Archiv für Kategorie 'Karriere Online'

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Geheimcode Arbeitszeugnis – So schön kann negativ Gemeintes aussehen

18. November 2009 um 8:50 von Anya Rutsche

Da ein Zeugnis sowohl wahr als auch wohlwollend sein muss, hat sich eine Zeugnissprache entwickelt, in der Kritik nicht offen ausgesprochen, sondern verschlüsselt zwischen den Zeilen angedeutet wird.

Welches erschreckende Ergebnis mit ein paar Tricks entstehen können, zeigen wir euch an diesem Beispiel:

Auszug eines Arbeitszeugnisses

Herr Bernd Beispiel ,geboren am 01.01.1960, war in der Zeit vom 01.09.08 bis 11.10.09 in unserem Betrieb als Webdesigner beschäftigt.

Herr Bernd Beispiel konnte unseren Erwartungen entsprechen und hat alle Aufgaben in seinem und im Firmeninteresse gelöst.

Er bewies gegenüber seinen Mitarbeitern/innen immer ein umfassendes Einfühlungsvermögen. Durch seine Geselligkeit trug er zudem zur Verbesserung des Betriebsklimas bei. Auch außerhalb der Firma zeigte Herr Beispiel stets Engagement im Interesse aller Arbeitnehmer.

Wir bestätigen gerne, dass Herr Bernd Beispiel mit Fleiß, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit an seine Aufgaben herangegangen ist.

Wir lernten Herrn Beispiel als umgänglichen Kollegen kennen und wünschen ihm für die Zukunft, dass er viel Erfolg haben wird.

Und das war gemeint:

Herr Bernd Beispiel, geboren am 01.01.1960, wurde am 11.10.09 fristlos gekündigt. (Krumme Daten weisen immer auf eine außerordentliche Kündigung hin.)

Herr Beispiel hat eine miese Leistung erbracht und hat dazu auch ganz gern mal die Firma bestohlen.

Er suchte im Kollegenkreis nach homosexuellen Kontakten und hatte starke Alkoholprobleme. Außerdem beteiligte Beispiel sich regelmäßig an diversen Streiks.

Wir bestätigen gerne, dass er fachlich absolut nichts zu bieten hat.

Für die Zukunft wünschen wir unserem durchweg unbeliebten Kollegen Bernd Beispiel mehr Erfolg, als er in unserer Firma hatte.

Sehr erschreckend, oder!? Es ist allerdings anzumerken, dass die meisten Umschreibungen unzulässig sind. Die gesamte Liste aller Geheimcodes für Arbeitszeugnisse gibt es hier.

Also, Augen auf beim Zeugniskauf! :)


Weitere Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen:
Karriere-Blog
Bewerbungs-Check
Karriere-Planer
Arbeitszeugnis.de

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  • Karriere Online, Reputationsmanagement

Karriere Spezial: Der perfekte Internetauftritt für deine Bewerbung

11. November 2009 um 8:41 von Anya Rutsche

Du bist im letzten Ausbildungs- oder Studienjahr und  kurz davor deine Karriere zu starten? Dann mach auch deinen Internetauftritt perfekt. Der erste Eindruck zählt bekannterweise und da der neue Arbeitgeber sich diesen nicht immer erst beim Vorstellungsgespräch verschafft, sollte dich auch dein Internetauftritt von deiner besten Seite zeigen.

Wie kreiere ich einen perfekten Internetauftritt?

Als erstes solltest du natürlich schauen, dass alle privaten Netzwerkaktivitäten nicht öffentlich zugänglich sind. Mal davon abgesehen, dass deine öffentlich dargelegten Interessen und Aktivitäten einen negativen Einfluss auf die Auswahl zum Vorstellungsgespräch haben könnten, gehen sie deinem (zukünftigen) Vorgesetzen auch nichts an. Deshalb ist es empfehlenswert eine Suchmaschine (z. B. Googlesuche oder myON-ID Monitoring) auszuprobieren, damit du einen Überblick bekommst, was man über dich im Internet finden kann. Ego-Googlen sollte für dich das A und O vor dem Beginn deiner Karriere sein, denn nur so kannst du auf dem bereits Vorhandenem aufbauen.

