Archiv für August 2009
« Letzte EinträgeÜberholt vom Echt-Zeitalter
29. August 2009 um 8:48 von Anya Rutsche
Die Zeit rennt und wir rennen mit. Endlich. Ein neuer Hype entsteht und bevor so mancher das klassische Web noch für sich entdeckt, wird es vom neuen schnelleren Echtzeit-Web bereits überholt.
Vor ca. 9 Monaten war es wohl soweit. Twitter schaffte den Durchbruch mit Hilfe eines bis dato unbekannten Mannes. Am 21.Dezember 2008 stürzte ein Flugzeug in den New Yorker Hudson River, doch bevor (40 Minuten vorher!) die großen Newssender BBC, CBS und CNN darüber auch nur ein Wort verlieren konnten, war der Absturz bereits in aller Munde. Ausgelöst durch einen Insassen der Unglücksmaschine der direkt nach der Wasserlandung die Tragödie über Twitter in die ganze Welt sendete und damit den Startschuss für ein Realtime Web gab.
Wir suchen nicht mehr nach News, die News finden uns.
Endlich können wir erfahren, was genau jetzt irgendwo passiert. Live dabei ohne große Verzögerung. Twitter steht da zur Zeit natürlich im Mittelpunkt, denn nirgendwo anders lassen sich die Kernaussagen der Nachricht an eine breite Masse so schnell weiterleiten.
Echtzeitweb macht Spaß, denn man bekommt das Gefühl vom “näher dran sein” und “live dabei sein”. Vorbei sind die Zeiten, in denen man auf die Abendnachrichten im TV warten musste, um das aktuellste vom Tage zu erfahren. Jetzt kann man bereits fünf Minuten nach Geschehen mitreden und weiterkommunizieren.
Jeder kann News schreiben
Vorsicht ist allerdings bei den eifrigen 15-Minuten Ruhm Abstaubern geboten, denn eine gute (gut ist hierbei nicht immer schön) Schlagzeile verbreitet sich schnell und somit auch ganz falsche Gerüchte. Bestes Beispiel bietet der amerikanische Schauspieler Jeff Goldblum, der am 25.06.2009 ausversehen für tot erklärt wurde. Von einem amerikanischen Radiosender verzettelt, wurde diese spektakuläre Neuigkeit natürlich in minutenschnelle über Twitter in die Welt getragen und verdrängte sogar kurzweilig den am gleichen Tag verstorbenen Michael Jackson von der Pole Position der Trending Topics.
Content Stream sammelt den Stoff für Echtzeit Diskussionen
Auch myON-ID ist Realtime Web. Hier kannst du kinderleicht Inhalte erstellen und publizieren, die direkt und unkompliziert veröffentlicht werden können. Über den Content Stream erreichen eigene Nachrichten und Artikel das gesamte Netzwerk und bei Bedarf können Inhalte auch direkt auf Twitter veröffentlicht werden.
Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
27. August 2009 um 8:51 von Anya Rutsche
„Wer unbedacht oder gar nicht im Web auftritt, kann seiner beruflichen Laufbahn schaden“, sagt Kommunikationsberater Klaus Eck, der das Buch „Karrierefalle Internet“ geschrieben hat. Anders herum kann ein geschickter Internetauftritt aber auch einige Vorteile bei der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz mit sich bringen.
Immer mehr Arbeitgeber setzen bei der Stellenbesetzung ein gewisses Web 2.0 Wissen voraus. Wenn ein Bewerber also schon in mehreren Netzwerken selbst aktiv ist, kann dies ein gutes Licht auf die Person werfen. Es sei denn, das diese sozialen Netzwerke eher Spaß- als Businessportale sind. Es ist also davon abzuraten, das studiVZ-, Lokalisten- oder wkw-Profil beim Bewerbungsschreiben anzugeben. Es gibt allerdings einige Vorzeigeseiten (wie bspw. myON-ID, Xing oder LinkedIN) im Internet, die bei gepflegtem Anlegen sehr wohl positive Resonanz erzielen lassen.
Um bei einer Bewerbung von vornherein zu glänzen, müssen ein paar Spielregeln beachtet werden. Längst reicht es nicht mehr aus, einen Bachelorabschluß vorweisen zu können. Aktivität wird gefordert. Wer sich in der Onlinewelt bewegt, muss besonders darauf achten, dass dieser Auftritt nicht zur Bewerbungsfalle wird.
