Reputation – Chance oder Risiko? Die Heikos im Interview
6. Februar 2009 um 8:45 von Katrin Wellenberg
Egal ob Privatperson, Unternehmen oder öffentliche Person- wir alle haben in unseren vielschichtigen sozialen Rollen eine gute oder weniger gute Reputation. Im Internet ist diese Reputation auf die Gesamtheit unserer Social Network Profile, Blogs, Videos, Twitter-nachrichten, Foreneinträge, Bilder und ähnliche Webinhalte reduziert.
Die virtuelle Identität unserer realen Persönlichkeit ist nur die Oberfläche, die Tiefenschichten unserer wahren Person werden über dieses Medium nur selten erreicht. Genau da liegen die Chancen und Gefahren der Online Reputation. Das Gute daran- sie ist kontrollierbar. Zeitaufwendige Beobachtung und Reaktion wird künftig einfach, schnell und aus einer Hand möglich sein.
Wir haben Heiko Ditges, Social Media Cosultant und Heiko Eckert, Online Marketing Evengalist, beide bei Bigmouthmedia zum Thema befragt. Lesen Sie hier ein Interview mit den beiden Heiko´s mit knackigen Antworten im Twitter Stil.
Welche Bedeutung hat für Sie die Online-Reputation heute und welche Entwicklung erwarten Sie hier zukünftig?
Heiko Ditges: Es gibt keinen Offline oder Online Heiko, es gibt nur Heiko und wer mehr wissen will der Googelt! Ich will wissen, was wo über mich steht.
Heiko Eckert: Namen sind Top-Keywords, vgl. Google Zeitgeist. Lieber ranke ich mich selbst bei Google, als dass jemand anderes für meinen Namen rankt.
Heiko Ditges: Monitoring wird unabdingbar-sowohl für den Brand oder das Produkt einer Firma, aber auch für seine Mitarbeiter.
Heiko Eckert: Typisches Szenario: Ich weiß, ich habe mit einem Mario Grobholz geredet, oder Marco Grobholz, oder Mario Holzgrob? Ich nutze Google
Was unternehmen Sie heute schon, um Ihr Selbstmarketing im Internet zu optimieren? Welche Strategie und Ziele verfolgen Sie hierbei?
Heiko Ditges: Da wäre meine Homepage, ich blogge, twittere, bin auf Xing (national), LinkedIn (international) oder Facebook zu finden.
Heiko Ditges: Wir probieren auch neue Social Networks aus, damnyeah.de als Beispiel, ein kreativ Network oder auch Horizontpeople, die sind aber eher marketinglastig.
Heiko Eckert: Das zeigt auf der einen Seite, wo sich Interessen widerspiegeln, auf der anderen Seite erhalte ich dadurch einen weiteren Backlink zu meiner Person.
Heiko Ditges: Wichtig ist nicht nur vertreten zu sein, sondern das Potential des Social Web zu nutzen und dabei sorgsam mit seinen Daten umzugehen, denn das Internet vergisst nichts.
Heiko Eckert: Tools im Einsatz, die üblichen Verdächtigen: Google Alert, Twittermonittoring, aber auch unsere eigenen bigmouthmedia-Tools.
Was hat Sie zur Nutzung von myON-ID veranlasst?
Heiko Eckert: Schnelles Monitoring, z.T. gutes Ranking, SEM-Feature fand ich sympathisch, interessante und neue Idee.
Heiko Ditges: Genau, neue Idee, der Ansatz ist spannend, ein Aggegrator, den auch Nicht-Webaffine zu handhaben verstehen.
Was erwarten Sie zukünftig von myON-ID?
Heiko & Heiko: Informationsaggregator, Reputationsmanagement-Tool, Ranking und Bewerten von Artikeln, Kontakte definieren.
Wir danken Heiko und Heiko für das Gespräch und freuen uns auf weitere Eindrücke der beiden!
Dieser Artikel wurde von Katrin Wellenberg geschrieben.Die studierte Sprachwissenschaftlerin und Soziologin Katrin Wellenberg (26), beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Social Networks und Social Media im Internet. Bei myON-ID ist Katrin für die PR und Kommunikation zuständig. Zuvor war Sie in der Unternehmenskommunikation und PR bei der BMW AG sowie in diversen Kommunikations-Agenturen in München tätig.
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