Bürgermeinungen zum Durchblättern – großes Interesse am iMedia Lounge Magazine auf der CeBIT
15. März 2011 um 12:06 von Philipp Strobel
Zugang zu Informationen und Meinungen im Bereich kommunaler Entscheidungen verläuft immer häufiger asymmetrisch. Auf der einen Seite steht der voll vernetzte Bürger: Auf Twitter, Facebook und Blogs diskutiert er eifrig über Politik, Projekte und Perspektiven. Auf der anderen Seite steht der Entscheider, welcher alleine aufgrund der Masse an Informationen kaum den Überblick über laufende Diskussionen behalten kann. In der Folge werden Entscheidungen oft weit weg vom Bürger und über dessen Kopf hinweg getroffen. Wie soll der Entscheider in einer Kommune bei der unglaublichen Größe des Social Web den Überblick darüber behalten, was die Bürger wirklich bewegt? Wie lässt sich rechtzeitig erkennen, ob sich explosive Gemische wie beim Fall „Stuttgart 21” in der Öffentlichkeit bilden? Und wie kann rechtzeitig gehandelt werden, bevor es zu spät ist und der Wasserwerfer zum Löscheinsatz anschreitet? Auf der CeBIT hat unser Partner IBM gemeinsam mit ontopica, think2know und mit uns innovative Antworten auf diese Fragen präsentiert. Unter dem Motto „Bürgerbeteiligung 2.0 – vom Wutbürger zum konstruktiven Mitgestalter” haben wir den kompletten Werkzeugkoffer für das Zuhören, Entscheiden und Handeln vorgestellt.
Unser iMedia Lounge Magazine von myON-ID Media ist dabei auf äußerst positive Resonanz gestoßen. Es aggregiert als Informationsplattform automatisch die Nachrichten aus dem Netz, welche für Entscheider wirklich relevant sind. Aufbereitet in Form eines digitalen Magazins, kann der Entscheider unterwegs auf dem iPad durch die wichtigsten Blog-Beiträge, Nachrichten, Meinungen und Tweets blättern. Dabei muss der Entscheider gar nicht einmal den ganzen Tag das Social Web selbst beobachten, um ständig am Ball zu bleiben. Das iMedia Lounge Magazine übernimmt diese Aufgabe automatisch für ihn – redaktionsfrei und übersichtlich aufbereitet.
Dem Magazin liegt unsere iMedia Lounge zugrunde. Die iMedia Lounge ist das führende Social Media Content Management System (SCMS). Mit dem Einsatz als automatisch generiertes Social Magazine haben wir erneut gezeigt, welche verblüffenden Einsatzmöglichkeiten die iMedia Lounge bietet.
Entscheider aus Kommunen, Ministerien und Staatskanzleien stellen sich der Herausforderung
Dass die Themen Reputationsmanagement und Bürgerbeteiligung bei den Kommunen priorisiert wahrgenommen werden, zeigt die sehr positive Resonanz auf der CeBIT. In vielen persönlichen Gesprächen mit Entscheidern aus Kommunen, Ministerien und Staatskanzleien zeigte sich deutlich, dass die neuen Herausforderungen bekannt sind. Unsere gemeinsame Lösung mit IBM liefert die modernsten Tools zum Zuhören und Aktivwerden. Zahlreiche Kommunen werden die neuen Chancen am Schopf packen und die Thematik offensiv angehen. Wir sind gespannt, welche Kommunen diesem Trend folgen.

Expertenmeinung: Dirk Rockendorf von Continental über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
3. Mai 2010 um 9:03 von Mario Grobholz
Zu unserem heutigen Montagsinterview haben wir Dirk Rockendorf eingeladen. Er ist Head of eBusiness der Continental Reifen Deutschland GmbH. Vor seiner aktuellen Tätigkeit war der studierte Wirtschaftsingenieur (TU Karlsruhe) Unternehmensberater bei KPMG Consulting (später Bearingpoint) und hat dort Projekte in den Bereichen eBusiness und CRMverantwortet .
