Archiv für Juli 2010

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Social Media Newsroom Expertenrunde: Welches sind die wesentlichen Einsatzfälle für einen Social Media Newsroom? (Teil 3 der Serie)

30. Juli 2010 um 8:56 von Mario Grobholz

Nachdem im zweiten Teil unserer Serie von den teilnehmenden Experten die Unterschiede zu einem klassischen Blog beleuchtet wurden, so geht es heute im dritten Teil um die unterschiedlichen und zahlreichen Einsatzfälle für einen Social Media Newsroom auf Unternehmensseite. Die Teilnehmer der Expertenrunde haben sich dieser Frage angenommen und wir haben für Sie die unterschiedlichen Ansätze zusammengestellt.

Vorrangig sind es heute Corporate Communication, Marketing und der Kundenservice, aber auch die Personalabteilungen welche die Möglichkeiten von Social Media entdecken und bereits nutzen. “Welches sind die wesentlichen Einsatzfälle für einen Social Media Newsroom?” war daher die heutige Frage an die Teilnehmer der Expertenrunde.

Klaus Eck: Sobald ein Unternehmen aktiv im Social Web tätig ist, bietet sich ein Social Media Newsroom an. Er dient nicht nur der Übersichtlichkeit, oft wirken die einzelnen Maßnahmen auch besser, wenn sie auf einer Seite gebündelt werden. Schließlich sucht ein interessierter Nutzer in der Regel nicht alle sozialen Netzwerke ab, um Informationen über ein Unternehmen einzuholen. Ein Flickr- oder Youtube Account kann noch so wirkungsvolle Inhalte bereitstellen – diese wirken nur, wenn sie auch gefunden werden. Ein Newsroom integriert alle Accounts auf einer Seite, was zu einer gründlicheren Informationsbeschaffung führt. Viele Unternehmen haben sogar mehrere Newsrooms für unterschiedliche Zwecke. So kann für das Employer Branding durchau ein eigener Social Media Newsroom sinnvoll sein, der sich direkt an potenzielle Arbeitnehmer richtet.

Veit Mathauer: Aus Gesprächen mit unseren Kunden haben wir zahlreiche Einsatzmöglichkeiten identifiziert. Als Pressebereich 2.0 stellt er Informationen für Journalisten zeitgemäß zur Verfügung. Blogger finden multimediale Informationen. Kunden und Prospects erhalten Einblick in die aktuellen Aktivitäten des Unternehmens oder der Institution. Er kann die Webplattform für eine Informations- oder Kommunikationskampagne sein. Er ist ein außergewöhnlich gutes SEO-Instrument. Der Newsroom kann einen Blog ersetzen, eventuell sogar eine Website.

Bernhard Jodeleit: Social Media Newsrooms können den klassischen Pressebereich eines Unternehmens oder einer Organisation ergänzen oder ersetzen. Zudem sind Newsrooms zu einem bestimmten Themenbereich denkbar. So könnte sich ein Unternehmen dazu entschließen, einen Social Media Newsroom zu einem bestimmten Produkt oder einem bestimmten Aspekt seiner Tätigkeit einzurichten, etwa zu Corporate Social Responsibility oder zu Human Resources.

Jan-Hendrik Senf: Die wesentlichen Einsatzfälle für einen Social Media Newsroom sind die Aggregation, Aufbereitung und Bereitstellung von bestehenden und neuen Inhalten an einem zentralen Ort im Look und Feel des Unternehmens; die Auflistung und Präsentation von dessen Mitarbeitern inklusive Kontaktmöglichkeiten; die Bereitstellung unternehmensspezifischer Basisinformationen (Unternehmensgeschichte, Geschäftsberichte etc.) für Kommunikatoren und Interessierte; das Aufzeigen der Unternehmensprofile im Social Web zwecks einfacher Verbindung mit dem Unternehmen in den verschiedenen Services.

Thomas Pfeiffer: Wenn Sie Inhalte ganz unterschiedlicher Art haben, also z.B. Bilder und Videos und Präsentationen und Sound-Schnipsel, dann könnte ein Social Media-Newsroom für Sie interessant sein. Auch interessant ist er, wenn Sie eine „Fangemeinde“ haben, die sich mit Ihren Produkten kreativ auseinandersetzt: Sie stellen z.B. Malstifte her oder Mode. Ihre Kunden nutzen Ihre Produkte und stellen Fotos o. Ä. davon ins Internet. Deren Erlaubnis vorausgesetzt, können Sie die Inhalte an einer Stelle zusammenführen, um das Positive Ihrer Produkte vorzustellen.


Mehr aus der Social Media Newsroom Expertenrunde:

  • Alles was Sie über den Social Media Newsroom wissen müssen.
  • Was ist ein Social Media Newsroom und wie funktioniert er?
  • Wie unterscheidet sich der Social Media Newsroom von einem Blog?

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Jon Christoph Berndt®: Auch Allmächt kann da nix mehr ausrichten, Eva Herman!

29. Juli 2010 um 9:01 von Jon Christoph Berndt

Sportlich, sportlich, wie der berühmte, alteingesessene und -ehrwürdigere Kopp-Verlag („Verlag und Fachbuchversand für Enthüllungsliteratur, Verschwörungen, unterdrückte Informationen und Erfindungen und Geheimgesellschaften“ – wow!) da jemandem eine Bühne gibt, von der man annehmen darf und neuerdings muss, sie hat zuviel am falschen Frosch geleckt.