Ein Blog ist ein Plus

Nun gehts zur Verschönerung deines Webauftritts. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, dich sozusagen als “Marke” zu etablieren. Jeder muss dabei selbst bestimmen, wie viel Zeit er mit der Erstellung seines Internetauftritt aufwenden möchte. Ganz professionell würde bei einer Bewerbung natürlich ein eigener Blog aussehen, in dem du bereits erworbene Expertise weiter gibst. So beweist du schon vor Vorstellungsgespräch, was in dir steckt.

myON-ID macht dein Profil zur Marke

Natürlich ist das Schreiben eines Blogs nicht jedermanns Sache. Dem einen fehlt die Zeit, dem anderen die Muse etwas zu schreiben.Wenn es aber nur daran liegen sollte, dass du nicht genau weißt, wie man einen Blog erstellt, dann kann dir myON-ID an dieser Stelle weiterhelfen.

Bereits ab Registrierung ist in deinem Profil die Seite “Stream” eingerichtet. Hier kannst du Artikel, Beiträge oder Statusupdates auf deinem Profil kinderleicht veröffentlichen. Zudem sieht dein “Blog” durch die vorhandenen Designvorlagen sehr professionell aus. Wer möchte kann bei myON-ID auch mehrere Seiten anlegen, um sich z. B. auch persönlich bei den Lesern vorzustellen oder andere Projekte zu präsentieren.

Alle Vorteile der Blogfunktion von myON-ID erfährst du hier.

bloggen

Mit eigener Internetadresse bei den Großen mitmischen

Was bringt den eigenen Rufaufbau schneller voran als eine eigene Seite, die deinen Namen trägt. Eine URL (die Internetadresse) ist schnell gekauft aber was nützt einem eine leere Internetseite wenn man von Webdesign keine Ahnung hat. Bei myON-ID bekommst du beides: Eine individuelle Adresse und ein professionelles Webdesign. Somit könnte deine Seite, auf der du dich präsentieren willst, z. B. www.vorname-nachname.de lauten.

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Karriere Spezial – Der etwas andere Vorstellungsgespräch-Berater

22. Oktober 2009 um 10:02 von Anya Rutsche

Sei pünktlich, gut gekleidet und höflich, sprech weder zu schnell noch zu langsam, etc. etc.. Fast jeder hat schon mal ein Bewerbungstraining mitgemacht oder sich zumindest Tipps und Tricks diverser Jobsuchmaschinen angeschaut. Wie bereite ich mich aufs Vorstellungsgespräch vor? Wie komme ich souverän rüber? Welche Fragen werden gerne gestellt? Darüber könnten viele von euch wahrscheinlich selbst schon ein Buch schreiben.

Heute wollen wir euch aber mit etwas Hintergrundwissen bestücken und stellen für euch Regel zum Vorstellungsgespräch auf, wie ihr sie wahrscheinlich noch nicht kennt.

Regel Nr. 1: Weniger ist manchmal mehr!
Die Kunst der Selbstdarstellung beginnt damit, nur so viel und solche Informationen über sich preiszugeben, wie es für die Darstellung des gewünschten Images auch erforderlich ist.

Regel Nr. 2: Zeige Charakter
Keiner wird dir abnehmen, dass du nur über positive Eigenschaften verfügst. Gib ruhig zu, wenn du eine “besondere” Angewohnheit hast. Das macht dich menschlicher und symphatischer. Die positiven Eigenschaften sollten dennoch überwiegen.

vorstellungsgesprächRegel Nr. 3: Keine falschen Spielchen
Du warst mit deinem letzten Gehalt so gar nicht zufrieden und willst jetzt mehr als zehn Prozent Gehaltserhöhung rausschlagen? Vorsicht: Kein falsches Gehalt angeben. Spätestens mit der Lohnsteuerkarte wird aufgedeckt, wieviel du zuvor verdient hast. Es sei denn, du wechselst zum 01.01. und legst eine neue LSK vor.

