Employer Branding und Recruiting im Social-Media-Zeitalter
16. August 2011 um 8:07 von Philipp Strobel
Es gibt immer mehr Unternehmen, die über soziale Netzwerke wie Facebook, Linkedin, Xing oder Twitter nach Mitarbeitern suchen. Dies ist Ergebnis einer Recherche vom Manager Magazin Online unter Deutschlands 60 größten Firmen. Demnach nutzen beispielsweise die Deutsche Post und Lufthansa Facebook, um auf ihre Stellenausschreibungen in ihren eigenen Karriereportalen aufmerksam zu machen. Zudem beantworten sie Fragen rund um Bewerbungen und aktuelle Stellen im Unternehmen. Das Social Web hilft auch bei der Vermittlung von Angestellten über Empfehlungen: Bei der Deutschen Telekom erfolgen beispielsweise ein Viertel der Einstellungen aufgrund von Empfehlungen.
Laut dem Magazin suchen auch die Personalabteilungen von Hermes-Logistik, dem Softwarekonzern SAP oder dem Chemiekonzern Boeringer Ingelheim auf Xing gezielt nach Profilen von Personen, die nach neuen Herausforderungen suchen. Bei SAP spricht die Personalabteilung Xing-Mitglieder über die Gruppe „sapdach” auf offene Stellen an und hat darüber bereits zehn Leute eingestellt – Tendenz steigend.
Dass viele Unternehmen das Social Web nutzen, um ihre Arbeitgebermarke zu fördern und um Personal zu rekrutieren, hat auch eine Studie der Wiesbaden Business School in Zusammenarbeit mit der Karriereplattfrom Talential zum Thema „Nutzung von Social Media im Employer Branding und Recruiting” im Herbst 2010 gezeigt. Unter den Befragten Fach- und Führungskräften gaben 67 Prozent an, Ziel ihrer Social-Media-Aktivitäten wäre das Recruiting von Mitarbeitern und 62 Prozent nannten den Aufbau einer Arbeitgebermarke als Ziel. Unterdessen waren nur 21 Prozent der Befragten zufrieden mit den Social-Media-Erfolgen für das Recruting und nur 18 Prozent sagten, sie könnten Erfolge beim Aufbau ihrer Arbeitgebermarke über das Social Web verzeichnen.
Dabei stellt sich die Frage, wie Unternehmen diese Erfolge steigern könnten. Auf Bewerber-Seite nachgefragt, finden sich hierzu mögliche Antworten: Eine Online-Befragung zum Thema „Beruf und soziale Netzwerke” durch den Student Monitor UG und PersonalMarketing 2null.de im Mai 2011 hat gezeigt, dass 91 Prozent der Bewerber die Websites der Unternehmen regelmäßig bei der Jobsuche nutzen, um sich über den Arbeitgeber zu informieren. Bereits jeder Zweite informiert sich derzeit auf Facebook. Zudem besuchen 37 Prozent Xing, 12 Prozent Linkedin und elf Prozent Twitter, um Informationen über den Arbeitgeber einzuholen. Doch obwohl sich Bewerber offensichtlich gerne auf den Websites der Unternehmens tummeln, um wertvolle Details zu erfahren, bewerben sich 69,2 Prozent bevorzugt per E-Mail, 15,8 Prozent via schriftlicher Bewerbung – und nur 9 Prozent via Webformular. Das ist Ergebnis einer Untersuchung der Universitäten Bamberg und Frankfurt sowie der Monster AG im Januar 2011. Formulare und undurchsichtige Online-Bewerbungsprozesse scheint die „Generation Facebook“ als Relikt aus der „Steinzeit” des Internets zu sehen.
Daraus lässt sich schließen, dass es für Unternehmen in der nächsten Zeit wichtig sein wird, den Online-Bewerbungsprozess zu verschlanken. Ein Schritt in diese Richtung könnte der „Apply-with-LinkedIn”-Button sein, über den kürzlich auch E-Recruiting-Expertin Eva Zils in ihrem Blog „Online-Recruiting.net” berichtete. Es ist Unternehmen möglich, diesen Button in ein Stellenangebot zu integrieren. So können sich Kandidaten direkt mit ihrem LinkedIn-Profil auf die vakante Stelle bewerben. Auch die Facebook-Recruiting-App von Monster, BeKnown, dürfte für das Recruiting in nächster Zeit spannend werden. Mit der App können Facebook-Mitglieder ein berufliches Netzwerk knüpfen, ohne dass Personaler deren private Aktivitäten zu Gesicht bekommen. Jobsuchende können sehen, wer aus ihrem BeKnown-Netzwerk Unternehmen und Karrieremöglichkeiten kennt, die für sie interessant sein könnten. Zukünftig soll es auch Möglichkeiten zur Mitarbeiterempfehlung geben, wobei Facebook-Nutzer bei erfolgreicher Empfehlung eines Kandidaten bares Geld erhalten sollen – Jobempfehlungen 2.0 also, die sicherlich virale Effekte mit sich bringen und somit zu einem nützlichen Hilfsmittel beim Recruiting werden können.
