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Der erste Eindruck zählt – auch im Internet

23. April 2009 um 10:08 von Mario Grobholz

Wer sich als potentieller Bewerber bislang noch nicht um seine Online-Reputation gekümmert hat, sollte sich spätestens in der jetzigen Wirtschaftskrise doch ein wenig darüber Gedanken machen.

354731_R_by_berwis_pixelio.de Viele Menschen werden in diesem Jahr ihren Job verlieren. Es ist nicht schwer, eine solche Voraussage zu machen, betrachtet man die aktuellen Diskussionen in der Wirtschaft. Deshalb wird den Bewerbern von den meisten Personalern (84 Prozent) empfohlen, auf ihren digitalen Ruf zu achten. Wer zu wenig auf seine Online-Profile in Social Networks und seine Webpräsenz insgesamt achtet, der riskiert eine Jobabsage. Das ergab eine vor kurzem durchgeführte Befragung zur Bewerberauswahl unter der Leitung von Professor Wolfgang Jäger von der FH Wiesbaden.

Da es weniger Jobangebote in den Unternehmen gibt, schauen diese sich die Bewerber wesentlich genauer an. Es kommt hierbei auch darauf an, welchen persönlichen Eindruck man im Web selbst mit seinen Inhalten hinterlässt. Deshalb lohnt es sich für den Einzelnen, sein äußeres Erscheinungsbild auf Vordermann zu bringen.

Allzuviel Aufwand müssen Sie dafür gar nicht einmal betreiben – denken Sie vor allem an folgende Dinge:

1. Nehmen Sie lieber ein gutes Foto als Profilbild, dass Sie in den Social Networks veröffentlichen. Ansonsten mindert die schlechte Fotoqualität Ihre Jobchancen.

2. Wenn Sie in einem Social Network Ihren Lebenslauf eingeben sollten Sie darauf achten, dass dieser vollständig ist. Hierbei gelten die selben Spielregeln wie bei einer klassischen Bewerbung. In der Analyse kam heraus, dass 73 Prozent aller Personalverantwortlichen auf einen lückenlosen Lebenslauf besonders viel Wert legen.

3. Wer Mitglied in einem Social Network ist, sollte dort seine vollständigen Kontaktdaten angeben. Es verzichten viel zu viele Onliner darauf, ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse anzugeben. Außerdem empfiehlt es sich, auch die Nachrichten in den Social Networks zu lesen und darüber erreichbar zu sein.

4. Jeder dritte Personaler nutzt das Internet, um sich in den Suchmaschinen und Social Networks über künftige Mitarbeiter zu informieren. Rechnen Sie als Bewerber lieber damit, in einem Vorstellungsgespräch auf Ihre Tweets, Blogartikel und sonstigen Social Media-Beiträge angesprochen zu werden.

5. Melden Sie sich bei allen wichtigen Social Networks an und sichern Sie sich dadurch Ihren Personal Brand, damit niemand anderes Ihren Online-Ruf ruinieren kann.

6. Idealerweise führen Sie all Ihre Online-Profile zu einem einzigen zusammen, damit jeder sofort erkennen kann, wo Sie im Netz wirklich zu finden und aktiv sind. Sie können beispielsweise auf unserer Online-Identitätsplattform myON-ID all ihre Profile zusammenfügen und pflegen.

7. Falls Sie Webadressen auf Ihrem Namen haben, aber bislang nicht nutzen, können Sie diese auch für Ihren Personal Brand nutzen, indem Sie die Domain mit Ihrem myON-ID-Account verbinden oder von einem anderen Social Network eine Weiterleitung anlegen. Dadurch erhalten Besucher Ihre wichtigsten Informationen zu Ihrer Person auf einem Blick.

8. Sie können mit mehreren Social Media Profilen einen großen Einfluss auf Ihre Darstellung im Netz haben. Denn mit jeder Mitgliedschaft hinterlassen Sie Ihre eigenen Spuren bewusst im Web und können Links auf Ihre einschlägigen Webadressen vergeben.

