Hoch im Kurs: Vanity Searching mit Google!
11. Januar 2008 um 8:00 von Mario Grobholz

Haben Sie Ihren eigenen Namen schon mal in eine Suchmaschine wie Google eingegeben? Haben Sie das Gleiche schon mal für einen Ihrer Kollegen gemacht? Dann sind Sie in guter Gesellschaft, denn in den USA betreiben beinahe 50% der Erwachsenen Ego-Searching und finden dabei nicht nur ihre eigenen Daten.
Doch vorweg eine kleiner Begriffsdefinition nach Wikipedia. Was versteht man unter Vanity-Searching oder Ego-Surfing?
Als Vanity Search (auch Vanity Searching oder Ego Search bzw. Ego Searching) bezeichnet man eine Suche im Internet nach der eigenen Person oder Firma (oder deren Produkten), um deren Beliebtheit oder Platzierung in den Suchergebnissen zu erfahren. Der Begriff stammt aus dem Englischen von vanity Eitelkeit und search Suche. Vanity wird dabei aber eher im Sinne von “Ichbezogenheit” verstanden (vgl. auch Vanity Number).
Mit dem Aufkommen von Suchmaschinen wie Google, die einen sehr großen Teil des Internets durchsuchen können, begannen viele Menschen, ihre eigenen Spuren im Internet zu ermitteln. Antrieb ist oft nur die Neugier, zu erfahren, wer den gleichen Namen hat wie man selbst. Ernster wird die Angelegenheit aber, wenn Fremde unerwünscht Informationen über einen verbreiten oder Unternehmen den Marktwert ihrer Produkte ermitteln. Der Unterschied zur “normalen” Suche liegt klar auf der Hand: Man will nicht eine fremde Person oder einen Gegenstand finden, sondern alles wissen, was über einen selbst (im weitesten Sinne) geschrieben wird.
Überaschend ist dieser Anstieg auf beinahe 50% nicht, denn bereits in 2002 waren es 22% der Erwachsenen Amerikaner die nach sich oder anderen Personen suchen. Hierbei sind Frauen und Männer gleichermaßen aktiv. Häufig geht es bei den Suchanfragen darum liebe Menschen wiederzufinden. Genauso häufig wird aber auch aus purer Neugierde nach Freunden, Familie, Kollegen und Ex-Partnern gesucht. Der Untersuchung nachbevorzugen vor allem Frauen vor einem Date die Person zu googlen die später das Herz der Dame erobern soll. Neben Adressen stehen alle privaten Informationen im Fokus der Suchenden. Dies hat jetzt die amerikanische Beratung “Pew Internet and American Life Project” untersucht.
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Dieser Artikel wurde von Mario Grobholz geschrieben.Mario Grobholz ist Gründer und Ideengeber der myON-ID Media GmbH. Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur entwickelte in den letzten 10 Jahren für führende Internet, Telekommunikations- und Medienunternehmen Internetstrategien und -konzepte. Seit 1999 plant und betreibt er erfolgreich Consumer-Portale und Social Networks u.a. bei WEB.DE, o2 und Eurosport.
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[...] Der Autor Holger Schmidt beruft sich hierbei auf die statistischen Daten des Pew Internet & American Life Project. Diese haben in einer Studie herausgefunden, dass 60 Prozent der Amerikaner schon einmal nach anderen Menschen im Internet gesucht haben. Wir haben hier im myON-ID bereits darüber berichtet (zum Artikel). [...]









