Archiv für März 2011



Ruflotse mit Facebook-Sicherheitspaket: Fotoüberwachung, Jugendschutz- und Inhaltefilter sowie Surfschutz inklusive

28. März 2011 um 10:53 von Mario Grobholz

Erst kürzlich hat Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner wieder vor der Nutzung von Facebook gewarnt. „Solange Facebook in seiner Datenschutzpolitik keine Kehrtwende vollzieht, halte ich diese Plattform für problematisch“, so die Meinung der Politikerin. Unter den deutschen Internetnutzern sind fast 45 Prozent bei dem weltweit größten sozialen Netzwerk angemeldet. Damit nimmt Facebook auch in Deutschland die Vorreiterstellung ein. Den Verbraucher daher davor zu warnen ist zweifelhaft – jugendliche und erwachsene Nutzer halten sich eben bevorzugt gerade dort auf, wo sich auch ihre Freunde befinden. Insbesondere für Jugendliche besteht häufig ein sozialer Zwang, dort zu sein, wo die Freunde sind. Statt Angst zu schüren, ist es wichtig, Nutzern entsprechende Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre privaten Daten und die Daten ihrer Kinder auch auf Facebook schützen können.

Daher war es für uns naheliegend, den Reputation Monitoring-Dienst Ruflotse um Funktionen zu erweitern, mit denen sich Facebook sicher nutzen lässt. So ist es nun möglich, nicht nur das öffentlich zugängliche Internet, sondern auch Facebook gezielt zu überwachen. Mit Ruflotse können unsere Kunden ab sofort die eigenen privaten Daten und auch die Daten der eigenen Kinder im weltweit größten sozialen Netzwerk schützen. Damit bietet Ruflotse genau dort Schutz, wo derzeit die meisten persönlichen Nachrichten, Fotos, Videos und andere Daten ausgetauscht werden. Facebook-Mitglieder erfahren von Bildern auf denen sie oder ihre Kinder zu erkennen sind, auch wenn diese nicht mit Ihrem Namen markiert sind. Sie werden informiert, sobald kritische Nachrichten auf dem Facebook-Profil ihrer Kinder auftauchen. Zudem schützt Ruflotse sie vor schadhaften Links, die über Facebook publiziert werden und die Sicherheit ihrer persönlichen Daten gefährden könnten.

Ruflotse Fotoüberwachung

Besonders beeindruckt sind wir selbst von der Fotoüberwachung: Sie funktioniert auf Basis biometrischer Gesichtserkennung. Das Facebook-Mitglied lädt dazu Fotos in Ruflotse hoch, auf denen es selbst zu erkennen ist. Eltern können dies auch mit Fotos ihrer Kinder tun. Die Fotoüberwachung checkt dann alle im Facebook-Freunde-Netzwerk veröffentlichten Bilder und gleicht sie mit den biometrischen Gesichtsmerkmalen des Nutzers beziehungsweise seiner Kinder ab. Erkennt die Fotoüberwachung ein Gesicht, wird der Nutzer unmittelbar darüber informiert. Wir sind begeistert darüber, dass dies auch unabhängig vom Blickwinkel oder Gesichtsausdruck sehr zuverlässig und präzise funktioniert.

Ein hilfreiches Tool für Eltern ist auch der Jugendschutzfilter: Er beobachtet fortlaufend Beiträge und Kommentare der Kinder und deren Freunde. Taucht ein jugendgefährdender Begriff auf, werden die Eltern per E-Mail, auf Facebook und im Ruflotse-Webinterface benachrichtigt. Mit dem Jugendschutzfilter haben wir eine Lösung geschaffen, die Müttern und Vätern hilft, ihre Kinder bei der Nutzung sozialer Netzwerke zu unterstützen. Sie erfahren dadurch, ob ihre Kinder auf Facebook von kritischen Themen umgeben sind.

Job, Karriere und Image lassen sich mit dem Inhaltefilter schützen: Er funktioniert wie der Jugendschutzfilter. Erscheinen Inhalte, die negative Auswirkungen auf den Beruf oder das Unternehmensimage haben könnten, werden Mitglieder sofort informiert. Das hat den Vorteil, dass auch jene Nutzer, die sich seltener im sozialen Netzwerk einloggen, stets up to date sind über negative Beiträge und Kommentare. Einzelunternehmer, kleine und mittlere Unternehmen haben durch den Inhaltefilter die Möglichkeit, unwillkommene Posts auf der Facebook-Fanpage rasch zu erkennen und dementsprechend zeitnah darauf zu reagieren.