Während der Schock über die Loveparade-Katastrophe tief sitzt und die Trauer groß ist, hat Eva Herman den Verantwortlichen für das Desaster ausgemacht: Der Schöpfer und seine irdischen Vollstrecker waren’s. Der Link zuerst in ihrem wirren Kopf und dann zum Blog-Beitrag bei Kopp ist für Frau Herman klar wie Kloßbrühe: „Wer sich die Bilder der Loveparade aus den zurückliegenden Jahren ansieht, glaubt, in der Verfilmung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in der Bibel beschrieben werden.“ Aha, „Sodom und Gomorrha in Duisburg“. Jetzt ist raus, wer Schuld trägt

  1. am Sitten- und Moralverfall in Deutschland
  2. am Loveparade-Unglück
  3. an der Verrohung der Gesellschaft.

Der Mensch; wir alle! Und das wird gerächt, von ganz oben! Also bitte benehmen und in Zweierreihen aufstellen – hinter Eva Herman!

Da rubbelt eine an der Glaskugel, die

  • entweder ernsthaft erkrankt ist (ist dann befundgerecht zu behandeln und vor allem immer entschuldbar)
  • oder sich damit wehrt gegen die Selbstversenkung in der tiefen See der medialen Bedeutungslosigkeit wie das waidwunde Reh gegen die Erlösung durch den Jäger: jaulen, strampeln, hektisieren, Verstand und Sinne ausschalten.

Letzteres ist anzunehmen. In einer vertrackten Situation wie dieser (wurde ja alles nicht besser nach dem Nazi-Autobahnen-Äußerungen und dem so schön inszenierten Rauswurf bei Kerner) ist viel besser: innehalten, tief durchatmen und bewusst einen größeren Schritt zurückgehen. Wo stehe ich? Was hat mich dahin geführt? Wohin will ich wirklich, tief in meinem Herzen? Wie komme ich da tatsächlich hin? Dann ist der Weg zur letzten verpassten Weggabelung nicht allzu weit, und der richtige kann eingeschlagen werden. Und das bitte still und leise, ganz ohne Öffentlichkeit.

Wahre Profis machen das so, finden in ihrem Rückzugszeitraum ihre Substanz wieder; formulieren ihre wahre Botschaft, für die sie mit Haut und Haaren, Herz und Bauch und Seele stehen; treten dann erst ans Mikro. Für Eva Herman (ihr anderes schönes Hassthema ist, dass die EU „schon lange plant, Männer zunehmend in Kindererziehung und Haushalt abzuschieben, während die Frauen schick Karriere machen und die Quote auf 50 Prozent – auch in allen Männerberufen – erhöht werden soll.“) ist es dafür nun zu spät. Willkommen in der Versenkung!

Was macht Eva Herman falsch?

  • Blöd: Sie fühlt sich angegriffen und versucht, mit immer noch mehr Kanonendonner Recht durch Lautstärke zu bekommen!
  • Blöder: Sie erkennt nicht, dass die Zeit reif dafür ist, eine lange Weile konstruktiv den Mund zu halten!
  • Saublöd: Sie begreift nicht, dass substanzloses Polarisieren und Stinkstiefeln schneller enttarnt wird als es vertwittert ist.

Human Branding Lesson Learned #8

Es ist alles andere als schlimm, wenn Du Dich verrannt hast, falsch abgebogen bist. Nur: Erkenne es klar und arbeite es kompromisslos auf (lass Dich durchaus professionell begleiten dabei). Sage öffentlich sowenig wie möglich, bis Du einen guten neuen Plan für Dein Profil und Dein Fortkommen hast. Nimm wieder Fahrt auf, wenn der Plan tragfähig und viel versprechend dafür ist, Deine klaren Ziele mit genauso klaren Maßnahmen tatsächlich zu erreichen. Sage uns dann, was Du tatsächlich zu sagen hast.

Stay tuned!

Mehr von Jon Christoph Berndt® und Human Branding gibt’s hier:

  • Wer so trifft, darf auch so heißen, Thomas Müller!
  • Fröhlich weiter auf der schiefen Bahn zum Markenglück, Menowin Fröhlich!
  • Zeit zum Köhlern, maue Marke Tony Hayward!
  • Lena’s Erfolgsgeheimnis – natürlich unperfekt
  • Papa Papandreou – Markenfels in der Markenbrandung
  • Human Brand, schrottreif: Schlappes Märkchen Walter Mixa
  • Arthur Rimbaud – 140 Jahre Mysterium mit Pull-Effekt par excellence
  • Stefan Raab – Wie einer 2 Mio. Euro verliert und der große Gewinner ist
  • Helmut, hör auf mit dem Scheiß!
  • Weißer Rabe Grigory Perelman
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  • Human Branding

Social Media Newsroom Expertenrunde: Wie unterscheidet sich der Social Media Newsroom von einem Blog? (Teil 2 der Serie)

28. Juli 2010 um 9:02 von Mario Grobholz

Sind wir im ersten Teil der Serie der Frage nach der grundsätzlichen Funktion eines Social Media Newsrooms nachgegangen, geht es im heutigen zweiten Teil der Social Media Newsroom Expertenrunde um die Frage, wie sich ein Social Media Newsroom von einem klassischen (Unternehmens-) Blog unterscheidet und idealerweise zusammenspielt.

Es gibt dabei auch unter den Experten geteilte Meinungen. Lesen Sie die Meinungen unserer Teilnehmer und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil! Haben auch Sie eine Meinung über das Zusammenspiel von Blogs und Social Media Newsrooms? Dann freuen wir uns auf Ihre Meinung.

