Archiv für Kategorie 'Allgemein'

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Achtung: In München campen Spezialisten! myON-ID sponsored das BarCamp München

7. Oktober 2009 um 10:39 von Anya Rutsche

Bereits zum dritten Mal trifft sich am 17. und 18. Oktober 2009 die Online-Szene zum BarCamp München, einer spannenden Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen und Interaktion der Teilnehmer untereinander. Diesmal auf dem Münchner Messegelände, pünktlich zum neuen IT-Event discuss & discover vom 20.-22. Oktober 2009.

Internetexperten, Blogger, Softwareentwickler, Entrepreneure und alle Interessierten sind auch bei dieser “Unconference” herzlich eingeladen, sich über sämtlichen Themen rund um Web 2.0, Social Media und Software auszutauschen. Aber auch die gesellschaftliche und politische Entwicklung mit Schwerpunkt Datenschutz steht auf dem “Programm”.

barcamp

Wie auf BarCamps üblich wird es keinen festen Ablaufplan geben – sondern es wird ein Rahmen geschaffen für alle, die lernen oder ihr Know-how weitergeben möchten. Die Sessions – also fachliche Vorträge, Präsentationen und Diskussionsrunden – werden vor Ort von den Teilnehmern organisiert. Camper, die selbst keine Session leiten, sind aufgerufen, die Veranstaltung live durch Berichte, Fotos und Videos online zu dokumentieren. So können die Ergebnisse auch für Interessenten zugänglich gemacht werden, die nicht selbst teilnehmen und vor Ort sein können.

Die technische Infrastruktur sowie die Verpflegung sind kostenfrei, dank zahlreicher Sponsoren, denen sich auch myON-ID in diesem Jahr angeschlossen hat. Aber wir wären nicht myON-ID, wenn wir nicht auch selbst an dieser Ad-hoc-Nicht-Konferenz teilnehmen würden – einer spannenden Plattform in offener Umgebung zum austauschen und voneinander lernen. Schließlich geht es hier um Kommunikation und Dialog, also einem aktuellen Thema auch auf unserem täglichen “Un-Programm”.

Wir freuen uns auf zahlreiche, neue und alte Kontakte, interessante Themen und Diskussionen!

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  • Allgemein, Unternehmen

Karriere 2.0: Der bleibende Eindruck ist nicht immer der Beste

5. Oktober 2009 um 8:57 von Anya Rutsche

Wenn du auf sozialen Netzwerken deine Spuren hinterlässt, dann geschieht dies wahrscheinlich in Form von Fotos, Kommentaren, Artikeln oder Videos, welche Details beinhalten, die dich interessieren und die du (manchmal vielleicht nur mit Freunden) teilen möchtest. Dies zu tun ist natürlich dein gutes Recht, doch es schadet nicht, sich zuvor Gedanken darüber zu machen, welche Folgen solche Internetauftritte mit sich bringen können.

Deine Meinung zu Politik, deine Vorliebe für Musik oder bei der Partnerwahl, deine Lieblingsfotos vom letzten Urlaub. Das sind private Sachen, die mit Vorsicht ins Internet gestellt werden sollten. Steckst du vielleicht gerade in einer Bewerbungsphase oder hast eventuell vor kurzem einen neuen Job angenommen? Genau dann stehst du besonders unter Beobachtung. Das Internet vergisst nicht und Personaler machen sich sehr gern ein umfangreiches Bild über ihre (potenziellen) Mitarbeiter. Manche Beiträge sind über Jahre hinweg in der Googlesuche auffindbar.

The big boss is watching you

Du meinst für deinen Chef ist Twitter ein Fremdwort und er liest deshalb nicht deine Nachrichten über deine sinkende Motivation oder den letzten Kneipenbesuch mit Totalabsturz? Vielelicht ist dies der Fall aber bedenke dass auch Suchmaschinen Twitter lieben. Du kannst also davon ausgehen, dass deine “persönliche” Message nicht lange geheim bleibt. Vielleicht teilst du auch die Meinung vieler, dass der Chef zu alt wäre, um auf studiVZ “rumzuschnüffeln”!? Weit gefehlt: Knapp 40 Prozent aller Unternehmen nehmen ihre Bewerber und Angestellten mittels solcher Netzwerke genauer unter die Lupe und wenn es auch der Chef nicht liest, ein Neider tut es sicher und leitet es in sekundenschnelle weiter.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Deshalb gilt: Privates gehört nicht in öffentliche Netze, sofern dir deine Karriere lieb ist. Als kleiner Tipp (für einige vielleicht ganz hilfreich): Verhalte dich im Internet immer so, als würde die Frau Mama zuschauen, denn die wollen die meisten als letztes enttäuschen. Dies im Kopf kann (fast) nichts schief gehen.