Ein weiterer essenzieller Bestandteil ist der Surfschutz, womit wir Schäden durch Phishing-Attacken, Viren und andere Malware vorbeugen: Mit der steigenden Beliebtheit sozialer Netzwerke nehmen dort auch die Aktivitäten Cyberkrimineller zu. Der Ruflotse Surfschutz kontrolliert kontinuierlich Inhalte und Links im Facebook-Profil und Newsstream. Bei verdächtigen Posts schlägt er Alarm, benachrichtigt den Nutzer und verhindert so eine Aktivierung und weitere Verbreitung der Gefahr.

Nutzer haben die Möglichkeit, je nach Auswahl des Ruflotse-Angebots Protect Basic, Protect Plus oder Protect Pro, einen, drei oder sechs Facebook-Accounts zu beobachten. Die bislang verfügbaren Funktionen zum Reputation Monitoring im Internet stehen ihm wie gewohnt zur Verfügung.

Internetsurfer sollten den Schutz ihrer persönlichen Daten ernst nehmen, denn wie es immer so schön heißt: Das Internet vergisst nichts. Besonders die Kleinen in unserer Gesellschaft sollten wir dabei unterstützen, denn sie können die mögliche Gefahren schlechter einschätzen als wir Erwachsenen. Ein offener Umgang mit dem Thema Internet und sozialen Netzwerken ist daher in der Familie unabdingbar.

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Social Media Expeditionen: Tourismusbranche noch nicht am Ziel angekommen

21. März 2011 um 11:37 von Philipp Strobel

Vor rund einer Woche hat die alljährliche Internationale Tourismusbörse (ITB) Berlin, die weltweit größte Tourismusmesse, wieder Medienvertreter und Tourismusakteure aus aller Welt in ihren Bann gezogen. Viel diskutiert wurden unter anderem die Chancen und Risiken des Social Webs für die Reiseindustrie. Zeitlich passend kursiert eine neue Studie zu „Social Media in der Tourismusbranche“, in der es heißt, die Branche sei gerade mal im Web 1.5 unterwegs.

Die Tourismusbranche nutzt zwar die vielfältigen Möglichkeiten des Internets und des Social Webs – jedoch noch nicht optimal und effizient genug. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin hat zeitgleich zur ITB die Studie „Web 2.0 in the Tourism Industry – Status Quo 2011“ vorgestellt: Das Social Web wird noch nicht so recht in die Online Marketing-Strategien eingebunden; man „kann im Tourismussektor maximal von Web 1.5 sprechen“, fasst Prof. Dr. Holger Lütters von der HTW zusammen.

Wie i-marketing-net.com berichtet, findet der Wettbewerb in der Tourismusbranche überwiegend immer noch klassisch über die Instrumente „Katalog” und „Preis” statt. Soziale Netzwerke beispielsweise werden in die Informations- und Vertriebsstrategien nur vereinzelt eingebunden, obwohl auf der Hand liegt, dass Social Media für die Tourismusbranche besonders wichtig ist.

Im Tourismussektor sind Bewertungsportale für Reise und Urlaub wie HolidayCheck.de oder TripAdvisor.de wichtige Adressen geworden. Hier können sich Verbraucher bei der Auswahl von Hotels, Flügen und Pauschalreisen an den Empfehlungen anderer Reisender orientieren. HolidayInsider.de bietet daneben auch Privatunterkünfte an – der Spezialität, der sich Airbnb.com komplett widmet. Plattformen, die private Angebote vermarkten, sollten von der Hotelbranche nicht ignoriert bleiben, wie auch von Thomas Knüwer in seinem Blog „Indiskretion Ehrensache“ erwähnt. All diese Websites bieten genau das, was für Internetnutzer, die sich über Reisen und Urlaubsangebote informieren wollen, einen hohen Stellenwert hat: Meinungen von Kunden, die ähnliche Reise-Interessen haben und ihre Erfahrung in diesen Portalen teilen. Also Social Media durch und durch. Aber Bewertungsplattformen können die Tourismusbranche auch unter Druck setzen: In der Anonymität des World Wide Webs sind Hotelgäste teilweise erbarmungslos. Umso wichtiger sind aktives Engagement und Interaktion mit den Reisenden – auch online.

Die Möglichkeiten, das Social Web für die Reiseindustrie zu nutzen, sind vielfältig: Da Kunden die Meinungen in Bewertungsportalen sehr oft als gewichtige Entscheidungskriterien heranziehen, sollten diese auch von den Tourismusakteuren noch effizienter ausgewertet und für einen stetigen Fortschritt entsprechend den eigenen Online Marketing-Strategien profitabel genutzt werden. Neben diesen Portalen kann auch ein eigenes Bewertungsportal sinnvoll sein. Ein eigener Blog gibt dem Unternehmen zudem ein Gesicht, was sich wiederum positiv auf die Corporate Identity auswirkt. Daniella Dear, Autorin des Beitrags „Social Media in der Hotellerie“ auf pr-blogger.de beschreibt den Blog des Berlin Plaza Hotels als konstruktives Beispiel. Die Social Networks Facebook, Twitter & Co. tun ihr Übriges: Sie bieten die Möglichkeit, den Word-of-Mouth-Effekt nochmals zu multiplizieren und authentische Dialoge zu führen.