Bernhard Jodeleit: Blogs enthalten häufig Fach- und Meinungsbeiträge mit persönlicher Note im Rahmen eines eigenen journalistischen Formats. Social Media Newsrooms dienen primär dazu, alle Neuigkeiten eines Unternehmens oder einer Organisation an einer Stelle zu bündeln.

David Nelles: Ein Blog ist nur ein Teilmedium eines potentiellen Newsrooms. Ein Blog kann auch teilweise durch Widgets aggregieren, lebt aber viel stärker durch konkrete Themen und redaktionelle Betreuung. Ein Social Media Newsroom ist dagegen in erster Linie eine reproduzierende Oberfläche die keinen orginären Content anbietet.

Jan-Hendrik Senf: Ein Blog dient vorrangig der Veröffentlichung von originär neuen Inhalten, während ein guter Social Media Newsroom diese Option zwar auch bereithalten kann, vorwiegend aber der Bündelung und einfachen Erreichbarkeit von bestehenden, bereits an anderer Stelle veröffentlichten Inhalten verpflichtet ist. Auf redaktionell-inhaltlicher Ebene unterscheidet sich ein Blog (wenn es denn wirklich eines ist bzw. als solches genutzt wird) im menschlich-wertenden Tenor und der durch Links ausgedrückten Reziprozität von einem Newsroom, in welchem oftmals durch die Integration von PR-Texten etc. eher ein überwiegend sachlicher Ton anzutreffen ist.

Klaus Eck: Ein Blog ist Teil der Auftritte im Social Web, ebenso wie ein Twitter, Xing oder ein Facebook Account. Der Social Media Newsroom hingegen vereint diese Kanäle. Dabei beschränkt sich der Newsroom nicht nur auf die sozialen Netzwerke, ebenso können dort Präsentationen, Newsletter, aktuelle Meldungen, Fotos, Videos und Hintergrundinformationen bereitgestellt werden. Er sollte alles beinhalten, was einen guten Online-Pressebereich ausmacht und zusätzlich das Social Web einbinden.

Thomas Pfeiffer: In einem Blog erstellen Sie Inhalte originär für Ihren Blog. Ein Social Media-Newsroom aggegriert Ihre und ggf. auch die Inhalte, die andere über Sie oder Ihr Produkt eingestellt haben, an zentraler Stelle.

Veit Mathauer: Wir haben einen Blog und einen Newsroom. Im Blog bringen wir Beiträge zu Trends aus Public Relations, Social Media und 3D-Internet – Hintergrundbeiträge und Meinungsartikel, die die Agenturinformationen auf unserer Website ergänzen. Der Newsroom hingegen ist der Hub für unsere Social-Webaktivitäten und die Plattform für Journalisten, (potenzielle) Kunden und Mitarbeiter und für die Web-Community. Hier aggregieren wir unsere Inhalte aus dem Web (z. B. Blogbeiträge, Flickr-Bilder, YouTube-Videos, Presseinformationen), informieren über unsere Veranstaltungen und Termine. Und wir stellen in der Rubrik Social Media Explorer für die Besucher interessante Beiträge aus dem Social Web bereit.


Mehr aus der Social Media Newsroom Expertenrunde:

  • Alles was Sie über den Social Media Newsroom wissen müssen.
  • Was ist ein Social Media Newsroom und wie funktioniert er?

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Social Media Newsroom Expertenrunde: Was ist ein Social Media Newsroom und wie funktioniert er? (Teil 1 der Serie)

27. Juli 2010 um 8:59 von Mario Grobholz

Heute startet die Expertenrunde für Social Media Newsrooms. Wir haben hierfür sechs Experten nach ihrer Meinung befragt und stellen Ihnen hier in einer Serie die interessantesten Aussagen und Meinungen zusammen. Beginnen wir heute also mit der grundlegenden Fragestellung nach “was ist” und “wie funktioniert” ein Social Media Newsroom.

Der Social Media Newsroom ist eine Art Drehscheibe für Unternehmensinformationen und für Unternehmen, die eigenen Social Media Aktivitäten zu bündeln. Der Besucher erhält so die neuesten Nachrichten um Produkte und Dienstleistungen, die der Newsroom aus den gängigen Social Media Diensten aggregiert.

Lesen Sie heute im Teil 1 der Serien die Antworten der Expertenrunde auf die Fragen “Was ist ein Social Media Newsroom und wie funktioniert er? “.

Bernhard Jodeleit: Social Media Newsrooms ergänzen, besser: ersetzen den klassischen Pressebereich einer Website. Unternehmen und Organisationen können mit ihrer Hilfe Journalisten, aber auch Blogger, Twitterer und andere Interessenten auf dem Laufenden halten. Alle Inhalte werden mithilfe aktueller Web-2.0-Technologien bereitgestellt. Das erleichtert deren Mehrfachverwertung und hat zudem den Vorteil, dass diese weitergeleitet oder über Twitter, Facebook und weitere Social-Media-Plattformen weiterempfohlen werden können. Richtig eingesetzt, verschaffen Social Media Newsrooms den Botschaften eines Unternehmens damit mehr Reichweite im Vergleich zum traditionellen Pressebereich. Vorteilhaft ist auch die teilweise automatische Befüllung. Beispielsweise lässt sich ein Social Media Newsroom so konfigurieren, dass bestimmte Inhalte ohne weiteres Zutun in ihm erscheinen, beispielsweise alle neuen Fotos oder Videos, die das Unternehmen bei Web-2.0-Plattformen wie Flickr oder YouTube hochlädt. Das vereinfacht den Arbeitsablauf.

