Jon Christoph Berndt: Das Marken-Armageddon
11. März 2010 um 2:48 von Jon Christoph Berndt
Gestern in der Süddeutschen Zeitung, Printausgabe (so was gibt es noch…): Unter der Überschrift „Axolotls Vorgänger“ erlebt Prof. Dr. Claudia Kemfert ihr ganz persönliches Marken-Armageddon: Sie hat geklaut!
Eine ziemlich bekannte und anerkannte Wissenschaftlerin, Expertin für Energie und Klimapolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), hat abgeschrieben; ohne Hinweis auf den Urheber! Und das für einen Artikel über die Privatisierung der Bahn. Ein Viertel des Textes stammt wortwörtlich von wikipedia.de, wo jeder alles schreiben und jeder ungeprüft alles übernehmen kann und das sogar tut (inkl. Tageschau und die BILD sowieso)! Bei sueddeutsche.de ist der Marken-GAU hier nachzulesen.
Die Headline des Artikels bezieht sich auf die frisch gehypte Junior-Super-Human-Brand Helene Hegemann und ihren frisch gehypten Junior-Super-Debut-Roman „Axolotl Roadkill“. Für den hat sie abgeschrieben, was das Zeug hält, und ist laut spiegel.de „eher so regiemäßig drangegangen”. Ok, das Mädel ist 18, ein bisschen schnell ein bisschen hoch geflogen, der Sonne zu nah gekommen, und da wird es halt warm. Außerdem gibt sie entwaffnend alles zu, mit großem Augenaufschlag; wer wird ihr da schön böse sein wollen oder sogar können?
Bei Frau Prof. Kemfert, die sich oft und gern medial inszeniert und präsentiert, ist das etwas anderes: In ihrer senioren Position müssen wir erwarten dürfen, dass sie vor und hinter ihrem Institut und vor allem vor und hinter ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht. Da reicht es eben nicht, wenn sie zwar den Sachverhalt zugibt, jedoch abwinkt, dass hier „die wissenschaftliche Basis für meinen Bericht auf einer Recherche eines Mitarbeiters“ beruht (Felix Berth, „Axolotls Vorgänger“, Süddeutsche Zeitung, 10.03.10). Im Gegenteil: Das ist sogar kontraproduktiv. Wer lange genug im Geschäft ist und sich dafür exponiert, muss nun mal mit heißem Gegenwind rechnen da oben an der Sonne; das ist völlig normal und richtig so. Normal und richtig so ist es aber nicht, wenn die Chefin alles auf den unbedarften Praktikanten aus Tonga Tabu schiebt, der schon lange wieder daheim ist und von dem eh keiner wissen will, ob er jemals mehr Substanzielles als die Wikipedia-Recherche zur Privatisierung der Bahn hinterlassen hat.
Die Süddeutsche kommt zu dem Schluss, dass das Vorgehen von Frau Prof. Kemfert „unsauber“ ist. Und das nicht nur, weil in den forschungsethischen Prinzipien des DIW die „unbefugte Verwertung unter Anmaßung der Autorenschaft„ als „wissenschaftliches Fehlverhalten“ (Felix Berth, ebd) gilt.
Prof. Dr. Claudia Kemfert hält viel beachtete Keynote-Vorträge, auch in einer gemeinsamen Vortragsreihe mit mir und weiteren Speakern bei „Unternehmen Erfolg“ und Focus. Dort heißt ihr Thema „Die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes“. Damit ihre Human Brand und damit ihre Themen und Inhalte glaubwürdig bleiben, wünsche ich mir, dass sie zu den Plagiatsvorwürfen proaktiv und substanziell Stellung bezieht. Auf ihrer Website findet sich bis eben – außer ziemlich guter Eigen-PR, die idealtypisch auf die Marke Claudia Kemfert einzahlt – gar nichts. Das ist nicht zur zuwenig, sondern birgt vor allem die Gefahr, dass sich das Thema medial verselbständigt und Frau Kemfert die Chance verpasst und nicht mehr bekommt, selbst Herrin der Lage zur sein und den Diskurs zu steuern. Eine Human Brand ist jahrelang aufgebaut und sekundenschnell zerstört.
myON-ID trumpft auf mit Expertensuche bei T-Online
9. November 2009 um 8:13 von Anya Rutsche
Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, für unsere Nutzer den besten Service für ein optimales Reputationsmanagement zu bieten. Dazu gehört auch eine optimale Präsenz im Internet. Ihr Personal Branding können Nutzer von myON-ID nun weiter optimieren. Ab sofort präsentieren wir Experten mit ihrem myON-ID Profil bei Deutschlands größtem Portal T-Online in der ersten Reihe!