Das Social Web ist also geradezu prädestiniert für die Reiseindustrie, es in die eigene Online Marketing-Strategie zu integrieren. Für die Tourismusbranche gilt jetzt „nur noch“, sich weitere Wettbewerbsvorteile zu sichern, indem die eigene Social Media-Kompetenz weiter ausgebaut wird. Im besten Fall werden das Potenzial der vielen Millionen Social Web-Nutzer sowie die Kunden-Interaktionen auf die eigene Website zurückgeführt, um sie für eine langfristige Kundenbindung effektiv einzusetzen.

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Das schreibt die Presse über myON-ID Media im Februar

18. März 2011 um 2:16 von Mario Grobholz

Im Februar stand bei vielen Medien die Vorberichterstattung zur CeBIT auf der Tagesordnung – so auch über unser iMedia Lounge Magazine, das wir in Kooperation mit IBM auf der CeBIT präsentiert haben. Auch Reputations-Management – und damit Ruflotse – war ein Thema, aufgegriffen von der W&V in einem Beitrag über die zwölf wichtigsten Medientrends.

Kommune21 und sein Schwestermagazin MOVE – Moderne Verwaltung berichteten unter dem Titel „Social-Media-Infos auf dem iPad” online über das iMedia Lounge Magazine: „Als Teil der Intranet-Portallösung IBM PR-Suite sammelt das Magazin [...] Medienbeiträge und Kommentare von Bürgern aus Social-Media-Quellen wie Blogs, Foren sowie Facebook, Twitter und YouTube und stellt sie übersichtlich auf dem iPad dar. Politiker und andere Entscheidungsträger seien somit stets über aktuelle Entwicklungen, Meinungstrends und Presseberichte informiert, ohne selbst aktiv Nachrichten suchen zu müssen. Am mobilen Endgerät gleiche die Nutzung dem Durchblättern einer Print-Zeitschrift mit digitalen Zusatzfunktionen wie dem Kommentieren oder Weiterleiten von Nachrichten per E-Mail, Twitter und anderen Kanälen.” Und genauso verhält es sich auch. Auf der CeBIT ist das iMedia Lounge Magazine übrigens auf großes Interesse gestoßen. Auch das Digital Business Magazin hat diese Nachricht aufgenommen.

„Die Medien verändern sich – und das schneller als in jeder Dekade zuvor” – schrieb die W&V zudem in einem Print-Beitrag, der die zwölf wichtigsten Medientrends vorstellte. Neben Trends wie Internet-TV, dem vernetzten Zuhause oder dem Einsatz von Augmented Reality zu Werbezwecken nannte die W&V den Trend „Reputation-Management” und erwähnte in diesem Zusammenhang Ruflotse. „Längst haben die Menschen die Kontrolle über ihre Identität im Netz verloren. Sie wissen nicht (mehr), wann, wo und bei wem sie überall ihre digitalen Spuren hinterlassen haben.” Ruflotse findet automatisch Einträge zum eigenen Namen im Internet. Erscheinen unerfreuliche Beiträge, Kommentare, Fotos oder Videos im World Wide Web, leiten die Reputations-Experten von Ruflotse auf Wunsch die Löschung in die Wege.

Wir bedanken uns bei allen Redakteuren für die Berichterstattung!

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„Social Media 2011” – Experten geben einen Ausblick auf kommende Entwicklungen.

18. März 2011 um 9:58 von Mario Grobholz

Vergangene Woche haben wir Carlo Bewersdorf von Asstel um seine Meinung zu Social Media in der Finanzdienstleistungsbranche befragt. Heute kommt mit Boris Janek, Manager Digitales Marketing bei der VR NetWorld GmbH und Betreiber des Finance 2.0-Blogs, ein weiterer Branchen-Experte mit seiner persönlichen Meinung zu Wort:

Hallo Herr Janek, welchen Stellenwert hat Social Media bei der VR NetWorld GmbH? In welchen Unternehmensbereichen zahlt sich Social Media Ihrer Ansicht nach am besten aus?