David Nelles: Ganz einfach: Die Aggregation aller Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in Social Media auf einer Weboberfläche. Der Nutzer bekommt dadurch einen kompakten Überblick über Inhalte, die durch das jeweilige Unternehmen auf Facebook & Co publiziert wurden und die dadurch erzeugten Dialoge.

Jan-Hendrik Senf: Ein Social Media Newsroom gleicht einem wohl dekorierten Schaufenster und einfach zugänglichem Selbstbedienungsladen mit den aggregierten Social Media Aktivitäten, Veröffentlichungen und Mitteilungen sowie den Mitarbeiterprofilen und Ansprechpartnern eines Unternehmens. Durch die Bündelung des in verschiedenen Services geposteten Outputs des Unternehmens im Social Media Newsroom auf der Unternehmenswebseite wird der Unternehmensauftritt nicht nur aufgewertet, sondern gleichzeitig zum Sprungbrett für die Nutzer zur Vernetzung mit dem Unternehmen in Social Media. Interessierte Personen finden an einem zentralen Ort relevante, topaktuelle Informationen in Echtzeit und – idealerweise – zur schnellen Verlinkung, Weiterverwertung und mit Möglichkeiten zum einfachen Abonnieren (z.B. Liste aller RSS-Feeds) angeboten. Durch die Integration von Materialien zum Herunterladen wie z.B. Logos oder PDFs wird der Social Media Newsroom zur nützlichen und schnell nutzbaren Informationszentrale insbesondere für weiterverwertende Komunikatoren. Nicht zu vernachlässigen sind positive Effekte im Bereich der Suchmaschinenoptimierung: Bestenfalls ist ein Social Media Newsroom technisch derart angelegt, dass sowohl die dort originär eingestellten als auch die aggregierten Inhalte durch Google und Co. indiziert werden. Darüber hinaus bewirkt ein Social Media Newsroom deutliche Reputationseffekte für Unternehmen, indem er diese auf der Höhe der Zeit präsentiert und verdeutlicht, dass konsequent und mit hervorgehobener Wertschätzung für Social Media agiert wird.

Klaus Eck: Ein Social Media Newsroom vereint alle Social Media Maßnahmen eines Unternehmens übersichtlich auf einer Seite. Er kann im Idealfall den bisherigen Pressebereich einer Homepage ersetzen oder ergänzt diesen. Der alte Pressebereich ist durch sein statisches Auftreten den Anforderungen des dynamischen Webs oftmals nicht mehr gewachsen. Für Unternehmen ist es heutzutage besonders wichtig, Teil des Social Webs zu sein. Nirgends ist die Kommunikation direkter und transparenter – das hilft, Vertrauen aufzubauen. Allerdings können die vielen Präsenzen im Internet schnell intransparent sein und fraktal wirken. Ein Newsroom sorgt für die notwendige Übersicht.

Thomas Pfeiffer: Ein Social Media Newsroom bündelt die Inhalte auf verschiedenen Social Media Plattformen an einer zentralen Stelle. Videos auf YouTube, Bilder auf FlickR, Präsentationen auf Slideshare – vieles ist – aus gutem Grund – im Internet verstreut und erzählt von Ihnen und Ihrem Produkt. Ein Social Media-Newsroom ist ein Wegweiser für diese Inhalte in der „Diaspora“ :-)

Veit Mathauer: Für uns ist der Social Media Newsroom die Drehscheibe zwischen Agentur-Webpräsenz und dem Social Web. Hier aggregieren und kreieren wir Inhalte, von hier verteilen wir sie ins Web.


Mehr aus der Social Media Newsroom Expertenrunde:

  • Alles was Sie über den Social Media Newsroom wissen müssen.

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Experten für Social Media erklären: Alles was Sie über den Social Media Newsroom wissen müssen (Serie)

26. Juli 2010 um 8:57 von Mario Grobholz

Immer mehr Unternehmen erkennen die Möglichkeiten, die sich aus dem Einsatz von Social Media für Kommunikation, Marketing und Kundenservice ergeben. Das Konzept des Social Media Newsrooms erlangt dabei zunehmend mehr Bedeutung. Wie dieses idealtypisch aussieht haben wir mit einer Runde ausgewiesener Social Media Experten diskutiert.  Die interessanten Ergebnisse und Meinungen wollen wir Ihnen hier in den nächsten Tagen vorstellen.

In der Serie „Experten erklären den Social Media Newsroom“ werden wir in den nächsten Wochen hier im Blog Fragestellungen nachgehen, die derzeit wohl bei den meisten Social Media Projekten auf der Tagesordnung stehen.

Dabei geht es beispielsweise um ganz grundlegende Fragen wie,  „Was ist ein Social Media Newsroom und wie funktioniert er?“ oder „Wodurch unterscheidet sich der Social Media Newsroom von einem Blog?“. Es wird aber auch darum gehen, zu klären für welche Unternehmen der Einsatz eines Social Media Newsrooms sinnvoll ist und wie der Social Media Newsroom mit der klassischen PR zusammen wirkt.