Ein nächster Schritt sollte für Unternehmen auch sein, ihre Social-Media-Präsenzen in den Bereichen Employer Branding und Recruiting mit den Karrierebereichen ihrer Websites zu verzahnen, denn dort informieren sich die Bewerber schließlich. Offenbar gibt es noch viel zu tun, um das Potenzial des Social Webs für das Employer Branding und das Recruiting besser auszunutzen. Wir fragen uns, wie HR-Experten dies einschätzen? Wir sind neugierig und werden das Thema in den kommenden Tagen weiter auf unserem Blog beleuchten und Personalexperten dazu befragen.
Safer Internet Day: Einfluss der digitalen Welt auf unser Leben erfordert Vorsicht und Schutzvorkehrungen
8. Februar 2011 um 8:35 von Mario Grobholz
„It’s more than a game, it’s your life“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Safer Internet Day (SID), der am heutigen 8. Februar stattfindet. Im Fokus steht unser virtuelles Leben und dessen Auswirkungen auf das reale Leben. Ziel des alljährlichen SID ist die Sensibilisierung von Internetnutzern, darunter insbesondere Kinder und Jugendliche, auf die Gefahren des World Wide Webs.
Die Sicherheitsrisiken in der Online-Welt haben sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Ende des vergangenen und Anfang des neuen Jahrhunderts gehörten Hardware- und Softwareschäden, verursacht durch Viren, Würmer und Trojaner, zu den Hauptsorgen der Unternehmen und Privatanwender. Scam-, Phishing- und andere SPAM-Mails zielten klar auf die Geldbörse der Webteilnehmer ab. In Zeiten sozialer Netzwerke, Foren und Blogs tritt jedoch eine neue, noch tiefere Verletzlichkeit in den Vordergrund: Der Verlust der Privatsphäre und eine damit einhergehende Schädigung der persönlichen Reputation.
Dabei läuft der Nutzer insbesondere im Kindes- und Jugendlichenalter Gefahr, zu seinem eigenen Gegner zu werden: Kommentare, Fotos und Videos in verhängnisvollen Situationen mögen heute spannend und lustig sein, können spätestens aber beim Eintritt in den Beruf lästig und gar rufschädigend sein. Dazu kommen Posts von Freunden und anderen Dritten, die außerhalb des persönlichen Einflussbereichs des Internetnutzers liegen. Damit stehen Kinder und Jugendliche vor einem Problem, mit dem sich ältere Generationen noch gar nicht auseinandersetzen mussten. Die „Jugendsünden“ von heute könnten die Reputation einer ganzen Berufsgeneration von morgen prägen.
Was muss also geschehen, dass die heutige Schülergeneration im Web auch zukünftig makellos davonkommt?
1) Aufklärung durch Schulen: Initiativen wie der Safer Internet Day stärken in Kooperation mit Schulen das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Daten im Web. Auch im Schulalltag sollten die Themen Privatsphäre und Reputationsmanagement vertieft werden, wie es beispielsweise in Schulbüchern der bayerischen Gymnasien schon der Fall ist. Der Umgang mit dem Internet beginnt schon in einem sehr jungen Alter. Laut der kürzlich veröffentlichten BITKOM-Studie „Jugend 2.0“ sind bereits 96 Prozent der 10- bis 12-Jährigen online. Der Unterricht sollte hierbei also so früh wie möglich ansetzen.
2) Erziehungsberechtigte in der Pflicht: Die Privatsphäre im Internet sollte eines der Top-Aufklärungsthemen in der Familie werden. Eltern sollten ihren Kinder erklären, welche Folgen ein nachlässiger Umgang mit den eigenen Daten im Netz haben kann und Schutzmaßnahmen aufzeigen. Entsprechende Privacy-Einstellungen auf SchülerVZ oder Facebook können hierbei nicht die einzige Lösung sein. Es gilt, Fotos, Videos und Kommentare überlegt zu posten – und hierfür sollten Eltern das Bewusstsein ihrer Kinder schärfen.
3) Beobachtung des eigenen Namens und der Kinder: Vertrauen hat für die Eltern-Kind-Beziehung Priorität Nummer 1. Dennoch sollten Eltern nicht wegschauen und stets wissen, welche Informationen über ihre Kinder im Internet zu finden sind, um im Notfall frühzeitig gegenzusteuern. Zudem sollten sie als Vorbild agieren und sicherstellen, dass auch ihre eigene Reputation geschützt ist. Hierbei kann der Reputationsmanagement-Dienst Ruflotse weiterhelfen.
