Archiv für Mai 2010

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Expertenmeinung: Jutta Westphal von der Hudora GmbH über den Einsatz von Social Media in Unternehmen

31. Mai 2010 um 8:45 von Mario Grobholz

Zu unserem heutigen Montagsinterview haben wir Jutta Westphal eingeladen. Sie leitet die Endverbraucherkommunikation bei der Hudora GmbH. Im Web zu finden ist Jutta Westphal natürlich bei Twitter und auch auf ihrem eigenen Blog.

In gewohnter Montags-Interview Manier wollten wir auch von Jutta Westphal erfahren, welches Potential im Einsatz von Social Media für Unternehmen liegt.

Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Social Media ist sicherlich eine schöne Ergänzung zu den klassischen Marketing-Instrumenten. Im Gegensatz zu den meisten klassichen Kommunikationswegen ist das Social Media Marketing auf Dialog ausgelegt. Wenn das Unternehmen sich auf einen direkten Austausch mit den eigenen und möglichen potentiellen Kunden einlassen möchte, können beide Seiten nur profitieren.

Die Unternehmen sollten aber nichts überstürzen. Die interne Bereitschaft, sich nach außen zu öffnen, muss genauso vorhanden sein wie das Verständnis für die Funktionweise von Social Media. Das Motto sollte im Zweifel lauten: Erstmal gucken und dann selber mitmachen.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Eine spannende Frage, die schon oft diskutiert wurde. Meiner Meinung nach ist es am sinnvollsten, eine kompetente Schnittstelle zwischen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Vertrieb und Geschäftsleitung zu schaffen. Dabei entstehen natürlich zusätzliche Personalkosten. Möchte das Unternehmen diese vermeiden, sollte man in den Abteilungen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing nach affinen Mitarbeitern suchen.

Im Hinterkopf behalten sollte man jedoch, dass letztendlich jeder Mitarbeiter im Unternehmen Social Media “macht”. Jeder, der ein Xing- oder Facebook Profil hat, der ein Blog betreibt oder seine Aktivitäten via Twitter online teilt, ist aktives Mitglied im Social Web.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Die Hauptziele im Bereich Social Media sind Kundenbindung, Imageaufbau und natürlich die Schaffung von Awareness. Wenn man die Kommunikation im Social Media richtig steuert, kann der Dialog mit dem Kunden auch helfen, die eigene Produkte zu verbessern bzw. neue Produktideen hervorbringen.

Eine konkrete Meßbarkeit (ROI) ist schwierig. Oft führen besonders aufmerksamkeitsstarke Kampagnen nicht direkt zu einer Steigerung des Umsatzes. Eine Steigerung der Webseiten-Besucher, mehr Fans auf der Firmenseite bei Facebook, die Anzahl der Kommentare im Blog lassen sich natürlich mit Zahlen belegen, reichen aber der Geschäftsführung oft als Meßzahlen nicht aus.

Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Es gibt viele sehr interessante Kampagnen im Bereich Social Media Marketing. Viele fallen der breiten Masse gar nicht auf, da man im Social Web sehr spitze Zielgruppen erreichen kann. Meiner Meinung nach lohnt es sich, die Aktivitäten von Simyo zu beobachten. Die wissen was sie tun und sind mutig und frech genug, neues auszuprobieren.

Allerdings passen die von Simyo eingesetzten Tools nicht zu jedem Unternehmen. Im ersten Schritt sollte man gucken, was die direkten Mitbewerber machen und wie weit ich mich mit meinem Unternehmen öffnen und Social Media zulassen möchte.

Wir danken Jutta Westphal für das nette und interessante Gespräch!

Sie fanden das Experten-Interview mit Jutta Westphal interessant? Dann lesen Sie hier weiter:

  • Jan Hendrik Senf zur Nutzung von Social Media in Unternehmen
  • Dirk Rockendorf von Continental über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Tim Cole über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Thomas Pfeiffer über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Michael Reuter über den Social Media Einsatz in Unternehmen
  • Marc Frey über den Social Media Einsatz in Unternehmen
  • Frank Wolf von der T-Systems zum Thema Social Media Entwicklung in Unternehmen
  • Karsten Füllhaas zum Thema Social Media Entwicklung in Unternehmen
  • Martin Meyer-Gossner über den Social Media Einsatz in Unternehmen
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Online Reputation Management im TV

28. Mai 2010 um 8:30 von Mario Grobholz

Ein schlechter Ruf im Internet kann Job und Karriere kosten! Das Anschreiben individuell, das Foto perfekt, der Lebenslauf rund – und trotzdem klappt’s nicht mit den Bewerbungen auf eine Stelle?

Vielleicht liegt’s an Altlasten im Internet, denn Personalabteilungen nutzen zunehmend den Blick ins Web, bevor sie einen Bewerber zum Gespräch einladen. Besonders betroffen sind auch Jugendliche: Die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz wird durch Fotos von Saufgelagen nicht gerade besser.

Das war vor wenigen Tagen das Thema auch auf Deutsche Welle TV, dem öffentlich rechtlichen Rundfunksender mit über 100 Mio. Zuschauern in über 30 Ländern. Dazu wurden wir von der Redaktion des deutschen Auslandsfernsehens als Experte eingeladen um Einblicke in die Möglichkeiten des Online Reputation Managements zu geben.

Dabei stand unser neuester Service Ruflotse im Mittelpunkt.

Internetsurfer behalten mit dem Ruflotse jederzeit den Überblick, was über einen bestimmten Suchbegriff im Internet zu finden ist. Hierfür wird einmalig ein Suchagent mit dem gewünschten Begriff angelegt, das kann der eigene Name, der Name eines Familienmitglieds, ein Firmenname oder ein anderer frei gewählter Begriff sein. Anschließend durchforstet der Dienst vollautomatisch das gesamte Internet. Neue Funde werden per E-Mail mitgeteilt. Zu unliebsamen Einträgen kann per Mausklick ein Löschauftrag gestellt werden.

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  • Karriere Online, Presse, Reputationsmanagement

In 10 Schritten zum Social Media Professional, Teil 1

26. Mai 2010 um 8:30 von Mario Grobholz

Ein Social Media Newsroom ist eine Art Drehscheibe für Unternehmens-informationen und das ideale Instrument für Unternehmen, die eigenen Social Media Aktivitäten zu bündeln. Hier erhält der Besucher die neuesten Nachrichten um Produkte und Dienstleistungen, die der Newsroom aus den gängigen Social Media Diensten aggregiert. Doch wie startet ein Unternehmen, wenn es ganz am Anfang von Social Media steht?

