Archiv für März 2010

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Ist die Zeitung bald tot? Das Medium Print und andere analoge Werte.

31. März 2010 um 9:05 von Martina Doherr

Während die gesamte Kommunikation eine Darwinsche Evolution erfährt, sind die Tage des qualitativ hochwertigen, “analogen” Journalismus gezählt. Mittels RSS-Feeds, geringen IT-Kenntnissen und einer gewissen Schreibaffinität wird heute jeder per Mausklick zum Schlagzeilensammler und -publizist.

Studiengang? Journalistische Ethik? Jahrelanger Aufbau und Pflege von Pressekontakten? Oldschool. Das Web 2.0 ist eine große Realityshow, und jeder selbsternannte Autor darf ein wenig am Drehbuch mitschreiben, während computergenerierte, individualisierte Nachrichten und angepasste Werbemittel nebenher angeboten werden. Nur wer konsequent vernetzt denkt, fragt, kommuniziert und arbeitet, hat überhaupt eine Chance, die Potenz des Web 2.0 für sich zu erschließen.

Eine düstere These, der sich auch der 2004 entstandene EPIC 2015 Film widmet. “Epic”, das fiktive “Evolving Personalized Information Construct”, das global-personalisierte Nachrichtennetz im Film, lag damals noch gefühlte 100 Jahre weit weg in der Zukunft, aber die rückblickende 8 Minuten-Vorhersage der Medienevolution im Jahr 2015 ist erschreckend nahe gerückt. Und ziemlich real.

Muss es denn so sein? Nein, behaupten Gegner der Internet-Euphorie. Dert “Digitale Backlash”, also die Bewegung zurück zum guten alten Buch und Kaffeeklatsch mit Freunden, entwickelt sich weniger subtil als man annehmen sollte. Eine große Anzahl von Menschen hat sich bereits bewusst für diesen weltweiten Offline-Trend entschieden. Ein andere Teil kann ohnehin mit dem Internet als Neztwerkmedium nichts anfangen, sei es aufgrund mangelnder Bildung, zu hohen Alters oder fehlender Medienkompetenz.

Was ist das Ergebnis? Möglicherweise die Rückkehr zur Printausgabe: ab April 2010 soll beispielsweise die amerikanische Antiquariats- und Sammlerzeitschrift Fine Books & Collections, 2008 gerade erst auf Online umgestiegen, wieder in gedruckter Form erscheinen. Der erfolgreiche Newsletter und Blog werden aber fortgesetzt. Kurz: Wir wissen es nicht genau. Aber eins ist sicher: das Medium Print ist noch lange nicht am Ende seiner Evolution angekommen. Schließlich hieß es ja damals auch, dassVideo das Radio killt. Ist auch nicht passiert. Gute Aussichten also für die Entwicklungen der Medien im Web 2.0?

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Nix wie weg – Hotels haben es in der Bewertung am schwersten

30. März 2010 um 9:04 von Martina Doherr

Das Hotelbewertungsportal holidaycheck.de macht gerade einigen Hotels das Leben schwer. Aus mehr als 1,3 Millionen abgegebener Bewertungen hat das Portal jetzt die 10 Ekelhaftesten gekürt.

Wie kommt es, dass gerade Hotels so schlecht wegkommen bei der Vergabe von Bewertungen im Netz? Vielleicht liegt es daran, dass Hotelbewertungen bei den Nutzern zum Standard geworden sind, während diese nur gelegentlich von den Hotels selbst kontrolliert werden. Aber warum? Wenn doch jeder Urlauber, der einen internetfähigen Rechner herumstehen hat, weiß, dass es: 1. Portale wie beispielsweise holidaycheck.de oder Tripadvisor gibt – und 2., wie man dort seiner Meinung freien Lauf lassen kann. Scheinbar haben noch nicht alle Hotels das gleiche Ziel: mittels zufriedener Gäste und deren Kommentare in Communities wie Facebook oder Twitter wahrgenommen zu werden. Aber erfolgreiches Tourismusmarketing im Web 2.0 kann eben nur dann funktionieren, wenn nicht nur die Gäste, sondern auch das Hotelpersonal in „Social Marketing“ geschult und eingebunden wird.

Ich wage zu bezweifeln, dass die Hotelliers diesen Umstand bewusst ignorieren. Schließlich lebt ein Hotel (wie jeder andere gatsronomische Betrieb auch) von seinem guten Ruf. Die Generierung von Hotelbewertungen ist ein also ein „Must have“ für Hotels, die in heutigen Zeiten überleben wollen. Bietet ein Hotel oder Gästehaus seinen Besuchern die Möglichkeit, ihre Zufriedenheit oder auch Unzufriedenheit direkt auf der eigenen Hotelseite zu äußern, verringert sich das Risiko, langfristige Rufschädigung in Foren oder Blogs zu ernten. Diese zeigt sich mangels Übersicht der aktuellen Nennungen zum Hotelnamen allerdings häufig erst bei ausbleibender Buchung im nächsten Ferienzeitraum.

