Social Media Newsroom Expertenrunde: Wie unterscheidet sich der Social Media Newsroom von einem Blog? (Teil 2 der Serie)
28. Juli 2010 um 9:02 von Mario Grobholz
Sind wir im ersten Teil der Serie der Frage nach der grundsätzlichen Funktion eines Social Media Newsrooms nachgegangen, geht es im heutigen zweiten Teil der Social Media Newsroom Expertenrunde um die Frage, wie sich ein Social Media Newsroom von einem klassischen (Unternehmens-) Blog unterscheidet und idealerweise zusammenspielt.
Es gibt dabei auch unter den Experten geteilte Meinungen. Lesen Sie die Meinungen unserer Teilnehmer und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil! Haben auch Sie eine Meinung über das Zusammenspiel von Blogs und Social Media Newsrooms? Dann freuen wir uns auf Ihre Meinung.
Bernhard Jodeleit: Blogs enthalten häufig Fach- und Meinungsbeiträge mit persönlicher Note im Rahmen eines eigenen journalistischen Formats. Social Media Newsrooms dienen primär dazu, alle Neuigkeiten eines Unternehmens oder einer Organisation an einer Stelle zu bündeln.
David Nelles: Ein Blog ist nur ein Teilmedium eines potentiellen Newsrooms. Ein Blog kann auch teilweise durch Widgets aggregieren, lebt aber viel stärker durch konkrete Themen und redaktionelle Betreuung. Ein Social Media Newsroom ist dagegen in erster Linie eine reproduzierende Oberfläche die keinen orginären Content anbietet.
Jan-Hendrik Senf: Ein Blog dient vorrangig der Veröffentlichung von originär neuen Inhalten, während ein guter Social Media Newsroom diese Option zwar auch bereithalten kann, vorwiegend aber der Bündelung und einfachen Erreichbarkeit von bestehenden, bereits an anderer Stelle veröffentlichten Inhalten verpflichtet ist. Auf redaktionell-inhaltlicher Ebene unterscheidet sich ein Blog (wenn es denn wirklich eines ist bzw. als solches genutzt wird) im menschlich-wertenden Tenor und der durch Links ausgedrückten Reziprozität von einem Newsroom, in welchem oftmals durch die Integration von PR-Texten etc. eher ein überwiegend sachlicher Ton anzutreffen ist.
Klaus Eck: Ein Blog ist Teil der Auftritte im Social Web, ebenso wie ein Twitter, Xing oder ein Facebook Account. Der Social Media Newsroom hingegen vereint diese Kanäle. Dabei beschränkt sich der Newsroom nicht nur auf die sozialen Netzwerke, ebenso können dort Präsentationen, Newsletter, aktuelle Meldungen, Fotos, Videos und Hintergrundinformationen bereitgestellt werden. Er sollte alles beinhalten, was einen guten Online-Pressebereich ausmacht und zusätzlich das Social Web einbinden.
Thomas Pfeiffer: In einem Blog erstellen Sie Inhalte originär für Ihren Blog. Ein Social Media-Newsroom aggegriert Ihre und ggf. auch die Inhalte, die andere über Sie oder Ihr Produkt eingestellt haben, an zentraler Stelle.
Veit Mathauer: Wir haben einen Blog und einen Newsroom. Im Blog bringen wir Beiträge zu Trends aus Public Relations, Social Media und 3D-Internet – Hintergrundbeiträge und Meinungsartikel, die die Agenturinformationen auf unserer Website ergänzen. Der Newsroom hingegen ist der Hub für unsere Social-Webaktivitäten und die Plattform für Journalisten, (potenzielle) Kunden und Mitarbeiter und für die Web-Community. Hier aggregieren wir unsere Inhalte aus dem Web (z. B. Blogbeiträge, Flickr-Bilder, YouTube-Videos, Presseinformationen), informieren über unsere Veranstaltungen und Termine. Und wir stellen in der Rubrik Social Media Explorer für die Besucher interessante Beiträge aus dem Social Web bereit.
Mehr aus der Social Media Newsroom Expertenrunde:
Expertenmeinung: Wilfried Schock über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
25. Mai 2010 um 9:05 von Mario Grobholz
Wir freuen uns, heute Wilfried Schock bei uns begrüßen zu dürfen. Wilfried Schock ist Jahrgang 1957, aktiver Blogger, Twitterer, CRM Profi, Geschäftsführer von Social Network Marketing sowie absoluter Social Media-Befürworter. Die unterschiedlichen Entwicklungen und Prognosen der Nutzung von Sozialen Medien im deutschprachigen Markt hat er für uns wie folgt beantwortet.
Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?
WS: Social Media wird ohne Zweifel für Unternehmen zu einem Standard werden. Alles andere hieße sich dem Dialog mit dem Markt und seinen Kunden zumindest teilweise zu verweigern. Ob Social Media als Social Media Marketing „nur“ zu einem Standardbestandteil des Marketings wird, hängt von den Unternehmen ab. Beachtet man die mögliche Nutzenstiftung von Social Media wird deutlich, das auch PR, Marktforschung, Produktentwicklung, Support und Vertrieb ganz wesentlich von Social Media profitieren können.
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
WS: In der Praxis wird es darauf hinauslaufen, das Social Media von dem Bereich federführend umgesetzt wird, der dieses Instrument zuerst für sich nutzt. Dies dürfte das Marketing sein. Alternativ wäre aber auch eine eigenständige Funktion Social Media mit Schnittstellen zu allen tangierten Bereichen sinnvoll.