Für die VR NetWorld GmbH als Internetdienstleister ist Social Media zu einen Geschäftsfeld geworden, in dem wir Angebote für unsere Kunden bereitstellen. Wir betrachten Social Media dabei als die aktuell höchste Evolutionsstufe des Internets, die neue Herausforderungen und Chancen für unsere Kunden bietet. Ich persönlich verstehe Social Media jedoch nicht als Marketing-Instrument, sondern als gänzlich neue Form unternehmerischen und letztlich auch menschlichen Handelns.

Wir setzen Social Media einerseits intern als Kommunikations- und Kollaborations-Tool ein. Darüber hinaus betreiben wir einige Social Media-Kanäle für die genossenschaftliche FinanzGruppe. Außerdem versuchen wir mithilfe einiger Instrumente, uns besser mit unseren Kunden auszutauschen und diese aktiver einzubinden.

Wie reagieren Kunden, Shareholder, Mitarbeiter und Geschäftspartner auf Ihre Social Media-Aktivitäten?

Wir erleben eine durchweg positive Wahrnehmung. Die Nutzung von Social Media beruht bei uns auf Freiwilligkeit. Man muss diese Kanäle also nicht nutzen. Kunden versuchen uns natürlich in erster Linie über die klassischen Kanäle zu erreichen. Wenn ein Kunde jedoch hierfür einen Social Media-Kanal wählt, dann sind wir da und antworten.

Wie gehen Sie mit den gewachsenen Einflussmöglichkeiten der Social Web-Nutzer um bzw. wie nutzen Sie das direkte Feedback von Kollegen und Kunden?

Wir sind im B2B-Geschäft tätig und haben dadurch eine sehr enge Bindung zu unseren Kunden. Nähe, Austausch und Kommunikation sind für uns schon immer extrem wichtig gewesen. Social Media macht hier einige Dinge einfach nur leichter und vielleicht effizienter. Insofern gibt es da bei uns keine Berührungsängste. Wir waren und sind immer offen für Kritik und Veränderungsvorschläge. Ohne diese Nähe zu unseren Kunden wären wir gar nicht in der Lage, ein auf ihre Bedürfnisse ausgerichtetes Produkt zu entwickeln. Deshalb sehen wir verstärkte Einflussmöglichkeiten positiv und als Möglichkeit, uns weiter zu verbessern.

Welche Trends bzw. kommunikativen Herausforderungen sehen Sie in Bezug auf Social Media in den nächsten fünf Jahren auf die Finanzdienstleistungsbranche zukommen? Wie wird sich insbesondere das Banking insgesamt verändern?

Ich betone an dieser Stelle, dass es sich hier um meine persönliche Meinung handelt. Social Media wird bedeutender, aber gleichzeitig auch natürlicher werden. Wir werden lernen, mit dieser neuen Dimension des Internets umzugehen. Das soziale Internet wird ein normaler Bestandteils unseres Lebens werden. Das gilt auch für den Durchschnittsbürger. Rechtliche Regelungen werden sich entweder an die Verhältnisse anpassen oder es wird an der einen oder anderen Stelle auch Einschränkungen durch die Gesetzgebung geben. In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden aber auch überkommene Regelungen wie GEMA, GEZ oder das Leistungsschutzrecht (das es ja noch gar nicht gibt) stark an die Bedürfnisse der Internetökonomie angepasst werden. Menschen werden auch bereit sein, im sozialen Internet einzukaufen. Es werden neue Werbeformen entstehen, bei denen der Bedarf des Verbrauchers im Mittelpunkt steht. Mittelfristig wird es in den Unternehmen zu einer Professionalisierung und strategischen Integration kommen. Mess-Tools werden wichtiger und besser werden. Eine Integration von Webcontrolling und Social Media Monitoring wird erfolgen.

Banken werden sich des Themas zwangsläufig intensiver annehmen. Sie werden sich insgesamt im Bereich Internet professionalisieren. Die Internetmitarbeiter werden zu den wichtigsten Personen innerhalb der Banken gehören, allerdings erfolgt eine multikanale Ausrichtung. Die klassischen Kanäle werden nicht verschwinden, sondern anders genutzt werden. Der Kunde steht im Mittelpunkt. Man wird sich mehr an seinen Bedürfnissen orientieren.