Regel Nr. 4: Schweigen ist erlaubt
Es besteht absolut keine Aufklärungspflicht gegenüber dem potenziellen Arbeitgeber über berufliche Tiefpunkte, Alkoholprobleme oder Kündigungsgründe. Deinem neuen Chef braucht es auch nicht zu interessieren, dass du gern mal einen guten Scotch trinkst oder keine Party mit DJ xyz auslässt. Auch fachliche Schwächen sind nicht für die Ohren des Personalers bestimmt. Eine Aufklärungspflicht des Bewerbers besteht nur dann, wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen, durch die die üblichen Risiken eines Arbeitsverhältnisses überschritten werden könnten.

Regel Nr. 5: Im Ausnahmefall ist auch lügen erlaubt
Die Lizenz zum Lügen bekommst du, wenn im Vorstellungsgespräch unzulässige Fragen gestellt werden, wie zum Beispiel die nach einer bestehenden Schwangerschaft. Fragen, die deine Intimsphäre verletzen, brauchst du dir nicht gefallen lassen. Überlege dir hier aber, ob du in solch einem Betrieb überhaupt anfangen möchtest.

Regel Nr. 6: Zwischen den Zeilen lesen
Beim Vorstellungsgespräch verhält es sich wie beim Arbeitszeugnis: Die ausgesprochenen Sätze entsprechen keinesfalls der Interpretation daraus. Die Frage “In welchen Punkten können wir Ihre Entwicklung fördern?” ist zum Beispiel ganz fatal, denn hier wollen Arbeitgeber nur hören, ob du deinen alten Boss für einen Idioten hälst. Genauso wird bei der Frage “Wie haben eigentlich Ihre Kollegen über den Chef gedacht?” nur darauf abgeziehlt, deine eigene Ansicht dazu zu hören, welche dir leichter über die Lippen geht, indem du sie in fremde Münder legst.

Habt ihr schon eigene Erfahrungen bei Vorstellungsgesprächen gemacht und kennt noch andere ultimative Tipps, die kein Karrierehelfer dir bisher vermittelt hat? Dann her damit! Wir freuen uns über jeden Kommentar.

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Karriere Spezial – „Sich bewerben“ heißt vor allem: Mach Werbung in eigener Sache!

19. Oktober 2009 um 9:56 von Anya Rutsche

Zum Auftakt unseres Karrierespecials baten wir die Buchautorin und Verhaltensregel-Expertin Lydia Morawietz um einen Beitrag. Durch jahrelange Erfahrung als Seminarleiterin für Manager, Führungsteams aber auch Schüler und Studenten, weiß sie worauf es bei einer Bewerbung ankommt.

Ein Gastbeitrag von Lydia Morawietz, Beraterin für Stil und Etikette

Der wichtigste Punkt beim Verfassen einer Bewerbung ist die Authentizität. Die Bewerbung sollte sowohl zu deiner Person als auch zu dem Unternehmen passen, bei dem du dich bewirbst. So wird eine Mappe für eine Bank anders aussehen als eine Bewerbung bei einer Werbeagentur. Neben der Orientierung an den Standards ist immer auch deine Kreativität gefragt. Wichtig: Eine gute Bewerbung sollte nicht nur inhaltlich und gestalterisch gut aufbereitet, sondern auch sorgfältig vorbereitet sein. Ziellos Bewerbungen zu schreiben, um das Gewissen zu beruhigen, ist nicht nur Verschwendung von Material und Zeit, sondern wirkt sich auch negativ auf deine Motivation aus. Je zielgerichteter eine Bewerbung ist, desto erfolgreicher wird sie sein. Werde dir daher im Vorfeld darüber klar, welche Stellen – und auch welche Arbeitgeber – für dich interessant sind.

