Archiv für April 2010

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Das schreibt die Presse über myON-ID-Media im März

6. April 2010 um 11:14 von Martina Doherr

Hier unsere Clippings für März, in dem wieder einmal schöne Artikel über myON-ID und die iMedia Lounge veröffentlicht wurden.

So veröffentlichte beispielsweise die Freie Presse den Titel “Partyfotos als Karrierekiller” u.A. über myON-ID, das Werkzeug für professionelles Netzwerken und berufliche Selbstvermarktung:

“Jeder zweite Personalchef checkt Bewerber im Internet [...]. 16 Prozent habenschon einmal einen Kandidaten wegen Online-Angaben abgelehnt. Umgekehrt glauben 71 Prozent der deutschen Personalmitarbeiter, dass ein positives Online-Profil die Chancen einer Bewerbung stark oder zu einem gewissen Grad erhöht [...] Professionelle Helfer: es exisitiert eine große Zahl professioneller Anbieter, die verspricht, jeden noch so ruinierten Online-Ruf zu retten. Bei kostenlosen Services wie claim-ID, naymz, spock oder myON-ID erstellt man ein Profil, in dem man Seiten, die den eigenen Namen enthalten, sortieren und kommentieren kann. Gewünschte Inhalte optimiert der Dienst, sodass sie von Suchmaschinen wie Google zu oberst angezeigt werden [...].“

Die Offenbacher Post berichtete über die Newsroom-Lösung  iMedia Lounge folgendes:

“Nach dem Aufbau von Plattformen für das Reputationsmanagement hat myON-ID eine Lösung entwickelt, mit der Firmen ihre Aktivitäten in Sozialen Netzwerken zusammenführen können. Dieser Baukasten für “Social Media” kann für die einfache Umsetzung einer eigenständigen Internet-Präsentation genutzt oder mit einer bestehenden Firmen-Website verbunden werden.”

Die Computerzeitschrift Chip berichtete ausführlich über myON-ID und “Das Image im Internet”:

“Um Ihr Webprofil zu schärfen, entscheiden Sie zunächst, als was Sie sich präsentieren wollen. Ein erster, nicht ganz so aufwendiger Schritt ist das Anlegen eines Profils bei einer Personensuchmaschine, etwa bei Yasni. [...] Mit etwas mehr Aufwand erstellen Sie auf Reputationsportalen deutlich höherwertige Webauftritte. Bei myON-ID etwa können Sie definieren, welche Suchtreffer Ihr Profil anzeigt, einen Lebenslauf erstellen und Kontakte verwalten. [...] Zudem bietet myON-Id Media seit Februar ein eigenes Rufmanagement. Diese “Reputation Factory” soll laut Auskunft des Betreibers für eine deutlich höhere Platzierung Ihrer Suchmaschinentreffer sorgen.“

Redakteur Tim Kaufmann schrieb für Magnus.de, wie man sich mit myON-ID gegen Lügen und Anfeindungen im Netz schützen kann:

“[...] Den meisten Opfern ist schmerzhaft bewusst, dass sie Opfer sind. Doch was wenn Sie gar nicht wissen dass im Netz gegen Sie gearbeitet wird? Am besten googlen Sie regelmäßig nach Ihrem Namen. Nützlich ist auch die Verwendung von Personensuchmaschinen wie Yasni oder myON-ID. Diese sind nicht nur darauf spezialisiert, alle Links zu finden die zu einer bestimmten Person gehören. Hier können Sie auch ein eigenes Profil anlegen, das buchstäblich auf Ihre guten Seiten im Netz hinweist. So verdrängen Sie verleumderische Seiten, Foren-Hetze etc. von den oberen Positionen in der Trefferliste.”


Ein super Beispiel für optimales Eigenmarketing mit myON-ID ist Claudia Sommer. In der CeBIT NEWS der Computerwoche steht genau, wie ihre Erfolgs-Strategie im Netz aussieht – und wie man es ihr ganz leicht nachmachen kann!

“[...] Um sich individuell darzustellen, sollten Sie versuchen, eine eigene Seite im Netz einzurichten, die möglichst alle passenden Informationen zu Ihrer Person aggregiert. Bei Diensten wie myON-ID fügen Sie alle Ihre Identitäten im Netz zusammen und stellen sich individuell vor. Ihr Profil wird suchmaschinenoptimiert und kann über eine “AdWords-Anzeige” noch präsenter gemacht werden – und das ohne technisches Wissen ”

Wir bedanken uns bei allen Autoren und freuen uns auf viele weitere Publikationen im April, Mai, Juni usw…!

