Wie berechenbar ist Social Media? Die Suche nach der Messbarkeit
14. Dezember 2009 um 9:25 von Mario Grobholz
Wie effizient sind die sozialen Medien für unser Unternehmen und wie berechne ich den Erfolg meines Internetauftritts? Das sind wohl Fragen, mit denen sich derzeit wohl viele Unternehmen befassen.
Viele sind sich noch nicht im Klaren, wie viel Chance und wie viel Risiko sich hinter einem Einstieg in die Online-Welt verbirgt. Oftmals kann man deshalb beobachten, dass erstmal Praktikanten für diese Art von Aufgaben eingesetzt werden und im “Streu-Verfahren” verschiedene Social Media-Kanäle anvisiert werden. Oftmals mit der Enttäuschung, dass (potenzielle) Klienten nicht auf den fahrenden Firmenzug aufspringen. Ergebnisse kommen dann in Form von: “Social Media ist nichts für uns” oder “Unser Klientel befindet sich nicht auf solchen Medien”. Doch! Sind sie! Man muss sie nur aufspüren und den Dialog suchen.
Eine amerikanische Untersuchung fand sogar heraus, dass 84% aller Unternehmen, den ROI ihrer Social Media Programme nicht messen. Nur lässt sich die Kapitalrendite denn überhaupt messen?
Christina Warren, amerikanische Bloggerin, ist der Meinung, dass es zwar schwierig aber nicht unmöglich sei. Die Berechnung muss nur in eine andere Richtung gelenkt werden. Metriken, wie beispielsweise Twitter-Follower, Facebook-Fans und Nutzer-Kommentare spielen hier eine beachtliche Rolle. Der Trick hierbei sei allerdings, nicht nur auf die direkten Zahlen zu schauen, sondern wo diese Zahlen hinführen. Hier sollte zum Beispiel rausgefunden werden, ob die Personen, die Ihr Unternehmen auf Twitter oder Facebook finden, auch auf Ihre Produktseite gehen. Um dies festzustellen, gibt es zahlreiche Messtools, die Christina Warren bereits auf mashable.com vorgestellt hat.
Erfolg entsteht durch Vertrauen
Charles Heflin, Social Media Experte, nimmt noch einen Schritt vorweg, indem er Argumente bietet, die überhaupt erst dazu führen, dass ein positiver ROI aufgebaut werden kann. Für ihn spielt gewonnenes Vertrauen bei Social Media Aktionen eine entscheidende Rolle. Nur so wäre es überhaupt erst möglich einen positiven Cash-Flow im Social Media Bereich zu erreichen.
Eine schöne (wenn auch eher witzige) Präsentation von Oliver Blanchard verdeutlicht, was Social Media ROI bedeutet und wie es berechnet wird:
Weitere Blogs zu diesem Thema:
OptimusPrimus.de
pr-guide.de
Dieser Artikel wurde von Mario Grobholz geschrieben.Mario Grobholz ist Gründer und Ideengeber der myON-ID Media GmbH. Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur entwickelte in den letzten 10 Jahren für führende Internet, Telekommunikations- und Medienunternehmen Internetstrategien und -konzepte. Seit 1999 plant und betreibt er erfolgreich Consumer-Portale und Social Networks u.a. bei WEB.DE, o2 und Eurosport.
Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Dann abonnieren Sie den myON-ID Blog als RSS-Feed, um regelmäßig über neue Artikel informiert zu werden!4 Kommentare für “Wie berechenbar ist Social Media? Die Suche nach der Messbarkeit”
Hi.
Don Bartholomew hat ein, wie ich finde, sehr schönes Framework dazu entwickelt, ddas vielleicht etwas zur Diskussion beisteuern kann. Vgl.: http://www.grenzpfosten.de/2009/12/13/social-media-kommunikation-messen/
Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by mweinelt: Wie berechenbar ist Social Media? Die Suche nach der Messbarkeit: http://ow.ly/LNHg by @mariogrobholz #SocialMedia #ROI…
[...] Wie berechenbar ist Social Media? Die Suche nach der Messbarkeit Der ROI ist insbesondere in Social Media noch nicht konkret auswertbar bzw. tun sich viele Unternehmen schwer damit – falls sie überhaupt nachzuvollziehen versuchen, was ihre Bemühungen erreichen. Mario Grobholz geht auf das Thema ein und verweist auch gleich auf Christina Warren, die sich mit dem Social Media-ROI auseinandergesetzt hat. [...]
[...] zur Aufgabe machen muss, an was sie den Erfolg messen wollen. Lesen Sie dazu auch den Beitrag “Wie berechenbar ist Social Media?” Dieser Artikel wurde von Mario Grobholz geschrieben.Mario Grobholz ist Gründer und Ideengeber der [...]