Apropos

Übrigens: myON-ID bietet dir für deinen Online-Ruf eine optimale Plattform. Hier kannst du selbst bestimmen, wer was und wie viel über dich und von dir lesen darf. Außerdem kannst du deine Seite so professionell gestalten, dass du bei der nächsten Bewerbung ganz sicher einige Pluspunkte sammeln wirst.

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  • Allgemein, Karriere Online, Reputationsmanagement

Wir stellen vor: Nico Däsler, Fashioncode

2. Oktober 2009 um 12:20 von Anya Rutsche

Jung, dynamisch, erfolgsorientiert – So präsentiert sich Nico Däsler auf seinem myON-ID Profil. Doch nicht nur sich selbst stellt er seinen Besucher vor – Er ist Geschäftsführer bei Fashioncode.de und betreibt zudem die Modeblogs Mode-Guide.com und brandscore.de.

Nico_shirtNicos myON-ID Profil gleicht einem kleinen Online-Shop. Durch die Einbindung des RSS-Feeds seiner Produktseite, können sich Leser jederzeit informieren, welche Kleidungsstücke neu eingetroffen sind oder was der neueste Modeschrei ist.

Mit einem Blogmodul kannst auch du dir deinen Feed aus einem Blog ganz einfach in dein Profil laden. Hierzu gehst du im oberen Seitenbereich auf “Module hinzufügen” und suchst dir die passende Anwendung heraus.

Alle News auf einem Blick

Es lohnt sich übrigens öfters mal in Nicos Stream zu schauen. Hier fließen all seine Twitter-Aktivitäten hinein und wer richtig hinschaut, entdeckt schon mal den ein oder anderen Gutscheincode für Fashioncode.de, der übrigens offizieller Ed Hardy und Laguna Beach Store ist.

Nico_header2

Nico ist seit Juni bei myON-ID registriert: “Angemeldet habe ich mich auf Tipp von Milos Willing. Das Tolle an myonid ist, dass Inhalte von Blogs, RSS etc. einfach und schnell auf einer Seite zusammenzufügen sind, selbst für Leihen ein Kinderspiel. Zudem ist die Oberfläche selbst gestaltbar.”

Zeige, was im Internet über dich steht.

In Nicos Profil findest du die wichtigsten Webtreffer zu seiner Person. Falls du einen Allerweltsnamen hast, wird dir schon aufgefallen sein, dass du bei einer Googlesuche nicht leicht ausfindig zu machen bist.Nico_Webtreffer Bei myON-ID hast du die Möglichkeit die passenden Treffer zu selektieren und nur diese in deinem Profil anzeigen zu lassen. Damit bist du immer bestens informiert wenn dein Name im Spiel ist. Das gibt dir einerseits Sicherheit und stellt andererseits die Grundlage für die Erstellung deines Profils dar. Mit einer eigens entwickelten Suchtechnologie durchstöbern wir das Internet und liefern dir deine Treffer regelmäßig. Du selbst hast dann die Möglichkeit, die zu dir  gehörenden Webtreffer in dein Profil zu übernehmen.

Über Fashioncode.de

Fashioncode.de ist autorisierter Ed Hardy Onlineshop. Das offizielle Zertifikat versichert dir also, dass hier die aktuellen Original-Kollektionen des Designers Christian Audigier, d. h. folgende Labels: Ed Hardy, Smet und Crystal Rock, verkauft werden. Wenn du über eine eigene Homepage verfügst, bietet dir Fashioncode.de ein Affiliate Programm an, mit dem du am Erfolg des Unternehmens teilhaben kannst. Mehr Informationen über das Partnerprogramm findest du hier. Fashioncode.de ist euer Onlinefachhandel für Trendmarken und eine seriöse Adresse durch und durch.

