Archiv für Kategorie 'Reputationsmanagement'
« Letzte EinträgeWir schließen myON-ID – und geben Gas mit secure.me
30. März 2012 um 12:00 von Mario Grobholz
Es war im Jahr 2007, als wir myON-ID auf den Markt gebracht haben – als Pionier im Bereich Online Reputation Management. Unser Ziel mit myON-ID war es damals, eine professionelle Möglichkeit zur Überwachung und zugleich zur Präsentation der eigenen Personenmarke unter einem Dach zu vereinen. Wir haben dabei erkannt, dass die meisten Nutzer verstärkt an der Funktion zur Überwachung des Internets interessiert waren. Dazu kam die immer stärker werdende Konkurrenz durch das soziale Über-Netzwerk Facebook. Im März 2008 kam Facebook auf den deutschen Markt und führte einige Funktionen ein, die uns zu Beginn in Deutschland einzigartig gemacht hatten. Unter diesen Umständen war es schlichtweg unsinnig, eine weitere Plattform für die eigene Online-Identität – noch dazu von Deutschland aus – am Markt zu etablieren.
Vor gut zwei Jahren haben wir uns daher entschieden, uns auf unseren technologischen Kern der Datenaggregation und -analyse zu konzentrieren. Dies war auch insofern logisch, da die die myonid.de-Nutzer vorrangig die Möglichkeit zur Überwachung des Internets an der Plattform schätzten. Welcher globale Bedarf sich in den vergangenen beiden Jahren für die Überwachung der eigenen Reputation und Privatsphäre – insbesondere bei Facebook – ergeben hat, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. So können wir rückwirkend nun mit Stolz und etwas Glück behaupten, die absolut richtige Entscheidung getroffen zu haben, uns zu 100 Prozent auf den Ausbau der Monitoring- und Analyse-Komponenten konzentriert zu haben.
Globale Einführung von secure.me und neuer Standort in San Francisco
Aus diesem technologischen Ansatz ist secure.me entstanden. Die weltweite erste Sicherheitslösung für das größte soziale Netzwerk der Welt – Facebook. Wir haben im November 2011 secure.me in zehn Sprachen auf den Markt gebracht. Da gerade der US-Markt für das Thema „Privacy“ ein sehr großer und spannender Wachstumsmarkt ist, haben wir Teile unseres Teams in unserem neuen Office in San Francisco untergebracht. Christian, mein Partner, baut diesen Standort gerade sukzessive auf. Christian ist mittlerweile als Speaker auf Foren wie dem TelecomCouncil Executive Forum und dem pii2012 privacy identity innovation Forum in Seattle geladen. Die Gespräche und Verbindungen im Silicon Valley helfen uns sehr für die Produktentwicklung. Zudem ist es unglaublich beeindruckend, mit welcher Begeisterung und Zielstrebigkeit dort gearbeitet wird.
secure.me funktioniert wie ein Antivirenschutz für Euer Facebook-Profil und das Eurer Kinder: Inhalte und sensible Informationen die der Reputation, Privatsphäre oder persönlichen Sicherheit schaden könnten, habt Ihr so stetig im Blick! Innerhalb weniger Monate hat secure.me global enorm an Aufmerksamkeit gewonnen – und heute vertrauen Menschen in mehr als 100 Ländern auf der ganzen Welt unserer Sicherheitslösung.
Wir haben uns nun dazu entschlossen, uns ab sofort zu 100 Prozent auf secure.me zu konzentrieren. Das heißt auch, dass wir myON-ID Ende Juni schließen werden.
Wir bieten wir allen myON-ID-Nutzern eine kostenlose Premium-Mitgliedschaft bei secure.me an. Alle Nutzer wurden von uns heute darüber persönlich informiert.
Vielen Dank an alle, die uns in den vergangenen Jahren unterstützt haben. Wir würden uns freuen, wenn uns der ein oder andere auch weiterhin auf unserem Weg folgt. Ihr seid natürlich gerne alle eingeladen, secure.me zu testen.
Wir freuen uns auf die spannenden kommenden Monate und Jahre!
Wir benennen Ruflotse in secure.me um und launchen weltweit eine neue Version unseres Dienstes
30. November 2011 um 2:05 von Mario Grobholz
Heute haben wir große Nachrichten für Ruflotse: In den vergangenen Jahren haben wir den Online-Dienst zum führenden deutschsprachigen Online-Dienst für den Schutz der Privatsphäre und Reputation aufgebaut. Heute betreten wir damit internationales Parkett:
Wir launchen weltweit eine neue, kostenfreie Version. Mit der Internationalisierung des Dienstes reagieren wir auf die global stark ansteigende Nachfrage nach unserer Lösung. Für die weltweite Aufstellung haben wir unseren Online-Service in secure.me umbenannt und in zehn Sprachen realisiert. Neben dem Standort München, von dem aus wir die Erschließung des EMEA-Marktes vorantreiben, haben wir - wie hier schon einmal angekündigt - ein Büro in San Francisco, Kalifornien, eröffnet. Die neue Version von secure.me ist zunächst für Facebook unter www.secure.me nutzbar. Registriert Euch jetzt kostenlos.