Mit einem myON-ID Profil ist es möglich sein Suchmaschinen-Ranking entscheidend zu verbessern. Am besten gelingt dies natürlich mit einer Google-Werbeanzeige, welche es beim Premiumprofil auf Wunsch dazu gibt.
Nun haben wir eine neue Möglichkeit geschaffen, um noch mehr Sichtbarkeit für das eigene Personal Branding zu erzielen.
Dein myON-ID Profil auf Deutschlands größtem Portal in der Expertenuche! So wirst Du mit deinem Profil noch schneller gefunden – mit der T-Online Expertensuche. Seit Anfang November werden so bspw. Marketing-, PR,- Kommunikations,- Internet-, Medienexperten bei T-Online mit ihrem myON-ID Profil angezeigt.
Einerseits wird jetzt bei der Suche nach einem Namen sofort das myON-ID Profil, alsbald derjenige bei myON-ID angemeldet ist, als Visitenkarte angezeigt, andererseits werden auch bei der Suche nach verschiedenen Schlagwörtern, passende Profile angezeigt. Hierbei kommt es auf deinen Inhalt im myON-ID Profil an. Wer zum Beispiel als Interessenspunkt “Social Media” stehen hat, wird auch in der T-Online Suche mit diesem Schlagwort gefunden werden. Wenn du dich für Kommunikation interessierst und dies in deinem Profil steht, wirst du zukünftig unter diesem Begriff gefunden werden. Die Profis unter Euch werden sehr schnell verstehen, wie sie das am besten für die eigene Personalbranding Strategie einsetzen können. Schaut doch einfach mal rein in das myON-ID Expertenverzeichnis. Sicher findet ihr euch selbst und auch viele andere interessante Personen
Ihr seht, es war nie einfacher, Werbung in eigener Sache zu machen.
Du hast noch kein Profil bei myON-ID? Na dann wird es höchste Zeit, um dich an vorderster Front von deiner besten Seite zu zeigen. myON-ID bietet dir ein Reputationsnetzwerk, welches dir eine professionelle Web-Visitenkarte erstellt und deine Internetkommunikation an einem Fleck zusammenbringt. Wir machen deinen Online Auftritt jeden Tag ein bißchen professioneller!
In Kooperation mit der Deutschen Telekom startet myON-ID neuen Service für ein Maximum an Sicherheit im Netz
3. November 2009 um 8:15 von Anya Rutsche
Es ist soweit. myON-ID bringt dir noch mehr Sicherheit im Internet. In Kooperation mit der Deutschen Telekom AG sorgen wir mit unserem neuen Service Ruflotse, dem individuellen „Online-Überwachungsdienst“ im Internet, ab sorfort für Klarheit im Netz.
Als Spezialist auf den Gebieten Reputationsmanagement und Personal Branding, erweitern wir unser Angebot nun um den Dienst Ruflotse, den neuen Monitoring-Service im Netz. Der Service ist ab sofort unter www.ruflotse.de online zu finden. Der Monitoring-Service dient in drei Varianten Unternehmen wie Privatpersonen ihren guten Ruf, die Konkurrenz, die Presse oder einzelne Produkte regelmäßig und umfassend zu beobachten und unliebsame Einträge nach Bedarf entfernen zu lassen.
Das Internet vergisst nichts. Besonders für Privatpersonen und kleinere Unternehmen stellt das täglich wachsende Web eine Herausforderung dar. Fälschlich veröffentlichte Fakten oder Inhalte Dritter können hier schnell zum Fallstrick werden und einen bleibenden Imageschaden verursachen. Um eine nachhaltige Kontrolle zu gewährleisten, reicht die gelegentlich durchgeführte, manuelle Eingabe von Personen- und Produktnamen in gängige Internet-Suchmaschinen wie beispielsweise Google einfach nicht mehr aus.