An der Diskussion zu Nutzung und ROI von Social Media in Unternehmen hat er sich auch schon im letzten Jahr aktiv mit Vorträgen und Podcasts beteiligt. Praktische Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Social Media im Marketing-Mix lieferte auch seinVortrag auf der Swiss Online Marketing Messe vom 24.-25. März 2010 in Zürich, wo er die Continental-Kampagne zur FIFA WM 2010 auf Facebook, YouTube & Co. vorstellte.
Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?
DR: Diese Frage kann man leider nicht pauschal beantworten, da das von verschiedenen Faktoren abhängt, z.B. Produkt und Branche. Im Consumer-Bereich (B2C) gehört es bei den Top-Marken auf jeden Fall schon dazu. Im B2B Bereich dagegen ist man hier noch eher am Anfang. Was man aber generell sagen kann ist dass sich jede Firma Gedanken machen muß ob und wie es Social Media im Marketing einsetzen kann, d.h. Entwicklung einer Social Media Strategie.
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
DR: Das ergibt sich aus der Strategieentwicklung, d.h. wie wird Social Media eingesetzt und welche Plattformen werden genutzt. In den meisten Fällen dürfte Marketing den Lead haben, insbesondere wenn es Kunden betrifft. Aber auch der Pressebereich sollte mit involviert sein. Zum einen weil der oft die meisten News hat, zum anderen weil die Mitarbeiter geübt sind zu formulieren, was insbesondere bei kritischen Posts hilfreich ist oder bei der Vermittlung von Positionen. Last but not least gibt es auch noch die Unternehmenskommunikation, die sich in der Regel um das Thema Social Media Policy kümmert, d.h. wie sich Mitarbeiter generell im Social Web verhalten sollten. Gemeinsam mit IT kann diese auch definieren welche Social Media Tools innerhalb eines Unternehmens zum Einsatz kommen.
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
DR: Nach einer aktuellen Untersuchung der Deutsches Institut für Marketing GmbH verfolgen die Unternehmen aktuell eher qualitative Ziele wie Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit oder verbessertes Marken- / Produktimage, was aber in der Regel nur indirekt messbar ist. Steigerung von Website-Traffic wurde von 50% der Befragten genannt, dies ist dann schon eher meßbar. Des weitern erachte ich z.B. die Anzahl Fans / Follower als relevant, da man das mit einer Email-Adressdatenbank vergleichen kann => Stichwort Kundenbindung. ROI-Ermittlung von Social Media Maßnahmen steckt dagegen noch in den Kinderschuhen, sowohl in der Forschung als auch in der Praxis.
Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
DR: Da gibt es bereits viele, insbesondere aus den Bereichen Konsumgüter und Automobil. Adidas Originals mit fast 2,5 Mio Fans ist hier ein gutes Beispiel. Spontan fällt mir auch noch der Frosta-Blog ein, Dell Outlet auf Twitter sowie die Community beinggirl.com von P&G. Gerade war ich auf der Swiss Online Marketing, hier hat Alfa Romeo Schweiz eine sehr schöne Kampagne auf Facebook zur Einführung des neuen Mito präsentiert : Großer Erfolg mit kleinem Budget. Und ich denke auch wir schlagen uns ganz gut. Die W&V hat aktuell unseren ContiTireKick als (Facebook-) App der Woche gekürt…
Wir bedanken uns bei Dirk Rockendorf für das nette Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg bei seinen anstehenden Social Media Projekten und Vorträgen in 2010!
Die Toptrends des Web in Berlin: iico.de vom 3. bis 5. Mai 2010
30. April 2010 um 8:50 von Mario Grobholz
Auch im sechsten Jahr seines Bestehens wird von einem der wichtigsten Internetkongresse Deutschlands, dem Infopark Internet-Kongress: iico.de, viel zu erwarten sein. Es soll DER Treffpunkt für Web-Entscheider sein – und die hohe Zahl der Anmeldungen, mehr als 30 abwechslunsgreiche Vorträge und Workshops hochkarätiger Referenten sowie eine durchdachte Themenauswahl der aktuellsten Trends und Technologien des Web 2.0 geben dem Recht.