Versuche zunächst, dir selbst – oder einem Gesprächspartner – zunächst folgende Fragen zu beantworten:

‐ In welchen Branchen kann ich mir vorstellen, künftig zu arbeiten?
‐ Habe ich die nötige Qualifikation dafür?
‐ Entsprechen meine Fähigkeiten dem Anforderungsprofil?
‐ Welche Bereiche und Aufgabengebiete reizen mich?
‐ Wo liegen meine Interessen?
‐ Welche Aufgaben möchte ich übernehmen?
‐ Will ich Verantwortung übernehmen?
‐ Wie stelle ich mir meinen künftigen Arbeitgeber vor?
‐ Wie sollte mein Arbeitsplatz gestaltet sein?
‐ Wie viel Geld will ich verdienen?

Wenn du dir darüber klar geworden bist, hast du schon wertvolle Vorarbeit für deine Bewerbungen geleistet, denn du wirst dadurch viel einfacher die richtigen Stellenanzeigen und damit das für dich passende Unternehmen finden. Denn bedenke immer: Der Job muss zu DIR passen, zu deinen Qualifikationen und deinem Leistungsprofil, du solltest natürlich nicht unterfordert, aber auch nicht zu stark überfordert sein.

Versuche Klarheit zu gewinnen über deine Stärken und Schwächen, deine Fähigkeiten und Kenntnisse. Aber vermeide bitte eine Aufzählung deiner Soft Skills in den Bewerbungsunterlagen – mit stichhaltigen Argumenten wirst du jeden Personaler eher überzeugen!

Wenn du diese Punkte beachtest, wird es dir sicherlich gelingen, eine aussagekräftige Bewerbungsmappe ausarbeiten.

Und noch ein Tipp zum Schluss

Versuch dich durch eine „etwas andere Bewerbung“ von der Masse abzuheben – denn wie gesagt, eine Be-Werbung ist Werbung in eigener Sache!

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Social Media ist das Kokain der Kommunikation: Ein Abend mit der GPRA

12. Oktober 2009 um 9:48 von Anya Rutsche

In Zusammenarbeit mit den Agenturen komm.passion, Sympra, talkabout communications und wbpr hatte am Mittwoch, dem 07. Oktober 2009 die GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V.) in den Räumen der BAW in München zur Diskussion geladen. Hauptthema des vielversprechenden Aufgebots an Referenten war die Frage, ob Social Media nur ein Spielzeug für Web-Geeks sei, oder sich hier tatsächlich eine echte Revolution der althergebrachten Kommunikationsstrategien und -kanäle anbahnt.

logo_gpraDie Gäste kamen zahlreich, und aus den unterschiedlichsten Branchen. Darunter teilweise bekannte Gesichter, aber auch völlig neue Interessenten dieses nach wie vor schwer erklärbaren Themas der Social Media – und ihrer Macht über Menschen und Meinungsbildung.

Die vier Referenten des Abends waren Dr. Alexander Güttler, Präsident der GPRA (komm.passion), gefolgt von Mirko Lange (talkabout), Jan Manz (wbpr) und Bernhard Jodeleit (Sympra). Sehr differenzierte Standpunkte vertraten diese Spezialisten der sozialen Medien während ihrer Vorträge, als auch in der offenen Fragerunde im Anschluss, die von vielen Gästen rege genutzt wurde.

Wer zuhört gewinnt

Für Unternehmen aller Größenordnungen und Branchen wird es in naher Zukunft schon große Veränderungen innerhalb ihrer Marketing-Strategien als auch der internen wie externen Kommunikation geben. Oder viel mehr geben müssen, um dem sich wandelnden Markt und Bedürfnis nach offenem Dialog gewachsen zu sein. Nur Angst solle man davor nicht haben, so der Tenor der Experten. Im Gegenteil: wer lernt, dem Dialog seiner Angestellten, Kunden oder Fans zuzuhören, kann diese Bewegung durchaus zum Vorteil nutzen und als echte Chance sehen.