4) Weiterentwicklung der Gesellschaft nötig: Selbst wenn ich als Personalmanager verfängliche Fotos des Bewerbers im Internet finde – muss das nicht unbedingt heißen, dass ich an der Tauglichkeit zweifeln sollte, wenn davon abgesehen alle Qualifikationen für den Kandidaten sprechen? Jeder begeht Jugendsünden – und hierbei sollten Unternehmen und individuelle Webteilnehmer lernen, entsprechende Fehler zu verzeihen.
Netzwerken lohnt sich – 30 Prozent aller Einstellungen erfolgen über Netzwerke
3. März 2010 um 9:10 von Mario Grobholz
Im Jahr 2008 nutzten 49 Prozent der Unternehmen bei der Suche nach geeignetem Personal persönliche Kontakte ihrer Mitarbeiter. Bei Kleinstbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern lag der Anteil bei 53 Prozent. Bei den Großbetrieben mit 200 und mehr Beschäftigten nutzte dagegen weniger als ein Drittel soziale Netzwerke.
Zu diesem Ergebnis kommt eine vor kurzem veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Großbetrieben seien häufig formale Strukturen bei der Stellenbesetzung etabliert, so das IAB. Dagegen könnten in kleinen Betrieben durch die größere soziale Nähe Informationen leichter informell eingebracht werden. Insgesamt kamen 29 Prozent der Neueinstellungen über Netzwerke zustande.
Über persönliche Kontakte wurden besonders häufig Stellen mit niedrigen Qualifikationsanforderungen besetzt. 21 Prozent der Neueinstellungen über Netzwerke erforderten keinen Berufsabschluss. Dies war nur bei 14 Prozent der Neueinstellungen ohne Netzwerke der Fall. Aber auch bei Stellen im oberen Segment des Arbeitsmarktes wurden persönliche Kontakte verstärkt genutzt, stellten die Arbeitsmarktforscherinnen Sabine Klinger und Martina Rebien fest: „So wurden Stellen, die Führungsqualitäten erfordern, relativ häufiger über Netzwerke besetzt.“
Landwirtschaft, Bau und Handel nutzen Netzwerke am häufigsten
Laut der Studie des IAB suchten 57 Prozent der Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft, 54 Prozent der Betriebe im Baugewerbe und 52 Prozent der Betriebe in Handel, Gastgewerbe und Verkehr neue Mitarbeiter über persönliche Kontakte. Häufig handelte es sich auch um Jobs mit schwierigen Arbeitsbedingungen: 18 Prozent der Stellen, die im Jahr 2008 über soziale Netzwerke besetzt wurden, waren zum Beispiel mit körperlicher Anstrengung, unregelmäßigen Arbeitszeiten, Lärm- oder Hitzebelastung verbunden. Bei Anstellungen, die auf anderen Wegen vergeben wurden, lag der Anteil dagegen nur bei zehn Prozent.
Quelle: http://www.iab.de
Karriere Spezial: Wie das Vorstellungsgespräch zum Erfolg wird
25. Februar 2010 um 9:15 von Mario Grobholz
Vorstellungsgespräche sind so unberechenbar. Man kann sich nie sicher sein, ob man sich genug dafür vorbereitet hat und ob man Antworten für jede Frage haben wird. Es ist nicht wie damals in der Schule, wo man für einen Geschichtstest alles auswendig lernen konnte. Spontanität und Intuitive Handlung ist gefragt. Das hat uns leider niemand in der Schule beigebracht.
Gibt es denn kein Patentrezept für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch? Leider nicht, denn dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle, die das Gespräch beeinflussen können. Es fängt mit dem ersten Eindruck an. Hier kommt es drauf an, ob man sich von Anfang an sympatisch ist. Es gibt natürlich Menschen, die werden einfach von jedem geliebt aber normalerweise muss hier, wie in der Liebe, die Chemie stimmen. Jeder Interviewer hat ein Bild von seinem Bewerber unterbewusst im Kopf, dieses Bild gilt es jetzt zu entsprechen oder gar zu übertreffen. Dabei spielen gewisse Faktoren, wie z. B. die Kleidung, die Frisur, der Duft, die Gestik und die Stimme eine Rolle.
Gelingen oder Misslingen eines Vorstellungsgesprächs hängt zu etwa 60-80 Prozent von Ihrer Persönlichkeit ab und damit von der Frage, wie sympathisch und vertrauenswürdig Sie auf den Auswähler wirken, ob Sie als anpassungs- und teamfähig eingestuft werden, ob Sie zum Unternehmen passen – einfach, ob man sich vorstellen kann, gut mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
Leistungsbereitschaft wird getestet, indem man nach Ihrem Engagement, Ihrer Begeisterung, Ihrem Interesse fragt. Außerdem wird geprüft, ob Sie lern- und wirklich arbeitswillig sind und sich mit der Arbeit und der Firma identifizieren können.