Mit der passenden Monitoring-Strategie kann sich jeder Betrieb vor einem möglichen Reputations-Supergau schützen. Nicht nur, dass das Hotel so jederzeit den Überblick darüber hat, was wo über das Haus gepostet wird, der Betreiber hat so natürlich auch die Chance, frühzeitig zu reagieren. Er hat die Wahl, sich zu negativen Aussagen unzufriedener Gäste zu äußern, diese evtl. direkt zu revidieren. Oder, bei einer totalen Einbahnstrasse, mit einem Löschauftrag den entsprechenden Eintrag entfernen zu lassen, um Trittbrettfahrer zu vermeiden.

Natürlich ist selbst die beste Monitoring-Lösung nicht das Erfolgsrezept für Hotelbetriebe, sondern sie dient als Marketing-Tool. Was für einen zufriedenen Gast zählt, sind weiterhin Sauberkeit, Service, gutes Essen und Freundlichkeit. Dann kommt der Gast gerne wieder. Und hinterlässt auch einen entsprechenden Kommentar für alle, die den Namen diese Hotels in irgend einem Forum dieser Welt eingeben werden.

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Expertenmeinung: Christoph Bauer über den Social Media Einsatz in Unternehmen

29. März 2010 um 9:35 von Mario Grobholz

Die sozialen Medien haben in deutschen Unternehmen Einzug gehalten. Einige können damit schon sehr gut umgehen, doch viele sehen dem Ganzen noch immer skeptisch entgegen. Was sagen Experten zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen? Wir haben sie befragt.

chris_bauerHeute befragen wir Christoph Bauer, Digital Native und Student der Medienwissenschaften zu diesem Thema. Als Freelancer ist er während seines Studiums als Beratung im Social Media Bereich, Personal Branding sowie Online Reputation Management tätig und ist mit verschiedenen Netzwerkprofilen sehr aktiv im Social Web vertreten. Wir haben ihn 4 Fragen zu “Social Media Einsatz in Unternehmen” gestellt und hier sind seine Antworten:

Denkst du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

CB: In einem der wenigen Newsletter, die ich abonniert habe (Smartbrief on Social Media), habe ich vor kurzer Zeit lesen können: „Social media is now a “how” question for businesses, not an “if”.” Daran sieht man den paradigmatischen Wandel – war Social Media doch mal etwas für freizügige Startups und kommunikationsfreudige Kleinunternehmen, nehmen sich mittlerweile auch die “Großen” der Thematik an. In einem vor kurzen veröffentlichten Report drückt sich dieser Relevanzwandel in Zahlen aus: 86% der Unternehmen planen ihre Budgets im Bereich Social Media aufzustocken .

Zum “Standard Marketing Mix” gehört es für mich nicht, Social Media Aktivitäten spannen sich weit über die Themenbereiche wie PR, Marketing, HR und sogar interne Kommunikation und lassen sich von der Verantwortung als auch von den Wirkungen her nur sehr schwer in der PR/Marketing-Dichotomie verorten.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

CB: Es ist schon mal ein Fortschritt, wenn die Aktivitäten überhaupt innerhalb der Organisation gesteuert werden – eine externe Agentur wird sich schwer tun, die nötigen Einblicke zu liefern beziehungsweise Feedback und Learnings in das Unternehmen zurück zu transportieren. Manchmal reicht auch „ein Bein im Unternehmen“ nicht, um authentisch zu wirken.

Die Frage nach der Positionierung ist natürlich eine sehr aktuelle: Die festgefahrenen Strukturen, die besonders in Großkonzernen einen effektiven Einsatz und eine relevante Positionierung erschweren, erlauben an kaum einer Stelle die Freiheit und gleichzeitig Verantwortungs- und Entscheidungsstruktur, die Social Media Aktivitäten als Nährboden benötigen. Das fängt schon bei der oben angesprochenen Trennung von PR und Marketing an – eine Lösung wäre es hier, integriert vorzugehen und Kommunikation ganzheitlich zu sehen. Nicht nur fällt damit die Akkordierung von Kampagnen leichter, auch können so die nötigen Spielräume sowie unabhängige Blickwinkel geschaffen werden, die umfassende Social Media Maßnahmen erst ermöglichen.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