Verlosung: Gewinne ein professionelles Profiltuning

Wir verlosen ein exklusives Profiltuning, welches ein individuelles Full-Design, einen Premium-Account im Wert von 72 Euro (1) und eine eigene Domain (2) beinhaltet. Wir werden dir ein optimiertes Profil mit allen Extras bei myON-ID erstellen, damit deine Internetpräsenz bald so professionell und individuell aufgebaut ist, wie die von Nico Däsler.

Alles was du dafür tun musst, ist dich bei myON-ID anmelden und deinen Profilllink mit folgendem Text twittern: >Ich möchte mich individuell präsentieren, deshalb bin ich bei myON-ID – http://ihrvorname-ihrnachname.myonid.de< Du hast noch kein myON-ID Profil oder bist nicht bei Twitter? Nicht schlimm, hinterlass hier einfach einen Kommentar, mit der Begründung, warum du deine Online-Präsenz verbessern willst.

(Teilnahmeschluss ist der 09.10.2009)

Viel Glück wünscht euch das myON-ID Team!

(1) Der Gewinn bezieht sich auf eine kostenlose Premiummitgliedschaft für ein Jahr.
Sie gehen hierbei keine Verpflichtungen ein und müssen keinerlei Bankdaten angeben.
(2) Die Domain ist frei wählbar und kann nur nach Verfügbarkeit vergeben werden.
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  • Allgemein, Tipps und Tricks

Klimawandel im myON-ID Büro – Christian Hubel ist nun fest an Bord

1. Oktober 2009 um 2:24 von Anya Rutsche

Schweißperlen stehen uns auf der Stirn, von kühler Herbstluft ist noch nichts zu spüren und das myON-ID Büro scheint aus allen Nähten zu platzen. Wir haben einen Neuen an Bord, nein Alten, naja Altneuen: Christian eben.

Im Team ist er zwar ein alter Hase, begrüßt wurde er heute morgen vom Chef aber trotzdem als wäre es sein erster Arbeitstag bei myON-ID. Christian Hubel hat sich bereits im Herbst 2008 myON-ID angeschlossen, studierte aber noch bis kürzlich Medienmanagement an der Mediadesign Hochschule in München und war deshalb nur zwei Mal wöchentlich im Büro. Ab heute wird Christian unser Produktmanagement in der Konzeption und Entwicklung aber täglich unterstützen. Das heißt, wir rücken noch näher zusammen und lassen unsere Köpfe gemeinsam rauchen.

Chrissi2a

Wir sind froh mit Christian Verstärkung eines “echten Onliners” gefunden zu haben, der eine hohe Affinität zu Social Media mitbringt. In den letzten vier Jahren war er nebenbei selbstständig tätig und betreibt bis heute den Medienblog München. Außerdem sammelte er u. a. beim Stadtportal muenchen.de umfangreiche Erfahrungen im Aufbau und Betrieb von Consumer-Portalen.

Wir heißen Christian (noch einmal) recht herzlich willkommen im myON-ID Team und freuen uns auf die Unterstützung bei spannenden Aufgaben, die vor uns liegen.

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  • Allgemein, Unternehmen

Die neue Ära der Kommunikation – Twitt sei Dank

30. September 2009 um 9:54 von Anya Rutsche

Was die Spatzen von den Dächern pfeifen, weiß Twitter schon längst. Nie zuvor war Kommunikation so schnell (-lebig) wie seit Beginn des Microblogging-Hypes. Ob privat, beruflich oder ein Mix aus beidem, durch den Mini-Mitteilungsdienst kommt jeder zum Zug.

Erst kam die Email, dann gab es Blogs, Foren, Instant Messenger und soziale Netzwerke, nun sind die Microblogging Dienste wie Twitter auf dem Vormarsch. Noch vor 10 Jahren waren wir begeistert über die Möglichkeiten und die Schnelligkeit von E-Mails, um mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten. Heute aber ist es für uns im Vergleich zu anderen, neuartigen Kommunikatikationsmitteln wie früher mit der guten alten (Schnecken-)Post – langsam und formell.