Mit einer Vorstellungsrunde aller teilnehmenden Social Media Experten wollen wir heute den Start machen:

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Bernhard Jodeleit

Bernhard Jodeleit ist Standortleiter von fischerAppelt, relations in Stuttgart. Er ist spezialisiert auf Public Relations und Corporate Publishing mit crossmedialem Ansatz, auch Social Media Relations und Social Media Coaching gehören zu den Schwerpunkten. Zu aktuellen PR-Themen schreibt er im Bernhard Jodeleit Blog und hat vor Kurzem sein erstes Buch unter dem Titel Social Media Relations veröffentlicht. Ehrenamtlich unterstützt er das gemeinnützige Netzwerk Stuttgart Connection in Sachen Media Relations sowie Social Media Relations.

David Nelles

David Nelles ist bei der Virtual Identity AG für die Unternehmenskommunikation verantwortlich und berät Kunden in dem Bereich PR & Social Media. David ist Chefredakteur des Weblogs Digital Conversation, Mitgründer des Social Media Club Deutschlands und war Mitinitiator des Arbeitskreis Social Media beim Bundesverband Digitaler Wirtschaft.

Jan-Hendrik Senf

Jan-Hendrik Senf ist Consultant und Coach für Effektivität und Effizienz in Social Media. Der aus Hamburg stammende und in Berlin lebende Berater trägt einen M.A. in Germanistik und Publizistik sowie einen MBA in Medienmanagement. Er hat u.a. für und mit MTV, PRINZ Berlin, Berlin.de, tip Stadtmagazin Berlin, Ein Hartz für Berlin Spendengala, Steinbeis SMI und Fête de la Musique Berlin gearbeitet. Im März 2010 hat Jan-Hendrik Senf den ersten Twittwoch-Praxisworkshop in Berlin geleitet. Der von ihm angebotene Workshop “Social Media Dashboard und Monitoring einrichten” ist Teil der neuen Workshop-Reihe des Twittwoch e.V. (Veranstaltung zu Social Media in Unternehmen) und  findet in regelmäßigen Abständen in vorerst Berlin und München statt.

Klaus Eck

Klaus Eck ist Kommunikationsberater und Reputation Manager. Er hilft Unternehmen beim Aufbau einer eindeutigen Online-Reputation und bei der Entwicklung von Online-Relations. Er ist Autor der Bücher Karrierefalle Internet und Corporate Blogs und Herausgeber des PR Bloggers, dort bloggt Klaus Eck zusammen mit seinem Team über Social Media Kommunikation, Online Reputation Management und andere Kommunikationsthemen.

Thomas Pfeiffer

Thomas Pfeiffer ist selbstständiger Online-Konzeptioner und Programmierer mit dem Schwerpunkt Web 2.0 & Social Media. Bereits während seines Studiums machte er sich mit Internetprogrammierung selbstständig und entwickelte u.a. für Wordpress, Typo3 und Mediawiki. Heute berät er Firmen, die neue Medien wie Blogs, Wikis oder Microblogging zur unternehmensinternen und -externen Kommunikation und Projektkoordination einsetzen wollen und konzeptioniert Social Media-Strategien. Thomas Pfeiffer ist Moderator der Xing Microblogging-Gruppe, 2. Vorsitzender des Twittwoch e.V. (Social Media von und für Unternehmen) und Kopf hinter Twitterthemen.de. Auf seinem Blog Webevangelisten.de veröffentlicht er unter anderem den monatlichen Twitterzensus und meldet sich regelmäßig mit Beiträgen zur “vernetzten Gesellschaft” zu Wort.

Veit Mathauer

Veit Mathauer ist Geschäftsführer der Sympra GmbH (GPRA) Agentur für Public Relations mit Sitz in Stuttgart und Büros in München und Berlin. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und einer Tätigkeit am Instituto Technológico in Monterrey, Mexiko, arbeitete er als Redakteur in der PR-Abteilung einer Werbeagentur bis er 1992 seine eigene PR-Agentur gründete. Sympra bietet ein vollständiges Portfolio an PR-Dienstleistungen, darunter auch Social Media Relations. Zum Newsroom »

Wir freuen uns auf eine interessante und angeregte Diskussion und bedanken uns heute schon bei allen Experten die uns bei dieser Serie unterstützen.


Wenn Sie mehr über den Einsatz von Social Media Newsrooms im Unternehmensumfeld erfahren wollen, dann interessieren Sie vielleicht auch diese Artikel:

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  • Was die iMedia Lounge als Social Media Newsroom Lösung auszeichnet.
  • Social Media Newsroom: So funktioniert er. So unterstützt er Ihre Social Media Aktivitäten.
  • Der Social Media Newsroom: Sympra, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit spricht Social Media.
  • Wie Marken und Unternehmen einen Social Media Newsroom erfolgreich nutzen können.
  • Social Media Newsroom. Bindeglied ins Social Web.
  • Social Media Newsroom – was ist das?
  • Der Social Media Newsroom hält Einzug in Deutschland!
  • Was macht einen guten Social Media Newsroom aus?
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Internet als Schulfach? Wo Medienkompetenz beginnt

23. Juli 2010 um 8:55 von Mario Grobholz

Lars Hinrichs, Gründer des Businessnetzwerkes Xing, äußerte sich im Anfang des Jahres im Rahmen der WEPP-Lounge im “Grand Elysee” kritisch über die Nutzung von Internetportalen. Er warnte vor der Vermischung der Geschäfts- und der Freizeit-Identität.

Besonders in der Medienkompetenz von Kindern sieht Hinrichs noch viel Verbesserungspotenzial. Den Umgang seiner Kinder mit dem Internet beobachte er besonders kritisch. Es solle ein Schulfach “Internet” geben, welches Kindern ein gesundes Verhalten gegenüber und mit dem Internet aneignen soll, so der Medienprofi und Vater im Interview mit der WELT Online: “Meine Tochter hat bereits mit vier Jahren eine Digitalkamera. Sie wächst 100 Prozent digital auf.”