Schutz sensibler persönlicher Daten
Das Internet und soziale Netzwerke sind längst unser ständiger Begleiter geworden – ob in der Arbeit vor dem PC, zuhause vor dem Fernseher oder mobil im Zug oder in der Hosentasche auf dem Pausenhof. Dabei fließen ständig persönliche Daten ins Netz – von uns selbst oder von Freunden, Bekannten und Fremden veröffentlicht. Es lässt sich daher kaum noch überblicken, welche persönlichen Daten über uns für Dritte im Internet einsehbar sind. Um seine individuelle Privatsphäre zu schützen, muss der Nutzer eigenverantwortlich tätig werden: Denn weder können Gesetze so schnell greifen wie sich der Markt entwickelt, noch helfen Privatsphäreeinstellungen einzelner Dienste langfristig, da sie sich schnell mit dem Markt verändern. Der Nutzer hat also nur dann Kontrolle über seine Privatsphäre, wenn er sie selbst bewachen kann. Eltern sollten sich in der Pflicht sehen, dies für ihre Kinder zu tun. Zu diesem Zweck haben wir secure.me geschaffen.
Einmalig mit dem Facebook-Account verbunden, lässt sich secure.me kostenfrei nutzen. Nach Aktivierung überprüft secure.me rund um die Uhr zuverlässig das persönliche Facebook-Profil sowie das Facebook-Freunde-Netzwerk des Nutzers oder dessen Kinder. secure.me analysiert bei Bedarf auch historische Daten und Ereignisse und stellt die Ergebnisse dem Nutzer zur Verfügung. Auf Wunsch hält secure.me die Nutzer per E-Mail-Alert auf dem Laufenden. Mit secure.me lassen sich bis zu drei Facebook-Accounts beobachten. Der Dienst ist als Web-App entwickelt und daher auch für die Nutzung auf Tablet-PCs optimiert.
Eltern haften für Ihre Kinder – auch im Internet
Die jüngste EU Kids Online-Studie, veröffentlicht im September 2011, hat gezeigt, dass bereits mehr als jedes zehnte Kind in Deutschland (11 Prozent) sich schon einmal mit einer Person getroffen hat, die es im Internet kennengelernt hat. Jedes zwanzigste Kind berichtete davon, schon einmal im Internet gemobbt wurde. Knapp ein Fünftel (18 Prozent) der deutschen Kinder sind schon einmal mit Inhalten in Berührung gekommen, die dem Ruf oder der Privatsphäre einer Person potenziell schaden könnten. Um die Kinder zu schützen, beobachten 48 Prozent der europäischen Eltern von Kindern zwischen 9 und 12 Jahren und 36 Prozent der Eltern 13-16jähriger Jugendlicher, welche Kontakte sie in sozialen Netzwerken hinzufügen. 44 Prozent der Eltern 9-12jähriger Kinder beobachten deren Profile in sozialen Netzwerken. Zugleich tun dies 39 Prozent der Eltern 13-16Jähriger.
Eltern haben einen starken Bedarf nach Kontrolle und Sicherheit für ihre Kinder im Internet und speziell in sozialen Netzwerken. Insbesondere in den vergangenen Monaten haben wir hierfür eine steigende Nachfrage verzeichnet. Wir haben uns daher entschieden, Eltern mit secure.me weltweit einen umfassende Überblick über die Online-Aktivitäten ihres Nachwuchs zu verschaffen. Wir wissen auch, dass es Kindern und Eltern häufig missfällt, auf Facebook miteinander befreundet zu sein. Zudem haben Eltern nicht die Zeit, Facebook kontinuierlich zu überwachen. Um dieses Problem zu lösen, haben wir secure.me realisiert. Eltern müssen nicht bei Facebook registriert sein, um secure.me zu nutzen.
Erklär-Video – Bilder sagen mehr als 1000 Worte
secure.me schützt Deine Privatsphäre bei Facebook. Wie das funktioniert erklären wir in diesem Video:
Wir bedanken uns bei allen, die uns auf unserem Weg so tatkräftig unterstützen und an uns glauben. Vor allem aber danken wir den über 50.000 Ruflotse-Kunden. Wir versichern Euch, mit Herzblut und Hochdruck an weiteren neuen interessanten Funktionen für mehr Sicherheit und Privatsphäre im Internet zu arbeiten. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns auch die nächsten Monate auf diesem Weg begleitet!.