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
WS: Aktuell sind viele Unternehmen in einer eher experimentiell geprägten Phase, in der primär der Umgang mit Social Media erarbeitet und vorrangig Kommunikationsziele angestrebt werden. An messbaren Zielen bietet Social Media eine große Bandbreite – sowohl was die Funktionen angeht, als auch was die Messbarkeit der Wirkung von Social Media betrifft. ebay hat ja schon vor Jahren die direkte wirtschaftliche Bedeutung von Social Media in einer groß angelegten Studie belegen können. Die Aussage, das Social Media nur schwer oder nur sehr indirekt messbare Ergebnisse produzieren kann, teile ich nicht. Es mangelt eher an der Orientierung an machbaren metrics bei der Entwicklung und Umsetzung von Social Media Konzepten.
Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
WS: Da stellt sich vor zuerst die Frage nach den Beurteilungskriterien für erfolgreich. Proctor & Gamble sprechen davon das Social Media effizienter ist als alle anderen Marketingtools. Konkrete, nachprüfbare Ergebnisse werden aber nicht vorgestellt. Nikeplus gilt als erfolgreiches Social Media Konzept, aber ein genauerer Blick auf die praktische Nutzung und die Struktur des Social Media Konzepts lassen zumindest deutliche Optimierungsmöglichkeiten erkennen.
MountainDew belegt mit seiner DEWmocrazy beachtliche Ergebnisse in der Einbindung von Kunden in die Produktentwicklung (crowdsourcing). In ganz anderem Maßstab gefällt mir das Beispiel des Wasenwirt (Cannstatter Volksfest, die Nr. 2 hinter der Wiesn), der via Facebook eine Reichweite von über 5000 Nutzern aufgebaut hat und sie für Neukundengewinnung und Kundenbindung nutzt. Hier ist der Social Media Ansatz zwar sehr rudimentär aber bezogen auf das Unternehmen und die Branche dahinter schon wieder interessant.
H&M agieren mit Social Media, was von außen erkennbar ist, zeigt aber noch eine stärkere Orientierung an Kampagnendenken. Coca Cola versucht Social Media auf vielfältige Weise zu nutzen, wenngleich auch nicht immer mit großem Erfolg. Die Expedition 206 stellt – im Vergleich mit dem Vorgehen der Pepsi-Tochter Mountain Dew – eine sehr eigenständige Vorgehensweise dar. Nach Google Trends ist dieser Ansatz allerdings nicht unbedingt von höherer reichweitenbildender Qualität zu sein.
An Beispielen für den Einsatz von Social Media mangelt es weniger. Nach guten Beispielen, in denen Social Media in seiner ganzen Qualität genutzt wird, kann schon deshalb nicht viel zu sehen sein, weil auch die großen Unternehmen Social Media erst seit relativ kurzer Zeit und eher experimentell einsetzen. In der Regel kranken die meisten Aktivitäten an größeren handwerklichen Problemen – insbesondere der Qualität der Profile und der Vernetzung – und an konzeptionellen Defiziten oder Selbstbeschränkungen – hier insbesondere an der Möglichkeit der Partizipation.
Wir bedanken uns bei Wilfried Schock für das Interview – und freuen uns natürlich auf eure Kommentare, Feedback, Anregungen und Republikationen!
Expertenmeinung: Jan Hendrik Senf zur Nutzung von Social Media in Unternehmen
10. Mai 2010 um 9:00 von Mario Grobholz
Unser heutiger Interviewpartner ist Jan Hendrik Senf. Der sympathische Berliner ist Berater und Begleiter für Effektivität und Effizienz in Social Media. Er hat u.a. für und mit MTV, PRINZ Berlin, Berlin.de, tip Stadtmagazin Berlin, Ein Hartz für Berlin Spendengala und Steinbeis SMI gearbeitet. Im März 2010 hat er den ersten Twittwoch-Praxisworkshop in Berlin geleitet. Der Workshop ist Teil der neuen Workshop-Reihe des Twittwoch e.V. (Veranstaltung zu Social Media in Unternehmen) und wird am 27. Mai auch in München angeboten.
Hier seine Antworten auf unsere Fragen zur Nutzung von Social Media in Unternehmen:
JHS: Jeder Berater, der das behauptet, gehört aus meiner Sicht geohrfeigt. Natürlich ist es immer wieder erfreulich, zu sehen, dass es in den allermeisten Fällen dann doch extrem passt. Dass das individuelle Potenzial eines Unternehmens, sinnvoll und mit Mehrwert für alle Seiten in Social Media aktiv zu werden, einem förmlich entgegenspringt. Und dass man deshalb eigentlich besser gestern als morgen damit hätte anfangen sollen, dieses Potenzial in neue Prozesse zu übertragen.
Ich finde es immer wieder auf ein Neues toll und aufregend, Firmen und deren Mitarbeitern zu helfen, sich durch Social Media in der Aussenwirkung von einer langweiligen Raupe in einen bunt schillernden Schmetterling mit souverän lockerem Flügelschlag zu verwandeln. Doch es gibt aus meiner Sicht eben auch einige Fälle, in denen das nicht sinnvoll und auch überhaupt nicht zielführend ist. Warum sollte zum Beispiel ein Hersteller von Spezialschrauben für Brückenpfeiler eine Facebook-Fanpage oder einen twitter-Account pflegen? Da gibt es sicher genügend dringende Dinge, mit denen die Zeit dort sinnvoller verbracht werden kann.
Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?
JHS: In der Geschäftsführung. Ein Traum. Ich denke, es geht nichts über die Vorbildfunktion einer professionell in Social Media agierenden Unternehmensleitung. Die nicht nur Ressourcen und Respekt für Social Media einräumt, sondern aktiv und kompetent einbezogen ist. So etwas hat intern einfach eine starke Signalwirkung und setzt aus meiner Sicht nicht zu unterschätzende, hohe transformatorische Energien für Unternehmen frei.
Bis es in der Mehrzahl der in Social Media aktiven Unternehmen soweit ist, dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen. In den meisten Fällen ist es ja doch so, dass schon viel gewonnen ist, wenn die Chefetage den Entschluss gefasst hat, erste Schritte konsequent und strukturiert gehen zu wollen. Und die hierfür notwendigen Möglichkeiten schafft, also Projektteams genehmigt und Mitarbeiter mit dem notwendigen Zeitkontingent inthronisiert. Gerade das ist aus meiner Erfahrung immer wieder ein sich erst langsam einpendelnder Verständnisbildungsprozess.
Operativ tätige Social Media Manager bzw. mit den Aufgaben betreute Mitarbeiter klagen nach einer ersten Phase der Begeisterung nach ein paar Wochen oft schnell über zu wenig Zeit für die Pflege der neuen, oft nur individuell sinnvoll zu pflegenden, digitalen Dependancen. Das ist schade, denn Social Media Aktivitäten geschehen nicht umsonst, sondern haben nachhaltig wirkende und bleibende, fast immer überwiegend positive Konsequenzen für Unternehmen.
Sie lassen sich aber letztlich trotz oftmals kostenlos nutzbarer Dienste auch nicht umsonst realisieren. Arbeitszeit kostet immer Geld. Wir sprechen hier ja von den so genannten Opportunitätskosten. Bedeutet: Die Zeit, die jemand für Social Media aufwendet, kann im besten Fall sinnvoll sein. Sie geht aber immer zu Lasten anderer Aufgaben. Es wäre schön, wenn hier mehr Wertschätzung innerhalb der Unternehmen stattfinden könnte. Wenn entsprechende Mitarbeiter konsequent genügend Zeit zur Verfügung gestellt bekommen würden. Doch zurück zur eigentlichen Frage: Aus meiner Sicht gibt es ungefähr fünf sinnvolle Optionen.
Option 1: Ein Mitarbeiter übernimmt die Social Media Aktivitäten und es werden klare Prozesse für den internen Kommunikationsfluss in Richtung dieses Mitarbeiter aufgesetzt.
Vorteile: Konsistent in der Aussenwirkung; wenig operativer Abstimmungsaufwand bzgl. Pflege der verschiedenen Kanäle; klare Zuständigkeit und Ansprechperson intern und extern.
Nachteile: Gefahr von Hoheitswissen; Gefahr der mangelhaften Reflexion des eigenen Tenor als Unternehmensrepräsentant; interner Verwaltungsaufwand und mangelnde Geschwindigkeit der Nachrichtenverbreitung sowie keine fachliche Kompetenz in Bezug auf die weitergetragenen und eventuell von Nutzern kommentierten und mit Fragen versehenen Meldungen.
Option 2: Mehrere Mitarbeiter (z.B. 2 – 3) aus einer Abteilung übernehmen die Social Media Aktivitäten, sinnvollerweise aus der Marketing-/ Kommunikations- / Redaktions- Abteilung.
Vorteile: Gemeinsame Lernkurve und hoher Reflexions- und Austauschgrad; Passung in die sonstige Kommunikationskultur; Nähe zu den zur Verfügung stehenden bzw. zu kommunizierenden Inhalten. Vertreung im Urlaubsfall möglich und Vermeidung von Hoheitswissen.
Nachteile: Erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich verteilte Aktivität; Abstimmungsaufwand bzgl. zu erledigender o. bereits erledigter operativer Tätigkeiten; sinnvolle Notwendigkeit, um Nutzer nicht zu verwirren: Verwendung von Kürzeln an gesendeten Meldungen.
Option 3: Mehrere Mitarbeiter (z.B. 4 – 5) aus verschiedenen Abteilungen übernehmen die Social Media Aktivitäten.
Vorteile: Hoher Abdeckungsgrad der kommunizierten Unternehmensaktivitäten; Zusammenarbeit und hierdurch gegenseitiges Verständnis der verschiedenen Abteilung; positive Wahrnehmung durch die Nutzer und Verfügbarkeit kompetenter Ansprechpartner aus dem Unternehmen; Notwendigkeit der Nutzung kollaborativer Tools im operativen Daily Business = Transformationspotenzial für die Unternehmenskultur.
Nachteile: Langer Prozess der Findung des individuellen Unternehmenstenors in der Aussenkommunikation durch Social Media; Notwendigkeit von deutlichen Social Media Richtlinien und gemeinsam festgelegten Zielen und Vorgehensweisen.