Tipps, wie man auch digital glänzen kann:
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Egogooglen: Ganz wichtig vor einer Bewerbung. Egal für welche Jobposition du dich bewirbst, du kannst davon ausgehen, dass dein potenzieller Chef deinen Namen bei Google eingeben wird. Deshalb ist es sehr ratsam, dies selbst zu tun, um zu kontrollieren, ob unerwünschte Beiträge über die eigene Person im Internet zu finden sind.
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Um Google-Einträge wieder entfernen zu können, braucht es Zeit. Deshalb rechtzeitig mit dem „Überwachen“ beginnen (mind. 4 Wochen vor der Bewerbung), um unerwünschte Suchergebnisse verschwinden zu lassen.
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StudiVZ, meinVZ, schülerVZ, Facebook, wer-kennt-wen oder Lokalisten sind meist Netzwerke, die man privat nutzt. Deshalb gilt, diese nicht öffentlich zu präsentieren, sondern nur für Freunde. Diese Option steht dir bei allen Netzwerken zur Verfügung. Außerdem ist es angebracht, bei Profilen, die sehr viel privates von dir preisgeben, einen falschen oder nicht vollständigen Nutzernamen zu wählen, damit die Auffindbarkeit für Arbeitgeber noch schwieriger ist.
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Für Twitternutzer in einer Bewerbungszeit gilt: Private Tweets haben nichts bei Twitter verloren. Es sei denn, du hast ein nicht öffentliches Profil und achtest darauf, wem du Einblick in deine Twittergeschichten gibst.
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Lege dir professionelle Profile an, die deine Google-Auffindbarkeit positiv beeinflussen. Mit einem myON-ID Profil kannst du dich bestens deinem Arbeitgeber präsentieren, denn dort bestimmst du wer was über dich sehen kann. Somit kannst du in deinem öffentlichen Profil einen Lebenslauf und die Webtreffer, die dich in ein gutes Licht rücken, einstellen. Für deine privaten Kontakte kannst du dann aber auch eine Seite erstellen, wo du die Fotos der letzten Party reinlädst, ohne dass es fremde Personen sehen können.

myON-ID Profil: Deine Visitenkarte im Web
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Wenn du richtig auftrumpfen möchtest, überlege dir, wo dein Expertise liegt und vermittle dieses an die Welt weiter, in dem du einen eigenen Blog anlegst. Der neue Chef wird begeistert sein, da er so auf Anhieb sieht, was für Erfahrungen du mitbringst.
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Gebe in deinem Bewerbungsschreiben die Links deiner besten Profile an. Somit bietest du dem Leser bereits Futter und er muss sich nicht selbst auf die Suche nach „Leckereien“ machen. Damit zeigst du dich von vorn herein von deiner besten Seite.
YouTube Kanal wird zum Marketingberater
25. August 2009 um 3:32 von Anya Rutsche
Das Internet wird zum Marketing-Tool Nummer Eins. Doch noch immer wissen viele Firmen nicht, wie man sich letztendlich im Web gut vermarktet. Mit einem Videokanal auf Yotube möchte netzwert das jetzt allerdings ändern. Mit vielen verschiedenen Beispielen möchten die Betreiber aufzeigen, wie Unternehmen mit der gezielten Einbindung des Internets auch aus Krisensituationen gestärkt hervorgehen können.
Um die Chancen für Unternehmen praxistauglich zu verdeutlichen, führen die Universität St. Gallen, Google und das Handelsblatt nun die Expertise ausgewiesener Hochschul- und Branchenexperten unter dem Dach eines gemeinsamen YouTube-Kanals zusammen. In dem neuen “Netzwert”-Kanal” wird mit einem laufend aktualisierten Video-Angebot gezeigt, wie Unternehmen das Internet für ihren wirtschaftlichen Erfolg nutzen können.
Nach Foren und Supportseiten kommt jetzt der Videokanal.
In den Videos werden nicht nur Expertentipps zum Thema Online-Marketing weitergegeben, sondern auch eine Art Kundenservice soll mit diesem Dienst angeboten werden. Stefan Tweraser, Coutry Sales Director von Google Deutschland kündigt in seinem Vorstellungsvideo an, dass auf dem neuen Netzwert-Kanal Produkte vorgestellt werden, Kunden über ihre Erfahrungen berichten und Experten zu Wort kommen. Somit soll ein Informationsportal für Weblösungen angeboten werden, auf welches mittelständische Unternehmen drauf zugreifen können.
Professor Dr. Miriam Meckel, geschäftsführende Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen, läd in einem Videobeitrag zu einer Diskussion auf dem Netzwert-Kanal ein. “Im Bereich der Unternehmens- und Kundenkommunikation bietet das Internet ganz neue Möglichkeiten, die vor allem in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten spannend sind, weil sie nicht viel Geld kosten”, begrüßt die auch in der Wirtschaft beratend tätige Expertin den Start des Gemeinschaftsprojekts.