CB: Grundsätzlich bietet es sich nur in wenigen Branchen und Einsatzzwecken an, einen direkten Return on Investment zu messen – wenn Dell per Twitter-Account mehr als 7 Millionen Dollar macht, ist dies zum Beispiel einer der wenigen Fälle, in denen man konkrete monetäre Werte erheben kann. Diese Herangehensweise ignoriert aber die ganzen Metriken, die keinen direkten finanziellen Einfluss haben: Fans auf Facebook, Twitter-ReTweets und Followerzahlen, gesteigerte Markenpräsenz, Click throughs auf die Unternehmenswebseite, und so weiter. Dass diese Metriken auf dem Weg zur Kaufentscheidung aber eine große Rolle spielen können, bezweifelt wohl niemand. „Harte“ Ziele lassen sich kaum setzen – jede Branche hat individuelle Relevanz für das Leben eines Konsumenten, sowie vollkommen heterogene Zielgruppen unterschiedlichen Ausmaßes. Ein großes Anliegen ist somit vor allem eine adäquate Einschätzung des individuellen Potentials, welches Social Media im Unternehmen entfalten kann. Als „weiche“ Ziele könnten u.a. der Aufbau einer passionierten Community sowie die Schaffung von Support- und Monitoringstrukturen, die den neuen Dynamiken gewachsen sind, gesehen werden.

Dennoch wird in den Führungsetagen immer noch nach eindeutigen Zahlen für Marketingmaßnahmen gefragt – David Meerman Scott sagt dazu: „For many executives, an obsession with ROI is just a convenient excuse to shy away from something new and untested”. Soziale Interaktionen lassen sich nicht in klassische Marketingtheorien pressen.

Welche Unternehmen kennst du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

CB: Einsetzen wollen es derzeit sehr viele, wirklich erfolgreich sind aber nur diejenigen, die kreativ und mit vollem Engagement arbeiten. Mittlerweile gibt es einige sehr bekannte Praxisbeispiele: Dell und Starbucks nutzen seit geraumer Zeit Crowdsourcing um neue Produkte zu entwickeln und der Stimme der Konsumenten neues Gewicht zu verleihen. Nike kooperiert mit Apple und stellt eine Plattform für Laufbegeisterte auf die Beine, die wirklichen Mehrwert bietet. Doch dies sind alles Big Player, die ein riesiges Budget zur Verfügung haben.

Für mich sind aber auch die Möglichkeiten, die sich für Kleinunternehmen und lokale Anbieter ergeben, besonders interessant. Ein Beispiel: Das Pub „Claddagh“ hier in Klagenfurt hat zum Beispiel ein tolles selbstgedrehtes Video auf die eigene Facebook Fanpage gestellt. Es zeigt den Besitzer des Lokals, der in charmanter und lustiger Art und Weise Geschichten rund um das Nachtleben im Claddagh erzählt. Das Video hat mich durch den persönlichen Touch sofort angesprochen, ich habe es auf meiner Pinnwand gepostet und viele andere Fans auch – in der folgenden Woche war ich sogar seit Ewigkeiten mal wieder im besagten Lokal – das Video hatte definitiv mit dieser Entscheidung zu tun – es war persönliches Storytelling par excellence, es weckte Erinnerungen und machte Lust auf mehr. Dies zeigt, wie mit wenig Aufwand und viel Passion ein positives Bild im Kopf des Interessenten erzeugt werden kann, welches sich im Endeffekt auf die Kaufentscheidung auswirkt. Oftmals sind es die flexiblen Kleinen, die den rigiden Großen in Sachen Authentizität bei der Kundenansprache noch weit voraus sind.

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Der Frühling ist endlich angekommen, und wir auch.

26. März 2010 um 10:18 von Martina Doherr

Nach einem recht anstrengenden Umzug in den Gewerbehof West Ende letzten Jahres ist das gesamte myON-ID Team nun “zuhause” angekommen. Die Arbeitsplätze, die stylische Küche und das Mobiliar glänzen in frischem Weiß, die hohen Decken lassen Raum für neue Ideen und durch die riesigen Fenster scheint endlich die warme Sonne!

Es war ein Umzug mit vielen Tücken, oft war Spontanität gefordert und im Baumarkt waren Mario und Christian irgendwann Dauergast. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und das ganze Team freut sich (und bedankt sich ;-) ) Jetzt, wo der Weg zur Arbeit am Morgen nicht mehr von Glatteis und schlechtgelaunten Mitbürgern gesäumt ist, macht es natürlich doppelt Freude.

Hier im Westend gibts es auch in den Mittagspausen viel zu entdecken! Man ist doch überrascht, wie viele Restaurants und kleine, nette Geschäfte es hier im Umkreis des Gewerbehofes gibt. Zuletzt gemeinsam erforscht: der Sushi-Laden am Heimeranplatz. All-you-can eat, und keiner lag danach mit Fischvergiftung unter dem Schreibtisch! Immerhin.