Kompetenz meint fachliche Qualifikation und das Vorhandensein berufsrelevanter Eigenschaften. Hier geht es vor allem um die Frage: Kann man Ihnen die Bewältigung der an diesem Arbeitsplatz anfallenden Aufgaben zutrauen?
Jochen Mai hat sich letztes Jahr die Mühe gemacht, die 100 häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch in seiner Karrierebibel festzuhalten. Hier nun die besten Antworten:
Gern genutzte Gesprächsöffner
- Erzählen Sie etwas über sich.
- Warum sollten wir Sie einstellen?
- Warum möchten Sie diesen Job?
Fragen zur Bewerbungsmotivation
- Welche Ziel verfolgen Sie mit diesem neuen Job?
- Warum wollen Sie Ihren bisherigen Job aufgeben?
- Was haben Sie an Ihrem vergangenen Job überhaupt nicht gemocht?
- Was denken Sie über Ihren letzten Chef?
- Was wissen Sie über unser Unternehmen?
- Welches Gehalt stellen Sie sich vor?
- Wären Sie bereit, umzuziehen?
- Haben Sie auch Fragen an mich?
Persönlichkeit / Stärken-Schwächen-Profil
- Was sind Ihre Stärken?
- Nennen Sie bitte drei positive Dinge, die Ihr ehemaliger Chef über Sie sagen würde.
- Was sind Ihre Schwächen?
- Geben Sie mir ein paar Beispiele von Ideen, die Sie umgesetzt haben.
- Wovor haben Sie am meisten Angst?
- Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen?
- Was ist Ihr größter Erfolg, den Sie außerhalb Ihres Berufs erreicht haben?
Fragen zur Arbeitsweise
- Wie motivieren Sie sich?
- Wie würden Sie Ihren Arbeitsstil beschreiben?
- Was war das letzte Projekt, an dem Sie gearbeitet haben und was war das Ergebnis?
- Welche Techniken oder Werkzeuge nutzen Sie, um sich selbst zu organisieren?
- Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie Ihre Tagesaufgaben unmöglich allein schaffen können?
- Wie stellen Sie möglichst schnell Ihre Vertrauenswürdigkeit in Ihrem neuen Team unter Beweis?
- Wie fühlen Sie sich, wenn Sie ein “Nein” als Antwort erhalten?
- Wie gehen Sie mit Veränderungen um?
Kulturfragen / Fitting
- Für was waren Sie in Ihrem alten Job verantwortlich?
- Was hat Sie an diesem Unternehmen interessiert?
- Wie sieht das ideale Unternehmen für Sie aus?
- Was sind die zentralen Eigenschaften einer guten Führungskraft?
- Und einer schlechten?
- Welche Konflikte haben Sie in Ihren bisherigen Jobs schon erlebt?
Charakterfragen / Wertetest
- Nennen Sie fünf Begriffe, die Ihren Charakter beschreiben.
- Welche drei Charaktereigenschaften würden Ihre Freunde Ihnen nachsagen, um Sie zu beschreiben?
- Worauf sind Sie besonders stolz?
- Gab es einen Menschen in Ihrer Laufbahn, der Sie verändert hat?
- Was war die schwerste Entscheidung, die Sie in den vergangenen zwei Jahren treffen mussten?
- Wann haben Sie etwas falsch gemacht. Wie sind Sie damit zurecht gekommen?
- Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?
Karriere Spezial: Der perfekte Internetauftritt für deine Bewerbung
11. November 2009 um 8:41 von Anya Rutsche
Du bist im letzten Ausbildungs- oder Studienjahr und kurz davor deine Karriere zu starten? Dann mach auch deinen Internetauftritt perfekt. Der erste Eindruck zählt bekannterweise und da der neue Arbeitgeber sich diesen nicht immer erst beim Vorstellungsgespräch verschafft, sollte dich auch dein Internetauftritt von deiner besten Seite zeigen.
Wie kreiere ich einen perfekten Internetauftritt?
Als erstes solltest du natürlich schauen, dass alle privaten Netzwerkaktivitäten nicht öffentlich zugänglich sind. Mal davon abgesehen, dass deine öffentlich dargelegten Interessen und Aktivitäten einen negativen Einfluss auf die Auswahl zum Vorstellungsgespräch haben könnten, gehen sie deinem (zukünftigen) Vorgesetzen auch nichts an. Deshalb ist es empfehlenswert eine Suchmaschine (z. B. Googlesuche oder myON-ID Monitoring) auszuprobieren, damit du einen Überblick bekommst, was man über dich im Internet finden kann. Ego-Googlen sollte für dich das A und O vor dem Beginn deiner Karriere sein, denn nur so kannst du auf dem bereits Vorhandenem aufbauen.