Bleibt nun abzuwarten, wie das eigene Marketing für diesen Videokanal funktioniert und wie die Tipps angenommen werden.
Mehr zum Thema: „Netzwert“: Web-Lösungen für den Mittelstand (bei Handelsblatt.com am 25.08.2009 veröffentlicht)
Homepage erstrahlt im neuen Design
25. August 2009 um 9:10 von Anya Rutsche
Vor ein paar Tagen ging ein misteriöses Bild aus dem myON-ID Büro durch das Netz. Der Chef persönlich veröffentlichte ein Foto, auf dem nichts weiter zu sehen war, als ein Monitor mit einem seltsamen Hintergrundbild. Fragen über Fragen strömten zu uns ins Office, doch verraten wurde nichts. Bis heute! Nun endlich wird das Geheimnis gelüftet.
Mit einem Klick auf myonid.de gibt es nun die Startseite in ihrem neuen Design zu bewundern. Wir haben die Gestaltung extra für unsere Nutzer aufgefrischt, um euch myON-ID noch moderner und innovativer zu präsentieren. Sofort ins Auge fallend, das “geheime” Bild im Kleinformat. Nur was sieht man da jetzt?
Im Zentrum der neuen Startseite steht natürlich ihr mit eurem Profil!
In Form eines Bilder-Mosaiks rotieren hier Profile von myON-ID Nutzern, die sich zuletzt eingeloggt haben. Sobald etwas Neues bei einem User passiert, wird dies in Form von Sprechblasen eingeblendet. Damit das Ganze nicht nur schick aussieht, sind die Profilbilder sowie die Sprechblasen natürlich klickbar und führen auf das Profil der jeweiligen Person.
Neue Besucher bekommen so einen besseren Eindruck von dem, was bei myON-ID passiert. Zudem bekommt ihr eine “Bühne”, um euch zu präsentieren und neue Leser für all eure Neuigkeiten zu gewinnen und auch ihr könnt natürlich andere interessante Personen und Inhalte somit leichter finden.
Stell dich auf der Homepage vor!
Auf der neuen Startseite ist aber noch mehr zu finden. Neben aktuellen Informationen werden wir hier ab sofort interessante myON-ID Nutzer exklusiv vorstellen. Da eine Präsentation auf der Startseite nicht nur dem eigenen Ego schmeichelt, sondern auch einiges an Traffic auf deine Seite lenkt, kannst du damit deutlich besser deinen Personal Brand aufbauen, bekannt machen und pflegen.
Ihr wollt auch auf die Startseite, euer Bild auch im Mosaik sehen oder als interessanter Nutzer vorgestellt werden?! Na dann schnell anmelden und drauf losbloggen, -streamen, -connecten, -bookmarken, -liken, -kommentieren oder was euch sonst noch alles einfällt.
Bonusmaterial: Making of!
Durch euer Feedback wissen wir, dass viele von euch gerne öfters mal einen Blick “hinter die blauen myON-ID Kulissen” werfen würden. Deshalb zeigen wir euch, wie aus unseren Vorstellungen und Visonen, die neue Homepage wurde.
Unser Ziel war es, mit der neuen Startseite, einerseits die unterschiedlichen Zielgruppen gleichermaßen anzusprechen, andererseits sollte die Funktionsvielfalt von myON-ID deutlich werden, ohne dabei “Fachchinesisch” zu sprechen. Vor allem aber wollten wir bestehenden Nutzern eine weitere Möglichkeit schaffen sich vorzustellen und damit gleichzeitig neuen Besuchern einen schnelleren und tieferen Einblick in die Profilseiten unserer Nutzern ermöglichen.
Diese und einige Gedanken mehr haben uns dann zu dem nachfolgenden Entwurf gebracht. Mit Farbe angemalt und im Detail ausgearbeitet wurde daraus dann im Laufe der letzten Wochen die neue Startseite wie ihr sie heute vorfindet.

Wir hören zu! Wir wollen besser werden!
Wie immer, wenn wir etwas Neues einführen, sind wir sehr gespannt auf euer Feedback. Teilt uns mit, ob Euch die neue Startseite gefällt, was vielleicht weniger gefällt oder was wir anders machen könnten.