Zurück zum Daily Business. Denn nicht nur das allgemeine Wohlbefinden hat sich mit dem Umzug verbessert – auch unser junges Unternehmen arbeitet stetig an unseren Produkten und Services, Optimierungen und natürlich auch neuen Ideen. Darüber hinaus hat sich ja auch hier im Blog einiges getan. Jeden Donnerstag erfreut uns ab sofort unser Partner Jon Christoph Berndt mit einem sachlich-humoristischen Artikel rund um das Thema Human Branding. Über aktuell geplante Events und Veranstaltungen, auf denen myON-ID bis Ende des Jahres ganz in echt und zum Anfassen sein wird, informieren wir euch ab sofort auch im Blog: und zwar jeden 2. Freitag im Monat. Der nächste “Behind the scenes of myON-ID Media” erfreut euch also am 09.April.

Das gesamte myON-ID Team wünscht an dieser Stelle schonmal allen Lesern & Nutzern, Freunden und Interessenten ein sonniges und erholsames Osterfest!

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Jon Christoph Berndt: FDP-”Quartalsspinner” Wolfgang Kubicki

25. März 2010 um 11:03 von Jon Christoph Berndt

Super, was da derzeit aus Richtung Kiel in Richtung Berlin, München und Wohin-auch-immer gefeuert wird: Da sitzt Wolfgang Kubicki, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein, und merkt, dass aus ihm so richtig nichts mehr werden wird.

Mit das Größte, was ich seit meiner Volljährigkeit gelesen habe, ist das ultimative Zeit-Interview mit dem „Quartalsspinner“ (CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt). Der Mann ist ganz bestimmt ’ne Marke und gefundenes Fressen für meine Tiefenstudien über verzweifelte Restprofilierung strahlungsarmer Hinterbänkler kurz vor Ende der Restlaufzeit. (Henrik M Punkt Broder und Michel Paolo Pinkel Friedman sind da Brüder im Geiste in derselben Marken-Range.) Wow, geht’s da ab in der Zeit:

- Ganz nett: Er würde „zum Trinker werden, vielleicht auch zum Hurenbock“, wäre er doch noch im Berliner Politikbetrieb gefragt.

- Schon ziemlich fett: Parteikollegin Silvana Koch-Mehrin habe er „ein einziges Mal angebaggert“, bis ein Riesenkerl, offenbar ein Mann, neben ihm gestanden sei: „Da bin ich einfach aufgestanden und habe noch einen schönen Tag gewünscht.“

- Ein richtiges Brett: Nach der anstehenden NRW-Wahl mit ordentlich Prozentpunkten für die FDP werde man auf die CSU einhauen, „bis die Schwarte kracht. Diesen CSU-Generalsekretär (Anm. Alexander Dobrindt) werden wir uns als Erstes vornehmen. Feuer frei von jedem. Ich freue mich schon auf jede Sottise. Und warum nicht auch mal den CSU-Chef Horst Seehofer fragen: Hat Ihre Abneigung gegen die Kopfpauschale auch damit zu tun, dass Ihre Familienplanung etwas aus dem Ruder gelaufen ist?“

Von diesen Marken werden wir regiert, liebe Nichtwählerinnen und Nichtwähler. Das Verrückte: Der Mann ist wirklich eine starke Human Brand, richtig gut: messerscharf profiliert, klare Kante, konsequent bis zum Schluss, der doch irgendwann mal kommen muss. So muss sie sein, was die Thermik und damit die Wahrnehmung angeht, die sie verursacht. Nur bei Maybrit Illner (“Der ist doch froh, seit Jahren wieder eingeladen zu sein”) ist am vergangenen Donnerstag der Fuß vom Gas gerutscht. Das darf nicht passieren, Herr Quartalsspinner: Ein wirklich scharfer Schäferhund bietet niemals seinen Bauch beim Spielen dar!

Was wir von Windhose Kubicki (zieht auf, bläst, zieht wieder ab, und hernach ist’s, als wäre nichts gewesen) tatsächlich – und das ist immer das Wichtigste – Nutzbringendes und Freudvolles haben (Stichwort substanzieller Gesellschaftsbeitrag) weiß ich nicht. Er wohl auch nicht. Ist auch egal. Dafür weiß die Knallpresse was:

Die Bild zur Baggerfahrt mit Frau Koch-Mehrin: „Sehr männlich – und sehr menschlich. Zudem zeigt er Geschmack“

Der Stern zum Zeit-Interview: „Kubicki hat Arsch in der Hose“

Ich sag’s lieber mit Roger Willemsen, legendär im vergangenen Frühsommer über Heidi Klum in der taz: „Da möchte man sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln – wenn es nur nicht so frauenfeindlich wäre.” Wäre das, lieber Herr Willemsen, angesichts von Herrn Kubicki denn auch männerfeindlich?