Mirko Lange brachte eine interessante These auf den Tisch: Social Media sei das Kokain der Kommunikation. Dieser Vergleich geht übrigens auf Bill Cosby zurück. Er fragte einmal einen Bekannten: “Tell me, what is it about cocaine that makes it so wonderful,” daraufhin der Freund:  “It intensifies your personality.” Cosby meinte dann: “Yes, but what if you’re an asshole?” Das gilt eben auch für Social Media meint Mirko. “Es intensiviert die Persönlichkeit eines Unternehmens und daraus sollte man ableiten, wer Social Media machen sollte und wer nicht, denn >What if you are an asshole?<, dann sollte man es lieber lassen”

Eins ist wohl nach diesem Abend jedem klar: Die Struktur und der wahrgenommenen Realität von Marken und Meinungen wird irreversibel verändert. Ob zum Guten, wird sich “zwitschern”. Den gesamten Mitschnitt der Veranstaltung gibt es hier.

Jan Manz von WBPR erklärt warum die Online Reputation für Unternehmen so wichtig ist und welche Rolle Social Media bei der digitalen Imagepflege spielt.
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  • Karriere Online, Reputationsmanagement

Karriere 2.0: Der bleibende Eindruck ist nicht immer der Beste

5. Oktober 2009 um 8:57 von Anya Rutsche

Wenn du auf sozialen Netzwerken deine Spuren hinterlässt, dann geschieht dies wahrscheinlich in Form von Fotos, Kommentaren, Artikeln oder Videos, welche Details beinhalten, die dich interessieren und die du (manchmal vielleicht nur mit Freunden) teilen möchtest. Dies zu tun ist natürlich dein gutes Recht, doch es schadet nicht, sich zuvor Gedanken darüber zu machen, welche Folgen solche Internetauftritte mit sich bringen können.

Deine Meinung zu Politik, deine Vorliebe für Musik oder bei der Partnerwahl, deine Lieblingsfotos vom letzten Urlaub. Das sind private Sachen, die mit Vorsicht ins Internet gestellt werden sollten. Steckst du vielleicht gerade in einer Bewerbungsphase oder hast eventuell vor kurzem einen neuen Job angenommen? Genau dann stehst du besonders unter Beobachtung. Das Internet vergisst nicht und Personaler machen sich sehr gern ein umfangreiches Bild über ihre (potenziellen) Mitarbeiter. Manche Beiträge sind über Jahre hinweg in der Googlesuche auffindbar.

The big boss is watching you

Du meinst für deinen Chef ist Twitter ein Fremdwort und er liest deshalb nicht deine Nachrichten über deine sinkende Motivation oder den letzten Kneipenbesuch mit Totalabsturz? Vielelicht ist dies der Fall aber bedenke dass auch Suchmaschinen Twitter lieben. Du kannst also davon ausgehen, dass deine “persönliche” Message nicht lange geheim bleibt. Vielleicht teilst du auch die Meinung vieler, dass der Chef zu alt wäre, um auf studiVZ “rumzuschnüffeln”!? Weit gefehlt: Knapp 40 Prozent aller Unternehmen nehmen ihre Bewerber und Angestellten mittels solcher Netzwerke genauer unter die Lupe und wenn es auch der Chef nicht liest, ein Neider tut es sicher und leitet es in sekundenschnelle weiter.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Deshalb gilt: Privates gehört nicht in öffentliche Netze, sofern dir deine Karriere lieb ist. Als kleiner Tipp (für einige vielleicht ganz hilfreich): Verhalte dich im Internet immer so, als würde die Frau Mama zuschauen, denn die wollen die meisten als letztes enttäuschen. Dies im Kopf kann (fast) nichts schief gehen.