Eine neue Web-Ära bricht an
Wer die Kommunikation via dem Microblogging Service Twitter anbietet, steht im Zeichen der Zeit. Das Potential liegt in der Kommunikation und im offenen Austausch von Menschen miteinander. Die Möglichkeit, in Echtzeit zu kommunizieren und die Tatsache, dass Suchmaschinen Twitter-Nachrichten lieben, lassen das Potenzial des Dienstes für Unternehmen bereits vermuten. Hunderte von Applikationen und Diensten rund um Twitter sind außerdem Beweis dafür, dass sich Microblogging nicht nur bei privaten Nutzern großer Beliebtheit erfreut.

Die Magie des Schlüsselloch-Effekts
Wer möchte, hat verschiedenste Möglichkeiten sich öffentlich zu präsentieren und jeder kann unaufdringlich am Leben und den Interessen anderer teilhaben. Man fühlt sich als Beteiligter, Mitentscheider, ja sogar Freund des Gefolgten. Man stellt eine Frage auf  Twitter und wenige Sekunden später kommt Antwort. Man kündigt ein neues Produkt an und kurz darauf ist es in aller Munde. Eigen-PR, Pressemitteilungen, News, Verlosungen, Umfragen, ja sogar Stellenausschreibungen findet man immer häufiger auf dieser Plattform. Aber ist es wirklich so einfach, sich via Twitter der Welt mitzuteilen?

Twittern will gelernt sein
Qualität statt Quantität heißt die Quintessenz für erfolgreiches Gezwitscher. Egal ob interessanter Link, eine spontane Idee, ein Gedanke oder ein Kommentar – In deinem Tweet kann alles stehen, was du myonid-gezwitscherder Welt mitteilen möchtest. Wie eine Art Massen-SMS hast du die Möglichkeit, PR in eigener Sache zu betreiben. Nie zuvor ging dies so unkompliziert – aber auch einfach? Nein, denn um auf Twitter gelesen zu werden, braucht man Follower und die fallen nicht zwangsläufig vom Himmel. Nur wer sich wirklich der Konversation stellt, wird auch von anderen gehört werden.

Die Zukunft der personalisierten Kommunikation
Wer Twitter zwar nutzen möchte aber auch auf andere Marketingwerkzeuge zurückgreifen will, ist mit myON-ID bestens bedient. Hier hast du die Möglichkeit, selbst Artikel zu veröffentlichen, dich mit interessanten Personen zu vernetzen und deine Twitter-Nachrichten in deinem Stream auch für andere sichtbar zu machen, ohne dass sich diese dafür weder bei Twitter noch bei myON-ID anmelden müssen. Somit steht der Selbstvermarktung nichts mehr im Weg.

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  • Allgemein, Reputationsmanagement

Wahlknigge 2009: Wählen gehen? Ja – aber wie?

25. September 2009 um 2:53 von Anya Rutsche

Typisch Deutschland. Hier hat eben (fast) alles seine Bestimmungen. Sogar wie, wielange und in was man seine Stimme abgibt. Damit am Wahlsonntag auch alles korrekt abläuft, hier einige Regeln zum “richtig Wählen”. Und das ist gar nicht so einfach!

Die Kleiderordnung.
Grundsätzlich wollen wir damit beginnen, dass der/die WählerIN überhaupt bekleidet ist. Anänger der Freikörperkultur können zwar unbekleidet nach Mexiko in Urlaub fliegen, aber nicht wählen gehen. Bekleidete Wähler sollten jedoch streng darauf achten, keine Parteilogos offen zu tragen, da sie sonst des Wahllokales verwiesen werden oder das betreffende Kleidungsstück ablegen müssen. “Oben ohne” ist dabei allerdings auch wieder nur männlichen Wählern gestattet. Und in Ausnahmefällen.

Die Krux mit dem Kreuzchen.
Wie und wo setzt man denn nun das Kreuzchen – oder Häkchen? Ist evetuell auch ein Smiley erlaubt? Prinzipiell ist alles erlaubt, das eine eindeutige Stimabgabe signalisiert. Auch das Wahlwerkzeug ist freigestellt: Kajal, Lippenstift, Edding, ein rußiges Streichholz – solange man damit das Kästchen trifft. Zeichnungen, Sprüche oder sonstige Meinungsäußerungen machen die Wahl allerdings ungültig.

3, 4 oder 5 Minuten?
Das gilt vielleicht beim Eierkochen, nicht aber beim Wählen. Es darf jeder solange überlegen, wie er/sie möchte. Einschränkungen gibts aber natürlich auch hier: Da die Öffnungszeiten der Wahllokale beschränkt sind, sollten Langzeitwähler etwas Rücksicht auf ihre Mitwähler nehmen und sich möglichst vorher schon Gedanken machen, wem ihre Stimme gelten soll.