Die Eröffnungs-Keynote steht beim iico.de traditionell unter dem Motto „Die Zukunft des Internets“. Referent ist Axel Schmiegelow, CEO und Gründer von Sevenload.
Referent Christian Buggisch von DATEV, wird am Montag, 03. Mai 2010 einen Vortrag zum Thema “Online Reputationsmanagement” halten. Der erfahrene Online-Kommunikateur rät Unternehmen, die Social Media für sich und ihr Business nutzen wollen, folgendes: “Tue Gutes und twittere darüber.”
Doch wie soll ein Unternehmen mit der immer schneller werdenden und wachsenden Kommunikation im Web 2.0 umgehen? Ignorieren? Zuhören? Oder mitreden bzw. -twittern? Buggisch’s Vortrag soll anhand von praxisnahen Beispielen zeigen, warum es so wichtig ist, sich systematisch mit der Online-Reputation der eigenen Person oder des Unternehmens zu beschäftigen, was man dabei richtig oder falsch machen kann, und welche Rolle die Sozialen Medien – von Twitter bis YouTube, von Facebook bis XING – dabei spielen können.
Wer nicht auf dem iico.de Kongress dabei sein kann oder gleich etwas Gutes für sein eigenes, professionelles Reputationsmanagement im Netz tun möchte, kann ja schonmal mit myonid.de und Ruflotse beginnen!
Expertenmeinung: Christoph Bauer über den Social Media Einsatz in Unternehmen
29. März 2010 um 9:35 von Mario Grobholz
Die sozialen Medien haben in deutschen Unternehmen Einzug gehalten. Einige können damit schon sehr gut umgehen, doch viele sehen dem Ganzen noch immer skeptisch entgegen. Was sagen Experten zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen? Wir haben sie befragt.
Heute befragen wir Christoph Bauer, Digital Native und Student der Medienwissenschaften zu diesem Thema. Als Freelancer ist er während seines Studiums als Beratung im Social Media Bereich, Personal Branding sowie Online Reputation Management tätig und ist mit verschiedenen Netzwerkprofilen sehr aktiv im Social Web vertreten. Wir haben ihn 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:
Denkst du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?
CB: In einem der wenigen Newsletter, die ich abonniert habe (Smartbrief on Social Media), habe ich vor kurzer Zeit lesen können: „Social media is now a “how” question for businesses, not an “if”.” Daran sieht man den paradigmatischen Wandel – war Social Media doch mal etwas für freizügige Startups und kommunikationsfreudige Kleinunternehmen, nehmen sich mittlerweile auch die “Großen” der Thematik an. In einem vor kurzen veröffentlichten Report drückt sich dieser Relevanzwandel in Zahlen aus: 86% der Unternehmen planen ihre Budgets im Bereich Social Media aufzustocken .
Zum “Standard Marketing Mix” gehört es für mich nicht, Social Media Aktivitäten spannen sich weit über die Themenbereiche wie PR, Marketing, HR und sogar interne Kommunikation und lassen sich von der Verantwortung als auch von den Wirkungen her nur sehr schwer in der PR/Marketing-Dichotomie verorten.
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
CB: Es ist schon mal ein Fortschritt, wenn die Aktivitäten überhaupt innerhalb der Organisation gesteuert werden – eine externe Agentur wird sich schwer tun, die nötigen Einblicke zu liefern beziehungsweise Feedback und Learnings in das Unternehmen zurück zu transportieren. Manchmal reicht auch „ein Bein im Unternehmen“ nicht, um authentisch zu wirken.
Die Frage nach der Positionierung ist natürlich eine sehr aktuelle: Die festgefahrenen Strukturen, die besonders in Großkonzernen einen effektiven Einsatz und eine relevante Positionierung erschweren, erlauben an kaum einer Stelle die Freiheit und gleichzeitig Verantwortungs- und Entscheidungsstruktur, die Social Media Aktivitäten als Nährboden benötigen. Das fängt schon bei der oben angesprochenen Trennung von PR und Marketing an – eine Lösung wäre es hier, integriert vorzugehen und Kommunikation ganzheitlich zu sehen. Nicht nur fällt damit die Akkordierung von Kampagnen leichter, auch können so die nötigen Spielräume sowie unabhängige Blickwinkel geschaffen werden, die umfassende Social Media Maßnahmen erst ermöglichen.
