Archiv für September 2009

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Wiesnguide 2.0: Mit der Firma auf dem Oktoberfest – “Zeigt her eure Wadl’n, bedeckt euer Herz”

14. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche

Im Rahmen unseres Wiesnspecials präsentieren wir euch heute den ersten Teil der goldenen Verhaltensregeln für einen gelungenen Firmenbesuch auf dem größten Bierfest der Welt

Wer mit der Firma das Münchner Oktoberfest besucht, sollte unbedingt auf einen „businesstauglichen“ Dresscode achten. Zu tiefe Dekolletés am Dirndl und aufgerissene Herrenhemden sorgen nicht nur während dem Fest für Aufsehen, sondern auch am nächsten Tag für ungewollten Klatsch und Tratsch im Büro.

Dirndl oder Hosenanzug? Was brauche ich für den Geschäftstermin auf der Wiesn?
Generell gilt: Die Wiesn ist ein Volksfest, keine Businessveranstaltung. Hier ist legere Kleidung angesagt, für Münchner und Gäste. Die regionaltypische Tracht, sich zu dies
Oktoberfestem besonderen Anlass schön zu kleiden, bietet dabei auch in diesem Jahr wieder eine farbenfrohe Auswahl.

Besonders die Damenmode hat hier einiges zu bieten. Jedoch sollte der Ausschnitt des Trachtenkleids nicht zu tiefe Blicke erlauben. Die Herren haben es hier (ausnahmsweise) etwas leichter, birgt der Trachtenlook weitaus weniger Fauxpas-Potenzial. Von der speckigen, „Krachledernen“, der Lederhose in lang oder kurz, bis hin zum buntbestickten Leinenhemd und Walkjanker, ist bei den Herren fast alles erlaubt.

Wo gehört die Schleife hin?
Vorsicht! Auch bei der Dirndl-Schürze kann so einiges schief gehen. Denn diese, falsch gebunden, kann durchaus zu ungewollten Missverständnissen führen: Schleife links heißt noch zu haben, Schleife rechts bedeutet schon vergeben. Doch ob in Tracht oder zivilem Dress sollte beim beruflichen Besuch der Wiesn unbedingt auf professionelle Umgangsformen geachtet werden. Hemd und Kleid bleiben zugeknöpft, die Hosen oben und die Schuhe, wo sie hingehören. So wird der Wiesnbesuch mit dem Chef eine Riesengaudi – und der gute Ruf in der Firma gewahrt.

(Bildquelle: www.westanzeiger-dortmund.de)

Vorschau: Wie viel ist zu viel? Morgen gehts an die Maß. Was ist beim Prosten mit dem Chef zu beachten?!

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Wiesnguide 2.0: Mit dem Chef aufs Oktoberfest

14. September 2009 um 8:05 von Anya Rutsche

Nur noch 5 Tage bis zum Start des 176. Münchner Oktoberfests. 6 Millionen Besucher werden erwartet, knapp 70.000 Hektoliter Bier warten auf Gäste aus der ganzen Welt. Wir werden dies zum  Anlass für ein “Wiesn-Special” nehmen und in den nächsten Tagen den “Wiesnguide 2.0″ vorstellen, damit das größte Volksfest der Welt im Nachhinein nicht zur Karrierefalle wird.

Spaß, Geselligkeit und Flirts stehen ab Samstag für 2 Wochen wieder auf der Tagesordnung. Damit aber auch der geschäftliche Besuch für Firma und Karriere keine fatalen Folgen hat, werden wir euch in den nächsten Tagen mit den wichtigsten Tipps versorgen.

Freut euch auf folgende Beiträge:

  • Was trägt man(n) / Frau auf der diesjährigen Wiesn
  • Wie weit geht der Flirt beim Firmenbesuch
  • Wie viele Maß verträgt der geschäftliche Wiesnausflug
  • Was gilt am “Tag danach”
  • Wer weiß, wie es richtig geht

Am Ende dieser Woche haben wir dann noch ein Schmankerl der besonderen Art in Form einer Verlosung für euch. Damit wird der Wiesnbesuch garantiert ein Erfolg.

O’ zapft is

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Wir stellen vor: Milos Willing, Trendlupe

11. September 2009 um 9:00 von Anya Rutsche

Kaum einer hat sein myON-ID Profil mit so viel Liebe und Mühe aufgebaut wie Milos. Grund genug, ihn heute in unserer regelmäßigen Beitragsreihe “Wir stellen vor” vorzustellen.