Lesen Sie auch folgende Artikel zu diesem Thema:

  • Bewerbung im Zeitalter des Web 2.0
  • Selbstmarketing in Zeiten des Abschwungs
  • Social Media Guideline für eine optimale Bewerbung
  • Karriere und Internet – weitere Informationen
  • Digitaler Karriere Backbone

Bildnachweis: © berwis / pixelio!

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  • Karriere Online

Bewerbung im Zeitalter des Web 2.0

22. Januar 2009 um 10:00 von Katrin Wellenberg

Die Zeit der klassischen Bewerbung neigt sich ihrem Ende entgegen. Es reicht heute längst nicht mehr aus, eine saubere Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen an den potentiellen Arbeitgeber zu schicken. Stattdessen stellt sich eher die Frage, wie werde ich selbst am besten von Unternehmen gefunden und bei einer Google-Recherche bewertet.

Was kann man also tun, um die eigene Karriereentwicklung im Netz erfolgreich zu unterstützen, was sollte man eher unterlassen und wo liegen die größten Chancen einer professionellen Selbstdarstellung?

Allgemein lässt sich sagen: Wer sich als  Person authentisch und positiv präsentieren will, sollte sich auch um ein gutes Self-Monitoring kümmern.

Das lässt sich mit einer gut durchdachten Online-Recherche selbst machen oder aber über Online-Reputation-Management-Plattformen wie myON-ID automatisieren.

myOn-ID  erlaubt es, kontinuierlich alle Inhalte zu einer Person im Netz zu finden und die Suchergebnisse im Anschluss selbst zu ordnen und zu kommentieren.

Durch die klare eigene Bewertung kann jeder Arbeitgeber auf einem Blick erkennen, wie man selbst zu „seinen” Online-Inhalten steht. Auf diese Weise können Missverständnisse vermieden werden.

Wer sich selbst aktiv um seine Online-Reputation im Netz kümmert, eröffnet sich damit automatisch neue Karrierechancen. Eine Bewerbung 2.0 findet stets über die eigenen Online-Profile (Text, Bild) in Social Networks statt, die Sie selbst ins Web stellen. Darüber hinaus entscheiden Sie mit aktuellen Kommentaren in Blogs oder eigenen Blog-Artikeln, wie Ihr künftiger Arbeitgeber und Ihre Kollegen Sie wahrnehmen.

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  • Karriere Online, Reputationsmanagement

Social Media Guideline für eine optimale Online Bewerbung

15. Januar 2009 um 8:00 von Katrin Wellenberg

Die Zeiten, in denen eine simple klassische Bewerbung ausreicht, sind noch lange nicht vorbei. Doch wer verstanden hat wie man sich im Internet professionell präsentiert hat heute bereits bessere Karten bei der Bewerbung um die besten Jobs.

Personaler vervollständigen das Profil, das ein Bewerber mit seiner schriftlichen Bewerbung einreicht selbstständig durch personenbezogene Hintergrundinfos aus dem Internet. Und das nicht nur bei der Besetzung eines Vorstandsposten. Darum ist es für jedermann unabdingbar über die eigene Online Identität Bescheid zu wissen und sich mit dieser gezielt zu positionieren.

Hier haben wir für Sie ein paar Tips als Social Media Guideline zusammengestellt, die Sie vor Fallen und Trugschlüssen bewahren können.

Regel Nr. 1
Überwachen Sie die Inhalte zu ihrem Namen kontinuierlich. Wird nämlich eine Negativmeldung über Sie publiziert, haben Sie die Möglichkeit sofort mit einer passenden Antwort auf den Angriff zu reagieren.

