Archiv für Kategorie 'Reputationsmanagement'

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Jon Christoph Berndt: Das Marken-Armageddon

11. März 2010 um 2:48 von Jon Christoph Berndt

Gestern in der Süddeutschen Zeitung, Printausgabe (so was gibt es noch…): Unter der Überschrift „Axolotls Vorgänger“ erlebt Prof. Dr. Claudia Kemfert ihr ganz persönliches Marken-Armageddon: Sie hat geklaut!

Eine ziemlich bekannte und anerkannte Wissenschaftlerin, Expertin für Energie und Klimapolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), hat abgeschrieben; ohne Hinweis auf den Urheber! Und das für einen Artikel über die Privatisierung der Bahn. Ein Viertel des Textes stammt wortwörtlich von wikipedia.de, wo jeder alles schreiben und jeder ungeprüft alles übernehmen kann und das sogar tut (inkl. Tageschau und die BILD sowieso)! Bei sueddeutsche.de ist der Marken-GAU hier nachzulesen.

Die Headline des Artikels bezieht sich auf die frisch gehypte Junior-Super-Human-Brand Helene Hegemann und ihren frisch gehypten Junior-Super-Debut-Roman „Axolotl Roadkill“. Für den hat sie abgeschrieben, was das Zeug hält, und ist laut spiegel.de „eher so regiemäßig drangegangen”. Ok, das Mädel ist 18, ein bisschen schnell ein bisschen hoch geflogen, der Sonne zu nah gekommen, und da wird es halt warm. Außerdem gibt sie entwaffnend alles zu, mit großem Augenaufschlag; wer wird ihr da schön böse sein wollen oder sogar können?

Bei Frau Prof. Kemfert, die sich oft und gern medial inszeniert und präsentiert, ist das etwas anderes: In ihrer senioren Position müssen wir erwarten dürfen, dass sie vor und hinter ihrem Institut und vor allem vor und hinter ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht. Da reicht es eben nicht, wenn sie zwar den Sachverhalt zugibt, jedoch abwinkt, dass hier „die wissenschaftliche Basis für meinen Bericht auf einer Recherche eines Mitarbeiters“ beruht (Felix Berth, „Axolotls Vorgänger“, Süddeutsche Zeitung, 10.03.10). Im Gegenteil: Das ist sogar kontraproduktiv. Wer lange genug im Geschäft ist und sich dafür exponiert, muss nun mal mit heißem Gegenwind rechnen da oben an der Sonne; das ist völlig normal und richtig so. Normal und richtig so ist es aber nicht, wenn die Chefin alles auf den unbedarften Praktikanten aus Tonga Tabu schiebt, der schon lange wieder daheim ist und von dem eh keiner wissen will, ob er jemals mehr Substanzielles als die Wikipedia-Recherche zur Privatisierung der Bahn hinterlassen hat.

Die Süddeutsche kommt zu dem Schluss, dass das Vorgehen von Frau Prof. Kemfert „unsauber“ ist. Und das nicht nur, weil in den forschungsethischen Prinzipien des DIW die „unbefugte Verwertung unter Anmaßung der Autorenschaft„ als „wissenschaftliches Fehlverhalten“ (Felix Berth, ebd) gilt.

Prof. Dr. Claudia Kemfert hält viel beachtete Keynote-Vorträge, auch in einer gemeinsamen Vortragsreihe mit mir und weiteren Speakern bei „Unternehmen Erfolg“ und Focus. Dort heißt ihr Thema „Die wirtschaftlichen Chancen des Klimaschutzes“. Damit ihre Human Brand und damit ihre Themen und Inhalte glaubwürdig bleiben, wünsche ich mir, dass sie zu den Plagiatsvorwürfen proaktiv und substanziell Stellung bezieht. Auf ihrer Website findet sich bis eben – außer ziemlich guter Eigen-PR, die idealtypisch auf die Marke Claudia Kemfert einzahlt – gar nichts. Das ist nicht zur zuwenig, sondern birgt vor allem die Gefahr, dass sich das Thema medial verselbständigt und Frau Kemfert die Chance verpasst und nicht mehr bekommt, selbst Herrin der Lage zur sein und den Diskurs zu steuern. Eine Human Brand ist jahrelang aufgebaut und sekundenschnell zerstört.

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Die Illusion der absoluten Markenkontrolle

10. März 2010 um 9:15 von Mario Grobholz

Vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass die Marke Ihres Unternehmens nicht mehr Ihnen gehört? Die Behauptung basiert dabei auf einfacher Mathematik. Im Zeitalter von Blogs, Diskussionsforen, Facebook, Twitter und anderen Web 2.0 Tools kann fast jeder online gehen und über Ihr Unternehmen und seine Angebote reden. Als Ergebnis kommt heraus, dass die Menge an Informationen, die Ihre Marketing-und PR-Abteilung erzeugen kann, nur einen kleinen Prozentsatz des Gesamtvolumens von Inhalten über Ihre Firma im Internet ist.