Die neuesten Trends, Gadgets, Lifestyle, Mode und Produkte – Genau das beschreibt Milos’ Tätigkeiten. Seine Internetpräsenz ist alles andere als einseitig. Er leitet sechs Blogprojekte, ist Geschäftsführer bei glanzstark.de und gehört mit über 10.000 Followern zur deutschen Twitterelite.

Um so viele Aktivitäten unter einen Hut zu bringen, eignet sich ein Profil bei myON-ID natürlich bestens.

“Bei myON-ID finde ich folgende drei Funktionen am sinnvollsten: Das myON-ID Bookmarklet – es ist so simpel in der Bedienung und doch genial, dass ich es jeden Tag nutze um diverse Seiten, die ich interessant finde, im Blog aufzunehmen – das Monitoring und den Lifestream.”, so Milos auf die Frage, was er an myON-ID besonders schätzt.

milos

Professionell – Individuell – Vielseitig
Auf seinem myON-ID Profil stellt der Allrounder seine verschiedenen Projekte
auf neun verschiedenen Seiten vor. Um auch in deinem Profil verschiedene Seiten anzulegen, gehst du oben im Banner auf Seite bearbeiten und im aufgesprungenen Fenster auf Neue Seite erstellen. myON-ID bietet dir bereits mehrere Vorlagen für deine Seite, die abgestimmt sind auf gewisse Eigenschaften. Je nachdem, ob du eher ein geschäftliches Profil haben möchtest oder ein Privates, kannst du dir eine Vorlage aussuchen oder nimmst eine leere Seite, welche du mit unterschiedlichen Modulen (Anwendungen) bestücken kannst.

Was ist dir wichtig?
Deine einzelnen Seiten kannst du übrigens auch verschieben. Für Milos war z. B. wichtig, dass sein Blog, welchen er mit den neueste Fundstücken im Internet füllt, an erster Stelle erscheint. Wenn er sich jetzt dazu entscheiden würde, mehr Werbung für seine digitalen Kunstwerke auf Milos-Art machen zu wollen, könnte er diese Seite ganz einfach weiter nach vorne holen, indem er wieder auf Seiten bearbeiten geht und dort mit der Maus, die besagte Seite nach oben zieht.

Über Milos Willing:
Milos ist Trendscout erster Klasse. Fast täglich veröffentlicht er knackige Texte, spektakuläre Fotos und interessante Videos in seinen Blogs.
Außerdem ist er offizieller Sony Twilight Hunter und wird live aus Venedig über das Fussballspiel auf einem schwimmenden Spielfeld bei trendlupe und natürlich auch bei myON-ID berichten.


Verlosung: Gewinne ein professionelles Profiltuning

Wir verlosen diese Woche ein exklusives Profiltuning, welches ein individuelles Full-Design, einen Premium-Account im Wert von 72 Euro (1) und eine eigene Domain (2) beinhaltet. Wir werden dir ein optimiertes Profil mit allen Extras bei myON-ID erstellen, damit deine Internetpräsenz bald so professionell und individuell aufgebaut ist, wie die von Milos Willing.

Alles was du dafür tun musst, ist dich bei myON-ID anmelden und deinen Profilllink mit folgendem Text twittern: >Ich möchte mich individuell präsentieren, deshalb bin ich bei myON-ID – http://ihrvorname-ihrnachname.myonid.de< Du hast noch kein myON-ID Profil oder bist nicht bei Twitter? Nicht schlimm, hinterlass hier einfach einen Kommentar, mit der Begründung, warum du deine Online-Präsenz verbessern willst.

Viel Glück wünscht euch das myON-ID Team!

(1) Der Gewinn bezieht sich auf eine kostenlose Premiummitgliedschaft für ein Jahr.
Sie gehen hierbei keine Verpflichtungen ein und müssen keinerlei Bankdaten angeben.
(2) Die Domain ist frei wählbar und kann nur nach Verfügbarkeit vergeben werden.

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Howto: Inhalte bei myON-ID veröffentlichen

9. September 2009 um 9:30 von Anya Rutsche

Inhalte veröffentlichen war noch nie so einfach. Der neue myON-ID Content Stream aggregiert nicht nur Inhalte von Diensten wie Twitter, Blogs, Slideshare, YouTube etc. sondern bietet zudem zahlreiche Möglichkeiten, Inhalte einfach von jeder beliebigen Website und auch von unterwegs mit dem Handy aus, in das eigene Profil bei myON-ID zu veröffentlichen.