Es werden neue internetgestützte Geschäftsmodelle entstehen. Reine Online- oder auch mobile Banken werden an Bedeutung gewinnen. Die Bankenbranche wird neue Konkurrenten bekommen, teilweise bzw. überwiegend von Nicht-Banken. Technologie-Unternehmen wie Apple, Facebook, Google und so weiter werden neue Maßstäbe setzen. Immer mehr Menschen werden Finanzprodukte auch von Nicht-Banken kaufen und sich von den Empfehlungen ihres sozialen Netzwerkes leiten lassen. Die Regulierungsauflagen für Banken werden stärker werden. Es wird mehr spezialisierte Banken oder bankähnliche Unternehmen geben, die Nischenmärkte besetzen werden. Social Banking wird an Bedeutung gewinnen. Auf der anderen Seite glaube ich, dass es auch eine große Nachfrage nach automatisiertem und unsichtbarem Banking geben wird, da sich viele Menschen nicht mit Finanzfragen beschäftigen möchten. Diese Menschen werden auf einfache, nicht erklärungsbedürftige oder beratungsintensive Lösungen setzen, die über einen nach bestimmten Regeln funktionierenden Konfigurator in Form eines Echtzeit-Tools (eventuell eine mobile Anwendung) einmal gekauft und flexibel angepasst werden. Selbst das Girokonto wird flexibel transformierbar sein und innerhalb kürzester Zeit mit allen vorhandenen Verbindungen von Bank A nach B geschoben werden können. Virtuelle Währungen sind auch nicht zu unterschätzen.

Natürlich erhöht Social Media die Anforderungen an die Produktqualität der Unternehmen. Banken müssen zum integrierten Teil der Online Communities werden. Wenn eine Bank ein Mensch wäre, dann müsste man mit ihr einen Kaffee oder ein Bier trinken wollen. In dem Moment wäre sie sozial integriert.

Planen Sie kurz-, mittel- oder langfristig, Ihre Social Media-Aktivitäten auszubauen? Wenn ja, wie?

Das Thema Social Media wird weiter an Bedeutung gewinnen. Wir betrachten das Thema ganzheitlich, also immer im Rahmen der Gesamtstrategie. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich hier keine konkreten Aussagen tätigen kann.

Herzlichen Dank, Herr Janek, für Ihre Meinung.

Boris Janek ist Manager Digitales Marketing bei der VR NetWorld GmbH. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit stehen strategische Innovationsprojekte im Internet, insbesondere im Online Marketing-Umfeld. Innerhalb des genossenschaftlichen Finanzverbundes gibt er außerdem Workshops und Fachvorträge zu Themen wie beispielsweise strategischem Online Marketing, Performance Marketing, Social Media Marketing, Social Banking und Finance 2.0. Neben der Tätigkeit bei der VR NetWorld GmbH betreibt Boris Janek seit 2007 den Social Media und Finance 2.0-Blog.

„Social Media 2011“ – weitere Interviews:

  • Carlo Bewersdorf, Asstel
  • Johannes Marcus Schäfer, nexum AG
  • Tobias Hurrle, Lingner Consulting New Media
  • Ulf Kossol, T-Systems MMS
  • Johannes Lenz, Grey Germany
  • Veit Mathauer, Sympra
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Bürgermeinungen zum Durchblättern – großes Interesse am iMedia Lounge Magazine auf der CeBIT

15. März 2011 um 12:06 von Philipp Strobel

Zugang zu Informationen und Meinungen im Bereich kommunaler Entscheidungen verläuft immer häufiger asymmetrisch. Auf der einen Seite steht der voll vernetzte Bürger: Auf Twitter, Facebook und Blogs diskutiert er eifrig über Politik, Projekte und Perspektiven. Auf der anderen Seite steht der Entscheider, welcher alleine aufgrund der Masse an Informationen kaum den Überblick über laufende Diskussionen behalten kann. In der Folge werden Entscheidungen oft weit weg vom Bürger und über dessen Kopf hinweg getroffen. Wie soll der Entscheider in einer Kommune bei der unglaublichen Größe des Social Web den Überblick darüber behalten, was die Bürger wirklich bewegt? Wie lässt sich rechtzeitig erkennen, ob sich explosive Gemische wie beim Fall „Stuttgart 21” in der Öffentlichkeit bilden? Und wie kann rechtzeitig gehandelt werden, bevor es zu spät ist und der Wasserwerfer zum Löscheinsatz anschreitet? Auf der CeBIT hat unser Partner IBM gemeinsam mit ontopica, think2know und mit uns innovative Antworten auf diese Fragen präsentiert. Unter dem Motto „Bürgerbeteiligung 2.0 – vom Wutbürger zum konstruktiven Mitgestalter” haben wir den kompletten Werkzeugkoffer für das Zuhören, Entscheiden und Handeln vorgestellt.