Ein Blog ist ein Plus
Nun gehts zur Verschönerung deines Webauftritts. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, dich sozusagen als “Marke” zu etablieren. Jeder muss dabei selbst bestimmen, wie viel Zeit er mit der Erstellung seines Internetauftritt aufwenden möchte. Ganz professionell würde bei einer Bewerbung natürlich ein eigener Blog aussehen, in dem du bereits erworbene Expertise weiter gibst. So beweist du schon vor Vorstellungsgespräch, was in dir steckt.
myON-ID macht dein Profil zur Marke
Natürlich ist das Schreiben eines Blogs nicht jedermanns Sache. Dem einen fehlt die Zeit, dem anderen die Muse etwas zu schreiben.Wenn es aber nur daran liegen sollte, dass du nicht genau weißt, wie man einen Blog erstellt, dann kann dir myON-ID an dieser Stelle weiterhelfen.
Bereits ab Registrierung ist in deinem Profil die Seite “Stream” eingerichtet. Hier kannst du Artikel, Beiträge oder Statusupdates auf deinem Profil kinderleicht veröffentlichen. Zudem sieht dein “Blog” durch die vorhandenen Designvorlagen sehr professionell aus. Wer möchte kann bei myON-ID auch mehrere Seiten anlegen, um sich z. B. auch persönlich bei den Lesern vorzustellen oder andere Projekte zu präsentieren.
Alle Vorteile der Blogfunktion von myON-ID erfährst du hier.
Mit eigener Internetadresse bei den Großen mitmischen
Was bringt den eigenen Rufaufbau schneller voran als eine eigene Seite, die deinen Namen trägt. Eine URL (die Internetadresse) ist schnell gekauft aber was nützt einem eine leere Internetseite wenn man von Webdesign keine Ahnung hat. Bei myON-ID bekommst du beides: Eine individuelle Adresse und ein professionelles Webdesign. Somit könnte deine Seite, auf der du dich präsentieren willst, z. B. www.vorname-nachname.de lauten.
Karriere Spezial – „Sich bewerben“ heißt vor allem: Mach Werbung in eigener Sache!
19. Oktober 2009 um 9:56 von Anya Rutsche
Zum Auftakt unseres Karrierespecials baten wir die Buchautorin und Verhaltensregel-Expertin Lydia Morawietz um einen Beitrag. Durch jahrelange Erfahrung als Seminarleiterin für Manager, Führungsteams aber auch Schüler und Studenten, weiß sie worauf es bei einer Bewerbung ankommt.
Ein Gastbeitrag von Lydia Morawietz, Beraterin für Stil und Etikette

Der wichtigste Punkt beim Verfassen einer Bewerbung ist die Authentizität. Die Bewerbung sollte sowohl zu deiner Person als auch zu dem Unternehmen passen, bei dem du dich bewirbst. So wird eine Mappe für eine Bank anders aussehen als eine Bewerbung bei einer Werbeagentur. Neben der Orientierung an den Standards ist immer auch deine Kreativität gefragt. Wichtig: Eine gute Bewerbung sollte nicht nur inhaltlich und gestalterisch gut aufbereitet, sondern auch sorgfältig vorbereitet sein. Ziellos Bewerbungen zu schreiben, um das Gewissen zu beruhigen, ist nicht nur Verschwendung von Material und Zeit, sondern wirkt sich auch negativ auf deine Motivation aus. Je zielgerichteter eine Bewerbung ist, desto erfolgreicher wird sie sein. Werde dir daher im Vorfeld darüber klar, welche Stellen – und auch welche Arbeitgeber – für dich interessant sind.
Versuche zunächst, dir selbst – oder einem Gesprächspartner – zunächst folgende Fragen zu beantworten:
‐ In welchen Branchen kann ich mir vorstellen, künftig zu arbeiten?
‐ Habe ich die nötige Qualifikation dafür?
‐ Entsprechen meine Fähigkeiten dem Anforderungsprofil?
‐ Welche Bereiche und Aufgabengebiete reizen mich?
‐ Wo liegen meine Interessen?
‐ Welche Aufgaben möchte ich übernehmen?
‐ Will ich Verantwortung übernehmen?
‐ Wie stelle ich mir meinen künftigen Arbeitgeber vor?
‐ Wie sollte mein Arbeitsplatz gestaltet sein?
‐ Wie viel Geld will ich verdienen?
