Social Media for Dummies
14. Januar 2009 um 8:00 von Stefan Oßwald
Wer sich heute im Internet bewegt, dem begegnet gelegentlich der Begriff Social Media. Was man allerdings zunehmend nutzt ist die damit verbundene Social Software. Das sind Systeme die die Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit der Internetnutzer unterstützen.
Im sogenannten Web 2.0 wimmelt es von Weblogs, Podcasts, Wikis und Online-Communities. Social Software integriert sich immer mehr in den Surfaltag der Internetnutzer. Dies beginnt bei der Suche nach Informationen, bei der Wikis zunehmend an Bedeutung gewinnen und immer mehr Inhalte von Nutzern erstellt und bearbeitet werden. Das beste Beispiel für ein Wiki ist Wikipedia. Dieses Online-Lexikon wurde durch die Nutzer selbst erstellt und wird durch diese auch ständig erweitert und aktualisiert.
Auch ein Abgleich des sozialen Umfeldes wird zunehmend ins Internet übertragen. In Online-Communities ist es möglich den Kontakt zu Freunden, Bekannten und Kollegen zu pflegen, selbst wenn die Entfernung noch so groß ist. Dazu legt man sich ein Profil bei Plattformen wie Facebook oder Xing an und kann sich dann untereinander vernetzen, Nachrichten verschicken und über die Aktivitäten seiner Freunde auf dem Laufenden halten.
Spricht man über Social Media, bzw. Social Software fällt immer öfter der Begriff “Blog”. Das Weblog hat das klassische Tagebuch abgelöst und bietet vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Neben der Option, regelmäßig das Tagesgeschehen zu reflexieren, eignen sich Weblogs auch zur Reputationspflege, indem man sich beim Bloggen auf ein bestimmtes Thema konzentriert. Um mit dem Bloggen zu beginnen, benötigt man kaum Vorkenntnisse und Dank verschiedener Anbieter von Blogsystemen wie z.B. Wordpress oder Blogger ist es auch mit keinerlei Kosten verbunden.
Fotos und Videos verstauben nicht mehr im Regal, sondern können ohne großen Aufwand im Internet gespeichert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bei FlickR oder YouTube kann man kostenlos sein digitales Fotoalbum oder Videoarchiv anlegen.
Durch immer günstiger werdende mp3-Player erfreuen sich auch Podcasts zunehmender Beliebtheit. Hierbei handelt es sich um Audioinhalte, die meist in regelmäßigen Abständen zum Download angeboten werden und auch ein breites Themenspektrum abdecken. Bei Podhostern wie Podhost oder Savecast kann sich Internetnutzer seinen Podcast hochladen und den Internetnutzern zur Verfügung stellen.
Der Begriff Social Media deckt allerdings viel mehr ab, als diese klassischen Formen der Social Software. Das Angebot an Diensten, die das Surfen, Weiterbilden, die Kommunikation, das Organisieren und Strukturieren täglich erleichtern, wächst stetig.
Mit myON-ID haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit Webinhalte, die Sie persönlich betreffen, zu beobachten, zu sortieren und zu kategorisieren. Somit bietet Ihnen myON-ID einen einzigartigen Service zum Monitoring Ihrer Aktivitäten im Social Web. Dazu können Sie sich hier kostenlos registrieren.
Dieser Artikel wurde von Stefan Oßwald geschrieben.Stefan Oßwald ist studierter Medientechniker, beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit Social Media und den Einsatzmöglichkeiten von Social Networks im Marketing. Bei myON-ID ist Stefan für das Community-Management und das Social-Media-Marketing zuständig.
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