Bedeutender werden diese Stimmen zudem, wenn einige dieser Stimmen genauso beliebt oder gar beliebter als Ihre offizielle Stimme werden. Diese werden Sie dann sehr weit oben bei Google und Co. finden. Nehmen wir Jako als Beispiel. Eigentlich ein Sportbekleidungshersteller, ist Jako im Herbst 2009 stark in die Kritik geraten, da sie einen Blogger abmahnten, der sich abfällig über ein neues Logo äußerte. Immer noch findet man jetzt unter den ersten Suchergebnissen Einträge zu diesem Vorfall. Das Image und die Reputation von Jako ist daher nicht nur verändert, sondern in diesem speziellen Fall nachhaltig beschädigt worden.

Die Fehler der “Großen”

Große Organisation reagieren sehr empfindlich wenn es um ihre Marke geht. Die Wenigsten sind glücklich über den Kontrollverlust und haben Wege gefunden damit umzugehen. Sie reagieren auf die Web 2.0-Ära in unterschiedlicher Weise aber die meisten von ihnen starten vergeblich den Versuch, Kontrolle auszuüben oder wiederherzustellen.

Einige verschieben ihre großen Marketing-Kampagnen in die Onlinewelt, um den Gesprächen “von Draußen” entgegen zu wirken. Andere versuchen, Einfluss auf bedeutende Stimmen “von Außen” zu nehmen. Viele monitoren (verfolgen) auch Gespräche die online stattfinden und beteiligen sich an diesen, indem sie u. a. offizielle Facebook-Fan-Seiten oder Twitter-Accounts ins Leben rufen. Andere stellen auch Mitarbeiter, die mit nichts anderem beschäftigt sind, als das Unternehmen nach außen hin gut dastehen zu lassen. Das funktioniert allerdings nur selten, denn Web-User sind sehr gut im Erschnüffeln unechter Stimmen und ignorieren diese bzw. greifen diese sogar an.

Einige große Unternehmen haben einen anderen Ansatz gewählt: Sie haben ihre mangelnde Kontrolle über die eigene Marke angenommen und ermutigen nun intensiv Mitarbeiter an Online-Unterhaltungen teilzunehmen ohne sie darauf zu schulen oder einen Leitfaden zu entwickeln. Ihre Argumente an die Mitarbeiter heißen meist wie folgt: “Sie kennen ja unser Unternehmen sehr gut, erzählen Sie über uns im Web. Wir wollen, dass die Welt erfährt, was Sie zu sagen haben.”

Erst denken, dann reden

Klingt das alles sehr riskant für Sie? Halten Sie sich nun vor Augen, welche gravierende Ausmaße ein falscher Ansatz haben kann? Es ist einfacher als es aussieht und mit ein paar logischen Maßnahmen schaffen auch Sie den Sprung in die vielseitige Onlinewelt.

Als erster Tipp sei gesagt, dass ad hoc aufgesetzte Online-Kommunikationstools zu vermeiden sind, um es nicht dem Zufall zu überlassen, ob ein Dialog mit den Kunden entsteht oder er gänzlich abgelehnt wird. Um effektiv mit Social Media arbeiten zu können sind einige Schritte notwendig, um zu vermeiden, dass ohne Ziel in den Web-Wald hinein geschriehen wird, ohne Antwort zu erhalten.

Zielgruppen müssen definiert werden, Kommunikationsziele festgelegt, Strategien entwickelt und die richtigen Technologien eingesetzt werden. Des Weiteren sollte man sich vorher ein Bild machen, wo und wie die Kommunikation im WWW stattfindet. Twitter zum Beispiel wird derzeit als wichtigstes Marketingtool im Onlinebereich gehandelt. Was aber, wenn Ihr Klientel sich auf dieser Plattform gar nicht bewegt? Sie wären sicherlich schnell vom ausbleibenden Dialogeffekt enttäuscht und entscheiden, dass Social Media nicht in Ihr Portfolio passt. Doch vielleicht gibt es themenrelevante Foren, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung schon längst diskutieren. Genau das gilt herausgefunden zu werden, bevor auch nur ein Schritt in die Webwelt gesetzt wird.

Die ersten Schritte für einen erfolgreichen Social Media Start

  1. Crawling – Identifikation der Zielgruppen-Communities (Wo wird gesprochen?)
  2. Monitoring – Was wird geredet?
  3. Mood-Controlling – Wie wird über die Marke und die Firma gesprochen (Tendenz positiv oder negativ)?
  4. Prioritätsanalyse – Welche Social Media Kanäle müssen am intensivsten angegangen werden?

Kommunikation im Internet kann nun gezielt angegangen werden. Es wird zugehört und Ihr Unternehmen kann von Feedback, Kritik und Lob auf Echtzeitbasis profitieren. Social Media Kanäle richtig eingesetzt können somit schon bald einen entscheidenden Vorteil gegenüber Ihren Wettbewerbern bringen.

Bildquelle: Flickr @arisey

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Frauen, Karriere, das Web 2.0 und der Weltfrauentag 2010

9. März 2010 um 9:07 von Martina Doherr

Ist das Web 2.0 auch noch so fortschrittlich und modern, bietet es auch wenig zukunftweisende Aspekte. Das Internet selbst macht keine Unterschiede zwischen Geschlechtern, jedoch herrscht in den Köpfen der Unternehmer hinter dem Web teilweise noch immer eher historisches Gedankengut.