Studie im Auftrag des Verbraucherschutzministerium: Unternehmen recherchieren Bewerber im Internet
21. August 2009 um 10:25 von Mario Grobholz
Eine aktuelle Studie, welche im Auftrag des Verbraucherministeriums durchgeführt wurde hat es heute in nahezu alle Nachrichtensendungen und damit auch bis ins TV geschafft. Zentraler Punkt der Studie ist die Tatsache, dass die Hälfte der befragten Unternehmen Bewerber im Internet recherchieren, unter anderem bevor diese zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden.
Als regelmäßiger Leser unseres Blogs werdet Ihr Euch jetzt vielleicht fragen, “Ja und? Was ist daran neu?”. Online Reputation Management und Personal Branding heisst das in Fachkreisen.
Genau so geht es mir auch, weshalb ich eigentlich hier im Blog gar nicht darauf eingehen wollte, denn wer sich mit Reputation Management und Personal Branding beschäftig, für den sind diese Ergebnisse nichts unerwartetes. Ich würde sogar sagen, dass brachenabhängig die Quote heute schon höher liegt – in jedem Fall aber die Quote zukünftig weiter ansteigen wird.
Bereits Anfang 2007 ist Online Reputation Management die Gründungsideee von myON-ID gewesen. Seit nunmehr zwei Jahren bearbeiten wir dieses Thema. Betreiben Aufklärungsarbeit, führen Gespräche mit der Öffentlichkeit, veröffentlichen Artikel und referieren auf Konferenzen – und das mit größer werdender Ressonanz, denn immer mehr Menschen erkennen die Notwendigkeit ihre digitale Präsenz systematisch zu pflegen und zu überwachen.
Wer dieses Vorgehen optimiert, der betreibt “Personal Branding” auf der “größten Bühne welche die Welt zu bieten hat” – dem Internet. Karsten Füllhaas hat “Personal Branding” in seinem heutigen Artikel treffend so beschrieben: “Personal Branding ist der Fachbegriff für systematische Pflege und Überwachung des eigenen gutes Rufes im Internet.”
Die Tageschau der ARD um 20Uhr hat heute die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Das Gleiche wird heute in den Tagesthemen nochmals passieren. Dann habe ich gesehen, dass nahezu alle Online Magazine und Tagesezeitungen das Thema aufgegriffen haben.
Dazu kommt noch die spontane Interviewanfrage fürs NRW Radio heute, in welcher ich zu den Ergebnissen der Studie befragt wurde. Meine schlichte und zusammengefasste Antwort darauf lautet: Es geht nicht um mehr bzw. besseren Datenschutz. Es geht auch nicht darum, wie es Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner bei Spiegel Online rät zurückhaltender mit privaten Daten im Internet umzugehen. Es geht um MEDIENKOMPETENZ. Und die muss zukünftig über die Lehrpläne der Schulen an die 10-16 Jährigen vermittelt werden. Das dies allmählich passiert zeigt mir das neue Deutschbuch für die 9. Klasse Gymnasium in Bayern. Dort wurde erstmals das Thema “Online Identität” und Reputationmanagement aufgenommen. Darüber hatten wir bereits vor einigen Wochen schonmal berichtet.

All dies zeigt uns, dass Online Reputation Management und Personal Branding nun endgültig in der breiten Masse angekommen ist und damit auch unsere Bemühungen Aufklärungsarbeit zu leisten immer größere Früchte trägt. Darüber freuen wir uns als myON-ID heute zum Wochenausklang riesig.
Weiter Artikel zu diesem Thema:
- Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
- Checkliste: Darauf schauen Personaler bei Online-Profilen
- Soziale Netzwerke Karrierefalle oder Karrieresprungbrett?
- Personal Branding als Erfolgsfaktor
- Der erste Eindruck zählt – auch im Internet
- Jeder ist im Netz ein Prominenter
- Personal Branding im Web
Wir stellen vor: Annette Schwindt, schwindt-pr
21. August 2009 um 9:23 von Anya Rutsche
In unserer heutigen Ausgabe möchten wir euch das myON-ID Profil der Kommunikationsberaterin Annette Schwindt vorstellen. Ihr Profil ist uns ins Auge gefallen, weil sie ihre Firma, ihren Blog und sich als Privatperson bestens in drei einzelnen Seiten vorstellt. Außerdem verschafft sie mit ihrem selbst gestaltetem Banner (auch Header genannt) ein Corporate Design zu ihrer Website. Somit präsentiert sie sich und ihre Agentur von ihrer besten Seite.