Apropos

Übrigens: myON-ID bietet dir für deinen Online-Ruf eine optimale Plattform. Hier kannst du selbst bestimmen, wer was und wie viel über dich und von dir lesen darf. Außerdem kannst du deine Seite so professionell gestalten, dass du bei der nächsten Bewerbung ganz sicher einige Pluspunkte sammeln wirst.

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Wiesnguide 2.0: Oktoberfest-Knigge – Blamieren, nein danke!

18. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche

Wie verhalte ich mich im Bierzelt und am Tisch oder was muss ich anziehen, wenn ich mit Geschäftspartnern oder der Firma auf die Wiesn geh? Ist es wirklich nötig: Stil und Etikette auf dem Oktoberfest?

Trinken, feiern, flirten. Beim Wiesnbesuch mit dem Chef aber bitte alles in “Maßen”. Wir hoffen natürlich, euch mit unserem Wiesnguide 2.0 schon ein bißchen weitergeholfen zu haben. Der Spaß auf dem größten Bierfest der Welt soll natürlich nicht auf der Strecke bleiben, aber bei einem Firmenbesuch sollte doch auf die ein oder andere Kleinigkeit geachtet werden, damit Job und Karriere nicht darunter leiden müssen.

Ein Knigge für alle Fälle
Zum Abschluß unserer Wiesnguide-Reihe möchten wir euch eine Dame vorstellen, die sich über das Thema “Reputation zum Oktoberfest” schon vor einem Jahr Gedanken gemacht hat und darüber ein  interessantes Buch geschrieben hat. Mit dem “Oktoberfest-Knigge” geht die Verhaltensregel-Expertin Lydia Morawietz allen typischen Fragen, die ein Wiesnneuling mitbringt, auf den Grund. Seit mehreren Jahren gibt die Beraterin für Etikette ihr Wissen an Manager, Führungsteams und Jobbewerbern in Seminaren weiter und kann als gebürtige Münchnerin auf eine langjährige Wiesnerfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen zurückblicken.

Ruf und Image bewahren und dabei Spaß haben
Die Idee dieses Buch zu schreiben kam der Autorin spontan. “Ich war unzählige Male mit Geschäftspartnern, Kollegen, internationalen Gästen und Mitarbeiterin auf dem Oktoberfest und da habe ich so einiges Erleben dürfen. Und das war sicher nicht immer lustig und für so manchen am nächsten Tag eher peinlich. Um diese Fettnäpfchen zu vermeiden, dafür gibt es im Oktoberfest-Knigge ein paar nützliche Tipps.“

Buchverlosung

Zum Auftakt der Wiesn verlost myON-ID fünf Mal das Buch “Oktoberfest-Knigge von Lydia Morawietz“. Alles was ihr dafür tun müsst, ist eure witzigste Wiesn-Erfahrung hier als Kommentar zu schreiben (die Namen können dafür natürlich frei erfunden sein).

Viel Spaß auf der Wiesn wünscht euch das myON-ID Team.

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Wiesnguide 2.0: Mit der Firma auf dem Oktoberfest – “Nach der Gaudi ist vor dem DU”

17. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche

Gemeinsam geschunkelt, gesungen und auf den Tischen getanzt. Busserl hier, Busserl da. Plötzlich ist Herr Zimmermann nicht mehr der Chef, sondern „einfach der Klaus“. Aber wenn einem der Chef im Bierzelt gestern Abend noch selig das „Du“ angeboten hat, heißt das nicht, dass das heute auch noch gilt.