Für alle, die secure.me schon testen konnten: Wir sind sehr auf Euer Feedback gespannt!
Lob aber auch Kritik, Deinen ersten Eindruck oder konkrete Anregungen kannst du uns direkt an beta@secure.me schicken! Wir schalten täglich neue secure.me-Nutzer frei. Sollte Ihr secure.me-Account noch nicht freigeschalten sein, bitten wir um etwas Geduld. Bestehende Ruflotse-Kunden werden von uns automatisch in den nächsten Wochen auf secure.me überführt.
Für alle die noch nicht bei secure.me registriert sind – Hier lang
Der neue Ruflotse-Löschreport Q2/2011 – Details im Reputations-Magazin von Ruflotse
26. Juli 2011 um 11:24 von Mario Grobholz
Heute haben wir den neuen Ruflotse-Löschreport des zweiten Quartals 2011 veröffentlicht. In dem Report zeigen wir vierteljährlich, welche Inhalte Privatpersonen und Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem Internet löschen lassen. Im Q2/2011 bezog sich fast jeder vierte Löschauftrag auf geschäftsschädigende Inhalte und mehr als jeder zehnte Auftrag auf karriereschädigende Inhalte. Fünf Prozent der Kunden ließen Einträge entfernen, da sie unerwünscht kontaktiert wurden.
Details zu den Löschaufträgen von Privatnutzern haben wir hier und zu den Aufträgen unserer Geschäftskunden hier im Reputations-Magazin von Ruflotse veröffentlicht. Dort geben wir übrigens regelmäßig Ratschläge zum Schutz des eigenen Rufs, der Reputation Ihrer Familie und des Unternehmensimages. Reinklicken lohnt sich!
Avira kooperiert mit Ruflotse: Nächste Evolutionsstufe der IT-Sicherheit ist der Schutz der Privatsphäre und Reputation im Internet
26. April 2011 um 10:41 von Mario Grobholz
Wir haben von Ruflotse aus mit Avira eine Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam die sorgenfreie und sichere Internet- und Facebook-Nutzung zu fördern. Ziel ist es, den Schutz vor Malware des IT-Sicherheitsexperten Avira mit dem Schutz der Privatsphäre und Online-Reputation von Ruflotse zu kombinieren. Zum Start der Kooperation können Avira Kunden den Online-Reputationsservice Ruflotse Protect Plus in einer Aktion vom 26. bis 30. April 30 Tage lang gratis nutzen. Anschließend erhalten die Avira Kunden 25 Prozent Rabatt auf das reguläre Ruflotse-Angebot.
Wir sind der Meinung, dass der Bedarf nach Sicherheit im Internet eine neue Evolutionsstufe erreicht hat: Bisher galt es die Hardware, also den PC, Laptop oder ein Netzwerk und das Surfen im Internet zu schützen. Seitdem wir nun alle in großem Umfang die persönlichsten Daten ins frei zugängliche Internet einstellen, reicht dieser Schutz nicht mehr aus. Es geht nun um eine Stelle, die verletzlicher und verwundbarer sein kann als der PC: unsere Privatsphäre, unsere Reputation also unsere Identität im Internet – vor allem auch bei Facebook. Genau hier setzt Ruflotse an.
Thorsten Bruchhäuser, Director Consumer Business der Avira GmbH meint dazu:
„Durch die Kooperation mit Ruflotse fördern wir eine freie und sichere Webnutzung, die über den obligatorischen Virenschutz hinausgeht und auch persönliche Daten im Internet und auf Facebook umfasst. Laut Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom sind 72 Prozent aller Deutschen online und drei Viertel davon sind Mitglied in sozialen Netzwerken, alleine bei Facebook sind 16 Millionen Deutsche aktiv. Der Schutz persönlicher Daten im Internet wird in den kommenden Jahren eine ähnlich hohe Priorität einnehmen wie dies heute bei Antiviren-Software der Fall ist. Wir freuen uns, das Sicherheitslevel der Internetnutzer gemeinsam mit Ruflotse weiter nach oben schrauben zu können.”
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Avira!
