Wir benennen Ruflotse in secure.me um und launchen weltweit eine neue Version unseres Dienstes

30. November 2011 um 14:05 von Mario Grobholz

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Heute haben wir große Nachrichten für Ruflotse: In den vergangenen Jahren haben wir den Online-Dienst zum führenden deutschsprachigen Online-Dienst für den Schutz der Privatsphäre und Reputation aufgebaut. Heute betreten wir damit internationales Parkett:

Wir launchen weltweit eine neue, kostenfreie Version. Mit der Internationalisierung des Dienstes reagieren wir auf die global stark ansteigende Nachfrage nach unserer Lösung. Für die weltweite Aufstellung haben wir unseren Online-Service in secure.me umbenannt und in zehn Sprachen realisiert. Neben dem Standort München, von dem aus wir die Erschließung des EMEA-Marktes vorantreiben, haben wir - wie hier schon einmal angekündigt - ein Büro in San Francisco, Kalifornien, eröffnet. Die neue Version von secure.me ist zunächst für Facebook unter www.secure.me nutzbar. Registriert Euch jetzt kostenlos.

Schutz sensibler persönlicher Daten
Das Internet und soziale Netzwerke sind längst unser ständiger Begleiter geworden – ob in der Arbeit vor dem PC, zuhause vor dem Fernseher oder mobil im Zug oder in der Hosentasche auf dem Pausenhof. Dabei fließen ständig persönliche Daten ins Netz – von uns selbst oder von Freunden, Bekannten und Fremden veröffentlicht. Es lässt sich daher kaum noch überblicken, welche persönlichen Daten über uns für Dritte im Internet einsehbar sind. Um seine individuelle Privatsphäre zu schützen, muss der Nutzer eigenverantwortlich tätig werden: Denn weder können Gesetze so schnell greifen wie sich der Markt entwickelt, noch helfen Privatsphäreeinstellungen einzelner Dienste langfristig, da sie sich schnell mit dem Markt verändern. Der Nutzer hat also nur dann Kontrolle über seine Privatsphäre, wenn er sie selbst bewachen kann. Eltern sollten sich in der Pflicht sehen, dies für ihre Kinder zu tun. Zu diesem Zweck haben wir secure.me geschaffen.

Einmalig mit dem Facebook-Account verbunden, lässt sich secure.me kostenfrei nutzen. Nach Aktivierung überprüft secure.me rund um die Uhr zuverlässig das persönliche Facebook-Profil sowie das Facebook-Freunde-Netzwerk des Nutzers oder dessen Kinder. secure.me analysiert bei Bedarf auch historische Daten und Ereignisse und stellt die Ergebnisse dem Nutzer zur Verfügung. Auf Wunsch hält secure.me die Nutzer per E-Mail-Alert auf dem Laufenden. Mit secure.me lassen sich bis zu drei Facebook-Accounts beobachten. Der Dienst ist als Web-App entwickelt und daher auch für die Nutzung auf Tablet-PCs optimiert.

Eltern haften für Ihre Kinder – auch im Internet
Die jüngste EU Kids Online-Studie, veröffentlicht im September 2011, hat gezeigt, dass bereits mehr als jedes zehnte Kind in Deutschland (11 Prozent) sich schon einmal mit einer Person getroffen hat, die es im Internet kennengelernt hat. Jedes zwanzigste Kind berichtete davon, schon einmal im Internet gemobbt wurde. Knapp ein Fünftel (18 Prozent) der deutschen Kinder sind schon einmal mit Inhalten in Berührung gekommen, die dem Ruf oder der Privatsphäre einer Person potenziell schaden könnten. Um die Kinder zu schützen, beobachten 48 Prozent der europäischen Eltern von Kindern zwischen 9 und 12 Jahren und 36 Prozent der Eltern 13-16jähriger Jugendlicher, welche Kontakte sie in sozialen Netzwerken hinzufügen. 44 Prozent der Eltern 9-12jähriger Kinder beobachten deren Profile in sozialen Netzwerken. Zugleich tun dies 39 Prozent der Eltern 13-16Jähriger.

Eltern haben einen starken Bedarf nach Kontrolle und Sicherheit für ihre Kinder im Internet und speziell in sozialen Netzwerken. Insbesondere in den vergangenen Monaten haben wir hierfür eine steigende Nachfrage verzeichnet. Wir haben uns daher entschieden, Eltern mit secure.me weltweit einen umfassende Überblick über die Online-Aktivitäten ihres Nachwuchs zu verschaffen. Wir wissen auch, dass es Kindern und Eltern häufig missfällt, auf Facebook miteinander befreundet zu sein. Zudem haben Eltern nicht die Zeit, Facebook kontinuierlich zu überwachen. Um dieses Problem zu lösen, haben wir secure.me realisiert. Eltern müssen nicht bei Facebook registriert sein, um secure.me zu nutzen.