Wenn du dir darüber klar geworden bist, hast du schon wertvolle Vorarbeit für deine Bewerbungen geleistet, denn du wirst dadurch viel einfacher die richtigen Stellenanzeigen und damit das für dich passende Unternehmen finden. Denn bedenke immer: Der Job muss zu DIR passen, zu deinen Qualifikationen und deinem Leistungsprofil, du solltest natürlich nicht unterfordert, aber auch nicht zu stark überfordert sein.
Versuche Klarheit zu gewinnen über deine Stärken und Schwächen, deine Fähigkeiten und Kenntnisse. Aber vermeide bitte eine Aufzählung deiner Soft Skills in den Bewerbungsunterlagen – mit stichhaltigen Argumenten wirst du jeden Personaler eher überzeugen!
Wenn du diese Punkte beachtest, wird es dir sicherlich gelingen, eine aussagekräftige Bewerbungsmappe ausarbeiten.
Und noch ein Tipp zum Schluss
Versuch dich durch eine „etwas andere Bewerbung“ von der Masse abzuheben – denn wie gesagt, eine Be-Werbung ist Werbung in eigener Sache!
Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
27. August 2009 um 8:51 von Anya Rutsche
„Wer unbedacht oder gar nicht im Web auftritt, kann seiner beruflichen Laufbahn schaden“, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck, der das Buch „Karrierefalle Internet“ geschrieben hat. Anders herum kann ein geschickter Internetauftritt aber auch einige Vorteile bei der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz mit sich bringen.
Immer mehr Arbeitgeber setzen bei der Stellenbesetzung ein gewisses Web 2.0 Wissen voraus. Wenn ein Bewerber also schon in mehreren Netzwerken selbst aktiv ist, kann dies ein gutes Licht auf die Person werfen. Es sei denn, das diese sozialen Netzwerke eher Spaß- als Businessportale sind. Es ist also davon abzuraten, das studiVZ-, Lokalisten- oder wkw-Profil beim Bewerbungsschreiben anzugeben. Es gibt allerdings einige Vorzeigeseiten (wie bspw. myON-ID, Xing oder LinkedIN) im Internet, die bei gepflegtem Anlegen sehr wohl positive Resonanz erzielen lassen.
Um bei einer Bewerbung von vornherein zu glänzen, müssen ein paar Spielregeln beachtet werden. Längst reicht es nicht mehr aus, einen Bachelorabschluß vorweisen zu können. Aktivität wird gefordert. Wer sich in der Onlinewelt bewegt, muss besonders darauf achten, dass dieser Auftritt nicht zur Bewerbungsfalle wird.
Tipps, wie man auch digital glänzen kann:
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Egogooglen: Ganz wichtig vor einer Bewerbung. Egal für welche Jobposition du dich bewirbst, du kannst davon ausgehen, dass dein potenzieller Chef deinen Namen bei Google eingeben wird. Deshalb ist es sehr ratsam, dies selbst zu tun, um zu kontrollieren, ob unerwünschte Beiträge über die eigene Person im Internet zu finden sind.
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Um Google-Einträge wieder entfernen zu können, braucht es Zeit. Deshalb rechtzeitig mit dem „Überwachen“ beginnen (mind. 4 Wochen vor der Bewerbung), um unerwünschte Suchergebnisse verschwinden zu lassen.
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StudiVZ, meinVZ, schülerVZ, Facebook, wer-kennt-wen oder Lokalisten sind meist Netzwerke, die man privat nutzt. Deshalb gilt, diese nicht öffentlich zu präsentieren, sondern nur für Freunde. Diese Option steht dir bei allen Netzwerken zur Verfügung. Außerdem ist es angebracht, bei Profilen, die sehr viel privates von dir preisgeben, einen falschen oder nicht vollständigen Nutzernamen zu wählen, damit die Auffindbarkeit für Arbeitgeber noch schwieriger ist.
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Für Twitternutzer in einer Bewerbungszeit gilt: Private Tweets haben nichts bei Twitter verloren. Es sei denn, du hast ein nicht öffentliches Profil und achtest darauf, wem du Einblick in deine Twittergeschichten gibst.
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Lege dir professionelle Profile an, die deine Google-Auffindbarkeit positiv beeinflussen. Mit einem myON-ID Profil kannst du dich bestens deinem Arbeitgeber präsentieren, denn dort bestimmst du wer was über dich sehen kann. Somit kannst du in deinem öffentlichen Profil einen Lebenslauf und die Webtreffer, die dich in ein gutes Licht rücken, einstellen. Für deine privaten Kontakte kannst du dann aber auch eine Seite erstellen, wo du die Fotos der letzten Party reinlädst, ohne dass es fremde Personen sehen können.

