Warum Reputationsmanagement mehr ist als das Suchen nach Personendaten?

27. Februar 2008 um 6:00 von Mario Grobholz

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Wenn Sie wissen wollen wo es die günstigste Waschmaschine geht, dann gehen Sie zu vielleicht zu Electronic-Scout. Wenn Sie sich informieren wollen welches Unternehmen als nächstes von Microsoft gekauft wird, dann nutzen Sie vielleicht Yahoo-News und wenn Sie herausfinden wollen, wo es die besten Urlaubsangebote gibt, dann könnten Sie Holliday-Check ausprobieren. Und wenn Sie herausfinden wollen wer wen kennt, dann nutzen Sie vielleicht Xing, StudiVZ oder demnächst Facebook.

Doch wo gehen Sie hin wenn, Sie sich über sich selbst informieren wollen?

Vermutlich nutzen Sie dafür die Suchmaschine von Google. Vielleicht aber auch schon eine der spezialisierten Personensuchmaschinen? Diese haben sich auf Personendaten fokussiert und helfen Ihnen die Ergebnisse etwas schneller und besser zu finden.

Sie haben noch nie nach sich selbst gesucht? Dann sollten Sie bald damit anfangen, denn andere machen das bereits. So steht „Vanity Search“ oder Neudeutsch „Ego-Googlen“ in USA derzeit hoch im Kurs und die Europäer fangen gerade damit an.

Wenn Sie sich nun durch Zuhilfenahme einer Suchmaschine nach Ihren bestehenden Einträgen informiert haben wissen Sie nun ob und was es im Internet über Sie heute zu lesen gibt. Sind Sie nun zufrieden? Haben Sie ein gutes Gefühl damit? Fehlen Dinge? Steht zuviel drin? Sie heißen Neumeier und können sich selbst gar nicht finden? … und jetzt?

Sie wollen etwas dagegen oder dafür unternehmen?

Alles Fragen die Ihnen bis heute von den Suchmaschinen nicht beantwortet werden. Denn deren Aufgabe ist es zu finden und nichts mehr. Auch die neuen Personensuchmaschinen lassen Sie da im Regen stehen. Und das Angebot unliebsame Einträge gegen Bezahlung löschen zu lassen kommt Ihnen spanisch vor, denn Sie wissen bereits, dass das „Internet nichts vergisst“. Hierzu gab es vor kurzem gerade auch ein interessantes Gerichtsurteil. Hier hat eine Lehrerin den Betreiber der Plattform “spickmich.de” verklagt und wollte die Löschung ihrer persönlichen Daten und ihre Bewertung erzwingen. Das Landgericht Köln bewertet diese Klage nun mit “unzulässig und unbegründet” und verweist auf das Recht der freien Meinunsgäußerung. Im Ergebnis bleiben die Inhalte bestehen, da die rechtliche Handhabe fehlt.

Was hilft es denn, wenn Sie jetzt zwar Ihre Einträge kennen, dann aber keine weitere Hilfe und Anleitung für das aktive Management dieser an die Hand bekomme? Sicherlich ist die Personensuche eine interessante Möglichkeit Daten zu recherchieren, aber um mit seinem Namen und seiner Person einen guten Eindruck im Internet zu verbinden ist eben mehr notwendig. Es muss die Möglichkeit geben, bestehende Einträge zu verändern, den Zusammenhang herzustellen oder Stellung dazu zu nehmen.

Bei myON-ID ist die Personensuche deshalb die Grundlage für das Reputationsmanagement. Damit ist die Suche nach bestehenden Einträgen im Internet der erste Schritt für das folgende Management der eigenen Reputation, aber eben nicht alles. Und genau hier setzt myON-ID bereits heute an … und morgen noch viel mehr!

Mario GrobholzDieser Artikel wurde von Mario Grobholz geschrieben.
Mario Grobholz ist Gründer und Ideengeber der myON-ID Media GmbH. Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur entwickelte in den letzten 10 Jahren für führende Internet, Telekommunikations- und Medienunternehmen Internetstrategien und -konzepte. Seit 1999 plant und betreibt er erfolgreich Consumer-Portale und Social Networks u.a. bei WEB.DE, o2 und Eurosport.
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1 Kommentar für “Warum Reputationsmanagement mehr ist als das Suchen nach Personendaten?”

Reputationsmanagement und “Google’s unforgiving memory” - Soloves Buch “The Future of Reputation” als eBook downloadbar at viralmythen
28. Februar 2008 um 00:31

[...] mehr Lecks in diesem Differenzierungsgebäude, die mittlerweile das neue Geschäftsfeld des Reputationsmanagements ins Leben gerufen haben: Everybody’s googling. People google friends, dates, potential [...]

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