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Frauen, Karriere, das Web 2.0 und der Weltfrauentag 2010

9. März 2010 um 9:07 von Martina Doherr

Ist das Web 2.0 auch noch so fortschrittlich und modern, bietet es auch wenig zukunftweisende Aspekte. Das Internet selbst macht keine Unterschiede zwischen Geschlechtern, jedoch herrscht in den Köpfen der Unternehmer hinter dem Web teilweise noch immer eher historisches Gedankengut.

Weltfrauentag am 08.März

Es wurden Reden gehalten, Loblieder auf die holde Weiblichkeit gesungen und Blumen am diesjährigen, internationalen Weltfrauentag verteilt. Aber wo sind die Frauen im Business? Kaum zu glauben, aber wahr: Im Jahre 2010 gibt es nach wie vor kaum Unternehmen, die von Frauen geführt werden. Besonders auffällig ist die verschwindend geringe Frauenquote im Internet Business: Nur jede zwanzigste Führungskraft in der IT ist eine Frau. Lag der Frauenanteil in den IT-Chefetagen 2007 noch bei 7,4 Prozent, sind es aktuell nur noch 5,4 Prozent – so wenig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Quelle: Kienbaum Studie

Eindeutiger Befund

Warum sind deutsche Frauen noch immer benachteiligt was Karriere, Position und Bezahlung im Vergleich zu Männern mit gleicher Qualifikation betrifft? Das Ergebnis ist deutlich: Egal in welcher Branche, bei welcher Unternehmensgröße, auf welcher Hierarchieebene, bei welchem Lebensalter oder Bildungsabschluss – Frauen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer. Diese Bezahlungsmentalität ist aber nicht nur ungerecht, sondern kann auch negativen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens nehmen.

Netzwerke nutzen

Die meisten Männer sind nicht nur als Handwerker begabt, sie sind auch geschulte Netzwerker. Schon als Jungen sind sie in Fußballvereinen, Pfadfindergruppen und Jugendverbänden solidarisiert. Frauen erkennen erst in jüngerer Zeit einen Vorteil darin, sich stärker zu vernetzen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gruppen, Institutionen und Vereingungen aktiver Frauen bsp. auf Xing oder BPW Germany und auch sehr rege frequentierte Beratungsstellen wie ber.IT mit qualifizierten Schulungen und Foren speziell für Frauen, die ins Web 2.0 Business einsteigen, umsteigen oder nach Babypause fortbilden wollen. In den USA sieht das heute bereits ganz anders aus. Entweder haben die Damen dort schlichtweg mehr Mut zum Risiko oder sie werden aktiver gefördert, wie z.B durch Organisationen wie woman2, die von Frauen für Frauen gegründet wurde und mittlerweile internationale Workshops und Veranstaltungen auf höchstem Niveau anbietet.

Frauen, die den Ton angeben

Eine Frau, die sich seit 2 Jahren gekonnt an der Führungspitze der mbw Medienberatung der Wirtschaft GmbH bewegt, ist Nicole Scherbe . Die 33jährige Geschäftsführerin leitet ein Team von 25 Köpfen und beweist Tag für Tag, dass weibliche Führungsqualitäten durchaus zeitgemäß und sehr erfolgreich eingesetzt werden können. Ihr Tipp für Frauen, die sich im Business beweisen wollen:

“Wenn Frau weiterkommen möchte ist es aus meiner Sicht sinnvoll, am eigenen Auftreten (Körperhaltung, Gestik, Mimik, Sprache) zu arbeiten. Mit Fachkompetenz alleine macht niemand Karriere. Es geht auch darum, Schwellen zu überwinden, eine natürliche Scheu abzulegen, sich klar zu positionieren, bewusst Akzente zu setzen und sich so verständlich mitzuteilen, dass es andere mitbekommen. Auch hinsichtlich des Internetauftritts und der Auswahl von Fotos, die die eigene Person am besten repräsentieren.”

Frau Scherbe arbeitet ausserdem als ehrenamtliche Mentorin an der Münchner Frauenakademie FAM, wo sich Frauen von Frauen in Berufsentwickung und Karriereplanung rundum beraten lassen können.

myON-ID Media gratuliert Frau Scherbe ganz herzlich zum Titel der “Erfolgsfrau des Monats Februar 2010″!

