Wiesnguide 2.0: Mit der Firma auf dem Oktoberfest – “Nach der Gaudi ist vor dem DU”
17. September 2009 um 11:11 von Anya Rutsche
Gemeinsam geschunkelt, gesungen und auf den Tischen getanzt. Busserl hier, Busserl da. Plötzlich ist Herr Zimmermann nicht mehr der Chef, sondern „einfach der Klaus“. Aber wenn einem der Chef im Bierzelt gestern Abend noch selig das „Du“ angeboten hat, heißt das nicht, dass das heute auch noch gilt.
Wer nicht zum unfreiwilligen Hauptdarsteller des nächsten Kantinen-Tratsch werden will, sollte lieber während des betrieblichen Oktoberfestbesuchs nicht zu vertraut mit Kollegen oder Chefs werden und am nächsten Tag im Büro lieber zum sicheren „Sie“ zurückkehren. Vor allem, wenn man als „rangniedrigerer“ Angestellter dem Chef oder Kollegen die Brüderschaft angeboten hat. Der „Tag danach“ kommt – unweigerlich. Deshalb gilt: vorher gut überlegen, wie weit der private Kontakt unter Kollegen gehen soll. Und darf.
Ein souveräner Auftritt
Spaß ist grundsätzlich erlaubt. Jedoch sollte sich jeder über die Fettnäpfchen im Klaren sein, die ein Besuch mit der Firma auf der Wiesn mit sich bringen kann. Wem das persönliche Image im Unternehmen gegenüber Mitarbeitern und Chefs wichtig ist, sollte jederzeit die Kontrolle darüber haben, wie privat das Verhältnis wird und welche Informationen man preisgibt.
Für den Abend kann es natürlich lustig sein, mit Kollegen, Chefs oder Geschäftspartnern zu feiern. Solange man dabei nicht vergisst, dass die Wiesn ein öffentlicher Raum ist. Alles, was dort gesagt oder getan wird, könnte frei verwendet werden. Tanzt man also sturzbetrunken mit dem Abteilungsleiter auf dem Tisch und der Sitznachbar filmt dabei mit seinem Handy, muss man damit rechnen, das Ganze am nächsten Tag erst irgendwo im Netz und dann auf allen Rechnern der Firma wieder zu finden. Aber es geht natürlich auch anders. Schließlich soll der Besuch auf der Wiesn einfach das bleiben, was er immer war: eine Riesengaudi.
Vorschau: Morgen gibt es etwas zu gewinnen! Deshalb unbedingt wieder vorbei schauen!
Andere Wiesnguide-Tipps:
“Nur gucken, nicht anfassen”
“Job ist Job und Schnaps ist Schnaps”
“Zeigt her eure Wadl’n, bedeckt euer Herz”
Dieser Artikel wurde von Anya Rutsche geschrieben.Anya ist eine passionierte Social Media Trend Verfolgerin und News Aufschnapperin. Nachdem Sie ein Jahr in Amerika ihr Wissen über die Online- und Mobilfunkwelt bei dem VoIP Anbieter JAJAH erweitert hat, gehört Sie nun seit Juli 2009 zum myON-ID Team und gibt als Marketing Managerin ihr Expertise an Eigenmarketing-Interessierte weiter.
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