myON-ID Profil: Deine Visitenkarte im Web
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Wenn du richtig auftrumpfen möchtest, überlege dir, wo dein Expertise liegt und vermittle dieses an die Welt weiter, in dem du einen eigenen Blog anlegst. Der neue Chef wird begeistert sein, da er so auf Anhieb sieht, was für Erfahrungen du mitbringst.
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Gebe in deinem Bewerbungsschreiben die Links deiner besten Profile an. Somit bietest du dem Leser bereits Futter und er muss sich nicht selbst auf die Suche nach „Leckereien“ machen. Damit zeigst du dich von vorn herein von deiner besten Seite.
Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministerium: Unternehmen recherchieren Bewerber im Internet
21. August 2009 um 10:25 von Mario Grobholz
Eine aktuelle Studie, welche im Auftrag des Verbraucherministeriums durchgeführt wurde hat es heute in nahezu alle Nachrichtensendungen und damit auch bis ins TV geschafft. Zentraler Punkt der Studie ist die Tatsache, dass die Hälfte der befragten Unternehmen Bewerber im Internet recherchieren, unter anderem bevor diese zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.
Als regelmäßiger Leser unseres Blogs werdet Ihr Euch jetzt vielleicht fragen, “Ja und? Was ist daran neu?”. Online Reputation Management und Personal Branding heisst das in Fachkreisen.
Genau so geht es mir auch, weshalb ich eigentlich hier im Blog gar nicht darauf eingehen wollte, denn wer sich mit Reputation Management und Personal Branding beschäftig, für den sind diese Ergebnisse nichts unerwartetes. Ich würde sogar sagen, dass brachenabhängig die Quote heute schon höher liegt – in jedem Fall aber die Quote zukünftig weiter ansteigen wird.
Bereits Anfang 2007 ist Online Reputation Management die Gründungsideee von myON-ID gewesen. Seit nunmehr zwei Jahren bearbeiten wir dieses Thema. Betreiben Aufklärungsarbeit, führen Gespräche mit der Öffentlichkeit, veröffentlichen Artikel und referieren auf Konferenzen – und das mit größer werdender Ressonanz, denn immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit ihre digitale Präsenz systematisch zu pflegen und zu überwachen.
Wer dieses Vorgehen optimiert, der betreibt “Personal Branding” auf der “größten Bühne welche die Welt zu bieten hat” – dem Internet. Karsten Füllhaas hat “Personal Branding” in seinem heutigen Artikel treffend so beschrieben: “Personal Branding ist der Fachbegriff für systematische Pflege und Überwachung des eigenen gutes Rufes im Internet.”
Die Tageschau der ARD um 20Uhr hat heute die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Das Gleiche wird heute in den Tagesthemen nochmals passieren. Dann habe ich gesehen, dass nahezu alle Online Magazine und Tagesezeitungen das Thema aufgegriffen haben.
Dazu kommt noch die spontane Interviewanfrage fürs NRW Radio heute, in welcher ich zu den Ergebnissen der Studie befragt wurde. Meine schlichte und zusammengefasste Antwort darauf lautet: Es geht nicht um mehr bzw. besseren Datenschutz. Es geht auch nicht darum, wie es Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bei Spiegel Online rät zurückhaltender mit privaten Daten im Internet umzugehen. Es geht um MEDIENKOMPETENZ. Und die muss zukünftig über die Lehrpläne der Schulen an die 10-16 Jährigen vermittelt werden. Das dies allmählich passiert zeigt mir das neue Deutschbuch für die 9. Klasse Gymnasium in Bayern. Dort wurde erstmals das Thema “Online Identität” und Reputationmanagement aufgenommen. Darüber hatten wir bereits vor einigen Wochen schonmal berichtet.

All dies zeigt uns, dass Online Reputation Management und Personal Branding nun endgültig in der breiten Masse angekommen ist und damit auch unsere Bemühungen Aufklärungsarbeit zu leisten immer größere Früchte trägt. Darüber freuen wir uns als myON-ID heute zum Wochenausklang riesig.
Weiter Artikel zu diesem Thema:
- Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
- Checkliste: Darauf schauen Personaler bei Online-Profilen
- Soziale Netzwerke Karrierefalle oder Karrieresprungbrett?
- Personal Branding als Erfolgsfaktor
- Der erste Eindruck zählt – auch im Internet
- Jeder ist im Netz ein Prominenter
- Personal Branding im Web
Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
19. August 2009 um 9:05 von Anya Rutsche
Ein Hochschulabschluss garantiert heutzutage keinen Arbeitsplatz mehr. Jeder muss daher lernen, sich bei Bewerbungen richtig zu verkaufen. Fachwissen allein reicht oft nicht aus. Kreativität, Stressresistenz und andere Soft Skills wie z. B. Teamfähigkeit sind überall gefragt.