Hierzu werden wir in einer kleinen Serie die brandamazing: Unternehmensberatung für Markenkommunikation auf ihrem Weg ins Social Web begleiten: Die Münchner starten mir ihrem Produkt Human Branding, das Menschen zu starken Marken macht.

Die Idee zu diesem Praxisbericht kam uns im Konzeptions-Workshop für den Social Media Newsroom, den wir aktuell für brandamazing: umsetzen. Interessant dabei ist, dass das, was unser Kunde gerade vor sich hat, sicherlich bei vielen Unternehmen derzeit ebenfalls heiß diskutiert wird.

Wie startet ein kleines Unternehmen ins Social Web?

Der Markenexperte und Inhaber von brandamazing: Jon Christoph Berndt sieht sich der Frage gegenübergestellt: “Wie schaffen wir als kleines Unternehmen den Einstieg in Social Media?”

Jon Christoph Berndt wird uns hier an seinen Gedanken, Herausforderungen und Lösungen teilhaben lassen. Für mich ist das eine einmalige Gelegenheit, von Beginn an zu sehen, wie ein Unternehmen in Social Media hineinwächst. Viel Erfolg, Jon!

Der Grundstein wurde in den letzten Tagen gelegt. Nun werden wir Jon Christoph Berndt und sein Team auf dem Weg aus der “1.0 Welt” in die “2.0 Welt” begleiten. Anders formuliert: “In 10 Schritten zum Social Media Professional”.

Brandamazing: wird hier im Blog darüber berichten. Den Anfang machen wir mit Schritt 1 – welch’ Überraschung:

Schritt 1: Wir haben erkannt – wir müssen was machen!

Und zwar richtig, vernetzt, mehrwertig. Diese Woche hat Florian, unser Social Media Manager, bei uns angefangen. Er nimmt uns die Angst und die Dinge in die Hand. Die Sofortmassnahmen: klassischen Newsletter vermeiden, bevor er entsteht (braucht kein Mensch); Profile bei Facebook und Twitter anlegen und Aufbereiten nutzbringender Inhalte; Info-Meeting für unseren Newsroom von myON-ID Media: damit läuft alles auf einen Punkt zu und geht alles von dort wieder weg, wie soll die Domain für unsere Social Media Newsroom lauten? newsroom.human-branding.de?, klingt wie Samt und Seide. Wir haben verstanden.

Stay tuned!

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Expertenmeinung: Wilfried Schock über den Einsatz von Social Media in Unternehmen

25. Mai 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Wir freuen uns, heute Wilfried Schock bei uns begrüßen zu dürfen. Wilfried Schock ist Jahrgang 1957, aktiver Blogger, Twitterer, CRM Profi, Geschäftsführer von Social Network Marketing sowie absoluter Social Media-Befürworter. Die unterschiedlichen Entwicklungen und Prognosen der Nutzung von Sozialen Medien im deutschprachigen Markt hat er für uns wie folgt beantwortet.

Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

WS: Social Media wird ohne Zweifel für Unternehmen zu einem Standard werden. Alles andere hieße sich dem Dialog mit dem Markt und seinen Kunden zumindest teilweise zu verweigern. Ob Social Media als Social Media Marketing „nur“ zu einem Standardbestandteil des Marketings wird, hängt von den Unternehmen ab. Beachtet man die mögliche Nutzenstiftung von Social Media wird deutlich, das auch PR, Marktforschung, Produktentwicklung, Support und Vertrieb ganz wesentlich von Social Media profitieren können.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

WS: In der Praxis wird es darauf hinauslaufen, das Social Media von dem Bereich federführend umgesetzt wird, der dieses Instrument zuerst für sich nutzt. Dies dürfte das Marketing sein. Alternativ wäre aber auch eine eigenständige Funktion Social Media mit Schnittstellen zu allen tangierten Bereichen sinnvoll.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

WS: Aktuell sind viele Unternehmen in einer eher experimentiell geprägten Phase, in der primär der Umgang mit Social Media erarbeitet und vorrangig Kommunikationsziele angestrebt werden. An messbaren Zielen bietet Social Media eine große Bandbreite – sowohl was die Funktionen angeht, als auch was die Messbarkeit der Wirkung von Social Media betrifft. ebay hat ja schon vor Jahren die direkte wirtschaftliche Bedeutung von Social Media in einer groß angelegten Studie belegen können. Die Aussage, das Social Media nur schwer oder nur sehr indirekt messbare Ergebnisse produzieren kann, teile ich nicht.  Es mangelt eher an der Orientierung an machbaren metrics bei der Entwicklung und Umsetzung von Social Media Konzepten.

Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

WS: Da stellt sich vor zuerst die Frage nach den Beurteilungskriterien für erfolgreich. Proctor & Gamble sprechen davon das Social Media effizienter ist als alle anderen Marketingtools. Konkrete, nachprüfbare Ergebnisse werden aber nicht vorgestellt. Nikeplus gilt als erfolgreiches Social Media Konzept, aber ein genauerer Blick auf die praktische Nutzung und die Struktur des Social Media Konzepts lassen zumindest deutliche Optimierungsmöglichkeiten erkennen.

MountainDew belegt mit seiner DEWmocrazy beachtliche Ergebnisse in der Einbindung von Kunden in die Produktentwicklung (crowdsourcing). In ganz anderem Maßstab gefällt mir das Beispiel des Wasenwirt (Cannstatter Volksfest, die Nr. 2 hinter der Wiesn), der via Facebook eine Reichweite von über 5000 Nutzern aufgebaut hat und sie für Neukundengewinnung und Kundenbindung nutzt. Hier ist der Social Media Ansatz zwar sehr rudimentär aber bezogen auf das Unternehmen und die Branche dahinter schon wieder interessant.

H&M agieren mit Social Media, was von außen erkennbar ist, zeigt aber noch eine stärkere Orientierung an Kampagnendenken. Coca Cola versucht Social Media auf vielfältige Weise zu nutzen, wenngleich auch nicht immer mit großem Erfolg. Die Expedition 206 stellt – im Vergleich mit dem Vorgehen der Pepsi-Tochter Mountain Dew – eine sehr eigenständige Vorgehensweise dar. Nach Google Trends ist dieser Ansatz allerdings nicht unbedingt von höherer reichweitenbildender Qualität zu sein.

An Beispielen für den Einsatz von Social Media mangelt es weniger. Nach guten Beispielen, in denen Social Media in seiner ganzen Qualität genutzt wird, kann schon deshalb nicht viel zu sehen sein, weil auch die großen Unternehmen Social Media erst seit relativ kurzer Zeit und eher experimentell einsetzen. In der Regel kranken die meisten Aktivitäten an größeren handwerklichen Problemen – insbesondere der Qualität der Profile und der Vernetzung – und an konzeptionellen Defiziten oder Selbstbeschränkungen – hier insbesondere an der Möglichkeit der Partizipation.