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
CB: Grundsätzlich bietet es sich nur in wenigen Branchen und Einsatzzwecken an, einen direkten Return on Investment zu messen – wenn Dell per Twitter-Account mehr als 7 Millionen Dollar macht, ist dies zum Beispiel einer der wenigen Fälle, in denen man konkrete monetäre Werte erheben kann. Diese Herangehensweise ignoriert aber die ganzen Metriken, die keinen direkten finanziellen Einfluss haben: Fans auf Facebook, Twitter-ReTweets und Followerzahlen, gesteigerte Markenpräsenz, Click throughs auf die Unternehmenswebseite, und so weiter. Dass diese Metriken auf dem Weg zur Kaufentscheidung aber eine große Rolle spielen können, bezweifelt wohl niemand. „Harte“ Ziele lassen sich kaum setzen – jede Branche hat individuelle Relevanz für das Leben eines Konsumenten, sowie vollkommen heterogene Zielgruppen unterschiedlichen Ausmaßes. Ein großes Anliegen ist somit vor allem eine adäquate Einschätzung des individuellen Potentials, welches Social Media im Unternehmen entfalten kann. Als „weiche“ Ziele könnten u.a. der Aufbau einer passionierten Community sowie die Schaffung von Support- und Monitoringstrukturen, die den neuen Dynamiken gewachsen sind, gesehen werden.
Dennoch wird in den Führungsetagen immer noch nach eindeutigen Zahlen für Marketingmaßnahmen gefragt – David Meerman Scott sagt dazu: „For many executives, an obsession with ROI is just a convenient excuse to shy away from something new and untested”. Soziale Interaktionen lassen sich nicht in klassische Marketingtheorien pressen.
Welche Unternehmen kennst du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
CB: Einsetzen wollen es derzeit sehr viele, wirklich erfolgreich sind aber nur diejenigen, die kreativ und mit vollem Engagement arbeiten. Mittlerweile gibt es einige sehr bekannte Praxisbeispiele: Dell und Starbucks nutzen seit geraumer Zeit Crowdsourcing um neue Produkte zu entwickeln und der Stimme der Konsumenten neues Gewicht zu verleihen. Nike kooperiert mit Apple und stellt eine Plattform für Laufbegeisterte auf die Beine, die wirklichen Mehrwert bietet. Doch dies sind alles Big Player, die ein riesiges Budget zur Verfügung haben.
Für mich sind aber auch die Möglichkeiten, die sich für Kleinunternehmen und lokale Anbieter ergeben, besonders interessant. Ein Beispiel: Das Pub „Claddagh“ hier in Klagenfurt hat zum Beispiel ein tolles selbstgedrehtes Video auf die eigene Facebook Fanpage gestellt. Es zeigt den Besitzer des Lokals, der in charmanter und lustiger Art und Weise Geschichten rund um das Nachtleben im Claddagh erzählt. Das Video hat mich durch den persönlichen Touch sofort angesprochen, ich habe es auf meiner Pinnwand gepostet und viele andere Fans auch – in der folgenden Woche war ich sogar seit Ewigkeiten mal wieder im besagten Lokal – das Video hatte definitiv mit dieser Entscheidung zu tun – es war persönliches Storytelling par excellence, es weckte Erinnerungen und machte Lust auf mehr. Dies zeigt, wie mit wenig Aufwand und viel Passion ein positives Bild im Kopf des Interessenten erzeugt werden kann, welches sich im Endeffekt auf die Kaufentscheidung auswirkt. Oftmals sind es die flexiblen Kleinen, die den rigiden Großen in Sachen Authentizität bei der Kundenansprache noch weit voraus sind.
Der Frühling ist endlich angekommen, und wir auch.
