Reputation als Erfolgsfaktor

8. Januar 2008 um 8:00 von Mario Grobholz

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Glaubwürdigkeit

Der Aufbau einer positiven Reputation braucht Zeit. Viel Zeit. Die Bildung von Reputation muss dabei immer als langfristige Investition verstanden werden und nicht als bloße Schönfärberei. Mit einem digitalen Make-Up, einer Ablenkung von anderen Problemen, ist niemanden langfristig geholfen. Doch der Aufwand für das Reputation Management lohnt sich.

Gerade in sich schnell ändernden Umwelten wie dem Internet sind immaterielle Werte wie Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit besonders bedeutsam. Immer mehr Entscheider in Unternehmen erkennen das: “Mit der Vernetzung unseres täglichen und digitalen Lebens werden Online- und Realwelt-Reputation zusammenwachsen”, sagt Paul Williams, Manager von iKarma.

Doch ein hart erarbeiteter positiver Ruf kann durch öffentlich diskutierte Fehltritte leicht zerstört werden. “Die Deutsche Shell AG musste aufgrund der Brent-Spar-Diskussion im Jahre 1996 herbe Reputationsschäden hinnehmen. Bis heute ist es dem Unternehmen trotz massiver Investitionen in reputationsbildende Maßnahmen nicht gelungen, das ursprünglich erreichte relativ hohe Reputationsniveau wieder zu erreichen.” (Studie von 2001 zur Unternehmensreputation, HU-Berlin) Williams schlussfolgert daraus: “Auch wenn sich der Ruf eines Unternehmens nicht bilanzieren lässt, beginnt die Geschäftswelt zu erkennen, dass Reputation Management ein kostengünstiger und hocheffektiver Weg ist, um sich im Markt Wettbewerbsvorteile zu sichern”.

Der gute Ruf eines Unternehmens wirkt sich nicht nur auf Verkaufszahlen aus, sondern ist auch entscheidend für das größte Potential der meisten Firmen: die Mitarbeiter. Die besten Absolventen suchen nach einem bestmöglichen Arbeitsplatz und lassen sich Empfehlungen geben. Und im digitalen Zeitalter wirkt die Mundpropaganda noch schneller: Die Radikale Transparenz desWeb2.0 verleiht der Reputation eine enorme Durchschlagskraft. Genau nach diesem Prinzip folgt myON-ID und bietet für Privatpersonen Reputationsmanagement zum Aufbau des guten Rufs im Internet an. Dies war bislang Unternehmen und deren Unternehmensleitung vorbehalten.

>> IHK Schwaben: Digital Reputation Management: Wie guter Ruf zu barer Münze wird

Klaus Eck, PR Blogger

Mario GrobholzDieser Artikel wurde von Mario Grobholz geschrieben.
Mario Grobholz ist Gründer und Ideengeber der myON-ID Media GmbH. Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur entwickelte in den letzten 10 Jahren für führende Internet, Telekommunikations- und Medienunternehmen Internetstrategien und -konzepte. Seit 1999 plant und betreibt er erfolgreich Consumer-Portale und Social Networks u.a. bei WEB.DE, o2 und Eurosport.
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3 Kommentare für “Reputation als Erfolgsfaktor”

anne
10. Januar 2008 um 00:30

In der Tat ist es doch wirklich verwunderlich, wie wenig sich die Unternehmen um die Reputation ihrer Mitarbeiter – und somit ja auch ein stückweit um die Reputation des eigenen Unternehmens kümmern. Es mag sein, dass mittlerweile bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter auch ein Auge auf die aktuelle Reputation der Bewerber geworfen wird. Ist der Mitarbeiter aber erst mal im Unternehmen angestellt, wird steht es schon eher dürftig um die Sorge um die Reputation des Mitarbeiters.

Von daher müsste doch eigentlich eine Anmeldung bei myON-ID und aktive Pflege der Reputation fest in jedem Arbeitsvertrag verankert werden ;)

Mario Grobholz
10. Januar 2008 um 00:46

hallo anne, danke für diesen kommentar. du sprichst uns aus der sehle, denn wir sind davon überzeugt dass die reputation einer person zunehmend an bedeutung gewinnt da diese am ende die reputation eines unternehmens tragen muss. wenn man bedenkt dass unternehmen zum aufbau und pflege einer marke sehr viel geld ausgeben, sollte es in der tat zu den hausaufgaben gehören auch die reputation der mitarbeiter a) zu prüfen und b) zu fördern.

wir hätten natürlich auch nichts dagegen wenn sich das mit den arbeitsverträgen und myON-ID organisieren liese. wer also interesse daran hat – bitte einfach melden ;-)

Marian
29. Januar 2008 um 18:20

Kürzlich las ich davon, dass bestimmte Firmen ihren Mitarbeitern am Freitag Zeit einräumen, ihre Facebook-Kontakte zu pflegen. Sie nennen das dann “Facebook Friday”.

Ich sehe den “myON-ID-Freitag” kommen!

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