Das schrieb die Presse im Februar

Das schrieb die Presse im Januar

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Jon Christoph Berndt®: Weißer Rabe Grigory Perelman

1. April 2010 um 9:40 von Jon Christoph Berndt

Beim Blättern im Blätterwald fand ich dieser Tage eine ganz besonders schöne Geschichte: Da knackt ein russischer Mathematiker eine harte Nuss, an der sich seine Mathematikerkollegen auf der ganzen Welt hundert Jahre lang die Zähne ausgebissen haben. Und dann – verzichtet er auf Ruhm, Ehre, Preise und eine Million Dollar.

Besser noch: Lieber lebt Grigori Jakowlewitsch Perelman zurückgezogen bei seiner Mutter in einer kleinen Datscha am Rande von Sankt Petersburg und spielt den ganzen Tag Tischtennis gegen sich selbst. Das Schönste: Die Geschichte ist wahr. „Ziemlich verrückt, aber auch ziemlich sympathisch“, sagt die Knallpresse.

Da wird jemand berühmt, weil er nicht berühmt werden will. Und das will er nicht aus Kalkül nicht, sondern weil er halt so ist; in der Wolle gefärbt echt, ohne Lust darauf sich zu verbiegen oder gar verbiegen zu lassen: Ihr könnt mich mal kreuzweise! Behaltet Eure Preise, Euer Geld, Euren Rummel, und lasst mich in Ruhe Tischtennis spielen gegen mich selbst!

2006, vier Jahre nach Perelmans Lösung des Problems um die so genannte Poincaré-Vermutung (ich hatte Mathe Leistung und verstehe nur Bahnhof; mehr dazu jedoch gern hier), sollte ihm auf dem Internationalen Mathematiker-Kongress in Madrid die Fields-Medaille, sie gilt als Nobel-Preis der Mathematik, verliehen werden. Perelman tauchte aber erst gar nicht auf. Damit stieß er nicht nur die gesamte mathematische Elite, sondern auch den Medaillenverleiher König Juan Carlos, vor den Kopf. Auch wurscht, sagte er sich. Auf die mehrfach ausgesprochene Einladung hatte er nicht mal geantwortet. Dem „New Yorker“ sagte Perelman dazu: „Wenn sich zeigt, dass die Beweisführung stimmt, brauche ich keine weitere Anerkennung. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich die Auszeichnung ablehnen werde. Die Medaille ist für mich völlig unbedeutend.“ (Quelle und mehr dazu: Spiegel)

Nun steckt hinter dieser starken konsequenten Haltung vermutlich nicht nur himmelhoch Jauchzendes, sondern auch ordentlich Betrübtes. Wo Markenlicht ist, ist auch Markenschatten. So liest man davon, dass Poincaré-Löser Perelman schon in grauer Vorzeit an der University of California in Berkeley sowohl durch seine Schlauheit als auch durch seine Ablehnung von Materiellem als „Weißer Rabe“ auffiel. Das ist Russisch und bedeutet so etwas wie „Schwarzes Schaf“ wobei diese Bezeichnung genauso gut wertschätzend positiv wie abschätzig negativ gemeint sein kann.

Was meinen Sie: Ist Perelmans Erscheinung und Wahrnehmung als Weißer Rabe im Sinne der profilierten Human Brand positiv oder negativ? Etwas pointierter als Radio Eriwan’s Standardantwort „Kommt darauf an“ ist zu sagen:

- zur Erscheinung: Nun ja, der Mann sieht aus, als möchte man ihm mal fünf Mark schenken. Doch, wird er sagen, wen schert’s? Ich mach’ mich für mein Tischtennisspiel gegen mich selbst so zurecht, wie es mir beliebt! Recht hat er, der Herr Perelman. Auf die roten Teppiche und die Bühnen des Lebens will er ja nicht drauf. Und seine Mama wird ihn lieb haben wie er ist und aussieht.

- zur Wahrnehmung: irgendwie cool und begehrlich, finde ich. Und nicht so nahbar und damit belanglos wie die Boris Beckers dieser Welt. Da schreibt denn auch Blogger-Kollege Perez Hilton, weltweit ziemlich vernetzt und einflussreich, was A-, B- und C-Promis angeht: “This guy is so AWESOMELY insane!! We LOVE it!!”

Wie auch immer wir alle es sehen: Unstrittig ist, dass Grigory Perelman echt profiliert ist. Wichtiger noch: Er ruht in sich selbst und muss sich nichts beweisen. Das sind die besten Voraussetzungen für eine profilierte Wahrnehmung. Diese im gesellschaftlichen Leben, als Exot, als – wie ich finde, positiv so bezeichneter – Weißer Rabe, den man doch irgendwie ganz anziehend findet. Diese auch im Internet-Leben, wo selbst die Online-Reputation-Profis genau wie wir Leute von der Human-Branding-Front gar nicht mehr viel außer dem ausrichten können, was Herr Perelman schon ganz nebenbei und ungeplant für seine markenstarke Wahrnehmung getan hat.

Er wollte nie eine starke Marke sein. Nun ist er eine. Wahrlich genial.

Stay tuned!

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