Option 4: Ein Social Media Desk wird in der Marketing-/ Kommunikations- / Redaktions- Abteilung o.ä. eingerichtet und es findet ein Rotationsverfahren der Zuständigkeit statt. Vorteil: Wer am Desk sitzt, ist – z.B. für eine Stunde – ausschließlich in Social Media aktiv. Hierdurch kann, für alle Seiten sinnvoll, ein effizienter und effektiver Umgang mit der knappen Ressource Zeit stattfinden. Alle beteiligten Mitarbeiter sind in einem vertretbaren und klar überschaubaren Rahmen eingebunden und können theoretisch die gleiche Lernkurve haben. Jede Social Media Aktivität wird zu einer klar greifbaren und abgrenzbaren Tätigkeit. Prokrastinierung wird verhindert. Nachteil: Hoher Abstimmungsaufwand in Bezug auf zu erledigende oder bereits erledigte Dinge; langsame Resonanzprozesse in Bezug auf individuelle Nutzerbeziehungen und Aktionen.
Option 5: Alle Mitarbeiter des Unternehmens sind in die Social Media Aktivitäten eingebunden.
Vorteile: Exponentielle Steigerung des gesamten Kommunikationsoutput; implizierter Weiterbildungsaspekt für alle Mitarbeiter; hohes Transformationspotenzial für die Unternehmenskultur; schnelle Reaktionszeiten aus Nutzersicht; starke und positiv wahrgenommene Aussenwirkung einer derartigen Unternehmenskultur. Nachteile: Starker Bedarf nach Guidelines und Richtlinien; Verwaltungsaufwand bzgl. Rechten und Log-Ins etc.; mangelndes Sendungsbewusstsein bei einem Teil der Mitarbeiter = erzwungenes und somit kontraproduktives Kommunikationsverhalten.
Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?
JHS: Leider aus meiner Sicht oft entweder viel zu viele oder viel zu wenige. Ich denke, es kommt auf eine gesunde Mischung von messbaren und nichtmessbaren Zielen an. Und die Kompetenz, die Relevanz von diesen – sowohl insgesamt als auch untereinander – unterscheiden zu können. Albert Einstein hat einmal etwas sehr treffendes hierzu gesagt: “Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.” Unabhängig davon: So individuell wie die Unternehmen und deren Potenzial für eine sinnvolle Nutzung von Social Media, so unterschiedlich bemisst sich doch letztlich immer auch Erfolg. Blogposts und Beiträge bzgl. der vermeintlich zu messenden Ziele gibt es ja zu Genüge. Ich möchte deshalb lieber dazu anregen, diese erst einmal vorab selbst im Unternehmen zu entwickeln. Hierzu hat sich aus meiner Sicht die intensive und schriftliche Beantwortung der folgenden 10 Punkte bewährt:
- 1. Was soll erreicht werden?
- 2. Warum Social Media?
- 3. Welche Art von Social Media hilft optimal, um die Ziele zu erreichen?
- 4. Wie bereit sind wir, die Kontrolle – zumindest partiell – abzugeben?
- 5. Wie soll Partizipation erzeugt werden?
- 6. Wer wird die Social Media Präsenz(en) pflegen?
- 7. Wieviele Ressourcen sind vorhanden, um eine kurzlebige Kampagne zu vermeiden?
- 8. Wie passt die Nutzeraktivierung über Social Media in die allgemeine Marketing / Kommunikationsstrategie?
- 9. Wie wird Erfolg gemessen? Was sind Fehler?
- 10. Was wird vernachlässigt, wenn Ressourcen für Social Media aufgewendet werden?
Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?
JHS: Meine Kunden. Mich selbst. Ok, Spaß beiseite: Wenn ich so darüber nachdenke, dann sind das extrem viele. Einfacher und weitaus platzsparender wäre es wohl, jene aufzuzählen, bei denen es nicht so gut läuft. Die sich leider nicht von der Raupe zum Schmetterling entwickelt haben. Obwohl: Da müsste ich jetzt aber auch ganz schön nachdenken. Und das ist doch mal wirklich großartig, erfreulich und motivierend.
Wir bedanken uns bei Jan-Hendrik Senf für das Interview – und freuen uns natürlich auf eure Kommentare, Feedback, Anregungen und Republikationen!
Sie fanden das Experten-Interview mit Jan-Hendrik Senf interessant? Dann lesen Sie hier weiter:
- Christoph Bauer über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
- Michael Reuter über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
- Nils Hitze über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
- Marc Frey über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
- Frank Wolf (T-Systems) über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
- Christoph Hölzlwimmer über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
Jon Christoph Berndt®: Helmut, hör auf mit dem Scheiß!
8. April 2010 um 9:08 von Jon Christoph Berndt
Irgendwie, ich weiß ja auch nicht, hat Helmut Kohl doch den großen Pull-Faktor. Der ist wichtig für eine starke Marke: Anziehungskraft! Irgendwie, ich weiß ja auch nicht II, ist er dann auch noch schwer erschütterlich. Das ist wichtig für eine starke Marke: Standhaftigkeit!
Zum 80. Geburtstag meines Jugend- und Studentenkanzlers lese ich die Essays in der Qualitäts-Tagespresse und sehe die Helmut-Kohl-Nacht im öffentlich-rechtlichen Nischenfernsehen. Ich kann nicht anders und denke an andere daueranziehende und dauerschwererschütterliche Marken aus jener Zeit:
Pitralon, Samantha Fox, Brauner Bär, Remington (Sie alle haben diese gewisse Aura in meinen b.a.W. demenzbewahrten inneren Augen.)