Der erste Ruflotse-Löschreport 2011 zeigt: Viele unerwünschte Inhalte haben Internetnutzer selbst eingestellt – die Mehrzahl stammt jedoch von Dritten
19. April 2011 um 9:46 von Mario Grobholz
Diese Woche haben wir von Ruflotse aus erstmalig einen Löschreport vorgestellt, der aufzeigt, welche Inhalte deutsche Privatpersonen und Unternehmen im Internet bevorzugt löschen lassen. Hierzu haben wir für das 1. Quartal 2011 über 500 private und geschäftliche Löschaufträge ausgewertet. Eines der Kernergebnisse ist, dass die Betroffenen ein Viertel der unerwünschten Inhalte selbst verursacht haben. Offenbar rechnen viele Surfer nicht damit, dass sich ihre Fotos oder Privatdaten „verselbständigen” könnten, sobald sie einmal im Netz sind und sich auf andere Seiten und Verzeichnisse weiter verbreiten könnten. Zum anderen werden Inhalte häufig von Dritten kommentiert, was den Betroffenen wenig gefällt. Aus der hohen Anzahl an selbst veröffentlichten Inhalten, die die Nutzer dann wieder bereuen schließen wir, dass viele Internetnutzer noch unsicher mit dem Schutz ihrer Privatsphäre und Reputation im Netz umgehen.
Dem stehen dennoch drei Viertel an Beiträgen, Kommentaren und Fotos gegenüber, die von Dritten eingestellt wurden – und somit außerhalb der Kontrolle der Internetnutzer lagen. Eine Privatsphäre im Internet gibt es eben nur noch bedingt – und daher ist Medienkompetenz und der verantwortungsvolle Umgang mit den persönlichen Daten und den Daten von Freunden und Bekannten wichtig.
Diese Inhalte haben Ruflotse-Privatkunden löschen lassen:
- Persönliche Kontaktdaten: 29 % (davon selbst eingestellt: 26 %)
- Kommentare und Bewertungen: 28 % (davon selbst eingestellt: 30 %)
- Fotos und Videos: 19 % (davon selbst eingestellt: 43 %)
- Redaktionelle Beiträge: 18 % (davon selbst eingestellt: 4 %)
Hierbei handelt es sich vermehrt um Erwähnungen im Zusammenhang mit einer Straftat.
- Sonstige Einträge: 7 % (davon selbst eingestellt: 27 %)
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Bei den Geschäftskunden liegt der Fokus auf schädlichen Kommentaren und negativen Bewertungen: 80 Prozent der Löschaufträge im ersten Quartal 2011 bezogen sich auf diese Inhalte. Zu den geschäftlichen Ruflotse-Kunden zählten in diesem Zeitraum insbesondere Handwerksbetriebe, Ärzte und Tierärzte, Anwaltskanzleien sowie kleine und mittlere Unternehmen.
Hier die geschäftlichen Löschaufträge im Überblick:
- Kommentare und Bewertungen: 80 %
- Redaktionelle Beiträge: 9 %
- Persönliche Kontaktdaten: 4 %
- Fotos und Videos: 0 %
- Sonstige Einträge: 7 %
Wir empfehlen Unternehmen die tägliche Beobachtung des Internets, denn Kommentare und Bewertungen können geschäftskritisch sein. Auch sollten sie sich frühzeitig eine Strategie für den Umgang mit entsprechenden Einträgen überlegen.
Unsere ganze Pressemeldung zum Löschreport ist hier zu lesen.
Ruflotse mit Facebook-Sicherheitspaket: Fotoüberwachung, Jugendschutz- und Inhaltefilter sowie Surfschutz inklusive
28. März 2011 um 10:53 von Mario Grobholz
Erst kürzlich hat Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner wieder vor der Nutzung von Facebook gewarnt. „Solange Facebook in seiner Datenschutzpolitik keine Kehrtwende vollzieht, halte ich diese Plattform für problematisch“, so die Meinung der Politikerin. Unter den deutschen Internetnutzern sind fast 45 Prozent bei dem weltweit größten sozialen Netzwerk angemeldet. Damit nimmt Facebook auch in Deutschland die Vorreiterstellung ein. Den Verbraucher daher davor zu warnen ist zweifelhaft – jugendliche und erwachsene Nutzer halten sich eben bevorzugt gerade dort auf, wo sich auch ihre Freunde befinden. Insbesondere für Jugendliche besteht häufig ein sozialer Zwang, dort zu sein, wo die Freunde sind. Statt Angst zu schüren, ist es wichtig, Nutzern entsprechende Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre privaten Daten und die Daten ihrer Kinder auch auf Facebook schützen können.