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Expertenmeinung: Marc Frey über den Social Media Einsatz in Unternehmen

8. März 2010 um 9:15 von Mario Grobholz

Das Social Web ist kein Trend, keine Killer-Application und kein Hype. Es bietet verschiedene Möglichkeiten für Unternehmen interaktiv und aktuell mit seinen Kunden zu kommunizieren. Trotzdem ist es für viele Unternehmer noch ein neues Terrain, an welches sie sich vorsichtig herantasten. Um sich ein besseres Bild von den Vorteilen der sozialen Medien machen zu können, lassen wir regelmäßig Experten auf diesem Gebiet zu Wort kommen.

MarcFrey_007Heute befragen wir Marc Frey, Geschäftsführer der intelliMedia Agentur und somit Erfinder von my-miki.com, das raffinierte Onlinemagazin zum Selbstgestalten. Außerdem ist Marc mit verschiedenen Netzwerkprofilen sehr aktiv im Social Web vertreten. Wir haben ihn 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:

Denkst du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

MF: Unbedingt! Alles andere wäre grob fahrlässig und würde vor allem die wichtigsten Stakeholder aller Unternehmen, deren Kunden ausschliessen. Weil sich die Mediennutzung verändert und die Ansprüche der Kunden heute auf Dialog mit „ihrem“ Unternehmen ausgerichtet sind, ist Social Media Marketing ein Muss. Unternehmen, die nicht dafür sorgen, Champions auf diesem Gebiet zu werden, die verlieren mittelfristig.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

MF: Strategisch in der Unternehmensleitung, operativ im Markting/Corporate Communications

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

MF: Bei Social Media geht es primär um das Aufbauen einer „Beziehung“ zum Kunden, es geht um Vertrauen. Dieses kann man schlecht mit den üblichen KPI’s messen, wie im klassischen „old-school“-Marketing. Man mus also die Ergebnisse einer Social-Media-Initiative anders bewerten und z.B. Kontakte, Gespräche, Weiterempfehlungen, das Entstehen einer „Fankultur“ einen neuen Wert beimessen. Am Ende führt dies dann natürlich auch zu (Mehr)umsatz, denn hierfür ist Vertrauen die Voraussetzung.

Welche Unternehmen kennst du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

MF: Je nachdem welchen Maßstab und Integrationstiefe man anlegt, dann sind das z. B. Daimler, IBM, LG, NOA-Bank, Vodafone, Starbucks

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Expertenmeinung: Christoph Hölzlwimmer über den Social Media Einsatz in Unternehmen

22. Februar 2010 um 9:20 von Mario Grobholz

Social Media hat in deutschen Unternehmen Einzug gehalten. Bei einigen schon oft und vielseitig genutzt, sehen viele dem Ganzen noch immer skeptisch entgegen. Was sagen Experten zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen? Wir haben sie gefragt.

Christoph-HoelzlwimmerHeute befragen wir Christoph Hölzlwimmer, Geschäftsführer von Stream5 zu diesem Thema. Er selbst ist mit eigenem Blog und verschiedenen Netzwerkprofilen sehr aktiv im Social Web und kann deshalb aus Erfahrung sprechen, wenn es darum geht, wie wirkungsvoll das Medium Internet für sein Unternehmen ist. Wir haben ihn 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:

Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

CH: Definitiv zum Standard Kommunikations-Mix, sofern Unternehmen glauben dort Ihre Zielgruppen oder Multiplikatoren antreffen zu können. Zum Marketing-Mix dann, wenn man glaubt oder beachtsichtigt über die Kommunikations-Wirkung hinaus auch Reichweite für sein Unternehmen oder seine Produkte/Services aufbauen zu können, neue Kunden akquerieren zu können oder in Social Media Plattformen sogar eine Transaktionskanal sieht. Die Bedeutung für Social Media wird auf jeden Fall zunehmen und zukünftig zu einem festen Bestandteil im Kommunikations- und/oder Marketing-Mix einnehmen.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

CH: Kommt darauf an: werden kommunikative Ziele verfolgt, dann im Bereich PR oder Corporate Communications. Werden Marketing oder Transaktions-/Sales Ziele verfolgt, dann besser im Bereich Marketing/Online Marketing.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

CH: Das ist sehr unterschiedlich. Mögliche Ziele können sein: Erhöhung Reichweite für die Presseaktivitäten (im Sinne eines weiteren Kommunikationskanals), Erhöhung Kundenbindung durch User-Involvement, Feebdack Barometer für Produkte, Services, Unternehmens-Themen, Erhöhung Reichweite für die eigene Website aufgrund der hohen Suchmaschinen-Relevanz von Social Media Plattformen (user generated content = unique content!), Gewinnung neuer Kunden, Erhöhung Abverkäufe/Transaktionen

Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

CH: Bereits sehr viele. Die Speerspitze (first movers, early adaptors) liegt vor allem bei den Telcos und der Unterhaltungselektronik gefolgt von Unternehmen aus dem Internet-, Medien- und Markenartikler-Umfeld. Auch einige Automobil-Konzerne im Social Media bereits aktiv.

