Archiv für April 2011



Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 2

28. April 2011 um 8:45 von Philipp Strobel

Im ersten Teil unserer Interview-Serie waren unsere Experten aus dem Tourismussektor letzte Woche einstimmig der Meinung, dass Social Media für die Tourismusbranche viel Potenzial hat und eine hohe Relevanz besitzt. Heute nehmen die befragten Branchen-Kenner im zweiten Teil der Interview-Serie zu den Chancen von Social Media im Tourismusbereich Stellung.

Wie der eigene Urlaub will die Social Media Expedition der Tourismusbranche schließlich gut geplant sein. Dementsprechend wichtig sind die Reisevorbereitungen: Erst wenn klar ist, welche Aktivitäten während der Social Media Expedition sinnvoll, effektiv und chancenreich sind, kann die Reise gebucht werden!

Um das Potenzial von Social Media für die Tourismusbranche einzuschätzen, haben sich folgende Tourismusexperten für uns auf die Reise gemacht: Nadja Waldraff von HolidayCheck.de, Karen Liller von STA Travel, Birgit Ströbel von Holidayinsider.com und Dr. Ingo Markgraf von REWE Touristik:

Frau Waldraff, Frau Liller, Frau Ströbel und Herr Dr. Markgraf, welche Potenziale und welchen Nutzen sehen Sie in Social Media insbesondere für die Tourismusbranche? In welchem/welchen Unternehmensbereich/en zahlt sich Social Media Ihrer Ansicht nach am besten aus?

Nadja Waldraff, HolidayCheck.de: Das größte Potenzial für den Tourismus bieten sicher die Bewertungsportale. Der Trend hin zur offenen Kommunikation birgt eine große Chance für die Branche. Die Erfahrungsberichte von Gästen bieten Hotels ein kostenloses Marketingtool bzw. ein kostenloses Qualitätsmanagementtool, mit dem sie auf Missstände unverzüglich aufmerksam gemacht werden.
Karen Liller, STA Travel: Viele Menschen durchforsten zu Beginn ihrer Urlaubsplanung erst mal das Internet. Sie suchen nach Inspiration und Information, nach coolen Reisezielen, nach Insidertipps und Erfahrungen von anderen Urlaubern und nach besonderen Touren oder Erlebnissen. Social Media hat in dieser ersten Phase der Urlaubsplanung meiner Meinung nach ein großes Potenzial. An dieser Stelle kann man als Reiseunternehmen z. B. in Foren helfend zur Seite stehen, kann durch authentische Videos und Fotos inspirieren, in Podcasts oder eigenen Erlebnisberichten seine Reiseexpertise beweisen, durch die Analysen von Suchanfragen Reisetrends herausfinden und vieles mehr.

Sehr wichtig ist meiner Meinung nach der Einsatz von Social Media im Bereich Recruiting. Schließlich sind Nachwuchskräfte und Young Professionals Digital Natives. Diesen ist es wichtig, wie sich ihr zukünftiger Arbeitgeber im Internet präsentiert und von der Online Community bewertet und wahrgenommen wird. Wir hören immer öfter von Bewerbern, dass sie sich eingehend in unserem Corporate Blog und auf unserer Facebook-Fanpage über STA Travel, unsere Unternehmenskultur, Aufstiegschancen und die Arbeit der Abteilungen informiert haben. Die Kategorie „Jobs & Karriere“ ist die meistgeklickte bei uns im Blog!

Daher mein Tipp für andere Reiseunternehmen: Nutzt die Chance, durch eure Aktivitäten im Social Web Employer Branding zu betreiben – also aktiv mitzugestalten, wie eure Marke im Internet wahrgenommen wird.

Birgit Ströbel, Holidayinsider.com: Empfehlungen und authentische Meinungen haben im Bereich Tourismus einen sehr hohen Stellenwert. Hier liegt viel Potenzial in Social Media, der gegenseitige Erfahrungsaustausch, verbunden mit affinen, lokalen Tipps kann und wird sich weiter entwickeln und einen Mehrwert für Reisende bringen. Darüber hinaus lässt sich so die Reichweite eines akzeptierten Portals wie Holidayinsider.com spielerisch steigern.