26. März 2010 um 10:18 von Martina Doherr
Nach einem recht anstrengenden Umzug in den Gewerbehof West Ende letzten Jahres ist das gesamte myON-ID Team nun “zuhause” angekommen. Die Arbeitsplätze, die stylische Küche und das Mobiliar glänzen in frischem Weiß, die hohen Decken lassen Raum für neue Ideen und durch die riesigen Fenster scheint endlich die warme Sonne!
Es war ein Umzug mit vielen Tücken, oft war Spontanität gefordert und im Baumarkt waren Mario und Christian irgendwann Dauergast. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und das ganze Team freut sich (und bedankt sich
) Jetzt, wo der Weg zur Arbeit am Morgen nicht mehr von Glatteis und schlechtgelaunten Mitbürgern gesäumt ist, macht es natürlich doppelt Freude.
Hier im Westend gibts es auch in den Mittagspausen viel zu entdecken! Man ist doch überrascht, wie viele Restaurants und kleine, nette Geschäfte es hier im Umkreis des Gewerbehofes gibt. Zuletzt gemeinsam erforscht: der Sushi-Laden am Heimeranplatz. All-you-can eat, und keiner lag danach mit Fischvergiftung unter dem Schreibtisch! Immerhin.
Zurück zum Daily Business. Denn nicht nur das allgemeine Wohlbefinden hat sich mit dem Umzug verbessert – auch unser junges Unternehmen arbeitet stetig an unseren Produkten und Services, Optimierungen und natürlich auch neuen Ideen. Darüber hinaus hat sich ja auch hier im Blog einiges getan. Jeden Donnerstag erfreut uns ab sofort unser Partner Jon Christoph Berndt mit einem sachlich-humoristischen Artikel rund um das Thema Human Branding. Über aktuell geplante Events und Veranstaltungen, auf denen myON-ID bis Ende des Jahres ganz in echt und zum Anfassen sein wird, informieren wir euch ab sofort auch im Blog: und zwar jeden 2. Freitag im Monat. Der nächste “Behind the scenes of myON-ID Media” erfreut euch also am 09.April.
Das gesamte myON-ID Team wünscht an dieser Stelle schonmal allen Lesern & Nutzern, Freunden und Interessenten ein sonniges und erholsames Osterfest!

Expertenmeinung: Michael Reuter über den Social Media Einsatz in Unternehmen
22. März 2010 um 9:10 von Mario Grobholz
Das Social Web wird durch die Vernetzung der Menschen immer mehr zu einer wichtigen gesellschaftlichen Kommunikations- und Handlungsplattform. Auch Unternehmen müssen dies erkennen, um am interaktiven Markt keinen Wettbewerbsnachteil einstecken zu müssen. Um sich ein besseres Bild von den Vorteilen einer betrieblichen Nutzung der sozialen Medien machen zu können, befragen wir regelmäßig Experten auf diesem Gebiet.
Diesmal haben wir einen Entrepreneur um seine Meinung zu besagtem Thema gebeten. Michael Reuter ist Geschäftsführer der deutschen Social-News-Plattform YiGG, auf der Nutzer Nachrichten lesen, selbst einstellen, kommentieren und mit anderen Nutzern diskutieren können. Mit dem Social Web kennt sich Michael natürlich sehr gut aus. Immerhin baut YiGG auf einer interaktiven Community auf, bei der das Unternehmen wichtige Hinweise und Hilfestellung zur Weiterentwicklung direkt von den YiGG-Usern bekommt. Aber nicht nur im Netz wird Networking und Kommunikation betrieben – auf dem heutigen Münchner Mobile Monday werden beispielsweise “Mobile Social Media Apps” gemeinsam mit Thomas Pfeiffer unter die Lupe genommen.
Wir haben Michael Reuter 4 Fragen zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen gestellt, und hier sind seine Antworten:
Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?
Michael: Ja. In Kürze wird niemand mehr über “Social” Media sprechen, weil dies Normalität geworden ist und es nicht einer eigenen Erwähnung bedarf. Es gehört zur Kommunikation.