Ich persönlich kenne einige Unternehmen die Social Media einsetzen. Spontan fallen mir Microsoft, die Deutsche Telekom oder die Sccout24 Gruppe ein, um nur einige zu nennen. Und natürlich mein eigenes Unternehmen: stream5, der führende Anbieter für Online Video Technologie.

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Business Social Media: Beginnen Sie zu kommunizieren!

10. Februar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Im Web geht es nicht nur darum, Ihre Kunden zu informieren, sondern auch darum, die Kundenbindung, sowie den Dialog zu optimieren. Beginnen Sie jetzt damit und kommunizieren Sie mit Ihren Kunden und Ihrer Zielgruppe.

Im Gegensatz zu E-Mail, Mailings, Newslettern oder Anzeigen, die dazu bestimmt sind, den Adressaten einseitig zu informieren, sollen die sozialen Medien einen Dialog mit Ihren Kunden hervorrufen. Letztlich geht es bei Social Media um die Beziehung und den Dialog darüber.

Es geht um den Versuch Menschen dazu zu bringen über etwas, das Ihnen und Ihren Kunden wichtig ist, zu sprechen.

Um Social Media effektiv in eine Marketing Kampagne einzubinden, muss Ihr Unternehmen die richtige Nachricht, die Sie der Welt vermitteln wollen, zielgenau festlegen. Nur somit ist es möglich, dass Ihre Mitarbeiter, die “Fahnenträger” Ihrer Botschaft, also Ihre ersten und wichtigsten Multiplikatoren einen klaren Fokus und eine klare Absicht haben. Konzentrieren Sie sich auf die zentrale Botschaft, die Ihr Unternehmen ideal beschreibt und bestimmen Sie danach die besten Möglichkeiten, diese Botschaft zu verbreiten.

Dan Burrus, Trend Prognostiker, nannte bei einer Konferenz das Beispiel eines Unternehmens im Einzelhandel, welches Socia Media perfekt nutzt, um die Sachen hervorzuheben, die sie intern schon angehen, um z. B. die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Dieses Unternehmen befragt auch regelmäßig seine Kunden, wie sie den Kundenservice weiter verbessern könnten. So sieht professioneller Dialog in den Augen von Dan Burrus aus.

Nachfolgend gibt es einige Tipps von Dan Burrus, zur Erstellung eines Social Media Leitfadens für Ihre Mitarbeiter:

Transparenz schafft Vertrauen. Nutzen Sie jede Möglichkeit, sich als glaubwürdige Vertreter des Unternehmens zu etablieren. Legen Sie Ihre Identität, Ihre Zugehörigkeit zur Organisation, Ihre Kunden sowie Ihre beruflichen oder persönlichen Interessen offen. Außerdem sollten Sie Blogartikel immer unter Ihrem richtigen Namen publizieren.

Selbstkontrolle. Bevor Sie Material online stellen, achten Sie auf korrekte Schreibweise und den Wahrheitsgehalt in Ihrem Artikel. Führen Sie eine Rechtschreibprüfung und Grammatikprüfung durch, denn Inhalte verschwinden nie ganz, sobald sie einmal veröffentlicht worden sind. Deshalb korrigieren Sie Ihre Fehler lieber direkt.

Übernehmen Sie Verantwortung. Sie sind verantwortlich für Ihre Inhalte, die Sie veröffentlicht haben. Der Ton Ihrer Kommentare sollte respektvoll und informativ aber niemals herablassend oder streitsüchtig sein. Geben Sie Fehler zu, entschuldigen Sie sich falls nötig, korrigieren Sie Fehler und ziehen Sie weiter.

Befolgen Sie die Regeln. Berücksichtigen Sie sämtliche Gesetze, die es in der Onlinewelt gibt und denken Sie stets daran, Ihre Online-Aktivitäten sind eine Reflexion des Unternehmens.