Annette Schwindt hat schon früh die Vorteile einer Präsenz auf der myON-ID Plattform erkannt und ist sichtlich begeistert von dem Service:
„Ich wurde über Twitter auf myON-ID aufmerksam und suchte damals nach einer Möglichkeit, meine verschiedenen Onlineaktivitäten unter einer Adresse zusammenzufassen. Genau das ist es auch, was mir an dem Service gefällt.“
Hebe dich hervor
Wie bereits oben erwähnt, hat Annette ihren Header selbst gestaltet. myON-ID bietet dir bereits eine Vorauswahl an schönen Bannern. Wer es allerdings etwas exklusiver mag, kann sich diesen in wenigen Schritten auch selbst erstellen und hochladen. Die Grafik sollte so breit sein, dass sie auch für 20″ Bildschirme ausreicht. Dazu braucht man mindestens 1800 Pixel in der Breite. Hier gilt: je höher die Auflösung, desto besser sieht dein selbst gestalteter Banner und somit auch dein Gesamtprofil aus.
Bringe Ordnung in dein Profil
Von Annette ebenfalls gut erkannt, lohnt es sich, bei umfangreicherem Internettreiben, mehrere Seiten, die all deine Facetten beschreiben, im Profil anzulegen. Hierzu gehst du im Banner auf Seite bearbeiten und im aufgesprungenen Fenster auf Neue Seite erstellen. Denk daran, dass du die unterschiedlichen Seiten auch verschiedenen Personengruppen zuordnen kannst. Somit kannst du eine Seite für die Öffentlichkeit zugänglich machen und eine andere bspw. nur für Freunde mit denen du Bilder austauschen möchtest.
Zeige wo du noch zu finden bist
Desweiteren kann man auf Annettes Profil sehr schön erkennen, wie sie durch das Modul Meine Accounts ihre verschiedenen Internetauftritte bei myON-ID koppelt (siehe links) und somit jedem erkennbar macht, wo sie im Netz noch zu finden ist. Das Modul bietet dir eine Liste aller Accounts und Profile, die du in der Accountverwaltung im Monitoring hinzugefügt hast. So bist du leichter auffindbar und kannst bei vertikalen Dienstanbietern ebenfalls neue Kontakte finden.
Über Annette Schwindt
Annette Schwindt ist DPRG-geprüfte Beraterin für Public Relations und verfügt über jahrelange Erfahrung in Online-Kommunikation. Sie hat die Bonner Agentur schwindt-pr im Jahre 2002 gegründet und hilft seitdem Künstlern und kleinen Unternehmen, die ihre Kommunikation neu aufbauen oder verbessern möchten. Außerdem hat Annette bereits einen Leitfaden, wie man Facebook zielsicher benutzen kann, als eBook herausgebracht. Unter dem Titel “Einführung in die Grundlagen von Facebook” kann sich jeder Interessent dieses Online-Buch kostenlos herunterladen.
Wenn du findest, dass auch dein myON-ID Profil auf unserem Blog vorgestellt werden sollte, schick uns einfach eine E-Mail mit deinem Profillink und einer kurzen Begründung, warum du gern vorgestellt werden möchtest. Die schönsten Profile werden wir dann hier in Absprache mit dir präsentieren.
Mehr Tipps und Tricks, wie du dein myON-ID Profil verschönern kannst, findest du HIER.
Bewerben aber richtig: Selbstmarketing will gelernt sein!
19. August 2009 um 9:05 von Anya Rutsche
Ein Hochschulabschluss garantiert heutzutage keinen Arbeitsplatz mehr. Jeder muss daher lernen, sich bei Bewerbungen richtig zu verkaufen. Fachwissen allein reicht oft nicht aus. Kreativität, Stressresistenz und andere Soft Skills wie z. B. Teamfähigkeit sind überall gefragt.
Theorie ist dabei nicht alles, Aktion ist gefragt. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man lernt sich selbstbewusst und zielgenau zu „verkaufen”, ohne dabei zu übertreiben.
Lerne dich selbst kennen
Stell dir selbst die Frage nach deinem Potenzial. Du musst dir bewusst werden, wo deine Stärken liegen und was du einem Arbeitgeber bieten kannst. Frag dich: „Was kann ich und wie kann ich dies belegen?” Das muss übrigens nicht unbedingt auf den neuen Job abgestimmt sein. Auch ein Ehrenamt oder andere „Freizeit”- Aktivitäten können sehr interessant sein und einiges über die eigenen Stärken aussagen.
Ein Beispiel wäre das trainieren einer Fußball-Jugendmannschaft. Auch wenn es eventuell wenig mit der künftigen Arbeit zu tun hat, weist es auf Teamfähigkeit, Organisationstalent und Führungsqualitäten hin.
Lerne dich zu präsentieren
Nimm an verschiedenen Workshops und Seminaren teil. Gut geeignet sind bspw. Präsentations- und Moderationstechniken. Dabei kannst du lernen, dich selbst zu präsentieren und dich dabei von deiner besten Seite zu zeigen.