Ein Schulfach Namens “Internet” mag es vielleicht noch nicht geben, aber immerhin ein Kapitel in einem Schulbuch, und damit im Lehrplan bayerischer Gymnasiasten. Der Oldenburg Verlag hat in seinem Deutschbuch der Gynmasialstufe 9 in Bayern dem Thema “Identität im Internet” ein Kapitel gewidmet. Hier ist das Thema für die Schüler des Gymnasiums auf Seite 128/129 “Die Online Identität” und “Reputationsmanagement”. Grundlage hierfür sind Bilder und Erleuterungen, welcher der Oldenburg Verlag sich von uns hat lizenzieren lassen.

Seit der Gründung von myON-ID Media sind wir als Unternehmen besonders aktiv Medienkompetenz im Umgang mit dem Internet zu vermittlen und aufzuklären. Einen Grundstein für das Verständnis über die eigene Online Reputation zu legen und zwar in einem Alter, wo gerade Jugendliche mit vielen anderen Dingen beschäftigt sind und Verantwortung oder Weitsicht nicht gerade der ständige Begleiter beim Surfen im Web oder beim Chatten auf Facebook sein dürfetn ist dabei nicht nur unser Anliegen.

“Kontrolle vs. Vertrauen ist ein Knackpunkt in der (Internet-)-Eltern-Kindbeziehung. Daher: Medienkompetenz beginnt nicht im Internet. Sondern im Elternhaus.”

Neben der anhaltenden Diskussion um das Internet, Communities und dem alltäglichen Gedankenaustausch sollte berücksichtigt werden, dass gerade die jüngste Generation in eine völlig digitalisierte Welt hineingeboren wurde. Die Nutzung sozialer Netzwerke zwecks Freundschaften, Wissensaustausch und neuer Kontakte ist für Kinder und Jugendliche völlig selbstverständlich. Und nicht mehr wegzudenken. Dennoch gilt es, hier den Kopf einzuschalten – und das richtet sich genauso an die Eltern – bevor man Informationen über sich oder andere im Netz preisgibt.

Institutionen wie beispielweise der Safer Internet Day oder Angebote wie Ichimnetz klären sachlich und gleichermaßen Kindgerecht über jene Risiken auf. Wir haben selbst mit dem Online Reputation Monitoring Service Ruflotse eine praktische Monitoring-Lösung für Eltern geschaffen, die über die Aktiviäten ihrer Kids im Netz besser Bescheid wissen und mögliche Mobbing-Attacken frühzeitig erkennen wollen, um darauf entsprechend reagieren zu können. Natürlich müssen Eltern ihren Kindern mit einem gesunden Vetrauen entgegentreten. Der Sinn von Angeboten wie Ruflotse besteht nicht darin, Kontrolle auszuüben. Vielmehr dienen sie dem Zweck, das mögliche Defizit an Eigenverantwortung (oder auch den Mut, sich den Eltern anzuvertrauen) mit einfachen Mitteln auszugleichen und gegen mögliche Schäden vorzubeugen.

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  • Karriere Online, Reputationsmanagement

Online Reputation ist, was man daraus macht: Managen Sie Ihre Identität im sozialen Netz!

21. Juli 2010 um 8:50 von Mario Grobholz

Das Internet und vor allem das Social Web hat seine eigenen Regeln. Stimmt soweit – aber es folgt auch gewissen Strukturen, die jeder selbst für sich bestimmen kann. Wer sich im Umgang mit persönlichen Daten über das eigene Tun und Handeln bewusst ist, kann die Vorteile des sozialen Netzes durchaus sinnvoll für sich und die eigene Online-Identität einsetzen. Hier einige Do’s & Don’ts für alle, die im Social Web unterwegs sind, ob im Business oder privat.

Machen sie sich ein genaues Bild von sich selbst!

Wer sind Sie im Netz – oder haben Sie sich bis heute erfolgreich vor der Suchmaschine versteckt? Erst, wenn Sie wissen, was das Web über Sie weiß, können Sie mit Ihrem individuellen, erfolgreichen Reputationsmanagement beginnen. Dabei hilft beispielsweise der Ruflotse: Sie geben Ihren Namen ein, und Ruflotse liefert Ihnen schnell und umfassend den Status Quo Ihres Online-Ichs.

Setzen Sie sich persönliche Ziele!

Zunächst gilt es zu entscheiden, ob Sie als Privatperson oder als Unternehmen in der Öffentlichkeit des Social Webs auftreten und wahrgenommen werden wollen. Priorisieren Sie Ihre Aktivitäten, wie Accounts und Profile, nach Relevanz und Nutzen. Bedenken Sie, dass Sie durch den eingestellten Content 24/7 auffindbar sind und sich dadurch Ihr Online-Ich formt.

Setzen Sie sich und anderen Grenzen!

Privates lässt sich von Beruflichem im Social Web nicht trennen, da alle Inhalte gleichgewichtig im Internet “gespeichert” werden. Gibt man Ihren Namen in einer Suchmaschine ein, werden alle Informationen, ob privat oder beruflich, dargestellt. Sorgen Sie dafür, dass man Sie dort findet, wo und wie ausführlich Sie gefunden werden wollen. Je mehr relevanten Content Sie in die Suchmaschine “einfüllen”, um so besser können Sie Ihren guten Ruf im Web steuern. Mit professionellen Profilen wie beispielsweise XING oder myON-ID setzen Sie sich vorteilhaft in Szene – und Ihr Suchmaschinen-Ranking rauf.