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Expertenmeinung: Martin Meyer-Gossner über den Social Media Einsatz in Unternehmen

8. Februar 2010 um 9:25 von Mario Grobholz

Das Social Web wird durch die Vernetzung der Menschen immer mehr zu einer wichtigen gesellschaftlichen Kommunikations- und Handlungsplattform. Auch Unternehmen müssen dies erkennen, um am interaktiven Markt keinen Wettbewerbsnachteil einstecken zu müssen. Um sich ein besseres Bild von den Vorteilen einer betrieblichen Nutzung der sozialen Medien machen zu können, befragen wir regelmäßig Experten auf diesem Gebiet.

mmgossnerDieses Mal befragen wir Martin Meyer-Gossner, Sales und Marketing Experte sowie passionierter Blogger rund um das Thema Social Media vor allem bei seinem eigenen Blog thestrategyweb.de. Deshalb haben wir ihm heute 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:

Denkst du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Martin: Einen Standardmix bei der heutigen Dynamik des Social Web? Wohl eher nicht. Es stellt sich für Unternehmen permanent die Frage, wo sich die Zielgruppe denn derzeit gerade wiederfindet – und das muß von Produktsegment zu Serviceabteilung individuell analysiert werden. Unternehmen sind gefordert, eine einzigartige Lösung moderner Kundenkommunikation zu erarbeiten, die nachhaltig und dennoch flexibel für Neuerungen und Veränderungen bleibt – intern wie extern. Idealerweise sollte Social Media Marketing immer mit einer langfristigen Webstrategie einhergehen.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Martin: Das hängt ganz vom Unternehmen ab. Eigenverantwortlich kann das nicht einer allein machen. Deshalb heißt es ja Social Media; das gilt nochmals: intern wie extern. Wer seine Kunden in die Unternehmenskommunikation einbezieht, merkt schnell, wo der Fokus des Kundeninteresses liegt und darauf sollten die Social Media Aktivitäten abgestimmt werden. Social Media betrifft zahlreiche Bereiche im Unternehmen: Marketing, PR, Kundenservice und natürlich Sales. Es hilft auf externe Berater-Ressourcen mit professionellem Weitblick und Medienverständnis zurückzugreifen, da sie nicht die interne Unternehmens- oder Abteilungsbrille aufhaben und unvoreingenommen analysieren. Für den erfolgreichen Einsatz von Social Media ist ein kollaboratives Verständnis und Vorgehen der Abteilungen unabdingbar. Es muß von der Geschäftsführung gewünscht und gefördert werden. Etwaige Fürsprecher und Projektverantwortliche, die authentisch hinter ihrer Aufgabe und ihrem Produkt stehen, sind hierfür in den einzelnen Abteilungen zu identifizieren. Eine moderne Multi-Voice-Strategie erfordert dann die Kultur der permanenten Absprache zwischen den einzelnen Abteilungen. Nur so entsteht vor dem Kunden ein externes Abbild eines professionellen Schulterschlusses aus allen Abteilungen – und es kann auch mal der eine für den anderen agieren. Getreu dem Motto: Einer für alle, alle für einen.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Martin: Eine gute Frage, die sich jedes Unternehmen mal aus der Historie seiner Webmarketing und -strategie Benchmarks stellen sollte. Die Definition von Online-ROI wird zur großen Herausforderung für Unternehmen. Worum geht es zukünftig? Mehr Traffic, Clicks, Engagements, Leads oder sogar Sales? Und von wem? Partner, Zulieferer, Entscheider, Konsumenten oder Multiplikatoren? Grundsätzlich ist in Zeiten der Engagement Economy ein klares Umdenken gefordert, was einige Unternehmen auch bereitwillig annehmen. Dem Kunden zu sagen, was er zu „kaufen“ hat und darauf Ziele zu definieren, wird immer schwieriger. Oft wird in diesem Zusammenhang vergessen, daß Social Media nicht einen Anfang und ein Ende hat. Social Media ist die Antithese von Werbung, denn es basiert auf dem Multilog, der sich dynamisch und langfristig auf die Marke, das Image und die Produktwahrnehmung niederschlägt. Übrigens: Social Media Monitoring ist kein Allheilmittel, wohl aber Mittel zum Zweck wenn man auch aus den Erkenntnissen seine Schlüsse zieht.

Welche Unternehmen kennst du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Martin: Der Klassiker ist sicherlich Dell, die allein mit Twitter 6,5 Mio. US Dollar umgesetzt haben wollen. Das Beispiel ist deshalb spannend, da Social Media Dell zum Vorreiter des Social Media Hypes macht und zum Image-Katalysator für die damals nicht mehr so starke Marke geworden ist. Ansonsten empfehle ich gerne mal die Beispiel von AutoDesk, Adidas, MINI, Starbucks und Threadless, die sehr gezielt Facebook, Twitter oder YouTube je nach Erfordernissen und Möglichkeiten für die Kundenkommunikation einsetzen.