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
Michael: Im Kommunikationsbereich.
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
Michael: Das musst Du die Unternehmen selbst fragen
Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
Michael: Kodak, Dell, Lenovo, Vodafone, Ford, IBM
Expertenmeinung: Nils Hitze über den Social Media Einsatz in Unternehmen
15. März 2010 um 9:30 von Mario Grobholz
Soziale Medien wie beispielsweise Twitter und Facebook sind in aller Munde und genau deshalb wollen auch immer mehr deutsche Firmen den Einstieg in die Onlinewelt wagen. Schon des Öfteren haben wir über die Marketingvorteile von Social Media berichtet. Nun aber wollen wir auch andere Experten auf diesem Gebiet zu Wort kommen lassen.
Heute befragen wir Nils Hitze, der sich selbst als Nerd-Vater und Enthusiast Evangelist bezeichnet – zu Recht! Als Organisator von Veranstaltungen wie z. B. das BarCamp oder den Webmontag, ist Social Media ein essenzielles Tool für Nils, um diese Events bekannt zu machen. Wir haben ihn 4 Fragen zum Thema “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:
Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?
Nils: Ja, unbedingt. Zumindestens OnlineReputation/Monitoring sollte man betreiben
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
Nils: In der PR Abteilung bzw. dem Marketing aber auch zwischen den Abteilungen als eine Art interdisziplinäre Gruppe, die Ergebnisse austauscht. Manchmal sind z.B. Entwickler in ganz anderen Ecken des Netzes unterwegs und bekommen Dinge mit, die das Unternehmen betreffen, die vom allgemeinen Monitoring nicht abgedeckt werden.
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
Nils: Zu erst einmal definitiv die eigene Reputation, die Bindung zum Kunden. Bei B2B ist das natürlich ein generell anderes Verhältniss als bei B2C aber in beiden Fällen ist das Bild des Unternehmens “nach Draussen” wichtig. Das was die Social Media Aktivität von der klassischen PR unterscheidet ist die Geschwindigkeit und der Ton. Die Bindung ist persönlicher geworden.
Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
Nils: Ab von einigen MassCustomization Unternehmen bin ich von Google, Microsoft und Sun positiv überrascht. DELL ist so ein bisschen was wie die Standard Referenz hab ich manchmal das Gefühl ansonsten noch QYPE und Xing.
Frauen, Karriere, das Web 2.0 und der Weltfrauentag 2010
9. März 2010 um 9:07 von Martina Doherr
Ist das Web 2.0 auch noch so fortschrittlich und modern, bietet es auch wenig zukunftweisende Aspekte. Das Internet selbst macht keine Unterschiede zwischen Geschlechtern, jedoch herrscht in den Köpfen der Unternehmer hinter dem Web teilweise noch immer eher historisches Gedankengut.
Weltfrauentag am 08.März
Es wurden Reden gehalten, Loblieder auf die holde Weiblichkeit gesungen und Blumen am diesjährigen, internationalen Weltfrauentag verteilt. Aber wo sind die Frauen im Business? Kaum zu glauben, aber wahr: Im Jahre 2010 gibt es nach wie vor kaum Unternehmen, die von Frauen geführt werden. Besonders auffällig ist die verschwindend geringe Frauenquote im Internet Business: Nur jede zwanzigste Führungskraft in der IT ist eine Frau. Lag der Frauenanteil in den IT-Chefetagen 2007 noch bei 7,4 Prozent, sind es aktuell nur noch 5,4 Prozent – so wenig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Quelle: Kienbaum Studie
Eindeutiger Befund
Warum sind deutsche Frauen noch immer benachteiligt was Karriere, Position und Bezahlung im Vergleich zu Männern mit gleicher Qualifikation betrifft? Das Ergebnis ist deutlich: Egal in welcher Branche, bei welcher Unternehmensgröße, auf welcher Hierarchieebene, bei welchem Lebensalter oder Bildungsabschluss – Frauen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer. Diese Bezahlungsmentalität ist aber nicht nur ungerecht, sondern kann auch negativen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens nehmen.