Twittern ja, petzen nein.
Es darf während der Wahl frei kommuniziert werden – solange man es leise tut und dabei das Wahlgeheimnis nicht verletzt. Twittern, telefonieren, SMS schicken, grundsätzlich erlaubt.

2 Bier und einen Schnaps bitte.
Das sogenannte Wahllokal sollte keinesfalls mit einem gastronomischen Betrieb verwechselt werden! Es wird allerhöchstens zu bösen Blicken, im schlimmsten Falle auch zum Platzverweis führen, wenn man stark alkoholisiert das Wahllokal betritt oder gar versucht, eine Bestellung abzugeben. Die einzige Wahl, die man hier hat, ist die aus unterschiedlichen Parteien. Zwar geht es hier um Prozente, aber bitte nur auf dem Papier.

myON-ID freut sich auf eine faire Wahl!

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  • Allgemein

Die Piraten sind im Vormarsch! Klarmachen zum Ändern: Sonntag ist Wahlkampftag!

24. September 2009 um 10:13 von Anya Rutsche

Um Wahlkampf 2.0 zu bieten, reicht es nicht aus, althergebrachte Instrumentarien auf Internet-Seiten zu verlegen und sich einen trendigen Twitter-Account einzurichten. Es ist ein kultureller Wandel notwendig, der Bürger und Wähler einbindet.

Aber in wie weit heben Blogs, Videobotschaften, Fragen in Online-Foren, Netzwerke wie Facebook, studiVZ und Twitter mit jeder Menge Kurzmitteilungen deutscher Politiker wirklich die Stimmung der Wähler im Internet?

Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben zehntausende Twitter-Mitteilungen per Computer durchforstet und nach Themen und Emotionen ausgewertet. Das Ergebnis: Spitzenpolitiker der kleinen Parteien emotionalisieren die Twitter-Nutzer stärker als die Kanzlerkandidaten. Auch das vorübergehende Umfrageplus nach dem Fernsehduell spiegelte sich in Twitter wieder, welches laut Twitter-Gemeinde definitiv von Frank-Walter Steinmeier “gewonnen” wurde. Welchen Effekt hatte dieser Sieg?

Bild: Wenda/dpa/tmn

(Bild: Wenda/dpa/tmn)

Die Zahl der Mitteilungen mit Wörtern, die positive Emotionen transportieren, stieg deutlich an – um jedoch bereits wenige Tage später wieder auf das Niveau vor dem Duell zu sinken. Dies ergab eine Computerauswertung von Twitter-Mitteilungen des Lehrstuhls für Strategie und Organisation der TUM, die 130.000 Twitter-Botschaften zwischen dem 26. Juni und dem 16. September 2009 umfasst.

Muss Wahlkampf langweilig sein?
Der Wahlkampf ist deshalb so langweilig, weil er Jahr für Jahr eine Wiederholung des Partei-Marketings ist. Wie die zweite Wiederholung der dritten Staffel “Friends” quasi. Bemühte YouTube-Videos von Parteien und Abgeordneten  reißen es auch nicht raus, weil auch diese lediglich eine Wiederholung sind. Also die zweite Wiederholung der dritten Staffel Friends, diesmal im Internet. Ein Wahlkampf 1.0 mittels Medien des Web 2.0, ohne Dialog und Kommentarfunktion, gewinnen zu wollen, sei aussichtslos, so Florian Semle, Politik- und Kommunikationsprofi, sowie Betreiber der freelations.de Webseite.

Nutzen denn unsere Politker neue Kommunikationswege wie Twitter, Facebook und Co. , weil sie “hip” sind, oder setzen sie diese sinnvoll ein?
Es gibt sicherlich Politiker, die die Plattformen sinnvoll einsetzen. Es hat aber den Anschein, der Großteil setze sie aber wohl eher ein, weil man sie einsetzen muss. Es ist eben “Trend”. Aber wo da der Mehrwert für den Wähler liegt, ist (und bleibt wohl auch) eine spannende Frage. Die “Twittergemeinde” jedenfalls klagt, dass es noch immer zu wenig Informationen seitens der Parteien mittels solcher Plattformen gäbe. Die Kommunikation mit dem Wähler bliebe also weiterhin aus.