Wer nicht zum unfreiwilligen Hauptdarsteller des nächsten Kantinen-Tratsch werden will, sollte lieber während des betrieblichen Oktoberfestbesuchs nicht zu vertraut mit Kollegen oder Chefs werden und am nächsten Tag im Büro lieber zum sicheren „Sie“ zurückkehren. Vor allem, wenn man als „rangniedrigerer“ Angestellter dem Chef oder Kollegen die Brüderschaft angeboten hat. Der „Tag danach“ kommt – unweigerlich. Deshalb gilt: vorher gut überlegen, wie weit der private Kontakt unter Kollegen gehen soll. Und darf.

Ein souveräner Auftritt
Spaß ist grundsätzlich erlaubt. Jedoch sollte sich jeder über die Fettnäpfchen im Klaren sein, die ein Besuch mit der Firma auf der Wiesn mit sich bringen kann. Wem das persönliche Image im Unternehmen gegenüber Mitarbeitern und Chefs wichtig ist, sollte jederzeit die Kontrolle darüber haben, wie privat das Verhältnis wird und welche Informationen man preisgibt.

Für den Abend kann es natürlich lustig sein, mit Kollegen, Chefs oder Geschäftspartnern zu feiern. Solange man dabei nicht vergisst, dass die Wiesn ein öffentlicher Raum ist. Alles, was dort gesagt oder getan wird, könnte frei verwendet werden. Tanzt man also sturzbetrunken mit dem Abteilungsleiter auf dem Tisch und der Sitznachbar filmt dabei mit seinem Handy, muss man damit rechnen, das Ganze am nächsten Tag erst irgendwo im Netz und dann auf allen Rechnern der Firma wieder zu finden. Aber es geht natürlich auch anders. Schließlich soll der Besuch auf der Wiesn einfach das bleiben, was er immer war: eine Riesengaudi.

Vorschau: Morgen gibt es etwas zu gewinnen! Deshalb unbedingt wieder vorbei schauen!

Andere Wiesnguide-Tipps:
“Nur gucken, nicht anfassen”
“Job ist Job und Schnaps ist Schnaps”
“Zeigt her eure Wadl’n, bedeckt euer Herz”

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Wiesnguide 2.0: Mit der Firma auf dem Oktoberfest – “Nur gucken, nicht anfassen!”

16. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche

Im letzten Jahr fanden insgesamt 6 Millionen Besucher den Weg zur Wiesn. Sie tranken dabei 66.000 Hektoliter Bier. Mit zunehmendem Alkoholspiegel und ausgelassener Stimmung steigt meist auch der Mut zum „Anbandeln“. Bei geschäftlichen Besuchen kann das fatale Folgen haben, für Firma und Karriere.

Wer mit der Firma der Wiesn einen Besuch abstattet, sollte sich vorher gut überlegen, wie weit ein Flirt unter Kollegen gehen darf. Denn Flirten ist nicht gleich Flirten. Die Einhaltung gewisser Umgangsformen muss unbedingt beachtet werden. Ein Busserl sei verziehen, doch alles, was darüber hinausgeht, sollte unterlassen werden. Und mal ehrlich – wenn Alkohol im Spiel ist, sitzt auch die Zunge locker. Ein flotter Spruch jagt den Nächsten, es wird geflirtet auf Teufel komm raus. Und der kommt, garantiert. Wenn auch erst am nächsten Tag, und im schlimmsten Falle in Form arbeitsrechtlicher Konsequenzen.

Flirt oder Flop?
Es kann sehr schnell gehen: Die Kollegen, mit dem man das Gelände des Oktoberfests betreten hat, sind einige Stunden später nicht mehr wieder zu erkennen. Sonst eher stille Mäuschen werden zu forschen Herzensbrecherinnen, selbstbewusste Chefs zu sentimentalen Heulbojen.  Ein solches Verhalten kann unter Umständen den Arbeitsplatz kosten. Dagegen hilft nur professionelle, höfliche Distanz. Denn ist ein Flirtversuch erstmal schief gegangen, ist der hinterlassene Eindruck schwer zu korrigieren. Vor allem im gemeinsamen, beruflichen Umfeld.