Komfortabler kann Monitoring kaum sein
Eine abgestimmte Monitoring-Strategie muss her: Ab 2,90 Euro pro Monat durchforstet der Ruflotse alle potentiell relevanten Seiten rund um die Uhr nach individuell bestimmbaren Suchbegriffen. Komfortabler kann Monitoring dabei kaum sein – einmal angemeldet, forscht der Ruflotse fleißig nach aktuellen Einträgen und informiert den Nutzer regelmäßig über neue Fundstücke im Netz. Diese werden dem Nutzer überschaubar und in chronologischer Reihenfolge je nach Produktvariante online zur Verfügung gestellt, per Email oder als PDF zugesandt.
Der Service Ruflotse bietet alle Vorteile aus einer Hand:
- Einmal registrieren, dauerhaft profitieren – Ruflotse überwacht definierbare Begriffe wie den eigenen Namen, das Unternehmen, Produkte und sogar Wettbewerber!
- 3 unterschiedliche Produktvarianten – ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten, verfolgt Ruflotse neue Meldungen im Netz zeitnah, stellt Ergebnisse online zur Verfügung und entfernt diese per Löschauftrag!
- Ruflotse ersetzt den Online-Clipping-Dienst – aktuelle Meldungen werden automatisch registriert und sorgen für stets aktuelle Information!
Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
27. August 2009 um 8:51 von Anya Rutsche
„Wer unbedacht oder gar nicht im Web auftritt, kann seiner beruflichen Laufbahn schaden“, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck, der das Buch „Karrierefalle Internet“ geschrieben hat. Anders herum kann ein geschickter Internetauftritt aber auch einige Vorteile bei der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz mit sich bringen.
Immer mehr Arbeitgeber setzen bei der Stellenbesetzung ein gewisses Web 2.0 Wissen voraus. Wenn ein Bewerber also schon in mehreren Netzwerken selbst aktiv ist, kann dies ein gutes Licht auf die Person werfen. Es sei denn, das diese sozialen Netzwerke eher Spaß- als Businessportale sind. Es ist also davon abzuraten, das studiVZ-, Lokalisten- oder wkw-Profil beim Bewerbungsschreiben anzugeben. Es gibt allerdings einige Vorzeigeseiten (wie bspw. myON-ID, Xing oder LinkedIN) im Internet, die bei gepflegtem Anlegen sehr wohl positive Resonanz erzielen lassen.
Um bei einer Bewerbung von vornherein zu glänzen, müssen ein paar Spielregeln beachtet werden. Längst reicht es nicht mehr aus, einen Bachelorabschluß vorweisen zu können. Aktivität wird gefordert. Wer sich in der Onlinewelt bewegt, muss besonders darauf achten, dass dieser Auftritt nicht zur Bewerbungsfalle wird.
Tipps, wie man auch digital glänzen kann:
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Egogooglen: Ganz wichtig vor einer Bewerbung. Egal für welche Jobposition du dich bewirbst, du kannst davon ausgehen, dass dein potenzieller Chef deinen Namen bei Google eingeben wird. Deshalb ist es sehr ratsam, dies selbst zu tun, um zu kontrollieren, ob unerwünschte Beiträge über die eigene Person im Internet zu finden sind.
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Um Google-Einträge wieder entfernen zu können, braucht es Zeit. Deshalb rechtzeitig mit dem „Überwachen“ beginnen (mind. 4 Wochen vor der Bewerbung), um unerwünschte Suchergebnisse verschwinden zu lassen.
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StudiVZ, meinVZ, schülerVZ, Facebook, wer-kennt-wen oder Lokalisten sind meist Netzwerke, die man privat nutzt. Deshalb gilt, diese nicht öffentlich zu präsentieren, sondern nur für Freunde. Diese Option steht dir bei allen Netzwerken zur Verfügung. Außerdem ist es angebracht, bei Profilen, die sehr viel privates von dir preisgeben, einen falschen oder nicht vollständigen Nutzernamen zu wählen, damit die Auffindbarkeit für Arbeitgeber noch schwieriger ist.