Finde ich die Marke HK gut? Im Prinzip durchaus: Nicht nur durch seine politischen Erfolge, sondern auch durch seine markant-mächtige Erscheinung hat er den großen Wiedererkennungswert (die bei uns im Konfi gern angeführte „Recognition“). Besonders die Knallpresse macht den Helden Deutschlands heldiger und deutscher denn je. Allen voran die Bild Zeitung, da gibt es auch die wahrlich erlebenswerte Sonder-Website.
Bei Chefredakteur und Trauzeuge Kai Diekmann hat HK Narrenfreiheit. Sicher auch, weil der Alte genauso polarisiert wie das Blatt; nur ganz anders. Und das ist Grundvoraussetzung für eine starke Marke – Sie darf nicht nur Fans, sie muss auch Feinde haben. (Sonst ist sie weder stark noch schwach, sondern nur „ganz nett“, und das ist der kleine Bruder von Markenkiller „egal“.) In diesem Sinne eine schöne Line von HK auf die Frage der Bild Zeitung, wessen Glückwünsche er nicht vermissen und über welche er sich freuen würde: “Ohne Namen nennen zu wollen: Mit beidem könnte man ein ganzes Telefonbuch der Millionenstadt Berlin füllen.” (Quelle: Süddeutsche Zeitung online)
So ist’s markenrecht und – nun ja, mit dem Namen nennen hat er’s ja auch nicht so, der HK. Siehe hierzu die Qualitäts-Zitierquelle Nr. 1 Wikipedia und den saftigen Dauerbrenner „CDU-Spendenaffäre“.
Was können die markenbildnerisch tätigen Profis an den Fronten von Strategie und Online Reputation bei HK noch ausrichten? Ehrlich gesagt, nichts. HK genießt Bestands- und Kümmerschutz qua Markenalter. Da geht es ihm wie Pitralon, Samantha Fox, Brauner Bär und Remington.
Viel spannender für uns Markenbauarbeiter ist der kleine profilierte Parteibruder des Jubilars, inzwischen so groß, so groß kann der Schatten von HK nicht sein: Wolfgang Schäuble, ein schönes Beispiel dafür, dass konstruktives Abwarten und klar zielgerichtetes Wirken im Stillen dahin führen kann, wo genau er heute ist. Ganz vergessen die Begebenheit, als HK 1997 auf dem Leipziger CDU-Bundesparteitag Schäubles fulminante Rede in die Reportermikros rein krönt: „Ich wünsche mir, dass Wolfgang Schäuble einmal Kanzler wird.“ Darauf WS zu HK, klar profilierend und ganz privat am Telefon: „Helmut, hör auf mit dem Scheiß!“ All das weiß der Stern .
Der Bundesfinanzminister WS hat’s raus. Etabliert sich, ohne es recht zu merken, als profilierte Politikermarke, die durchweg großen Einfluss auf das politische Geschehen hat. Wenn er dann noch zur rechten Zeit – ganz anders und viel schlauer als HK – bemerkt, dass es Zeit ist zu gehen und auf dem WS-Olymp Hut und Sessel nimmt… Dann meinen großen Respekt vor einem, der seinem Dauerdrangsalierer ganz zum Schluss (erst hier wird bekanntlich richtig abgerechnet) gezeigt hat, was eine Markenharke ist.
Stay tuned!
Mehr von Jon Christoph Berndt® und Human Branding gibt’s hier:
Ist die Zeitung bald tot? Das Medium Print und andere analoge Werte.
31. März 2010 um 9:05 von Martina Doherr
Während die gesamte Kommunikation eine Darwinsche Evolution erfährt, sind die Tage des qualitativ hochwertigen, “analogen” Journalismus gezählt. Mittels RSS-Feeds, geringen IT-Kenntnissen und einer gewissen Schreibaffinität wird heute jeder per Mausklick zum Schlagzeilensammler und -publizist.
Studiengang? Journalistische Ethik? Jahrelanger Aufbau und Pflege von Pressekontakten? Oldschool. Das Web 2.0 ist eine große Realityshow, und jeder selbsternannte Autor darf ein wenig am Drehbuch mitschreiben, während computergenerierte, individualisierte Nachrichten und angepasste Werbemittel nebenher angeboten werden. Nur wer konsequent vernetzt denkt, fragt, kommuniziert und arbeitet, hat überhaupt eine Chance, die Potenz des Web 2.0 für sich zu erschließen.
Eine düstere These, der sich auch der 2004 entstandene EPIC 2015 Film widmet. “Epic”, das fiktive “Evolving Personalized Information Construct”, das global-personalisierte Nachrichtennetz im Film, lag damals noch gefühlte 100 Jahre weit weg in der Zukunft, aber die rückblickende 8 Minuten-Vorhersage der Medienevolution im Jahr 2015 ist erschreckend nahe gerückt. Und ziemlich real.
Muss es denn so sein? Nein, behaupten Gegner der Internet-Euphorie. Dert “Digitale Backlash”, also die Bewegung zurück zum guten alten Buch und Kaffeeklatsch mit Freunden, entwickelt sich weniger subtil als man annehmen sollte. Eine große Anzahl von Menschen hat sich bereits bewusst für diesen weltweiten Offline-Trend entschieden. Ein andere Teil kann ohnehin mit dem Internet als Neztwerkmedium nichts anfangen, sei es aufgrund mangelnder Bildung, zu hohen Alters oder fehlender Medienkompetenz.