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Expertenmeinung: Hermann Hohenberger über den Social Media Einsatz in Unternehmen

18. Januar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Die sozialen Medien haben in deutschen Unternehmen Einzug gehalten. Einige können damit schon sehr gut umgehen, doch viele sehen dem Ganzen noch immer skeptisch entgegen. Was sagen Experten zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen? Wir haben sie befragt.

HHHeute befragen wir Hermann Hohenberger, Geschäftsführer der Broadcast-Future! Medien und Rundfunk Service GmbH zu diesem Thema. Er selbst ist mit eigenem Blog und verschiedenen Netzwerkprofilen sehr aktiv im Social Web und kann deshalb aus Erfahrung sprechen, wenn es darum geht, wie wirkungsvoll das Medium Internet für sein Unternehmen ist. Wir haben ihn 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:

Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

HH: In jedem Fall. Für die Generation z.B. die gerade in die Schule geht, ist der Umgang mit den neuen Kommunikationsformen (Web 2.0, Chat, SMS, MMS, Video via Handy, YouTube, etc.) völlig normal und gehört zum Leben einfach dazu. Und in ein paar Jahren kommt diese Generation in Unternehmen. Wer dann als Unternehmen nicht mit Social Media Marketing umgehen kann wird einfach «alt» aussehen. Für seine Kunden und für seine Mitarbeiter. Da läuft gerade eine (un)heimliche Revolution.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

HH: Wichtig ist, dass das Management die Bedeutung erkennt und auch selbst persönlich in Social Media eintaucht. Es kommt nämlich immer noch vor, dass Mitarbeiter einen Blog iniitieren und der Chef das dann untersagt. Man könnte ja in die Öffentlichkeit kommen?! Und wer brauche schon die paar Backlinks?! Letztendlich sollte nach meiner Auffassung die Öffentlichkeitsarbeit das Sagen haben und auch PR für Social Media nach «innen» betreiben. Jeder Mitarbeiter muss wissen, wie er sich mit Unternehmensinformation zu verhalten hat. Und wenn es erst einmal nur darum geht, dass die Firmierung des Unternehmens im persönlichen XING-Profil richtig geschrieben wird. Und Mitarbeiter lernen gerne am guten Beispiel. Ist der eigene Auftritt proper werden auch die eigenen Leute besser im Web auftreten und für ihr Unternehmen einstehen. Das ist zu machen.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

HH: Die klassischen KPI der WebSite werden ergänzt um harte Social-KPI: Anzahl Facebook-Fans, Twitter-Follower, Aktivität, etc. Dazu kommen SEO/SEM-Werte: Backlinks, Ranking, PageRank, Bounce-Rate und dann wird ein wesentlicher Faktor die «Stimmung» oder «Reputation» sein. Hier gibt es verschiedene Modelle, wie das verfolgt und gemessen werden kann (z.B: myON-ID) . Auf der Basis dieser Werte können Ziele entwickelt und verfolgt werden. Aber Achtung: Social Media folgt neuen (eigentlich uralten) Regeln. Hinter jedem User steckt ein Mensch und der will als Mensch behandelt werden. Nur wer dem User und Mensch Achtung, Wertschätzung, Nutzen und nützliche Information, gerne auch Unterhaltung bietet wird auch geschätzt, weiterempfohlen und «gebookmarkt» werden. Diese neuen Kommunikationsformen geben dem Kunden wesentlich mehr Möglichkeiten sich bemerkbar zu machen. Besser man nimmt die Kunden (und Mitarbeiter) ernst und meint es ehrlich. Und was kann ehrlicher sein als ein gutes Produkt zu machen, es zu verkaufen und darüber zu reden (oder reden lassen).

Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

HH: Es gibt eine Reihe großer Unternehmen, die hinreichend bekannt sind und das auch ordentlich machen. In meinem persönlichen Einflußbereich sind z.B.: www.Coupon-Future.de, und www.dealhamster.com. Plattformen für Gutschein und Couponmarketing. Hier werden nützliche Gutscheine erfolgreich via Facebook und Twitter zu Kunden und Nutzern transportiert und wehe, da klappt einmal etwas nicht ;-) Das bekommen wir ganz schnell mit. Jede Reaktion ist Kommunikation und richtig begegnet kann sich die Beziehung nur gut entwickeln. Ist nicht immer leicht, aber unerläßlich. Und via Social Media kann man so schnell reagieren. www.Projektwerk.de macht gute Arbeit in Facebook zum Thema Arbeit 2.0 und auch einige Radiosender haben tolle Modelle entwickelt: www.radioarabella.at mit Facebook und www.herzflimmern.at

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Kommunikationsstrukturen im Wandel

13. Januar 2010 um 9:20 von Mario Grobholz

Die Unternehmenskommunikation verändert sich. Nicht nur das klassische Media Relation Verständnis erweitert sich, auch innerhalb der Unternehmen selbst befinden sich Kommunikationsstrukturen im Wandel.