Daher war es für uns naheliegend, den Reputation Monitoring-Dienst Ruflotse um Funktionen zu erweitern, mit denen sich Facebook sicher nutzen lässt. So ist es nun möglich, nicht nur das öffentlich zugängliche Internet, sondern auch Facebook gezielt zu überwachen. Mit Ruflotse können unsere Kunden ab sofort die eigenen privaten Daten und auch die Daten der eigenen Kinder im weltweit größten sozialen Netzwerk schützen. Damit bietet Ruflotse genau dort Schutz, wo derzeit die meisten persönlichen Nachrichten, Fotos, Videos und andere Daten ausgetauscht werden. Facebook-Mitglieder erfahren von Bildern auf denen sie oder ihre Kinder zu erkennen sind, auch wenn diese nicht mit Ihrem Namen markiert sind. Sie werden informiert, sobald kritische Nachrichten auf dem Facebook-Profil ihrer Kinder auftauchen. Zudem schützt Ruflotse sie vor schadhaften Links, die über Facebook publiziert werden und die Sicherheit ihrer persönlichen Daten gefährden könnten.
Besonders beeindruckt sind wir selbst von der Fotoüberwachung: Sie funktioniert auf Basis biometrischer Gesichtserkennung. Das Facebook-Mitglied lädt dazu Fotos in Ruflotse hoch, auf denen es selbst zu erkennen ist. Eltern können dies auch mit Fotos ihrer Kinder tun. Die Fotoüberwachung checkt dann alle im Facebook-Freunde-Netzwerk veröffentlichten Bilder und gleicht sie mit den biometrischen Gesichtsmerkmalen des Nutzers beziehungsweise seiner Kinder ab. Erkennt die Fotoüberwachung ein Gesicht, wird der Nutzer unmittelbar darüber informiert. Wir sind begeistert darüber, dass dies auch unabhängig vom Blickwinkel oder Gesichtsausdruck sehr zuverlässig und präzise funktioniert.
Ein hilfreiches Tool für Eltern ist auch der Jugendschutzfilter: Er beobachtet fortlaufend Beiträge und Kommentare der Kinder und deren Freunde. Taucht ein jugendgefährdender Begriff auf, werden die Eltern per E-Mail, auf Facebook und im Ruflotse-Webinterface benachrichtigt. Mit dem Jugendschutzfilter haben wir eine Lösung geschaffen, die Müttern und Vätern hilft, ihre Kinder bei der Nutzung sozialer Netzwerke zu unterstützen. Sie erfahren dadurch, ob ihre Kinder auf Facebook von kritischen Themen umgeben sind.
Job, Karriere und Image lassen sich mit dem Inhaltefilter schützen: Er funktioniert wie der Jugendschutzfilter. Erscheinen Inhalte, die negative Auswirkungen auf den Beruf oder das Unternehmensimage haben könnten, werden Mitglieder sofort informiert. Das hat den Vorteil, dass auch jene Nutzer, die sich seltener im sozialen Netzwerk einloggen, stets up to date sind über negative Beiträge und Kommentare. Einzelunternehmer, kleine und mittlere Unternehmen haben durch den Inhaltefilter die Möglichkeit, unwillkommene Posts auf der Facebook-Fanpage rasch zu erkennen und dementsprechend zeitnah darauf zu reagieren.
Ein weiterer essenzieller Bestandteil ist der Surfschutz, womit wir Schäden durch Phishing-Attacken, Viren und andere Malware vorbeugen: Mit der steigenden Beliebtheit sozialer Netzwerke nehmen dort auch die Aktivitäten Cyberkrimineller zu. Der Ruflotse Surfschutz kontrolliert kontinuierlich Inhalte und Links im Facebook-Profil und Newsstream. Bei verdächtigen Posts schlägt er Alarm, benachrichtigt den Nutzer und verhindert so eine Aktivierung und weitere Verbreitung der Gefahr.
Nutzer haben die Möglichkeit, je nach Auswahl des Ruflotse-Angebots Protect Basic, Protect Plus oder Protect Pro, einen, drei oder sechs Facebook-Accounts zu beobachten. Die bislang verfügbaren Funktionen zum Reputation Monitoring im Internet stehen ihm wie gewohnt zur Verfügung.
Internetsurfer sollten den Schutz ihrer persönlichen Daten ernst nehmen, denn wie es immer so schön heißt: Das Internet vergisst nichts. Besonders die Kleinen in unserer Gesellschaft sollten wir dabei unterstützen, denn sie können die mögliche Gefahren schlechter einschätzen als wir Erwachsenen. Ein offener Umgang mit dem Thema Internet und sozialen Netzwerken ist daher in der Familie unabdingbar.
