Archiv für November 2009
« Letzte EinträgeWeihnachten 2.0: X-Mas-Knigge für die betriebliche Weihnachtsfeier
30. November 2009 um 10:25 von Anya Rutsche
Nun beginnt Sie wieder die harmonische Jahreszeit. Kollegen und Vorgesetzte liegen sich bei der alljährlichen Weihnachtsfeier in den Armen und danken für die schöne Zusammenarbeit. Wenn da nicht das ein oder andere Fettnäpfchen lauern würde, dass den Weihnachtskick schnell zum Karriereknick machen kann.
Oh du Fröhliche, oh du Sehlige… das Jahr neigt sich dem Ende zu, Firmen starten in den Endspurt und die Zusammengehörigkeit wird in der jährlichen Weihnachtsfeier zelebriert. Friede, Freude, Eierkuchen herrscht zwischen den Mitarbeitern und Ihren Chefs. Doch nicht selten bleiben heikle Situationen aus. Was, wenn der Chef beim Schunkeln nicht mehr von dir lässt oder der sonst so schüchterne Kollege seine Hand unter dem Tisch auf deinen Schoß wandern lässt? Wie gehe ich mit versprochenen Gehaltserhöhungen oder einem Beförderungsversprechen am nächsten Tag um?
Wenn der Alkohol fließt wird die Zunge gelöst und bei einigen die guten Sitten gelockert. So mancher wird auf einmal ganz kuschelig und wiederum andere verspüren das dringende Bedürfnis, endlich mal allen so richtig die Meinung zu sagen. Doch Vorsicht, jede Weihnachtsfeier hat ein Ende und der nächste Arbeitstag kommt sicher und da will wohl jeder die Weihnachtsfeier in guter Erinnerung haben.
Respekt bewahren
Auch nach dem siebten Bier und dritten Brüderschaftstrunk mit dem Chef, solltest du ihm nicht erzählen, dass du ihn eigentlich nie leiden konntest, obwohl er ja scheinbar ein ganz cooler Kerl ist. Alles, was sich dein Vorgesetzter merken wird, ist die Passage darüber, dass du seine Führungsposition nicht respektierst. Das kann er dich am nächsten Arbeitstag schnell spüren lassen. Das Selbe gilt natürlich für Kollegen. Egal, ob du den Abteilungsleiter zu späterer Stunde auf einmal duzt oder die Praktikantin an den Hintern fässt – alles wird registriert werden und könnte negativ auf dich und deine Karriere zurückfallen. Übrigens, versuche nicht jedes Du für bare Münze zu nehmen. Oftmals werden Duzfreundschaften am nächsten Tag stillschweigend begraben. Warte deshalb erst einmal ab, vor allem wenn es der Chef war, der dir das Du angeboten hat. Gegebenenfalls sollte einfach wieder zum Sie gewechselt werden. War das Angebot am Vorabend wirklich ernst gemeint, wird er dich auf jeden Fall daran erinnern.
Beleidigungen können auch außerhalb der Geschäftszeiten zur Kündigung führen
Alkohol ist dafür bekannt, enthemmende Wirkung zu haben. Schnell wird eine Unterhaltung zum Flirt oder ein Meinungsaustausch zur heftigen Diskussion. Doch Vorsicht, fühlt sich hierbei jemand sexuell oder verbal angegriffen, kann das böse enden. Das Mitarbeiterverhältnis kann erheblich gestört werden und Beleidigungen sowie Belästigungen können sogar zur fristlosen Kündigung führen. Deshalb lieber nach dem dritten Bier auf Antialkoholika umsteigen, so dass ein guter Abgang gewahrt bleibt.
Checkliste für die betriebliche Weihnachtsfeier:
- Geschäftliche Themen weitesgehend vermeiden. Vor allem Fragen nach einer Gehaltserhöhung oder Beförderung können nach hinten losgehen.
- Politische und religiöse Themen nicht wählen, um Diskussionen zu vermeiden.
- Die guten Sitten nicht vergessen. Die Firmenfeier ist keine Privatparty.
- Setze dir am besten von Beginn an ein Alkohollimit. Nüchtern weißt du deine Grenzen noch besser einzuschätzen.
- Tischmanieren sollten stets eingehalten werden. Du wirst mehr beobachtet als du denkst.
- Das angebotene Du am nächsten Tag mit Vorsicht genießen.