Regel Nr. 2
Prüfen Sie ihre Formulierungen in Blogs un Foren genau, bevor Sie diese online stellen. Politisch zwiespältige oder beleidigende Äußerungen jeglicher Form gilt es zu vermeiden. Konflikte tragen Sie besser nicht in öffentlichen Diskussionen zur Schau.

Regel Nr. 3
Bedenken Sie die Langzeitwirkung ihrer Online Handlungen und Äußerungen.
Einmal generierte Inhalte können nur schwer wieder aus dem Internet gelöscht werden. Oft werden auch nicht mehr aktuelle Seiten immer noch bei Google angezeigt. Ihre Äußerungen bleiben dauerhaft erhalten.

Regel Nr. 4:
Die Grenzen zwischen persönlichen und professionellen, zwischen öffentlichen und privaten Meinungen verschwimmen im Netz zu einem. Seien Sie lieber moderat, wenn es darum geht eigene Standpunkte klarzumachen.

Regel Nr. 5:
Seien sie präsent und dabei durchsichtig. Ohne eine Online Historie wirken Sie eher suspekt als positiv interessant. Seien Sie im Netz präsent und stellen ihre position klar und durchsichtig dar. Das heißt nicht, dass Sie ihre gesamten Daten freilegen sollen, lassen sie lediglich von sich wissen.

Diese Empfehlungen können Ihnen helfen Ihre Online Reputation zu kontrollieren und zu verbessern. Selbstverständlich ist das nur ein erster Einstieg und Sie können Ihren Online Auftritt und Ihr Online Image navch Belieben weiter optimieren. myON-ID bietet Ihnen hierfür eine Plattform, auf der Sie ohne großen Aufwand viele dieser Aufgaben erledigen können. Größtenteils nimmt Ihnen myON-ID das manuelle Ausführen der einzelnen Aufgaben ab und hilft Ihnen damit einerseits Zeit zu sparen und andererseits Ihre Online Reputation mit größter Sorgfalt zu monitoren, zu managen und zu vermarkten.

Auf myON-ID erfahren Sie einen Service, der Ihnen hilft ihre Online Identität professionell zu managen. Registrieren Sie sich hier kostenlos!

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Online bewerben! Aber wie?

4. November 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

Karriere und Bewerbung im Internet beschäftigt nicht nur Studenten und Bewerber. Auch für Unternehmen ergeben sich hier neue Möglichkeiten und gleichzeitig auch neue Herausforderungen. In einem früheren Artikel haben wir bereits mit einer Serie hierzu begonnen. Heute haben wir uns mit dem Personalreferenten der Nexum AG über die Möglichkeiten der Online-Bewerbung unterhalten.

Nachdem Thomas Schulze, Gründer von Spirofrog, in einem ersten Interview von seinem Erfahrungen als Personaldienstleister berichtet hat, wird heute ein Unternehmen zu Wort kommen, das regelmäßig neue Mitarbeiter rekrutiert und dabei stark auf das Internet setzt, um sein dynamisches Wachstum abbilden zu können. Lesen Sie hier das Interview mit Dirk Horn, Personalreferent bei der Nexum AG in Köln.

Wo und wie suchen Sie heute nach neuen Mitarbeitern?
• Empfehlungen bei Mitarbeitern / Bekannten etc.
• Onlineanzeigen bei großen Stellenbörsen / speziellen Stellenbörsen
• Foren / Xing etc.
• Zeitungsanzeigen

Auf was achten Sie bei der Internetrecherche nach Kandidaten?
• Auftritt / Präsentation der Kandidaten
• Netzwerk / Umfeld
• Erfahrung in den relevanten Bereichen

Gibt es für Sie „No Goes“, die bereits hier zum Ausschluss führen?
Das ist stark abhängig von der Position, die zu besetzen ist – der Auftritt muss dementsprechend sein. Hier haben wir Unterschiede zwischen Beratern, die oft beim Kunden vor Ort sind oder die Designer / Entwickler, die einen anderen/lockeren „Auftritt“ wählen können, z.B. auch um Ihre Kreativität zu verdeutlichen.