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Für Twitternutzer in einer Bewerbungszeit gilt: Private Tweets haben nichts bei Twitter verloren. Es sei denn, du hast ein nicht öffentliches Profil und achtest darauf, wem du Einblick in deine Twittergeschichten gibst.
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Lege dir professionelle Profile an, die deine Google-Auffindbarkeit positiv beeinflussen. Mit einem myON-ID Profil kannst du dich bestens deinem Arbeitgeber präsentieren, denn dort bestimmst du wer was über dich sehen kann. Somit kannst du in deinem öffentlichen Profil einen Lebenslauf und die Webtreffer, die dich in ein gutes Licht rücken, einstellen. Für deine privaten Kontakte kannst du dann aber auch eine Seite erstellen, wo du die Fotos der letzten Party reinlädst, ohne dass es fremde Personen sehen können.

myON-ID Profil: Deine Visitenkarte im Web
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Wenn du richtig auftrumpfen möchtest, überlege dir, wo dein Expertise liegt und vermittle dieses an die Welt weiter, in dem du einen eigenen Blog anlegst. Der neue Chef wird begeistert sein, da er so auf Anhieb sieht, was für Erfahrungen du mitbringst.
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Gebe in deinem Bewerbungsschreiben die Links deiner besten Profile an. Somit bietest du dem Leser bereits Futter und er muss sich nicht selbst auf die Suche nach „Leckereien“ machen. Damit zeigst du dich von vorn herein von deiner besten Seite.
Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
19. August 2009 um 9:05 von Anya Rutsche
Ein Hochschulabschluss garantiert heutzutage keinen Arbeitsplatz mehr. Jeder muss daher lernen, sich bei Bewerbungen richtig zu verkaufen. Fachwissen allein reicht oft nicht aus. Kreativität, Stressresistenz und andere Soft Skills wie z. B. Teamfähigkeit sind überall gefragt.
Theorie ist dabei nicht alles, Aktion ist gefragt. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man lernt sich selbstbewusst und zielgenau zu „verkaufen”, ohne dabei zu übertreiben.
Lerne dich selbst kennen
Stell dir selbst die Frage nach deinem Potenzial. Du musst dir bewusst werden, wo deine Stärken liegen und was du einem Arbeitgeber bieten kannst. Frag dich: „Was kann ich und wie kann ich dies belegen?” Das muss übrigens nicht unbedingt auf den neuen Job abgestimmt sein. Auch ein Ehrenamt oder andere „Freizeit”- Aktivitäten können sehr interessant sein und einiges über die eigenen Stärken aussagen.
Ein Beispiel wäre das trainieren einer Fußball-Jugendmannschaft. Auch wenn es eventuell wenig mit der künftigen Arbeit zu tun hat, weist es auf Teamfähigkeit, Organisationstalent und Führungsqualitäten hin.
Lerne dich zu präsentieren
Nimm an verschiedenen Workshops und Seminaren teil. Gut geeignet sind bspw. Präsentations- und Moderationstechniken. Dabei kannst du lernen, dich selbst zu präsentieren und dich dabei von deiner besten Seite zu zeigen.
Sei kreativ
Massenbewerbungen raus schicken hat in den wenigsten Fällen Erfolg. Stelle in deinen Bewerbungsunterlagen heraus, was du kannst und wie du die Firma bereichern kannst. Vor allem Eigeninitiative kommt bei Arbeitgebern gut an.
Wenn du bspw. im Bereich der Neuen Medien einen Job fokussierst, schau dich im Internet um, in welchen sozialen Netzwerken (z. B. Twitter, Facebook, …) die Firma bereits vertreten ist. Siehst du dort Lücken, dann kreiere doch selbst einen Account für die Firma, den du dann bei der Bewerbung präsentieren kannst.
Soll es eine Stelle als Koch bzw. Köchin sein, versende doch mit der nächsten Bewerbung ein paar Rezeptideen oder mach Fotos von besonders gut gelungenen Gerichten. Der neue Arbeitgeber bekommt so einen viel schnelleren und besseren Eindruck von deinem Können und kann feststellen, ob du in das Team passen würdest.