Bleiben Sie stets authentisch!

War es bis vor einigen Jahren noch trendy, sich witzige Nicknames zu geben, um möglichst anonym zu sein, ist heute das Gegenteil der Fall. Kein Kunde, Journalist oder Business-Partner würde Sie erstnehmen, wenn Sie sich als “Pink_Panther76″ im Social Web präsentieren. Bleiben Sie bei Ihrem richtigen Namen, schließlich sind Sie Ihre eigene Marke. Nutzen Sie sie, zu Ihrem eigenen Vorteil!

Sorgen Sie für nachhaltige, positive Präsenz!

Jeder von Ihnen publizierte Artikel, jeder Blogbeitrag, jedes Foto oder Video kann im Social Web eine mächtige Auswirkung auf Ihre gesamte Reputation haben, positiv wie negativ. Denn Achtung: es bleiben auch unbedacht gepostete Kommentare oder Tweets auf ewig im gigantischen Gedächtnis des Internets erhalten. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Suchergebnisse und sorgen Sie mittels gut platzierter Inhalte für den besten Eindruck Ihrer Online-Identität.

Zu guter letzt – frei nach Maybritt Illner – “Bleiben Sie heiter – irgendwie!”

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Personal Branding und wie wir alle zu Narzissten werden

19. Juli 2010 um 8:40 von Mario Grobholz

Wir werden zu Cyber-Exhibitionisten und präsentieren uns in einem Glashaus der ganzen Welt. Und für was? Um uns zu einer Marke zu machen, uns darzustellen und uns der Welt mitzuteilen.

Einst im antiken Griechenland entzog sich der junge Narcissus aus Stolz der Liebe der Nymphe Echo. Dafür traf ihn der rächende Fluch, sein eigenes Spiegelbild in jedem Wasser lieben zu müssen, welches sich ihm gleichfalls immer entzog. So verliebte er sich stets beim Wassertrinken aus dem Brunnen in sein unerreichbares Selbstbild.

Die große Gemeinschaft der „Onliner“ hat dank der Entwicklung nutzerfreundlicher Social Software heute die Chance, ihre Spiegelbilder in potenzieller Endlosschleife auf Facebook, YouTube, mySpace, Twitter oder StudiVZ zu beäugen. Und mancher User scheint sein „Profil“ dort mit solch obsessiver Leidenschaft zu pflegen, betrachten und zu überhöhen, wie es der Geschichte des hellenischen Teenagers nicht besser entsprechen könnte.

Netzwerken sei dank, scheut sich keiner mehr, sich im Web zu zeigen. Waren wir vor ein paar Jahren noch vorsichtig mit unseren Daten im Netz, zeigen wir uns jetzt sogar mit Bild und lassen die Welt mitverfolgen, was wir den ganzen Tag so machen. Jeder geht dabei ganz anders vor, eine Studie hat allerdings herausgefunden, dass 80 Prozent der Twitter-User nur von sich selbst reden. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Rutgers University, im Zuge derer die Wissenschaftler Mor Naaman, Jeffreey Boase und Chih-Hui Lai über 3.000 Status-Meldungen von rund 350 Nutzern untersucht haben.

Interessant dazu auch das Buch von Markenexperte Jon Christoph Berndt: “Die stärkste Marke sind Sie selbst!“. Darin beschreibt der Autor Jon Christoph Berndt die Möglichkeiten das eigene Profil zur Marke zu entwickeln. Der Mensch wird Marke. Es geht darum seine Einzigartigkeit auf den Punkt zu bringen und dies auch Online transparent zu machen. Wer dieses Handwerk zukünftig versteht wird nicht nur erfolgreich seine Personenmarke positionieren, sondern auch für Unternehmen als Mitarbeiter interessant werden, denn eine starke Marke braucht starke Mitarbeiter. Jon Christoph schreibt seit einigen Wochen hier in unserem Blog als Gastautor über Human Branding.

Auch andere Social-Networking-Sites bringen bei ihren Mitgliedern vermehrt narzisstische Züge zum Vorschein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von Wissenschaftern der San Diego State University (SDSU) unter mehr als 1.000 College-Studenten aus den gesamten USA durchgeführt wurde. 57 Prozent davon gaben an, dass die Personen in ihrer Altersgruppe Social-Networking-Sites wie Facebook, Twitter oder MySpace vorwiegend für Selbstvermarktung, Narzissmus und Aufmerksamkeitssuche verwenden.

Die Wissenschafter wollen außerdem herausgefunden haben, dass die “Generation Y” der nach 1980 Geborenen generell mehr Wert auf Selbstvermarktung, Narzissmus, erhöhtes Selbstbewusstsein und Aufmerksamkeitssuche legt als vorherige Generationen. Zwei Drittel der Befragten stimmten dieser Aussage jedenfalls zu.

Herangezogene Quelle – Narziss im Cyberspace, Martina Mara

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  • Reputationsmanagement

Das schreibt die Presse über myON-ID-Media im Juni

16. Juli 2010 um 8:55 von Mario Grobholz

Auch im Juni gab es wieder schöne Clippings über myON-ID, Ruflotse und die iMedia Lounge. Einige davon wollen wir Euch hier gerne vorstellen.