Liebe Leserin, lieber Leser in NRW: Bitte gehen Sie am 9. Mai zur Wahl. Unterlassen Sie Trinkerei, Hurerei und Baggerei am Vorabend, damit in der Wahlkabine nicht der Bleistift ausrutscht. CSU-Mann Alexander Dobrindt, der sicher schon ganz arg vor der starken Marke Kubicki zittert, wird es Ihnen danken.

Stay tuned!

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Jon Christoph Berndt: Prof. Claudia Kemfert und ihre wehrhafte Marke

23. März 2010 um 10:37 von Jon Christoph Berndt

Hut ab! Da sieht man mal, wohin wahre Markenstärke führt: DIW-Klimaexpertin Prof. Claudia Kemfert zwingt die Süddeutsche Zeitung in die Knie.

Die Süddeutsche Zeitung hatte Prof. Kemfert, die ziemlich bekannte Expertin für Energie und Klimapolitik am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) vorvergangene Woche so richtig schön vorgeführt, mehrspaltig und mit Vierfarb-Porträtfoto im Wirtschaftsteil: Sie habe sich für einen Artikel ihres Instituts bei Wikipedia bedient und, nachdem alles raus gekommen war, sich dahin gerettet, dass „die wissenschaftliche Basis für meinen Bericht auf einer Recherche eines Mitarbeiters“ beruhe. Das ginge ja nun gar nicht, meinte die Süddeutsche, und wo kämen wir denn hin, wenn nun sogar die Wissenschaft bei Wikipedia klaue… (siehe meinen Blog-Beitrag vom 11. März )

Alles schien klar: Die besenreine Süddeutsche Zeitung hat eine prima investigative Geschichte und in ihrem Autor Felix Berth ein richtiges Enthüllungsjournalistchen, dessen Artikel unter der Überschrift „Axolotls Vorgänger“ für ordentlich Thermik im Blätterwald sorgt. Und Prof. Kemfert hat einfach nur geklaut; der mediale GAU für eine anerkannte, bis dato als überaus seriös geltende Wissenschaftlerin.

Nun aber hat die Süddeutsche Zeitung nach Auskunft von Prof. Kemfert eine Unterlassungserklärung unterzeichnet. Zeichen dafür ist, dass der fragliche Online-Artikel mittlerweile aus dem Netz verschwunden ist. Was ist geschehen? So simpel wie ertstaunlich: Der fragliche Artikel war vom DIW niemals veröffentlich worden. Eine echte Null-News also, die ich mir von meiner Immer-noch-Lieblings-Tageszeitung nicht erwarten würde. Passiert es einmal doch, würde ich mir erwarten:

  1. Proaktive Richtigstellung bzw. Korrektur
  2. Entschuldigung bei der Geschmähten
  3. Verbesserung der Schutzmechanismen auch in schwierigen Zeiten mit dünner Personaldecke, damit die Pressefreiheit wieder als dienende Freiheit gebraucht und so schnell nicht wieder als In-die-Pfanne-hau-Freiheit missbraucht wird.

Prof. Kemfert ist aus Markenperspektive idealtypisch vorgegangen: sachlich, kalkuliert, stringent, offensiv; als Beispiel schlechthin für den professionellen und gleichzeitig effektiven Umgang mit Gegenwind, dem sich prominente Persönlichkeiten nun einmal immer wieder ausgesetzt sehen. Das wissen sie auch, es ist der Preis der Prominenz. Entscheidend ist nicht dieser Gegenwind, sondern Reaktion und Aktion daraufhin. Und den Kemfertschen Umgang damit beschreibt die FAZ sehr schön in ihrem Beitrag „Die Frau fürs richtige Klima“.

Von der Süddeutschen liest man bisher nicht mehr als „Error 404“ wenn man den Link zum fraglichen Online-Artikel anklickt. Und von Prof. Kemfert liest man wieder Inhaltlich-Sachliches und Markenadäquates, auch im Interview im neuen M-Direkt, dem Magazin der Stadtwerke München, unter der Überschrift „Klimaschutz ist der Weg aus der Krise”.

Also: Die Siegerin steht fest. Back to Tagesordnung.

