Social Media Guideline für eine optimale Online Bewerbung
15. Januar 2009 um 8:00 von Katrin Wellenberg
Die Zeiten, in denen eine simple klassische Bewerbung ausreicht, sind noch lange nicht vorbei. Doch wer verstanden hat wie man sich im Internet professionell präsentiert hat heute bereits bessere Karten bei der Bewerbung um die besten Jobs.
Personaler vervollständigen das Profil, das ein Bewerber mit seiner schriftlichen Bewerbung einreicht selbstständig durch personenbezogene Hintergrundinfos aus dem Internet. Und das nicht nur bei der Besetzung eines Vorstandsposten. Darum ist es für jedermann unabdingbar über die eigene Online Identität Bescheid zu wissen und sich mit dieser gezielt zu positionieren.
Hier haben wir für Sie ein paar Tips als Social Media Guideline zusammengestellt, die Sie vor Fallen und Trugschlüssen bewahren können.
Regel Nr. 1
Überwachen Sie die Inhalte zu ihrem Namen kontinuierlich. Wird nämlich eine Negativmeldung über Sie publiziert, haben Sie die Möglichkeit sofort mit einer passenden Antwort auf den Angriff zu reagieren.
Regel Nr. 2
Prüfen Sie ihre Formulierungen in Blogs un Foren genau, bevor Sie diese online stellen. Politisch zwiespältige oder beleidigende Äußerungen jeglicher Form gilt es zu vermeiden. Konflikte tragen Sie besser nicht in öffentlichen Diskussionen zur Schau.
Regel Nr. 3
Bedenken Sie die Langzeitwirkung ihrer Online Handlungen und Äußerungen.
Einmal generierte Inhalte können nur schwer wieder aus dem Internet gelöscht werden. Oft werden auch nicht mehr aktuelle Seiten immer noch bei Google angezeigt. Ihre Äußerungen bleiben dauerhaft erhalten.
Regel Nr. 4:
Die Grenzen zwischen persönlichen und professionellen, zwischen öffentlichen und privaten Meinungen verschwimmen im Netz zu einem. Seien Sie lieber moderat, wenn es darum geht eigene Standpunkte klarzumachen.
Regel Nr. 5:
Seien sie präsent und dabei durchsichtig. Ohne eine Online Historie wirken Sie eher suspekt als positiv interessant. Seien Sie im Netz präsent und stellen ihre position klar und durchsichtig dar. Das heißt nicht, dass Sie ihre gesamten Daten freilegen sollen, lassen sie lediglich von sich wissen.
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Dieser Artikel wurde von Katrin Wellenberg geschrieben.Die studierte Sprachwissenschaftlerin und Soziologin Katrin Wellenberg (26), beschäftigt sich seit einigen Jahren mit Social Networks und Social Media im Internet. Bei myON-ID ist Katrin für die PR und Kommunikation zuständig. Zuvor war Sie in der Unternehmenskommunikation und PR bei der BMW AG sowie in diversen Kommunikations-Agenturen in München tätig.
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