Weltfrauentag am 08.März

Es wurden Reden gehalten, Loblieder auf die holde Weiblichkeit gesungen und Blumen am diesjährigen, internationalen Weltfrauentag verteilt. Aber wo sind die Frauen im Business? Kaum zu glauben, aber wahr: Im Jahre 2010 gibt es nach wie vor kaum Unternehmen, die von Frauen geführt werden. Besonders auffällig ist die verschwindend geringe Frauenquote im Internet Business: Nur jede zwanzigste Führungskraft in der IT ist eine Frau. Lag der Frauenanteil in den IT-Chefetagen 2007 noch bei 7,4 Prozent, sind es aktuell nur noch 5,4 Prozent – so wenig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Quelle: Kienbaum Studie

Eindeutiger Befund

Warum sind deutsche Frauen noch immer benachteiligt was Karriere, Position und Bezahlung im Vergleich zu Männern mit gleicher Qualifikation betrifft? Das Ergebnis ist deutlich: Egal in welcher Branche, bei welcher Unternehmensgröße, auf welcher Hierarchieebene, bei welchem Lebensalter oder Bildungsabschluss – Frauen verdienen im Durchschnitt deutlich weniger als Männer. Diese Bezahlungsmentalität ist aber nicht nur ungerecht, sondern kann auch negativen Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens nehmen.

Netzwerke nutzen

Die meisten Männer sind nicht nur als Handwerker begabt, sie sind auch geschulte Netzwerker. Schon als Jungen sind sie in Fußballvereinen, Pfadfindergruppen und Jugendverbänden solidarisiert. Frauen erkennen erst in jüngerer Zeit einen Vorteil darin, sich stärker zu vernetzen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Gruppen, Institutionen und Vereingungen aktiver Frauen bsp. auf Xing oder BPW Germany und auch sehr rege frequentierte Beratungsstellen wie ber.IT mit qualifizierten Schulungen und Foren speziell für Frauen, die ins Web 2.0 Business einsteigen, umsteigen oder nach Babypause fortbilden wollen. In den USA sieht das heute bereits ganz anders aus. Entweder haben die Damen dort schlichtweg mehr Mut zum Risiko oder sie werden aktiver gefördert, wie z.B durch Organisationen wie woman2, die von Frauen für Frauen gegründet wurde und mittlerweile internationale Workshops und Veranstaltungen auf höchstem Niveau anbietet.

Frauen, die den Ton angeben

Eine Frau, die sich seit 2 Jahren gekonnt an der Führungspitze der mbw Medienberatung der Wirtschaft GmbH bewegt, ist Nicole Scherbe . Die 33jährige Geschäftsführerin leitet ein Team von 25 Köpfen und beweist Tag für Tag, dass weibliche Führungsqualitäten durchaus zeitgemäß und sehr erfolgreich eingesetzt werden können. Ihr Tipp für Frauen, die sich im Business beweisen wollen:

“Wenn Frau weiterkommen möchte ist es aus meiner Sicht sinnvoll, am eigenen Auftreten (Körperhaltung, Gestik, Mimik, Sprache) zu arbeiten. Mit Fachkompetenz alleine macht niemand Karriere. Es geht auch darum, Schwellen zu überwinden, eine natürliche Scheu abzulegen, sich klar zu positionieren, bewusst Akzente zu setzen und sich so verständlich mitzuteilen, dass es andere mitbekommen. Auch hinsichtlich des Internetauftritts und der Auswahl von Fotos, die die eigene Person am besten repräsentieren.”

Frau Scherbe arbeitet ausserdem als ehrenamtliche Mentorin an der Münchner Frauenakademie FAM, wo sich Frauen von Frauen in Berufsentwickung und Karriereplanung rundum beraten lassen können.

myON-ID Media gratuliert Frau Scherbe ganz herzlich zum Titel der “Erfolgsfrau des Monats Februar 2010″!

Weitere interessante Artikel zu diesem Thema: Deutschlands wichtigste Web-Gründerinnen

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Im Interview: Jon Christoph Berndt, Partner von myON-ID Media

4. März 2010 um 10:41 von Martina Doherr

Es ist zwar nicht Montag – dennoch möchten wir euch heute Jon Christoph Berndt mit einem Kurzinterview vorstellen. Mit seinem umfassenden Know-how in Sachen Markenberatung im “offline” Bereich rundet er mit Human Branding das B2C Angebot unserer “Reputation Factory” konsequent ab. Ab nächster Woche wird es jeden Donnerstag einen spannenden Beitrag von ihm in unserem Blog zu lesen geben.