Social Media steckt in vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen: viele Urlaubsziele experimentieren hier mit teilweise ganz interessanten Erfolgen. Derzeit sehen wir dennoch keine Mainstream-Aktivitäten, sondern sehen Social Media vielmehr als einen möglichen Kanal zur Gewinnung von User-generated Content.

Dr. Ingo Markgraf, REWE Touristik: Eines der größten Potenziale für uns ist sicher, dass wir Kunden erreichen können, die wir über klassische Medien kaum oder nur sehr schwer erreichen. Damit meine ich vor allem junge Menschen, „Digital Natives“. Ein großer Vorteil für uns als Reiseveranstalter ist ja, dass das Thema Urlaub bei den Menschen extrem positiv besetzt ist. Wir verkaufen eben keinen Atomstrom, sondern die hoffentlich schönste Zeit im Jahr. Deshalb können wir die Menschen im Web sehr positiv, sehr direkt und emotional ansprechen. Weiterempfehlungen, Tipps und Hinweise von Freunden – die großen Assets des Social Web – sind für die Reisebranche von immens großer Bedeutung.

Vielen Dank an unsere Gesprächspartner für das freundliche Interview und für diesen interessanten Ein- und Ausblick!

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass jeder der von uns befragten Tourismusexperten den Austausch von Empfehlungen, Meinungen und Erfahrungen von und für Reisende als große Chance für die Tourismusbranche sieht. Eine positive und transparente Kommunikation der Tourismusakteure sollte durch die Social Media Aktivitäten weiter gefördert werden, um einer im Tourismus besonders geforderten Service- und Kundenorientierung gerecht zu werden.

Zum anderen ist Social Media eine große Chance für die Tourismusakteure selbst: Der Einsatz von Social Media in den Bereichen Human Resources und Recruiting unterstützt die Unternehmen dabei, sich bei Bewerbern – unter denen sich zunehmend immer mehr sogenannte „Digital Natives“ befinden werden – als innovativer und attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

In Kürze lesen Sie hier, wie unsere Tourismusexperten dies umsetzen und wie sie in ihren Unternehmen in Sachen Social Media aufgestellt sind – es bleibt also spannend!

Fortsetzung folgt…

Weitere Teile dieser Interview-Serie:

  • Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 1
  • Social Media Expeditionen: Tourismusbranche noch nicht am Ziel angekommen

Weitere Branchen-Specials:

  • Social Media in DAX-30-Unternehmen: Einige fest im Sattel, viele mit noch angezogenen Zügeln
  • Social Media im Finanzsektor – Banken fassen Fuß, Versicherungen ziehen nach
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Avira kooperiert mit Ruflotse: Nächste Evolutionsstufe der IT-Sicherheit ist der Schutz der Privatsphäre und Reputation im Internet

26. April 2011 um 10:41 von Mario Grobholz

Wir haben von Ruflotse aus mit Avira eine Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam die sorgenfreie und sichere Internet- und Facebook-Nutzung zu fördern. Ziel ist es, den Schutz vor Malware des IT-Sicherheitsexperten Avira mit dem Schutz der Privatsphäre und Online-Reputation von Ruflotse zu kombinieren. Zum Start der Kooperation können Avira Kunden den Online-Reputationsservice Ruflotse Protect Plus in einer Aktion vom 26. bis 30. April 30 Tage lang gratis nutzen. Anschließend erhalten die Avira Kunden 25 Prozent Rabatt auf das reguläre Ruflotse-Angebot.