Jugendschutz im Web: Cybermobbing und anderen Gefahren den Riegel vorschieben
1. März 2011 um 9:41 von Mario Grobholz
Als eine Schülerin im kalifornischen San Jose mit ihrem Freund Schluss machte, begann dieser sie zu mobben, gemeinsam mit ihren Freundinnen. Dem Bombardement von 3.500 anfeindenden SMS innerhalb eines Monats und Kommentaren auf Facebook, die sie als Lesbe bezeichneten und ihr AIDS andichteten, konnte das Mädchen nach einiger Zeit nicht mehr standhalten: Sie versuchte, sich das Leben zu nehmen. Sie überlebte – aber mit schweren Hirnschäden. Dieser Fall war am Sonntag Thema im Weltspiegel auf ARD. Auch hierzulande sind junge Menschen von Cybermobbing betroffen, wie eine aktuelle Studie belegt. Um Kinder vor verbalen Angriffen in der digitalen Welt zu schützen und um ihnen im Ernstfall zu helfen, ist es essenziell zu wissen, in welchem Umfeld sich der Nachwuchs im Netz bewegt und mit welchen Themen er konfrontiert ist.
Die Tendenz ist eindeutig – Kinder sind immer häufiger und früher online. Die KIM (Kinder und Medien)-Studie, die vergangene Woche vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich 2010 bereits 43 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren regelmäßig in Online-Communities aufgehalten haben. Wie Heise berichtet, waren dies noch zwei Jahre zuvor nur 16 Prozent. Es ist ganz klar: Schüler halten sich dort auf, wo auch ihre Freunde zu finden sind. Daher ist es nur natürlich, dass die Nutzung sozialer Netzwerke schneeballartig zunimmt. Und wo junge Menschen aufeinandertreffen, kann es eben leider auch zu Hetzjagden kommen. Laut der jüngsten EU Kids Online-Studie waren bereits 39 Prozent der Kinder in Europa mit einem oder mehreren Online-Risiken konfrontiert, darunter mit dem Missbrauch persönlicher Daten, Pornographie, dem Erhalten sexueller Nachrichten, sogenanntem „Sexting“ und Mobbing, auch „Online-Bullying“ genannt.
Wie können Eltern ihren Kindern bei der Nutzung des Internets zur Seite stehen?
Ein offener Austausch zwischen Eltern und Kindern über die Online-Welt ist essenziell. Statt als strikte Kontroll-Instanz aufzutreten sollten Mütter und Väter die Medienkompetenz der Kinder beim Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken fördern, ihnen helfen, persönliche Daten zu schützen und mit ihnen über Inhalte sprechen, denen sie im Web begegnen. Wichtig ist auch, den Kindern klarzumachen, dass sie den Erziehungsberechtigten Ängste und Probleme anzuvertrauen sollten, die bei der Webnutzung entstehen.
Eltern sollten sich regelmäßig einen Überblick darüber verschaffen, welche Beiträge, Fotos und Kommentare über den Namen des Kindes im öffentlich zugänglichen Web zu finden sind. Zum sicheren Umgang mit dem Netz empfiehlt es sich auch, dem Kind regelmäßig bei der Nutzung des Internets und sozialer Netzwerke wie Facebook oder SchülerVZ über die Schulter zu sehen.
Ebenso wie Eltern den Fernsehkonsum ihrer Kinder beobachten und einschränken sollten, ist es logisch, dass sich das Gleiche für das Internet empfiehlt. Denn die Welt des Internets ist unendlich weit. Werden die Risiken minimiert und das World Wide Web in Maßen konsumiert, stellt das Internet enorme Bildungschancen für den Nachwuchs dar.
Safer Internet Day: Einfluss der digitalen Welt auf unser Leben erfordert Vorsicht und Schutzvorkehrungen
8. Februar 2011 um 8:35 von Mario Grobholz
„It’s more than a game, it’s your life“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Safer Internet Day (SID), der am heutigen 8. Februar stattfindet. Im Fokus steht unser virtuelles Leben und dessen Auswirkungen auf das reale Leben. Ziel des alljährlichen SID ist die Sensibilisierung von Internetnutzern, darunter insbesondere Kinder und Jugendliche, auf die Gefahren des World Wide Webs.
Die Sicherheitsrisiken in der Online-Welt haben sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Ende des vergangenen und Anfang des neuen Jahrhunderts gehörten Hardware- und Softwareschäden, verursacht durch Viren, Würmer und Trojaner, zu den Hauptsorgen der Unternehmen und Privatanwender. Scam-, Phishing- und andere SPAM-Mails zielten klar auf die Geldbörse der Webteilnehmer ab. In Zeiten sozialer Netzwerke, Foren und Blogs tritt jedoch eine neue, noch tiefere Verletzlichkeit in den Vordergrund: Der Verlust der Privatsphäre und eine damit einhergehende Schädigung der persönlichen Reputation.