Wir freuen uns sehr, den erfahrenen Markenexperte, Management-Trainer und Keynote-Speaker Jon Christoph Berndt®, Inhaber der brandamazing: Unternehmensberatung für Markenkommunikation in München, als starken Partner gewonnen zu haben. Wenn er nicht gerade Menschen zu einem perfekten Profil und damit zu einer abgerundeten Markenpersönlichkeit verhilft, ist er auch noch Politikwissenschaftler, Kommunikationswissenschaftler, Absolvent der Deutschen Journalistenschule München, Dozent an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing (BAW) sowie Mitglied des Vorstands der GSA German Speakers Association. Er ist Markenexperte bei n-tv und RTL sowie bei Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem ist er Kolumnist in der Frauenzeitschrift Emotion Women at Work sowie Moderator der TV-Gesprächssendung „Leben!“ auf ARD EinsPlus. Sein Ratgeber „Die stärkste Marke sind Sie selbst! Schärfen Sie Ihr Profil mit Human Branding“ ist jüngst im Kösel-Verlag erschienen.

Wir haben Jon Christoph Berndt ein paar Fragen zu seiner Person, Produkten und der Partnerschaft mit myON-ID Media GmbH gestellt – hier seine Antworten.

Jon, stellen Sie sich doch einfach mal kurz vor…

JCB: Mein Steckenpferd ist die „Marke“: Das ist im Grunde überhaupt kein Buch mit sieben Siegeln, wie man bei dem kryptischen Wort erst einmal annehmen könnte. Meine Kollegen bei der brandamazing: Markenberatung und ich glauben an die Kraft der Marke, wenn es darum geht, sich besser zu behaupten. Und das hat heutzutage jedes starke Unternehmen nötig, das morgen auch noch stark sein will. Dafür braucht es, neben der eigenen profilierten Markenpersönlichkeit, ebenso starke Produktmarken. Vor allen Dingen hat das der Mensch nötig, wenn er wirklich wissen will, wer er ist und wofür er steht; und wenn er erfolgreich und zufrieden sein will. Human Branding, wie der Mensch zur ebenso starken Marke wird, ist deshalb unsere Erfindung und unsere Spezialdisziplin. Näher steht das auch in meinem jüngst Ratgeber.

Damit man sofort sieht und spürt, wofür der Berndt steht, habe ich mir meinen Namen beim deutschen Patent- und Markenamt als Marke eintragen lassen. Zum Zeichen dafür trage ich das „®“, es ist das unmissverständliche Symbol von mir und von Human Branding.

Sie sind Partner von myON-ID Media. Was bedeutet “Human Branding” genau, und wie passt das zum neuen Claim “The Reputation Factory”?

JCB: Mit Human Branding findet der Mensch heraus, was er alles dafür tun sollte (und, viel besser, was er alles einfach weglassen kann), um mehr zu erreichen. Mehr, und das ist mir bei Human Branding ganz besonders wichtig, bedeutet nicht nur mehr im Geldbeutel, sondern vor allem mehr Zufriedenheit und, auch das gibt es, mehr echte Glücksmomente. Stichwort Glück: Mein neues Buch, an dem ich zurzeit mit der Autorin Christine Koller arbeite, wird „50 Wege zum kleinen Glück“ heißen. Es macht auf launige Art die Glücksdimensionen des Alltags fassbar, die man ergreifen kann, wenn man sie begreift, und wird im August bei Westend erscheinen.

Die Grundlage für eine gute Reputation des Menschen ist Human Branding, der Anfang von allem. Dann kommen auf dieser Basis im „Offline-Leben“ die ganzen Erfolgsdisziplinen von Human Branding, die man aus der Fort- und Weiterbildungswelt kennt. Aber eben nicht alle oder viele irgendwie, sondern genau die, die die Human Brand zum Erblühen bringen, sie für uns alle lebbar und erlebbar machen und uns deshalb den Menschen profiliert wahrnehmen lassen. Und im „Online-Leben“ kommt das ebenso zielgerichtete Reputationsmanagement als ganz besondere essentielle Erfolgsdisziplin. Deshalb passt das wirklich ganz besonders gut zusammen.

Sind Sie im Internet aktiv und wenn ja, wie, wo und warum? Sehen Sie einen persönlichen Vorteil im Web 2.0?

JCB: Ich bin sehr aktiv im Internet, vor allem ausgewählt und nicht überall irgendwie dabei. Das ist wichtig, damit auch meine Marke profilscharf ist und bleibt. Da gibt es, logisch, mein Profil bei Xing. Außerdem gibt es ausgewählte Plattformen, die das Angebot an Vorträgen, Seminaren und Coaching markenadäquat kommunizieren. Dazu gehören zum Beispiel die Profile bei Brainguide und SemiGator.

Ich weiß aber auch, dass ich noch Defizite habe bei der wirklich adäquaten Präsentation, Vernetzung und Reputation im Internet. Deshalb setzt myON-ID Media gerade unseren Newsroom um. Da werden dann alle unsere Online-Aktivitäten gebündelt und vernetzt und vor allem auch zentral gesteuert. Dann füllen wir den ebenfalls etwas kryptischen Ausdruck „Web 2.0“ mit dem Sinn und dem Gehalt, den wir brauchen. Und wir werden entscheidend aktiver sein im Netz als sowieso schon. Aber mit Herz und Hirn und Hand und eben nicht mit der Streubüchse. Die Vorteile liegen auf der Hand: Wer beim Web 2.0 nicht dabei ist, ist halt nicht dabei. Und das rächt sich.