Unverbindliche Flirts können aber natürlich auch zur Verbesserung des Arbeitsklimas führen, wenn sich das Verhalten der Beteiligten dadurch nicht grundlegend ändert. Aber natürlich immer schön aufs Schleifchen an der Schürze achten! ;-)

Vorschau: Jetzt wirds persönlich – Auf ewig Du-und-Du mit dem Chef?

Andere Wiesnguide-Tipps:
“Job ist Job und Schnaps ist Schnaps”
“Zeigt her eure Wadl’n, bedeckt euer Herz”

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Wiesnguide 2.0: Mit der Firma auf dem Oktoberfest – “Job ist Job und Schnaps ist Schnaps”

15. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche

Wer bei einem feuchtfröhlichen Anlass wie dem Oktoberfest einen über den Durst getrunken hat und dann am nächsten Tag nicht zur Arbeit gehen kann, sollte sich keine Lügengeschichte ausdenken. Das raten zumindest Fachanwälte für Arbeitsrecht. Verhindern lässt sich das meist mit einem freundlichen „nein, danke“.

Mit den Kollegen bis in die Nacht geschunkelt, die Kellnerin heftig angebaggert, Lieder gesungen, die man sonst nicht kennen will und schließlich total versackt. Wer ein gutes Verhältnis zum Chef hat, wird möglicherweise mit einem blauen Auge davon kommen – ein Kündigungsgrund sei das Nichterscheinen wegen eines Katers jedenfalls nicht, erklären Rechtsexperten. Die Ausrede, man habe sich irgendeinen Infekt zugezogen und müsse das Bett hüten, brauchen Arbeitnehmer juristisch gesehen also nicht vorzuschieben. Formal handle es sich bei der selbst verordneten Bettruhe aufgrund eines dicken Kopfes um ein „selbst verschuldetes Nichterscheinen“ bei der Arbeit. Dennoch: es ist ein Pflichtverstoß, der vom Chef abgemahnt werden kann. An dieser Stelle sei betont, dass dies natürlich tunlichst vermieden werden sollte.

Eine Maß ist keine Maß. Oder doch?
Mit dem Chef auf der Wiesn anstoßen und gemeinsam Spaß haben, kein Problem. Aber alles in Maßen – und damit ist nicht die in Bayern übliche „Gebindegröße“ für Bier gemeint. Auch wenn der Chef die nächste Runde spendiert, empfiehlt es sich, dankend abzulehnen, um möglichen Gesprächsstoff am nächsten Tag im Büro zu verhindern. Wer bei klarem Verstand bleibt und sich korrekt benimmt, muss sich am nächsten Tag auch nicht für irgendetwas schämen. Denn dem Kollegen lallend die Meinung geigen, mit dem Kopf auf dem Biertisch einschlafen oder die Kollegen/innen übermütig in den Po kneifen ist garantiert nicht gut für die Karriere. Dasselbe gilt übrigens auch für Chefs: Auch sie sollten beim Wiesnbesuch ihr Gesicht wahren.

Eins, zwei, nein.
Haustiere sind eine tolle Sache. Aber nicht im Büro, und schon gar nicht im Kopf. Wer also den Kater am nächsten Tag vermeiden will, lässt die zweite oder dritte Maß besser sein. Natürlich kann nur jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er oder sie verträgt. Hat aber beispielsweise ein Kollege vielleicht doch schon eine Maß zu viel gehabt, zeigt hier echte Kollegialität, wer ihn sicher ins nächste Taxi setzt – und so vor Spott, Hohn und gewaltigen Kopfschmerzen am nächsten Tag bewahrt.

Vorschau: Wie viel darf geflirtet werden? Morgen geben wir euch Tipps, wie weit ihr beim Wiesnbesuch mit der Firma gehen dürft!

Andere Wiesnguide-Tipps: “Zeigt her eure Wadl’n, bedeckt euer Herz”

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