Das sind die Möglichkeiten und so einfach gehts:

1. Inhalte einfach per Editor veröffentlichen

Als eine der wichtigsten Funktionen des neuen Content Streams bietet der Editor die Möglichkeit, Inhalte direkt aus der Übersichtsseite oder dem Profil einfach zu veröffentlichen. Bilder, Videos, Karten, Präsentationen und Links lassen sich dabei ohne HTML Kenntnisse integrieren. Publizierte Artikel können dabei auch bequem parallel bei Twitter veröffentlicht werden.

2. Inhalte mit dem myON-ID Bookmarklet veröffentlichen

Das myON-ID Bookmarklet ermöglicht es, Inhalte von jeder beliebigen Website aus mit nur einem Klick direkt im myON-ID Profil zu veröffentlichen. So könnt Ihr interessante Seiten und Artikel einfach sammeln und in Eurem Profil präsentieren. Wer will kann diese Inhalte auch noch weiter bearbeiten und daraus einen richtigen Blogartikel erstellen. Alle Infos hierzu findet ihr auch im Screencast und in einem unserer letzten Blogartikel.

3. Inhalte per E-Mail veröffentlichen (geht auch von unterwegs mit dem Handy!)
Inhalte lassen sich zudem auch ganz einfach per E-Mail direkt in das myON-ID Profil veröffentlichen – das geht natürlich auch mobil von unterwegs mit dem Handy! Einfach eine E-Mail schreiben (darin können natürlich auch URL´s enthalten sein) und an Dein myON-ID Profil losschicken. Dazu hat jeder Nutzer von myON-ID eine individuelle E-Mail Adresse für das Veröffentlichen von Artikeln und Fotos per E-Mail erhalten.  Diese E-Mail Adresse findest Du in den Stream-Einstellungen.

Bei erstmaliger Nutzung wird der per E-Mail verschickte Artikel erst nach Bestätigung der Absenderadresse veröffentlicht. Somit wird sichergestellt, dass ausschliesslich Du mit Deiner E-Mail Adresse veröffentlichen kannst und niemand Drittes in Deinen Blog schreibt.

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URL Shortener außer Betrieb – Was passiert mit meinen Links?

7. September 2009 um 9:30 von Anya Rutsche

Vor kurzem kam die große News: Der URL Shortener tr.im stellt seinen Dienst ein. Diese Schlagzeile ging wie ein Lauffeuer durch die Medien. Das Aufsehen mehrerer tausend tr.im User wurde geweckt und eine heftige Diskussion in (Micro-) Blogs wurde angezettelt. logo_trim

URL Shortener bekamen paralell zur steigenden Twitterpopulariät immer mehr Nutzer, da es die 140 Zeichen-Begrenzung sehr schwer macht, einen Link plus Beschreibung in den Tweet einzufügen. Bei  gerade mal 17 Zeichen für die gekürzte URL kann man da natürlich noch eine etwas umfangreichere Beschreibung anfügen.

Mit dem Abschied von tr.im und der Ankündigung, dass ab 1. Januar 2010 alle tr.im Links außer Betrieb sein könnten, kam die Diskussion auf, welche Gefahren hinter der Benutzung solcher URL Shortener Dienste stecken. Was würde passieren, wenn bit.ly oder tiny.url einem Hackerangriff zum Opfer fallen würden oder der Dienst tatsächlich auf einmal eingestellt werden würde? Zehntausende Links würden einfach kaputt gehen. Manche Seiten würden viele zur Website führende Links und den dazugehörigen Traffic verlieren.

Sind wir bereits zu abhängig von Diensten wie tr.im?
Wenn man sich einige Blogs durchliest, sieht man Warnungen, sich nur noch auf gekürzte URL’s zu beschränken. Mitlerweile bedienen sich nicht nur Twitter-Nutzer solcher kurzen Adressen verschiedenster Dienste (bit.ly ist hierbei Marktführer), sondern zunehmend auch die Online-Presse, die ihren Text mit einer kurzen Adresse verschönern wollen. bitly_logo_topGerade für diese Anwender ist der Verlust ihrer Links sehr fatal. Eine weitere Gefahr besteht darin, dass diese Dienste von unseriösen Anbietern bei tatsächlichem Verkauf ersteigert werden können. Dann könnte es passieren, dass all unsere Links dieses URL Shorteners auf Spam-, Porno-, oder Werbeseiten führen. Ausgesprochene Warnungen, die Shortener nur wenn es sein muss anzuwenden, sind also nicht ohne Grund. Bei Twitter macht es natürlich noch Sinn, doch gerade bei Pressemitteilungen sollte der Link vollständig angegeben werden oder ein eigener URL Shortener zum Einsatz kommen.

