Archiv für November 2010
Amerikanische Bundesbehörde instruiert ihre Beamten, Soziale Netzwerke zur Überwachung Verdächtiger zu nutzen.
25. November 2010 um 1:17 von Mario Grobholz
In den USA wird Bundesbeamten beigebracht, Soziale Netzwerke zur Überwachung verdächtiger Personen zu nutzen, indem sie mit den Verdächtigen online „Freundschaften“ knüpfen. Kommentare, Statusmeldungen und Fotos der verdächtigen Personen können so eingesehen werden. Dabei soll der Vorteil ausgenutzt werden, dass viele Nutzer Freundschaftsanfrage bestätigen, obwohl ihnen die anfragenden Personen unbekannt sind.
Freundschaften werden in Sozialen Netzwerken oft nicht hinsichtlich persönlicher Bekanntschaft sondern etwa aufgrund gemeinsamer Interessen geschlossen. Diese Grundidee von Socialnetworking – die Knüpfung sozialer Kontakte mit Personen, mit denen eine Interessengemeinschaft besteht oder gemeinsame Kontakte vorhanden sind – sollen sich die Beamten ganz bewusst zunutze machen. Als “Freund“ ist eine Überwachung der verdächtigen Person über deren Profil und Kommunikation möglich und unproblematisch.
Die Organisation EFF (Electronic Frontier Foundation), die sich mit Bürgerrechten im Internet befasst, nennt ein Memo der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS). Darin geht die Behörde auf die Überwachung durch Social Networks ein. „Narzisstische Tendenzen“ von Nutzern der Netzwerke, welche diese zum „Sammeln von Freunden“ in Sozialen Netzwerken bewegen, sollen es US-Bundesagenten ermöglichen, sich mit verdächtigen Personen in einem Netzwerk zu verknüpfen.
Die Freigabe privater Daten, wie sie zum Beispiel bei Facebook oder bei MySpace durch Sicherheitslücken vorkamen, werden auf diese Weise von den Nutzern der Social Networks selbst begünstigt. Explizit betont das Memo den Vorteil, den dieses Preisgeben der Privatsphäre an nicht bekannte Personen für eine Beobachtung von Antragsstellern oder Begünstigten, die in den USA des Betrugs verdächtig werden, hat. Beschrieben wird im Memo auch Schritt für Schritt die Vorgehensweise, wie man sich in einem Sozialen Netzwerk anmeldet und dort Kontakte knüpft.
Employer Branding: T-Systems MMS launcht Social Media Newsroom auf Basis der iMedia Lounge
2. November 2010 um 11:05 von Mario Grobholz
Heute launcht die T-Systems Multimedia Solutions ihren Social Media Newsroom. Für die Umsetzung nutzt die größte Multimedia-Agentur in Deutschland das Social Media Content Management System der iMedia Lounge. Im Kern des Konzepts setzt T-Systems auf Employer Branding und geht damit innovativ und beispielhaft mit Social Media – auch innerhalb des Konzerns – um.
Der Social Media Newsroom – als mittlerweile must-have eines dynamischen und kommunikationsstarken Unternehmens – vereint alle Social-Media-Kanäle wie Twitter, Blogs, YouTube und Facebook für die unterschiedlichen Zielgruppen des Unternehmens übersichtlich und nahtlos eingebettet in den bestehenden Internetauftritt. Die iMedia Lounge, das speziell für Social Media Projekte entwickelte Social Media Content Management System, setzte dieses Konzept für ihren Kunden T-Systems Multimedia Solutions um.
Employer Branding lautet hier das Stichwort!
Innovativ bindet die T-Systems eigene Mitarbeiter bei der Umsetzung ihres Social Media Konzepts ein. Mitarbeiter, die bereits im Social Web aktiv sind, bloggen, twittern und ein Netzwerk aufgebaut haben, werden so zum authentischen Fürsprecher von T-Systems MMS. Die Marke wird erlebbar, bekommt ein Gesicht und die Reputation des Einzelnen überträgt sich auf die Marke. Employer Branding – ein konzeptioneller Ansatz für das Social Web, den wir zukünftig sicherlich noch häufiger sehen werden.
“Wir freuen uns sehr, dass wir mit der iMedia Lounge für T-Systems Multimedia Solutions, der größten Multimedia-Agentur Deutschlands, ein Social Media Konzept umsetzten konnten, das gerade im Bereich Employer Branding neue Wege geht und Socia Media wirklich lebt.”, so Mario Grobholz, Gründer und Geschäftsführer der myON-ID Media GmbH.