Wir bedanken uns bei Wilfried Schock für das Interview – und freuen uns natürlich auf eure Kommentare, Feedback, Anregungen und Republikationen!

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Jon Christoph Berndt®: Papa Papandreou – Markenfels in der Markenbrandung

20. Mai 2010 um 8:45 von Jon Christoph Berndt

Wenn mir mal ganz Griechenland gehört (ist ja sowieso nicht so hochpreisig): Den ganzen sinkenden Kahn vertraue ich Giorgos Papandreou an – der verlässt ihn garantiert zuletzt.

Der tragische Held der ganzen bescheidenen Situation bei den Euro-Freunden ist er, der Ministerpräsident in der 3. Generation. (Griechenland ist also so eine Art Familienunternehmen, und bei so etwas ist es ja zwischendrin immer mal wieder mau.) Erst 2009 übernahm er den Posten, und dann ging sie auch schon los, die Petersburger Schlittenfahrt; bloß ohne Schnee. Was tut der Mann? Steht aufrecht auf dem Schlittenbock und schwört sein Land auf die schwere Zeit ein. Besonders bemerkenswert daran vor allem ist, dass das Ferien- und das Ostergeld um 35% gekürzt werden. (Gut, dass die griechischen Ostern grade eben noch zu 100% gelaufen sind.) Respekt! Da wankt nichts, kein Stottern, kein Zittern. Ist halt bitter gerade, sagt der Markenfels in der Markenbrandung, da beißt die Maus keinen Faden ab. Spricht’s und tut, was getan werden muss.

All die derzeitigen mittelschweren und riesengroßen Katastrophen bewirken bei Papa Papandreou nicht, dass er kleiner und dünnhäutiger wird, gar umzufallen droht. Dafür hat er ein ganz smartes Gen mitbekommen, und das heißt „Echtheit mit Wollsiegel“ – keine Fassade, keine Schaumschlägerei, kein Schaf im Wolfspelz. Vielmehr ist Papandreou innen so wie außen und außen so wie innen. Und das ist die beste Glaubwürdigkeitsvoraussetzung; für den nächsten Gebrauchtwagenverkäufer, der Ihnen unterkommt, genauso wie für den Ministerpräsidenten auf dem schlingerstarken Schlittenbock. Selbst EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso betont, dass die vorgesehenen Sparmaßnahmen Papandreous „solide und glaubwürdig“ sind. Das ist schon mal gut, besonders auch für den Fall, dass Barrosos Portugiesen die Kreditoren-Meister sind.

Giorgos Papandreou bleibt auf Kurs und lässt sich durch keinen Brecher ins Wanken bringen. Er steht seinen Mann, auch wenn ein ganzes Land gegen ihn ist, und verliert sein Ziel nicht aus den Augen. Als echte Human Brand wird er aus der Krise gestärkt und profiliert hervorzugehen! Und alle seine Griechen mit.

Was macht Giorgos Papandreou richtig?

  • Er ist in der Wolle gefärbt echt: Vorne hui und hinten hui!
  • Er nennt die Dinge beim Namen: Wer Klartext redet, dem hört man gern zu!
  • Er vereinbart klare Ziele, auch mit sich selbst: Dadurch ist er glaubwürdig, weil er dann mit untergeht, wenn Griechenland untergeht.

Wir sehen: Fundierte Ausbildung und Lebenserfahrung und allerbeste Herkunft und Connections brauchen entwaffnende Echtheit als Geschmacksträger. Sonst ist alles nichts, und unsere Eltern haben und ganz umsonst fünf Jahre auf die Uni oder drei in die Lehre geschickt. Wer glaubt, es geht auch irgendwie mit Durchlavieren und „Komm’ ich heut’ nicht, komm’ ich morgen“, der klebe sich bitte nebenstehendes Foto wahlweise aufs Armaturenbrett oder auf den Bildschirm am Computer.

Human Branding Lesson Learned #3

Mach’ Dich hübsch wie ein Pfau, und zeige allen Deinen schönsten Radschlag, Deine schönste Verpackung. Und bestätige diesen ersten Eindruck unbedingt, wenn sie hinter Deine Fassade blicken!

Stay tuned!

Mehr von Jon Christoph Berndt® und Human Branding gibt’s hier:

  • Human Brand, schrottreif: Schlappes Märkchen Walter Mixa
  • Arthur Rimbaud – 140 Jahre Mysterium mit Pull-Effekt par excellence
  • Stefan Raab – Wie einer 2 Mio. Euro verliert und der große Gewinner ist
  • Helmut, hör auf mit dem Scheiß!
  • Weißer Rabe Grigory Perelman
  • FDP-”Quartalsspinner” Wolfgang Kubicki
  • Prof. Claudia Kemfert und ihre wehrhafte Marke
  • Norbert Leitholt und sein “Pornolotl”
  • Das Marken-Armageddon
  • Jon Christoph Berndt, Partner von myON-ID Media
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  • Human Branding

Was die iMedia Lounge als Social Media Newsroom Lösung auszeichnet.

19. Mai 2010 um 8:30 von Mario Grobholz

Die iMedia Lounge ist ein ideales Instrument, um sich als Person, Unternehmen oder Organisation professionell im Internet zu präsentieren und aktiv an den Social Media Dialogen teilzunehmen. Das Besondere daran ist die bereits integrierte Verzahnung mit dem Social Web und dessen Services sowie der Grad der möglichen Individualisierung.

Die iMedia Lounge ist das professionelle Social Media Content Management System, welche fix und fertig konfiguriert und als Social Media Newsroom bereitgestellt und von uns betrieben wird. Der technische Aufwand bei unseren Kunden minimiert sich dadurch auf wenige Minuten bei der Einrichtung des Social Media Newsrooms. Die iMedia Lounge zeichnet sich durch eine intuitive Bedienung und Flexibilität  und Zukunftssicherheit aus.