Das Social Web wird für viele Unternehmen immer wichtiger. Verantwortliche in den Unternehmen haben mittlerweile verstanden, dass Social Media kein temporäres Phänomen ist.

social-media

Allerdings kann man sich immer noch nicht ganz entscheiden, welche Kommunikationsabteilung seinen Fokus auf die sozialen Medien legen soll. Bei den Einen ist es die Marketing-Abteilung, bei den Anderen die PR-Verantwortlichen, wiederum Andere lassen sogar jeden in der Firma ran, damit es gerecht aufgeteilt ist und keiner mehr Arbeit hat, bzw. eine neue Kraft eingestellt werden muss.

Dies ist allerdings der falsche Ansatz, denn Social Media ist in vieler Hinsicht ein wichtiges Instrument, das einen eigenen Manager braucht, der dieses Ressort leitet. Aber auch für kleinere Firmen, ohne große Personal- und Zeit-Ressourcen, gibt es sehr viele Möglichkeiten Social Media-Strategien erfolgreich einzusetzen. In der aktuellen t3n, das Magazin für Web 2.0, E-Business, Startups, Open Source und Webentwicklung, gibt es zum Beispiel eine Liste mit zehn Social-Media-Marketing-Tipps für kleine Unternehmen.

Fakt ist, dass Social Media von mehr Unternehmen intensiver genutzt werden muss und wird. Was noch fehlt, ist eine geeignete Lösung zur Berechnung des Erfolgs beim Social Media Einsatz. Gute Ansätze gibt es zwar schon aber wahrscheinlich wird es sich darauf belaufen, dass jedes Unternehmen sich selbst zur Aufgabe machen muss, an was sie den Erfolg messen wollen. Lesen Sie dazu auch den Beitrag “Wie berechenbar ist Social Media?”

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Expertenmeinung: Annette Schwindt über den Social Media Einsatz in Unternehmen

11. Januar 2010 um 9:15 von Mario Grobholz

Das Social Web ist kein Trend, keine Killer-Application und kein Hype. Es bietet verschiedene Möglichkeiten für Unternehmen interaktiv und aktuell mit seinen Kunden zu kommunizieren. Trotzdem ist es für viele Unternehmer noch ein neues Terrain, an welches sie sich vorsichtig herantasten. Um sich ein besseres Bild von den Vorteilen der sozialen Medien machen zu können, befragen wir regelmäßig Experten auf diesem Gebiet.

annetteschwindt2Heute lassen wir eine erfolgreiche Frau zu Wort kommen. Annette Schwindt von der Bonner Ein-Frau-Agentur schwindt-pr bietet ihren Kunden Beratung und Lösungen im Kommunikationsmanagement mit Schwerpunkt Online-Kommunikation an. Annette spricht da natürlich aus eigener Erfahrung. Neben Twitter und Facebook ist sie auch bei Google Wave zu finden und testet dieses System auf Tauglichkeit, eigenständige Projekte in Echtzeit dort durchführen zu können. Wir haben Annette 4 Fragen zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen gestellt und hier sind ihre Antworten:

Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Annette: Das kommt auf die Art des Unternehmens und die personellen Ressourcen an. Wenn niemand da ist, der das regelmäßig betreuen kann, kann schlecht betreutes Social Media Marketing auch nach hinten losgehen. Da ist dann eine solide Website vorrangig. Aber für alle anderen würde ich ein Blog oder eine Fanseite in Kombination mit Bilderwelten und ggf. Twitter schon empfehlen. Welche Maßnahmen und welche damit verbundene Strategie jeweils die richtigen sind, muss das Unternehmen aber individuell mit seiner Agentur entscheiden. Da gibt es keine Pauschalantwort. Auf jeden Fall sollte man aber eine/n Fachmann/-frau hinzuziehen.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Annette: Ist damit jetzt die interne Unternehmensstruktur oder die Gewichtung der Social-Media-Maßnahmen gemeint? Auch da gibt es keine Pauschalantwort.