- Einladung annehmen, denn ein Fernbleiben ist nicht akzeptabel (Ausnahmen vorbehalten).
Eine schöne und besinnliche Weihnachtsfeier wünscht euch das myON-ID Team!
Weitere Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen:
Brigitte.de
Weihnachten Blog
Der gute Ruf im Netz – Gefragt wie nie zuvor
26. November 2009 um 9:34 von Anya Rutsche
Wir sind überwältigt von der Nachfrage nach unserem neuen Monitoring-Dienst Ruflotse. Im Laufe der ersten drei Wochen wurde allein das Video über 10.000 Mal angeschaut.
Sicherheit im Netz ist gefragter denn je. Diesen Beweis liefert uns ein weiteres Mal das gezeigte Interesse an Ruflotse, der dir die aktuellsten Suchergebnisse zu deinem Namen und individuellen Suchbegriffen liefert.
Das Internet vergisst nichts. Besonders für Privatpersonen und kleinere Unternehmen stellt das täglich wachsende Web eine Herausforderung dar. Fälschlich veröffentlichte Fakten oder Inhalte Dritter können hier schnell zum Fallstrick werden und einen bleibenden Imageschaden verursachen. Um eine nachhaltige Kontrolle zu gewährleisten, reicht die gelegentlich durchgeführte, manuelle Eingabe von Personen- und Produktnamen in gängige Internet-Suchmaschinen wie beispielsweise Google einfach nicht mehr aus.
Eine abgestimmte Monitoring-Strategie muss her: Ab 2,90 Euro pro Monat durchforstet der Ruflotse alle potenziell relevanten Seiten rund um die Uhr nach individuell bestimmbaren Suchbegriffen. Komfortabler kann Monitoring dabei kaum sein – einmal angemeldet, forscht der Ruflotse fleißig nach aktuellen Einträgen und informiert den Nutzer regelmäßig über neue Fundstücke im Netz. Diese werden dem Nutzer überschaubar und in chronologischer Reihenfolge je nach Produktvariante online zur Verfügung gestellt, per Email oder als PDF zugesandt.
Der Service Ruflotse bietet alle Vorteile aus einer Hand:
- Einmal registrieren, dauerhaft profitieren – Ruflotse überwacht definierbare Begriffe wie den eigenen Namen, das Unternehmen, Produkte und sogar Wettbewerber!
- 3 unterschiedliche Produktvarianten – ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten, verfolgt Ruflotse neue Meldungen im Netz zeitnah, stellt Ergebnisse online zur Verfügung und entfernt diese per Löschauftrag!
- Ruflotse ersetzt den Online-Clipping-Dienst – aktuelle Meldungen werden automatisch registriert und sorgen für stets aktuelle Information!
Keine Angst vor Social Media – Wie Firmen den Einstieg schaffen
25. November 2009 um 9:13 von Anya Rutsche
Immer mehr Menschen finden Ihren Weg ins Internet. Der Eine immer noch nur um Emails zu schicken, der Andere um in seinen tausenden Netzwerken up-to-date zu bleiben. Doch Firmen scheinen weiterhin die sozialen Medien nicht für sich nutzen zu können. Dabei geht es oftmals nicht um fehlende Ressourcen, sondern schlicht um die Angst, im WWW Fuß zu fassen.
Unternehmen tun sich weiterhin sehr schwer, die sozialen Medien als einen Kommunikations- und Marketingkanal zu nutzen. Oft liegt es nicht an mangelnden Resscourcen, sondern an dem großen Unbekannten. Viele Unternehmen befürchten einen Kotrollverlust im Social Web. Nur kommt der leider noch schneller, wenn man diese Medien nicht nutzt bzw. dort versäumt die Kommunikation zu suchen. Finden fragende oder klagende Kunden keinen direkten Ansprechpartner im Netz, werden andere Nutzer gesucht, die bei dem Problem helfen. Wird da nicht schnellstmöglich eingegriffen, bedeutet dies Gefahr von Reputationsverlust. 
Was können Unternehmen tun, um aktiver zu werden?
- Mitarbeiter schulen und ihnen die Angst vor den neuen Medien nehmen
- Verbote verteilen ist der falsche Weg – lieber die Mitarbeiter ermutigen, sich ein Profil in einem Netzwerk wie z. B. myON-ID anzulegen
- Schreibfüchse ausfindig machen – Es gibt oft einen geheimen Blogger in der Firma, der beim Kommunizieren via Internet sicherlich seine Unterstützung anbieten wird
- Corporate Twitter- und Blogaccounts für gemeinsames kommunizieren – so wird die Arbeit aufgeteilt und jeder fühlt sich dazugehörig.