Um an einen neuen Job zu kommen, kann dir, bei richtigem Einsetzen, auch das Internet sehr behilflich sein. Hier kannst du auf verschiedenste Wege Präsenz zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Online-Lebenslauf oder einem Blog, in dem du dein Talent niederschreibst oder mit Fotos, Videos, etc. festhältst? Dienste wie myON-ID können dir dabei sehr behilflich sein, dein digitales Eigenmarketing zu betreiben.
Weitere Tipps zum richtigen bewerben findest du hier.
Nächste Woche: Einblicke in die Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
Die Person als Marke rückt in den Mittelpunkt
6. Juli 2009 um 10:10 von Mario Grobholz
Je komplexer unsere digitale Umwelt wird, desto wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seine Online Identität(en) zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz aufzuräumen. Dabei geht es schon lange nicht mehr um das reine “Gefunden werden”.
Vielmehr geht es um die Möglichkeiten und den damit verbundenen Chancen dich selbst als Marke zu begreifen und zu positionieren.
Das “Social Capital” das in den vielen Millionen Beziehungen der Social Networks schlummert wartet darauf genutzt zu werden. Wer dies verstanden hat wird in der Lage sein dieses Kapital im positiven Sinne für sich einzusetzen. Brian Solis, einer der Vordenker aus dem Silicon Valley hat dies so formuliert: „It´s not about finding yourself, it´s about creating yourself!”
Social Networks und Social Media Angebote, wie bspw. Twitter verzeichnen einen enormen Zulauf. Im Kern geht es dabei immer um Beziehungen, welche die Nutzer untereinander aufbauen und pflegen. Die Möglichkeiten über diese Kanäle seine Zielgruppe zu erreichen bringt eine Reihe von Veränderungen für uns alle mit sich.
- Wir befinden uns in einer “Influencer-Economy”
- Der Einfluss auf andere und die Möglichkeit mitzureden wird demokratisiert
- Neue “Super-Influencer” bilden sich heraus und führen Themen und Diskussionen an
Im Internet nur präsent zu sein, wird auf Grund der schieren Größe und Anzahl der Daten zukünftig allein nicht mehr ausreichen. Speziell für Menschen, die berufliche Ziele verfolgen, geht es darum, sich mit den richtigen Themen im Internet zu positionieren und gezielt auf sich aufmerksam zu machen.
- Eine neue “soziale Währung” entsteht (Friends, Follower, Likes)
- Der Einfluss durch die aktive Teilnahme gewinnt an Bedeutung
- In “meiner Community” erreiche und begeistere ich Menschen
Im Internet werden am Ende diejenigen erfolgreich sein, die es verstehen sich selbst zu inszenieren und andere dabei als „Follower” für sich zu gewinnen.
Die myON-ID Premium Mitgliedschaft
1. Juli 2009 um 9:18 von Mario Grobholz
Seit ein paar Wochen gibt es die Möglichkeit aus dem kostenlosen myON-ID Account in eine Premium Mitgliedschaft zu wechseln. Dieser kostet 5,99 Euros pro Monat und bietet zahlreiche Leistungen für das Eigenmarketing und Personal Branding. Wir stellen hier die beiden Möglichkeiten vor.
Eines vorweg, myON-ID ist und bleibt in seinen Grundfunktionen kostenlos. Diese Grundfunktionen enthalten bspw. schon Funktionen die bei anderen Netzwerken kostenpflichtig sind. Bei uns kann jeder Nutzer uneingeschränkt mit anderen Nutzern kommunizieren, seine letzten Profilbesucher einsehen und natürlich auch die Suche vollumfänglich nutzen.
Mit der Premium Mitgliedschaft haben wir Funktionen zusammengefasst, die das Eigenmarketing noch effizienter und professioneller machen. Es bietet daher allen Nutzern die Chance sich individuell von ihrer besten Seite im Netz zu zeigen.
Die Premium Mitgliedschaft enthält folgende Vorteile von denen ihr sofort profitiert:
1. Individuelle Profil-Adresse (URL) für dein Profil: Wähle eine beliebige Internetadresse, unter der dein Profil zukünftig erreichbar sein soll. Diese könnte z.B. www.vorname-nachname.de lauten.