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Expertenmeinung: Michael Reuter über den Social Media Einsatz in Unternehmen

22. März 2010 um 9:10 von Mario Grobholz

Das Social Web wird durch die Vernetzung der Menschen immer mehr zu einer wichtigen gesellschaftlichen Kommunikations- und Handlungsplattform. Auch Unternehmen müssen dies erkennen, um am interaktiven Markt keinen Wettbewerbsnachteil einstecken zu müssen. Um sich ein besseres Bild von den Vorteilen einer betrieblichen Nutzung der sozialen Medien machen zu können, befragen wir regelmäßig Experten auf diesem Gebiet.

mreuterDiesmal haben wir einen Entrepreneur um seine Meinung zu besagtem Thema gebeten. Michael Reuter ist Geschäftsführer der deutschen Social-News-Plattform YiGG, auf der Nutzer Nachrichten lesen, selbst einstellen, kommentieren und mit anderen Nutzern diskutieren können.  Mit dem Social Web kennt sich Michael natürlich sehr gut aus. Immerhin baut YiGG auf einer interaktiven Community auf, bei der das Unternehmen wichtige Hinweise und Hilfestellung zur Weiterentwicklung direkt von den YiGG-Usern bekommt. Aber nicht nur im Netz wird Networking und Kommunikation betrieben – auf dem heutigen Münchner Mobile Monday werden beispielsweise “Mobile Social Media Apps” gemeinsam mit Thomas Pfeiffer unter die Lupe genommen.

Wir haben Michael Reuter 4 Fragen zum Thema Social Media Einsatz in Unternehmen gestellt, und hier sind seine Antworten:

Denkst Du, dass Social Media Marketing für Unternehmen zum Standard Marketing Mix gehören sollte?

Michael: Ja. In Kürze wird niemand mehr über “Social” Media sprechen, weil dies Normalität geworden ist und es nicht einer eigenen Erwähnung bedarf. Es gehört zur Kommunikation.

Wo sollten die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens in der Organisation “aufgehängt” sein?

Michael: Im Kommunikationsbereich.

Welche messbaren Ziele verfolgen Unternehmen mit ihren Social Media Aktivitäten?

Michael: Das musst Du die Unternehmen selbst fragen ;-)

Welche Unternehmen kennst Du, die heute Social Media bereits erfolgreich einsetzen?

Michael: Kodak, Dell, Lenovo, Vodafone, Ford, IBM

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Jon Christoph Berndt: Norbert Leithold und sein „Pornolotl“

18. März 2010 um 9:02 von Jon Christoph Berndt

Man könnte lachen, wenn’s nicht so traurig wär’: Ursprünglich war Norbert Leithold für sein neues Sachbuch „Graf Goertz: Der große Unbekannte“ für den Preis der Leipziger Buchmesse vorgeschlagen. Wow! Das freut auch den Osburg Verlag, bisher etwas für kleine Bücher kleiner Autoren mit kleiner Auflage.

Dann wird’s kryptisch und ein Fall für die stringente Menschenmarken-führung: Das FAZ-Feuilleton schreibt am vergangenen Freitag unter der Überschrift „Wie viel Vorleben ist erlaubt?“ von „Pornolotl“ und dass die Nominierung nach einigen Nachforschungen des Preiskomitees zurück-genommen wurde: Man stieß auf ein Vorgängerwerk Leitholds mit dem Titel „2040“, in dem von der Islamisierung Deutschlands die Rede ist. Darf man ja auch schreiben als Autor, sofern der Verfassungsschutz nicht aufmuckt. Und der Islam ist ja nicht Graf Goertz. Leithold verwies dann auf den bereits erfolgreich erhaltenen Alfred-Döblin-Preis der Berliner Akademie der Künste – aber davon will diese Akademie so gar nichts wissen. Also rudern die Leipziger, auch aus noch pikanteren Gründen, zurück. Denen wird’s langsam mulmig, die Nominierung ist perdu.

Hintergrund 1: Norbert Leithold hieß mal Norbert Bleisch, und zwar auf dem Cover von „Viertes Deutschland“. Und dafür hatte er 1991 tatsächlich den Alfred-Döblin-Förderpreis erhalten.

Hintergrund 2: Norbert Leithold hieß mal Sebastian Bleisch, und der wirkte seit 1990 in über 60 Pornofilmen mit. Auch Jugendliche sollen dabei gewesen und dafür bezahlt worden sein, und dafür gab’s für Norbertsebastian Leitholdbleisch das Essen durch die Klappe.

Also was jetzt: Der gepflegte Boulevard und die intellektuelle Knallpresse lieben doch so etwas! Aber dann muss

  • ordentlich recherchiert werden von den Buchmesse-Preisverteilern; die haben die ganzen Namen und Themen und Preise durcheinander gebracht und Recherchemühen gescheut (das machen ja gemeinhin auch die Autoren)
  • Herr Leithold auch so eine gierige Lobby haben wie zum Beispiel Prof. Miriam Meckel; die ist Lebenspartnerin von Anne Will, und solcher Sex sells sogar ein Burnout-Buch auf Platz 10 bei Amazon (mein Neid sei mit ihr!)
  • Herr Leithold zu Alias, Porno und Knast stehen wie Michaela Schaffrath und Sibel Kekilli; absolute Konfrontation weist dann denn Weg in die Medien, auf die Preisbühne und die Amazon-Hitliste.