Wie alle Kommunikationsmaßnahmen ist auch die Strategieplanung von Social-Media-Aktivitäten Chefsache. Wer das dann in die Tat umsetzt, muss man je nach Ausrichtung entscheiden. In jedem Fall müssen alle Beteiligten entsprechend geschult werden.

Bezogen auf den Kommunikationsmix muss man individuell entscheiden, wie man die einzelnen Maßnahmen gewichtet. Das kann sich gegebenenfalls auch erst mit der Umsetzung herausbilden. Für den einen wird dabei Twitter oder YouTube ins Zentrum rücken, für den anderen wird sich mehr auf der Facebook-Fanseite tun. In jedem Fall sollte man eine zentrale Anlaufstelle haben, von der aus alle anderen Präsenzen mit einem Klick auffindbar sind, ob das nun eine Website oder ein Blog ist.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Annette:

  • Kundenbindung verstärken (direkte Ansprechbarkeit, Problemlösung, Aktionen)

  • Bekanntheit steigern

  • Transparenz zeigen

  • Kompetenz beweisen

  • Vernetzung

Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Annette: Bislang sind das in Deutschland hauptsächlich Unternehmen aus der Kommunikationsbranche. Es gibt einige andere Unternehmen, die zumindest erfolgreich bloggen. Bei vielen ist jedoch die Vernetzung der Hauptpräsenz mit Social-Media-Kanälen nicht leicht ersichtlich. Es scheint oft noch nicht klar, dass Social Media kein Hype sind, den man halt mal mitmacht, sondern Erweiterungsmöglichkeiten der bereits bekannten Kommunikationsmaßnahmen bieten.

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Expertenmeinung: Oliver Gassner über den Social Media Einsatz in Unternehmen

7. Januar 2010 um 9:15 von Mario Grobholz

Noch immer zögern viele Unternehmer, in die Tiefen des Social Webs vorzudringen. Schon des Öfteren haben wir über die Marketingvorteile von Social Media berichtet. Nun aber wollen wir auch andere Experten auf diesem Gebiet zu Wort kommen lassen.

olivergassnerOliver Gassner bloggt bereits seit 10 Jahren. Außerdem berät und schult er in den Bereichen Social Media und Selbstmarketing. Auf seinem Blog bietet er zudem einen kostenlosen Blog Check an, bei dem er Weblogs genau unter die Lupe nimmt und wertvolle Tipps zur besseren Gestaltung gibt. Ein Blick auf Olivers Blog lässt bereits ahnen, wie Social-Media-affin er  ist. Es gibt wohl kein Netzwerk, in dem er nicht vertreten ist. Wenn es um das Social Web geht, ist er auf jeden Fall Experte.

Wir haben Oliver Gassner 4 Fragen zum Thema “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:

Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Oliver: Nun, man kann kein Marketing machen ohne ein Gespräch mit dem Markt zu führen, und egal ob B2B oder B2C: diese Gespräche finden längst online statt, in Social Networks, in Social Media (was etwas anderes ist ;) ), überall. Zuhören muss man, antworten möchte man wahrscheinlich, was nur geht, wenn man auf diesen Kanälen als Gesprächspartner zur Verfügung steht. wenn SMM also Konversationen sind: Ja, wenn sie ‘Kampagnen’ sind: Finger weg.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Oliver: Das Social Web eignet sich für viele Kommunikationsformen, die im Unternehmen an verschiedener Stelle sitzen: Digital Relations (zu Kommunikatoren und menschlichen Knotenpunkten), Kundenservice (für die Nutzer des eigenen Produkts), Business Development (für Partner und Lieferanten)  und viele andere Funktionen. Man wird eine Abteilung federführend machen müssen und dafür sorgen müssen, dass jenseits interner Silos die Kommunikation abgeglichen wird oder wir einen Soccial Web Officer haben müssen – ich mag übrigens den Ausdruck Social Media nicht, weil er nur einen Teil von dem umfasst, was wir als Social Web kennen.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Oliver: Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Fotokopierern und Telefonen? Was ist der ROI eines Faxgeräts? Nur weil man online glaubt, alles mögliche messen zu können, ist das nicht unbedingt sinnvoll oder simpel. Wie bewerte ich es, wenn ein Mitarbeiter der Firma via Twitter was wichtiges lernt? Wieviel ist ein neuer XING-Kontakt wert? Was der Cost of Acquisition für einen Twitterfollower? Und was macht so ein Follower an Lifetime-Umsatz? Die Gespräche aus denen Märkte bestehen sind nicht immer messbar. Man kann sicher versuchen, Messsysteme aufzusetzen und Sun hat das zum Beispiel für ihr internes zweinulliges Intranet auch getan und gemessen, ob Leute, die dort partizipieren ‘besser’ sind als andere und inwiefern. Die Tatsache, dass das  Intranet noch existiert dürfte die Antwort geben – und das SUN-Messsystem ist Open Source. Also: Nachmachen.

Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Oliver: Viele. ich nenne mal Zappos und Coremedia als Beispiele, um zu zeigen, wie weit die Konzepte auseinandergehen können. Die einen, Coremedia, haben ein halboffenes Blogsystem für Mitarbeiter, Kunden, Parter und Freunde der Firma. Die anderen haben beispielsweise diverseste Ansichten auf Twitter erzeugt, wo man sehen kann, wer bei ihnen alles twittert, was Kunden bei Twitter über Zappos sagen und ähnliches. Beide Firmen haben etwas anderes DAVOR getan. Sie haben ihre Firmenkultur anders gestaltet, als andere Firmen das tun. Das zeigt, dass es eben eine ganz besondere offene und wirklich kundenorientierte und innovationsorientierte Unternehmenskultur erfordert um Konversationen im Social Web zu führen. Und das ist es, was Unternehen zunächst brauchen, bevor sie über solche Kommunikationsformen nachdenken können; und zwar nicht nur auf dem Papier.

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Expertenmeinung: Jochen Mai über den Social Media Einsatz in Unternehmen

16. Dezember 2009 um 9:20 von Mario Grobholz

Social Media im Unternehmensbereich ist zur Zeit ein häufig diskutiertes Thema. Vor allem Unternehmer fragen sich, wie sie Twitter und Co. in ihr Portfolio einbinden können. Schon des Öfteren haben wir über die Marketing- und Kommunikationsvorteile sozialer Medien berichtet. Nun aber wollen wir auch andere Experten auf diesem Gebiet zu Wort kommen lassen.

jochenmai2Heute berichtet uns Jochen Mai über seine Erfahrungen mit Social Media im geschäftlichen Zusammenhang. Jochen weiß, wovon er spricht, denn das Social Web ist bei seinen Tätigkeiten nicht wegzudenken.  Er ist als Ressortleiter “Management und Erfolg” bei der WirtschaftsWoche tätig und leitet zudem erfolgreich sein eigenes Blog “Die Karrierebibel”. Letztes Jahr erschien dann sein gleichnamiges Buch und auch sein zweites Werk  “Die Büro-Alltags-Bibel” steht seit dieser Woche in den Regalen vieler On- und Offline-Buchläden.

Um seine Bücher und Blogartikel zu promoten setzt Jochen verschiedene Social Media-Tools gekonnt ein, denn nirgendwo anders kommen seine News schneller an, als  auf Twitter, Facebook und seinem Blog, wo seine Fangemeinde Leser und Multiplikator zugleich ist. Wir haben Jochen Mai 4 Fragen zum Thema “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:

Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Jochen: Unbedingt. In den Sozialen Medien sind heute schon Millionen Menschen vernetzt. Das sind die Kunden oder Mitarbeiter von heute und morgen. Und die erwarten zunehmend einen offenen und transparenten Dialog mit den Unternehmen.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Jochen: Jedenfalls nicht im Marketing, denn es geht nicht um das Senden von Botschaften, sondern um einen Dialog. Also Kommunikation auf einer Autobahn – nicht auf einer Einbahnstraße. Die Kommunikationsabteilung ist daher der bessere Ort. Am besten wäre jedoch eine übergeordnete Stelle, die zwischen beiden Seiten – Marketing und Kommunikation – moderiert. Übergeordnet muss sie aber sein, weil sie sonst in den bürokratischen Mühlen zerrieben wird. Und Social Media Kommunikation muss schnell reagieren können. Da sind lange Abstimmungsprozesse ein Wettbewerbsnachteil.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Jochen: Hauptsächlich geht es ihnen dabei darum, die Bekanntheit als Arbeitgeber zu steigern (59 Prozent), Mitarbeiter als Botschafter einzusetzen (54 Prozent), ein glaubwürdiges Image aufzubauen, auch Employer Branding genannt (39 Prozent), sowie die Personalauswahl zu verbessern (34 Prozent). Das jedenfalls hat kürzlich eine Studie des Instituts für Organisationskommunikation, kurz Ifok, ermittelt.

Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Jochen: Bertelsmann, Deutsche Bahn, Daimler, Otto, Bayer

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