Was ist das Ergebnis? Möglicherweise die Rückkehr zur Printausgabe: ab April 2010 soll beispielsweise die amerikanische Antiquariats- und Sammlerzeitschrift Fine Books & Collections, 2008 gerade erst auf Online umgestiegen, wieder in gedruckter Form erscheinen. Der erfolgreiche Newsletter und Blog werden aber fortgesetzt. Kurz: Wir wissen es nicht genau. Aber eins ist sicher: das Medium Print ist noch lange nicht am Ende seiner Evolution angekommen. Schließlich hieß es ja damals auch, dassVideo das Radio killt. Ist auch nicht passiert. Gute Aussichten also für die Entwicklungen der Medien im Web 2.0?
Nix wie weg – Hotels haben es in der Bewertung am schwersten
30. März 2010 um 9:04 von Martina Doherr
Das Hotelbewertungsportal holidaycheck.de macht gerade einigen Hotels das Leben schwer. Aus mehr als 1,3 Millionen abgegebener Bewertungen hat das Portal jetzt die 10 Ekelhaftesten gekürt.
Wie kommt es, dass gerade Hotels so schlecht wegkommen bei der Vergabe von Bewertungen im Netz? Vielleicht liegt es daran, dass Hotelbewertungen bei den Nutzern zum Standard geworden sind, während diese nur gelegentlich von den Hotels selbst kontrolliert werden. Aber warum? Wenn doch jeder Urlauber, der einen internetfähigen Rechner herumstehen hat, weiß, dass es: 1. Portale wie beispielsweise holidaycheck.de oder Tripadvisor gibt – und 2., wie man dort seiner Meinung freien Lauf lassen kann. Scheinbar haben noch nicht alle Hotels das gleiche Ziel: mittels zufriedener Gäste und deren Kommentare in Communities wie Facebook oder Twitter wahrgenommen zu werden. Aber erfolgreiches Tourismusmarketing im Web 2.0 kann eben nur dann funktionieren, wenn nicht nur die Gäste, sondern auch das Hotelpersonal in „Social Marketing“ geschult und eingebunden wird.
Ich wage zu bezweifeln, dass die Hotelliers diesen Umstand bewusst ignorieren. Schließlich lebt ein Hotel (wie jeder andere gatsronomische Betrieb auch) von seinem guten Ruf. Die Generierung von Hotelbewertungen ist ein also ein „Must have“ für Hotels, die in heutigen Zeiten überleben wollen. Bietet ein Hotel oder Gästehaus seinen Besuchern die Möglichkeit, ihre Zufriedenheit oder auch Unzufriedenheit direkt auf der eigenen Hotelseite zu äußern, verringert sich das Risiko, langfristige Rufschädigung in Foren oder Blogs zu ernten. Diese zeigt sich mangels Übersicht der aktuellen Nennungen zum Hotelnamen allerdings häufig erst bei ausbleibender Buchung im nächsten Ferienzeitraum.
Mit der passenden Monitoring-Strategie kann sich jeder Betrieb vor einem möglichen Reputations-Supergau schützen. Nicht nur, dass das Hotel so jederzeit den Überblick darüber hat, was wo über das Haus gepostet wird, der Betreiber hat so natürlich auch die Chance, frühzeitig zu reagieren. Er hat die Wahl, sich zu negativen Aussagen unzufriedener Gäste zu äußern, diese evtl. direkt zu revidieren. Oder, bei einer totalen Einbahnstrasse, mit einem Löschauftrag den entsprechenden Eintrag entfernen zu lassen, um Trittbrettfahrer zu vermeiden.
Natürlich ist selbst die beste Monitoring-Lösung nicht das Erfolgsrezept für Hotelbetriebe, sondern sie dient als Marketing-Tool. Was für einen zufriedenen Gast zählt, sind weiterhin Sauberkeit, Service, gutes Essen und Freundlichkeit. Dann kommt der Gast gerne wieder. Und hinterlässt auch einen entsprechenden Kommentar für alle, die den Namen diese Hotels in irgend einem Forum dieser Welt eingeben werden.
Neues von Twitter – nicht nur sicherer, sondern überall!
16. März 2010 um 4:55 von Martina Doherr
Twitter hat jüngst angekündigt, seinen Mikroblogging-Dienst künftig besser vor Phishing-Attacken zu schützen. Das Unternehmen führt einen Filter ein, der alle versendeten Links untersucht. So will man schädliche Websites erkennen und blockieren, bevor ein Nutzer sie besuchen kann. Genaueres erklärt Del Harvey, Leiterin des Teams „Trust and Safety“ im Blog. Außerdem soll Twitter mit der Funktion “@anywhere” unmittelbar mit verschieden Webseiten verknüpft werden.
Die Zahl der User-Accounts, die wegen verdächtigem oder betrügerischem Gebrauch gelöscht wurden, stieg laut dem Barracuda-Bericht Anfang 2009, als die Stars Twitter entdeckten, nur moderat an: von 2,37 Prozent im Januar auf 3,36 Prozent im April. Offensichtlich mussten die Kriminellen das Potenzial erst ausloten – erkannten es dann aber relativ schnell. Also kein Wunder, dass diverse Sicherheitsanbieter immer wieder vor Gefahren durch und bei Twitter warnten. Twitter selbst musste nach einem Phishing-Angriff 2010 auch schon einmal Kundenpasswörter zurücksetzen. Mit der Einführung eines Phishing-Filters für Twitter hat der Dienst endlich reagiert und sorgt nun für mehr Sicherheit in der Bloggosphäre, die bereits Anfang 2009 über das Thema diskutierte.