Was bedeutet für Sie umfassendes Reputationsmanagement, und warum braucht man so etwas?

JCB: Wer selbst Schlaues und Substanzielles sagt über sich, über den wird weniger gemutmaßt, orakelt und dummes Zeug erzählt. Mit Reputationsmanagement sitze ich im Driver Seat, wie man so schön sagt, vorn im Führerhaus, und steuere meine Marke aktiv. Ich muss also nicht passiv zuschauen, wie ich ein Image bekomme, das sich irgendwie zusammenbraut, und, wenn es erst mal da ist, immer schwieriger zu korrigieren ist.

Heutzutage braucht man Reputationsmanagement zum Teilnehmen an der Gesellschaft und zum Kommunizieren wir vor 40 Jahren das Telefon. Da gibt es kein Vertun. Und weil es so wichtig ist, sollte man es denen anvertrauen, die es wirklich können. Weil jeder das machen sollte, was er am besten kann, und sonst am besten nichts.

Wir bedanken uns für das Interview und freuen uns auf viele spannende und interessante Beiträge von und mit Jon Christoph Berndt, aber natürlich auch über euer Feedback und Kommentare, Fragen oder Anregungen. Merke: Donnerstag – Human Branding-Tag!

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Online-Reputation-Management: Ihr guter Ruf entsteht nicht über Nacht

17. Februar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Produkte, Marken und Unternehmen sind immer nur so gut wie ihr Ruf. Doch die wenigsten Unternehmen schätzen ihr Ansehen in der Öffentlichkeit realistisch ein.

Es muss wohl kaum noch erwähnt werden, dass Vertrauen in Ihre Marke, den Ruf Ihres Unternehmens ausmacht. Doch Vertrauen schafft man nicht über Nacht und einmal Vertrauen aufgebaut, kann man es auch ganz schnell wieder verlieren. Dank dem Internet geht dies noch viel schneller als in der Offlinewelt. Hier ist Vorsicht oder besser gesagt Vorsorge ist gefragt!

Vertrauen durch Einfühlungsvermögen.

Immer mehr Menschen tauschen sich im World Wide Web über Dienstleistungen und Produkte aus. Sie kritisieren, raten ab oder empfehlen weiter. Daraus ergibt sich eine ungeheure Menge an topaktuellen Verbraucherstimmen und Kundenmeinungen – mit oftmals erstaunlich pragmatischen Ansätzen oder neuen Perspektiven. Aber auch konstruktive Kritik kann durchaus mit dabei sein. Hier heißt es nun, den richtigen Ton zu treffen und vor allem JEDES Feedback – ob positiv oder negativ – gleichermaßen ernst nehmen.

Wie baue ich Vertrauen bei den Internetusern auf?

Nehmen wir uns als erstes Twitter vor. Versuchen Sie nicht, so viele Follower wie möglich zu generieren. Schauen Sie lieber nach aktiven Followern, diese sind viel wertvoller als eine hohe Anzahl an Followern. Und dann starten Sie einen Dialog. Seien Sie transparent. Hören Sie zu, gehen Sie auf jedes Gespräch ein, versuchen Sie Feedback zu bekommen und teilen Sie Ihr Wissen.

Vor allem der letzte Punkt ist sehr wichtig, um Vertrauen aufzubauen. Verabschieden Sie sich vom Gedanken, dass Ihre Wettbewerber Ihnen Ihre Ideen klauen könnten. Ideen kann man nicht klauen, nur nachmachen und dadurch können SIE (Ihr Unternehmen) nur besser und bekannter werden. Versuchen Sie real zu werden. Niemand will das Gefühl haben, dass eine Maschine hinter den Tweets der Firma steckt. Der ehrliche Dialog ist gefordert bei Twitter und allen anderen sozialen Netzwerken.

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Safer Internet Day 2010 – Flunkern im Netz erlaubt?

11. Februar 2010 um 9:10 von Martina Doherr

Am 9. Februar fand zum vierten Mal der internationale Safer Internet Day 2010 statt. Tausende Veranstaltungen in über 60 Ländern rückten das Thema Internetsicherheit in den Fokus. In Deutschland beteiligten sich zahlreiche Institutionen, Unternehmen und Initiativen mit eigenen Veranstaltungen und Aktionen.

Wie in den vergangenen Jahren konnten und sollten sich alle am Safer Internet Day 2010 beteiligen, denen Internetsicherheit ein Anliegen ist. So auch die Online-sid-Logo_2010_mitIdentitätsbewahrer ichimnetz.de, die unter dem Motto „Jede Stunde ein Kommentar“ ein persönliches Statement eines Prominenten oder einer bekannten Online-Persönlichkeit veröffentlichten. Darunter auch einen Beitrag von Mario Grobholz, Experte in Sachen Online-Reputation und Datensicherheit im Netz.