Netzwerke nutzen
Die meisten Männer sind nicht nur als Handwerker begabt, sie sind auch geschulte Netzwerker. Schon als Jungen sind sie in Fußballvereinen, Pfadfindergruppen und Jugendverbänden solidarisiert. Frauen erkennen erst in jüngerer Zeit einen Vorteil darin, sich stärker zu vernetzen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gruppen, Institutionen und Vereingungen aktiver Frauen bsp. auf Xing oder BPW Germany und auch sehr rege frequentierte Beratungsstellen wie ber.IT mit qualifizierten Schulungen und Foren speziell für Frauen, die ins Web 2.0 Business einsteigen, umsteigen oder nach Babypause fortbilden wollen. In den USA sieht das heute bereits ganz anders aus. Entweder haben die Damen dort schlichtweg mehr Mut zum Risiko oder sie werden aktiver gefördert, wie z.B durch Organisationen wie woman2, die von Frauen für Frauen gegründet wurde und mittlerweile internationale Workshops und Veranstaltungen auf höchstem Niveau anbietet.
Frauen, die den Ton angeben
Eine Frau, die sich seit 2 Jahren gekonnt an der Führungspitze der mbw Medienberatung der Wirtschaft GmbH bewegt, ist Nicole Scherbe . Die 33jährige Geschäftsführerin leitet ein Team von 25 Köpfen und beweist Tag für Tag, dass weibliche Führungsqualitäten durchaus zeitgemäß und sehr erfolgreich eingesetzt werden können. Ihr Tipp für Frauen, die sich im Business beweisen wollen:
“Wenn Frau weiterkommen möchte ist es aus meiner Sicht sinnvoll, am eigenen Auftreten (Körperhaltung, Gestik, Mimik, Sprache) zu arbeiten. Mit Fachkompetenz alleine macht niemand Karriere. Es geht auch darum, Schwellen zu überwinden, eine natürliche Scheu abzulegen, sich klar zu positionieren, bewusst Akzente zu setzen und sich so verständlich mitzuteilen, dass es andere mitbekommen. Auch hinsichtlich des Internetauftritts und der Auswahl von Fotos, die die eigene Person am besten repräsentieren.”
Frau Scherbe arbeitet ausserdem als ehrenamtliche Mentorin an der Münchner Frauenakademie FAM, wo sich Frauen von Frauen in Berufsentwickung und Karriereplanung rundum beraten lassen können.
myON-ID Media gratuliert Frau Scherbe ganz herzlich zum Titel der “Erfolgsfrau des Monats Februar 2010″!
Weitere interessante Artikel zu diesem Thema: Deutschlands wichtigste Web-Gründerinnen
Expertenmeinung: Marc Frey über den Social Media Einsatz in Unternehmen
8. März 2010 um 9:15 von Mario Grobholz
Das Social Web ist kein Trend, keine Killer-Application und kein Hype. Es bietet verschiedene Möglichkeiten für Unternehmen interaktiv und aktuell mit seinen Kunden zu kommunizieren. Trotzdem ist es für viele Unternehmer noch ein neues Terrain, an welches sie sich vorsichtig herantasten. Um sich ein besseres Bild von den Vorteilen der sozialen Medien machen zu können, lassen wir regelmäßig Experten auf diesem Gebiet zu Wort kommen.
Heute befragen wir Marc Frey, Geschäftsführer der intelliMedia Agentur und somit Erfinder von my-miki.com, das raffinierte Onlinemagazin zum Selbstgestalten. Außerdem ist Marc mit verschiedenen Netzwerkprofilen sehr aktiv im Social Web vertreten. Wir haben ihn 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:
Denkst du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?
MF: Unbedingt! Alles andere wäre grob fahrlässig und würde vor allem die wichtigsten Stakeholder aller Unternehmen, deren Kunden ausschliessen. Weil sich die Mediennutzung verändert und die Ansprüche der Kunden heute auf Dialog mit „ihrem“ Unternehmen ausgerichtet sind, ist Social Media Marketing ein Muss. Unternehmen, die nicht dafür sorgen, Champions auf diesem Gebiet zu werden, die verlieren mittelfristig.