2. Bei Google mit deinem Profil ganz oben stehen: Schalte ganz bequem eine Werbeanzeige für deinen Namen und platziere dich damit in wenigen Minuten bei Google ganz oben in den Suchergebnissen.
3. Keine Werbung in deinem Profil: Als Premium Mitglied kannst du die Werbung in deinem Profil einfach abschalten. Du kannst sogar das myON-ID Logo in deinem Profil abschalten.
4. Erweiterte Suchfunktion: Bis zu fünf weitere Suchbegriffe machen dein Monitoring noch umfangreicher. Als Premium Mitglied aktualisieren wir deine Treffer täglich, anstatt wöchentlich.
Zur besseren Übersicht und zum Vergleich haben wie die kostenlose Mitgliedschaft mit dem Premium Angebot einander gegenübergestellt. Hier gehts zum Vergleich.
Karrierebibel Autor Jochen Mai, hat myON-ID getestet und greift aus dem Premium Paket zwei Funktionen heraus, die er besonders empfiehlt:
Den wirklichen Mehrwert bieten aber zwei weitere Zusatzdienste, die ich dringend empfehle: Premium-Mitglieder können sich für ihre Seite eine (noch freie) Wunsch-Domain (Endungen derzeit nur: .de oder .com) aussuchen und registrieren lassen. Ein eingebautes Tool hilft beim Test, welche URL noch frei ist. Klug bei all dem ist natürlich, den eigenen Namen zu wählen – zur Not auch mit einem generischen Zusatz, etwa zu Beruf oder Spezialisierung. Der Preis für all das ist im Premium-Account inklusive. Schön: Die eigene URL lässt sich später auch als E-Mail-Adresse nutzen. [...]
Der zweite Service ist genauso nützlich: Mit einem simplen Mausklick können Sie sich sofort eine Google-Werbeanzeige für Ihr Profil einrichten. [...]
Du kannst jederzeit von deinem kostenlosen myON-ID Profil in die Premium Mitgliedschaft wechseln. Abgerechnet wird monatlich, die Laufzeit beträgt drei Monate und kündbar ist die Premium Mitgliedschaft jederzeit zum Ende der Laufzeit. Derzeit ist eine Bezahlung ausschließlich per Banklastschrift möglich, weitere Bezahlverfahren werden natürlich folgen.
Noch Fragen zum Premium Account? Dann schaut euch nochmal alle Vorteile und Leistungen im Überblick an. Von dort aus könnt ihr eure Premium Mitgliedschaft auch gleich aktivieren.
Du bist die Marke – Selbstmarketing im Internet
15. Juni 2009 um 9:43 von Mario Grobholz
Im Internet und speziell Social Networks geht es um DICH! DU bist die Marke! Am Ende werden dort diejenigen erfolgreich sein, die es verstehen sich selbst zu inszenieren und Andere als „Follower” für sich zu gewinnen. Der Aufbau der Marke-ICH wird somit zur Aufgabe für jeden von uns.
Nur präsent zu sein, wird auf Grund der schieren Größe und Anzahl der Daten zukünftig alleine nicht mehr ausreichen um im Internet auf sich aufmerksam zu machen. Speziell für Menschen, die berufliche Ziele verfolgen, geht es darum, sich mit den richtigen Themen im Internet zu positionieren und gezielt auf sich aufmerksam zu machen.
Welcher Unternehmer würde denn nicht gerne von potentiellen Kunden angerufen werden, ohne direkt Akquise machen zu müssen? Welcher Student möchte denn nicht ein interessantes Jobangebot bekommen, ohne 100 Bewerbungen verschicken zu müssen?
Video – was ist Selbstmarketing im Internet
Im Gespräch mit Ulrich Klein von magnus.de konnte ich dazu einige Fragen beantworten und Tipps zum Aufbau des eigenen Personal Brands geben.
Erfolgreich wird aber nur derjenige sein machen, der das Internet als „Vertriebskanal” wirklich versteht und diesen Kanal für sich aktiv gestaltet. Unternehmen machen es mit ihren Marketingbotschaften seit Jahren – teilweise erfolgreich – vor. Für Personen gelten in weiten Teilen ähnliche Mechaniken in der Frage der Positionierung und dem Aufbau des eigenen Brands.