- Regel aufstellen, bevor es zu spät ist – es muss jedem klar sein, was darf veröffentlicht werden und was nicht.
- Aktuell bleiben – Heute ist Twitter das Kommunikationstool Nummer Eins, morgen vielleicht schon ein ganz anderes.
- Monitoring – Nur wer weiß, was über sich selbst und die Marke geschrieben wird, kann rechtzeitig eingreifen
Keine Angst vor Kontrollverlust
Für Menschen, die sich gern mehr Kontrolle über Webinhalte wünschen, haben wir Ruflotse entwickelt. Mit seiner einzigartigen Suchtechnologie bietet Ruflotse ein optimales Monitoring, welches sich über das gesammte Web erstreckt, seinen Kunden an. Mehr Info dazu findet ihr HIER.
Weitere Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen:
fuellhaas.com
berufebilder.de
Kommunikation heute: Wer kommt da noch hinterher?
23. November 2009 um 9:02 von Anya Rutsche
Ist euch eigentlich schon mal bewusst aufgefallen, dass unsere Kommunikation immer schneller wird? Ganz ehrlich, wie lange wartet ihr auf Antwort, bis ihr ganz ungeduldig werdet und zu zweifeln beginnt?
Die Strapazierfähigkeit der Geduld ist dabei von Mensch zu Mensch verschieden. Je nachdem in welchen Kreisen und Netzwerken man sich bewegt. Offliner sind wahrscheinlich geduldiger als Onliner und Power-Twitterer oder stark vernetzte Dauerstreamer wollen Antworten am liebsten ad hoc.
Hat man früher noch ein paar Tage auf Antwort via Post gewartet, darf es heute mit der Email schon kaum mehr länger als einen Tag dauern. Bei Twitter erwarte ich Antwort sogar in den nächsten paar Minuten… Wird der Drang nach schneller Antwort nun auch mit anderen Kommunikationskanälen vertieft werden? Immerhin liegt die Zukunft von Social Media in der mobilen Onlinewelt. Mobil und Online: das sind zwei Komponenten, die nach Geschwindigkeit schreien. Das heißt also erreichbar und auf dem Laufenden rund um die Uhr zu sein. Beängstigend?
Werden wir also irgendwann gezwungen sein, ständig online zu sein, um zum Beispiel optimalen Kundendienst bieten zu können? Es kommt heute schon vor, dass diejenigen bestraft werden, die nicht rechtzeitig auf Kritik reagieren. Kunden sind verärgert wenn sie nicht unverzüglich Nachricht auf Ihre Anfrage erhalten und die Konkurrenz schlägt zu, wenn bei öffentlichen Diskussionen nicht sofort mitgemischt wird.
Schnelligkeit allein siegt noch nicht
Die Frage ist nun, ob diese steigende Geschwindigkeit denn notwendig ist, um im Wettbewerb bestehen zu können. Muss ich denn zwangsweise immer der Erste sein, der reagiert? Werde ich gezwungen 365/24/7 erreichbar und verfügbar zu sein? Nein, denn alles kann, muss aber nicht! Das Thema Work-Life-Balance sollte hier auch nicht außer acht gelassen werden. Jeder muss natürlich selbst wissen, wie weit bzw. schnell er für Erfolg gehen möchte. Der Schnellere siegt zwar des Öfteren, warum sollte das beim beruflichen Wettkampf auch anders als beim Sport sein, das Gute hierbei ist aber die zusätzliche Punktevergabe für die Kür. Was lange währt, wird endlich gut – dieser Spruch benötigt sicherlich ein Upgrade aber Qualität ist immer noch das A und O für ein berufliches Weiterkommen.
In diesem Sinne, freue ich mich auf eure Meinungen zu diesem Thema (in den nächsten 10 Minuten aber hoffentlich).
Weitere Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen
Springbook
Karriere.de
Social Media Club München – Vodafone-Sprecherin Carmen Hillebrand steht Rede und Antwort
20. November 2009 um 9:30 von Anya Rutsche
Am Mittwoch hieß der Social Media Club München beim Bayerischen Rundfunk wieder 100 Netzwerkler willkommen. Dieses Mal referierte die Vodafone-Pressesprecherin Carmen Hillebrand, die über ihre Erfahrungen bei der berühmten Vodafone Pressekonferenz berichtete.
