Reise in die USA? Eine Checkliste für Startups
30. April 2009 um 12:56 von Christian Sigl
Mein USA Aufenthalt anlässlich der Web 2.0 Expo in San Francisco hat mir wieder gezeigt, das es mit “einfach rüber fliegen” nicht getan ist, sondern man sich schon Vorbereiten sollte, wenn man auf die andere Seite des Atlantik begibt. Ein paar Tipps für Euch habe ich hier zusammengestellt.
Insbesondere habe ich hier ein paar Erfahrungen und Ideen zusammengefasst die Euch bei der Hotelsuche, Navigation und natürlich ganz wichtig bei der Nutzung Eures iPhones in den USA helfen können. Ich will hier meine Erfahrungen an Euch weitergeben, für den Fall, dass Ihr selbst in nächster Zeit mal “rüber” wollt.
Hotelbuchung:
Wer relativ günstig in den USA nächtigen möchte kommt an priceline.com nicht vorbei. Dort kann man neben Inlandsflügen auch Hotels buchen. Der Clou bei der Sache ist, dass man selber einen Preis vorschlagen kann. Man wählt also den Zeitraum und die Stadt, in der man übernachten will und bekommt, sofern es eine größere Stadt ist, einzelne Stadtteile vorgeschlagen. Nachdem man eins gewählt hat entscheidet man sich für den Standard des Hotels (zw. 1 und 4 Sternen). Anschließend gibt man ein Gebot ab, was man bereit ist pro Nacht zu zahlen. Auf Wunsch zeigt Priceline auch einen Richtpreis an. Nachdem man seine Kreditkartendaten und die Rechnungsadresse eingegeben informiert Priceline den Nutzer ob das Gebot von einem der Hotels akzeptiert wurde. Wenn man Stadtteil und Hotelstandard nicht verändert, kann man erst nach einem Tag ein neues Gebot abgeben. Durch diese Variante der Hotelbuchung kann man gegenüber einer normalen Reservierung einiges sparen.
Hotelcheck:
Wenn man in den USA gezielt ein Hotel wählen möchte so sollte man sich vorher bei tripadviser.com über die Qualität des Hotels erkundigen. Dort können die Nutzer Hotels bewerten und auch eigene Fotos von diesen einstellen. Auf diese Bewertungen ist auch verlass – diese Erfahrung durfte ich während meines Aufenthalts in den USA selbst machen.
Achtung Kreditkarte:
Das Bezahlsystem in den USA ist relativ einfach – Kreditkarte durch den Scanner ziehen und gut ist. Allerdings sollte man sich vorher bei seiner Bank erkundigen, welche Gebühren im Ausland für die Kreditkartennutzung anfallen. Wenn man für jeden bezahlten Kaffe im Staarbucks zusätzliche 1,50€ Transaktionsgebühr zahlen muss, kann das bei exzessivem Kaffeekonsum sehr schnell sehr teuer werden.
iPhone in den USA:
Wer sein iPhone auch Übersee nutzen und mit diesem auch im Web surfen möchte dem kann die GoPhone Prepaid Karte ans Herz legen. In den USA kann man mit dieser für 10ct/min telefonieren und 100mb Traffic kosten 20$.
Von A nach B dank Google Maps:
In Google Maps sind für die USA auch die öffentlichen Verkehrsmittel eingezeichnet. Mit Hilfe von Google Transit kann man somit die Route von A nach B planen und Google wählt automatisch die schnellste Verbindung via öffentlicher Verkehrsmittel. Gerade als “unmobiler” Tourist ist dieses Tool sehr hilfreich.
Wenn man Start- und Ziel-Adresse eingegeben hat bekommt man bis zu 4 mögliche Routen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angeboten. Neben der Bus- oder Bahnnummer bekommt man zusätzliche Informationen zu Ticketpreisen.
In Deutschland ist dieser Service leider noch nicht nutzbar, da die Verkehrsbetriebe der Teilnahme noch nicht zugestimmt haben.
Neben den USA ist Google Transit bislang ausschließlich in ausgewählten Städten Frankreichs, Polens, Italiens und in Großbritannien sowie in der Schweiz und in Österreich verfügbar. Während meines Aufenthalts in den USA habe ich ihn richtig schätzen gelernt.
Weitere Berichte von unserem Trip in die USA und dem Besuch der Web 2.0 Expo in San Francisco:
- Web2.0 Expo SF oder “Einmal über den Teich und zurück”
- Web 2.0 Expo SF oder “Die ultimative Badge-Idee”
Dieser Artikel wurde von Christian Sigl geschrieben.Christian Sigl beschäftigt sich seit vielen Jahren mit neuen Technologien und Konzepten rund um das Internet und neuen Medien. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt an der Schnittstelle zwischen Business und Technik.
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[...] Reise in die USA? Eine Checkliste für Startups [...]
Also Simkarte würde ich das empfehlen:
http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=230336722089
für 20 dollar gibts mindestens 2 wochen garantiert internet und telefonflatrate! meist gehts 3 wochen.
Man kann aber sicher auch mit seiner deutschen Nummer telefonieren, oder geht das gar nicht? Mit nem Quad Band handy? Für 2 Wochen Urlaub braucht man doch nich extra ne Prepaid Karte… gerade jetzt wenn ab Juli die Roaming Gebühren angepaßt werden.







