle mit Außenwirkung zählt, geht es bei den mittleren Positionen um solche Informationen, die etwas tatsächlich Zutreffendes über die beruflichen und sozialen Kompetenzen eines Aspiranten aussagen. Deshalb werden die Quellen sehr stark auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht.
Susanna Wieseneder: Sie werden zusehends wichtiger, insbesondere bei Berufsanfängern, die noch nicht so viele Arbeitsspuren im Netz hinterlassen haben. Hier interessieren sich Personaler für Fragen, wie: Wie groß ist der Drang zur Selbstdarstellung eines Kandidaten? Für welche Dinge engagiert er sich? Wie geschickt oder ungeschickt kommuniziert er dabei?
Susanna Wieseneder: Wenn sie Rückschlüsse auf die Person erlauben, dann interessieren selbstverständlich auch Jugendsünden. Nicht zuletzt deshalb sollte sich jeder bei seinen Aktionen im Web genau fragen: Wie viel Privatheit und Intimität will ich von mir selber preisgeben? Was nutzt mir ein Engagement, inwiefern könnte es mir schaden? Bei der Beurteilung einer Webveröffentlichung kann man sich dann durchaus die Frage stellen, ob man Derartiges über sich auch in der Frühstückszeitung lesen möchte.
Lesen Sie nächste Woche die Fortsetzung des Interviews, Thema „Geben und Nehmen“.
Mag. Susanna Wieseneder
Nach dem Studium in Wien und New York war Susanna Wieseneder 18 Jahre in der PR-und Kommunikationsbranche tätig. Zuletzt leitete sie 5 Jahre die Corporate Communications der Österreichischen Post AG. Seit 4 Jahren berät und coacht sie mit Ihrem Unternehmen Personal Counseling UnternehmerInnen und ManagerInnen aus deutschsprachigen Führungsetagen.
office@wieseneder.at – http://www.wieseneder.at