Unser iMedia Lounge Magazine von myON-ID Media ist dabei auf äußerst positive Resonanz gestoßen. Es aggregiert als Informationsplattform automatisch die Nachrichten aus dem Netz, welche für Entscheider wirklich relevant sind. Aufbereitet in Form eines digitalen Magazins, kann der Entscheider unterwegs auf dem iPad durch die wichtigsten Blog-Beiträge, Nachrichten, Meinungen und Tweets blättern. Dabei muss der Entscheider gar nicht einmal den ganzen Tag das Social Web selbst beobachten, um ständig am Ball zu bleiben. Das iMedia Lounge Magazine übernimmt diese Aufgabe automatisch für ihn – redaktionsfrei und übersichtlich aufbereitet.

Dem Magazin liegt unsere iMedia Lounge zugrunde. Die iMedia Lounge ist das führende Social  Media Content Management System (SCMS). Mit dem Einsatz als automatisch generiertes Social Magazine haben wir erneut gezeigt, welche verblüffenden Einsatzmöglichkeiten die iMedia Lounge bietet.

Entscheider aus Kommunen, Ministerien und Staatskanzleien stellen sich der Herausforderung

Dass die Themen Reputationsmanagement und Bürgerbeteiligung bei den Kommunen priorisiert wahrgenommen werden, zeigt die sehr positive Resonanz auf der CeBIT. In vielen persönlichen Gesprächen mit Entscheidern aus Kommunen, Ministerien und Staatskanzleien zeigte sich deutlich, dass die neuen Herausforderungen bekannt sind. Unsere gemeinsame Lösung mit IBM liefert die modernsten Tools zum Zuhören und Aktivwerden. Zahlreiche Kommunen werden die neuen Chancen am Schopf packen und die Thematik offensiv angehen. Wir sind gespannt, welche Kommunen diesem Trend folgen.

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Social Media in DAX-30-Unternehmen: Einige fest im Sattel, viele mit noch angezogenen Zügeln

14. März 2011 um 10:16 von Philipp Strobel

Wie der Netzökonom kürzlich berichtete, verhält sich die Social Media-Nutzung in den DAX-30-Unternehmen noch sehr ungleich: Ein paar große Konzerne haben die Vorreiter-Rolle eingenommen und preschen voran. Dagegen bleiben die Unternehmen, die sich noch in Zurückhaltung üben, in der Staubwolke zurück.

Eine Studie der Agentur Vierpartner hat ergeben, dass sich das Social Media-Engagement für Adidas, Volkswagen, Siemens, BMW und die Deutsche Telekom im Jahr 2010 mehr als gelohnt hat: Die Anzahl der Fans und Follower auf Facebook, Twitter & Co. ist gleich um mehrere Millionen Mitglieder angewachsen. „Im Durchschnitt haben die Unternehmen die Zahl ihrer Facebook-Fans verfünffacht und ihre Twitter-Follower versechsfacht“, fasst Netzökonom Holger Schmidt im F.A.Z.-Blog zusammen.

In erster Linie sind diese Ergebnisse natürlich quantitativ und sie sagen nicht aus, ob ein Unternehmen den Anschluss ans Social Web aufgrund dessen Verhaltenheit verpasst hat oder sich bewusst gegen ein Engagement entschieden hat. Bleiben sie allerdings in Sachen Social Media weiterhin eher lethargisch, ist die Aufholjagd gegen die Pioniere mit ihren professionellen Social Media-Seiten und deren inzwischen versiertem Umgang mit dem Social Web schon jetzt verloren. Auch Jürgen Homeyer, Geschäftsführer von Vierpartner, warnt: „Diese Konzerne müssen aufpassen. Die öffentliche Meinungsbildung über ihr Unternehmen und ihre Produkte wird inzwischen erheblich durch Social Media beeinflusst“.

Den Nachzüglern und DAX-30-Konzernen, die vielleicht schon in den Startlöchern stehen, bleibt nur zu raten, den Startschuss nicht länger als nötig aufzuschieben, da sonst die Social Media-Kluft noch eher zu- als abnimmt (in Anlehnung an den Digital Divide und die Wissensklufthypothese von Tichenor): Das Beispiel des Siemens Newsrooms zeigt auf, dass die Pioniere ihren Wissensvorsprung intelligent ausbauen und effizient für ihr Image nutzen. Basis des Newsrooms Siemens-Electrogeräte GmbH ist unsere iMedia Lounge. Das Social Media Content Management System (SCMS) aggregiert auf effektive Weise klassische Pressemeldungen sowie die Vielfalt der Social Media-Inhalte auf einer Seite.

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“Social Media 2011″ – Experten geben einen Ausblick auf kommende Entwicklungen.

