Karriere 2.0: Der bleibende Eindruck ist nicht immer der Beste
5. Oktober 2009 um 8:57 von Anya Rutsche
Wenn du auf sozialen Netzwerken deine Spuren hinterlässt, dann geschieht dies wahrscheinlich in Form von Fotos, Kommentaren, Artikeln oder Videos, welche Details beinhalten, die dich interessieren und die du (manchmal vielleicht nur mit Freunden) teilen möchtest. Dies zu tun ist natürlich dein gutes Recht, doch es schadet nicht, sich zuvor Gedanken darüber zu machen, welche Folgen solche Internetauftritte mit sich bringen können.
Deine Meinung zu Politik, deine Vorliebe für Musik oder bei der Partnerwahl, deine Lieblingsfotos vom letzten Urlaub. Das sind private Sachen, die mit Vorsicht ins Internet gestellt werden sollten. Steckst du vielleicht gerade in einer Bewerbungsphase oder hast eventuell vor kurzem einen neuen Job angenommen? Genau dann stehst du besonders unter Beobachtung. Das Internet vergisst nicht und Personaler machen sich sehr gern ein umfangreiches Bild über ihre (potenziellen) Mitarbeiter. Manche Beiträge sind über Jahre hinweg in der Googlesuche auffindbar.
The big boss is watching you
Du meinst für deinen Chef ist Twitter ein Fremdwort und er liest deshalb nicht deine Nachrichten über deine sinkende Motivation oder den letzten Kneipenbesuch mit Totalabsturz? Vielelicht ist dies der Fall aber bedenke dass auch Suchmaschinen Twitter lieben. Du kannst also davon ausgehen, dass deine “persönliche” Message nicht lange geheim bleibt. Vielleicht teilst du auch die Meinung vieler, dass der Chef zu alt wäre, um auf studiVZ “rumzuschnüffeln”!? Weit gefehlt: Knapp 40 Prozent aller Unternehmen nehmen ihre Bewerber und Angestellten mittels solcher Netzwerke genauer unter die Lupe und wenn es auch der Chef nicht liest, ein Neider tut es sicher und leitet es in sekundenschnelle weiter.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Deshalb gilt: Privates gehört nicht in öffentliche Netze, sofern dir deine Karriere lieb ist. Als kleiner Tipp (für einige vielleicht ganz hilfreich): Verhalte dich im Internet immer so, als würde die Frau Mama zuschauen, denn die wollen die meisten als letztes enttäuschen. Dies im Kopf kann (fast) nichts schief gehen.
Apropos
Übrigens: myON-ID bietet dir für deinen Online-Ruf eine optimale Plattform. Hier kannst du selbst bestimmen, wer was und wie viel über dich und von dir lesen darf. Außerdem kannst du deine Seite so professionell gestalten, dass du bei der nächsten Bewerbung ganz sicher einige Pluspunkte sammeln wirst.
Dieser Artikel wurde von Anya Rutsche geschrieben.Anya ist eine passionierte Social Media Trend Verfolgerin und News Aufschnapperin. Nachdem Sie ein Jahr in Amerika ihr Wissen über die Online- und Mobilfunkwelt bei dem VoIP Anbieter JAJAH erweitert hat, gehört Sie nun seit Juli 2009 zum myON-ID Team und gibt als Marketing Managerin ihr Expertise an Eigenmarketing-Interessierte weiter.
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