Werden durch die tr.im Abschiedsankündigung nun alle URL-Shortener Dienste ihre Reputation verlieren?
Bedenken sind mit dieser Mitteilung von tr.im auf jeden Fall bei vielen Menschen aufgetaucht und der Ruf aller Shortener ist angekrazt. Trotzdem hat es den restlichen Diensten nicht messbar geschadet, da die Shortener in einer Welt voller Tweets und Twitterern noch nicht wegzudenken sind.

Zur Beruhigung sei noch gesagt, dass für tr.im bereits eine Lösung gefunden wurde und alle Links vorerst beibehalten werden.

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Das schreibt die Presse über myON-ID

3. September 2009 um 6:07 von Anya Rutsche

Im August gab es viel Neues aus dem Büro in München. Content-Stream, Mini-Blog, Bookmarklet, Email-to-Post und natürlich unsere neue Startseite wurden angekündigt. Zudem steht Reputation Management höher im Kurs als je zuvor. myON-ID ist hier mittlerweile fester Gesprächspartner der Journalisten, wie sich auch in unserer Auswahl an Pressemitteilungen bestätigen lässt.

netzwertig Selbstmarketing im Netz: myON-ID mit Contentstream uns Mini-Blog-Funktion
Nach seinem gelungenen Relaunch im Februar integriert myON-ID, der Münchener Dienst zur professionellen Darstellung im Netz, neue Funktionen. Mit dem Mini-Blog betritt er erneut fremdes Territorium.

manager_magazin Reputation im Netz – Die Webweste reinwaschen
So ermöglicht myON-ID Nutzern, sich durch Anlegen einer Webseite ein Wunschprofil zu erstellen, das in Suchmaschinen unter den ersten Einträgen auftaucht.
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Das nächste Kommunikationsmittel im Web
Die Kommunikation im Netz verschiebt sich – Myon-ID stellt die Frage «Streamst Du schon oder bloggst Du noch?» und will das nächste Kommunikationsmittel im Netz entdeckt haben.

zdnet

Online-Identität: Karrierefaktor oder Karrierebremse?
Wie wir von anderen wahrgenommen werden, bestimmen in zunehmendem Maße die über uns im Web verfügbaren Informationen. Das Münchner Unternehmen MyON-ID hat das als Geschäftsmodell erkannt. Sein Angebot richtet sich vor allem an Selbständige, Experten und Berufseinsteiger.

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Das Ende der Anonymität
«E-Mail war gestern», sagt Internet-Unternehmer Mario Grobholz, der die Plattform myON-ID betreibt (http://www.myonid.de/). «Dann kam die Instant-Kommunikation mit Messaging. Die nächste Generation sind Content- und Activity-Streams.»

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Das Internet als Klassengesellschaft
Genau auf diesen Markt zielt auch das deutsche Angebot MyOnID: Es ist eine Mischung aus Business-Community, Webseiten-Baukasten – und persönlicher Google-Manipulation.

Daneben gab es zahlreiche weitere Erwähnungen in der Presse, über die wir uns alle sehr gefreut haben, da sie uns in unserer Arbeit bestätigen. Wir freuen uns auf noch mehr Gespräche und Berichte in den nächsten Tagen und Wochen.

Daneben gab es zahlreiche weitere Clippings über die wir uns alle sehr freuen und die uns in unserer Arbeit bestätigen. Wir freuen uns auf noch mehr Gespräche und Berichte in den nächsten Tagen und Wochen.

Selbstmarketing im Netz:
myON-ID mit Contentstream und Mini-Blog-Funktion
Nach seinem gelungenen Relaunch im Februar integriert myON-ID, der Münchener Dienst zur professionellen Darstellung im Netz, neue Funktionen. Mit dem Mini-Blog betritt er erneut fremdes Territorium.
Reputation im Netz
Die Webweste reinwaschen So ermöglicht MyOn-ID Nutzern, sich durch Anlegen einer Webseite ein Wunschprofil zu erstellen, das in Suchmaschinen unter den ersten Einträgen auftaucht.