Wir sind der Meinung, dass der Bedarf nach Sicherheit im Internet eine neue Evolutionsstufe erreicht hat: Bisher galt es die Hardware, also den PC, Laptop oder ein Netzwerk und das Surfen im Internet zu schützen. Seitdem wir nun alle in großem Umfang die persönlichsten Daten ins frei zugängliche Internet einstellen, reicht dieser Schutz nicht mehr aus. Es geht nun um eine Stelle, die verletzlicher und verwundbarer sein kann als der PC: unsere Privatsphäre, unsere Reputation also unsere Identität im Internet – vor allem auch bei Facebook. Genau hier setzt Ruflotse an.

Thorsten Bruchhäuser, Director Consumer Business der Avira GmbH meint dazu:
„Durch die Kooperation mit Ruflotse fördern wir eine freie und sichere Webnutzung, die über den obligatorischen Virenschutz hinausgeht und auch persönliche Daten im Internet und auf Facebook umfasst. Laut Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien Bitkom sind 72 Prozent aller Deutschen online und drei Viertel davon sind Mitglied in sozialen Netzwerken, alleine bei Facebook sind 16 Millionen Deutsche aktiv. Der Schutz persönlicher Daten im Internet wird in den kommenden Jahren eine ähnlich hohe Priorität einnehmen wie dies heute bei Antiviren-Software der Fall ist. Wir freuen uns, das Sicherheitslevel der Internetnutzer gemeinsam mit Ruflotse weiter nach oben schrauben zu können.”

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Avira!

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Social Media Expeditionen: Erfolgsgeschichten aus der Tourismusbranche, Teil 1

20. April 2011 um 8:44 von Philipp Strobel

Kürzlich haben wir uns auf Spurensuche begeben, um herauszufinden, welchen Weg die Tourismusbranche auf ihren Social Media Expeditionen eingeschlagen hat. Wir kommen dabei zum dem Schluss, dass die Tourismusakteure die vielfältigen Möglichkeiten des Social Web noch besser und effizienter nutzen könnten. Um auch in Sachen Social Media auf die bevorstehende Urlaubssaison 2011 vorbereitet zu sein, haben wir vier Experten aus der Tourismusbranche zu ihren Social Media Erfahrungen befragt: Nadja Waldraff von HolidayCheck.de, Karen Liller von STA Travel, Birgit Ströbel zu Holidayinsider.com und Dr. Ingo Markgraf von REWE Touristik.

Die heutige Frage ist der Start einer mehrteiligen Serie, die wir hier in unserem Blog bereitstellen: Seien Sie gespannt, wie die Social Media Erfolgsgeschichten der Tourismusbranche weitergehen!

Frau Waldraff, Frau Liller, Frau Ströbel und Herr Dr. Markgraf, welchen Stellenwert hat Social Media bei Ihnen im Unternehmen?

Nadja Waldraff, HolidayCheck.de: HolidayCheck ist an sich schon ein soziales Medium, weshalb die Frage nach der Wichtigkeit von Social Media Marketing relativ schnell beantwortet war. Innerhalb des Unternehmens gibt es zwar eine zentrale Stelle, die sich um die Koordinierung kümmert, das Thema ist aber in allen Teams präsent. Auch intern wird Social Media häufig zur Kommunikation genutzt, z. B. in eigenen Abteilungsblogs.

Karen Liller, STA Travel: Social Media hat einen hohen Stellenwert bei STA Travel, schließlich richten sich unsere Reiseprodukte vor allem an eine junge und junggebliebene Zielgruppe – und die ist nun mal sehr aktiv im Social Web.

Birgit Ströbel, Holidayinsider.com: Als größtes Ferienunterkunftsportal spricht Holidayinsider.com primär den Kundenwunsch „Suchen & Buchen“ an. Eine verbreitete Fragestellung unserer Kunden besteht darin: „Wo kann ich zum Zeitpunkt X mit meiner Familie stadtnah, kinderfreundlich und mit Wellness angenehm urlauben?“ Die soziale Komponente ist hierbei noch relativ gering. Sobald allerdings Unterkünfte in der näheren Auswahl gelandet sind, wird gerne der Facebook- oder Twitter-Button benutzt, um Freunde zu informieren oder eine Gruppenentscheidung zu treffen. Das zeigt uns bereits heute, dass für die Entscheidungsfindung zunehmend das Social Web hinzugezogen wird.