Norbert Leithold ist keine starke Marke, sondern ein schlaffes Märkchen. Da kann „Graf Goertz: Der große Unbekannte“ ein noch so großes Werk sein – es wird unbekannt bleiben, weil sein Autor weder Fisch noch Fleisch ist. Absolute Konfrontation wäre angezeigt gewesen: Natürlich gibt es das Deutschland-Islamisierungs-Werk, natürlich bin ich Porno-Bleisch, natürlich saß ich im Knast. Und das ist gut so! Das gab mir die Kraft und die Reife für den Grafen Goertz! Dann wird eine Story draus, und eine echt gute Story macht die Human Brand Norbert Leithold lebbar und erlebbar, für ein Preiskomitee genauso wie für die Medien und die Buchkäufer.

Die schmutzigen Schmankerl müssen heutzutage einfach größer gefeiert werden: Sehr schön, aber zu spät für den Leipziger Literaturpreis kommt das Welt-Interview mit Norbert Leithold vom 26. Februar. Sehr gut für die Online-Reputation, da nimmt der Fast-Preisträger endlich das Marken-Heft in die Hand.

Es gewinnt nun einmal nicht der beste Autor, sondern der mit der besten Verpackung. Der schafft es dann nicht nur mit „Pornolotl“ ins FAZ-Spezialisten-Feuilleton, sondern zu Amelie Fried und Ijoma Mangold von „Lesen!“ im ZDF und dann auf die Impulstische im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel.

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Was macht einen guten Online-Newsroom aus?

17. März 2010 um 9:05 von Mario Grobholz

Online Presseräume bzw. Social Media Newsrooms sind eine Art Drehscheibe für Journalisten und Blogger. Hier werden die neuesten Nachrichten, Hintergrundinformationen und visuelle Elemente, um Produkte und Dienstleistungen präsentiert und zielgruppenadäquat aufbereitet. Dich was macht einen guten Social Media Newsroom eigentlich aus?

Da diese Daten in einem Newsroom leicht zugänglich sind und damit neben Journalisten auch Blogger, sowie weitere Multiplikatoren angesprochen werden erhöhen Unternehmen durch den Einsatz eines Social Media Newsrooms die Chancen auf eine Berichterstattung über das eigene Unternehmen. Wir wollen daher hier kurz vorstellen was einen guten Newsroom ausmacht und was er beinhaltet.

Newsrooms müssen leicht von der Homepage des Unternehmens aus zu finden sein.

Idealerweise sollte der Newsroom über die Hauptnavigation zu finden sein. Falls das nicht möglich ist, sollten Sie den Newsroom in die untergeordnete Navigation oder den “Über-Uns” Bereich integrieren. Außerdem sollte der Titel so gewählt werden, dass der Newsroom leicht für Reporter oder Redakteure zu identifizieren ist. Beispiele hierfür wären: Newsroom, Presseraum, Pressezentrum, etc.

Veröffentlichen Sie Ihre News sobald sie verfügbar sind

Pressemitteilungen sollten in einem durchsuchbaren Format so bald sie veröffentlicht wurden, auch in Ihrem Presseraum zu finden sein. Besucher sollten außerdem auch Zugriff auf archiviertes Pressematerial aus vergangen Monaten und Jahren haben. Veraltete Newsrooms können ein schlechtes Licht auf die Firma werfen und zwingen Journalisten mehr Zeit als nötig zum Informationsaufspüren zu benötigen. Außerdem sollten Sie Journalisten und andere Seitenbesucher erlauben, Ihre aktuellen Pressemitteilungen als RSS-Feed herunterzuladen.

Medienkontakte müssen klar erkennbar sein

Die Hauptseite des Newsrooms sollte immer die Kontaktdaten und idealerweise einem Profil eines Social Networks der Pressekontakte bereitstellen. Das kann ein interner Kontakt oder der externe Presseverantwortliche sein.

Firmen-Datenblatt, Hintergrundinformationen und FAQs sollten einfach zu finden sein

Datenblätter, Hintergrundinformationen und Antworten zu den häufig gestellten Fragen versorgen Journalisten mit den wesentlichen Informationen über die Firma und ihre Produkte oder Dienstleistungen. Der Text dieser Dokumente sollte im Presseraum veröffentlicht werden und außerdem als PDF einfach zum herunterladen und ausdrucken sein.

