Marke und Ruf sind keine Synonyme
17. Juli 2009 um 17:14 von Anya Rutsche
In einem kürzlich erschienenem amerikanischen Artikel von Geoff Livingston wurde behauptet, dass Marke und Ruf (Brand and Reputation) keine Synonyme wären. Absolut richtig!
Wie auch im besagten Blogpost erklärt, gibt es sehr viele Social Media Experten, die sich einen Brand (also eine Eigenmarke) auf verschiedenste Art und Weisen aufgebaut haben, der Ruf sich dadurch aber nicht unbedingt verbessert hat. Deshalb ist es ganz wichtig, beide Punkte beim Eigenmarketing zu beachten.
Wer beim twittern immer nur andere Menschen angreift, wird eventuell schneller bekannt als jemand der sinnvolle, wohl bedachte Ratschläge gibt. Doch der Ruf oder das Image kann bei beiden ganz anders gewichtet sein. Einige finden sich auch als sehr erfolgreich, indem sie versuchen falsche Tatsachen aufzutischen, um an Ruhm zu kommen. Ganz schlimm sind auch diejenigen, die nur darauf warten, dass ihnen von Mitstreitern etwas vor die Füße gelegt wird, was man für sich selbst „verwerten” kann. Oder wer kennt sie nicht, die “Dienstleister”, die jedem followen, bei dem Sie denken, ihr Produkt verkaufen zu können, nur weil es beim Wettbewerber gut funktioniert. Dabei ist doch aus eigener Kraft etwas aufzubauen und selbst etwas zu bewegen viel wertvoller und vorallem befriedigender.
Ganz fatal wird es bei den etlichen Diensten, die es mittlerweile für Twitter gibt, die dir (womöglich sogar gegen Entgeld) anbieten, deine Followeranzahl zu steigern. Natürlich macht es einen stolz, viele „Anhänger” verzeichnen zu können. Doch was bringt es einem, wenn keiner zuhört? Von einer gelungenen Online Reputation kann dann also nicht die Rede sein.
Wie man sieht, gibt es einige Möglichkeiten an seine 15 Minuten Ruhm zu kommen, doch wer längerfristig im Gespräch bleiben möchte, muss sich richtig positionieren, zuhören und Ratschläge geben können. Nur so ist es möglich, Marke UND Ruf stetig aufzubauen. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Dafür braucht man Zeit und Geduld. Durch einen Reputationsservice wie ihn myON-ID bietet, kannst du jedoch etwas dafür tun, dass sich Marke und Ruf gleich schnell entwickeln und nicht zu Antonymen werden.
Dieser Artikel wurde von Anya Rutsche geschrieben.Anya ist eine passionierte Social Media Trend Verfolgerin und News Aufschnapperin. Nachdem Sie ein Jahr in Amerika ihr Wissen über die Online- und Mobilfunkwelt bei dem VoIP Anbieter JAJAH erweitert hat, gehört Sie nun seit Juli 2009 zum myON-ID Team und gibt als Marketing Managerin ihr Expertise an Eigenmarketing-Interessierte weiter.
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