Nach erfolgter Buchung sowie nach der Urlaubsrückkehr teilen unsere Kunden gerne ihre Erfahrungen über das Social Web und empfehlen Reiseziele auch weiter.

Dr. Ingo Markgraf, REWE Touristik: Wir haben die ständig wachsende Bedeutung von Social Media erkannt und setzen uns intensiv mit den Chancen auseinander, die uns das Thema als Reiseveranstalter bietet. Und wir sammeln Erfahrungen: Mit unseren Veranstaltermarken ITS und TJAEREBORG oder mit unserer Hotelmarke CLUB CALIMERA sind wir auf Facebook aktiv. Als REWE Touristik – als Teil eines großen Konzerns – sind wir dabei in eine Gesamtstrategie eingebunden. Wie für alle anderen Unternehmen heißt es natürlich auch für die REWE Touristik: „Learning by doing“. Social Media ist dynamisch, direkt und manchmal eben nicht vorhersehbar.

Herzlichen Dank an unsere Tourismus-Experten für die interessanten Antworten!

Die Befragten sind sich einig, dass Social Media für die Tourismusbranche besonders wichtig ist und in Zukunft auch noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Social Media bietet den Tourismusakteuren sowohl die Chance der aktiven Kommunikation mit den relevanten Zielgruppen als auch diesen die Möglichkeit zu geben, direkt mit dem Unternehmen kommunizieren zu können.

Im nächsten Beitrag werden unsere vier Tourismus-Experten unter anderem auf das Potenzial von Social Media für die Branche näher eingehen. Wir sind also gespannt, was uns die Experten weiter zu berichten haben! Fortsetzung folgt…

Nadja Waldraff ist seit Januar 2011 Marketing Managerin Social Media bei HolidayCheck.de. Nadja Waldraff hat International Business & Tourism Management an der Heidelberg Business Academy studiert. Vor ihrer Tätigkeit als Marketing Managerin Social Media unterstützte sie HolidayCheck.de bereits im Bereich Presse & Redaktion.

Karen Liller ist seit Anfang 2010 verantwortlich für die Social Media-Strategie und -Aktivitäten des Reiseanbieters STA Travel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihre Karriere begann 2005 in der PR-Branche. Doch erst als zu ihrer Leidenschaft für Kommunikation auch die Begeisterung für Social Media kam, wurde aus daraus ein konkreter Berufswunsch. Sie hat vielfältige Erfahrung im Bereich Public Relations, Corporate Blogging, Community Management, Online Marketing und Social Media Communication.

Birgit Ströbel ist als Strategie- und Marketingmanagerin selbstständig. Sie berät und steuert Firmen mit Nr. 1 Anspruch in deren Unternehmensstrategie und Managementfragen. Darüber hinaus beteiligt sich Frau Ströbel an Neugründungen und sorgt als Business Angel für eine erfolgreiche Startphase. Birgit Ströbel ist Mitgründerin und Gesellschafterin der Holidayinsider AG, München. In den vergangenen zwei Jahren hat sie das heute führende Ferienunterkunftsportal www.holidayinsider.com mit aufgebaut. Vorher war Frau Ströbel als Unternehmerin oder in leitenden Funktionen tätig, z. B. als Mitgründerin und langjährige Geschäftsleiterin Marketing von ImmobilienScout24, dem größten Immobilienmarkt in Deutschland. Außerdem bei der adidas AG sowie als Geschäftsführerin einer Werbeagentur. Birgit Ströbel zählt zu den 3.000 wichtigsten Managern der Medien- und Marketingbranche Deutschlands (aktuelle Ausgabe kress köpfe) und wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Berlin und München.