Eine solche Pressekonferenz wird es nicht mehr geben, so das Statement von Carmen Hillebrand. Im Juli 2009 sorgte Vodafone mit einer Live-PK für großes Aufsehen. Mit dem Claim “Es ist Deine Zeit” hatten sie den neuen Markenauftritt vorgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei die “Generation Upload”, die mit der Welt der Social Networks vertraut und vernetzt ist. “Leider ist es uns passiert, dass wir die Zielgruppen vermischt haben”, so Carmen Hillebrand beim Social Media Club. “So konnte keine Pressekonferenz stattfinden, die für alle gleichermaßen zufriedenstellend war.”
Aber natürlich konnten auch viele positive Effekte bei der Veranstaltung verbucht werden. So war die Vodafone-Belegschaft zum Beispiel vollends überwältigt von der Beteiligung der Zuschauer. Knapp 2100 Kommentare gingen während der Konferenz ein. Damit hatte niemand gerechnet. Diese Kommentare waren zwar nicht alle positiv, jedoch gab es auch des Öfteren konstruktive Kritik und ernst zu nehmende Vorschläge.
Es geht voran!
Interessant zu sehen war, wie weit Vodafone mittlerweile im Umgang mit Social Media vorgedrungen ist.
Noch immer werden verschiedene Online-Plattformen getrennt, so dass die PR Abteilung sich u.a. um Twitter und Foren kümmert, Facebook jedoch eine Marketing-Aufgabe ist. Bleibt abzuwarten, wann diese verschiedenen Plattformen noch besser vereint werden, um Social Media nicht zu kurz kommen zu lassen. Dafür ist allerdings schon jetzt sehr gut gelöst, wie Vodafone mit einem Corporated Twitter- und Blogaccount umgeht. Gerade beim Blog wurde begonnen, jeden Mitarbeiter schreiben zu lassen, der Lust dazu hat und der Welt was mitteilen möchte. So bekommt man einen sehr einen schönen Einblick, mit was sich z. B. ein Praktikant bei Vodafone beschäftigt aber auch auf welchen Veranstaltungen die Pressesprecherin als nächstes zu finden ist.
Carmen Hillebrand stand jedenfalls auch nach der Veranstaltung jedem Interessierten Rede und Antwort, was sicherlich mit ein paar extra Reputationspunkten belohnt wird.
Weitere Beiträge zu diesem Thema:
PR Blogger
Geheimcode Arbeitszeugnis – So schön kann negativ Gemeintes aussehen
18. November 2009 um 8:50 von Anya Rutsche
Da ein Zeugnis sowohl wahr als auch wohlwollend sein muss, hat sich eine Zeugnissprache entwickelt, in der Kritik nicht offen ausgesprochen, sondern verschlüsselt zwischen den Zeilen angedeutet wird.
Welches erschreckende Ergebnis mit ein paar Tricks entstehen können, zeigen wir euch an diesem Beispiel:
Auszug eines Arbeitszeugnisses
Herr Bernd Beispiel ,geboren am 01.01.1960, war in der Zeit vom 01.09.08 bis 11.10.09 in unserem Betrieb als Webdesigner beschäftigt.
Herr Bernd Beispiel konnte unseren Erwartungen entsprechen und hat alle Aufgaben in seinem und im Firmeninteresse gelöst.
Er bewies gegenüber seinen Mitarbeitern/innen immer ein umfassendes Einfühlungsvermögen. Durch seine Geselligkeit trug er zudem zur Verbesserung des Betriebsklimas bei. Auch außerhalb der Firma zeigte Herr Beispiel stets Engagement im Interesse aller Arbeitnehmer.
Wir bestätigen gerne, dass Herr Bernd Beispiel mit Fleiß, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit an seine Aufgaben herangegangen ist.
Wir lernten Herrn Beispiel als umgänglichen Kollegen kennen und wünschen ihm für die Zukunft, dass er viel Erfolg haben wird.
Und das war gemeint:
Herr Bernd Beispiel, geboren am 01.01.1960, wurde am 11.10.09 fristlos gekündigt. (Krumme Daten weisen immer auf eine außerordentliche Kündigung hin.)
Herr Beispiel hat eine miese Leistung erbracht und hat dazu auch ganz gern mal die Firma bestohlen.