„Wir suchten nach einer Lösung, um unsere Aktivitäten in Facebook, Twitter & Co. in unsere Website zu integrieren und um Informationen in Social Web zu verteilen. Die Newsroom-Lösung iMedia Lounge hat uns sofort angesprochen, deckt sie doch alle unsere Anforderungen ab. Sie ist zukunftssicher, einfach zu handhaben, offen nach vielen Seiten und ließ sich perfekt ins Design unserer Website einfügen. Großer Vorteil für uns: Die technische Abwicklung und das Hosting läuft bei myON-ID Media; wir müssen uns hier also um nichts kümmern. Das myON-ID-Team übrigens auch nicht, denn das System läuft absolut stabil und ist von Anfang an so gut wie bug-frei.“, Veit Mathauer Geschäftsführer von Sympra, Agentur für PR- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Aggregation von Social Media Inhalten steht im Mittelpunkt:

Die iMedia Lounge bindet neben klassischen PR-Elementen wie Pressemeldungen, Artikeln oder Pressebildern vor allem auch alle relevanten Social-Media-Dienste und -Inhalte ein, bspw. Facebook, Twitter, YouTube, Xing, LinkedIn, Flickr, Slideshare, Blogs, Social-Bookmarking-Dienste und Social News Sites. Somit bündeln Unternehmen ihre Online Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf einer zentralen Plattform und erweitern diese um relevante Social-Media-Dienste.

„Mit unserem Newsroom haben wir eine Plattform für alle unsere Social-Media-Aktivitäten. Inhalte lassen sich schnell und einfach aktualisieren und von anderen Plattformen wie Flickr oder YouTube einbinden.“, beschreibt Veit Mathauer die Aggregation der Social Media Inhalte auch für den Sympra Newsroom als eine der wesentlichen Funktionen.

Dafür können Sie den Social Media Newsroom einsetzen:

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Von der Erweiterung des klassischen Pressebereichs über Kampagnenwebsites bis hin zu Veranstaltungsseiten deckt der Social Media Newsroom eine Vielzahl an Kommunikationsstrategien und –konzepten ab. Zudem verbessert der Kunde ohne zusätzliche Kosten seine Auffindbarkeit und Sichtbarkeit in den Suchmaschinen, da der Lösung ein stark suchmaschinenoptimiertes Konzept zugrunde liegt. Die Pflege der Inhalte ist über ein einfach zu bedienendes und intuitives Content Management System gelöst, das sogar mobil von unterwegs bestückt werden kann.

Mit der iMedia Lounge verbinden Sie Ihr Unternehmen professionell mit dem Social Web! Gerne beraten wir Sie über die Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen. Erfahren Sie mehr über die iMedia Lounge.

Oder werden Sie unser Beratungs- und Vertriebspartner und setzen Sie die iMedia Lounge bei Ihren Kunden als professionelle Social Media Newsroom Lösung ein. Ein attraktives Partnerprogramm mit professionellem Partnermanagement! Sprechen Sie uns jetzt an!

Wenn Sie Interesse haben mehr über den Einsatz von Social Media Newsrooms im Unternehmensumfeld haben, dann lesen Sie am besten hier weiter:

  • Social Media Newsroom: So funktioniert er. So unterstützt er Ihre Social Media Aktivitäten.
  • Der Social Media Newsroom: Sympra, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit spricht Social Media.
  • Wie Marken und Unternehmen einen Social Media Newsroom erfolgreich nutzen können.
  • Social Media Newsroom. Bindeglied ins Social Web.
  • Social Media Newsroom – was ist das?
  • Der Social Media Newsroom hält Einzug in Deutschland!
  • Was macht einen guten Social Media Newsroom aus?
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Oliver Weiß über die Bedeutung klassischer PR in Zeiten von Socialmedia

17. Mai 2010 um 8:30 von Mario Grobholz

Für unser heutiges Social Media Experten Gespräch haben Oliver Weiss gebeten, uns 4 Fragen zum Einsatz von Social Media in Unternehmen zu beantworten. Oliver ist Geschäftsführer der PR Agentur Freude an Weiss und zudem auch als Journalist tätig. Wir haben in gesprochen und wollten von ihm als Kommunikationsexperten erfahren, wie er die Zukunft für Social Media im Unternehmenseinsatz einschätzt.

Oliver, verliert die klassische PR für Unternehmen in Zeiten von Social Media an Bedeutung?

Die Frage geht von einem direkten Zusammenhang zwischen Social Media und klassischer PR aus. Aus PR-Sicht ist das derzeit eher die Ausnahme. Solange es die klassischen Medien gibt, wird es auch die klassische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit geben. Im Gegenteil. Ihre Bedeutung wird sogar noch zunehmen.

Der Medienmarkt befindet sich in einem nie da gewesenen Umbruchprozess. Geschäftsmodelle versagen und Wertschöpfungsprozesse müssen neu durchdacht werden. Dafür sind m. E. drei Entwicklungen verantwortlich: Erstens erleichtern technologische Entwicklungen dem Einzelnen, Dinge ins Netz stellen und weltweit zu verbreiten und zwar ohne großartiges technisches Vorwissen. Zweitens benutzen Menschen häufiger Technologien, um das, was sie brauchen, voneinander (also nicht von Unternehmen) zu bekommen. Drittens gibt offensichtlich immer Menschen, die bereit sind, ihr Können und Wissen kostenlos einzubringen, wie die Entwicklungsgeschichte von Facebook in beeindruckender Weise gezeigt hat.

Wo und wie grenzt sich die klassische PR von Social Media ab und wo gibt es Überschneidungen bzw. keine Grenzen mehr?

Schauen wir uns doch einmal die Social-Media-Landschaft genauer an: Da gibt es Plattformen, die dabei helfen, Texte zu veröffentlichen und Themen zu diskutieren. Dann gibt es Plattformen zum Netzwerken. Dann gibt es Plattformen für die jeweiligen medialen Inhalte, Produkte und Orte. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Gaming-Plattformen. Und für die PR? Und dann sind da noch die Sozialen Netzwerke. Und für die PR? Sehen wir einmal von Corporate Blogs, Twitter und einigen Sozialen Netzwerken ab, ist die Social-Media-Landschaft aus PR-Sicht recht überschaubar. Überschneidungen mit der klassischen PR sind – je nach kommunikativer Zielrichtung des jeweiligen Unternehmens – eher im Bereich der Online Relations zu finden. Online Relations, nicht Social Media, haben sich zu einem Kerninstrument der Public Relations entwickelt. Dazu zählen Dienste wie die Corporate Website, E-Mails, Chats, Foren, Blogs, Podcasts und eben, als ein Dienst von vielen, das Web 2.0 bzw. Social Communities.

Wie verändert die aktuelle Entwicklung das Profil und die Aufgaben von PR- und Kommunikationsdienstleistern?

Viele Redaktionen stehen unter einem steigenden Zeit- und Kostendruck. Der Journalist ist häufig Fotograf, Lektor und Schriftsetzer in einem. So steht für eine ausfühliche Recherche oder gar eine investigative Story immer weniger Zeit zur Verfügung. Für Unternehmen wird es also immer schwerer, die Aufmerksamkeit der Journalisten für die eigenen Themen zu wecken. Auf der anderen Seite erwarten Journalisten auf Unternehmens- und Agenturseite kompetente Ansprechpartner, die ihre Sprache sprechen und wissen, wie Medien funktionieren.