Das nächste Kommunikationsmittel im Web

Die Kommunikation im Netz verschiebt sich – Myon-ID stellt die Frage «Streamst Du schon oder bloggst Du noch?» und will das nächste Kommunikationsmittel im Netz entdeckt haben.

Online-Identität: Karrierefaktor oder Karrierebremse?

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Das Ende der Anonymität

«E-Mail war gestern», sagt Internet-Unternehmer Mario Grobholz, der die Plattform myON-ID betreibt (http://www.myonid.de/). «Dann kam die Instant-Kommunikation mit Messaging. Die nächste Generation sind Content- und Activity-Streams.»

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Deine Marke ist dein Kapital

2. September 2009 um 9:00 von Anya Rutsche

Schon einmal haben wir über die wachsende Bedeutung von “Social Capital” gesprochen. Das Web wird zur “Social Economy” und der Gewinn hierbei ist Anerkennung, Reputation und Branding.

Die Personal Branding Expertin Tara Hunt misst Reputation mit einem sogennanten Whuffie-Faktor. Wer negative Schlagzeilen macht, verliert demnach Whuffie-Punkte. Er verliert also Vertrauen und Respekt dem Kunden gegenüber. Wer sich jedoch mit seinen Kunden befasst und auch mit negativer Kritik geschickt umgeht, kann seine Whuffie-Kraft verstärken. Es entsteht ein ständiger Kreislauf aus Geben und Nehmen, wobei das Geben immer an erster Stelle stehen sollte und Nehmen nicht zwangsläufig genau danach kommt.

Kunden einbeziehen ist das A und O des Erfolgs
Wie das geht, zeigte der Computerriese Dell bereits. Nachdem Dell mit einem schlechten Ruf wegen unbefriedigendem Kundenservice zu kämpfen hatte, beschloss Michael Dell einen neuen Kundendialog zu starten und rief das Projekt Ideastorm ins Leben. Hier können User ihre Verbesserungsvorschläge öffentlich und für alle sichtbar einreichen, welche dann durch ein Rankingsystem bewertet werden dürfen. Die User fanden diese Idee gut und Dell gewann wieder wertvolle “Whuffie-Punkte”.

Auch Starbucks gelang ein ähnlicher Erfolg mit der im letzten Jahr gegründeten Plattform “MyStarbucksIdea.com“. Auch dort darf jeder Besucher seine Wünsche und Ideen an die “Coffee Company” äußern, welche dann wieder kommentiert werden können. Mitarbeiter nehmen zu diesen Wünschen Stellung und verweisen auf bereits gefundene Lösungen. Dadurch bekommt der Kunde das Gefühl, Einfluss im Prozessablauf zu haben, was sich positiv auf den Ruf des Kaffeeherstellers niederschlägt. Außerdem erhalten Starbucks-Entscheidungsträger einen tollen Einblick in die Vorstellungen der Kunden, was zur Produktverbesserung genutzt werden kann.

Auch hier passiert etwas
Der Social Media Experte Karsten Füllhaas hat kürzlich einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem er den Mobilfunkanbieter simyo lobt, die jetzt durch eine Bewertungsmöglichkeit auf der Facebook-Fanseite ihre Online-Reputation steigern möchten. Viele Firmen vermeiden allerdings solche Bewertungsmöglichkeiten aus Angst vor negativen Stimmen. Doch wer die Fähigkeit besitzt, mit Kritik umgehen zu können und auf diese angemessen reagiert, kann nur gewinnen.

Ebenso beginnen die Verleger der Zeitschrift “The Economist” mit Kundeneinbindung ihren Ruf und somit Leserschaft zu steigern. Sie lassen Facebook-Freunde in einer Cover-Preview entscheiden, ob das neue Titelblatt anspricht. Sehr effizient, denn jeder Abstimmer wird darauf gespannt sein, wie das Heft nächsten Monat tatsächlich aussehen wird.

economist

Keine Angst vor Nachahmern
Der Grund, warum immer noch relativ wenig Firmen diesen Schritt der Offenbarung gehen, ist die Angst vor Konkurrenten, die eine Idee wegschnappen könnten oder mit der selben Idee zur gleichen Zeit auftrumpfen und dadurch Ruhm stehlen. Man sollte aber bedenken, dass diese “Nachmacher” dann nicht die Anerkennung, Reputation oder Whuffie von potenziellen Nutzern genießen und somit weniger Erfolg erleben, als diejenigen, die um Feedback und Mithilfe gebeten haben.

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