Sei kreativ
Massenbewerbungen raus schicken hat in den wenigsten Fällen Erfolg. Stelle in deinen Bewerbungsunterlagen heraus, was du kannst und wie du die Firma bereichern kannst. Vor allem Eigeninitiative kommt bei Arbeitgebern gut an.
Wenn du bspw. im Bereich der Neuen Medien einen Job fokussierst, schau dich im Internet um, in welchen sozialen Netzwerken (z. B. Twitter, Facebook, …) die Firma bereits vertreten ist. Siehst du dort Lücken, dann kreiere doch selbst einen Account für die Firma, den du dann bei der Bewerbung präsentieren kannst.
Soll es eine Stelle als Koch bzw. Köchin sein, versende doch mit der nächsten Bewerbung ein paar Rezeptideen oder mach Fotos von besonders gut gelungenen Gerichten. Der neue Arbeitgeber bekommt so einen viel schnelleren und besseren Eindruck von deinem Können und kann feststellen, ob du in das Team passen würdest.
Um an einen neuen Job zu kommen, kann dir, bei richtigem Einsetzen, auch das Internet sehr behilflich sein. Hier kannst du auf verschiedenste Wege Präsenz zeigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Online-Lebenslauf oder einem Blog, in dem du dein Talent niederschreibst oder mit Fotos, Videos, etc. festhältst? Dienste wie myON-ID können dir dabei sehr behilflich sein, dein digitales Eigenmarketing zu betreiben.
Weitere Tipps zum richtigen bewerben findest du hier.
Nächste Woche: Einblicke in die Online-Trickkiste zum richtigen bewerben
Soziale Netzwerke im Internet – Karrierefalle oder Karrieresprungbrett
17. August 2009 um 8:45 von Anya Rutsche
Bis in die 90er Jahre galt der Name des MI6-Chefs als Staatsgeheimnis und wurde nur mit dem Codenamen “C” tituliert. Wenn man jetzt allerdings im Internet danach sucht, bekommt man nicht nur den Namen des designierten Chefs des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, sondern sogar nette Fotos in Badehose, die bei der Internetplattform Facebook von seiner Frau ins Netz gestellt wurden. Ausser dem britischen Außenminister sieht Großbritannien Sir John Sawers Karriere durch diesen Datengau in Gefahr.
Ein weiteres Beispiel für fatales Selbstmarketing beschenkte uns Anfang des Jahres ein Mann aus Kalifornien, der damals über den Microblogging Service Twitter seinen neuen Job etwas unklug ankündigte. Nachdem er eine Stelle bei Cisco angeboten bekam, “twitterte” er darüber etwas weniger enthusiastisch, was sofort mit einer Kündigung von Cisco beantwortet wurde.


Es gibt allerdings auch sehr positive Beispiele von Menschen, die ohne das Internet und die zahlreichen sozialen Netzwerke nicht an den Karrierepunkt angelangt wären, wo sie jetzt stehen. Claudia Sommer beispielsweise ist eigentlich Webmanagerin bei Greenpeace. Bekannt wurde sie aber durch Twitter und ihren Weblog. Mittlerweile ist sie die meistgelesene Umweltaktivistin im deutschsprachigen Internet. Ihr Trick war, anderen zuzuhören und auf interessante Menschen und Beiträge hinzuweisen. So wurde sie zur wichtigsten Schnittstelle für Umweltthemen. Heute profitiert sie von ihrem Image als vernetzte Umweltexpertin. “Ich habe auf Menschen hingewiesen, die ähnlich denken, wie ich und dadurch meine Überzeugung gezeigt. Beide Seiten – diejenigen, die ich ins Gespräch gebracht habe und diejenigen, die sich für diese Tipps interessieren – bilden heute die Basis meiner Sichtbarkeit.”
Robert Basic zeigt wie es richtig geht

Auch Robert Basic ist durch das Internet berühmt geworden. Robert Basic ist nicht mehr nur Deutschlands bekanntester Blogger, sondern auch derjenige, der seinen Blog “Basic Thinking” auf eBay unter großer Anteilnahme für viel Geld versteigert hat. Diese Bekanntheit hat viel mit Glaubwürdigkeit zu tun: “Auf meinem Blog habe ich mein Know-how vermittelt und dadurch Anerkennung von meinem Netzwerk erhalten.” Heute ist er Gründer der Lokalplattform BUZZriders. Basic profitiert dabei von seinem Status als Trendscout: BUZZriders gilt bereits jetzt als hip obwohl es noch gar nicht gestartet ist.
