Neues von Twitter – nicht nur sicherer, sondern überall!
16. März 2010 um 16:55 von Martina Doherr
Twitter hat jüngst angekündigt, seinen Mikroblogging-Dienst künftig besser vor Phishing-Attacken zu schützen. Das Unternehmen führt einen Filter ein, der alle versendeten Links untersucht. So will man schädliche Websites erkennen und blockieren, bevor ein Nutzer sie besuchen kann. Genaueres erklärt Del Harvey, Leiterin des Teams „Trust and Safety“ im Blog. Außerdem soll Twitter mit der Funktion “@anywhere” unmittelbar mit verschieden Webseiten verknüpft werden.
Die Zahl der User-Accounts, die wegen verdächtigem oder betrügerischem Gebrauch gelöscht wurden, stieg laut dem Barracuda-Bericht Anfang 2009, als die Stars Twitter entdeckten, nur moderat an: von 2,37 Prozent im Januar auf 3,36 Prozent im April. Offensichtlich mussten die Kriminellen das Potenzial erst ausloten – erkannten es dann aber relativ schnell. Also kein Wunder, dass diverse Sicherheitsanbieter immer wieder vor Gefahren durch und bei Twitter warnten. Twitter selbst musste nach einem Phishing-Angriff 2010 auch schon einmal Kundenpasswörter zurücksetzen. Mit der Einführung eines Phishing-Filters für Twitter hat der Dienst endlich reagiert und sorgt nun für mehr Sicherheit in der Bloggosphäre, die bereits Anfang 2009 über das Thema diskutierte.
Twitter ist ein noch verhältnismäßig junges Medium im Bereich Social Media. Es gibt daneben auch Plattformen wie Facebook, das bereits mit rund 400 Millionen Nutzern zu einer der größten Communities der Welt zählt. Facebook ist so gut vernetzt, dass Informationen binnen Sekunden unter seinen Usern verbreitet werden können.
Hier setzt Twitter bald noch einen drauf: Zukünftig kann Twitter aufgerufen werden, ohne es zu nutzen. Wie genau das funktionieren soll, veröffentlichte der Dienst hier . Ähnlich wie bei “Facebook Connect” kann man sich mit “@anywhere” zukünftig mit seinem Twitter-Konto bei registrierten Partnerseiten anmelden. Diese sollen unter anderem Amazon, ebay, Yahoo und YouTube werden. Wann genau die Fans des Kurzgeschriebenen davon profitieren können, ist allerdings noch nicht öffentlich bekanntgegeben. Es bleibt mal wieder spannend…
Dieser Artikel wurde von Martina Doherr geschrieben.Martina Doherr betreut die Bereiche PR und Kommunikation. Ursprünglich 2001 in Frankfurt/Main als Werbetexterin u.A. bei Ogilvy & Mather gestartet, ist sie seit September 2009 im Hause myON-ID für die Kommunikation, Press- und Marketing Relations verantwortlich.
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