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
MF: Strategisch in der Unternehmensleitung, operativ im Markting/Corporate Communications
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
MF: Bei Social Media geht es primär um das Aufbauen einer „Beziehung“ zum Kunden, es geht um Vertrauen. Dieses kann man schlecht mit den üblichen KPI’s messen, wie im klassischen „old-school“-Marketing. Man mus also die Ergebnisse einer Social-Media-Initiative anders bewerten und z.B. Kontakte, Gespräche, Weiterempfehlungen, das Entstehen einer „Fankultur“ einen neuen Wert beimessen. Am Ende führt dies dann natürlich auch zu (Mehr)umsatz, denn hierfür ist Vertrauen die Voraussetzung.
Welche Unternehmen kennst du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
MF: Je nachdem welchen Maßstab und Integrationstiefe man anlegt, dann sind das z. B. Daimler, IBM, LG, NOA-Bank, Vodafone, Starbucks
Expertenmeinung: Christoph Hölzlwimmer über den Social Media Einsatz in Unternehmen
22. Februar 2010 um 9:20 von Mario Grobholz
Social Media hat in deutschen Unternehmen Einzug gehalten. Bei einigen schon oft und vielseitig genutzt, sehen viele dem Ganzen noch immer skeptisch entgegen. Was sagen Experten zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen? Wir haben sie gefragt.
Heute befragen wir Christoph Hölzlwimmer, Geschäftsführer von Stream5 zu diesem Thema. Er selbst ist mit eigenem Blog und verschiedenen Netzwerkprofilen sehr aktiv im Social Web und kann deshalb aus Erfahrung sprechen, wenn es darum geht, wie wirkungsvoll das Medium Internet für sein Unternehmen ist. Wir haben ihn 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:
Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?
CH: Definitiv zum Standard Kommunikations-Mix, sofern Unternehmen glauben dort Ihre Zielgruppen oder Multiplikatoren antreffen zu können. Zum Marketing-Mix dann, wenn man glaubt oder beachtsichtigt über die Kommunikations-Wirkung hinaus auch Reichweite für sein Unternehmen oder seine Produkte/Services aufbauen zu können, neue Kunden akquerieren zu können oder in Social Media Plattformen sogar eine Transaktionskanal sieht. Die Bedeutung für Social Media wird auf jeden Fall zunehmen und zukünftig zu einem festen Bestandteil im Kommunikations- und/oder Marketing-Mix einnehmen.
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
CH: Kommt darauf an: werden kommunikative Ziele verfolgt, dann im Bereich PR oder Corporate Communications. Werden Marketing oder Transaktions-/Sales Ziele verfolgt, dann besser im Bereich Marketing/Online Marketing.
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
CH: Das ist sehr unterschiedlich. Mögliche Ziele können sein: Erhöhung Reichweite für die Presseaktivitäten (im Sinne eines weiteren Kommunikationskanals), Erhöhung Kundenbindung durch User-Involvement, Feebdack Barometer für Produkte, Services, Unternehmens-Themen, Erhöhung Reichweite für die eigene Website aufgrund der hohen Suchmaschinen-Relevanz von Social Media Plattformen (user generated content = unique content!), Gewinnung neuer Kunden, Erhöhung Abverkäufe/Transaktionen
Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
CH: Bereits sehr viele. Die Speerspitze (first movers, early adaptors) liegt vor allem bei den Telcos und der Unterhaltungselektronik gefolgt von Unternehmen aus dem Internet-, Medien- und Markenartikler-Umfeld. Auch einige Automobil-Konzerne im Social Media bereits aktiv.
Ich persönlich kenne einige Unternehmen die Social Media einsetzen. Spontan fallen mir Microsoft, die Deutsche Telekom oder die Sccout24 Gruppe ein, um nur einige zu nennen. Und natürlich mein eigenes Unternehmen: stream5, der führende Anbieter für Online Video Technologie.