Die Basis dessen bildet die Reputation der Marke-ICH – und die muss langfristig aufgebaut und ständig gepflegt werden.
Woher kommt meine Online-Identität?
25. Mai 2009 um 12:35 von Mario Grobholz
Je komplexer unsere digitale Umwelt wird, desto wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seine Online Identiät(en) zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz aufzuräumen. Doch es braucht Zeit bis eine Online Identität die Form einer Marke annimmt und andererseits kommen nahezu täglich neue Inhalte im Netz dazu.
Es gibt zahlreiche Anzeichen, die darauf hindeuten, dass es für jeden Internet-Anwender von großer Bedeutung ist, eine explizite Online-Identität unter seinem Klarnamen zu besitzen und diese einfach verwalten zu können. Zudem wollen immer mehr Menschen wissen, wie andere über sie im Web schreiben, um letztendlich darauf Einfluss nehmen zu können und sich selbst besser zu vermarkten. Schließlich ist es jedem möglich seine Leistungen und Fähigkeiten sichtbar zu machen um in seiner Karriere davon zu profitieren.
Woher kommt meine Online Identität?
Die Online Identiät entsteht mehr oder weniger von selbst in dem du das Internet nutzt. Sie setzt sich zusammen aus den einzelnen Inhalten, Profilen und Meinungsäußerungen die du selbst oder andere über dich im Web hinterlassen haben.
Deine Online Identität ist auch nicht statisch, denn täglich kommen neue Inhalte dazu. Diese wirst du meist selbst kennen, denn sie sind in der Regel von dir erstellt. Das große Fragezeichen steht allerdings hinter den Inhalten die andere über dich verfassen und Online stellen. Das können Texte, aber natürlich auch Bilder und Videos sein.
So können bei Facebook bspw. seit geraumer Zeit Personen auf Bildern markiert und ausgezeichnet werden. Das kann in den Einstellungen von Facebook zwar deaktiviert werden, nur werden die meisten von uns das dort gar nicht finden. So wird es also früher oder später dazu kommen, dass einer deiner Freunde dich auf einem Foto erkennt und mit deinem Namen markiert. Wenn das nun weltweit sehr viele Menschen machen, dann werden Fotos zukünftig noch viel mehr als heute deine Online Identiät definieren und zu deiner Reputation beitragen.
Da es heute bereits für viele Zwecke, wie bspw. der Bewerbung oder der beruflichen Präsentation wichtig ist im Internet unter deinem richtigen Namen gefunden zu werden, wird es zukünftig auch immer wichtiger werden, dass du sehr genau drauf achtest, was mit deinem Namen gefunden und in Verbindung gebracht wird.
Es geht letztendlich darum aktiv das eigene Bild – also deine Online Identität – zu gestalten und dies nicht dem Zufall zu überlassen. Wir haben hierzu im Blog schon mehrfach das Thema “Personal Branding” und “Eigenmarketing im Web” angesprochen und Tips gegeben wie sich mit einfachen Mitteln und bei geringem Zeitaufwand mit myON-ID die eigene Marke im Web aufbauen und gestalten lässt.
An den Beispielen von den Marketing Profis Michael und Sebastian könnt ihr sehen wie ihr das machen könnt. Probiert es am besten gleiche selbst aus und legt euch “Eure beste Seite im Netz” an. Ebenso wie die Selbstdarstellungen von Einzelpersonen zu karrierefördernden Zwecken, wird auch die Darstellung von Mitarbeitern eines Unternehmens, stark an Bedeutung gewinnen. Schließlich achten immer mehr Personalverantwortliche darauf, wie sich jemand online präsentiert.
Personal Branding in Krisenzeiten wichtiger
11. Mai 2009 um 10:04 von Mario Grobholz
Der Weg vom Gewinner zum Verlierer kann kurz und schmerzhaft sein, erst recht, wenn die Fallhöhe olympisch ist.