Twitter ist ein noch verhältnismäßig junges Medium im Bereich Social Media. Es gibt daneben auch Plattformen wie Facebook, das bereits mit rund 400 Millionen Nutzern zu einer der größten Communities der Welt zählt. Facebook ist so gut vernetzt, dass Informationen binnen Sekunden unter seinen Usern verbreitet werden können.
Hier setzt Twitter bald noch einen drauf: Zukünftig kann Twitter aufgerufen werden, ohne es zu nutzen. Wie genau das funktionieren soll, veröffentlichte der Dienst hier . Ähnlich wie bei “Facebook Connect” kann man sich mit “@anywhere” zukünftig mit seinem Twitter-Konto bei registrierten Partnerseiten anmelden. Diese sollen unter anderem Amazon, ebay, Yahoo und YouTube werden. Wann genau die Fans des Kurzgeschriebenen davon profitieren können, ist allerdings noch nicht öffentlich bekanntgegeben. Es bleibt mal wieder spannend…
Das schreibt die Presse über myON-ID Media im Februar
5. März 2010 um 9:04 von Martina Doherr
Auch im Februar hat die Presse wieder einige schöne Clippings über myON-ID, Ruflotse und die iMedia Lounge hervorgebracht, die wir euch hier gerne präsentieren möchten.
So schrieb beispielsweise t3n über myON-ID, das Werkzeug für professionelles Netzwerken und berufliche Selbstvermarktung:
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“Viel besser macht es da das Online Reputations-Tool myON-ID. Dieser durchaus empfehlenswerte Service kann dazu genutzt werden, eine Online-Visitenkarte mit vielen Informationen und Links zu eigenen Inhalten aufzubauen. Besonders schön: myON-ID ist kostenlos und man kann alle gefundenen Inhalte auch abweisen und aus dem persönlichen Profil verbannen. Und myON-ID beginnt auch erst nach der Registrierung mit der Suche nach den persönlichen Informationen.” |
Im Yahoo Ticker erschien zum Launch der smarten Newsroom Lösung iMedia Lounge folgendes:
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“Nach dem Aufbau von Plattformen für das Reputationsmanagement hat myON-ID eine Lösung entwickelt, mit der Firmen ihre Aktivitäten in Sozialen Netzwerken zusammenführen können. Zusammen mit der Marketing-Agentur iCrossing stellt myON-ID die iMedia Lounge vor [...]. Der Kunde “ist also nicht mit Technik beschäftigt, sondern kann sich voll auf die Kommunikation konzentrieren”, erklärt myON-ID Geschäftsführer Mario Grobholz.” |
Im Artikel des Münchner Merkur äußerte Branchenkenner Klaus Eck sich über myON-ID:
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“Man muss das Geschwätz im Netz zu seinen Gunsten beeinflussen. Wege gibt es viele: ein gefälliges Profil über sich bei Kontakt-Plattformen wie myON-ID [...] mit einer eigenen Webseite, bestenfalls noch klug verlinkt.” |
Herbert Peck, Berater für Online-Marketing schrieb in seinem Blog über den Monitoring-Service Ruflotse:
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“Ein relativ neuer Service ist der Ruflotse der myON-ID GmbH. Der Ruflotse wird in drei Produktvarianten angeboten. Für professionelles Management ist die Variante „Ruflotse Protect Business“ geeignet. Hier wird täglich nach fünf festgelegten Begriffen gesucht. Bei Treffern gibt es eine Benachrichtigung per E-Mail. Die Suchergebnisse werden statistisch aufbereitet, ein Export als PDF- oder CSV-Datei ist möglich. Bei Bedarf können Löschaufträge erteilt werden, drei Löschaufträge/Jahr sind inklusive. Darüber hinausgehende werden extra berechnet.” |
Wir bedanken uns bei allen Autoren und freuen uns auf viele weitere Publikationen im April, Mai, Juni usw…!
Das schreibt die Presse im Dezember über myON-ID
8. Januar 2010 um 9:05 von Martina Doherr
Auch im Dezember 2009 gab es wieder viel zu berichten: myON-ID und der smarte Monitoring-Dienst Ruflotse sorgten mit redaktionellen Beiträgen für interessanten Gesprächsstoff. Hier einige der Veröffentlichungen, über die wir uns sehr gefreut haben. An dieser Stelle auch nochmal ein Dankeschön an alle, die auch im neuen Jahr mit uns und über uns bloggen – und unsere Arbeit im Bereich der Reputation damit bestätigen.
myON-ID ist mit seinem Engagement, mehr Aufklärungsarbeit im Bereich Reputation zu leisten, in aller Munde, on- wie offline. On top durften wir uns über die Auszeichnung von netzwertig.com freuen, die uns zu einem der besten deutschen Startups im deutschsprachigen Raum 2009 gewählt haben. Gekürt wurden 10 Startups, die in 2009 hervorragende Arbeit geleistet und damit die Grundlage für zukünftige Erfolge gelegt haben.