Theorie ist dabei nicht alles, Aktion ist gefragt. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man lernt sich selbstbewusst und zielgenau zu „verkaufen”, ohne dabei zu übertreiben.
Lerne dich selbst kennen
Stell dir selbst die Frage nach deinem Potenzial. Du musst dir bewusst werden, wo deine Stärken liegen und was du einem Arbeitgeber bieten kannst. Frag dich: „Was kann ich und wie kann ich dies belegen?” Das muss übrigens nicht unbedingt auf den neuen Job abgestimmt sein. Auch ein Ehrenamt oder andere „Freizeit”- Aktivitäten können sehr interessant sein und einiges über die eigenen Stärken aussagen.
Ein Beispiel wäre das trainieren einer Fußball-Jugendmannschaft. Auch wenn es eventuell wenig mit der künftigen Arbeit zu tun hat, weist es auf Teamfähigkeit, Organisationstalent und Führungsqualitäten hin.
Lerne dich zu präsentieren
Nimm an verschiedenen Workshops und Seminaren teil. Gut geeignet sind bspw. Präsentations- und Moderationstechniken. Dabei kannst du lernen, dich selbst zu präsentieren und dich dabei von deiner besten Seite zu zeigen.
Sei kreativ
Massenbewerbungen raus schicken hat in den wenigsten Fällen Erfolg. Stelle in deinen Bewerbungsunterlagen heraus, was du kannst und wie du die Firma bereichern kannst. Vor allem Eigeninitiative kommt bei Arbeitgebern gut an.
Wenn du bspw. im Bereich der Neuen Medien einen Job fokussierst, schau dich im Internet um, in welchen sozialen Netzwerken (z. B. Twitter, Facebook, …) die Firma bereits vertreten ist. Siehst du dort Lücken, dann kreiere doch selbst einen Account für die Firma, den du dann bei der Bewerbung präsentieren kannst.
Soll es eine Stelle als Koch bzw. Köchin sein, versende doch mit der nächsten Bewerbung ein paar Rezeptideen oder mach Fotos von besonders gut gelungenen Gerichten. Der neue Arbeitgeber bekommt so einen viel schnelleren und besseren Eindruck von deinem Können und kann feststellen, ob du in das Team passen würdest.
Um an einen neuen Job zu kommen, kann dir, bei richtigem Einsetzen, auch das Internet sehr behilflich sein. Hier kannst du auf verschiedenste Wege Präsenz zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Online-Lebenslauf oder einem Blog, in dem du dein Talent niederschreibst oder mit Fotos, Videos, etc. festhältst? Dienste wie myON-ID können dir dabei sehr behilflich sein, dein digitales Eigenmarketing zu betreiben.
Weitere Tipps zum richtigen bewerben findest du hier.
Nächste Woche: Einblicke in die Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
Checkliste: Darauf schauen Personaler bei Online-Profilen
28. April 2009 um 10:50 von Mario Grobholz
Mit einer Umfrage des US-Jobportals CareerBuilder unter Arbeitgebern und Personalberatern hat ergeben, dass 22% von ihnen Facebook und Co. nutzen, um sich ein besseres Bild von ihren Bewerbern machen zu können.
Worauf die Personaler bei dem “durchleuchten” der Bewerber besonders schauen, zeigt die folgende Übersicht:
- 41% achten auf Hinweise zu Alkohol- oder Drogenkonsum
- 40% achten auf peinliche, diskreditierende Fotos in den Profilen
- 29% achten auf schlechte Kommunikationsskills
- 28% achten auf üble Nachrede über Ex-Arbeitgeber oder -Kollegen
- 27% achten auf falsche oder zweifelhafte Qualifikationen
- 22% achten auf unprofessionelle Namensangabe bei Profilen
- 21% achten auf Hinweise auf kriminelles Verhalten
- 19% achten auf Preisgabe vertraulicher Informationen des letzten Arbeitgebers
In der Auswertung der Umfrage werden auch Tipps für Bewerber gegeben, wie sie bei einer Bewerbung mit Ihren Online-Profilen für sich werben können:
- Digitalen “Dreck” Entfernen (Bilder, Kommentare und Links, die sich negativ auf die eigen Reputation auswirken könnten)
- Regelmäßige Profilupdates aller Profile
- Kommentare beobachten und evtl. negative aussortieren (teilweise ist die “Pinnwand” öffentlich einsehbar)
- Nur ausgewählten Gruppen beitreten (Grupen wie “Wir trinken Bier nur an Tagen die mit ‘g’ enden. Und Mittwochs.” sprechen nicht für den Bewerber)
- Privacy Einstellungen kontrollieren (wenn das Profil “privat” ist, können es meist nur Freunde einsehen)