Dabei läuft der Nutzer insbesondere im Kindes- und Jugendlichenalter Gefahr, zu seinem eigenen Gegner zu werden: Kommentare, Fotos und Videos in verhängnisvollen Situationen mögen heute spannend und lustig sein, können spätestens aber beim Eintritt in den Beruf lästig und gar rufschädigend sein. Dazu kommen Posts von Freunden und anderen Dritten, die außerhalb des persönlichen Einflussbereichs des Internetnutzers liegen. Damit stehen Kinder und Jugendliche vor einem Problem, mit dem sich ältere Generationen noch gar nicht auseinandersetzen mussten. Die „Jugendsünden“ von heute könnten die Reputation einer ganzen Berufsgeneration von morgen prägen.
Was muss also geschehen, dass die heutige Schülergeneration im Web auch zukünftig makellos davonkommt?
1) Aufklärung durch Schulen: Initiativen wie der Safer Internet Day stärken in Kooperation mit Schulen das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Daten im Web. Auch im Schulalltag sollten die Themen Privatsphäre und Reputationsmanagement vertieft werden, wie es beispielsweise in Schulbüchern der bayerischen Gymnasien schon der Fall ist. Der Umgang mit dem Internet beginnt schon in einem sehr jungen Alter. Laut der kürzlich veröffentlichten BITKOM-Studie „Jugend 2.0“ sind bereits 96 Prozent der 10- bis 12-Jährigen online. Der Unterricht sollte hierbei also so früh wie möglich ansetzen.
2) Erziehungsberechtigte in der Pflicht: Die Privatsphäre im Internet sollte eines der Top-Aufklärungsthemen in der Familie werden. Eltern sollten ihren Kinder erklären, welche Folgen ein nachlässiger Umgang mit den eigenen Daten im Netz haben kann und Schutzmaßnahmen aufzeigen. Entsprechende Privacy-Einstellungen auf SchülerVZ oder Facebook können hierbei nicht die einzige Lösung sein. Es gilt, Fotos, Videos und Kommentare überlegt zu posten – und hierfür sollten Eltern das Bewusstsein ihrer Kinder schärfen.
3) Beobachtung des eigenen Namens und der Kinder: Vertrauen hat für die Eltern-Kind-Beziehung Priorität Nummer 1. Dennoch sollten Eltern nicht wegschauen und stets wissen, welche Informationen über ihre Kinder im Internet zu finden sind, um im Notfall frühzeitig gegenzusteuern. Zudem sollten sie als Vorbild agieren und sicherstellen, dass auch ihre eigene Reputation geschützt ist. Hierbei kann der Reputationsmanagement-Dienst Ruflotse weiterhelfen.
4) Weiterentwicklung der Gesellschaft nötig: Selbst wenn ich als Personalmanager verfängliche Fotos des Bewerbers im Internet finde – muss das nicht unbedingt heißen, dass ich an der Tauglichkeit zweifeln sollte, wenn davon abgesehen alle Qualifikationen für den Kandidaten sprechen? Jeder begeht Jugendsünden – und hierbei sollten Unternehmen und individuelle Webteilnehmer lernen, entsprechende Fehler zu verzeihen.
Google Street View Deutschland: 244.237 Löschanträge eingegangen.
22. Oktober 2010 um 11:09 von Mario Grobholz
Google wird seinen Straßenfotodienst Google Street View in Kürze in Deutschland starten. Am 15.10. ging die Frist zu Ende, innerhalb der man bereits im Vorfeld beantragen konnte, dass ein Haus nicht im Internet abgebildet wird. Google meldet nun den Eingang von 244.237 Anträgen auf Unkenntlichmachung.
Insgesamt werden 20 größere deutsche Städte mit insgesamt 8,5 Millionen Haushalten (Quelle der Zahl ist hier laut Google: Statistische Ämter des Bundes und der Länder) zukünftig im Internet zu sehen sein. 2,89 Prozent dieser Haushalte haben nun bereits vor dem Start eine Nichtveröffentlichung bei Google beantragt, 2 von 3 Einträgen gingen über ein Online-Tool ein. Google verspricht die Anträge mit großem Einsatz umzusetzten und ist wohl froh, dass es viel weniger Anträge sind, als prognostiziert wurde. Das Unternehmen weist allerdings darauf hin, dass nicht jeder der eingereichten Anträge vollständig bearbeitet werden kann. Google bezieht sich hier auf nicht lesbare Anträge oder nicht eindeutig zuordenbare Gebäudebeschreibungen. Für den Fall, dass das Haus trotz gestelltem Löschantrag nach Start von Street View noch zu sehen ist, kann eine integrierte Funktion genutzt werden, um eine Unkenntlichmachung erneut zu beantragen. Google verspricht diese Anträge dann „so schnell wie wir können“ zu bearbeiten.