Auf dem Safer Internet Day warben Dieter Kempf und Bundesverbraucherschutz-ministerin Ilse Aigner in Berlin für mehr Vorsicht: Falschangaben seien nur ein bedingter Schutz, so die beiden Präsidiumsmitglieder des Bundesverbands.

Andererseits gaben in der dort veröffentlichten Studie ein knappes Drittel der Befragten an, sie haben bei der Angabe von Name und Alter geflunkert.

Da könnteFalschangaben_Blog1 man jetzt spekulieren, ob es nicht sogar besser sei, zumindest beim Namen erfinderisch zu sein, wenn man berücksichtligt, dass laut der selben Studie nahezu 60% nicht auf ihre Privatsphäreeinstellungen achten und ihre Daten somit frei zugänglich sind.

Aigner forderte auf der Pressekonferenz eine weitere Straffung des Datenschutzes: “Wer persönliche Daten ins Netz stellt, sollte grundsätzlich auch das Recht behalten, diese wieder zu löschen. Wir benötigen einen Kopierschutz, damit Inhalte nicht kopiert und an anderer Stelle ins Netz gestellt werden können. Internet-Browser sollten zudem datenschutz- und sicherheitsfreundliche Voreinstellungen haben, so dass Nutzer nicht erst aktiv werden müssen, wenn sie nicht wollen, dass ihre Daten weitergegeben werden.”

Ebenfalls eine Stellungnahme, die kontrovers betrachtet werden kann. Schließlich geht es dabei auch technische Gegebenheiten des Internets, welche die Umsetzung dieser Forderung eher schwierig gestalten.

Rund 28 Millionen Bundesbürger stellen sich heute bereitwillig im Internet aus – das sind 40% aller Deutschen ab 14 Jahren; jeder Dritte Deutsche betreibt mindestens ein Profil in einem sozialen Netzwerk, unter den Internet-Surfern ist es nahezu jeder Zweite. Es gibt wohl keine Patentlösung, aber wohl eine Richtung – und die heißt: Medienkompetenz. Auch myON-ID Media beteiligt sich aktiv an der Aufklärungsarbeit im Umgang mit sensiblen Daten im Internet und sorgt bereits im Teeniealter für mehr Verantwortungsbewusstsein bei Aktivitäten im Netz.

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Business Social Media: Beginnen Sie zu kommunizieren!

10. Februar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Im Web geht es nicht nur darum, Ihre Kunden zu informieren, sondern auch darum, die Kundenbindung, sowie den Dialog zu optimieren. Beginnen Sie jetzt damit und kommunizieren Sie mit Ihren Kunden und Ihrer Zielgruppe.

Im Gegensatz zu E-Mail, Mailings, Newslettern oder Anzeigen, die dazu bestimmt sind, den Adressaten einseitig zu informieren, sollen die sozialen Medien einen Dialog mit Ihren Kunden hervorrufen. Letztlich geht es bei Social Media um die Beziehung und den Dialog darüber.

Es geht um den Versuch Menschen dazu zu bringen über etwas, das Ihnen und Ihren Kunden wichtig ist, zu sprechen.

Um Social Media effektiv in eine Marketing Kampagne einzubinden, muss Ihr Unternehmen die richtige Nachricht, die Sie der Welt vermitteln wollen, zielgenau festlegen. Nur somit ist es möglich, dass Ihre Mitarbeiter, die “Fahnenträger” Ihrer Botschaft, also Ihre ersten und wichtigsten Multiplikatoren einen klaren Fokus und eine klare Absicht haben. Konzentrieren Sie sich auf die zentrale Botschaft, die Ihr Unternehmen ideal beschreibt und bestimmen Sie danach die besten Möglichkeiten, diese Botschaft zu verbreiten.

Dan Burrus, Trend Prognostiker, nannte bei einer Konferenz das Beispiel eines Unternehmens im Einzelhandel, welches Socia Media perfekt nutzt, um die Sachen hervorzuheben, die sie intern schon angehen, um z. B. die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Dieses Unternehmen befragt auch regelmäßig seine Kunden, wie sie den Kundenservice weiter verbessern könnten. So sieht professioneller Dialog in den Augen von Dan Burrus aus.

Nachfolgend gibt es einige Tipps von Dan Burrus, zur Erstellung eines Social Media Leitfadens für Ihre Mitarbeiter:

Transparenz schafft Vertrauen. Nutzen Sie jede Möglichkeit, sich als glaubwürdige Vertreter des Unternehmens zu etablieren. Legen Sie Ihre Identität, Ihre Zugehörigkeit zur Organisation, Ihre Kunden sowie Ihre beruflichen oder persönlichen Interessen offen. Außerdem sollten Sie Blogartikel immer unter Ihrem richtigen Namen publizieren.

Selbstkontrolle. Bevor Sie Material online stellen, achten Sie auf korrekte Schreibweise und den Wahrheitsgehalt in Ihrem Artikel. Führen Sie eine Rechtschreibprüfung und Grammatikprüfung durch, denn Inhalte verschwinden nie ganz, sobald sie einmal veröffentlicht worden sind. Deshalb korrigieren Sie Ihre Fehler lieber direkt.