Erklär-Video – Bilder sagen mehr als 1000 Worte
secure.me schützt Deine Privatsphäre bei Facebook. Wie das funktioniert erklären wir in diesem Video:

Wir bedanken uns bei allen, die uns auf unserem Weg so tatkräftig unterstützen und an uns glauben. Vor allem aber danken wir den über 50.000 Ruflotse-Kunden. Wir versichern Euch, mit Herzblut und Hochdruck an weiteren neuen interessanten Funktionen für mehr Sicherheit und Privatsphäre im Internet zu arbeiten. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns auch die nächsten Monate auf diesem Weg begleitet!.

Für alle, die secure.me schon testen konnten: Wir sind sehr auf Euer Feedback gespannt!

Lob aber auch Kritik, Deinen ersten Eindruck oder konkrete Anregungen kannst du uns direkt an beta@secure.me schicken! Wir schalten täglich neue secure.me-Nutzer frei. Sollte Ihr secure.me-Account noch nicht freigeschalten sein, bitten wir um etwas Geduld. Bestehende Ruflotse-Kunden werden von uns automatisch in den nächsten Wochen auf secure.me überführt.

Für alle die noch nicht bei secure.me registriert sind – Hier lang ;-)

Mario GrobholzDieser Artikel wurde von Mario Grobholz geschrieben.
Mario Grobholz ist Gründer und Ideengeber der myON-ID Media GmbH. Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur entwickelte in den letzten 10 Jahren für führende Internet, Telekommunikations- und Medienunternehmen Internetstrategien und -konzepte. Seit 1999 plant und betreibt er erfolgreich Consumer-Portale und Social Networks u.a. bei WEB.DE, o2 und Eurosport.
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4 Kommentare für “Wir benennen Ruflotse in secure.me um und launchen weltweit eine neue Version unseres Dienstes”

Mhmm.
30. November 2011 um 16:31

Secure.me informiert mich also über Photos und Beiträge bei Facebook, in die ich getagged bin?

Kleiner Hinweis: Das tut die Notification-Funktion in Facebook auch. Für den Rest gibt es Google Alerts.

Mario Grobholz
30. November 2011 um 17:15

Hallo Mhmm. Das ist “nicht ganz” korrekt.

secure.me informiert Dich – selbst wenn Du NICHT auf dem Foto markiert bist!

Hierfür setzen wir biometrische Gesichtserkennung ein. Damit besteht erstmals die Möglichkeit über neue Fotos im Facebook-Freunde-Netzwerk informiert zu werden, selbst wenn ich NICHT darauf markiert wurde. Da secure.me rund um die Uhr, also 24×7 arbeitet besteht eine lückenlose Überwachung. Das bekommst Du nicht bei Facebook und auch nicht bei Google Alerts.

Du solltest so also kein Partyforo mehr verpassen, das von Freunden online gestellt wurde ohne Dir Bescheid zu geben.

Mhmm.
30. November 2011 um 20:46

Jetzt halte ich das Ganze für noch eine Ecke unseriöser als sowieso schon. An die nichtöffentlichen Profile kommt ihr nicht ran. Damit sind schon mal 95% aller Fälle raus.

Verbleiben die 5% der Leute, die ihr Profil auf öffentlich gestellt haben. Bei 800 Mio Facebook-Mitgliedern sind das immer noch 40 Mio Menschen. Willst Du sagen, dass Facebook es euch erlaubt und euer Tool es schafft, die Fotouploads von 40 Mio Facebook-Mitgliedern in Echtzeit zu scannen? Unwahrscheinlicher als unwahrscheinlich.

Mario Grobholz
30. November 2011 um 21:33

Das ist leider wieder nicht richtig und in keinster Weise “unseriös”. Du kennst den Service nicht und suchst, warum auch immer, “ein Haar in Suppe”.

secure.me scannt nicht das öffentliche Facebook, sondern DEIN Facebook Profil und DEIN Freunde-Netzwerk. Hierfür gibt uns der Nutzer selbst Zugriff auf diese Daten.

Dann scannen wir tatsächlich rund um die Uhr nach neuen Fotos und informieren den Nutzer wenn er darauf abgebildet ist.

Glaubst Du nicht? Dann registrier Dich – ist kostenlos. Wir schalten in den nächsten Wochen immer mehr Nutzer frei.

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