Er suchte im Kollegenkreis nach homosexuellen Kontakten und hatte starke Alkoholprobleme. Außerdem beteiligte Beispiel sich regelmäßig an diversen Streiks.
Wir bestätigen gerne, dass er fachlich absolut nichts zu bieten hat.
Für die Zukunft wünschen wir unserem durchweg unbeliebten Kollegen Bernd Beispiel mehr Erfolg, als er in unserer Firma hatte.
Sehr erschreckend, oder!? Es ist allerdings anzumerken, dass die meisten Umschreibungen unzulässig sind. Die gesamte Liste aller Geheimcodes für Arbeitszeugnisse gibt es hier.
Also, Augen auf beim Zeugniskauf!
Weitere Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen:
Karriere-Blog
Bewerbungs-Check
Karriere-Planer
Arbeitszeugnis.de
Falsch twittern – Ist das möglich?
16. November 2009 um 8:50 von Anya Rutsche
Guy Kawasaki ist angesehener Blogger, Wagniskapitalgeber, Social Media Experte und Twitterer der ersten Stunde. Mit derzeit knapp 192000 Followern wird seine Stimme in der Welt, aber vor allem in Amerika, gehört. Sein Twitter-Verhalten wurde jetzt allerdings in Frage gestellt. Aber kann man denn wirklich falsch twittern?
Die einen greifen auf Twitter zurück, um Marketing für sich selbst oder die Firma zu betreiben. Andere wiederum tauschen lieber eher private Nachrichten aus. Der Eine schreibt zehn Nachrichten pro Stunde, der Andere zehn am Tag und wieder andere gerade mal zehn im Monat oder noch weniger. Wann aber ist man jetzt ein guter und wann ein schlechter Twitterer?
Guy Kawasaki benutzt Twitter vor allem, um Menschen auf seine neuesten Blogbeiträge aufmerksam zu machen. Die Anzahl an täglich versendeten Tweets übersteigt dabei wahrscheinlich die, während eines Monats versendeten Nachrichten, eines Durchschnittstwitterers. Angekreidet wurde Kawasaki nun aber, dass er seine Tweets mehrmals täglich wiederhole, was bei manchen als Spam gedeutet wird. Außerdem wäre herausgekommen, dass er teilweise andere Personen (sprich sogenannte Ghostwriter) seine Twitternachrichten schreiben ließe. Aber ist das denn verboten?
Kawasaki antwortete mit Gelassenheit auf die Anschuldigungen. Immerhin kann er von seinen Followern nicht erwarten, dass sie seine Nachrichten 24/7 mitverfolgen. Interessante Beiträge bringt er deshalb zu späterer Stunde erneut zur Sprache. Natürlich kommt es dabei vor, dass aufmerksame Twitterer diverse Tweets wiederholt lesen. Das sei jedoch die Ausnahme, so Kawasaki. Auch auf seine “Geister” wird er in Zukunft nicht verzichten. “At the end of the day, the ultimate test is not who tweeted it, as much as, is it interesting”, verteidigte er sich. Einer seiner Schreiber bekäme sogar mehr Retweets als er selbst, fügte er dem noch hinzu.
Wiederholungstweets sind nicht zwangsläufig Spam
Klar ist, dass man ein gewisses Gespür dafür bekommen muss, wann die eigenen Kurznachrichten als Spam gelten könnten. Wer beispielsweise viele Follower hat, die selbst nur wenigen Menschen folgen, sollte auf exzessives Wiederholungsgezwitschere verzichten, denn diese Personen bekommen nicht viele Updates von Ihren wenigen Followern und sehen daher die wiederholten Nachrichten auf einen Blick. Damit könnte der Leser sich belästig fühlen, da keine Neuigkeiten mehr verbreitet werden, sondern nur noch Werbung für eine Sache gemacht wird. Hat man aber hingegen allgemein sehr viele Follower und versendet zudem noch überdurchschnittlich viele News, dann ist es durchaus nicht störend, seine Tweets ab und zu zu wiederholen. Vorsicht sei aber allemal geboten, denn ein “Fan” kann somit sehr schnell gelangweilt auf den Unfollow-Knopf drücken. Das gilt vor allem bei twitternden Firmen, die hauptsächlich für das eigene Produkt mit ihren Tweets werden.