Als Experte ist man nur so gut, wie sein Ruf im Netz. Wer zu seinen Themen bei Google und Co. nicht präsent ist, der existiert quasi nicht – das bestätigt Blogger und Buchautor Jeff Jarvis. Eine professionelle Darstellung im Netz ist deshalb nur wertvoll, wenn sie mit den Expertengebieten zusammen in den Suchtreffern gefunden wird. Damit erhält eine Person die notwendige Aufmerksamkeit, um sich durch ihr Know-how in ihrem wachsenden Netzwerk zu profilieren.
Wie man sieht kann das Internet sowohl Falle als auch ein großes Sprungbrett für die Karriere sein. Für Bewerber deshalb noch ein paar Tipps, wie sie bei einer Bewerbung mit Ihren Online-Profilen für sich werben können:
- Digitalen “Dreck” entfernen (Bilder, Kommentare und Links, die sich negativ auf die eigene Reputation auswirken könnten)
- Regelmäßige Profilupdates aller Profile
- Kommentare beobachten und evtl. negative aussortieren (teilweise ist die “Pinnwand” öffentlich einsehbar)
- Nur ausgewählten Gruppen beitreten (Gruppen wie “Wir trinken Bier nur an Tagen, die mit ‘g’ enden. Und Mittwochs.” sprechen nicht für den Bewerber)
- Privacy Einstellungen kontrollieren (wenn das Profil “privat” ist, können es meist nur Freunde einsehen)
Lesen Sie dazu auch folgende Artikel:
Freundefinder: Was gibt´s Neues in meinem Netzwerk?
14. August 2009 um 9:30 von Mario Grobholz
Du willst wissen, was es bei Deinen Kontakten Neues gibt? Du willst herausfinden, welcher Deiner Twitter Follower bereits auf myON-ID ist? Dann kannst Du das mit wenigen Klicks ganz schnell herausfinden. Der myON-ID Freundefinder gibt Dir diese Möglichkeit auf sichere Art und Weise. Du musst dazu nicht mal Deinen Twitter Account bei myON-ID eintragen. Auch Google und Yahoo E-Mail Kontakte lassen sich so abgleichen.
Du kannst mit wenig Aufwand prüfen ob Freunde oder berufliche Kontakte von Dir bereits bei myON-ID sind, um Dich mit diesen dort zu vernetzen und auszutauschen. Sobald Du von dem Gegenüber als Kontakt bestätigt wurdest, bekommst Du die neuesten Informationen aus Deinem Kontakt- und Freundesnetzwerk sekundenaktuell in Deinem Content Stream angezeigt. So verpasst Du nichts mehr und bist immer bestens informiert! Natürlich lassen sich darüber auch wunderbar neue Kontakte aufbauen und pflegen.
So einfach geht´s!
In Deiner Profil-Übersicht findest Du einen Link zum “Freundefinder”, alternativ kannst Du auch diesem Link hier folgen oder Du gehst in Dein myON-ID Adressbuch, dort findest Du den “Freundfinder” auch. Dort hast Du die Auswahl zwischen Google, Yahoo und Twitter. Einfach eines der Symbole anklicken. Nach
Klick hast Du die Möglichkeit festzulegen ob die importierten Kontakte gleichzeitig auch in Deinem Adressbuch als Kontakt angelegt werden sollen. Der Rest erfolgt mehr oder weniger automatisch. Einmal wirst Du auf eine Seite von Google bzw. Yahoo geleitet und musst dort noch gegenüber Google bzw. Yahoo bestätigen, dass Du myON-ID einmalig den Zugriff gestattest. Bei Twitter musst Du auf den Button “Allow” klicken, um myON-ID einmalig Zugriff zu gewähren. Anschliessend wirst Du automatisch wieder zu Deinem Profil zurückgeleitet. Der Abgleich bei myON-ID dauert dann ein paar Minuten. Du erhälts von uns eine E-Mail sobald der Vorgang abgeschlossen ist.
Sobald Du diese E-Mail bekommen hast siehst Du eine Übersicht der Personen mit denen Du bspw. bei Twitter schon vernetzt bist (Follower). Jetzt liegt es an Dir zu entscheiden ob diese Person auch Dein myON-ID Kontakt werden soll. Bedenke jedoch, erst sobald Du als Kontakt bestätigt wurdest kannst Du in Deinem Content Stream das Neueste Deiner Kontakte einsehen und mitdiskutieren.