Übernehmen Sie Verantwortung. Sie sind verantwortlich für Ihre Inhalte, die Sie veröffentlicht haben. Der Ton Ihrer Kommentare sollte respektvoll und informativ aber niemals herablassend oder streitsüchtig sein. Geben Sie Fehler zu, entschuldigen Sie sich falls nötig, korrigieren Sie Fehler und ziehen Sie weiter.

Befolgen Sie die Regeln. Berücksichtigen Sie sämtliche Gesetze, die es in der Onlinewelt gibt und denken Sie stets daran, Ihre Online-Aktivitäten sind eine Reflexion des Unternehmens.

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Die Evolution der Datensicherheit im Netz

4. Februar 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Der gute Ruf ist im freien Raum des Worldwide-Webs tagtäglich möglichen Angriffen ausgesetzt. Wer unkontrolliert sensible Daten ins Netz stellt, muss vom Identitätsklau, über Mobbing-Attacken bis hin zu langwierigen Rufschädigungen mit allem rechnen. Selbst die beste Reputationsstrategie wird scheitern, wenn nicht im Vorfeld ihre Notwendigkeit erkannt und die Sensibiliät gegenüber meist eigens ins Netz gestellten Daten geschärft wird.

Datensicherheit hat im Web 2.0 nichts mehr mit Firewalls zu tun. Mit den Sozialen Medien hat eine neue Ära der Kommunikation Einzug gehalten. Das heißt zwangsläufig, dass Privatleute wie Unternehmen lernen müssen, sensibler mit ihren Daten im Netz umzugehen. Wo vielleicht gestern der einfache Download eines Virenschutzprogrammes ausreichte, ist heute eine viel komplexere Herausforderung entstanden. Das Internet, und damit die gesamte Kommunikation, befindet sich mitten in einem Prozess der Veränderung. Vergleichbar mit einer neuen Stufe der Evolution.

Erst gab es dafür Sicherheits-Software – Virenscanner und Firewalls. So hat man Privates auf dem PC vor Hackern und Viren geschützt. Dann wurden Communities wie Facebook oder Xing interessant, also hat man dort seine Privatsphäre Einstellungen angepasst. Aber durch kapilare Verlinkungen, die eigene Unbedachtheit und auch den kriminellen Ideenreichtum Dritter können aktive Internet-Nutzer ohne entsprechendes Reputationsmanagement nicht mehr bestimmen, was mit ihren Daten im öffentlichen Raum des Internets geschieht.

Hendrik Speck, Professor für Digitale Medien an der FH Kaiserslautern, geht mit seiner Prognose sogar noch einen Schritt weiter. In einem aktuellen Beitrag der Basler Zeitung fordert der Wissenschaftler klare gesetzliche Rahmenbedingungen für Onlineplattformen, für deren Nutzung ein völlig neues Datenschutzmodell benötigt würde. Es sei hochnotwendig, über eine neue Konzeption des Datenschutzes nachzudenken. Skeptisch wird Speck allerdings bei der Frage, ob die dafür erforderliche Medienkompetenz bei politischen und juristischen Entscheidungsträgern ausreicht: «Es besteht die Gefahr, dass die Systemträgheit wesentlich grösser ist als die Zeit, die wir für Entscheidungen haben, um die gesellschaft-technische Entwicklung nach den Grundsätzen einer demokratischen Gesellschaft zu gestalten.»

Es bleibt abzuwarten, wohin sich dieser Trend fortsetzen wird, ob Konsequenzen im Handeln jedes einzelnen entstehen und welche neuen Perspektiven damit gleichzeitig geschaffen werden. In jedem Fall sind wir alle aufgefordert, Aufklärungsarbeit zu leisten und gerade die jüngere Generation verantwortungsvoll an das Medium Internet heranzuführen. Interessiert beobachten wir, welche Entwicklung das Thema “Internet” auf den Lehrplänen der Schulen zukünftig einnehmen wird. Die Bayerischen Gymnasien gehen dort in ihrem Deutschunterricht mit guten Beispiel voran.

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  • Allgemein, Reputationsmanagement

So schnell kommst du bei Google ganz nach oben

22. Januar 2010 um 9:20 von Mario Grobholz

myON-ID bringt dich ganz nach oben. So heißt es in unserer Beschreibung. Aber wie machen wir das eigentlich? Ist es denn wirklich so einfach oder muss ich dafür selbst auch noch was tun? Antworten gibt es hier und heute!

myON-ID hilft dir, deine eigene Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu verbessern, denn dein myON-ID Profil ist automatisch dafür optimiert, sehr weit oben in den Suchergebnissen bei Google & Co. gefunden zu werden. Du musst dafür lediglich ein möglichst vollständiges Profil anlegen. Den Rest macht myON-ID für dich.

Wie sieht ein vollständiges Profil aus?

Google liebt Inhalte von verschiedensten Seiten. Hast du beispielsweise ein Twitterprofil, sind deine Chancen bereits sehr hoch, schnell ganz oben bei den Suchergebnissen zu erscheinen. Ein eigenes Blog, eine Slideshare-Verknüpfung, Flickr-Bilder oder Brightkite-Anbindung sind alles zusätzliche Dienste, die dein myON-ID in der Suche positiv beeinflussen können.