Mit derselben Funktion kann auch das Unkenntlich machen von Gesichtern und Autokennzeichen in Google Street View beantragt werden. Dies sollte eigentlich im Vorfeld automatisch geschehen. Falls in der Technologie jedoch Fehler auftreten – etwa die Unkenntlichkeit nicht ausreicht – bietet das Unternehmen diese Funktion an.
Ein genaues Startdatum von Street View nennt Google nicht, verspricht aber „noch einige Überraschungen“.
Lesen Sie hier: „Die vier größten Street-View-Irrtümer“
Internet als Schulfach? Wo Medienkompetenz beginnt
23. Juli 2010 um 8:55 von Mario Grobholz
Lars Hinrichs, Gründer des Businessnetzwerkes Xing, äußerte sich im Anfang des Jahres im Rahmen der WEPP-Lounge im “Grand Elysee” kritisch über die Nutzung von Internetportalen. Er warnte vor der Vermischung der Geschäfts- und der Freizeit-Identität.
Besonders in der Medienkompetenz von Kindern sieht Hinrichs noch viel Verbesserungspotenzial. Den Umgang seiner Kinder mit dem Internet beobachte er besonders kritisch. Es solle ein Schulfach “Internet” geben, welches Kindern ein gesundes Verhalten gegenüber und mit dem Internet aneignen soll, so der Medienprofi und Vater im Interview mit der WELT Online: “Meine Tochter hat bereits mit vier Jahren eine Digitalkamera. Sie wächst 100 Prozent digital auf.”
Ein Schulfach Namens “Internet” mag es vielleicht noch nicht geben, aber immerhin ein Kapitel in einem Schulbuch, und damit im Lehrplan bayerischer Gymnasiasten. Der Oldenburg Verlag hat in seinem Deutschbuch der Gynmasialstufe 9 in Bayern dem Thema “Identität im Internet” ein Kapitel gewidmet. Hier ist das Thema für die Schüler des Gymnasiums auf Seite 128/129 “Die Online Identität” und “Reputationsmanagement”. Grundlage hierfür sind Bilder und Erleuterungen, welcher der Oldenburg Verlag sich von uns hat lizenzieren lassen.
Seit der Gründung von myON-ID Media sind wir als Unternehmen besonders aktiv Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet zu vermittlen und aufzuklären. Einen Grundstein für das Verständnis über die eigene Online Reputation zu legen und zwar in einem Alter, wo gerade Jugendliche mit vielen anderen Dingen beschäftigt sind und Verantwortung oder Weitsicht nicht gerade der ständige Begleiter beim Surfen im Web oder beim Chatten auf Facebook sein dürfetn ist dabei nicht nur unser Anliegen.
“Kontrolle vs. Vertrauen ist ein Knackpunkt in der (Internet-)-Eltern-Kindbeziehung. Daher: Medienkompetenz beginnt nicht im Internet. Sondern im Elternhaus.”
Neben der anhaltenden Diskussion um das Internet, Communities und dem alltäglichen Gedankenaustausch sollte berücksichtigt werden, dass gerade die jüngste Generation in eine völlig digitalisierte Welt hineingeboren wurde. Die Nutzung sozialer Netzwerke zwecks Freundschaften, Wissensaustausch und neuer Kontakte ist für Kinder und Jugendliche völlig selbstverständlich. Und nicht mehr wegzudenken. Dennoch gilt es, hier den Kopf einzuschalten – und das richtet sich genauso an die Eltern – bevor man Informationen über sich oder andere im Netz preisgibt.
Institutionen wie beispielweise der Safer Internet Day oder Angebote wie Ichimnetz klären sachlich und gleichermaßen Kindgerecht über jene Risiken auf. Wir haben selbst mit dem Online Reputation Monitoring Service Ruflotse eine praktische Monitoring-Lösung für Eltern geschaffen, die über die Aktiviäten ihrer Kids im Netz besser Bescheid wissen und mögliche Mobbing-Attacken frühzeitig erkennen wollen, um darauf entsprechend reagieren zu können. Natürlich müssen Eltern ihren Kindern mit einem gesunden Vetrauen entgegentreten. Der Sinn von Angeboten wie Ruflotse besteht nicht darin, Kontrolle auszuüben. Vielmehr dienen sie dem Zweck, das mögliche Defizit an Eigenverantwortung (oder auch den Mut, sich den Eltern anzuvertrauen) mit einfachen Mitteln auszugleichen und gegen mögliche Schäden vorzubeugen.