Es gibt auch Lichtblicke
Laut Umfragen und Statistiken tendieren Erst- und internetaffine Wähler eher zu jungen Politikern, die meist auch den besseren Internetauftritt hinlegen. Liegt es am Alter? Nein, wohl eher an der Angst vor Neuem, Mutlosigkeit vs. Veränderung. Parteien wie die Piraten experimentieren hingegen, suchen den Dialog und nutzen die neuen Medien eben “richtig”. Es bleibt abzuwarten, ob politikfreie Tweets und lahme Videos tatsächlich überzeugen.

Umfangreichen Testergebnisse zum Wahlkampf 2.0 könnt ihr euch übrigens hier anschauen.

Sonntag ist Zahltag. Nein, Wahltag.

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Wahlk(r)ampf im Internet – Politische Denkwege 2.0

22. September 2009 um 10:14 von Anya Rutsche

Letzten Mittwoch haben sich zum zweiten Mal in München Marketing und PR – Interessierte zum Social Media Club (SMC) getroffen. Der SMC kommt ursprünglich aus Amerika, wo er im Jahre 2006 von Chris Heuer und Kristy Wells gegründet wurde. Weltweit tauschen sich mittlerweile verschiedenste Personengruppen zum Thema Social Media aus.

Dieses Mal stand passend, zur anstehenden Bundestagswahl, die liebe Politik auf dem Programm. Immer mehr Parteien sind auf Netzwerken wie studiVZ und Facebook zu finden, doch werden wir in Deutschland auch einen “Obama-Effekt” sehen? Und wie sieht es eigentlich mit den Chancen des Reputationsaufbaus durch die Nutzung einzelner Parteien im Social Web aus?

Das waren Fragen, die es von Florian Semle, dem einstigen PR-Leiter der Grünen Fraktion im Bayerischen Landtag, zu beantworten galt. Schnell war klar, dass wir noch sehr weit davon entfernt sind, einen Wahlkampf mittels neuer Medien zu entscheiden.

Der Weg, welchen deutsche Parteien zur Zeit gehen, sei grundsätzlich der Falsche:

“Der diesjährige Wahlkampf ist der Versuch seitens der Parteien, das Marketing 1.0 mit den Medien des Web 2.0 fortzusetzen”, so Florian der mit seinem Blog freelations.de, die Kommunikation 2.0 näher betrachtet. Nur wer das Social Web und damit vor allem den offenen Dialog richtig einsetzen kann, wird später ganz vorn dabei sein.

Ein gutes Beispiel bietet die neu gegründete Piratenpartei. In der Presse spricht man zwar derzeit noch von einem absehbar enttäuschenden Ausgang für die Partei, da das Thema Internet für eine soziale Bewegung nicht ausreiche. Doch Fakt ist, dass sie es innerhalb weniger Wochen geschafft haben, sich bei vielen “Nerds” einen Favoritenstatus einzuheimsen. “Diese Partei hat aus dem Wahlkampf 2.0 das beste rausgeholt und sie sind, was die Anwendung der Tools und die Verkörperung der Kultur anbelangt, ganz vorn dabei”, sagte Florian auf die Frage nach seinem Gewinner der “Online-Wahlkampagnen-Einbindung”.

Für die Zukunft sieht der Blogbetreiber einen ganz klaren Trend: “Die Social Media Strategie der Zukunft dürfte der Aufbau einer parteinahen Community sein, mit der man einen kontinuierlichen offenen Dialog eingeht, weil man die Fans der Community für den nächsten Wahlkampf braucht, um durch sie politische Legitimität zu erreichen”. Rufaufbau wird bei den Parteien also genauso funktionieren, wie bei einer Marke. Derjenige, der weiß, wie er mit Kritik umzugehen hat und frühzeitig (also nicht erst im laufenden Wahlkampf ) darauf reagiert, bekommt wertvolle Reputationspunkte.

Der diesjährige Wahlkampf ist zwar schon fast vorbei. Es bleibt aber abzuwarten, was sich die Parteien in vier Jahren einfallen lassen (müssen), um mehr Wähler für sich zu gewinnen.