Um allen Unklarheiten bei einem sogenannten “Corporated Twitteraccount” aus dem Weg zu gehen, gibt es auch hier interessante Lösungen. Zum einen, kann ein kurzer Hinweis auf die Twitter-Autoren in der Bio erfolgen, um sich ein Bild von den Autoren machen zu können. Zum anderen gibt es diverse Dienste, die vor allem für den Firmen-Account von Nutzen sein kann. CoTweet beispielsweise ermöglicht die Verwaltung mehrerer Accounts und das kooperative Management. Für letzteres verfügt die Anwendung auch über CRM Funktionen, die bestimmte Tweets einzelnen Nutzern zuweisen, womit eine Verdeutlichung der Autoren an den Initialen sichtbar wird.
Happy tweeting everyone!
Weitere Blogs, die zu diesem Thema berichten:
Apfelnase
Blog Medienforum 2009
myON-ID beim “Open House” – Informations- und Karrieretag der BAW in München
13. November 2009 um 10:15 von Anya Rutsche
Am Freitag, den 06. November 2009 war myON-ID, als Experte auf den Gebieten der Online Reputation und Online Bewerbung, beim jährlichen Tag der offenen Tür der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München mit einem Informationsstand vetreten.
Zwischen Flyern und Visitenkarten, Erklärungen zu den vielen verschiedenen Funktionen und Jobangeboten bei myON-ID war zwischen 14 und 20 Uhr auch immer mal wieder Zeit für ein nettes Gespräch mit Standnachbarn, wie zum Beispiel der Deutsche Post.
Unter der Schirmherrschaft von Dr. Matthias Lung (unten ganz links), dem Akademie-Direktor der BAW, sowie Prof. Wolf-Dieter Ring (zweiter von rechts), Vizepräsident der BAW und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), war der Tag der offenen Tür eine wirklich gelungene Veranstaltung.
Vesselina Marinova (oben ganz rechts), Ansprechpartnerin für Marketing der BAW, hat auch in diesem Jahr ganze Arbeit geleistet und uns fabelhaft betreut. Das gesamte Programm lief rund, die Vorträge der geladenen Referenten waren gut besucht – so wie das leckere Buffet für Veranstalter und Gäste. Die Party am Abend war mit Dance Act, Dj und Caipirinha Bar natürlich ein echtes Highlight, bei dem neu gewonnene Kontakte ungezwungen vertieft werden konnten.

Wir würden uns natürlich sehr freuen, viele neue Nutzer für myON-ID, Deiner besten Seite im Netz gewonnen zu haben – und natürlich auch über Bewerbungsunterlagen aller Interessierten, die gerne bei myON-ID “hinter die Kulissen” schauen möchten bei einem Praktikum oder Volontariat. Bewerbungen bitte an job@onid.de.
Karriere Spezial: Der perfekte Internetauftritt für deine Bewerbung
11. November 2009 um 8:41 von Anya Rutsche
Du bist im letzten Ausbildungs- oder Studienjahr und kurz davor deine Karriere zu starten? Dann mach auch deinen Internetauftritt perfekt. Der erste Eindruck zählt bekannterweise und da der neue Arbeitgeber sich diesen nicht immer erst beim Vorstellungsgespräch verschafft, sollte dich auch dein Internetauftritt von deiner besten Seite zeigen.
Wie kreiere ich einen perfekten Internetauftritt?
Als erstes solltest du natürlich schauen, dass alle privaten Netzwerkaktivitäten nicht öffentlich zugänglich sind. Mal davon abgesehen, dass deine öffentlich dargelegten Interessen und Aktivitäten einen negativen Einfluss auf die Auswahl zum Vorstellungsgespräch haben könnten, gehen sie deinem (zukünftigen) Vorgesetzen auch nichts an. Deshalb ist es empfehlenswert eine Suchmaschine (z. B. Googlesuche oder myON-ID Monitoring) auszuprobieren, damit du einen Überblick bekommst, was man über dich im Internet finden kann. Ego-Googlen sollte für dich das A und O vor dem Beginn deiner Karriere sein, denn nur so kannst du auf dem bereits Vorhandenem aufbauen.
