Wahlknigge 2009: Wählen gehen? Ja – aber wie?
25. September 2009 um 14:53 von Anya Rutsche
Typisch Deutschland. Hier hat eben (fast) alles seine Bestimmungen. Sogar wie, wielange und in was man seine Stimme abgibt. Damit am Wahlsonntag auch alles korrekt abläuft, hier einige Regeln zum “richtig Wählen”. Und das ist gar nicht so einfach!
Die Kleiderordnung.
Grundsätzlich wollen wir damit beginnen, dass der/die WählerIN überhaupt bekleidet ist. Anänger der Freikörperkultur können zwar unbekleidet nach Mexiko in Urlaub fliegen, aber nicht wählen gehen. Bekleidete Wähler sollten jedoch streng darauf achten, keine Parteilogos offen zu tragen, da sie sonst des Wahllokales verwiesen werden oder das betreffende Kleidungsstück ablegen müssen. “Oben ohne” ist dabei allerdings auch wieder nur männlichen Wählern gestattet. Und in Ausnahmefällen.
Die Krux mit dem Kreuzchen.
Wie und wo setzt man denn nun das Kreuzchen – oder Häkchen? Ist evetuell auch ein Smiley erlaubt? Prinzipiell ist alles erlaubt, das eine eindeutige Stimabgabe signalisiert. Auch das Wahlwerkzeug ist freigestellt: Kajal, Lippenstift, Edding, ein rußiges Streichholz – solange man damit das Kästchen trifft. Zeichnungen, Sprüche oder sonstige Meinungsäußerungen machen die Wahl allerdings ungültig.
3, 4 oder 5 Minuten?
Das gilt vielleicht beim Eierkochen, nicht aber beim Wählen. Es darf jeder solange überlegen, wie er/sie möchte. Einschränkungen gibts aber natürlich auch hier: Da die Öffnungszeiten der Wahllokale beschränkt sind, sollten Langzeitwähler etwas Rücksicht auf ihre Mitwähler nehmen und sich möglichst vorher schon Gedanken machen, wem ihre Stimme gelten soll.
Twittern ja, petzen nein.
Es darf während der Wahl frei kommuniziert werden – solange man es leise tut und dabei das Wahlgeheimnis nicht verletzt. Twittern, telefonieren, SMS schicken, grundsätzlich erlaubt.
2 Bier und einen Schnaps bitte.
Das sogenannte Wahllokal sollte keinesfalls mit einem gastronomischen Betrieb verwechselt werden! Es wird allerhöchstens zu bösen Blicken, im schlimmsten Falle auch zum Platzverweis führen, wenn man stark alkoholisiert das Wahllokal betritt oder gar versucht, eine Bestellung abzugeben. Die einzige Wahl, die man hier hat, ist die aus unterschiedlichen Parteien. Zwar geht es hier um Prozente, aber bitte nur auf dem Papier.
myON-ID freut sich auf eine faire Wahl!
Dieser Artikel wurde von Anya Rutsche geschrieben.Anya ist eine passionierte Social Media Trend Verfolgerin und News Aufschnapperin. Nachdem Sie ein Jahr in Amerika ihr Wissen über die Online- und Mobilfunkwelt bei dem VoIP Anbieter JAJAH erweitert hat, gehört Sie nun seit Juli 2009 zum myON-ID Team und gibt als Marketing Managerin ihr Expertise an Eigenmarketing-Interessierte weiter.
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Sehr wissenswert: Wahlknigge 2009: Wählen gehen? Ja – aber wie? http://blog.myonid.de/2009/09/wahlknigge/
#btw09