Zunehmend werden Kommunikationsexperten mit dem Thema Web 2.0 und Social Media konfrontiert. Leider mangelt es in Deutschland noch an wirklich umfassenden und übertragbaren Cases, die den erfolgreichen Einsatz, z. B. von Sozialen Netzwerken für die PR belegen. Das Beispiel General Motors hat aber gezeigt, dass einige Social-Media-Plattformen für PR-Kampagnen relevant sein können. Dabei darf auf Unternehmensseite allerdings der zeitliche und personelle Aufwand nicht unterschätzt werden.

Müssen Unternehmen nun generell zweigleisig fahren und neben der klassischen PR auch Social Media bedienen?

Das ist immer eine Frage der kommunikations-strategischen Ausrichtung von Unternehmen. Wen wollen sie mit ihren Botschaften erreichen? Wie wollen sie sich positionieren? Welche kommunikativen Ziele verfolgen sie darüber hinaus? Schauen Sie sich einmal die Nutzerzahlen von sozialen Netzwerken an. Dort treffen Sie eher auf Digital Natives. Digital Natives sind Personen, die mit digitale Technologien aufgewachsen sind. In der Regel nutzen sie soziale Netzwerke selbstverständlicher als die Digital Immigrants, die Personen also, die digitale Technologien erst im Erwachsenenalter kennen gelernt haben. Wollen Unternehmen also junge, technikaffine, Menschen erreichen, dann fahren sie gut, wenn sie zweigleisig fahren. Social Media sind häufig auch ein brauchbarer Katalysator für Krisen.

Ein weiterer Aspekt kommt seit Social Media für die PR aber ganz sicher hinzu: Social Media ist eine zusätzliche Monitoring-Plattform und gesellt sich zur bereits professionell praktizierten Medienbeobachtung hinzu.

Gibt es Unternehmen, welche klassische und “neue PR” schon idealtypisch vereint haben?

Beispiele erfolgreicher Corporate Blogs sind der Frosta-Blog und der Saftblog von von Walters. Dann sind da die Social Media Newsrooms zu erwähnen, die bei einigen Unternehmen bereits zum Einsatz kommen. Die Sparkassenorganisation hat sich von der Berliner Agentur Golden Alligator Interactivities ein Media-Center entwickeln lassen, das Audio- und Videobeiträge intelligent in ihre Internetfilialen einbindet. Damit bedienen sie dem neuen und meiner Ansicht nach wegweisenden Bewegtbildtrend im Netz.

Wie verändert die aktuelle Entwicklung die Organisation in Ihrem Unternehmen?

Ich befasse mich seit Jahren intensiv mit Online Relations und der Frage, wie sich einzelne Social-Media-Plattformen für die PR nutzen lassen. Meine Beratungsleistung ist auf Kundenseite sehr gefragt. Meine Agentur hat ein mehrstufiges Verfahren entwickelt, mit dem wir Social-Media-Plattformen auf ihre PR-Tauglichkeit untersuchen können. Zudem entwickele ich gemeinsam mit meinem Team strategische Kommunikationskonzepte, die die aktuellen Entwicklungen berücksichtigen. Diese Konzepte werden anschließend in die Praxis umgesetzt. Bisher hat jedes Konzept seinen Praxistest bestanden.

Vielen Dank Oliver, für dieses interessante Gespräch – und freuen uns natürlich auf eure Kommentare, Feedback und Anregungen!

Weitere Experten Interviews zum Thema “Social Media im Unternehmenseinsatz”:

  • Tim Cole über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Jochen Mai über den Social Media Einsatz in Unternehmen
  • Thomas Pfeiffer über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Bernhard Jodeleit über den Social Media Einsatz in Unternehmen
  • Frank Wolf von der T-Systems zum Thema Social Media Entwicklung in Unternehmen
  • Karsten Füllhaas zum Thema Social Media Entwicklung in Unternehmen
  • Kerstin Hoffmann über klassische PR in Zeiten der “Social Media”
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Hype, Trend oder Realität? Immer mehr Unternehmen springen auf den „Social Media Zug“ auf.

14. Mai 2010 um 8:30 von Mario Grobholz

Social Media, Social Media Marketing, Social Media Monitoring oder Social Media Newsroom um nur einige Begriffe zu nennen die derzeit in vielen Unternehmenszentralen heiß diskutiert werden . Im Mittelpunkt des Intereses steht dabei das Social Web. Hype oder Realität? Mit ein paar Zahlen, Daten und Fakten wollen wir diese Frage beantworten.

Das Social Web umfasst alle Angebot im Internet, die im Kern ihres Angebots auf „soziale Beziehungen“ aufbauen. Dazu gehören Facebook, YouTube, Twitter sowie Flickr – um nur einige zu nennen – und natürlich auch Blogs im Allgemeinen.

Das Social Web wird heute bereits von Millionen von Menschen täglich intensiv genutzt, Tendenz stark steigend. Alleine auf Twitter werden täglich über 50 Millionen Nachrichten ausgetauscht, bei Facebook sind mittlerweile deutlich mehr als 400 Millionen Menschen angemeldet, auf Youtube finden Sie über 100 Millionen Videos und täglich kommen 65.000 Videos hinzu.

Alleine in Deutschland erreicht Facebook mittlerweile über 15 Millionen Menschen. Das sind rund 300% mehr als noch vor einem Jahr. Die Zahlen und die Nutzung steigen derzeit rapide an, was früher oder später dazu führt, dass statische Webseiten immer mehr an Bedeutung verlieren und die Dialoge sowie die darüber empfohlenen Webseiten an Gewicht gewinnen. So werden auf Facebook jede Woche beeindruckende 1 Milliarde Weblinks, News, Artikel und Photos ausgetauscht. Diesen Wert dürfte Facebook durch die aktuellsten Entwicklungen in Richtung Social Graph in den nächsten Monaten sicherlich sehr schnell verdoppeln.

Unternehmen entdecken die Chancen von Social Media und nutzen zunehmend die Möglichkeit, welche ein Social Media Newsroom für die Erschließung des Social Webs bietet.

Eine Schlagzeile wie “Coca-Cola ersetzt Pressebereich durch Social-Media-Newsroom” stellt nicht mehr die Ausnahme dar. Auch andere Großunternehmen wie der Autohersteller Daimler oder die Deutsche Telekom denken über den strategischen Einsatz von Social Media und eines Social Media Newsrooms nach. Auf der Daimler-Homepage wurden bereits 2009 die Social Media Aktivitäten an prominenter Stelle zusammengefasst. Unternehmen bedienen damit die steigenden Bedürfnisse von Journalisten, Bloggern und Markenfans nach aktuellen Informationen.