Das passierte Anfang Februar 2009 dem erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten, Michael Phelps, der noch im vergangenen Jahr als Supermann in allen Gazetten gefeiert worden ist, weil er bei den Olympischen Spielen 2004 und 2008 insgesamt 14 Goldmedaillen gewonnen hatte. Doch Anfang Februar 2009 fand ein privates Foto den Weg in die britische Boulevardzeitung „News of the World“, auf dem Phelps beim Marihuana-Konsum erwischt wurde. Die Nachricht mit Wasserpfeife sorgte für enormen öffentlichen Wirbel in den Medien. Aufgrund dieses Vorfalls wurde der Schwimmer für einige Monate von Wettkämpfen suspendiert und verlor einen Sponsoren, weil er damit das Image des Schwimmsports untergraben würde.
Ein normales privates Foto genügte, um seinen Ruhm verwehen zu lassen und seine Reputation zumindest anzukratzen. Inzwischen können wir alle Michael Phelps sein, selbst wenn wir es im Gegensatz zu diesem Prominenten in der Regel nicht gewohnt sind, so sehr im Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stehen und ganz auf unsere Privatsphäre zu verzichten.
Dennoch solltest Du sich künftig daran gewöhnen. Jedes Fehlverhalten wird sich in Deiner persönlichen Online-Reputation widerspiegeln. Wer im Internet unterwegs ist, hinterlässt überall digitale Spuren. Je mehr Suchtreffer zu einem Namen entstehen und je mehr Menschen über einen Personal Brand oder eine Unternehmensmarke publizieren, desto unübersichtlicher wird es für den Suchenden im Netz. Darüber hinaus sind die meisten Onliner vergesslich und denken nach einer gewissen Zeit des Web-Lebens gar nicht mehr an all die aufgestellten und veralteten Online-Profile. Sie sind unwichtig geworden, weil sie nicht “leben”, nicht gepflegt werden und allenfalls eine Momentaufnahme unseres digitalen Lebens darstellen.
Je komplexer jedoch unsere digitale Umwelt wird, desto wichtiger wird es für jeden Einzelnen, seinen Human Brand zu pflegen und mit Ungewissheiten im Netz weitgehend aufzuräumen. Nicht immer haben die Menschen dabei ihren Web-Ruhm selbst gewählt. Heutzutage muss jeder damit rechnen, in der Öffentlichkeit selbst in unpassenden Momenten fotografiert oder auf Video gebannt zu werden. Doch selbst wer sich über seine unschönen Fotos oder Videos im Netz ärgert, weil diese von vermeintlichen Freunden online gestellt worden sind, profitiert von der Aufmerksamkeit im Internet. Wer künftig bei Bewerbungen erfolgreich sein will, bei Kommilitonen in der Universität Anschluss finden oder als Selbstständiger Kunden von seinen Qualitäten überzeugen möchte, für denjenigen ist das Web ideal, um sich selbstbewusst in Szene zu setzen und den eigenen Personal Brand durch Online-Aktionen zu stärken.
Aufgrund der konkreten Bedürfnisse der Menschen, Anerkennung zu erzielen und sich selbst in unserer Gesellschaft aktiv zu vermarkten, ist in den vergangenen Jahren eine neue Branche rund um das Online-Reputation-Management entstanden. Vor allem PR- und Marketingfachleute sowie Blogger beobachteten die Netzöffentlichkeit unter dem Blickwinkel der Online-Reputation und bewerten, wie erfolgreich jemand in der Aufmerksamkeitsökonomie ist. Gesucht wird dabei auch nach Methoden und Werkzeugen, mit denen Nicht-Prominente ihren digitalen Ruf optimal gestalten können. Mit myON-ID haben wir ein System erschaffen, welches es den Nutzer ermöglicht ohne große Aufwand und Vorkenntnisse den eigenen Brand im Netz aufzubauen und zu pflegen.
Das Personal Brand Building früher oder später jeden von uns betreffen wird zeigte sich auch auf der Next09 in Hamburg, wo das Thema in den Diskussionen und Vorträgen immer wieder thematisiert wurde. Unsere Empfehlung hierbei lautet, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen und rechtzeitig mit dem Aufbau der eigenen Marke im Netz zu beginnen, denn einerseits braucht es Zeit bis eine Marke Form annimmt und andererseits kommen nahezu täglich neue Inhalte im Netz dazu. Starten können Sie am besten gleich hier.
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