Ein Blog ist ein Plus
Nun gehts zur Verschönerung deines Webauftritts. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, dich sozusagen als “Marke” zu etablieren. Jeder muss dabei selbst bestimmen, wie viel Zeit er mit der Erstellung seines Internetauftritt aufwenden möchte. Ganz professionell würde bei einer Bewerbung natürlich ein eigener Blog aussehen, in dem du bereits erworbene Expertise weiter gibst. So beweist du schon vor Vorstellungsgespräch, was in dir steckt.
myON-ID macht dein Profil zur Marke
Natürlich ist das Schreiben eines Blogs nicht jedermanns Sache. Dem einen fehlt die Zeit, dem anderen die Muse etwas zu schreiben.Wenn es aber nur daran liegen sollte, dass du nicht genau weißt, wie man einen Blog erstellt, dann kann dir myON-ID an dieser Stelle weiterhelfen.
Bereits ab Registrierung ist in deinem Profil die Seite “Stream” eingerichtet. Hier kannst du Artikel, Beiträge oder Statusupdates auf deinem Profil kinderleicht veröffentlichen. Zudem sieht dein “Blog” durch die vorhandenen Designvorlagen sehr professionell aus. Wer möchte kann bei myON-ID auch mehrere Seiten anlegen, um sich z. B. auch persönlich bei den Lesern vorzustellen oder andere Projekte zu präsentieren.
Alle Vorteile der Blogfunktion von myON-ID erfährst du hier.
Mit eigener Internetadresse bei den Großen mitmischen
Was bringt den eigenen Rufaufbau schneller voran als eine eigene Seite, die deinen Namen trägt. Eine URL (die Internetadresse) ist schnell gekauft aber was nützt einem eine leere Internetseite wenn man von Webdesign keine Ahnung hat. Bei myON-ID bekommst du beides: Eine individuelle Adresse und ein professionelles Webdesign. Somit könnte deine Seite, auf der du dich präsentieren willst, z. B. www.vorname-nachname.de lauten.
myON-ID trumpft auf mit Expertensuche bei T-Online
9. November 2009 um 8:13 von Anya Rutsche
Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, für unsere Nutzer den besten Service für ein optimales Reputationsmanagement zu bieten. Dazu gehört auch eine optimale Präsenz im Internet. Ihr Personal Branding können Nutzer von myON-ID nun weiter optimieren. Ab sofort präsentieren wir Experten mit ihrem myON-ID Profil bei Deutschlands größtem Portal T-Online in der ersten Reihe!
Mit einem myON-ID Profil ist es möglich sein Suchmaschinen-Ranking entscheidend zu verbessern. Am besten gelingt dies natürlich mit einer Google-Werbeanzeige, welche es beim Premiumprofil auf Wunsch dazu gibt.
Nun haben wir eine neue Möglichkeit geschaffen, um noch mehr Sichtbarkeit für das eigene Personal Branding zu erzielen.
Dein myON-ID Profil auf Deutschlands größtem Portal in der Expertenuche! So wirst Du mit deinem Profil noch schneller gefunden – mit der T-Online Expertensuche. Seit Anfang November werden so bspw. Marketing-, PR,- Kommunikations,- Internet-, Medienexperten bei T-Online mit ihrem myON-ID Profil angezeigt.
Einerseits wird jetzt bei der Suche nach einem Namen sofort das myON-ID Profil, alsbald derjenige bei myON-ID angemeldet ist, als Visitenkarte angezeigt, andererseits werden auch bei der Suche nach verschiedenen Schlagwörtern, passende Profile angezeigt. Hierbei kommt es auf deinen Inhalt im myON-ID Profil an. Wer zum Beispiel als Interessenspunkt “Social Media” stehen hat, wird auch in der T-Online Suche mit diesem Schlagwort gefunden werden. Wenn du dich für Kommunikation interessierst und dies in deinem Profil steht, wirst du zukünftig unter diesem Begriff gefunden werden. Die Profis unter Euch werden sehr schnell verstehen, wie sie das am besten für die eigene Personalbranding Strategie einsetzen können. Schaut doch einfach mal rein in das myON-ID Expertenverzeichnis. Sicher findet ihr euch selbst und auch viele andere interessante Personen
Ihr seht, es war nie einfacher, Werbung in eigener Sache zu machen.
Du hast noch kein Profil bei myON-ID? Na dann wird es höchste Zeit, um dich an vorderster Front von deiner besten Seite zu zeigen. myON-ID bietet dir ein Reputationsnetzwerk, welches dir eine professionelle Web-Visitenkarte erstellt und deine Internetkommunikation an einem Fleck zusammenbringt. Wir machen deinen Online Auftritt jeden Tag ein bißchen professioneller!