Nach einer Untersuchung der Düsseldorfer Agentur Vierpartner erreichen die 30 Dax-Unternehmen zusammen inzwischen zehn Millionen Menschen in den sozialen Medien. „Adidas, die Deutsche Telekom, BMW, Daimler und SAP sind bei der Entwicklung einer Social-Media-Strategie bisher am weitesten”, sagt Jürgen Homeyer von Vierpartner.

Bevorzugt setzen die deutschen Unternehmen auf den Kurznachrichtendienst Twitter. 23 der 30 Unternehmen sind mit einem offiziellen Account vertreten. 19 Unternehmen sind im sozialen Netzwerk Facebook präsent und 15 Dax-Konzerne nutzen die Videoplattform YouTube, hat Vierpartner herausgefunden.

[Quelle: FAZ Netzökonom]

Bleibt die Frage für die Zukunft, welche Strategien und Konzepte Unternehmen einsetzen, um die „Inseln des Social Web“ mit den eigenen Aktivitäten und auch mit der eigenen Unternehmenswebseite zu verzahnen oder gar zu integrieren. Der Social Media Newsroom ist hierfür sicherlich ein vielversprechender Ansatz als Bindeglied zum Social Web.

Das nachfolgende Video “The Social Media Revolution” des Autors Erik Qualman zeigt beeindruckende Social Web Zahlen und Fakten und belegt das rasante Wachstum des Social Webs. Wer diese Zahlen sieht, wird nur wenige Argumente finden weshalb Unternehmen nicht in Social Media einsteigen sollten, denn es ist definitiv kein Hype den man nur lange genug “aussitzen” muss.


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Social Media Newsroom: So funktioniert er. So unterstützt er Ihre Social Media Aktivitäten.

11. Mai 2010 um 8:45 von Mario Grobholz

Immer mehr Unternehmen erkennen die Möglichkeiten, die das Social Web für die Kommunikation, das Marketing sowie den Kundenservice mit den Zielgruppen des Unternehmens bietet. Immer häufiger wird dabei das Konzept eines Social Media Newsrooms diskutiert und auch angewendet. Wir stellen hier die grundsätzliche Funktionsweise eines Social Media Newsrooms vor und erklären, wie Sie damit ihr Unternehmen mit dem Social Web verbinden können.

Ein Social Media Newsroom-Projekt ist immer ein sehr Individuelles. Ziele, Design, Funktionen und auch die Inhalte des Newsrooms sind von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Die wesentlichen Funktionen des Social Media Newsrooms, welche diesen von klassischen Blogs und vor allem auch von Unternehmenswebseiten unterscheiden, sind dabei doch meist die Selben.

AGGREGATION: Der Social Media Newsroom unterhält sich fließend mit Blogs, Twitter, YouTube, Facebook, Delicious und vielen weiteren!

Ein Social Media Newsroom bietet im Kern die Möglichkeit, Inhalte aus unterschiedlichen Social Media Diensten wie bspw. Twitter, Facebook, YouTube, Slideshare, Delicious sowie Blogs gezielt und regelmäßig zu abonnieren. Dabei spricht man auch von der Aggregation von Social Media Inhalten. Über Schnittstellen (technisch: APIs) zu den vorgenannten Diensten können die Inhalte durch den Social Media Newsroom automatisch abgeholt werden, ohne dass dort jedes Mal manuell nachgeholfen werden muss.

Dabei sollte der Social Media Newsroom auch in der Lage sein, ohne großen Aufwand mehr als einen Account je Dienst, also z. B. drei unterschiedliche Twitter Accounts oder fünf verschiedene Blogs bzw. RSS-Feeds zu abonnieren. Es spielt auch keine Rolle, wie viele Inhalte in den jeweiligen Diensten vorliegen. So kann der Newsroom bspw. unabhängig von der Anzahl der Videos in einem YouTube Account diese dort abholen und zur Anzeige im Newsroom zur Verfügung stellen. Dazu werden die hinterlegten Social Media Accounts kontinuierlich und automatisch nach neuen Inhalten überprüft, um diese dann zu importieren.

Bei der iMedia Lounge erfolgt die Verwaltung der angeschlossenen Social Media Dienste z. B. in einem zentralen und übersichtlichen Interface. Das Abonnieren von neuen oder das Ändern und Löschen von bereits abonnierten Social Media Inhalten wird so zum Kinderspiel.

Eine weitere zentrale Funktion des Social Media Newsrooms ist das Erstellen und Publizieren von eigenen, also nicht aggregierten Inhalten.

PUBLIKATION: Der Social Media Newsroom bietet Funktionen zum Erstellen und Publizieren von eigenen Inhalten.

Neben den aggregierten Inhalten aus anderen Diensten, bietet ein Social Media Newsroom auch die Möglichkeit, Inhalte selbst zu erstellen und diese ohne großen Aufwand in den Newsroom zu publizieren. Diese Funktion ist vergleichbar mit den Möglichkeiten, welche ein Blog bietet. Die so erstellten Artikel können natürlich auch Verlinkungen, Bilder, Videos oder Präsentationen enthalten. In Ergänzung zu den aggregierten Inhalten kann so ein sehr interessanter Inhalte-Mix entstehen.

Der Social Media Newsroom kann auch Funktionen beinhalten, welche das Publizieren in andere Dienste vereinfachen. So kann bspw. aus der iMedia Lounge heraus direkt zu Twitter oder Facebook publiziert werden. Das hat entscheidende Vorteile, wenn es um die Prozessoptimierung und damit Effizienz geht. Im Hintergrund arbeitet hier ein sogenannter URL-Shortener, welcher in die iMedia Lounge integriert ist und dem Tweet die verkürzte URL zum erstellten Artikel anhängt. Das erspart die Verwendung eines externen Tools, wie bspw. bit.ly und damit einiges an Zeit.

Ob es für Sie wichtig ist auch mobil von unterwegs zu publizieren hängt ganz von der Art und Weise ab, wie Sie den Social Media Newsroom nutzen wollen. Von unterwegs mal schnell einen Artikel in den Newsroom posten kann unserer Meinung nach jedoch zukünftig immer interessanter werden, denn gerade unterwegs entstehen interessante Gespräche, Geschichten und Fotos – und genau von dieser Aktualität lebt der Social Media Newsroom. Mit der iMedia Lounge können Sie ganz einfach per E-Mail in Ihrem Social Media Newsroom einen Artikel veröffentlichen. So können Sie mit jedem Handy, welches Internetzugang hat, einen Artikel posten.