Dr. Ingo Markgraf leitet seit 2009 bei der REWE Touristik GmbH den Bereich Marketing und Vertriebskommunikation. In seinen Verantwortungsbereich fallen die Endkunden- und Vertriebskommunikation für die Marken ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg. Er ist in dieser Funktion sowohl für die Markenkommunikation als auch das technische Marketing, wie Katalogproduktion, CRM, Kundendatenbank, etc. verantwortlich. Der Dipl.-Kaufmann war zuvor sechs Jahre bei der TUI Deutschland in verantwortlichen Positionen tätig. Seine berufliche Laufbahn startete er als Unternehmensberater für Strategie und Marketing.

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Der erste Ruflotse-Löschreport 2011 zeigt: Viele unerwünschte Inhalte haben Internetnutzer selbst eingestellt – die Mehrzahl stammt jedoch von Dritten

19. April 2011 um 9:46 von Mario Grobholz

Diese Woche haben wir von Ruflotse aus erstmalig einen Löschreport vorgestellt, der aufzeigt, welche Inhalte deutsche Privatpersonen und Unternehmen im Internet bevorzugt löschen lassen. Hierzu haben wir für das 1. Quartal 2011 über 500 private und geschäftliche Löschaufträge ausgewertet. Eines der Kernergebnisse ist, dass die Betroffenen ein Viertel der unerwünschten Inhalte selbst verursacht haben. Offenbar rechnen viele Surfer nicht damit, dass sich ihre Fotos oder Privatdaten „verselbständigen” könnten, sobald sie einmal im Netz sind und sich auf andere Seiten und Verzeichnisse weiter verbreiten könnten. Zum anderen werden Inhalte häufig von Dritten kommentiert, was den Betroffenen wenig gefällt. Aus der hohen Anzahl an selbst veröffentlichten Inhalten, die die Nutzer dann wieder bereuen schließen wir, dass viele Internetnutzer noch unsicher mit dem Schutz ihrer Privatsphäre und Reputation im Netz umgehen.

Dem stehen dennoch drei Viertel an Beiträgen, Kommentaren und Fotos gegenüber, die von Dritten eingestellt wurden – und somit außerhalb der Kontrolle der Internetnutzer lagen. Eine Privatsphäre im Internet gibt es eben nur noch bedingt – und daher ist Medienkompetenz und der verantwortungsvolle Umgang mit den persönlichen Daten und den Daten von Freunden und Bekannten wichtig.

Diese Inhalte haben Ruflotse-Privatkunden löschen lassen:

- Persönliche Kontaktdaten: 29 % (davon selbst eingestellt: 26 %)
- Kommentare und Bewertungen: 28 % (davon selbst eingestellt: 30 %)
- Fotos und Videos: 19 % (davon selbst eingestellt: 43 %)
- Redaktionelle Beiträge: 18 % (davon selbst eingestellt: 4 %)
Hierbei handelt es sich vermehrt um Erwähnungen im Zusammenhang mit einer Straftat.
- Sonstige Einträge: 7 % (davon selbst eingestellt: 27 %)

Bei den Geschäftskunden liegt der Fokus auf schädlichen Kommentaren und negativen Bewertungen: 80 Prozent der Löschaufträge im ersten Quartal 2011 bezogen sich auf diese Inhalte. Zu den geschäftlichen Ruflotse-Kunden zählten in diesem Zeitraum insbesondere Handwerksbetriebe, Ärzte und Tierärzte, Anwaltskanzleien sowie kleine und mittlere Unternehmen.

Hier die geschäftlichen Löschaufträge im Überblick:

- Kommentare und Bewertungen: 80 %
- Redaktionelle Beiträge: 9 %
- Persönliche Kontaktdaten: 4 %
- Fotos und Videos: 0 %
- Sonstige Einträge: 7 %

Wir empfehlen Unternehmen die tägliche Beobachtung des Internets, denn Kommentare und Bewertungen können geschäftskritisch sein. Auch sollten sie sich frühzeitig eine Strategie für den Umgang mit entsprechenden Einträgen überlegen.