“Im Februar brachte das Münchner Startup myON-ID die überarbeitete Version seines Tools für Reputationsmanagement online und hinterließ damit einen positiven Eindruck. myON-ID basiert auf einem Freemium-Modell und kombiniert Lifestreaming-Funktionen mit Social Networking und Mini-Blogging aka Posterous und Tumblr. Das Münchner Unternehmen hat in meinen Augen eine sehr lobenswerte Einstellung zu Innovationen und den Dienst dementsprechend kontinuierlich erweitert. Im November startete myOn-ID zudem einen kostenpflichtigen Monitoring-Dienst unter der eigenen Marke Ruflotse.”
Besten Dank an den Autor Martin Weigert.
Die Blogs ceterumcenseo.net und trendlupe.de schrieben im Dezember z. B. Folgendes zu den Themen Ego-SEO und Monitoring:
“…So kontrovers und kritisch man Anbieter wie beispielsweise myON-ID sehen kann, weil sie letztlich persönliche Daten noch einfach im Web zugänglich machen – sie haben auch einen großen Vorteil: Die Seiten dieser Anbieter sind hervorragend Suchmaschinen-optimiert und ranken bei der Suche nach Personennamen in der Regel sehr weit vorne. Ein kostenloser Eintrag bei diesen Diensten sicher also oft weitere Plätze unter den Top 10 der Suchergebnisse. Der Aufwand ist sehr gering, der Nutzen aber enorm!”
“…Fakt ist, dass das kostengünstige Angebot von Ruflotse im Zeitalter des Datenmissbrauchs mit Sicherheit sein Geld wert ist. Wem also der sichere Umgang mit seinem Namen im Internet wichtig ist registriert sich jetzt bei Ruflotse und wählt aus einer der drei kostengünstigen Produktvarianten seinen Favoriten aus. Egal ob als Privat- oder Geschäftskunde, der persönliche Suchagent wird das gesamte Internet rund um die Uhr durchleuchten und Auskunft über den aktuellen Ruf im Internet geben.”
Wir freuen uns natürlich auch auf viele weitere Gespräche und Berichte in den nächsten Tagen und Wochen, denn auch im neuen Jahr geht es mit großem Engagement (und einigen Überrschungen!) weiter! To be continued…
Das schrieb die Presse über myON-ID im November
Karriere Spezial: Der perfekte Internetauftritt für deine Bewerbung
11. November 2009 um 8:41 von Anya Rutsche
Du bist im letzten Ausbildungs- oder Studienjahr und kurz davor deine Karriere zu starten? Dann mach auch deinen Internetauftritt perfekt. Der erste Eindruck zählt bekannterweise und da der neue Arbeitgeber sich diesen nicht immer erst beim Vorstellungsgespräch verschafft, sollte dich auch dein Internetauftritt von deiner besten Seite zeigen.
Wie kreiere ich einen perfekten Internetauftritt?
Als erstes solltest du natürlich schauen, dass alle privaten Netzwerkaktivitäten nicht öffentlich zugänglich sind. Mal davon abgesehen, dass deine öffentlich dargelegten Interessen und Aktivitäten einen negativen Einfluss auf die Auswahl zum Vorstellungsgespräch haben könnten, gehen sie deinem (zukünftigen) Vorgesetzen auch nichts an. Deshalb ist es empfehlenswert eine Suchmaschine (z. B. Googlesuche oder myON-ID Monitoring) auszuprobieren, damit du einen Überblick bekommst, was man über dich im Internet finden kann. Ego-Googlen sollte für dich das A und O vor dem Beginn deiner Karriere sein, denn nur so kannst du auf dem bereits Vorhandenem aufbauen.
Ein Blog ist ein Plus
Nun gehts zur Verschönerung deines Webauftritts. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, dich sozusagen als “Marke” zu etablieren. Jeder muss dabei selbst bestimmen, wie viel Zeit er mit der Erstellung seines Internetauftritt aufwenden möchte. Ganz professionell würde bei einer Bewerbung natürlich ein eigener Blog aussehen, in dem du bereits erworbene Expertise weiter gibst. So beweist du schon vor Vorstellungsgespräch, was in dir steckt.
myON-ID macht dein Profil zur Marke
Natürlich ist das Schreiben eines Blogs nicht jedermanns Sache. Dem einen fehlt die Zeit, dem anderen die Muse etwas zu schreiben.Wenn es aber nur daran liegen sollte, dass du nicht genau weißt, wie man einen Blog erstellt, dann kann dir myON-ID an dieser Stelle weiterhelfen.
Bereits ab Registrierung ist in deinem Profil die Seite “Stream” eingerichtet. Hier kannst du Artikel, Beiträge oder Statusupdates auf deinem Profil kinderleicht veröffentlichen. Zudem sieht dein “Blog” durch die vorhandenen Designvorlagen sehr professionell aus. Wer möchte kann bei myON-ID auch mehrere Seiten anlegen, um sich z. B. auch persönlich bei den Lesern vorzustellen oder andere Projekte zu präsentieren.
Alle Vorteile der Blogfunktion von myON-ID erfährst du hier.
Mit eigener Internetadresse bei den Großen mitmischen
Was bringt den eigenen Rufaufbau schneller voran als eine eigene Seite, die deinen Namen trägt. Eine URL (die Internetadresse) ist schnell gekauft aber was nützt einem eine leere Internetseite wenn man von Webdesign keine Ahnung hat. Bei myON-ID bekommst du beides: Eine individuelle Adresse und ein professionelles Webdesign. Somit könnte deine Seite, auf der du dich präsentieren willst, z. B. www.vorname-nachname.de lauten.