Aus zahlreichen Projekten und Gesprächen mit Kunden hat sich herausgestellt, dass wesentliche Kriterien bei der Einführung eines Social Media Newsrooms neben den funtktionalen Möglichkeiten und der Planungssicherheit auch die einfache Bedienbarkeit des Newsrooms ist. Das gilt insbesondere für das Erstellen und Publizieren von neuen Artikeln.

Mit der iMedia Lounge verbinden Sie Ihr Unternehmen professionell mit dem Social Web! Gerne beraten wir Sie über die Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen. Erfahren Sie mehr über die iMedia Lounge.

Oder werden Sie unser Beratungs- und Vertriebspartner und setzen Sie die iMedia Lounge bei Ihren Kunden als professionelle Social Media Newsroom Lösung ein. Ein attraktives Partnerprogramm mit professionellem Partnermanagement! Sprechen Sie uns jetzt an!

Wenn Sie Interesse haben mehr über den Einsatz von Social Media Newsrooms im Unternehmensumfeld haben, dann lesen Sie am besten hier weiter:

  • Der Social Media Newsroom: Sympra, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit spricht Social Media.
  • Wie Marken und Unternehmen einen Social Media Newsroom erfolgreich nutzen können.
  • Social Media Newsroom. Bindeglied ins Social Web.
  • Social Media Newsroom – was ist das?
  • Der Social Media Newsroom hält Einzug in Deutschland!
  • Was macht einen guten Social Media Newsroom aus?
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Expertenmeinung: Jan Hendrik Senf zur Nutzung von Social Media in Unternehmen

10. Mai 2010 um 9:00 von Mario Grobholz

Unser heutiger Interviewpartner ist Jan Hendrik Senf. Der sympathische Berliner ist Berater und Begleiter für Effektivität und Effizienz in Social Media. Er hat u.a. für und mit MTV, PRINZ Berlin, Berlin.de, tip Stadtmagazin Berlin, Ein Hartz für Berlin Spendengala und Steinbeis SMI gearbeitet. Im März 2010 hat er den ersten Twittwoch-Praxisworkshop in Berlin geleitet. Der Workshop ist Teil der neuen Workshop-Reihe des Twittwoch e.V. (Veranstaltung zu Social Media in Unternehmen) und wird am 27. Mai auch in München angeboten.

Hier seine Antworten auf unsere Fragen zur Nutzung von Social Media in Unternehmen:

Denken Sie, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

JHS: Jeder Berater, der das behauptet, gehört aus meiner Sicht geohrfeigt. Natürlich ist es immer wieder erfreulich, zu sehen, dass es in den allermeisten Fällen dann doch extrem passt. Dass das individuelle Potenzial eines Unternehmens, sinnvoll und mit Mehrwert für alle Seiten in Social Media aktiv zu werden, einem förmlich entgegenspringt. Und dass man deshalb eigentlich besser gestern als morgen damit hätte anfangen sollen, dieses Potenzial in neue Prozesse zu übertragen.

Ich finde es immer wieder auf ein Neues toll und aufregend, Firmen und deren Mitarbeitern zu helfen, sich durch Social Media in der Aussenwirkung von einer langweiligen Raupe in einen bunt schillernden Schmetterling mit souverän lockerem Flügelschlag zu verwandeln. Doch es gibt aus meiner Sicht eben auch einige Fälle, in denen das nicht sinnvoll und auch überhaupt nicht zielführend ist. Warum sollte zum Beispiel ein Hersteller von Spezialschrauben für Brückenpfeiler eine Facebook-Fanpage oder einen twitter-Account pflegen? Da gibt es sicher genügend dringende Dinge, mit denen die Zeit dort sinnvoller verbracht werden kann.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

JHS: In der Geschäftsführung. Ein Traum. Ich denke, es geht nichts über die Vorbildfunktion einer professionell in Social Media agierenden Unternehmensleitung. Die nicht nur Ressourcen und Respekt für Social Media einräumt, sondern aktiv und kompetent einbezogen ist. So etwas hat intern einfach eine starke Signalwirkung und setzt aus meiner Sicht nicht zu unterschätzende, hohe transformatorische Energien für Unternehmen frei.

Bis es in der Mehrzahl der in Social Media aktiven Unternehmen soweit ist, dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen. In den meisten Fällen ist es ja doch so, dass schon viel gewonnen ist, wenn die Chefetage den Entschluss gefasst hat, erste Schritte konsequent und strukturiert gehen zu wollen. Und die hierfür notwendigen Möglichkeiten schafft, also Projektteams genehmigt und Mitarbeiter mit dem notwendigen Zeitkontingent inthronisiert. Gerade das ist aus meiner Erfahrung immer wieder ein sich erst langsam einpendelnder Verständnisbildungsprozess.

Operativ tätige Social Media Manager bzw. mit den Aufgaben betreute Mitarbeiter klagen nach einer ersten Phase der Begeisterung nach ein paar Wochen oft schnell über zu wenig Zeit für die Pflege der neuen, oft nur individuell sinnvoll zu pflegenden, digitalen Dependancen. Das ist schade, denn Social Media Aktivitäten geschehen nicht umsonst, sondern haben nachhaltig wirkende und bleibende, fast immer überwiegend positive Konsequenzen für Unternehmen.

Sie lassen sich aber letztlich trotz oftmals kostenlos nutzbarer Dienste auch nicht umsonst realisieren. Arbeitszeit kostet immer Geld. Wir sprechen hier ja von den so genannten Opportunitätskosten. Bedeutet: Die Zeit, die jemand für Social Media aufwendet, kann im besten Fall sinnvoll sein. Sie geht aber immer zu Lasten anderer Aufgaben. Es wäre schön, wenn hier mehr Wertschätzung innerhalb der Unternehmen stattfinden könnte. Wenn entsprechende Mitarbeiter konsequent genügend Zeit zur Verfügung gestellt bekommen würden. Doch zurück zur eigentlichen Frage: Aus meiner Sicht gibt es ungefähr fünf sinnvolle Optionen.

Option 1: Ein Mitarbeiter übernimmt die Social Media Aktivitäten und es werden klare Prozesse für den internen Kommunikationsfluss in Richtung dieses Mitarbeiter aufgesetzt.

Vorteile: Konsistent in der Aussenwirkung; wenig operativer Abstimmungsaufwand bzgl. Pflege der verschiedenen Kanäle; klare Zuständigkeit und Ansprechperson intern und extern.