Unsere ganze Pressemeldung zum Löschreport ist hier zu lesen.

Mehr zum Thema:

  • Ruflotse mit Facebook-Sicherheitspaket
  • Jugendschutz im Web: Cybermobbing und anderen Gefahren den Riegel vorschieben
  • Safer Internet Day: Einfluss der digitalen Welt auf unser Leben erfordert Vorsicht und Schutzvorkehrungen
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Das schreibt die Presse über myON-ID Media im März

7. April 2011 um 8:13 von Mario Grobholz

Die Internet-Debatte um zu Guttenberg, der Schutz des guten Rufes im Web, unser neues Ruflotse Facebook-Sicherheitspaket und der neue Social Media Newsroom der Siemens-Electrogeräte GmbH auf Basis der iMedia Lounge – darüber haben wir im März mit der Presse gesprochen und mediale Aufmerksamkeit erreicht.

Der Artikel „Guttenberg: Das Netz polarisiert und politisiert” der DPA beleuchtete, wie Social Media die Diskussion rund um die Doktorarbeit von zu Guttenberg dynamisiert, beschleunigt und verstärkt hat. Der Autor Dr. Peter Zschunke brachte auch die Meinung von myON-ID Media mit ein: „Das Netz entfaltet seine eigene Mitmach-Dynamik. Aus der Analyse solcher Prozesse kann die Politik lernen, wie sie die Bürger für eine stärkere Beteiligung auch bei Wahlen gewinnen können.” Dabei gehe es vor allem um die persönlichen Beziehungen zwischen den Menschen, um den Kern der sozialen Vernetzung. Vom Focus und Stern über die Süddeutsche Zeitung, Berliner Morgenpost, Welt und Zeit bis hin zu regionalen Tageszeitungen wurde der Beitrag deutschlandweit veröffentlicht.

Die iMedia Lounge war ebenfalls Gegenstand der Berichterstattung: IT-Director online erklärte, wie wir für die Siemens-Electrogeräte GmbH den Social Media Newsroom gestaltet haben.

Auch unser neues Ruflotse Facebook-Sicherheitspaket ist auf eine breite Medienresonanz gestoßen. Damit bieten wir jetzt Rundumschutz bei der Nutzung des weltweit größten sozialen Netzwerks. Internetnutzer würden heute kaum ohne Antiviren- und Phishingschutz-Software im Web surfen. Bei solcher Sicherheitssoftware steht der Schutz der Hardware und Software im Fokus. Ruflotse schützt jedoch eine Stelle, die noch verletzlicher und verwundbarer sein kann als der PC: Die eigene Privatsphäre. ComputerBild war das eine Ankündigung auf der Titelseite wert und eine ganze Seite im Heft. Auch Tages- und IT-Medien haben darüber berichtet, darunter Bild Online, Computerworld.ch und PCTipp.ch. Auch die Zeitschrift New Business berichtete in einem Print-Beitrag mit dem Titel „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s nicht mehr ungeniert” über Ruflotse.

PC Go! zeigte in einem Artikel auf, dass es heute schwieriger denn je sei, ein positives Web-Image aufzubauen – helfen kann hierbei beispielsweise myON-ID. Einer der Ratschläge, die das Magazin seinen Lesern mitgibt ist es, sich „mit einer professionell gestalteten Webseite, Blog, Twitter oder Profil ein Aushängeschild im Internet” anzulegen.

Im April geht es mit spannenden Medienbeiträgen weiter – wir freuen uns auf die anstehenden Gespräche und Veröffentlichungen, die bevorstehen.

  • Das schrieb die Presse im Februar
  • Das schrieb die Presse im Dezember
  • Das schrieb die Presse im November
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iMedia Lounge Magazine begleitet Verlage auf dem Weg ins Social Web und auf mobile Endgeräte

6. April 2011 um 10:12 von Mario Grobholz

Die Zahl der Deutschen, die per Handy online gehen, hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt auf rund neun Millionen – so das Ergebnis einer Bitkom-Studie. Die Verlagsbranche reagiert: Laut Bulletproof Media investieren Verleger momentan Entwicklungskosten zwischen 10.000 und 100.000 Euro für mobile Apps.