11. März 2011 um 4:41 von Mario Grobholz

Unlängst haben wir in unserem Beitrag „Social Media im Finanzsektor – Banken fassen Fuß, Versicherungen ziehen nach“ deutlich gemacht, dass gerade für die Finanzdienstleistungsbranche ein sehr hohes Potenzial in der Nutzung von Social Media steckt. Wir haben Branchen-Experte Carlo Bewersdorf, Geschäftsführer Marketing von Asstel nach seiner Sicht der Dinge gefragt:

Hallo Herr Bewersdorf, welchen Stellenwert hat Social Media bei der Asstel? Wo zahlt sich Social Media Ihrer Ansicht nach am besten aus?

Bei der Asstel haben Aktivitäten im Social Web einen hohen Stellenwert. So haben wir im Mai 2010 einen Blog (www.asstelblog.de) gelauncht, welcher Teil eines großen Social Media-Konzeptes ist. Dort schreiben fünf Mitarbeiter, so genannte Botschafter, über Branchenthemen, ihren Berufsalltag oder auch private Erlebnisse. 15 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen die Botschafter in sozialen Netzwerken, Foren und Blogs.

Da die Asstel ein Direktversicherer ist, wir also keinen Außendienst mit Versicherungsvertretern haben, müssen wir uns anderweitig positionieren, um uns ein Gesicht zu geben. Hier hilft uns die Präsenz im Web 2.0 enorm. Wir können zeigen, dass bei einer Direktversicherung ganz „normale“ Menschen arbeiten, die auch über soziale Netzwerke erreichbar sind.

Wie reagieren Kunden, Shareholder und Mitarbeiter auf Ihre Social Media-Aktivitäten?

Sehr positiv. Die Kunden finden den neuen Kommunikationskanal gut. So kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass Fragen via Twitter (www.twitter.com/asstel) an uns gerichtet werden. Wenn wir dann schnell antworten, wundern sich die Kunden schon etwas, das eine Versicherung „Ahnung“ von Twitter hat. Das hippe Image von sozialen Netzwerken wird Versicherungen noch nicht zugetraut.

Die Geschäftsführung steht ebenfalls voll und ganz hinter unserem Social Media-Konzept. Ich persönlich twittere zum Beispiel ja auch (www.twitter.com/cbewersdorf) und schreibe Postings für unseren Blog (http://www.asstelblog.de/?p=1708).

Unsere Mitarbeiter finden unsere Präsenz im Web 2.0 ebenfalls klasse. Zum einen verfolgen sie interessiert, was die Botschafter machen und schreiben, zum anderen dürfen sie auch während ihrer Arbeitszeit die sozialen Netzwerke besuchen. In manch anderen Unternehmen wäre so etwas undenkbar…

Welche Trends bzw. kommunikativen Herausforderungen sehen Sie in Bezug auf Social Media in den nächsten fünf Jahren auf die Finanzdienstleistungsbranche zukommen?

Ganz klar sehe ich als Herausforderung die enorme Transparenz eines jeden Unternehmens im Social Web. Jeder sieht, wann und wie etwas geschrieben und kommentiert wurde. Wenn einmal etwas im Netz steht, ist es immer wieder auffindbar. Auch die Schnelligkeit darf nicht unterschätzt werden. Für die Kommunikation in Social Media ist dies ein großer Druck, denn die Erwartungshaltung der User, schnell Antworten auf Fragen zu erhalten, ist sehr hoch.

Speziell für die Finanzdienstleistungsbranche ist es eine Herausforderung den Grad zwischen Seriosität und Coolness zu finden. Darüber hinaus wird von den Usern, insbesondere von den Digital Natives (Personen die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in den digitalen Technologien bereits umfassend zur Verfügung standen) eine Präsenz im Social Web erwartet. Die sozialen Netwerke bergen hohe Chancen, weg von der Einweg-Kommunikation hin zur Dialogführung und diese Chance werden sich die Finanzdienstleister nicht entgehen lassen. Und gesprochen wird ohnehin über alles und jeden im Netz. Dann ist es doch umso schöner, wenn man sich einmischen und mitsprechen kann.

Planen Sie kurz-, mittel- oder langfristig, Ihre Social Media-Aktivitäten auszubauen? Wenn ja, wie?

Auf jeden Fall. Die Optimierung unseres Konzepts ist ein laufender Prozess und wir investieren viel Herzblut, Zeit und Engagement in Verbesserungen. Dieses Jahr werden wir unsere Präsenz im Web 2.0 erweitern. So wollen wir u.a. noch in dem Finanzforum finanzfrage.net (www.finanzfrage.net) aktiv werden. Auch ein Ausbau unseres Twitter-Accounts ist geplant. Begleiten wird uns die ständige Recherche nach neuen Trends, wobei hier auch nicht alles Neue funktioniert. Vor einigen Jahren haben wir beispielsweise einen Chat auf unserer Webseite angeboten, den fast niemand nutzte. Manchmal müssen sich Trends erstmal durchsetzen, bevor sie zu früh implementiert werden.