In den Online Medien greift beispielsweise das E-Commerce Magazin unter dem Tiel “Social Media Newsroom als White-Label-Lösung – myON-ID Media öffnet die iMedia Lounge für Partner” unsere Meldung zum Vertriebs-Partnerprogramm der iMedia Lounge auf. Im Medienhandbuch findet der Ruflotse als Monitoring Lösung für die eigene Online Reputation (“Monitoring-Service für den guten Online-Ruf“) Erwähnung.

In den Print Medien war es in diesem Monat vor allem der Ruflotse als Monitoring-Service für den guten Ruf der das Interesse der Journalisten auf sich zog. Die FAZ berücksichtigte uns dabei ausführlich in ihrer Sonderbeilage für die Gruppe der Silver Surfer (“Online Silversurfer: Immer mehr Senioren entdecken das Internet”) und beschreibt die Möglichkeiten die Ruflotse auch Senioren für den sicheren Umgang mit persönlichen Daten im Internet bietet. Die Fränkische Nachrichten titelt unter “Befreiung aus dem Netz” und nennt dort Möglichkeiten und Dienstleister um unliebsame Einträge aus dem Internet zu entfernen.

Wir bedanken uns bei allen Autoren und freuen uns auf viele weitere Publikationen im Juli, August, September, usw…!

  • Das schrieb die Presse im Mai
  • Das schrieb die Presse im April
  • Das schrieb die Presse im März
  • Das schrieb die Presse im Februar
  • Das schrieb die Presse im Januar
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Jon Christoph Berndt®: Wer so trifft, darf auch so heißen, Thomas Müller!

15. Juli 2010 um 1:33 von Jon Christoph Berndt

Fußall-Schland hat einen neuen Marken-Helden! Während in Deutschland bereits wieder gearbeitet wird, wird in der Parallelwelt Schland noch gefeiert. Und da vor allen Dingen einer, der so „unverbogen, originell und nicht recht zu fassen“ ist, dass es nicht recht zu fassen ist: Thomas Müller, der mit dem Goldenen Schuh für den besten Torjäger, bester Nachwuchsspieler obendrein. In Pähl am Ammersee will man dem berühmtesten Bub des Kaffs sogar das Denkmal „Bester Jungprofi der WM“ setzen. Ein steinerner Fußball soll es sein; aha, wie nahe liegend, die ebenhölzerne Luftpumpe nun also doch nicht.

Bei der starken Marke ist eines ganz besonders ausschlaggebend, was der Müller ganz besonders prima ist: Wenn Du weißt, wer Du bist, wo Du herkommst, wo Du hin willst, was Du kannst und was nicht… Dann darfst Du davon profitieren, wovon der Müller ganz besonders prima profitiert: vom Sich-Entspannt-Zurücklehnen-Dürfen, vom Abwarten und Schauen, welche Haifische als nächstes zum bequemen Harpunieren vorbei dümpeln (Auslandsvereine, Sponsoren, Werbeverträge…). Und Lisa (Ehegattin) und Micky (Labrador) warten und schauen einfach mit. Ist das toll: In der Kraft liegt die Ruhe, und die Kraft kommt bei Thomas Müller wie aus einem nie versiegenden Loch im Golf von Mexiko; nur freudvoll.

Die FIFA hat erkannt (und die FIFA irrt nie): „herausragende Fähigkeiten“, „junge, erfrischende Spielweise“, „Beliebtheit bei den Fans aufgrund unterhaltsamer Auftritte“. Am meisten in Erinnerung bleiben wird der schon legendäre Auftritt nach dem Achtelfinale Schland vs. England, als der Herr Müller, Thomas, „meine beiden Omas und meinen Opa“ grüßt, denn „das ist schon lang mal überfällig“. Platz 1 nun auch in den Herzen, und da wird die wahre Kasse gemacht!

Erstaunlich 1: Der Typ fährt mit Lisa nach Österreich statt mit Doreen ins P1 (für die Landeier: Promi-Disco in München). Erstaunlich 2: Lisa hält ihn für den „perfekten Mann“, und das in diesen blutjungen Jahren. Was ist eigentlich, und das ist dann erstaunlich 3, wenn sie dauerhaft Recht behält?

Frage des Tages 1 bis 3: Wo kriegt man so ein schlagfertiges Mundwerk her, wenn nicht aus Pähl am Ammersee kommt: Abgang Thomas Müller bei der Pressekonferenz nach dem England-Knüller in Bloemfontein. “Jetzt können Sie in die Dusche gehen”, sagt der FIFA-Man. “Das Mikrofon verbiegt sich auch schon, weil ich so stinke“, sagt der Pähler. Was sagt der Typ vom Human Branding? Nichts mehr.

Was macht Thomas Müller richtig?

  • Er bekennt sich zur Herkunft seines Bauchs, seines Herzens, seiner Seele (Pähl, Ammersee, Oberbayern)!
  • Er verstellt sich nicht und bleibt, wie er ist!
  • Er sagt, was er denkt, und tut, was er sagt!

Human Branding Lesson Learned #7

Plane gern Dein Fortkommen, Deine Karriere, Deinen Ruhm. Aber bedenke bitte, dass Thomas immer Thomas bleiben wird, Horst bleibt Horst und Paula bleibt Paula. Ist halt so; ist auch nicht schlimm. Nur wissen sollte man es. Da hilft dann auch kein Porsche, kein Poggenpohl, kein Prada. Zum Trost: Die eigene kleine Welt ist immer groß genug, um in ihr ein wahrer Star zu sein und sich daran wirklich zu erfreuen.

Stay tuned!

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