Nachteile: Gefahr von Hoheitswissen; Gefahr der mangelhaften Reflexion des eigenen Tenor als Unternehmensrepräsentant; interner Verwaltungsaufwand und mangelnde Geschwindigkeit der Nachrichtenverbreitung sowie keine fachliche Kompetenz in Bezug auf die weitergetragenen und eventuell von Nutzern kommentierten und mit Fragen versehenen Meldungen.

Option 2: Mehrere Mitarbeiter (z.B. 2 – 3) aus einer Abteilung übernehmen die Social Media Aktivitäten, sinnvollerweise aus der Marketing-/ Kommunikations- / Redaktions- Abteilung.

Vorteile: Gemeinsame Lernkurve und hoher Reflexions- und Austauschgrad; Passung in die sonstige Kommunikationskultur; Nähe zu den zur Verfügung stehenden bzw. zu kommunizierenden Inhalten. Vertreung im Urlaubsfall möglich und Vermeidung von Hoheitswissen.

Nachteile: Erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich verteilte Aktivität; Abstimmungsaufwand bzgl. zu erledigender o. bereits erledigter operativer Tätigkeiten; sinnvolle Notwendigkeit, um Nutzer nicht zu verwirren: Verwendung von Kürzeln an gesendeten Meldungen.

Option 3: Mehrere Mitarbeiter (z.B. 4 – 5) aus verschiedenen Abteilungen übernehmen die Social Media Aktivitäten.

Vorteile: Hoher Abdeckungsgrad der kommunizierten Unternehmensaktivitäten; Zusammenarbeit und hierdurch gegenseitiges Verständnis der verschiedenen Abteilung; positive Wahrnehmung durch die Nutzer und Verfügbarkeit kompetenter Ansprechpartner aus dem Unternehmen; Notwendigkeit der Nutzung kollaborativer Tools im operativen Daily Business = Transformationspotenzial für die Unternehmenskultur.

Nachteile: Langer Prozess der Findung des individuellen Unternehmenstenors in der Aussenkommunikation durch Social Media; Notwendigkeit von deutlichen Social Media Richtlinien und gemeinsam festgelegten Zielen und Vorgehensweisen.

Option 4: Ein Social Media Desk wird in der Marketing-/ Kommunikations- / Redaktions- Abteilung o.ä. eingerichtet und es findet ein Rotationsverfahren der Zuständigkeit statt. Vorteil: Wer am Desk sitzt, ist – z.B. für eine Stunde – ausschließlich in Social Media aktiv. Hierdurch kann, für alle Seiten sinnvoll, ein effizienter und effektiver Umgang mit der knappen Ressource Zeit stattfinden. Alle beteiligten Mitarbeiter sind in einem vertretbaren und klar überschaubaren Rahmen eingebunden und können theoretisch die gleiche Lernkurve haben. Jede Social Media Aktivität wird zu einer klar greifbaren und abgrenzbaren Tätigkeit. Prokrastinierung wird verhindert. Nachteil: Hoher Abstimmungsaufwand in Bezug auf zu erledigende oder bereits erledigte Dinge; langsame Resonanzprozesse in Bezug auf individuelle Nutzerbeziehungen und Aktionen.

Option 5: Alle Mitarbeiter des Unternehmens sind in die Social Media Aktivitäten eingebunden.

Vorteile: Exponentielle Steigerung des gesamten Kommunikationsoutput; implizierter Weiterbildungsaspekt für alle Mitarbeiter; hohes Transformationspotenzial für die Unternehmenskultur; schnelle Reaktionszeiten aus Nutzersicht; starke und positiv wahrgenommene Aussenwirkung einer derartigen Unternehmenskultur. Nachteile: Starker Bedarf nach Guidelines und Richtlinien; Verwaltungsaufwand bzgl. Rechten und Log-Ins etc.; mangelndes Sendungsbewusstsein bei einem Teil der Mitarbeiter = erzwungenes und somit kontraproduktives Kommunikationsverhalten.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

JHS: Leider aus meiner Sicht oft entweder viel zu viele oder viel zu wenige. Ich denke, es kommt auf eine gesunde Mischung von messbaren und nichtmessbaren Zielen an. Und die Kompetenz, die Relevanz von diesen – sowohl insgesamt als auch untereinander – unterscheiden zu können. Albert Einstein hat einmal etwas sehr treffendes hierzu gesagt: “Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.” Unabhängig davon: So individuell wie die Unternehmen und deren Potenzial für eine sinnvolle Nutzung von Social Media, so unterschiedlich bemisst sich doch letztlich immer auch Erfolg. Blogposts und Beiträge bzgl. der vermeintlich zu messenden Ziele gibt es ja zu Genüge. Ich möchte deshalb lieber dazu anregen, diese erst einmal vorab selbst im Unternehmen zu entwickeln. Hierzu hat sich aus meiner Sicht die intensive und schriftliche Beantwortung der folgenden 10 Punkte bewährt:

  • 1. Was soll erreicht werden?
  • 2. Warum Social Media?
  • 3. Welche Art von Social Media hilft optimal, um die Ziele zu erreichen?
  • 4. Wie bereit sind wir, die Kontrolle – zumindest partiell – abzugeben?
  • 5. Wie soll Partizipation erzeugt werden?
  • 6. Wer wird die Social Media Präsenz(en) pflegen?
  • 7. Wieviele Ressourcen sind vorhanden, um eine kurzlebige Kampagne zu vermeiden?
  • 8. Wie passt die Nutzeraktivierung über Social Media in die allgemeine Marketing / Kommunikationsstrategie?
  • 9. Wie wird Erfolg gemessen? Was sind Fehler?
  • 10. Was wird vernachlässigt, wenn Ressourcen für Social Media aufgewendet werden?

Welche Unternehmen kennen Sie, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

JHS: Meine Kunden. Mich selbst. Ok, Spaß beiseite: Wenn ich so darüber nachdenke, dann sind das extrem viele. Einfacher und weitaus platzsparender wäre es wohl, jene aufzuzählen, bei denen es nicht so gut läuft. Die sich leider nicht von der Raupe zum Schmetterling entwickelt haben. Obwohl: Da müsste ich jetzt aber auch ganz schön nachdenken. Und das ist doch mal wirklich großartig, erfreulich und motivierend.

Wir bedanken uns bei Jan-Hendrik Senf für das Interview – und freuen uns natürlich auf eure Kommentare, Feedback, Anregungen und Republikationen!

Sie fanden das Experten-Interview mit Jan-Hendrik Senf interessant? Dann lesen Sie hier weiter:

  • Christoph Bauer über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Michael Reuter über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Nils Hitze über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
  • Marc Frey über den Einsatz von Social Media in Unternehmen
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