Die Entwicklung von Apps fürs iPad, das iPhone sowie weitere Tablet PCs und Smartphones gehört allerdings nicht zum Kerngeschäft der Verlage – so sind Kosten- und Zeitinvestitionen sehr hoch und auch die Folge- und Pflege-Aufwände sind nicht zu unterschätzen. Es ist gut möglich, dass viele der Angebote, die momentan teuer realisiert werden, wieder eingestampft werden müssen, wenn sie sich nicht als rentabel erweisen. Auch konzentrieren sich die Verlage momentan sehr auf Apps für das iPhone und das iPad. Damit legen sie sich auf nur eine Plattform fest und müssen mit hohen Investitionskosten rechnen, wenn sie auch Nutzer anderer Tablet PCs und Smartphones erreichen möchten. Wir haben daher eine „ready to go”-Lösung für Verlage erdacht: Mit dem iMedia Lounge Magazine lassen sich Print-Medien in Tablet-Zeitungen verwandeln.

Unsere Lösung ist plattformunabhängig, skalierbar, kostengünstig und wird ständig von uns weiterentwickelt. So sind Verlage langfristig auf dem neusten Stand der Technik. Da das iMedia Lounge Magazine browserbasiert läuft, können Verlage ihre Publikationen über verschiedene Endgeräte und Betriebssysteme zur Verfügung stellen – ganz gleich ob sie ein iPad, einen anderen Tablet PC oder ein Smartphone nutzen. Auch müssen sie sich mit ihrem Geschäfts- und Abo-Modell nicht den App-Store-Bedingungen unterwerfen.

Das iMedia Lounge Magazine ermöglicht es, Print-, Social Media- und andere Online-Inhalte in einem mobilen Magazin zu kombinieren, optisch ansprechend aufzubereiten und darzustellen. Die Nutzung am Tablet PC ist intuitiv und gleicht dem Durchblättern und Lesen eines Print-Magazins. Die Lösung lässt sich flexibel gestalten und skalieren – je nach Zeitungs- und Magazin-Format. Besonders ist auch die Möglichkeit, Online- und Social Media-Funktionen zum Kommentieren oder Weiterleiten und -Verbreiten von Nachrichten im Social Web zu aktivieren. Denkbar ist beispielsweise auch die Einbindung von Twitter-, Facebook- und anderen Social Media-Accounts des Mediums oder einzelner Redakteure. Auch die Einbettung von Twitter-Diskussionen zu medienrelevanten Themen lässt sich realisieren. Kurz: Den Möglichkeiten zur Gestaltung mobiler Magazine und Zeitungen sind keine Grenzen gesetzt.

Wir glauben, dass diese Lösung Verlagen eine einzigartige und vor allem kostengünstige Möglichkeit bietet, moderne mobile Zeitungen und Zeitschriften mit fortschrittlichen Abomodellen zu schaffen, die sich langfristig am Markt halten können.

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W&V über das neue Siemens Web-TV-Angebot „coolNews” mit der iMedia Lounge als technische Basis

5. April 2011 um 1:50 von Mario Grobholz

Erst kürzlich haben wir für die Siemens-Electrogeräte GmbH den Social Media Newsroom realisiert. Nun konnten wir Siemens für ein weiteres Projekt, ein neues „Social Web-TV-Angebot“ gewinnen. Den Start machen die „coolNews”.

Unsere iMedia Lounge, das Social Media Content Management System, ist für das innovative Web-TV-Angebot die technische Basis. Details sind heute bei W&V online zu lesen.

Wir freuen uns sehr über dieses spannende Projekt und bedanken uns bei Siemens-Electrogeräte für die gute Zusammenarbeit!

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