Du bestimmst welche Begriffe Google für dein myON-ID Profil anzeigt!

Damit sich dein myON-ID Eintrag bei Google sowohl von den anderen myON-ID Profilen, als auch deinen weiteren Profilen, die du ggf. schon bei Xing, LinkedIN & Co. hast, unterscheidet, bekommst du die Möglichkeit den Google Eintrag selbst zu bestimmen.

In deinem myON-ID Profil findest du unter dem Navigationspunkt „Mein Profil” den Reiter „Persönliche Daten”. Dort findest du ein Modul mit der Überschrift „Interessen”. In dieses trägst du die Begriffe ein, die für dich am besten zutreffen. Trenne die Begriffe jeweils mit einem Komma. Selbstverständlich kannst du das Modul “Interessen” auch mehrmals auf deinen verschiedenen Seiten einbinden.

Die Schlagworte, die du bei myON-ID in deinen “Interessen” eingetragen hast, sind dann auch diejenigen, die bei Google mit deinem myON-ID Profil angezeigt werden.

Somit hast du es selbst in der Hand zu steuern, mit welchen Begriffen du von anderen gefunden wirst. Lass dir diese Chance nicht entgehen und erstelle am besten gleich deine Einträge in deinem myON-ID Profil. Bitte bedenke jedoch, dass es ein paar Tage dauern kann, bis das Ergebnis bei den Suchergebnissen erscheint.

Viel Spaß und Erfolg  bei deiner Suchmaschinenoptimierung und der Gestaltung deines Personal Brands!

Mehr zum Thema Profilgestaltung gibt es HIER.

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Kommunikation 2.0 – Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

2. Dezember 2009 um 9:10 von Anya Rutsche

Vor kurzem haben wir darüber informiert, wie Unternehmen den Einstieg in die Web 2.0 – Welt schaffen. Nun wollen wir weitergehen und die wichtigsten Schritte aufzeigen, um alle Vorteile von  Social Media im Unternehmen richtig nutzen zu können.

Studien beweisen, dass die Internetdurchdringung mit jedem Jahr ansteigt. Es wird erkannt, dass man seine Meinung über jedes Produkt und jedes Unternehmen im Social Web äußern kann. Das ist einerseits gut für den Verbraucher aber auch Unternehmern bietet Social Media viele Möglichkeiten, ihr Marketing und  die Kommunikation mit ihren Kunden zu verbessern.

Die Autoren des Cluetrain Manifests haben à la George Orwell schon früh erkannt, was heute aktueller ist denn je. Bereits vor 10 Jahren forderten sie, den direkten Kontakt mit den Kunden zu suchen. Dank Social Media ist es Firmen nun möglich vielseitiger und effektiver wie nie zuvor, den Dialog zu suchen, zu gestalten und zu wahren.

Erst denken, dann reden

Ad hoc aufgesetzte Online-Kommunikationstools sind allerdings zu vermeiden, um es nicht dem Zufall zu überlassen, ob ein Dialog mit den Kunden entsteht oder er gänzlich abgelehnt wird. Um effektiv mit Social Media arbeiten zu können sind einige Schritte notwendig, um zu vermeiden, dass ohne Ziel in den Web-Wald hinein geschriehen wird, ohne Antwort zu erhalten. Zielgruppen müssen definiert w3598286152_b588df5eb5_oerden, Kommunikationsziele festgelegt, Strategien entwickelt und die richtigen Technologien eingesetzt werden. Des Weiteren sollte man sich vorher ein Bild machen, wo und wie die Kommunikation im WWW stattfindet. Twitter zum Beispiel wird derzeit als wichtigstes Marketingtool im Onlinebereich gehandelt. Was aber, wenn Ihr Klientel sich auf dieser Plattform gar nicht bewegt? Sie wären sicherlich schnell vom ausbleibenden Dialogeffekt enttäuscht und entscheiden, dass Social Media nicht in Ihr Portfolio passt. Doch vielleicht gibt es themenrelevante Foren, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung schon längst diskutieren. Genau das gilt herausgefunden zu werden, bevor auch nur ein Schritt in die Webwelt gesetzt wird.

Die ersten Schritte für einen erfolgreichen Social Media Start

  1. Crawling – Identifikation der Zielgruppen-Communities (Wo wird gesprochen?)
  2. Monitoring – Was wird geredet?
  3. Mood-Controlling – Wie wird über die Marke und die Firma gesprochen (Tendenz positiv oder negativ)?
  4. Prioritätsanalyse – Welche Social Media Kanäle müssen am intensivsten angegangen werden?

Kommunikation im Internet kann nun gezielt angegangen werden. Es wird zugehört und Ihr Unternehmen kann von Feedback, Kritik und Lob auf Echtzeitbasis profitieren. Social Media Kanäle richtig eingesetzt können somit schon bald einen entscheidenden Vorteil gegenüber Ihren Wettbewerbern bringen.

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