Gibt es klassische Bewerbungsverfahren überhaupt noch?
Ja, selbstverständlich – sie werden aber immer weniger, vor allem in der Branche, in der wir tätig sind. Vieles läuft von Anfang an über Netzwerk und vorab Informationen z.B. über Xing.

Haben sich Bewerber und Unternehmen gleichermaßen darauf eingerichtet, die neuen Medien für die Recherche und Bewerbung zu verwenden?
Das ist branchenabhängig. Bewerber haben oft einen guten Überblick, ob man sich klassisch in einem konservativen Beratungsunternehmen oder eher in der Medienbranche bewerben sollte. Unternehmen sollten aber noch mehr darauf eingehen, mehr die neuen Medien / das Web 2.0 zu nutzen, um an die richtigen Bewerber zu kommen.

Neue Plattformen wie Bewertungsplattformen im Internet (z.B. kununu.com) oder auch Karriereplattformen (z.b. jobleads.de), bei denen man selbst „Personalberater“ sein kann und Freunde / Bekannte für ein Honorar an Unternehmen empfiehlt, werden zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Mangel an Fachkräften nimmt weiter zu und die neuen Mitarbeiter sind schwerer zu finden. Hier reichen die klassischen Wege der Anzeigenschaltung nicht aus.

Was fällt Ihnen hierzu ein: „Internet Karrierefalle“?
Online Reputation – Hier geht es darum, dass fast alle User des Internets auch eine Online-Identität haben, die ohne weiteres gefunden werden kann. Warum sollte der zukünftige Arbeitgeber nicht nach den neuen Mitarbeiter „googeln“? Man bekommt hier schnell interessante Informationen über das geschäftliche Leben (Xing etc.), allerdings auch schnell Infos über das private Leben. Blogs, aber auch Seiten wie StudiVZ, können einiges verraten, was der Bewerber vielleicht gar nicht möchte.

Was raten Sie Bewerbern in Bezug auf ihre Online Reputation?
Sie sollten nur Informationen ins Netz stellen, die auch gesehen werden sollen. Man kann mit Sicherheit sein Xing-Profil so einrichten, dass es nur die wichtigen öffentlichen Dinge zeigt – aber auch bei anderen Blogs / Netzwerken ist dies ohne weiteres möglich.

Welche Skills muss ein Bewerber heute mitbringen?
Skills sind natürlich sehr wichtig und müssen genau auf die zu besetzende Stelle passen. Hier werden uns zunehmend die Soft Skills (Charakter, Persönlichkeit, Teamfähigkeit) wichtiger, damit das Team stimmt und der Mitarbeiter auch wirklich ins Unternehmen passt und sich damit identifizieren kann. Die Hard Skills (Erfahrung im Beruf, EDV-Kenntnisse etc.) sollten natürlich vorhanden sein, allerdings kann man hier auch diese fördern oder weiter entwickeln. Das ist bei den Soft Skills nicht so einfach möglich.

Wie viele Mitarbeiter stellen Sie pro Jahr ein bzw. rekrutieren Sie?
Wir haben 2008 bisher 30 neue Mitarbeiter eingestellt, verteilt auf alle Bereiche. Hierzu zählen auch ein paar Studenten und Praktikanten, die uns meist nicht nur kurzfristig begleiten, sondern in vielen Fällen nach dem Studium oder Praktikum als wertvolle Mitarbeiter erhalten bleiben. Wie das Wachstum weiter geht, kann man schwer sagen, da wir auch nur einstellen, wenn wir sicher sind die neuen Mitarbeiter auf Dauer halten zu können. Wir stellen nicht nur projektbezogen ein.

Wie haben Sie selbst Ihren aktuellen Job gefunden?
Über Empfehlung – das ist wie bereits erwähnt, einer der wichtigsten Wege, heute an einen neuen Job / Bewerber zu kommen.

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