Herzlichen Dank, Herr Bewersdorf, für Ihre Meinung.

Carlo Bewersdorf ist Geschäftsführer Marketing der Asstel Prokunde Versicherungskonzepte GmbH. In dieser Aufgabe verantwortet er Markenführung und -kommunikation, Online-Direktvertrieb sowie Unternehmenskommunikation. Bewersdorf war bis Oktober 2009 als Senior Vice President Handelsmarketing und Shop Design bei der Deutschen Telekom für die Bereiche PoS-Marketing, Merchandising und Events sowie Shop Design zuständig. Bereits seit 2003 war der Diplom-Volkswirt bei der Telekom tätig, u.a. als Head of Marketing & Sales für das Produkt Triple Play. Zuvor war er beim Bertelsmann-Konzern Assistent des Vorstands.

„Social Media 2011“ – weitere Interviews:

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Jugendschutz im Web: Cybermobbing und anderen Gefahren den Riegel vorschieben

1. März 2011 um 9:41 von Mario Grobholz

Als eine Schülerin im kalifornischen San Jose mit ihrem Freund Schluss machte, begann dieser sie zu mobben, gemeinsam mit ihren Freundinnen. Dem Bombardement von 3.500 anfeindenden SMS innerhalb eines Monats und Kommentaren auf Facebook, die sie als Lesbe bezeichneten und ihr AIDS andichteten, konnte das Mädchen nach einiger Zeit nicht mehr standhalten: Sie versuchte, sich das Leben zu nehmen. Sie überlebte – aber mit schweren Hirnschäden. Dieser Fall war am Sonntag Thema im Weltspiegel auf ARD. Auch hierzulande sind junge Menschen von Cybermobbing betroffen, wie eine aktuelle Studie belegt. Um Kinder vor verbalen Angriffen in der digitalen Welt zu schützen und um ihnen im Ernstfall zu helfen, ist es essenziell zu wissen, in welchem Umfeld sich der Nachwuchs im Netz bewegt und mit welchen Themen er konfrontiert ist.

Die Tendenz ist eindeutig – Kinder sind immer häufiger und früher online. Die KIM (Kinder und Medien)-Studie, die vergangene Woche vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich 2010 bereits 43 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren regelmäßig in Online-Communities aufgehalten haben. Wie Heise berichtet, waren dies noch zwei Jahre zuvor nur 16 Prozent. Es ist ganz klar: Schüler halten sich dort auf, wo auch ihre Freunde zu finden sind. Daher ist es nur natürlich, dass die Nutzung sozialer Netzwerke schneeballartig zunimmt. Und wo junge Menschen aufeinandertreffen, kann es eben leider auch zu Hetzjagden kommen. Laut der jüngsten EU Kids Online-Studie waren bereits 39 Prozent der Kinder in Europa mit einem oder mehreren Online-Risiken konfrontiert, darunter mit dem Missbrauch persönlicher Daten, Pornographie, dem Erhalten sexueller Nachrichten, sogenanntem „Sexting“ und Mobbing, auch „Online-Bullying“ genannt.

Wie können Eltern ihren Kindern bei der Nutzung des Internets zur Seite stehen?

Ein offener Austausch zwischen Eltern und Kindern über die Online-Welt ist essenziell. Statt als strikte Kontroll-Instanz aufzutreten sollten Mütter und Väter die Medienkompetenz der Kinder beim Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken fördern, ihnen helfen, persönliche Daten zu schützen und mit ihnen über Inhalte sprechen, denen sie im Web begegnen. Wichtig ist auch, den Kindern klarzumachen, dass sie den Erziehungsberechtigten Ängste und Probleme anzuvertrauen sollten, die bei der Webnutzung entstehen.

Eltern sollten sich regelmäßig einen Überblick darüber verschaffen, welche Beiträge, Fotos und Kommentare über den Namen des Kindes im öffentlich zugänglichen Web zu finden sind. Zum sicheren Umgang mit dem Netz empfiehlt es sich auch, dem Kind regelmäßig bei der Nutzung des Internets und sozialer Netzwerke wie Facebook oder SchülerVZ über die Schulter zu sehen.

Ebenso wie Eltern den Fernsehkonsum ihrer Kinder beobachten und einschränken sollten, ist es logisch, dass sich das Gleiche für das Internet empfiehlt. Denn die Welt des Internets ist unendlich weit. Werden die Risiken minimiert und das World Wide Web in Maßen konsumiert, stellt das Internet enorme Bildungschancen für den Nachwuchs dar.

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