Die ganze Präsentation von Florian Semle gibt es hier:

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  • Allgemein, Reputationsmanagement

Wahlen 2.0 – Wie gut präsentieren sich deutsche Parteien im Internet?

18. September 2009 um 7:17 von Anya Rutsche

Auf Grund der bevorstehenden Bundestagswahlen am 27. September steht unser Blog diese Woche ganz unter dem Motto Wahlwochen 2.0.

Yes we can – oder doch eher – Yes we gäähn? Überall wird über die Internetpräsenz der Parteien diskutiert. Ja, Deutschlands Parteien betreibt Wahlkampf über das Internet. Aber wie gut sind sie darin und wem gelingt der Internetauftritt am besten? Bedeutet ein YouTube Video oder eine Facebook-Gruppe gleich, dass man den Dialog im Internet gefunden hat? Was bedeutet es überhaupt, einen Wahlkampf 2.0 zu führen.

CDU, CSU, SPD, FDP, Die Grünen, Die Linke, Piraten Partei und viele weitere Parteien stellen sich am Sonntag zur Wahl:

Wird die Zukunft der Wahlpropaganda im world wide web liegen und wenn ja, werden dann die Risiken höher sein, einen Ruf zu verlieren oder die Chancen größer, sich Reputations- oder Vertrauenspunkte bei potentiellen Wählern aufzubauen? Ebenfalls zu bedenken, wie sieht es mit der Beeinflussung auf junge Wähler aus? Wird es Gefahren geben, dass radikale Parteien schneller  an Einfluss gewinnen und wird die Meinungsfreiheit des Internets die selbe bleiben?

Das sind alles Fragen, die wir uns gestellt haben und in den nächsten Tagen versuchen werden, zu beantworten.

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Wiesnguide 2.0: Oktoberfest-Knigge – Blamieren, nein danke!

18. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche

Wie verhalte ich mich im Bierzelt und am Tisch oder was muss ich anziehen, wenn ich mit Geschäftspartnern oder der Firma auf die Wiesn geh? Ist es wirklich nötig: Stil und Etikette auf dem Oktoberfest?

Trinken, feiern, flirten. Beim Wiesnbesuch mit dem Chef aber bitte alles in “Maßen”. Wir hoffen natürlich, euch mit unserem Wiesnguide 2.0 schon ein bißchen weitergeholfen zu haben. Der Spaß auf dem größten Bierfest der Welt soll natürlich nicht auf der Strecke bleiben, aber bei einem Firmenbesuch sollte doch auf die ein oder andere Kleinigkeit geachtet werden, damit Job und Karriere nicht darunter leiden müssen.

Ein Knigge für alle Fälle
Zum Abschluß unserer Wiesnguide-Reihe möchten wir euch eine Dame vorstellen, die sich über das Thema “Reputation zum Oktoberfest” schon vor einem Jahr Gedanken gemacht hat und darüber ein  interessantes Buch geschrieben hat. Mit dem “Oktoberfest-Knigge” geht die Verhaltensregel-Expertin Lydia Morawietz allen typischen Fragen, die ein Wiesnneuling mitbringt, auf den Grund. Seit mehreren Jahren gibt die Beraterin für Etikette ihr Wissen an Manager, Führungsteams und Jobbewerbern in Seminaren weiter und kann als gebürtige Münchnerin auf eine langjährige Wiesnerfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Personengruppen zurückblicken.

Ruf und Image bewahren und dabei Spaß haben
Die Idee dieses Buch zu schreiben kam der Autorin spontan. “Ich war unzählige Male mit Geschäftspartnern, Kollegen, internationalen Gästen und Mitarbeiterin auf dem Oktoberfest und da habe ich so einiges Erleben dürfen. Und das war sicher nicht immer lustig und für so manchen am nächsten Tag eher peinlich. Um diese Fettnäpfchen zu vermeiden, dafür gibt es im Oktoberfest-Knigge ein paar nützliche Tipps.“

Buchverlosung

Zum Auftakt der Wiesn verlost myON-ID fünf Mal das Buch “Oktoberfest-Knigge von Lydia Morawietz“. Alles was ihr dafür tun müsst, ist eure witzigste Wiesn-Erfahrung hier als Kommentar zu schreiben (die Namen können dafür natürlich frei erfunden sein).

Viel Spaß auf der Wiesn wünscht euch das myON-ID Team.

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