Daher die Empfehlung – gleich starten und Twitter, Google und ggf. auch Yahoo Kontakte abgleichen! Selbstverständlich kannst Du diesen Vorgang regelmäßig wiederholen, denn bei Twitter und in Deinen E-Mail Kontakten kommen ja auch tägliche neuen Personen hinzu.
Hinweis: Du musst für diesen Abgleich keinerlei Zugangsdaten zu Deinem Twitter, Google-Mail oder Yahoo-Mail Account bei myON-ID angeben. Wir verwenden für den Abgleich ein sicheres Verfahren auf der technischen Basis von OAuth. Dabei autorisierst Du myON-ID einmalig(!) auf Deine Kontakte zuzugreifen und diese abzugleichen. Anschliessend wird die Verbindung wieder getrennt. Das war´s – einfacher und sicherer geht´s nicht! Wir verschicken an Deine importierten Kontakte auch keine Nachrichten oder Spam. Du musst also auch hier keine Angst um Deine Reputation haben. Versteht sich!
Weitere Möglichkeiten, um interessante Menschen bei myON-ID zu finden:
Übrigens haben wir auch die Einladungsfunktion überarbeitet. Wenn du die E-Mail Adresse(n) Deiner Kontakte angibst, kannst du diese ganz einfach zu myON-ID einladen. Dabei bestimmst du, welche Kontaktdaten diesen Personen freigegeben werden sollen. Zudem stellen wir dir Personen vor, die du kennenlernen solltest. Auch kannst Du ganz schnell sehen, wer zuletzt auf Deinem Profil war. HIerzu klickst Du ebenfalls in Deiner Profil-Übersicht auf “letzte Profilbesucher” in der rechten Spalte .
Bookmarking 3.0 – Das Beste daran ist die Einfachheit
13. August 2009 um 12:00 von Anya Rutsche
Heute möchten wir euch die nächste neue Funktion die es seit ein paar Tagen bei myON-ID gibt etwas näher bringen. Das myON-ID Bookmarklet! Mit diesem ist es möglich von jeder beliebigen Webseite aus Texte, Bilder und Videos zu übernehmen und direkt in Dein myON-ID Profil zu publizieren. Damit hast Du die Möglichkeit Deinen Kontakten ganz schnell und unkompliziert interessante Webseiten, Artikel, Infos, Bilder oder Videos oder die Kombination daraus vozustellen.
Damit ist es beispielsweise total einfach einen neuen Artikel den Du gerade auf Techcrunch oder Spiegel Online gelesen hast mit einem Klick in Deinen Blog bei myON-ID zu übernehmen. Natürlich kannst Du damit auch einfach ein Youtube Video in Deinen Blog posten. Probiert es aus und Ihr werdet sehen, dass es noch nie einfacher war Inhalte zu erstellen!
Doch was ist eigentlich ein Bookmarklet? Bookmarklets im Allgemeinen sind Lesezeichen wie Du sie von Deinem Internetbrowser kennst. Damit markierst du deine favoritisierten Seiten im Internet, um diese später jederzeit wieder zu finden. Das Bookmarklet von myON-ID geht einen Schritt weiter. Es ist dir behilflich interessante Texte, Videos oder Fotos auf irgendeiner Seite im Internet in deinem Profil festzuhalten und deinen Kontakten vorzustellen. Wenn Du so willst “Bookmarking 3.0″.
Das Beste daran ist die Einfachheit
Im Video erkläre ich Euch, wie einfach es ist einen Beitrag oder auch nur einen Abschnitt des Artikels einer fremden Webseite in deinem eigenen Blog und Content Stream bei myON-ID zu veröffentlichen. Das Beste daran ist die Einfachheit. Wenn du bspw. einen Link zu einem Video im Bookmarking-Fenster einträgst und reinkopierst, wird dieses in deinem Stream bei myON-ID als abspielbares Video angezeigt. Das Gleiche gilt für Fotos und natürlich auch für Text. Wenn du eine ganze Seite damit “bookmarkst” – das machst Du indem Du auf der Seite auf der Du Dich gerade befindest gar nichts markierst und lediglich auf das myON-ID Lesezeichen klickst – wird auf jeden Fall immer ein Bildschirmfoto mit einer kurzen Beschreibung der Seite in deinem Stream angezeigt. Ihr seht also wie einfach es ist, einen schönen Artikel zu erstellen der in Eurem myON-ID Blog und Content Stream veröffentlicht wird.
Wir hoffen, es wurde deutlich wie einfach die neuen Funktionen zu bedienen sind und wünschen euch nun viel Spaß beim ausprobieren. Bei Fragen könnt ihr diese gern jederzeit hier stellen.







