Wettbewerb, Copycats, die Amerikaner und wir
7. März 2008 um 6:06 von Mario Grobholz
Viele deutsche Start-Ups, darunter auch einige erfolgreiche wie bspw. StudiVZ, haben ihre Vorbilder in den USA mehr oder weniger genau kopiert. Sicherlich ist das eine Vorgehensweise die schon öfters zum Erfolg geführt hat und ich selbst würde mich auch nicht dagegen verwehren eine gute Idee aus dem Ausland zu übernehmen oder zu adaptieren, bevor eine eigene schlechte Idee zum Rohrkrepierer wird.
Vielleicht hatten wir bei myON-ID einfach einen Riecher und auch etwas Glück, dass wir das Thema Anfang 2007 nahezu gleichzeitig mit den US Amerikanern angegangen sind und damit nicht den normalerweise typischen 1-2 Jahre Rückstand hinterherlaufen müssen. Bis dahin sicherlich kein Nachteil und sicherlich auch eine Bestätigung, dass gute Ideen auch aus Deutschland kommen können.
Aufwendig und manchmal anstrengend ist es allerdings schon, wenn es darum geht das Thema Online-Reputationsmanagement der Öffentlichkeit und sog. Branchenkennern vorzustellen und zu erklären, dass es diesen Trend gibt, dieser erst am Anfang steht und es hier nicht um Effekthascherei durch “aufpolierte” Suchergebnisse geht.
Klar, es fehlt die “Stars and Stripes Vorzeige Sucess Story”, aber sollten wir nicht etwas selbstbewusster sein und auch mal dran glauben, dass wir einen Trend selbst erkennen können, ohne erst den Amerikanern auf den diversen Web 2.0-Foren und Konferenzen über Zukunftsthemen bewundernd zuzuwinken?
Wir bei myON-ID sind es jedenfalls und glauben and den Trend für Online Reputationsmanagement und an die Möglichkeit die wir mit myON-ID in diesem sich entwickelnden Markt in den nächsten Jahren haben werden.
Dieser Artikel wurde von Mario Grobholz geschrieben.Mario Grobholz ist Gründer und Ideengeber der myON-ID Media GmbH. Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur entwickelte in den letzten 10 Jahren für führende Internet, Telekommunikations- und Medienunternehmen Internetstrategien und -konzepte. Seit 1999 plant und betreibt er erfolgreich Consumer-Portale und Social Networks u.a. bei WEB.DE, o2 und Eurosport.
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Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geschrieben: Wenn die Entwicklung so weitergeht und das Internet in wenigen Jahren endgültig als Leitmedium Nr. 1 akzeptiert wird, kann ich mir gut vorstellen, das Reputationsmanagement irgendwann einmal zum Schulfach wird. Denn das Thema geht nun wirklich jeden etwas an – egal ob beruflich oder privat, alt oder jung, bekannt oder unbekannt.
Doch bis dahin ist es mit Sicherheit noch ein weiter Weg. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele durchaus Web-aktive Leute, mit denen ich über das Thema spreche, noch nie bei Google nach ihrem eigenen Namen gesucht haben, geschweige denn regelmäßig wenigstens zu überprüfen, was das Internet so alles über einen selbst weiß – von einer aktiven Beeinflussung des eigenen Rufes einmal ganz abgesehen.
Leider wird das Thema in der Presse den Auflagenzahlen zuliebe gerne mit Panikmache-Aspekten und negativ-Beispielen angereichert, wodurch die Chancen, die das Web für Reputation und Selbstmarketing bietet, noch viel zu wenig Beachtung finden. Hier ist wohl Geduld gefragt.
[...] in dem es bislang noch keinen Wettbewerb oder gar Vorbiler gibt, das hatte ich schon mal in einem früheren Beitrag über Coypcats aus den USA beschrieben. Das war die Situation für myON-ID im Sommer [...]
[...] und prominent … eBay, Amazon, Facebook, mySpace, LinkedIn um nur einige zu nennen. Bereits in einem früheren Beitrag habe hierzu Stellung [...]
Haha! Vorallem Studi ja, da hat man doch auch in ihren Codeschnipseln noch Teile von facebook gefunden, echt schwach! Also die Kopierer nimmt immer neue Ausmaße an. Im wettbewerb.ch Blog kam letztens nen Bericht über die Auslandsprogrammierung, das ist genau son Ding!
Naja, es nutzen ja eh alle….
Ina