Verlinken Sie zu Inhalten, die den Erfolg und die Geschäftsbereiche der Firma hervorheben

Newsrooms sollten intere Links zu Präsentationen, White Papers, Webinare, Videos oder edukatives Material, das den Journalisten hilft, Ihren Geschäftsbereich zu verstehen und somit Story-Ideen generieren können. Außerdem können Newsrooms Links zu Auszeichnungsen, Vorträge und Pressemitteilungen beinhalten. Diese Materialien können die Glaubwürdigkeit des Unternehmens auf dem Markt stärken.

Verlinken Sie zu Ihren Social Media Auftritten

Firmen, die aktiv in den sozialen Medien, wie zum Beispiel Facebook, Xing, myON-ID oder Twitter sind, können im Newsroom Verlinkungen zu ihren Netzwerken hinzufügen, um es Journalisten zu ermöglichen, Sie auch auf diesen Weg zu kontaktieren und so Ihre regelmäßigen Updates zu empfangen. Zudem können Newsrooms auch Links zum Firmenblog, Online Videos, Podcast und Social Media Releases beinhalten.

Zeigen Sie die Profile der Führungskräfte im Newsroom

Reporter schauen gern über Biografien, um entsprechende Quellen für Ihre Storys auszusuchen. Alle Profile sollten außerdem ein herunterladbares, hochauflösendes Passfoto vorhalten.

Bieten Sie Ihre Firmenlogos und Produktbilder zum Download an

Erlauben Sie Journalisten Ihre Firmenlogos und Produktbilder herunterzuladen. Sie suchen oft nach solchen Elementen, um Ihre Geschichte aufzupeppen. Dies kann wiederum den Lesern und Zuschauern helfen, sich an die Firma zu erinneren und diese sich wieder ins Gedächtnis zu rufen, wenn sie ihre Einkäufe machen.

Online Newsrooms liefern Journalisten Hintergrundinformationen, die sie brauchen, um wahrheitsgetreue und aktuelle News schreiben zu können. Sie bieten außerdem die Möglichkeit mit den Medien durch soziale Netzwerke und RSS Feeds in Verbindung zu treten und die Beziehung zwischen Reporter und der Quelle zu verbessern.

Mit der iMedia Lounge verbinden Sie Ihr Unternehmen professionell mit dem Social Web! Gerne beraten wir Sie über die Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen.

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Neues von Twitter – nicht nur sicherer, sondern überall!

16. März 2010 um 4:55 von Martina Doherr

Twitter hat jüngst angekündigt, seinen Mikroblogging-Dienst künftig besser vor Phishing-Attacken zu schützen. Das Unternehmen führt einen Filter ein, der alle versendeten Links untersucht. So will man schädliche Websites erkennen und blockieren, bevor ein Nutzer sie besuchen kann. Genaueres erklärt Del Harvey, Leiterin des Teams „Trust and Safety“ im Blog. Außerdem soll Twitter mit der Funktion “@anywhere” unmittelbar mit verschieden Webseiten verknüpft werden.

Die Zahl der User-Accounts, die wegen verdächtigem oder betrügerischem Gebrauch gelöscht wurden, stieg laut dem Barracuda-Bericht Anfang 2009, als die Stars Twitter entdeckten, nur moderat an: von 2,37 Prozent im Januar auf 3,36 Prozent im April. Offensichtlich mussten die Kriminellen das Potenzial erst ausloten – erkannten es dann aber relativ schnell. Also kein Wunder, dass diverse Sicherheitsanbieter immer wieder vor Gefahren durch und bei Twitter warnten. Twitter selbst musste nach einem Phishing-Angriff 2010 auch schon einmal Kundenpasswörter zurücksetzen. Mit der Einführung eines Phishing-Filters für Twitter hat der Dienst endlich reagiert und sorgt nun für mehr Sicherheit in der Bloggosphäre, die bereits Anfang 2009 über das Thema diskutierte.

Twitter ist ein noch verhältnismäßig junges Medium im Bereich Social Media. Es gibt daneben auch Plattformen wie Facebook, das bereits mit rund 400 Millionen Nutzern zu einer der größten Communities der Welt zählt. Facebook ist so gut vernetzt, dass Informationen binnen Sekunden unter seinen Usern verbreitet werden können.

Hier setzt Twitter bald noch einen drauf: Zukünftig kann Twitter aufgerufen werden, ohne es zu nutzen. Wie genau das funktionieren soll, veröffentlichte der Dienst hier . Ähnlich wie bei “Facebook Connect” kann man sich mit “@anywhere” zukünftig mit seinem Twitter-Konto bei registrierten Partnerseiten anmelden. Diese sollen unter anderem Amazon, ebay, Yahoo und YouTube werden. Wann genau die Fans des Kurzgeschriebenen davon profitieren können, ist allerdings noch nicht öffentlich bekanntgegeben. Es bleibt mal wieder spannend…

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